Was erwarte ich von einem/einer guten Gitarrenlehrer/in?

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sunset
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Was erwarte ich von einem/einer guten Gitarrenlehrer/in?

Erstellt: von sunset » 26.02.2013, 21:21

Hallo!
Da dieses Thema neulich in verschiedenen Threads, die nicht direkt damit zu tun haben, immer mal wieder aufgetaucht ist, und ich keinen der alten Threads ausgraben wollte, hier meine Frage an die Gitarre Lernenden:

Was erwartet ihr, was erhofft ihr, wenn ihr beschließt Stunden zu nehmen, jemanden dafür zu bezahlen, dass er/sie euch das Gitarrespielen beibringt?

Von welchen positiven/negativen Erfahrungen könnt ihr berichten?

lg
sunset

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Wurstfinger65
findet den Ausgang nicht
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Erstellt: von Wurstfinger65 » 26.02.2013, 22:09

Na ja er sollte mir das Gitarre spielen beibringen, so das ich mit der Zeit merklich besser werde.
Das muß nicht mit High Speed geschehen, ich möchte auch beim Lernen meinen Spaß haben.
Er sollte Dinge recht einfach und allgemeinverständlich erklären können.
Es sollte ne anständige Type sein. Ich mag keine arogannten, schleimigen, desinteressierten oder voll durchgeknallten Zeitgenossen.
Er muß mir auf die Finger schauen und mich auf Fehler hinweisen.
Er sollte in seinen Untericht auf meine Wünsche eingehen.

Ich lerne in nem VHS Kursus. Das ist recht günstig und sollte für jeden erschwinglich sein.
In der Gruppe macht das richtig Spaß, so das ich mich immer auf den Untericht freue.
Der Untericht geht immer 1,5 Stunden, das ist ne angenehme Länge.
Wir lernen mit schönen Songs, Oldies und neue Sachen.
Der einzige kleine Nachteil ist vielleicht die Gruppengröße von 10 Leuten. Da gibt es immer mal Leerlauf

)()(
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

Gast

Erstellt: von Gast » 27.02.2013, 17:22

AM 22 März geht es bei mir los.

Einzelunterricht 45 Minuten in der Woche.

Ich bekomme dann meine Fragen beantwortet, etwas Musikunterricht und dann praktische Übungen.

Ich freue mich sehr darauf.

lg

hit

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 27.02.2013, 20:27

Hmmmm bei mir ist es Freitag wieder so weit. Tja was erwarte ich mir vom Unterricht ?.........

Nun in erster Linie natürlich das ich etwas lerne ;) Oder besser gesagt, dass ich vielleicht "besser" lerne als ich es alleine tun würde. Und zwar im Hinblick auf Vermeidung von Fehlern (z.B. Haltungsfehler der Greifhand etc.) die man sich später abtrainieren muss.
Habe bei meiner ersten Stunde bereits gemerkt wie sehr sich die Haltung und Positionierung des Daumens auf die "Spannweite" der restlichen Finger auswirken kann. Hatte bisher keine Probleme, aber mit etwas Feintuning am Daumen gehen manche Akkorde doch leichter.
Also zum einen erwarte ich mir solche "Hilfen" durch den Unterricht, aber zum anderen auch ein bisschen "geführtes" oder "aufbauendes" lernen.

Als Beispiel: Bisher hatte ich anhand der Wikibooks von Mjchael und Youtube Videos gelernt - was mich schonmal dazu gebracht hat, dass die Akkorde A,D,C,G,E,Am,Em, (kleines bzw. vereinfachtes)F zu 99,99% flüssig und ohne auf die Finger zu sehen sitzen.Demzufolge sitzen auch die ersten Lieder.
Da ich jetzt auch etwas in die Richtung Fingerpicking gehen möchte (was wir im Unterricht machen) bin ich etwas planlos was man da am besten zuerst lernen soll - also was macht Sinn zuerst zu lernen worauf man dann sinnvoll aufbauen kann etc. Also im Sinne von strukturiert lernen wenn man so will.

