schmerzende fingerkuppen

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peter34
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schmerzende fingerkuppen

Erstellt: von peter34 » 07.01.2012, 14:59

es gibt dazu sicher etliches aber die sufu hat nix ausgespuckt :-(
ich übe jetyt seit 18 tagen täglich .mitllerweile ca 1 stunde tägluch auf 3 sessions verteilt. troty deutlucher hornhautbildung schmerzen mich immernoch nach rel. kuryer zeit die finger. es ist jetzt kein echter schmerz aber doch ein deutlicges sehr unqngenehmes brennen.
wie lange muss ich nach euren erfahrungen noch mit diesen vegleiterscheinungen leben?
lg

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phunky
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Erstellt: von phunky » 07.01.2012, 15:04

Das ist unterschiedlich. Aber so vier Wochen kann das schon dauern. Bei manchen mehr bei anderen weniger.

Meiner Erfahrung nach schadet es aber auch nicht, gelegentlich mal einen Tag Pause zu machen.

Gast

Erstellt: von Gast » 07.01.2012, 15:07

Je nach Stress vielleicht zwei bis vier Monate.

Ist bei jedem zwar das gleiche, aber nie dasselbe.

Weil ich's z.B. übertrieben hatte waren meine Fingerkuppen anfangs nach zwei Monaten
für ein halbes Jahr fast komplett taub - Beim spielen haben sie aber trotzdem gepiekst.
Was solls "nur die Harten komm' in Garten" ;-)
Zuletzt geändert von Gast am 07.01.2012, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.

peter34
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Erstellt: von peter34 » 07.01.2012, 15:11

:-D so isses slotty

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 07.01.2012, 16:54

Also ich übe seit dem 2.1. täglich mindestens 30 Minuten - maximal 2 Stunden (so lang eher selten zwecks schmerzender Finger)......

Wenn ich meine Fingerkuppen an beiden Händen vergleiche hat sich links schon eine dünne Hornhaut gebildet. Es tut aber immer noch weh - am Zeigefinger am meisten. Mittel-und Ringfinger geht so.

Ich denke auch, dass dieser Zustand noch etwas so bleiben wird. Bist also nicht alleine damit ;)
viele Grüße aus Dortmund,

Sascha

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 07.01.2012, 17:06

Hy!

Bitte überprüfe den Text auf Fehler nochmal, bevor du ihn postest. Das ist nicht böse gemeint! Es strengt beim Lesen nur sehr an.

Das mit den "Schmerzen" ist unterschiedlich. Eine meiner ersten Fragen, hier im Forum, war fast dieselbe. "Wann bildet sich Hornhaut?"
Bei mir hat es, bei ca. 30 Minuten tgl. ca. 4 - 5 Wochen gedauert, bis ich kaum noch was spürte. Dass das unangenehm ist, kennen wir alle. Aber wenn du weiterhin übst, wird es bald vorbei sein, und du merkst nichts mehr.
Keep Metal Alive!
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peter34
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Erstellt: von peter34 » 07.01.2012, 18:05

hy harrz!
zu meiner entschuldigung sei erwähnt dass ich sehbehindert bin und mich das lesen und schreiben hier wirklich anstrengt. daher spare ich mir gerne das kontrolllesen, weil es ohnehin mühsam genug ist für mich;-).ich hoffe ihr versreht das und könnt auch in hinkunft damit leben.
danke für euer verständnis
lg

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 07.01.2012, 18:20

Also ich habe damit kein Problem, aber du solltest mal nachsehen ob du deine "Z" und "Y" Taste vertauscht hast - kommt mir so vor, da dieser Buchstabe bei dir häufig vertauscht ist, obwohl sie weit auseinander liegen. Dann mal in der Windows Systemsteuerung schauen ob deine Tastatur auf englishcem Layout eingestellt ist. Bein Win7 -> Systemsteuerung, Zeit Sprache und Region, Tastatur und Eingabesprache wählen.....Dann auf Tastatur ändern klicken.

