Alternativer Griff zu B-moll im 7. Bund

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Phosphorsäure
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Alternativer Griff zu B-moll im 7. Bund

Erstellt: von Phosphorsäure » 14.03.2013, 16:34

Hallo!

Ich habe ein Lied, bei dem ich von A-Dur nach B-moll im 7. Bund greifen "muss." Allerdings ist mir der Sprung einfach zu groß, daher wollte ich fragen, welchen Akkord ich greifen könnte, der genauso bzw. sehr ähnlich klingt und nicht so weit entfernt ist. Ist das möglich? Den Normalen B-Moll würd ich eher ungern greifen, weil der in dem Lied halt auch fast direkt davor vorkommt. Das klingt dann net mehr so passend.

Gruß,
Phosphorsäure

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 14.03.2013, 17:07

Hmmm... Wenn ich BMoll zu den offenen Akkorden spielen sollte, würde ich den hier nehmen.
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BMoll.gif
BMoll.gif (9.26 KiB) 1657 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Exordium am 14.03.2013, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 14.03.2013, 17:08

Naja du könntest zB vorher den A-Dur im 5. Bund als E-Barre greifen? Dann brauchst du ja nur zwei Bünde nach oben zu rutschen. Ansonsten fällt mir nix anderes ein als das, was du schon ausprobiert hast: den "normalen" B-Moll in der Am-Barre-Form auf dem zweiten Bund.

edit: exo war schneller :D

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 14.03.2013, 18:43

Das Problem ist nur in deinem Kopf.
Du musst nur mal eine Weile ein paar Lieder spielen, wo der Sprung in den 7. Bund vorkommt, und dann ist es kein Problem mehr.

z.B. Wild think
http://www.youtube.com/watch?v=Obj2u1ix0Cg

Dann ist der lange nicht mehr so wild.

Bei welchem Lied kommt der vor?

Gruß Mjchael

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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 14.03.2013, 21:19

Oder spiel den Bmoll als... keine Ahnung wie man es nennt, ich sag mal ,halboffenen Akkord´ (so ähnlich wie das kleine F (wenn das mit Baree noch nich so klappt).

Oder (hat mir anfangs etwas geholfen - falls es daran liegt, dass du nicht schnell genug hinterherkommst mit der Greifhand): Den letzten Anschlag kannst du auch abgedämpft spielen, während du hochrutscht in den 7. Bund, wenn du verstehst wie ich das meine.
Heißt für folgendes Schema ,, 1+2+3+4+ " : Angenommen du willst ,, 1+2+ " in A-Dur und ,, 3+4+ " in Bmoll spielen, dann spielst du ,, 1+2 " in A-Dur, das nächste ,, + " nutzt du zum Hochrutschen (mit der Schlaghand ganz normal weiterspielen und mit der Greifhand alle Saiten abdämpfen) und dann ,, 3+4(+) " in B-Moll. Das + in Klammern, falls du zum Runterrutschen auch wieder etwas mehr Zeit brauchst. Hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt. Wird sich wahrscheinlich dann etwas anders anhören, aber das muss ja nicht schlechter sein und kann auch nur als Zwischenlösung dienen, bis es dir regulär keine Probleme mehr bereitet.

Oder einfach viel langsamer üben.

Oder das machen was Mjchael sagt.

Oder das machen was Phuehue sagt.

... Mehr fällt mir spontan auch nicht ein. :P

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Phosphorsäure
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Erstellt: von Phosphorsäure » 16.03.2013, 12:28

danke erstmal an alle.

wie greift man denn den a-dur als e-barre am besten? hab da jetzt nix richtiges gefunden. nochhmal b-moll im zzweiten bund wollt ich halt nicht greifen, weil der hhalt kurzz vorher schon gespielt wird. also die reihenfolge ist hhalt: b-moll, a-dur, b-moll 5. bund, g-barre und dann zwei bünde nach rechts rutschen (weiß dne namen jetzt nicht).

geht um dieses lied:
http://www.youtube.com/watch?v=aNeeNao1iio

http://www.youtube.com/watch?v=egLpILQNnjs
das ist das tutorial mit dem ichs lern. ab der fünften minute beginnt der refrain mit genau der stelle.
vielleicht ist das noch nicht mal richtig, aber es klingt eigentlich ganz gut so. :D

wie spielt man b-moll denn halboffen?

