Macken im Lack ausbessern

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Harry83
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Macken im Lack ausbessern

Erstellt: von Harry83 » 23.11.2009, 13:38

Hallo!
Ich habe von meinem Onkel eine No Name Gitarre in LP Form geschenkt bekommen, da er sich eine neue gekauft hat. Leider ist neben der Klinkenbuchse eine kleine Delle, die mir nicht gefällt. Es sieht einfach Sch... aus. Ich wollte mal wissen, ob man diese kleine Macke ausbessern kann, und was es evtl. kosten würde.

Danke!

P.S.: Sorry für die schlechte Bildqualität! Habs mit einem Fotohandy gemacht.
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DSC00792.JPG (1.4 MiB) 3217 mal betrachtet
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Gast

Re: Macken im Lack ausbessern

Erstellt: von Gast » 26.11.2009, 18:16

Harry83 hat geschrieben:Hallo!
....Klinkenbuchse eine kleine Delle, die mir nicht gefällt. Es sieht einfach Sch... aus. Ich wollte mal wissen, ob man diese kleine Macke ausbessern kann, und was es evtl. kosten würde.

.


Wird nicht einfach sein; + ob sich das dann lohnt. Evt. kannst Du es je nach Farbton, mit Nagellack ausbessern; da gibt es schon sehr eindrucksvolle Töne. Vorher vielleicht mit etwas Autospachtelmasse oder so, ausbessern. ))-))

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 26.11.2009, 22:59

Danke!
Der Riss neben der Buchse ist aber leider nicht der einzige Schaden. Am Hals (konnte ich nicht fotografieren), sind auch ein paar Dellen, die beim Spielen leider unheimlich stören. Ich werde mich mal mit einem Lackierer auseinandersetzen.
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Gast

Erstellt: von Gast » 28.11.2009, 00:21

das sind ultracoole, authentische gebrauchsspuren, keine macken :o

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 28.11.2009, 08:03

Ja ne iss klar! :D
Die Ecke stört mich ja auch nicht. Wie schon beschrieben, sind am Hals ein paar Lackabplatzer, die beim Spielen stören. Das ist das, warum ich nachgefragt habe.
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Erstellt: von Sunburst » 28.11.2009, 10:12

Kannst du vielleicht doch versuchen Fotos von den Lackschäden am Hals zu machen? Dann wäre das etwas einfacher zu bewerten. ;)

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 28.11.2009, 10:27

Das habe ich schon versucht. Leider kann man nichts erkennen, da die Gitarre schwarz lackiert ist.
Ich kann ja mal beschreiben, wie sich das anfühlt: Wenn ich spiele, und so in den 3. Bund rutsche, habe ich das Gefühl, über Noppen zu rutschen. Ist schwer zu erklären! Sorry!
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Erstellt: von Funplayer99 » 28.11.2009, 11:14

wenn die Lackabplatzer am Hals scharfe Kanten haben,kannst du versuchen mit ultra feiner Stahlwolle die Kanten etwas zu glätten.nachlackieren dieser stellen wird schwer,da man nicht weis ob sich die lacke wirklich vertragen....ansonsten kompletten Hals mit feinem Schleifpapier abschleifen und mit Clou Holzlasur mehrfach streichen und dann mit der ultrafeinen Stahlwolle die Oberfläche etwas glätten und matieren....wenn diese Arbeit ordentlich gemacht ist,ist das Spielgefühl erste Sahne.

Ist nur ne Idee ohne den Schaden gesehen zu haben.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 28.11.2009, 11:18

Danke Funplayer!
Scharfe Kannten! So ist die Beschreibung am Besten!
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Erstellt: von Sunburst » 28.11.2009, 11:21

Bei Stahlwolle muss man allerdings ungemein mit den Pickups aufpassen. Das Zeugs hängt irgendwann am Magneten und dann gibt's verwursteten Sound. Alternativ könntest du es auch mit feinen Schleifpapieren versuchen.