Bei Win XP sollte in der Taskleiste rechts ein blau hinterlegtes "DE" stehen - wenn bei dir "EN" steht, da drauf klicken und "DE" auswählen.
viele Grüße aus Dortmund,



Sascha

Norrfas
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Erstellt: von Norrfas » 08.01.2012, 01:09

Ein guter Freund sagte mir als ich angefangen habe:
"Sch**ß auf die Schmerzen! Spiel weiter sonst bringst du es zu nichts!".
Es mag sein, dass er etwas übertrieben hat. Trotzdem habe ich seinen Rat gehört und nicht aufgehört zu üben, trotz schmerzender Finger. Geschadet hat es mir nicht, ich habe sogar den Schmerz als Teil des Spieles akzeptiert. Wenn ich spielen will muss es wehtun. Irgendwann hat sich dann die Hornhaut gebildet und der Schmerz war weg.
Schmeiß das Spielen nicht hin, mach einfach weiter. Irgendwann fällt es dir leichter.

Gruß
Stefan

sunset
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Erstellt: von sunset » 08.01.2012, 02:09

Lieber Peter 34!
Ich spiele schon sehr lange Gitarre, aber wenn ich mal 3 - 4 Wochen nicht spiele, warum auch immer, piekst es nach 1 Stunde spielen auch schon ziemlich in den Fingerkuppen. Es dauert dann ungefähr 2 - 3 Wochen jeden Tag spielen, bis sich die Hornhaut wieder so gebildet hat, dass es zumindest nicht mehr weh tut.
Das ist lästig und ich versuch auch Lösungen zu finden.
In einem anderen Thread hier habe ich gelesen, dass man z. B. nicht unmittelbar nach längerem Wasserkontakt (Haare waschen?) spielen soll, wegen der Hornhaut.

Trotzdem: irgendetwas spürt man immer, aber du checkst vielleicht den Punkt, an dem es für heute besser ist, Pause zu machen, weil's sonst morgen noch mehr weh tut. Dann aufhören. Und morgen weiterspielen.
lg
sunset

Cidaq
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Erstellt: von Cidaq » 08.01.2012, 17:25

Also ich spiele seit 2000 durchgehend jeden Tag Gitarre, und es ist heute noch so, dass sich nach 3 Std spielen am Stück auch bei mir das berühmte Ziehen in den Kuppen bemerkbar macht. Zum Glück hab ich da aber so viel Hornhaut, dass ich dieses getrost dann ignorieren und weiterspielen kann, denn nach den ganzen Jahren bin ich den Schmerz in gewissem Rahmen durchaus schon gewohnt. Wichtig ist, gerade als Anfänger auch darauf zu achten, dass man außer den üblichen Saitenabdrücken keine anderen Stellen an den Kuppen hat (Hautabschürfungen, Blasen durchgescheuerte Stellen ect.) Wenn das der Fall ist sollte man aufhören, denn mit offenen Fingern zu spielen, birgt auch ein gewisses Risiko in sich (Entzündungsgefahr).
Aber ich denke ansonsten sollte jeder selber wissen, inweit er es mit den schmerzenden Fingen aushält, der eine ist mehr der andere weniger wehleidig.
In dem Sinne "Keep on Rock in"
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guitarroads
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Fingerkuppen

Erstellt: von guitarroads » 09.01.2012, 20:03

Hallo (: das mit den Fingerkuppen ist gewöhnungssache. War bei mir anfangs auch hast du dich aber erstmal dran gewöhnt ist das sicherlich kein Problem mehr,dazu gibts auch was richtig gutes Plektron wirds genannt. ;) vlg guitarroads

Cidaq
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Erstellt: von Cidaq » 09.01.2012, 20:28

Sorry aber hier liegt das Problem eher in der Greifhand, halt darin dass das Saitenrunterdrücken schon mal wehtun kan xD.
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guitarroads
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Erstellt: von guitarroads » 09.01.2012, 20:51

Cidaq hat geschrieben:Sorry aber hier liegt das Problem eher in der Greifhand, halt darin dass das Saitenrunterdrücken schon mal wehtun kan xD.

jep ich weiss (: sag ich ja aber da gewöhnt man sich dran und irgendwann benutzt man sowieso plektron (die meisten (; )

Dad Pa
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Erstellt: von Dad Pa » 09.01.2012, 20:52