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.03.2013, 12:51

Ich sehe gerade, dass es hier eine Verwechslung mit dem B-Moll gibt.
Das englische Bm wird im zweiten Bund wie Am gegriffen,
das deutsche Bm wird im ersten Bund wie Am gegriffen.
Bm sollte man sicherheitshalber lieber als Bbm bezeichnen, um Verwechslungen zu vermeiden.

Hast du die Akkorde irgendwo?
Ich habe es mal versucht nachzuspielen. Mit einem Capo im 1. Bund lässt sich das Lied ganz einfach mit den Akkorden der C-Dur-Tonleiter spielen.
Die Akkorde in C-Dur sind F C G Dm Am Em.
Für den Hausgebrauch würde ich das Lied einfach einen Halbton tiefer spielen.
Dann lässt es sich ganz leicht mit Standard-Akkorden begleiten.

Hier ist es in D-Dur gesetzt. Du müsstest es runter nach C-Dur setzten (alles einen Ton tiefer)
http://www.e-chords.com/chords/outline- ... r/promises

Gruß Mjchael

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Phosphorsäure
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Erstellt: von Phosphorsäure » 16.03.2013, 14:43

Ah cool, danke, so lässt sich das auch ganz gut spielen. Da kann ich ja die Version spielen, bis ich den Wechsel in den Siebten Bund richtig hinbekomme, denn generell klingt die VAriante aus dem Tutorial mMn schon etwas besser.

Hatte mich bei den Akkorden auch rein an dem Video von dem Typen orientiert, daher hab ich da jetzt auch keine anderen.

Das mit Bm wusst ich gar nicht. Ich kann das ganze theoretische Zeug net, sondern lern die Lieder nur über Tutorials auf yt und ultimate-guitar und da ist halt fast alles englisch, sorry. :p

Aber wie isn das, wenn dort dort dann bei den Liedern bei ultimate-guitar Bm drüber steht (da sind zwar meist Griffbilder dazu aber die stimmen ja auch net immer)? Ich spiel da dann immer X24432, das wäre dann aber schon richtig oder?
Manchmal steht auch Hm da, also die deutsche Version quasi. Wäre dass dann auch X24432 oder wie du sagtest im ersten statt zweiten Bund?
Ich dachte im ersten Bund wäre dann Bbm, allerdings halt X13311.... man ist das kompliziert. :lol:

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.03.2013, 15:06

tja, alle Grundlagen können wir hier in einem Thread leider nicht aufarbeiten.
Das Gitarrenbuch auf den Wikibooks und unsere Workshops hier im Forum schließen allerdings viele Wissenslücken.

Nur noch mal, damit es zu keinen Verwechslungen kommt:

Hm = x24432 oder 799877
Bbm = x13321 oder 688766

Bm deutsch = Bbm englisch = x13321 oder 688766
Bm englisch = Hm deutsch = x24432 oder 799877

Tipp: bei B-Tonarten (wo Gm Cm F Bb Eb Ab Db vorkommt) springt man gerne in den 1. und 3. Bund (man kann sich vorstellen dass ein B aus | und 3 zusammengesetzt ist. )
|3 = B-Tonarten

Bei Kreuztonarten, wo G D A E H F# C# G# vorkommt, springt man gerne in den 2 und in den 4 Bund. Das # hat ja 2 Quer-Striche = und zwei Längsstriche ||
|| + = ist #

Die Leute, die Tabs online stellen, sind Leute, wie du. Einige sind ziemlich gut, andere haben kaum Ahnung von der Musiklehre.
Einige schreiben originale Tabs,
andere schreiben einfache Tabs für nur leicht fortgeschrittene Gitarristen.
Andere schreiben Schrott.