Da ich ja eh alleine üben "muss", denke oder erwarte ich nicht unbedingt das alles schneller geht als wenn ich ohne Unterricht lerne, weil das einzig daran liegt wie viel Zeit ich ins üben investiere.
Trotzdem glaube und hoffe ich das es an sich durch "strukturierteres" und "aufeinander Aufbauendes" lernen insgesamt ein bisschen besser und "fehlerfreier" läuft als wenn ich kreuz und quer Übungen aus dem Netz durchgehe.

So gut wie die ganzen Lektionen und Übungen auch allesamt sind (gerade die Books von Mjachel, die ich Leuten sogar empfehlen würde selbst wenn es kostenpflichtig wäre) ersetzt das alles keinen Lehrer (oder an der Gitarre erfahrenen Freund / Bekannten) der einem zwischendurch auf die Finger schaut und vielleicht ein bisschen durch den Wust an Übungen "führt".

Ist jetzt ein bisschen viel ge- und umschrieben, aber ich hoffe du weißt was ich meine ;)
viele Grüße aus Dortmund,

Sascha

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 27.02.2013, 21:18

Diese Haltungsfehler sind das erste was ich mir wieder abgewöhnen darf (muss!). Ich konnte es erst gar nicht glauben, weil ich mit "meiner" Technik soweit erstmal gar keine richtigen Probleme hatte. Dann zeigte er mir ein paar Riffs/Licks die auf den ersten Blick relativ harmlos ausschauten, sich beim Versuch nachzuspielen aber dann als recht hartnäckig erwiesen. Nachdem ich meine Finger wieder entknotet hatte, wusste ich was zu tun ist! -> Entwöhnungskur (der falschen Fingerstellung) ist angesagt!

Ich bin mit meinen Lehrer bisher sehr zufrieden. Er erkennt und analysiert meine Schwächen und hat fast immer ein Rezept um ein großes Problem in kleinere Teilaufgaben zu zerlegen, die ich dann getrennt üben kann und am Ende dann die fertige Lösung ergeben.

Es ist halt ungemein wichtig mit dem Lehrer auch richtig zusammen zu arbeiten. Wenn man da auf der gleichen Wellenlänge ist, kann eigentlich nichts schief gehen.

Ich kann jedem nur empfehlen, wenigstens am Anfang paar Stunden zu nehmen, damit man sich keine falschen DInge selbst beibringt. Und wenn sie einem noch so richtig erscheinen. Diese Erfahrung musste ich leider selbst auch erstmal machen. Jetzt ärger ich mich etwas darüber, weil mich das unnötig Zeit gekostet hat. Wer ernsthafte Ambitionen hat, kommt mit GUTEM Lehrer schneller und sicherer ans Ziel!

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 28.02.2013, 10:51

Ich glaube, man muss bei dieser Frage auch unterscheiden, ob man Unterricht für einen Anfänger will, oder bereits fortgeschritten ist.

Für einen Anfänger erwarte ich eine Struktur. D.h. der Lehrer gibt wesentlich mehr vor. Nicht falsch verstehen: Der Schüler kann und soll natürlich sagen, was er lernen möchte. Aber Grundsätzhlich weiss man als Anfänger viel weniger, was in welcher Zeit möglich ist, welche Reihenfolge sinnvoll ist etc.
Da erwarte ich von einem Lehrer eine gute Struktur, aufgebaut nach Semester oder je nach vereinbarter Zeit, evt. sogar mit einem geeigneten Lehrmittel.

Wenn man aber bereits fortgeschritten ist, spezialisiert man sich auch eher. Da braucht man keinen gesamtheitlichen Aufbau. Sondern man sucht sich ein Thema raus, und fokussiert sich da. Zb. würde ich gerne bei einem Lehrer Slide-guitar, die Möglichkeiten als auch Harmonielehre von Open-Tunings, Verfeinerung von Finger-Pickings, Enharmonisation von Jazz-Standards etc. anschauen. Oder man befasst sich ein halbes Jahr lang mal mit den unterschiedlichsten Blues-Licks. Oder man fokussiert sich auf Funk-Rhytmus-Begleitungen etc.

