Erfahrungen mit Hirschtalg

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Georgia
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Erfahrungen mit Hirschtalg

Erstellt: von Georgia » 16.09.2013, 19:01

Hallo zusammen!

Hätte da mal eine Frage zu einem altbekannten Anfängerproblem:

ich habe von einem Bassisten den Tipp bekommen Hirschtalg zu benutzen, die angeblich helfen soll schnell Hornhaut an den Fingerkuppen aufzubauen. Hat schon jemand Erfahrungen damit? Wenn ja, was hilft besser? Eine Hirschtalg-Creme oder ein Stift?

felixsch
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Erstellt: von felixsch » 16.09.2013, 19:17

Soweit ich weiß hilft das nicht wirklich, sondern macht die Haut wenn schon geschmeidiger ... ein Bekannter - ein ziemlich guter Turner - benutzt das Zeug manchmal, dass man davon Hornhaut bekommt hab ich noch nie gehört.

In dem Fall Hilft einfach nur spielen, und den Schmerz der ersten Tage/Wochen ertragen ;)

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 16.09.2013, 20:13

jap. Ich kenne das mit dem Hirschtalg. Ich schmiere damit die Türdichtungen des Autos ein, dass sie nicht zugefrieren und die Pfoten von meinem Alaska Malamute werden damit im Winter auch gepflegt, dass sie nicht aufspringen bzw. beim Schlittenziehen Wund gelaufen werden und geschmeidig bleiben. :P

Das damit Hornhaut gebildet werden kann vage ich zu bezweifeln. Ich würde eher das Gegenteil vermuten. :D

Felix hat Recht. Üben, üben, üben und die Fingerchen werden unempfindlicher. Geht auch relativ schnell und wenn man dran bleibt, dann ist die Hornhaut auch von Dauer ;)
greetz
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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 16.09.2013, 20:30

das beste was man machen kann um möglichst schnell hornhaut an den fingerkuppen zu bekommen ist viel gitarre spielen
Andreas Fischer
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Arakon
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Erstellt: von Arakon » 16.09.2013, 20:50

Wenn's nur so einfach wäre.. ich spiele seit 8 Monaten täglich 40-60 Minuten und hab immer noch keine nennenswerte Hornhaut. Kann aber auch gut dran liegen, dass ich Diabetiker bin und die Fingerkuppen sowieso ziemlich zerstochen sind (Zuckermessung) und an Beschädigung "gewöhnt" sind. Ich hab allerdings dafür auch keinerlei Schmerzen am Anfang gehabt. Dennoch wäre eine dicke Hornhaut sehr praktisch manchmal, um nicht die Saiten unterm Finger abzuwürgen.

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Georg
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Erstellt: von Georg » 17.09.2013, 02:20

Kann es sein, dass du den Bassisten missverstanden hast?
Ich kenne das Benutzen von Hirschtalg tatsächlich beim Bass, genauer: beim Kontrabass, hier jedoch nicht für die Fingerkuppen, sondern für den die Saiten gewissermaßen "zupfenden" Zeigefinger. Der kann nämlich anfangs schnell Blasen entwickeln - und dagegen hilft Hirschtalg.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 17.09.2013, 07:14

Arakon hat geschrieben:Wenn's nur so einfach wäre.. ich spiele seit 8 Monaten täglich 40-60 Minuten und hab immer noch keine nennenswerte Hornhaut. Kann aber auch gut dran liegen, dass ich Diabetiker bin und die Fingerkuppen sowieso ziemlich zerstochen sind (Zuckermessung) und an Beschädigung "gewöhnt" sind. Ich hab allerdings dafür auch keinerlei Schmerzen am Anfang gehabt. Dennoch wäre eine dicke Hornhaut sehr praktisch manchmal, um nicht die Saiten unterm Finger abzuwürgen.


ich sagte VIEL spielen ;-) ne stunde täglich ist nicht viel

außerdem verstehe ich dein problem nicht, du würgst saiten ab?
wenn du keine schmerzen hast wozu brauchst du hornhaut?
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Arakon
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Erstellt: von Arakon » 17.09.2013, 10:52

Mehr spielen ist nicht drin, ohne meinen Job zu kündigen.
Meine Fingerkuppen drücken sich platt, weil sie so weich sind, daher berühre ich auch oft die Saite drunter.. und nein, ich drücke nicht zu hart auf die Saiten.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 17.09.2013, 11:15

das geschilderte problem hat nichts mit hornhaut zu tun
ich habe riesenhände (und finger) und kann auch auf einem schmalen strathals nur die saiten drücken die ich drücken will, komme aber bei falscher technik selbst bei der konzertgitarre schon mal an andere saiten ... du musst einfach akurtater greifen lernen/üben
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