Dur- und Moll-Pentatonik

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Noobmaster
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Dur- und Moll-Pentatonik

Erstellt: von Noobmaster » 04.02.2014, 20:01

Also ich übe momentan die Pentatonik und dazu habe ich eine kleine Frage. Wenn ich jetzt die A-Moll-Pentatonik beherrsche und ein Lied in C-Dur daher kommt, kann ich dann einfach die A-Moll-Pentatonik nehmen? Laut Quintenzirkel ist das ja das gleiche. A-Moll=C-Dur.

Ich denke ihr wisst worauf das hinausläuft. Dann brauche ich nämlich nur die Moll-Pentatoink zu lernen und kann dann durch den Quintenzirkel die passende Dur-Pentatonik herausfinden.

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Erstellt: von Beastmaster » 04.02.2014, 21:12

Hi,

Warum so kompliziert?

Der 2.Ton nach dem Grundton der Mollpentatonik entspricht dem Grundton der Durpentatonik.
Bsp:
Am-pentatonik: Grunton ist A. Zweiter ton ist C.
Somit ist die C-Durpentatonik die parallele der Am-pentatonik.

Da brauchst du keinen Zirkel für.

ein Lied in C-Dur daher kommt, kann ich dann einfach die A-Moll-Pentatonik nehmen?

ja kannst du...

lg
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Zuletzt geändert von Beastmaster am 07.02.2014, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

Noobmaster
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Erstellt: von Noobmaster » 04.02.2014, 22:45

Meinst du, dass man auf der E-Saite lediglich vier Halbtöne herunter gehen muss? Das weiß´ich auch, aber theoretisch ist das ja die Verwandschaft und die wird ja im Quintenzirkel dargestellt.

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Erstellt: von Beastmaster » 04.02.2014, 23:04

Hi,

4halbtöne runter is mir neu.

A+3halbtöne == C

Neee aber du lernst die Mollpenta ja?
Dann brauchst du keinen Zirkel für die Parallele, da der zweite Ton der Mollpenta der Startton der Durpenta ist.

Schneller zum Ziel heißt hier das Stichwort.


Lg
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Noobmaster
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Erstellt: von Noobmaster » 04.02.2014, 23:12

Beastmaster hat geschrieben:A+3halbtöne == C


Ja meinte ich auch. Ich hab das A noch mitgezählt. :D

Ist das nicht besser einfach die komplette Mollpenta zu lernen und dann mit dem Quintenzirkel die Parallelen Tonarten. Wenn man die Parallelen auswendig, ohne abzählen kennt, dann weiß man doch viel schneller welche Skala man spielen soll. Sagen wir mal einer sagt "Komm wir spielen einen Blues in G-Dur", dann weiß ich sofort, dass ich die E-Moll-Pentatonik spielen muss. Die ja dann zu G-Dur wird, weil Parallele.

Ändert sich da eigentlich wirklich überhaupt nicht? Also Betonung etc.

Noobmaster
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Erstellt: von Noobmaster » 04.02.2014, 23:24

Und ich habe noch eine Frage. Sollte man Skalen eigentlich immer mit Metronom üben? Bei der Pentatonik habe ich mal gehört, dass man die in Triolen spielen soll.

Spielt man eigentlich auch in Triolen, wenn man ein Solo spielt, oder klimpert man einfach drauf los? Ich hab bis jetzt einfach immer nur gespielt, was mir gerade in den Sinn bzw. in die Finger kam. Für den Anfang finde ich das gar nicht mal so schlecht.

sunset
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Erstellt: von sunset » 05.02.2014, 03:13

Triolen sind eine Übungsmöglichkeit, die kannst du ruhig machen.

Bei einem Solo spielst du Ganze, Halbe, Viertel, Achtel, Sechzehntel, punktiert oder nicht, auch als Triole, Duole, Quintole meinetwegen, es gibt Pausen, Lautstärke, Spielvarianten, Sound ;-)

Der Unterschied zwischen Dur- und Mollpentatonik ist der Grundton, Zielton, harmonische Schwerpunkt, (der betonte Ton) das sind bei der Moll- und parallelen Durpentatonik 2 unterschiedliche Töne, die eine kleine Terz (oder eine große Sext) voneinander entfernt sind.