Das is ja mal ein Thema, wozu ich auch mal was sagen kann. Warum? Weil ich da sehr erfahren bin.
Das ist bei mir fast so wie mit dem Rauchen...das habe ich auch schon mindestens 20 mal aufgehört und leider auch das Gitarrespielen, aus den verschiedensten Gründen. Aber immer wieder damit angefangen.
Wenn man aussetzt mit dem spielen, verschwindet die Hornhaut schneller wieder, wie man sie sich erarbeitet hat. Immer wenn mich die Gitarrenwut wieder gepackt hat, musste ich durch dieses "Anfängersyndrom" durch und "ackern" bis ich meine Greiffinger wieder in Form hatte.

Eins habe ich allerdings bei den vielen "Neuanfängen" gelernt: Es macht keinen Sinn in den Schmerz hineinzuspielen. Es ist viel sinnvoller zu pausieren, wenn es beginnt zu schmerzen. Eine Stunde warten, und dann nochmal 10 Minuten auflegen usw.
Die Hornhaut braucht eben seine Zeit. Da ist Geduld gefragt! Aber Geduld ist ohnedies eine Eigenschaft, die jeder Gitarrist lernen muß....

LG
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Erstellt: von monster » 09.01.2012, 20:53

ajso ich versuche möglichst wenig zu drücken, nich mit gewalt .... mit gefühl. is so mein eindruck
Ist der Anfang erst gemacht, ist die Hälfte schon geschafft.

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 09.01.2012, 20:56

Nabend!

Das mit den Fehlern war echt nicht böse gemeint! Wir konnte alle nicht wissen, dass du Probleme hast. Es ist ok. Du kannst nichts dafür.

Genau wie Cidaq, bin ich auch der Meinung, dass es an der Greifhand liegen kann. Klar! Mit der Zeit wird es besser. Wenn du es aber noch etwas beschleunigen möchtest, empfehle ich den Gripmaster Klick Damit kannst du die Finger noch besser stärken. Ich habe ich auch benutzt, und war bzw. bin echt zufrieden.
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Talavan
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Erstellt: von Talavan » 09.01.2012, 23:46

Hi, kann ich bestätigen, Gripmaster ist nicht verkehrt. Großer Vorteil aus meiner Sicht: das Ding kann ich immer dabei haben und "unterwegs" meine Greifhand trainieren, gibt ein gutes Gefühl. Aber, nicht übertreiben! Wenn es anfängt zu Schmerzen, aufhören. Ich hatte mir die light-Version gekauft, die reicht mir immer noch aus. Medium soll eher für bereits gut trainierte Maurerhände geeignet sein, so zumindest die Käuferkommentare.

Grüße,
Andreas

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Odysseus Cotton
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Erstellt: von Odysseus Cotton » 10.01.2012, 03:00

Deine Finger haben sich halt noch nicht an den zusätzlichen Druck gewöhnt - sind somit gereizt.
Selbst mit bereits vorhandener Hornhaut wird es anfangs etwas schmerzen.
Solange Du es nicht übertreibst, kannst Du unbesorgt weiterüben - bei einer Stunde täglich eigentlich kein Problem.
Lass es halt zu keiner Entzündung kommen, was so schnell aber schon nicht passiert ;) .

Diesen Gripmastern stehe ich eher negativ gegenüber.
Es geht beim Gitarre spielen (und vielen anderen Instrumenten) nicht um Kraft in Form von Stärkung der Fingermuskeln.
Mit der richtigen Technik ist so gut wie keine Kraft notwendig.
Diese Technik entspringt dem Gehirn - somit sollte dieses trainiert werden.
Deine Hirnzellen werden nach effektiven Lernmethoden für den jeweiligen Bereich wachsen und sich vernetzen.
Danach wirst Du sehen, dass gar keine starken Fingermuskeln der Grund Deines Fortschritts sind - Du brauchst nämlich gar keine "muskulösen", wie bereits angemerkt ;) .

Solche Gripmaster sind kontraproduktiv in Bezug auf das Instrumente spielen - Hände und Finger werden überanstrengt. Stress ist, was jeder beim Musizieren vermeiden sollte und nur schlechte Angewohnheiten nach sich zieht.

