Geplantes Homestudio

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JimPanseFFM
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Geplantes Homestudio

Erstellt: von JimPanseFFM » 16.04.2014, 22:40

Moin Moin :)

Ziehe gerade um und plane mir ein Homerecording Studio einzurichten. Ich werde mir meinen eigenen Tisch zusammenbauen, in dem die Gerätschaften dann eingelassen werden. Ich möchte hauptsächlich Gitarre und Gesang aufnehmen, sowie die Drums per Drumpad einspielen. Hab mir folgende Komponenten rausgesucht:

Interface: Focusrite Saffire Pro 40
Monitore: 2x Yamaha HS8
DAW Controller: Akai APC 40

Als Sequencer nutze ich Ableton live. Dachte eventuell noch an ein Multieffektgerät und ein Mischpult. Hab diesbezüglich aber noch keine Favoriten.

Was haltet ihr davon?

Greetz
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich sofort das Lesen auf.

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startom
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Erstellt: von startom » 17.04.2014, 08:31

Hoi
Ein Mischpult benötigst du nicht. Es sei denn, du willst mehr als zwei Spuren simultan aufnehmen.

Ansonsten ist dein Setup mit Sicherheit ok. Ein Multieffektgerät benötigst du nicht unbedingt zum Recorden. Idealerweise spielst du die Gitarre 'effektlos' ein und bearbeitest die entsprechenden Spuren im Mix innerhalb des Sequencers.
Kann sein, dass du dann noch die eine oder andere VST benötigst. Ich kenne Ableton live nicht, aber in der Regel hat ein Sequencer schon mal brauchbare Standard-Effekte und Modulationen für den Hausgebrauch integriert.
Tom

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 17.04.2014, 09:49

Ich finde das für deine Zwecke deutlich überdimensioniert.
Focusrite Saffire Pro 40 für 469 Euro für einfache Gitarren/Vocalaufnahmen?
Da reicht doch eigentlich locker nen Audiointerface für 100-200 Euro.

Die Yamaha HS8 sind sicher ne gute Wahl, hab die älteren Yamaha HS80M.

Ableton und dann auch noch gleich mit Controller...wofür?
Ist ideal für elektronische Musik, für DJ´s, aber im akustischen Bereich (zb. Rock) würde ich mir eher Cubase oder Presonus Studio One zulegen...eventuell auch mit Controller, wobei man den nicht unbedingt braucht.

Mikrofone hast?

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 17.04.2014, 10:09

Hab mich in Ableton schon eingearbeitet und komme gut damit zurecht.
Ich will halt nur 1x kaufen, deswegen lieber etwas besser und ich hab dann meine Ruhe.
Hab aktuell ein Alesis Multimix zuhause.
Und wer weiss wohin die Reise geht, deshalb meine Auswahl...
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ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 17.04.2014, 20:29

ich würd mir den controller ehrlich gesagt ersteinmal sparen, ich hatte ähnliches, jedoch deutlich kleiner, auch mal und habs schließlich aus gründen der nutzlosigkeit für den privaten bereich einfach entfern. mein hardware setup besteht somit nur noch aus ner DI box, ner reamping box, studiokopfhörern, und studiomonitoren

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 17.04.2014, 20:36

Dachte nur damit den Workflow zu verbessern. Bedienung per Knopfdruck is doch chilliger als jedes mal mit der Maus rumzufummeln? Könnte also erst den Rhythmus einspielen, per Knopfdruck das Solo, usw. Das es nicht zwangsläufig nötig ist, ist mir klar. Oder denkste ich Machs nachher trotzdem per Maus?
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ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 17.04.2014, 20:38

vllt liegts an mir, aber ich habs dann halt einfach per maus gemacht.

geht halt nur darum, es ist halt ne stange geld, die man eventuell sparen kann. wenn du glaubst, dass dich sowas wirklich weiter bringt, bitte, ich halte dich nicht auf.

ich dachte das halt auch und hab das gegenteil herausgefunden ^^

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 17.04.2014, 20:46

Ok, ich denk nochmal drüber nach ^^
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 17.04.2014, 22:29

So nen Controller ist was feines für zb. Filterfahrten bei manchen Plugins (zb. Cutoff usw.), bzw. um an virtuellen Synthesizern zu schrauben.
Also im elektronischen Musikbereich äußerst nützlich und bei weitem praktischer als mit der Maus.
Solche Fader für zb. Volume sind auch praktisch, wenn man viele Spuren hat. Naja "Start/Recording/Stop Buttons sind nun nicht so wichtig, wenn man eh grad vorm Rechner sitzt und seine Aufnahmen macht. Geht mit der Maus mindestens genauso schnell.