Was das Metronom angeht, wenn du damit umgehen kannst, brauchst du's eigentlich schon nicht mehr. Spiel weiterhin, was dir in die Finger kommt :cool:

lg
sunset

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 05.02.2014, 09:29

Ich habe erst die Pentatonik langsam als Viertel gespielt, als ich sicher war immer schneller, dann als Achtel aber nur mit der hälfte an BPM.

Ich finde mir hat das Metronom, dabei sehr geholfen. Man kann deutlich schlechter schummeln, wie z.B. eine Pause machen bei Richtungswechsel ;)

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Erstellt: von Beastmaster » 05.02.2014, 09:33

Hi,

Ja meinte ich auch. Ich hab das A noch mitgezählt. Very Happy

Ist das nicht besser einfach die komplette Mollpenta zu lernen und dann mit dem Quintenzirkel die Parallelen Tonarten. Wenn man die Parallelen auswendig, ohne abzählen kennt, dann weiß man doch viel schneller welche Skala man spielen soll. Sagen wir mal einer sagt "Komm wir spielen einen Blues in G-Dur", dann weiß ich sofort, dass ich die E-Moll-Pentatonik spielen muss. Die ja dann zu G-Dur wird, weil Parallele.


Ich meinte da etwas, was du eventuell übersiehst.
Du hast, wenn du die Pentatonik auswendig lernst, genau 5 Patterns.

Mollpentatonik
Pattern Nr1 startet auf dem Grundton der Moll-Pentatonic
Pattern Nr2 startet auf dem Grundton der Dur-Pentatonik (bzw auf dem 2.Ton der Mollpenta)

Wenn du also die G-Dur-Pentatonik spielen möchtest, startest du eben bei Pattern Nr2 bei Ton G (3.Bund).

Also: Pattern merken und benennen.

Das geht schneller, als wenn du erst überlegen musst, wer die Parallele des anderen ist.


Ich hänge das ganze nochmal an...



LG
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Erstellt: von Phuehue » 05.02.2014, 10:25

Noobmaster hat geschrieben:Sagen wir mal einer sagt "Komm wir spielen einen Blues in G-Dur", dann weiß ich sofort, dass ich die E-Moll-Pentatonik spielen muss. Die ja dann zu G-Dur wird, weil Parallele.


Auch in der Gefahr hin, dich jetzt komplett zu verwirren: Wenn jemand sagt "Komm wir spielen einen Blues auf G-Dur", dann würde ich dir empfehlen, in erster Linie mal die G-Moll-Pentatonik zu verwenden (bzw. die G-Blues-Scale, die entspricht der G-Moll-Scale, es kommt einfach noch die "Blue-Note" hinzug) :D

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Erstellt: von Noobmaster » 05.02.2014, 11:47

Danke für die vielen Tipps =(=))= Ich werde mir das heute Abend mal alles zu Gemüte führen.

Nur noch eine Frage zur Betonung. Wenn man jetzt kleine Terz sagt, oder große Sext, von wo aus gilt das Intervall dann eigentlich?

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Erstellt: von Hendock » 05.02.2014, 12:44

Noobmaster hat geschrieben:Danke für die vielen Tipps =(=))= Ich werde mir das heute Abend mal alles zu Gemüte führen.

Nur noch eine Frage zur Betonung. Wenn man jetzt kleine Terz sagt, oder große Sext, von wo aus gilt das Intervall dann eigentlich?

Guckst du!

http://mikesgitarre.de/index.php?PHPSES ... cmssite=32

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Erstellt: von Phuehue » 05.02.2014, 12:44

Wenn du diese Intervalle zu einem Akkord siehst (zB G7 = kleine Septime), dann rechnest du immer vom Grundton (Tonika) aus.

Natürlich kannst du aber die Intervalle auch grundsätzlich als Information benutzen für "Distanzen" zwischen zwei Noten.

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Erstellt: von Noobmaster » 05.02.2014, 13:35

Betont man nicht immer die Tonika?

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Erstellt: von Phuehue » 05.02.2014, 13:46

Naja, eben bei Akkordbezeichnungen schon. Aber evt. stellt sich ja mal die Frage: Wie gross ist der Intervall zwischen der grossen Terz und der Quinte? Dann isses eine kleine Terz.

