Improvisieren lernen ?!

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Looper
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Improvisieren lernen ?!

Erstellt: von Looper » 15.02.2014, 19:05

Hallo zusammen,
ich spiele jetzt seit knapp 10 Jahren klassische Gitarre und bin auf E-Gitarre umgestiegen bzw. habe sie dazugenommen. Ich habe mit ein paar Freunden eine "Band" gegründet.

Zur eigentlichen Frage:
Gibt es einen Weg und wenn ja welchen Improvisieren zu lernen oder eine Einstiegshilfe?

Gruß Looper

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Jesko13
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Erstellt: von Jesko13 » 15.02.2014, 19:21

Ich würde sagen knüppel viele skalen oder die meiner meinung nach geilere Variante spiel cover von deinen lieblingsbands und ich geh mal davon aus das nach 10 jahren aeolisch etc. sitzt.
so entwickelst du ein gutes gefühl für die musik muss nur aus deinen einflüssen deinen eigenen sound erschaffen
und sonst immer ausm bauch heraus gitarre inne hand und nicht groß nachdenken Powerchords doer so so greifen wie es einen in sinn kommt
Glück ist etwas für Arschlöcher. Glück braucht immer nur der, der nix auf dem Kasten hat.
(Lemmy Kilmister)

Schneiderlein
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Erstellt: von Schneiderlein » 16.02.2014, 09:03

Gibt es einen Weg und wenn ja welchen Improvisieren zu lernen oder eine Einstiegshilfe?


1. Musiktheorie büffeln.
2. Mit Looper, Jam-Tracks (gibt youtube-Videos) herumexperimentieren.

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 16.02.2014, 09:54

hm... nach ca 10 Jahren wird doch einiges an Theorie- Wissen vorhanden sein ?
Was hast Du den bisher so gemacht ?

Nur um mal zu wissen wo Du stehst, Anfänger bist Du ja nicht mehr.

Looper
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Erstellt: von Looper » 16.02.2014, 13:33

Zuerstmal Danke für die Antworten. Zu den Skalen ich hab mir das mal ein bisschen angeguckt und da gibt es ja in der Pentatonik eine einfache Regel mit dem Quintenzirkel. Das habe ich soweit auch verstanden und wenn ich mit dem Looper zum Beispiel auf Am/G improvisiere klingt es auch richtig. Was mich jetzt interessiert ist ob man bei Akkordfolgen in denen die Akkorde unterschiedliche Pentatoniken haben pro Akkord die Skalen einfach wechseln muss oder ob es da eine einfachere Lösung gibt...
Looper

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snicki
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Erstellt: von snicki » 16.02.2014, 15:01

steht ein Stück in Am und bedient sich auch nur diese Töne (also alle Akkorde bauen auf die Tonleiter Am auf), dann kannst du das komplette Stück nur mit der Am Tonleiter bestreiten, oder du spielst über jeden einzelnen Akkord die jeweilge Pentatonik, also über G Dur die G Dur Pentatonik. bzw. die Em Pentatonik.

Da die Am und C Dur, die G Dur und die Em, die F Dur und die Dm Pentatonik aus den gleichen Tönen besteht, kannst du mit diesen drei Pentaoniken über alle 6 Akkorde einer Tonart improvisieren ( den dim auf der 7. Stufe mal ausgelassen)

und addiert ergeben die 3 Moll Pentatoniken die gesamte Am Tonleiter A H C D E F G

ich nehm gleich immer die gesamte Am Tonleiter und betone über gewissen Akkorden dann die jeweiligen Funktionstöne (Grundton,Terz, Quinte, 7, 9)

aber, nicht denken, einfach machen und dann wieder drüber nachdenken ;)

Gruß Snicki

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 17.02.2014, 13:53

Ein Vorschlag meinerseits: Starte einfach mal mit der Blues-Scale (Moll-Pentatonik plus Blue-Note, findst) in einer Lage und starte mit einem ganz gewöhnlichen 12-Bar-Blues. Auch wenn du nicht der grosse Blues-Freund sein solltest: Ich finde es zur Improvisation bzw. den Einstieg ideal.

Die Akkorde bleiben mal auf der I, IV und V-Stufe und mit der Blues-Scale brauchst du dir keine Sorgen zu machen, ob ein Ton passt oder nicht bzw. warum etc. Du findest über einen Standard-12-Bar-Blues tausende Playalongs in Youtube, wo du mal mit ganz einfachen Sachen starten kannst.

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snicki
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Erstellt: von snicki » 17.02.2014, 18:39

...i.d.R reichen auch erstmal 2 Töne

Bsp. Blues in Am

zuerst C, evtl. leicht angebendet auf ein Viertel Ton und dann zum A wechseln

dass das erstmal nach Blues klingt ist erstmal eine Frage der Rhythmik und des Feelings

das gleiche mit anderen 2 Tönen probieren, zuerst nur mal innerhalb der Am Pentatonik

jetzt bekommt man ein Gefühl für die Töne bezüglich der Akkorde

Dann auch mal 3 Töne ausprobiern

z.B. E-D-A. auch vielleicht vom E zum D runterbenden oder sliden und dann das A

...letzendlich bestehen fast alle großen Soli aus dem Spielen von nur wenigen gut klingenden Tönen. Lediglich dazwichen kommen dann schnellere Skalenläufe, Arpeggien oder was weiß ich. Das ist aber oftmlas nur ein runterspulen von Fingersätzen.
Diese Läufe sollte man sich in vielen verschiedenen Varianten als Repertoire zulegen, um von einer Lage in eine andere zu kommen,...

aber oftmals sind die auschlaggebenden Töne die langgezogenden und mit Feeling gespielten Töne......und immens wichtig die Rhythmik

Looper
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Erstellt: von Looper » 17.02.2014, 21:39

Nochmal Danke der Tipp mit den Leitereigenen Akkorden war Gold wert...
Looper

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