braucht Piezotonabnehmer unbedingt Preamp

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silberlocke
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braucht Piezotonabnehmer unbedingt Preamp

Erstellt: von silberlocke » 27.11.2013, 20:32

Hallo Leute,
in Sachen Elektronik bin ich absoluter Laie, deshalb meine Frage. Ich habe eine alte Konzertgitarre bekommen, die ich wieder herrichte. Damit ich diese in unserer Spassband spielen kann und auch gehört werde möchte ich ihr einen Untersteg Piezotonabnehmer einbauen. Wenn ich in der Bucht suche haben alle die ich finde einen kleinen Klinkestecker am Ende. Kann man da jetzt einfach statt dessen eine Endbuchse dranmachen, oder muß da so ein Präamp unbedingt dran.
Für eure Hilfe schon mal herzichen Dank im voraus

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 28.11.2013, 11:29

Ich glaube ja, da Piezo-Tonabnehmer hohe Ausgangsimpedanz haben, die dann entsprechend angepaßt werden muß, also durch den Preamp. Zumindest steht es so bei Wikipedia.

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Georg
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Erstellt: von Georg » 28.11.2013, 16:30

"Muss" nicht unbedingt. Eine meiner Ukulelen ist ohne Preamp. Klingt aber besser, wenn ich nicht direkt in den Amp spiele, sondern noch einen Vorverstärker zwischenschalte.
Dem kannst du also entnehmen, dass du den Piezo auch ohne Preamp einbauen und nutzen kannst, bei eventueller zusätzlich möglicher Benutzung eines externen Preamps.

silberlocke
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Erstellt: von silberlocke » 28.11.2013, 19:41

Danke für die schnellen Antworten.
habe es mir fast gedacht, dass es mit Präamp besser fuckelt. Wenn ich mich jetzt bei E- umschaue, finde ich jede menge einzelne Stegpiezos aber keine einzelnen Präamps. Weiß jemand
wo man sowas preiswert herbekommt.
Gruß Ralf

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Georg
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Erstellt: von Georg » 29.11.2013, 10:39


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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 29.11.2013, 13:21

Ich verbaue an meinen und auf Kundenwunsch an Cigarbox Guitars Piezoscheiben unter die Decke und betreibe diese ohne Preamp,und es funktioniert tadellos.
Dazu werden 1 oder 2 Piezoscheiben,1 Klinkenbuchse und etwas Draht.Wenn man noch ein Volumenpoti haben möchte dann noch ein 250 KOhm Log Poti.
Kostenpunkt ohne Poti unter 10€ und der Vorteil ist dass der komplette Körperschall des Korpus aufgenommen wird.
Hier ein Beispiel einer meiner CBG Projekte mit Piezo Abnehmer.

Und hier ein weiteres Beispiel mit einer Zigarrenkiste:


Hier noch ein Link zu einer Ebayseite auf der so eine Piezoscheibe angeboten wird und zusätlich ist noch der Schaltplan für ein Lautstärkeregelung mit angegeben.

Der Vorteil mit der Piezoscheibe ist dass man keine zusätzliche Arbeiten für die Saitenhöhenanpassung am Steg vornehmen muß,denn nur bei absolut plan aufliegenden Stegeinlage ist eine optimale Schallübertragung möglich.
Ich verwende diese Methode auch bei meiner 12 Saitigen Gitarre und bin mit dem Klangergebnis zufrieden.
Zuletzt geändert von Funplayer99 am 01.12.2013, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Erstellt: von Tom MälZZer » 30.11.2013, 06:58

Hab mir jetzt auch mal die Scheiben bestellt. Mal sehen ob der Funplayer Recht hat :P
So wie das ist, ist das Mist! :)

silberlocke
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Erstellt: von silberlocke » 01.12.2013, 13:52

Hallo Funplayer
Erst mal danke für die Tipps. Das mit den Plättchen habe ich schon mal ausprobiert ( so ein fertiges Teil mit Endbuchse von E-bay ) was mich allerdings daran mächtig stört ist, dass jede noch so kleine Berührung des Instruments wie Donnerhall aus dem Amp kommt. Vielleicht mache ich ja bei der Installation was falsch. Bei den Präamps von T muß man ja die halbe Zarge aufsägen, was ich eigentlich nicht wollte. Da käme mir das mit den Pättchen doch gelegener.
Mal überlegen
Gruß Ralf

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Erstellt: von Funplayer99 » 01.12.2013, 15:42

Das ist der Nachteil an den Piezoscheiben.Sie übertragen den Körperschall und somit auch jede Berührung.Aber ich muß sagen dass man bei einer sauberen Spielweise kaum merkbar Nebengeräusche hat.Ich hab diese Scheiben schon in verschiedensten Instrumenten Instrumenten verbaut, sei es bei Stomp Boxen verschiedenste Percussion und Saiteninstrumenten und bin mit den Ergebnissen echt zufrieden.Nur bei Blechkisten sind sie leider sehr empfindlich und neigen zum rückkoppeln.
Bei Conrad findet man solche Schallwandler auch für deutlich unter 1€ einige liegen sogar unter 50 Cent,was solche Umbauten enorm günstig macht.
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Georg
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Erstellt: von Georg » 01.12.2013, 18:46

silberlocke hat geschrieben: Bei den Präamps von T muß man ja die halbe Zarge aufsägen, was ich eigentlich nicht wollte.

LIES doch mal, was ich dir bereits eingangs schrieb:
dass du den Piezo auch ohne Preamp einbauen und nutzen kannst, bei eventueller zusätzlich möglicher Benutzung eines externen Preamps

Und dann schaust du mal auf meinen Link und findest zB das hier:
https://www.thomann.de/de/artec_acoustic_outboard_eq.htm

silberlocke
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Erstellt: von silberlocke » 01.12.2013, 19:59

Hallo Leute,
Ich war mit dem antworten zu schnell. danach habe ich das beim großen T nochmals in Ruhe angeschaut, und festgestellt dass es ja solche Dinger gibt die man nicht einbauen muß. Das Teil von Artec was Georg vorgeschlagen hat scheint mir das richtige zu sein, da ich doch einen Unterstegtonabnehmer einbauen möchte. Jetzt muß ich nur noch einen solchen zu einem vernünftigen Preis ( soll ja nicht zu teuer werden da es ja kein teures Instrument ist ) finden der auch was taugt.

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 01.12.2013, 20:28

Du kannst ja auch den Onboard Preamp in ein externes Gehäuse basteln.Dazu mußt du nur das Kabel von dem Piezoelement durchtrennen und dementsprechend verlängern dass du eine 6,3mmKlinkenbuchse an der Zarge anbringen kannst.Dann den Preamp in ein kleines Gehäuse unterbringen und dort das abgeschnittenen Ende von dem Piezoelement (welches noch den Stecker für den Preamp hat) auch mit einer 6,3mm Klinkenbuchseversehen.Klinkenbuchse am externen Gehäuse befestigen,Stecker in den darin befindlichen Preamp einstecken und dann das kabel vom preamp zum Verstärker anbringen.Gitarre kannst du dann normal mit einem Gitarrenkabel mit dem externen Preamp verbinden und kannst loslegen.Einziges Problem an billigen Preamps ist dass sie einfach schrill klingen und kaum ein homogenes Klangbild ermöglichen.
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