Oder du willst halt auch nur den Intervall zwischen G und D wissen, ganz unabhängig davon in welchem Akkord. Und dann ist ist es einfacher zu sagen bzw. man kann normalerweise mehr damit anfangen, wenn man sagt "ist der Abstand einer reinen Quinte" statt "das sind 7 Halbtöne".

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Erstellt: von everyBlues » 05.02.2014, 18:05

Nochmal zur Penta.

das der Grundton sich ändert wurde ja schon gesagt. Soll heißen, im Pattern A moll den Grundton ändern auf C und man hat C Dur.

Möchtest Du zB vom 1. pattern ( 5 Bund) A- moll auf A - Dur wechseln OHNE die Lage zu ändern , dann brauchst Du nur das zweite pattern A- Moll drei Halbtöne nach unten zu verschieben. Das dann so zur Dur wird.
So bleibst Du dann in der lage ( 5 Bund ) und spielst A- dur. Soll heißen die zweite wird zur Dur , die Dritte lage ( Pattern ) wird (bei Dur) zur zweiten , die Vierte zur Dritten ........Das ist immer nur ein verschieben mehr nicht.
Wenn man also 1. Pattern A -moll spielt ( 5 Bund) und dann zu Grundton C wechselt, spielt man das 5 pattern C- Dur.
Das Prinzip ändert sich auch nicht wenn man die Halbtöne mit rein nimmt.
Kann man die Moll ( oder Dur) Pentatonik, kommt man ganz leicht in jede andere Skala.

(Schau Dir mal die Dorische Skala an und suche dir dort ein Pattern raus. Und dann vergleiche mal das pattern mit der Moll oder Dur Skala , schau ob du dieses pattern dort auch wieder findest. Wirst Du , nur an anderer Stelle ;). Kann man auch nur mit Moll und Dur machen. )

Weiß nicht ob es so verständlich ist was ich meine .

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Erstellt: von Beastmaster » 06.02.2014, 10:09

Hi Everyblues,

das ist sehr schwer zu verstehen, was du da schreibts.
Klar ich kenne die Zusammenhänge, hatte aber not nachzuvollziehen was du schreibst.

Zumal es ja erstmal darum ging, dem Ersteller zu beschreiben, wie er schneller die Moll/Dur-Penta findet.

Etwas rein in Textform zu erklären ist schon recht schwierig, dein Gedanke war aber gut.
Ich fänds gut, wenn du es nochmal verständlicher aufführst.



LG
Beastmaster

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Hendock
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Erstellt: von Hendock » 06.02.2014, 10:27

Beastmaster hat geschrieben:Hi,

Ja meinte ich auch. Ich hab das A noch mitgezählt. Very Happy

Ist das nicht besser einfach die komplette Mollpenta zu lernen und dann mit dem Quintenzirkel die Parallelen Tonarten. Wenn man die Parallelen auswendig, ohne abzählen kennt, dann weiß man doch viel schneller welche Skala man spielen soll. Sagen wir mal einer sagt "Komm wir spielen einen Blues in G-Dur", dann weiß ich sofort, dass ich die E-Moll-Pentatonik spielen muss. Die ja dann zu G-Dur wird, weil Parallele.


Ich meinte da etwas, was du eventuell übersiehst.
Du hast, wenn du die Pentatonik auswendig lernst, genau 5 Patterns.

Mollpentatonik
Pattern Nr1 startet auf dem Grundton der Moll-Pentatonic
Pattern Nr2 startet auf dem Grundton der Dur-Pentatonik (bzw auf dem 2.Ton der Mollpenta)

Wenn du also die G-Dur-Pentatonik spielen möchtest, startest du eben bei Pattern Nr2 bei Ton G (3.Bund).

Also: Pattern merken und benennen.

Das geht schneller, als wenn du erst überlegen musst, wer die Parallele des anderen ist.


Ich hänge das ganze nochmal an...