Ich persönlich hab nen Masterkeyboard, wo ich paar Fader usw. dran habe und damit auch wichtige Parameter meiner DAW usw. steuern kann.
Nehme ich natürlich auch, um zb. Drumserzeuger live anzuspielen, bzw. kommt ja auch in meiner Musik zb. mal nen Piano, ne Orgel usw. aus dem Rechner hinzu und auch das will ja eingespielt werden.
Keine Ahnung welche Ambitionen du da hast, aber vielleicht macht da auch eher ein Masterkeyboard Sinn.
Mal so als Beispiel:
https://www.thomann.de/de/arturia_keylab_61.htm
Das Akai APC 40 ginge ja auch um Drums anzusteuern (meintest du wahrscheinlich mit "Drum Pads"), aber macht auch eher so die elektronische Musikfraktion. Ich finde da zb. nen E-Drum-Controller, also so nen E-Drum-Set cooler. Hätte so nen Masterkeyboard aber auch.

Allgemein sag ich ja, dass Ableton eigentlich nicht ganz so für "unsere Musikrichtungen" geeignet ist, sondern halt wirklich eher für elektronisches Zeuchs. Genau darauf ist auch das Akai APC 40 abgestimmt.

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 18.04.2014, 00:52

Danke :)

Ich dachte Live wäre gerade für uns und den Live-Einsatz gedacht???!
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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 18.04.2014, 09:37

... ich plane das auch schon seit einiger Zeit (leider lässt die Gartenarbeit es nicht zu :? )

... ich werde die Gerätschaften in ein fahrbares 19" Rack einbauen um es transportabel zu machen.

Was machst Du bzgl. Raumakustik bzw. welche Beschaffenheit hat der Aufnahmeraum? ;)
greetz
Franky

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 18.04.2014, 09:54

Hehe, nee :D
"Ableton Live" ist im Prinzip gut für DJ`s geeignet...die "Live" auflegen.
Diese Musiker basteln sich verschiedene Loops und können diese eben direkt mit dem Controller ansteuern und verwursteln.
Macht sich halt für Techno/Trance/House/HipHop/Dubstep usw. gut, also eben solche "elektronische Musik".
Eines der wichtigsten Features ist dort mit, dass du Loops trotz unterschiedlicher Geschwindigkeit und Tonhöhe recht gut kombinieren kannst. Hast bestimmt schon mal bei Großraumveranstaltungen im zb. TV gesehen, dass eigentlich fast alle guten DJ´s Ableton laufen haben.

"Unsere" Arbeitsweise ist im Prnzip eine andere, also wenn wir "Gitarrenmusik" machen. Wir brauchen ein Metronom und spielen unsere Gitarren, Bässe, Mundharmonikas, Ukulelen usw. "live" ein. Bei uns ist es sogar ein Vorteil, wenn wir so wenig wie möglich loopen, naja, mach ich trotzdem :D, aber unsere Arbeitsweise unterscheidet sich da schon bissel von zb. einem "Dubstep" Produzenten. Ist alles eingespielt, kommt die Bearbeitung der einzelnen Spuren + die benötigten Plugins (EQ, Comp, Lim.,Hall...), wir mischen dann, mastern und fertisch.
Viele Funktionen von Ableton benötigen wir da nicht wirklich.

Genauso, wie wir weniger mit zb. FL-Studio anfangen könnten. Ist auch eine hervorragende DAW...für elektronische Musik.
Bedeutet nun natürlich nicht, dass wir mit Ableton und FL-Studio keine "Rockmusik" machen könnten, geht schon trotzdem, ABER meiner Meinung nach haben da alle DAW`s so ihre Vor-und Nachteile und kommt erheblich darauf an, was für Musik man machen will, also wie so die eigene Arbeitsweise ist.

Auf`m Mac wäre "Logic" ne gute Wahl, aufm PC werden "Presonus Studio One", "Cubase" und "Reaper" häufig eingesetzt (also bei "unserer" Musik).
Haben aber auch wieder Vor-und Nachteile.

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 18.04.2014, 11:03

Danke für deine Erklärung :)
Also denkste ich sollte mich jetz in ne neue DAW einarbeiten?
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Erstellt: von JimPanseFFM » 18.04.2014, 11:53

Bin jetz leider völlig verwirrt. Eigentlich kam ich bisher mit ableton ganz gut zurecht. Zumindest was stinknormale Aufnahmen angeht.

Was wäre eMn die beste Wahl?

Ableton, Cubase, Studio One?