Der Punkt ist: wenn man fortgeschritten ist, muss man auch viel eher dem lehrer sagen, was man will. Ein Anfänger kann sich eher mal ein wenig führen lassen.

sunset
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Erstellt: von sunset » 28.02.2013, 15:16

Das sind ja schon sehr interessante Beiträge, danke euch dafür!

Ich will einmal kurz die bisherigen Schwerpunkte zusammenfassen, die als
wichtig eingestuft werden:

    Kommunikation Lehrer - Schüler (und umgekehrt) soll gut funktionieren

    die "Chemie" muss stimmen

    auf persönliches Lerntempo eingehen

    Tipps und Tricks für Haltung und Finger individuell parat haben

    Wünsche der Schüler beachten, geeignetes Lehrmaterial zur Verfügung stellen

Was ist mit den spieltechnischen Fähigkeiten des/der Lehrer/in? Sollen sie sehr virtuos und perfekt sein oder ist es wichtiger, sympathisch zu sein und gut vermitteln zu können?

lg
sunset

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 28.02.2013, 15:29

sunset hat geschrieben:Was ist mit den spieltechnischen Fähigkeiten des/der Lehrer/in? Sollen sie sehr virtuos und perfekt sein oder ist es wichtiger, sympathisch zu sein und gut vermitteln zu können?


Er sollte als Lehrer sicherlich mehr drauf haben als der Schüler. Aber er braucht nicht der Meister-Virtuose zu sein. Sind abgesehen davon die wenigsten Lehrer. Einen guten Lehrer macht nicht aus, dass er perfekt sein Fach beherrscht, sondern dass er es gut vermitteln kann.

Es gibt viele gute Fussball-Trainer, die nur durchschnittliche Spieler waren. Und dennoch sind sie hervorragende Trainer.

Unterrichten ist was anderes, als spielen.

uc_uc
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Erstellt: von uc_uc » 28.02.2013, 15:30

Für mich ist es sehr wichtig, dass der Lehrer mein persönliches Ziel kennt, unterstützt und seinen Unterricht darauf ausrichtet. Es sollte unbedingt ein Weg erkennbar sein den wir zusammen gehen. D.h. das Übungen und Stücke nicht um ihrer selbst willen ausgewählt werden sondern aufeinander Aufbauen und den nächsten Schritt zum Ziel darstellen.

Ganz wichtig: Der Lehrer muss mir nicht nur sagen das ich etwas falsch oder auch nicht optimal mache sonderen auch wie ich es richtig mache und ggf. wie ich da hinkomme. Leider ist auch das nicht immer selbstverständlich wie ich erfahren musste.

sunset
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Erstellt: von sunset » 28.02.2013, 15:43

uc_uc hat geschrieben:Für mich ist es sehr wichtig, dass der Lehrer mein persönliches Ziel kennt, unterstützt und seinen Unterricht darauf ausrichtet.


Das ist wohl auch mit "Kommunikation Lehrer - Schüler" gemeint und mit "auf Wünsche eingehen".
Für GitarrenlehrerInnen ist es natürlich immer angenehmer, wenn SchülerInnen mit klaren Vorstellungen kommen und man den Unterricht darauf aufbauen kann.

Allerdings wissen AnfängerInnen oft noch nicht so genau, wo sie eigentlich hin wollen, wo ihre speziellen Interessen liegen und da ist es wohl sinnvoll, wie Phuehue schreibt, mehr vorzugeben, also erst mal eine größere Auswahl zur Verfügung zu stellen.

lg
sunset

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startom
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Erstellt: von startom » 28.02.2013, 15:52

Danke, sunset. Das ist schon jetzt einer meiner "Threads des Jahres".
Ich hoffe, es melden sich noch einige Gitarrenschüler (und solche, die es werden wollen) und berichten von ihren Erwartungen.

Ich unterschreibe die Aussage von phuehue (fühü?) bezüglich Virtuosität des Lehrers zu 100%. Und der Vergleich mit dem Fussballtrainer ist ja wohl Weltklasse.