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 28.11.2009, 11:52

Die Pickups kann man auch ausbauen oder abkleben,dann gibt es dabei keine Probleme...man kann aber auch eine große Plastiktüte nehmen und den Korpus komplett damit einpacken,Malerkrepp drum kleben und fertig ist die Laube.....
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Erstellt: von metal-skull65 » 28.11.2009, 17:46

Hallo,bin wieder da ^^


Lackschäden am Hals sind einfach "Nervig"...
Je nachdem um was für eine Oberfläche (Lackiert wohl in diesem Fall) es sich handelt, gibt es entsprechende Lösungen.

Ich benutze ,seit Jahren mit Erfolg, die Sekundenklebermethode (Flüssig,kein Gel!) :
Der von UHU ist Spitze dafür...

- Falls noch die Grundfarbe vorhanden ist,um so besser.
-An der Entsprechende Stelle einen Tropfen Sekundenkleber aufbringen und warten bis dieser Trocken ist.
-Lasse Dich nicht Irritieren von den Weißen Schleier an der Kleberstelle...kommt alles weg ^^
-Etwa 1cm ringsum der Reparaturstelle einen Malerkrepp aufkleben zum Schutz der umliegende Flächen.
-Mit eine kleine Feile (eventuell eine Nagelfeile) das überstehende vom Kleber entfernen und zum Schluss mit einem Stückchen Holz wo 1000er Schleifpapier drauf geklebt wurde,die Stelle bei schleifen.
-Nachdem der Kleberbuckel weg ist ,kannst Du sehen ob Du eventuell noch kleinere Stellen mit Sekundenkleber auffüllen musst.
-Falls diese Arbeit erfolgreich beendet wurde das 1000er Schleifpapier anfeuchten und nochmal die Stelle schleifen.
-Anschliessend mit etwas Politur (entweder Gitarrenpolitur oder Autolackpolitur (nicht für metallic-lacke!) auf Hochglanzbringen.
Dies hilft übrigens auch beim Rest vom Hals, um wieder ein Feeling wie beim neuen Hals zu bekommen.


Alternativ kannst Du auch den Ganzen Lack entfernen und mit einen matten Parkettlack
(mit zur Hilfenahme eines fusselfreien Baumwolltuches) den Hals Versiegelen (Bitte nicht zuviel Auftragen).


Fertisch...


Gruß ))-))

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Erstellt: von Harry83 » 28.11.2009, 18:12

metal-skull65 hat geschrieben:Lackschäden am Hals sind einfach "Nervig"...


Genau deswegen ja dieser Thread! :P
Ich werde erst mal einen Kumpel von mir fragen. Dessen Bruder ist Lackierer bei VW. Ok man kann Austos nicht mit Gitarren vergleichen (Blech vs. Hols), aber vielleicht hat er ne Lösung.
Ansonsten werde ich die Vorschläge sammeln, und drüber nachdenken, wie ich das mache! Ich selber habe, was Handwerk angeht, zwei Linke Pfoten. :?
Dafür bin ich musikalisch begabt! :P
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Devron
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Erstellt: von Devron » 28.11.2009, 20:03

Sunburst hat geschrieben:Bei Stahlwolle muss man allerdings ungemein mit den Pickups aufpassen. Das Zeugs hängt irgendwann am Magneten und dann gibt's verwursteten Sound. Alternativ könntest du es auch mit feinen Schleifpapieren versuchen.


Ist mir beim reinigen passiert xD

Muss aber schon ne größere Menge sein, ein paar Fäden machen nix

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Henk
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Erstellt: von Henk » 26.10.2013, 12:10

Meine Gitarre hat die erste kleinere Macke abbekommen, oben an der Ecke der Kopfplatte, oberhalb der Mechaniken für die hohen Saiten. Auf einer Länge von knapp 2mm ist etwas Lack abgeplatzt. Um zu verhindern, dass sich da mehr ablöst, würde ich das gerne provisorisch beheben. Weiter oben wird Nagellack empfohlen.
Tut's auch ein dünner Film Sekundenkleber oder enthält der Stoffe die ungeeignet sind?

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Erstellt: von hnz » 26.10.2013, 12:20

Obs das tut weiß ich nicht, aber nachdem Sekundenkleber fest wird ist er weitgehend unreaktiv und sollte das Holz nicht länger angreifen - was er sehr wohl tun kann wenn er noch aushärtet.

