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[Tutorials] Ludwig van Beethoven: Ode an die Freude (+Video)

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Remarc
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[Tutorials] Ludwig van Beethoven: Ode an die Freude (+Video)

Erstellt: von Remarc » 02.07.2012, 20:31

Hallo ihr Lieben,

hab mal wieder ne neue Idee gehabt: Wie wäre es, bekannte klassische Melodien so aufzubereiten, dass sie auf der Gitarre leicht spielbar sind?

Dann mache ich mal hier den Anfang mit:

Ludwig van Beethoven: Ode an die Freude

(auch bekannt als Europa Hymne oder Eurovisionsmelodie)

http://www.pic-upload.de/view-14944140/ ... e.png.html

Tabs als PDF gibts hier:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs ... ie-freude/

Das entsprechende Video dazu hier:



Viel Spaß damit, wenns gebraucht wird.

Liebe Grüße
Remarc

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 03.07.2012, 00:16

Wieder mal eine schöne Anfänger-gerechte Lektion. :D

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 09.07.2012, 20:27

Hallo mjchael,

danke für dein Feedback. Es stellt sich für mich allerdings die Frage, wieso sich ohne mein dazutun der Titel des Threads geändert hat.

Eigentlich habe ich vor, hier noch andere Beispiele in gleicher Machart einzustellen und es nicht bei dem einen Beispiel zu belassen. Bis zum nächsten Stück wird es aus verschiedenen Gründen zwar noch eine Weile dauern, aber kommen wird es auf jeden Fall.

Es würde mich also freuen, wenn der Titel des Threads wieder auf den ursprünglichen zurückgesetzt werden könnte. Ich selber kann das ja als reiner User nicht tun.

LG
Remarc

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 09.07.2012, 20:31

Ach so. Wenn du diese alle hier in diesem Thread drin haben willst, dann werde ich diesen Thread wieder umbenennen.

Meiner Beobachtung nach sind jedoch die Zugriffszahlen zu diesem Thread gestiegen, seit man eindeutig weiß, was man hier findet.

Gruß Mjchael

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Rekisyhp
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Erstellt: von Rekisyhp » 11.07.2012, 17:53

Danke für die Tabs.

(PS: Ich glaube, ich habe das Thema auch des Titels wegen gefunden. Aber ich freue mich auf weitere Beispiele.)

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Christophorus
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Erstellt: von Christophorus » 20.09.2013, 09:34

Hallo Remarc,

ich bin nur noch selten hier im Forum, aber ich lerne immer noch gerne deine Tabs; Dat du min leevsten büst, stille Nacht und Greensleeves spiel ich im Schlaf und immer wieder gerne. Das Allegretto von Carulli hab ich auch schon gelernt, es war einfach, aber eine gute Übung.

Ich danke dir für deine Arbeit und das du uns das alles hier zur Verfügung stellst :D
Hier bitte keine Fahrräder abstellen!

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 20.09.2013, 09:55

Ah, zur Ode an die Freude gibt's ja auch schon einen thread :)
Ich hatte das tutorial direkt auf deinem (Remarcs) Website entdeckt. Vor 2 Wochen dann hatte ich begonnen mich näher damit zu befassen.

Ich hänge noch etwas an den Takten 11 und 12, und bis die Ode einfach fliesst bei mir, fliesst bei uns wohl noch einiges Wasser die Amper runter.

Eine Frage noch: Ich habe zum selben Stück noch ein Notenblatt, bei dem die Melodie mit dem e anfängt. Bei Dir fängt das ganze 1 1/2 Töne tiefer an. Welche Auswirkungen auf die Bassbegleitung hätte es, wenn ich, z.B. aus Gründen der Anpassung an eine gleichzeitig spielende Violine, eben bei jenem e beginnen wollte?

So oder so, vielen Dank für das schöne Tutorial, hier wie auch auf der Website.
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 20.09.2013, 10:49

Vielen Dank! Wirklich toll!

Ich kenne allerdings nur das "Te deum" als Eurovisionsmelodie, wie du auch geschrieben hast.