Der Lehrer steht und fällt mit seiner Methodik und seiner Didaktik. Und, wie ich nun aus eigener Erfahrung schon ein wenig berichten kann, eine gründliche und disziplinierte Vorbereitung auf den Unterricht ist das A und O.
Die Schüler schätzen es sehr, wenn ich individuelle Unterlagen selber erstelle und nicht nur generische Uebungen aus Lehrmitteln kopiere. Der gute Mix machts.
Tom

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Chavez
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Erstellt: von Chavez » 28.02.2013, 16:38

Von einem Lehrer würde ich erwarten das er auf mich eingeht und danach seinen Unterricht ausrichtet. Will sagen wenn ich Folk, Blues und/oder Rock spielen möchte er dann nicht auf einmal in den Jazzbereich abschwenkt weil der ihm so gut gefällt. (Bei Einzelunterricht definitiv, bei Gruppen muß man vielleicht auch Kompromisse eingehen)

Das er mich motiviert wenns mal nicht gut läuft.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 28.02.2013, 16:40

startom hat geschrieben:Ich unterschreibe die Aussage von phuehue (fühü?) bezüglich Virtuosität des Lehrers zu 100%. Und der Vergleich mit dem Fussballtrainer ist ja wohl Weltklasse.


Danke für die Blumen :D
Btw: es wird "pühü" ausgesprochen. Aber halt mit einem halligen Haa hinter dem "P" :cool: :lol:

Back to topic! =)=)=

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 28.02.2013, 17:30

Für mich ist es auch wichtiger, dass mein Lehrer gut unterrichten und einem Dinge näher bringt als das er Spielt wie der liebe Herrgott ;) Schließlich will ich nicht das er mir in meiner Unterrichtsstunde etwas vorspielt, sondern mir etwas beibringt, damit ICH irgendwann mal gut spielen kann )()( Der Vergleich mit dem Fußballtrainer passt wirklich sehr gut !

Das sich mein Lehrer individuell auf mich und meine Wünsche (im Bezug auf "in welche Richtung möchte ich mich musikalisch entwickeln") eingeht und mich "individuell" unterrichtet, setze ich bei Einzelunterricht voraus. Sonst könnte ich auch Gruppenunterricht nehmen und hoffen, dass alle anderen das gleiche Ziel und Lerntempo haben wie ich ;)

Das sollte man auch direkt in der Probestunde klären bzw. ansprechen. Zum Glück hat mir mein Lehrer das auch direkt von sich aus so gesagt ohne das ich es ansprechen musste. Finde das kommt (je nachdem) sonst immer ein bisschen "komisch" rüber, wenn man als Anfänger da sitzt und sofort mit Sachen wie "hey ich will aber schon das das hier so läuft wie ich das gerne hätte" um die Ecke kommt. Klar habe ich das jetzt etwas überspitzt geschrieben, aber ihr wisst schon wie ich das meine.
viele Grüße aus Dortmund,



Sascha

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 28.02.2013, 17:47

Was ich - ebenfalls bei Fortgeschrittenen - wichtig finde: Die "Glaubwürdigkeit" innerhalb des Stils. Ich kann durchaus Anfänger unterrichten und - eben - stilabhängig auch Fortgeschrittene.

Aber wenn jemand zu mir käme und von mir spezielle Metal-Riffs erlernen möchte, dann wäre ich einfach der Falsche! Mein Gitarren-Lehrer vor 10 Jahren spielte denselben Sound wie ich. So musste ich eigentlich nur sagen: "Ich will so spielen und klingen wie du!" :lol:
Am einfachsten ist es deshalb m.E., wenn der Lehrer selbst den Stil mit einer Band spielt, den man selber spielen will. Hat den positiven Nebeneffekt, dass man wohl auch eher die Chemie findet.