Wichtig: Falls dir das Ergebnis nicht gefällt, den Kleber nicht mit Aceton entfernen (wird normalerweise dafür verwendet), das kann dir den Lack lösen.

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Erstellt: von Exordium » 26.10.2013, 13:39

Ich habe an meiner Squier mal einen minimalen Abplatzer von Klarlack einfach mit einem Autolackstift aufgefüllt. Die Stelle mit etwas Isopropanol und einem Tuch von Fett und Schmutz befreien und dann mit dem Klarlackstift ein Tröpfchen auffüllen. Der Lack sollte so 25-30°C haben, damit er sich gut verteilt und keine Kuppe bildet. Die reparierte Stelle (ca. 1,5mm²) ist wirklich nur beim sehr genauen Hinschauen zu finden...
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Erstellt: von Henk » 26.10.2013, 14:55

Ok, danke. Ich werd mal schauen ob ich Klarlack parat habe oder was der ggf. kostet.
Die Lösung mit Sekundenkleber wäre ja noch ne Alternative.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 26.10.2013, 14:59

ich kann auf dem foto leider nichts erkennen, sieht so aus als hätte da einer reingebissen? wo an der gitarre ist das?

ein paar tipps für handyfotos:
- stell am handy den blitz am besten aus und
- mache fotos dort wo viel licht ist, zb tagsüber draussen in der sonne oder am fenster
- fotografiere mit dem licht, nicht gegen das licht
- geh nicht zu nah ran so dass du noch auf die gitarre fokussieren kannst und nicht der entfernte hintergrund scharf ist

dann kannst du auch mit dem handy fotos machen auf denen wir was erkennen ;-)
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Erstellt: von Henk » 26.10.2013, 15:51

Ich habe kein Foto hochgeladen. Der ursprüngliche Thread ist vier Jahre alt ;)
Aber falls ich mal eins hochlade, weiß ich wie ich's machen muss ;)

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Erstellt: von Andreas Fischer » 26.10.2013, 16:30

upps, hatte nicht gesehen das es hier ein "aufgewärmter" ist ; -)
vielleicht helfen die tipps trotzdem jemandem ;-)
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Erstellt: von Samhain » 26.10.2013, 17:39

Sekundenkleber ist ungeeignet das Acrylat hält nicht und versiegelt auch nicht. Ausserdem ist es extrem hart und damit aufgrund der Veränderungen (Temperatur usw.) im Holz nicht dauerhaft haltbar.

Ich kenne deine Beschädigungen nicht, aber evtl. hilft Dir ein bisschen Holzwachs, wobei die Idee mit dem Autolack (Lackstift) mit Sicherheit auch sehr gut funktioniert, wenn es hinterher eine glatte Oberfläche ergeben soll.
greetz
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Erstellt: von Henk » 28.10.2013, 20:19

Es ist Klarlack aus dem Bastelladen geworden.
Für 2,99 Euro gab's ein 50ml Pöttchen Bastelklarlack, der auch als ideal für die Serviettentechnik beworben wurde. Kommt milchig daher, trocknet aber klar und hart aus. Ist recht flüssig und bedarf keiner zusätzlichen Erwärmung, verteilt sich wie von selbst. Für 1 Euro noch nen feinen Pinseln dazu.
Die geplatzte/leicht gesplitterte Stelle wurde einmal dünn überpinselt. Die Mitte der Stelle, wo tatsächlich etwas Lack weg war, wurde ein zweites mal mit Klarlack versehen und ist nun ausgefüllt.
Auf der schwarzen Kopfplatte ist jetzt nur bei genauem Hinsehen zu entdecken, dass da was gemacht wurde. Man könnte evtl. noch hauchdünn was wegschmiergeln, aber die Macke an sich ist so klein, dass ich es vermutlich wieder schlimmer machen würde ;)
Mir reicht's so definitiv und der Lack kann sich nicht weiter ablösen. Günstig war's auch.

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Erstellt: von Samhain » 29.10.2013, 11:19

:::)(
greetz

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