LG
Beastmaster


Super! Wieder was gelernt. =(=))=

Bisher hatte ich alle 5 Pattern der Moll-Pentatonik geübt, angefangen vom 5. Bund (A-Moll) bis zum Ende. An die Dur-Pentatonik wollte ich mich irgendwie noch nicht rantrauen. Nach deinem Post und einem genaueren Blick auf das E-Gitarren-Poster, das bei mir an der Wand hängt habe ich festgestellt, dass die Pattern der Dur-Pentatonik dieselbe Reihenfolge haben wie die der Moll-Penta. Lediglich die erste Pattern rückt ans Ende. Und der erste Ton der JEWEILS ersten Pattern ist der Grundton. So konnte ich gestern, ohne viel nachzudenken, die G-Dur-Pentatonik von vorne bis hinten durchspielen. =)=)=

Manchmal muss man wirklich mit der Nase drauf gestoßen werden. Danke, Beastmaster! :D

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Erstellt: von everyBlues » 06.02.2014, 11:42

Beastmaster hat geschrieben:Hi Everyblues,
das ist sehr schwer zu verstehen, was du da schreibts.
LG
Beastmaster


Ja das habe ich schon befürchtete.

@Hendock,

Genau ! geht man davon aus das das erste Pattern der A- moll Penta im fünften Bund liegt - also Stratton A im fünften Bund auf der E saite ( Mit Zeigefinger ), dann ist dieses Pattern auch das fünfte pattern der C - Dur penta ( Startton C) . Das heißt, das erste Pattern Moll ist in Dur das Fünfte.
Dadurch verschieben sich aber die anderen. Das zweite Pattern Moll wird so zum ersten pattern in Dur ( immer auf den Grundton achten!) . Wenn man nun einmal die habtöne zählt um denen verschoben wird , sind es genau 3 halbtöne nach unten.

So kann man dann auch wenn man in A- moll spielt( Penta fünfter Bund, erstes pattern) und man möchte zu A-Dur wechseln , entweder das gespielte um drei Halbtöne nach unten verschieben, oder aber das zweite Pattern um drei Halbtöne nach unten holen. Beim zweiteren braucht man die lage des fünften Bundes nicht zu verlassen.
Es sind die gleichen Pattern die verwendet werden. Es ändert sich der Grundton oder es wird einfach verschoben .

Man kann es auch so sehen: Startton A , fünfter Bund mit Zeigefinger ist moll . Startton A fünfter Bund mit kleinen Finger ist Dur. Das kann man auch gut mal in den anderen Pattern vergleichen. Mal auf Grundton mit Zeigefinger straten und dann mal ab dem selben Grundton mit kleinen Finger starten.

War das verständlich ? nee wa . Ich hab das vielleicht nicht so drauf etwas zu erklären .
Zuletzt geändert von everyBlues am 06.02.2014, 12:33, insgesamt 4-mal geändert.

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snicki
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Erstellt: von snicki » 06.02.2014, 11:44

...und um es nochmal abzurunden, das Gleiche gilt für die komplette (natürliche) Moll und Durtonleiter ;)

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Erstellt: von everyBlues » 06.02.2014, 13:08

Und wenn man noch weiter gehen möchte :

Wenn man mal die kirchentonleitern genauer ansieht , dann stellt man fest das sich die Tonstufe/ Modi ändert.

Schauen wir uns mal die Pattern aller Sklalen an und vergleichen die dann mit den pattern der Dur Skala. Schauen uns an,an welcher Stelle die einzelnen Pattern wieder auftauchen in den Skalen und was sich verändert, dann ist das garnicht mehr so viel wie man Anfangs meinte ;)

http://www.gitarrengriffe-online.de/git ... leiter.php
http://www.lehrklaenge.de/HTML/die_kirchentonarten.html

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 06.02.2014, 17:59

Was die Dur- und die Mollpentatonik angeht,
da habe ich eine Zusammenfassung geschrieben:
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_P ... assungen_1

Und wenn du dich oben durch die Navigation klickst, findest du weitergehende Informationen, die dir wohl möglich von Nutzen sein können.

Gruß Mjchael

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Erstellt: von Beastmaster » 06.02.2014, 18:31

Hi Mjchael,

netter Hinweis, (ehrlich).

Doch war alles andere schon too much und die Pentatonic nur der schnellere Weg für den Kopf um die Paralleltonart zu finden.

Das andere war Pädagogisch, verschossenes Pulver.

LG
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Erstellt: von everyBlues » 06.02.2014, 18:45

Beastmaster hat geschrieben:
Das andere war Pädagogisch, verschossenes Pulver.

LG
Beastmaster


Bei genauer Betrachtung, nicht wirklich.