Der Punkt ist: Umso spezialisierter die Wünsche sind, desto wichtiger ist die Wahl des "richtigen" Lehrers. Längst nicht jeder kann alles unterrichten. Wer vielleicht perfekt für Metal, schnelle Riffs etc. geeignet ist, der ist vielleicht für Blues, Funk oder Jazziges nicht bzw. weniger geeignet. Oder umgekehrt (wie's bei mir der Fall wäre :D )

sunset
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Erstellt: von sunset » 28.02.2013, 20:05

@startom:
Danke, freut mich :-)

Ich find's super, dass hier so viele unterschiedliche Statements hereinkommen und ergänze meine Liste nun mit folgenden Stichworten:

    Stilsicherheit des Lehrers

    Motivation geben in "Krisenzeiten"

    Klärung des Unterrichtsablaufs in einer Probestunde

Übrigens Puehue, deinen Vergleich mit dem Fussballtrainer finde ich auch toll! Allerdings ist es bei mir so, dass ich die Stücke, die ich aktuell unterrichte schon ziemlich gut draufhaben will und sie vor den Stunden nochmal gut übe.

lg
sunset

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Erstellt: von uc_uc » 28.02.2013, 20:11

sunset hat geschrieben:
uc_uc hat geschrieben:Für mich ist es sehr wichtig, dass der Lehrer mein persönliches Ziel kennt, unterstützt und seinen Unterricht darauf ausrichtet.


Das ist wohl auch mit "Kommunikation Lehrer - Schüler" gemeint und mit "auf Wünsche eingehen".
lg
sunset


Das ist nicht ganz das was ich meine. Auf Wünsche eingehen kann auch heissen, dass der Lehrer die Lieder die sich der Schüler wünscht mit ihm durchgeht. Ich meine aber, dass der Lehrer weiss wo der Schüler hin will und die Inhalte des Unterrichts danach ausrichtet. Mein Lehrer sollte besser wissen wie er mich da hin führt wo ich hin will als ich.

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 28.02.2013, 20:11

... ich sehe das mit dem "Können" des Lehrers etwas differenzierter. ;)

Ich erwarte schon, dass der Lehrer mir glaubhaft und gekonnt etwas zeigen kann ... und zwar besser als ich das mache.

Im Sport ist es zumindest so, dass wenn mir der Trainer die Techniken nicht zeigen kann oder diese nur schlecht vormacht verliert er bei mir den Respekt und die Glaubhaftigkeit. Bei solchen Trainer trainiere ich dann nie wieder.

Ich bin ja selbst Trainer und ich habe den Anspruch an mich selbst authentisch und gekonnt rüber zu kommen. Zumindest möchte ich das meinen Schülern (Kids, Jugendliche, Erwachsen) bieten.

übrigens ...

... so sehe ich es auch beim Musiklehrer. :P

... ob mein neuer Gitarrenlehrer "was taugt" weis ich noch nicht. Allerdings hat er eine hervorragende Reputation und unterrichtet seit vielen Jahren in der ortsansässigen Musikschule.
--- er kommt sympathisch rüber und er erklärt auch gut.
Im Moment ist er mir zwar noch eine Spur zu schnell, aber ich werde mal sehen ob ich das Tempo mitbehalten kann/werde, indem ich versuche mehr zu üben.
Zuletzt geändert von Samhain am 01.03.2013, 06:53, insgesamt 1-mal geändert.
greetz
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Erstellt: von Roddy » 28.02.2013, 23:31

Dann gebe ich auch noch mal meine Erfahrung dazu. Ich habe zwar kein Unterricht mehr,
aber mir ist aufgefallen, das mein Lehrer mir zu schnell neue Sachen gezeigt hatte.
Gerne hätte ich öfters mal das Gelernte auch ein wenig mit Ihm zusammen gespielt.
Er hat immer recht früh dann gesagt: So, das kannst Du ja schon, dann können wir ja mal was Neues machen.
Das ging mir irgendwie ein wenig zu schnell. Hatte ich ihm auch mal gesagt, aber er war da schwer zu bremsen.
Also ein wenig mehr im Unterricht zusammen mit dem Lehrer jammen finde ich nicht verkehrt
und macht Spaß.

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