Darf ich dich nochwas fragen: Da ich nach Noten spiele und das auch üben möchte, wollte ich es mir gerne mit Tux-Guitar in Notenschrift übertragen. Was mich grad bissl verwirrt, im letzten Takt erster Zeile müsste ja eine Pause sein, werden die Pausen bei Tabs garnicht eingetragen?

Kein Problem, kenn ja das Stück und krieg ich schon hin, wollts nur gern generell wissen.

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 20.09.2013, 11:03

Hi,

ich hatte diese Tabulatur bislang so verstanden, dass die Abstände der Tabs im Takt ein Anzeichen für die Notenlänge sind. Demnach hatt ich im fraglichen letzten Takt erste eine 3/8 (siehe auch Punkt oben), eine Achtel, und dann eine Halbe gelesen.

Nun, bei mir kligt der letzte Ton eh so lange nach, dass es bei meinen begrenzten technischen Fähigkeiten keinen echten Unterschied macht, ob da eine Halbe oder eine Viertel mit Pause steht. Bin zu doof die Saite rechtzeitig abzudämpfen...
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.



Gruss Markus

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 20.09.2013, 11:08

MarkusG hat geschrieben:Demnach hatt ich im fraglichen letzten Takt erste eine 3/8 (siehe auch Punkt oben), eine Achtel, und dann eine Halbe gelesen.


Aaah.. mein Fehler: Den Punkt hab ich schon gesehen aber nicht, dass der Strich oben bei der letzen Note kürzer ist. Das scheint dann wohl halbe Note zu bedeuten. So passts dann auch ohne Pause.
(Bin nicht so fit mit Tabs aber ganz langsam wirds! :) )

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 20.09.2013, 16:03

MarkusG hat geschrieben:Eine Frage noch: Ich habe zum selben Stück noch ein Notenblatt, bei dem die Melodie mit dem e anfängt. Bei Dir fängt das ganze 1 1/2 Töne tiefer an. Welche Auswirkungen auf die Bassbegleitung hätte es, wenn ich, z.B. aus Gründen der Anpassung an eine gleichzeitig spielende Violine, eben bei jenem e beginnen wollte?


Hallo Markus,

in diesem Falle müssten natürlich auch die Basstöne transponiert werden und wären nicht mehr meistens leere Saiten, sondern müssten geriffen werden. Das macht das Stück dann etwas schwieriger.

Ich kann das gerne hier einstellen, wenn es gewünscht ist. Man könnte aber auch mit Kapodaster im dritten Bund spielen. Dann bliebe alles beim alten und der Anfangston wäre eben klingend e.

Liebe Grüße
Remarc

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 20.09.2013, 16:07

Torfi hat geschrieben:Vielen Dank! Wirklich toll!

Ich kenne allerdings nur das "Te deum" als Eurovisionsmelodie, wie du auch geschrieben hast.

Darf ich dich nochwas fragen: Da ich nach Noten spiele und das auch üben möchte, wollte ich es mir gerne mit Tux-Guitar in Notenschrift übertragen. Was mich grad bissl verwirrt, im letzten Takt erster Zeile müsste ja eine Pause sein, werden die Pausen bei Tabs garnicht eingetragen?

Kein Problem, kenn ja das Stück und krieg ich schon hin, wollts nur gern generell wissen.


Hallo Torfi,

stimmt, das mit der Eurvisionsmelodie ist mein Fehler. Muss ich mal korrigieren.

Wenn gewünscht, kann ich hier auch eine Version mit Noten oder Noten und Tabs kombiniert einstellen. Ihr müsst nur sagen, wie ihr es haben möchtet.

Für die Tabs benutze ich ja guitar-pro. Und das kann in den Tabs leider keine Pausen darstellen.

@Markus: Die Tondauern werden durch die Form der Notenhälse angegeben. Die Abstände berechnet das Programm automatisch. Aber Notenschrift ist da eben wesentlich genauer als Tabulatur.

Liebe Grüße
Remarc

teacup
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Erstellt: von teacup » 20.09.2013, 16:34

Remarc hat geschrieben:.... Noten und Tabs....... Ihr müsst nur sagen, wie ihr es haben möchtet.