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Erstellt: von Beastmaster » 06.02.2014, 18:59

Es führte hier meiner Meinung nach etwas weit bzw wirkt überfordernd.

Wollte aber auch niemandem zu nahe treten.



LG
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Erstellt: von everyBlues » 06.02.2014, 19:36

Ja magst ja vielleich Recht haben.
Das sieht immer alles so viel aus, für einen Anfänger. Aber bei genauer Betrachtung , ist es gar nicht wirklich viel. Um bei der Pentatonik zu bleiben: Wenn man die Moll- Pentatonik kann, muss man die Dur nicht mehr lernen. Die kann man nämlich dann schon , man hat sie automatisch mit gelernt. So ist das auch mit vielen anderen.

Da wollte ich eigentlich drauf hinweisen. Man muss nur einmal genauer hinschauen und dann durch ausprobieren und Vergleichen lernen.

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Erstellt: von Beastmaster » 06.02.2014, 19:50

Hi Everyblues,

ich verstehe dich schon sehr gut und es ist auch alles richtig so...

Warum man Lehrbücher in Kapitel teilt?
Warum man in der ersten Klasse nicht einfach das gesamte Alphabet lernt, sondern Schritt für Schritt die Buchstaben die man für erste Worte (Oma,Opa, Mama) benötigt?

zuviel Information, kann das flüchten des lernenden bzw des lernens bewirken :D


Nee is alles gut so. Sind ja hier nicht im Unterricht.

LG
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sunset
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Erstellt: von sunset » 07.02.2014, 02:11

Beastmaster hat geschrieben:Sind ja hier nicht im Unterricht.

Sind wir nicht?

Hab grad bei diesem Thread das gegenteilige Gefühl ;-)

Das Thema Pentatonik ist ziemlich umfangreich und alle haben so ihren Ansatz.
Am besten gefällt mir noch, was Snicki geschrieben hat: erst mal die Tonleitern an sich verstehen,
dann die "Abweichungen", wie z.B. die Pentatonik spielen lernen.

Was das "pädagogische" betrifft, mache ich auch zunächst die Dur-Tonleiter über 1 Oktave, wenn die geht
werden Töne weglassen, um zur Pentatonik zu kommen (sind ja nur 2).
Und danach kann ausprobiert werden, wie die zur parallelen Moll passt.

@Noobmaster:
die obere Note von der kleinen Terz ist Dur, die untere ist die parallele Moll.

lg
sunset

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Erstellt: von Beastmaster » 07.02.2014, 06:43

Hi,

nur ging es nicht direkt um Tonleitern, sondern darum schneller zu sehen was die parallele moll/dur ist.
Da er selbst grad am lernen der pentas ist, war es ein stilistisches Mittel ihm damit zu zeigen, dass er es damit schneller rausfindet als mit dem Quintenzirkel. Das war ja der Kern der Frage.

@Noobmaster:
die obere Note von der kleinen Terz ist Dur, die untere ist die parallele Moll.

Das ist nur im klassischen Dur-Moll-system so und zusätzlich für Anfänger in Textform unverständlich. Beim spielen über sowas nachzudenken dauert auch viel zu lange.
Um frei zu spielen bedarf es solcher Konzepte welche Informationen schnell abrufbar machen.


Aber ist nicht schlimm, jeder lernt dazu und wir sind ja nicht umsonst wer wir sind.

LG
Professor Beastmaster :cool:

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Erstellt: von korgli » 07.02.2014, 10:10

Hi
Weil es grad so schön OT ist. ;)

Grundsätzlich kann ich ja nicht mitreden, wenn es um Theorie geht.
Warum ?
Weil ich ein Praktiker bin.
Manche Fachwörter hab ich echt erst in diesem Forum gelernt.
War mir grundsätzlich völlig egal.
Auch wenn ich sehr vieles eh kann (beherrschen tönt so überheblich) so ist doch fein, wenn man weiss wie man das nennt.

Und da komm ich jetzt zu dem, wo ich mitreden kann.
Ich finde manchmal, dass man es viel zu sehr aufbauscht. Zu akademisch angeht.
Wegen kleiner Nuancen macht man ein grosses Theater und bennennt es mit noch schwierigeren Wörtern. Wofür soll das gut sein ?
Sicher wieder dasselbe wie alle akademischen Sachen - und jetzt trete ich mit Sicherheit allen Studenten usw auf die Füsse. Will ich auch so verstanden haben. !!