Greetz
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Erstellt: von ZeroOne » 18.04.2014, 12:15

geschmackssache.

cubase ist wohl weit verbreitet, was alle welt daran findet versteh ich nicht. ich finde es sperrig und unkomfortabel.

mein persönlicher DAW-favorit ist und bleibt Reaper. es ist günstig, es ist klein, es frisst kaum hardware, die gängigsten VSTs (wenn auch keine spitzenklasse) sind dabei, es läuft stabil und der workflow passt, mir zumindest.

die probeversion würde ich an deiner stelle wenigstens mal ausprobieren.

die andern beiden hab ich höchstens mal "gesehen", da liegen keine besonderen erfahrungen vor.

raumakustik ist natürlich sowohl fürs aufnehmen, als auch fürs abhören nen wichtiges thema, allerdings auch immer recht teuer, somit hab ich das bis dato auch sträflich vernachlässigt ^^

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Erstellt: von musicdevil » 18.04.2014, 12:23

JimPanseFFM hat geschrieben:Danke für deine Erklärung :)
Also denkste ich sollte mich jetz in ne neue DAW einarbeiten?


Schwierige Frage. Wenn diese DAW dein Ding ist, also auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist, du damit gut arbeiten kannst usw., gibt es keinen Grund zu wechseln.

Ich persönlich habe den Vergleich, da ich so gut wie jede DAW kenne.
Nun, ich mache ja auch nicht nur "Gitarrenmusik" und arbeite daher auch mit zb. FL-Studio (im elektronischen Musikbereich). Die Audiospurenbearbeitung finde ich aber in dieser DAW suboptimal, auch wenn es da schon Verbesserungen im Gegensatz zu früher gibt. Würde aber nie "Gitarrenmusik" mit dieser DAW machen.

Überwiegend arbeite ich mit Presonus Studio One. Diese DAW ist einfach völlig übersichtlich und der Workflow stimmt.
Klar Demoversionen vorher ausprobieren ist das Beste was man machen kann und dabei natürlich auch Reaper nicht ausschließen ;)
Hab vorher mit Cubase gearbeitet und zb. die jetzigen Chordfunktionen sind schon recht geil, da sie einem auch bissel "Harmonielehre" abnehmen. Auch bietet Studio One nicht die Qualität an mitgelieferten Sounds, wie es zb. der "HALion Sonic" in Cubase bietet. Da ich aber eh über "meine" virtuellen Klangerzeuger verfüge, ist das verschmerzbar, denn an der Workflow von St.One kommt Cubase nicht annähernd heran.
Also Cubase oder Studio One...eine reine Glaubensfrage, beide haben Vor und Nachteile.

"Reaper" war noch nie mein Ding. Die ganze Menüführung usw. empfinde ich als umständlich, genauso wie das laden der Plugins usw. Dafür steht es aber den anderen DAW`s in kaum was nach und das zu einem Bruchteil des Preises was andere DAW`s kosten. Manche lieben ja Reaper, auch Geschmackssache.

Langfristig gesehen wäre meiner Meinung nach aber Cubase oder Studio One auf dem PC keine schlechte Option, also besonders in Hinsicht auf "Gitarrenmusik".
Aber Demoversionen ausprobieren ist sicher die beste Variante und dabei auch nicht Reaper ausschließen ;)
Muss man irgendwie selbst rausfinden, was einem da am meisten zusagt.

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Erstellt: von JimPanseFFM » 18.04.2014, 12:27

Na gut, also werde ich einfach alle 3 mal antesten, und mich für das bequemste entscheiden :)
Dachte nur es gäbe da vielleicht einen ständern unter Gitarristen oder so...

Danke
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Erstellt: von musicdevil » 18.04.2014, 12:33

Nee, nen Standard gibt da nicht wirklich unter Gitarristen ;)
Man kann höchstens sagen, dass schon "Apple Logic" (nur für Macintosh), "Cubase" und "PreSonus Studio One" und natürlich "Pro-Tools" so das gängigste in den (Profi)Studios dieser Welt sind.
Reaper ist aber auch weit unter den Homerecordlern verbreitet.

Gäbe auch noch Cakewalk Sonar, Propellerheads Reason, Rosegarden, Steinberg Nuendo, Samplitude usw., wobei ich das mal außen vor lassen, um nicht zu sehr zu verwirren ;)
Gerade Sonar und Samplitude wären aber auch gute Alternativen.
Nicht mein Geschmack, aber immerhin.

Gerade Logic (Apple) und Cubase (Steinberg) gibts halt auch schon mit am längsten.
Davon profitieren sie natürlich, denn sie konnten ihre DAW`s bereits seit Jahrzehnten optimieren. Steinberg hat ja auch das VST-Format und Asio erfunden.
Ich denke mit Cubase, Studio One oder Reaper machst du insgesamt nix falsch.

JimPanseFFM
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Erstellt: von JimPanseFFM » 18.04.2014, 16:34

Super, Danke!

Hab mir jetz Ableton, Cubase und StOne mal rubtergeladen. Teste mal bissi rum und überleg mir dann, welches ich am Ende Kaufe.
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Erstellt: von ZeroOne » 18.04.2014, 17:05

vergiss reaper nicht ;)

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