Also ich würde das gerne so haben wollen. So kann ich auch gleichzeitig noch das Spielen nach Noten lernen. Außerdem sind Noten neben den Tabs für mich unverzichtbar beim Üben von Stücken; allein aus den Tabs kann ich Notenwerte nicht so richtig erfassen, das ist mit den Noten schon einfacher. Ich kann´s daran eben besser erkennen.

Gruß,
teacup
Ich bin FRAU ... d. h. ich bin von Natur aus zickig, launisch, immer auf Diät und das Beste daran --- ich darf das alles auf meine Hormone schieben ...ÄÄTSCH

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 20.09.2013, 21:18

Remarc hat geschrieben:in diesem Falle müssten natürlich auch die Basstöne transponiert werden und wären nicht mehr meistens leere Saiten, sondern müssten geriffen werden. Das macht das Stück dann etwas schwieriger.

Ich kann das gerne hier einstellen, wenn es gewünscht ist. Man könnte aber auch mit Kapodaster im dritten Bund spielen. Dann bliebe alles beim alten und der Anfangston wäre eben klingend e.

Liebe Grüße
Remarc

Hallo Remarc,

wenn das einfach so linear transponiert wird, dann ist das mit Kapodaster natürlich eine sehr gute Möglichkeit; so kommt das Ding endlich mal wieder aus der Gitarrentasche raus.

Danke für diesen, und auch die vielen anderen Tips.
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Gruss Markus

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 21.09.2013, 09:24

Remarc hat geschrieben:Wenn gewünscht, kann ich hier auch eine Version mit Noten oder Noten und Tabs kombiniert einstellen. Ihr müsst nur sagen, wie ihr es haben möchtet.


Also mir persönlich sind Noten lieber aber perfekt ist es natürlich, wenn es Noten UND Tabs gibt. Das müsste nicht unbedingt beides auf einem Blatt sein, denn die Tabs brauche ich nur ganz am Anfang, falls es mal unklar ist, wie man eine Note am Besten greift.

Aber was auch immer ich bisher von dir gesehen habe fand ich sehr brauchbar und kann auch etwas damit anfangen wenn es "nur" Tabs enthält. In dem Fall mit der Ode an die Freude habe ich mir z.B. die Noten nach deinen Tabs selbst mit Tux Guitar gesetzt. Das geht ja leichter als andersherum.

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 21.09.2013, 09:59

Ok, dann fange ich mal an. Zunächst haben wir die C-Dur-Version mit Noten und Tabs.

Unten noch mal als pdf-Download.

(Edit: falsche Fingersätze gelöscht)
Dateianhänge
Ode an die Freude (Europa-Hymne)_C_Gitarre.pdf
(58.94 KiB) 42-mal heruntergeladen

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 21.09.2013, 16:21

Prima! Vielen Dank
Das ist auch ideal für eine Freundin, die gerade anfängt, auf der Gitarre herumzuklimpern und an leichten Melodiestücken konnte ich ihr bisher neben nur sowas wie "Bruder Jakob" anbieten.

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 30.09.2013, 09:26

Hallo Remarc,

Danke auch für die C-Dur-Version.

Hm, um den Basston lange genug klingen zu lassen, muss man wohl z.B. den Mittelfinger in Takt 5 den ganzen Takt lang auf der A-Saite lassen. Nun weiss ich auch, was Du meintest mit "etwas schwieriger".
Bis ich meine Finger noch besser unter Kontrolle habe, greife ich da wohl erst mal, bei Bedarf Deinen Tip mit dem Kapo auf. Wenigstens kriege ich die erste Version (ist das dann A-Dur?) so langsam zum Fliessen.

)()(
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Gruss Markus

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 30.09.2013, 16:38

Ja, das ist A-Dur. Wie gesagt, mit Capo im dritten Bund wird es dann zu klingend C-Dur.

Man könnte die zweite Version noch vereinfachen, indem man die gegriffenen Gs in dritten Bund der tiefen E-Saite durch das Spielen der leeren g-Saite ersetzt.

Liebe Grüße
Remarc

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