Es geht um Abgrenzung. Man will für sich alleine sein. Unter Seinesgleichen - Studierten -
OK - OK - ich entschärfe es jetzt grad wieder -
Es geht auch um ne Fachrichtung MUSIK - die richtig zu benennen usw.

Aber manchmal könnte man mit einfachen Worten kurz und bündig sagen, wie es geht.
Ohne gleich ne Wissenschaft aufzumachen.
Mancher Geniale Musiker spielt alles einfach und locker daher, ohne zu Wissen, wie man es nennen könnte, müsste.
Oder sind alle grossen Stars studierte Musiker ? - ok - Stars sind nicht alle gute Musiker - aber ich meine die "Guten" =)=)=

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Erstellt: von snicki » 07.02.2014, 10:31

....korgli....haste ja teils Recht. ..aber wennn alle nur so klimpern würden ohne zu wissen was man da tut, wie soll man dann einem Neuling beschreiben wie es geht ?

Ausserdem werden die meissten Gitarristen auf diesem Planeten wohl ne Moll Pentatonic kennen undauch wissen was ne Durtonleiter ist....behaupte ich mal.....das man dann immer noch nach Gefühl und Gehör spielen kann ist die Herausforderung. ...meine Meinung.

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Erstellt: von Beastmaster » 07.02.2014, 11:05

Hi,

Aber manchmal könnte man mit einfachen Worten kurz und bündig sagen, wie es geht.

Genau das mein ich auch und ist passiert. Kurz und bündig erklärt wie er schneller herausfindet und nochdazu beim spielen, was Moll bzw Durparallele ist.

Oder sind alle grossen Stars studierte Musiker ?

Viele ja...
Die anderen müssen oft üben, was ein anderer vorkaut.

Es geht um Abgrenzung. Man will für sich alleine sein. Unter Seinesgleichen - Studierten -

Ich definitiv nicht, dann wär ich nicht hier vertreten.


Dann will ich dich Korgli mal so verstanden haben, daß du meiner Meinung bist und genau wie ich sagst, kurz und bündig wär genug gewesen.

Aber ich wollte ja auch keinem den Beitrag verbieten, sondern hatte nur drauf hingewiesen, wie sehr es abschweift.

LG
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korgli
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Erstellt: von korgli » 07.02.2014, 11:11

Hi

Naja - ich bin schon bisschen Deiner Meinung.
Und bisschen Provozieren wollt ich schon auch. =)=)=
Diskussion anregen.
Letztendlich ist es ne Fachsprache.
Ob man die lernen mag, muss jeder selbst entscheiden.

fredy

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Erstellt: von Beastmaster » 07.02.2014, 11:18

=)=)=

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 07.02.2014, 11:30

ich tue mich leider immer noch sehr schwer mit den Skalen. Klar, die Pentatonik kann ich, leider spiele ich die zu oft linear. Also irgendwie klingt es oft gleich.
Das Wissen um Bluenotes bringt da schon etwas mehr. Aber ich würde gerne in anderen Bereichen mehr Sachen improvisieren können, da happert es aber oft.

Ich liebe daher einfache Tipps, da ich scheinbar einfach gestrickt bin, was Musik angeht. Das fällt mir leichter, wenn es dann einen Aha-Effet gibt.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 07.02.2014, 11:36

Hi

Ich kann dir nur einen Tip geben-
Finde heraus welche Töne zu den Songs passen - letztendlich ist das ja das Diskuttierte -
Und mische das mit den Spieltechniken und spiele das mit Gefühl.
Und nicht immer linear - DANN bist auf dem richtigen Weg.
Rest ist Übung und Gehörtraining. Eben TUN.

fredy

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Erstellt: von Beastmaster » 07.02.2014, 11:39

EDIT: Upps korgli und ich gleichzeitig...

Hi Ratatosk,

um nicht linear zu spielen, überspringe und wiederhole Töne, probiere nichtlineare Kombinationen.

Benenne beispielsweise vier Töne der Skale mit nummern (1-4) und denk dir kombis aus
1-4-4-1
1-4-3-3-1-4-1
usw

Versuche die Töne zu umspielen welche im gehörten Akkord enthalten sind, oder lasse sie bewusst raus (inside-outside)

Verwende Arpeggios!