Von daher sollte man sich selbst mit grundlegender Musiklehre vertraut machen.
Man kann den anderen keinen Vorwurf machen, wenn die Tabs nicht optimal sind.
Sie können es halt nicht besser.
Aber da du keinen Cent dafür bezahlt hast, hast du auch keinerlei Ansprüche an die Leute, die die Sachen online stellen.

Also lese dich in unsere Workshops und in die Wikibooks ein, oder lege dir mal ein gutes Gitarrenlehrbuch zu.

Gruß Mjchael

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Phosphorsäure
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Erstellt: von Phosphorsäure » 18.03.2013, 00:37

super vielen dank für die infos, da weiß ich jetzt wieder etwas besser bescheid. :D

das mit der theorie ist ja immer so ne sache, ich glaub wenn man irgendwann in ein paar jahren mal beabsichtigt vllt sogar selbst ein paar kleinere liedchen zu komponieren, kommt man um die theorie kaum drum herum, aber ich will eigentlich erstmal einfach nur die lieder nachspielen die ich mag. :D

an der uni hab ich genug theorie. :p

an die workshops werd ich mich früher oder später auch noch setzen, aber ich muss erstmal das folkdiplom beenden. ;)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 18.03.2013, 02:38

Das ist Quatsch. Ich habe mit der Musiktheorie angefangen, weil mir alle Barré-Akkorde zu schwer waren, oder ich Lieder wie "Walking in Memphis" nicht singen konnte, weil sie mir zu tief waren, oder andere zu hoch, oder ich mit den ganzen Bezeichnungen so wenig anfangen konnte. Akkorde runtersetzen, wissen, welche Barré-Akkorde und welche Intervalle man umgehen kann, und wie Tonarten bestimmt und transponiert, diente mir in erster Linie dazu, mir die Sachen so zu vereinfachen, damit ich sie auf meinem Anfängerniveau überhaupt spielen konnte.

Die meisten Theorie-Sachen habe ich gebraucht, um mir die Sachen zu vereinfachen.
Man sollte die Theorie nicht ans Ende aller Tage vor sich her schieben.

Hört sich so an wie: Erste Hilfe? Ja wenn ich mal einen Unfall habe, dann werde ich mich mal um erste Hilfe kümmern. Ich habe aber mit dem ganzen medizinischen Kram nichts am Hut, ich will ja kein Doktor werden. Das ist mir alles zu schwer. Ich will doch bloß Auto fahren.

So hört es sich für mich an, wenn einer sagt, er will sich mit der Musiklehre nicht auseinandersetzen.

Ob einer auch ohne Erste-Hilfe-Kurs Auto fahren kann? Klar, aber jeder lernt es dennoch, den sonst bekommt man keinen Führerschein. ;)
So was geht leider bei Gitarre nicht. :lol:

Die Musiklehre hat (im Gegensatz zur Ersten Hilfe) wenigstens unmittelbar etwas mit dem Musik-machen zu tun. Man braucht sie nicht nur, wenn man einen Unfall hatte.



Gruß Mjchael

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korgli
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Erstellt: von korgli » 18.03.2013, 11:50

Hi

Theorie ist ja ganz gut.
Man muss es nicht übertreiben.
Aber Grundlegende Sachen sind weder schwer, noch schwierig zu lernen.
Ich kann Grundsätzlich nicht viel mit Theorie anfangen.
Zumahl es sehr ausufern kann, und vieles braucht man nicht wirklich.
Aber Transponieren und Lagen erkennen ist wirklich dringend notwendig für den Grund.
Mehr kommt man dann automatisch in die Sache rein, wenn man Schritt für Schritt nachdenkt, was man denn so macht.

Nur Theorie find ich Kacke.
Zu wenig aber auch. =)=)=

fredy

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Erstellt: von mjchael » 18.03.2013, 12:55

:D Dem kann ich nur zustimmen.

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