LG
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Zuletzt geändert von Beastmaster am 07.02.2014, 11:41, insgesamt 2-mal geändert.

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Erstellt: von Counterfeit » 07.02.2014, 11:40

mir hat es auch geholfen - was sage ich "hat", mir hilf es gerade - sich mit den Dreiklängen zu beschäftigen und auch einfach Licks auswendig zu lernen und die in mein "Repertoire" mit aufzunehmen. Ich habe nämlich auch das Problem, dass meine Improvisationen zu linear oder langweilig sind. Bewege mich zu sehr innerhalb eines Patterns usw.
Also erster Step natürlich die Pattern der Pentatonik beherrschen und dann lernen diese zu verknüpfen. Dafür auswendig gelernte Licks zu verwenden ist m.M.n. keine Schande ;)

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Erstellt: von Beastmaster » 07.02.2014, 11:43

Dafür auswendig gelernte Licks zu verwenden ist m.M.n. keine Schande....

Stimme ich gern zu ;)

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Erstellt: von Ratatosk » 07.02.2014, 12:16

ja, danke für die Tipps. Mir fehlt da einfach auch die Übung. Ich werde da irgendwann noch hinter steigen. Wobei ich eben "nur" die Töne die in der Pentatonik enthalten sind oftmals sehr spannungsarm empfinde, da probiere ich dann auch gerne Mal Töne in der Nachbarschaft aus.
Ich wollte auch eigentlich nur sagen, dass mich zuviel Theorie oftmals auch erschlägt und ich immer froh um einzelne Tipps bin. Und da gerne einfach :-)
Manchmal klimpert man ja vor sich hin und dann erkennt man ne Melodie und die versuche ich dann auszubauen. Mit Licks sollte ich mich vielleicht mehr beschäftigen - ich lerne lieber Lieder im Ganzen aber ich verstehe schon den Ansatz der dahinter steht.
Ich hoffe ja mal, dass wenn ich mal mit anderen zusammen spiele ich mich dann weiter entwickel. Im Moment suche ich sehr aktiv.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 07.02.2014, 12:37

Dir fehlt die Übung. Kein Thema. Dann übe einfach :D
Tönt sehr doof, doch was ich damit meine: Ich bin auch der Meiung, dass es zu Beginn egal ist zu verstehen, WAS man genau spielt.

Ich habe die ersten paar Jahre die Blue-Scale und Dur-Pentatonik gespielt im Wissen, dass wenn das eine nicht funktioniert über einen Song, ich es einfach mit der anderen versuche. Bei ganz vielen Songs wirst du damit Erfolg haben, bei einigen Sachen wirst du anstehen. So what! Irgendwann haben sich bei mir dann auch die Fragen gestellt, weshalb was besser klingt oder weshalb auch nicht. Zu Beginn habe ich einfach einen Standard-Zwölf-Bar-Blues in der Endlos-Schleife gespielt und darüber soliert.
Zudem einfach versucht, zu den Songs im Radio bissel zu improvisieren. Dein Ohr sagt, was gut ist und was nicht. Zudem habe ich auch viele Solos nachgespielt. Entweder habe ich sie selber rausgehört (war vor 15 Jahren ohne dementsprechende Tools noch sehr mühsam), mir zeigen lassen (STichwort Lehrer) oder hab dann doch mal irgendwo Transkriptionen gefunden.

Hab die geübt, und dann wiederum versucht, diese Licks in Solos einzubauen. So habe ich Elemente aus dem Solo-Part von Stairwaiy to heaven geklaut und in "Thrill is gone" verwendet. Wenn's passt, schön!

Will meinen: Es ist gut, wenn du die Fragen beantworten willst, wenn sie kommen. Doch das spielen und das Ohr ist immer noch wichtiger. Und die Pentatonik ist immer noch eine hervorragende Basis für gute Soli. in Abi von Reininghaus "in Vivo" hat er den Vorschlag gemacht, jedem Finger / Ton auf der Pentatonik eine Nummer zu geben und das Telefonbuch zu "spielen". Sicherlich wird vieles Kacke tönen, aber man bricht auch so Standardabläufe auf und kommt evt. auf neue Ideen.

Und nun: Ab zum üben ))== =)=)=

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