Der berühmte Komponist Robert Schumann hatte auch angenommen, er könne seine Finger durch eine selbstgebaute Apparatur (welche diese besonders dehnte und lang zog) schneller und flinker werden lassen - im Glauben, dies anhand ebenjener "vermeintlichen" Verstärkung der Finger erreichen zu können.
Letztendlich konnte er hinterher manche Finger gar nicht mehr benutzen, da die Sehnen ihre Funktion aufgegeben hatten ;) .

Also: Das anfängliche Schmerzen der Finger ist normal, sollte aber niemals durch Gripmaster oder Ähnliches gefördert werden.
Wie bereits angemerkt, es werden keine starken Finger benötigt, sondern ein konditioniertes Gehirn.
"Give every day the chance to become the most beautiful day of your life."

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 10.01.2012, 08:45

Übrigends hat Windows 7 ein paar gute Funktionen für sehbehinderte Menschen. "Bildschirmlupe", "Bildschirmtastatur" und sogar Spracheingabe sowie Sprachausgabe. Ich weiss nicht inwieweit du diese Funktionen bereits benutzt, aber vielleicht kann dir sonst ein Familienmitglied bei der Einrichtung behilflich sein?

Du kannst auch deine Texte vorher in einem Office-Programm eingeben und diese durch die Rechtschreibprüfung überprüfen lassen. Das könnte dir vielleicht auch noch ein wenig nützlich sein.

Übrigends haben auch Webbrowser wie "Firefox" eine eingebaute "Zoomfunktion". Damit kannst du dir die Schrift schon recht groß machen.
"Strg. plus Plustaste" (mehrmals drücken) vergrößern, "Strg. plus die Minustaste" verkleinern und "Strg. plus 0" stellst du wieder auf "normal".

Du musst ja auch die ganzen Antworten irgendwie lesen können...

Ich hätte jetzt eher auf "Legastheniker" getippt. Dann wäre das mit der vorigen Überprüfung durch ein Office Programm eine gute Lösung.
Gibt bestimmt aber auch Firefox-Addons, welche auch eine Rechtschreibung ermöglichen.
Naja, bekommen wir schon irgendwie hin :)

Gast

Erstellt: von Gast » 10.01.2012, 19:10

Zu den Gripmastern ...

Finde ich richtig eingesetzt schon nicht schlecht.

Habe auch mal den Gripmaster-Light benutzt um hauptsächlich meine weniger
benutzten Finger zu trainieren. Vor meinem Gitarren-Spiel-Hobby
baumelten die in der Regel nur so kraftlos mit an der Hand rum.

Im kleinen und im Ringfinger durfte ich da deshalb durchaus etwas an
Koordinationsvermögen und auch Muskulatur zulegen.

Habe dann einen Sommer lang jeden morgen im Auto auf dem Weg zur Arbeit (Autobahn)
immer mal für 20 min. in bestimmten Mustern gedrückt. Z.B.

1x Zeigefinger, 1x Mittelfinger, 2x Ringfinger, 3x kleiner Finger

oder
kleiner Finger + Ringfinger, kleiner Finger + Mittelfinger, kleiner Finger + Zeigefinger

usw.

Die Koordination und Kraft im kleinen Finger und im Ringfinger haben sich über die Zeit
schon etwas verbessert, wobei ich allerdings nicht alles dem Gripmaster zuschreiben kann,
da ich ja nebenbei auch immer noch Pickings auf der Gitarre geübt habe.

Aber ich denke schon das kleinste Gripmaster in der Anfangszeit auf diese Weise etwas bringt.

Ursula
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Erstellt: von Ursula » 29.10.2012, 17:09

ich möchte mich hier einreihen mit meinen Klagen über die Fingerkuppen. Ich spiele seit einem viertel Jahr regelmäßig eine halbe Stunde pro Tag. Ich kann gar nicht mehr spielen und mit dem Zeigefinger der linken Hand gar nicht mehr tippen. Schon die Hornhaut stört mich mächtig. ich empfinde sie als unangenehm und da ich noch Klavier spiele sogar als störend. Sowieso scheint Gitarre und Klavier schon von der Länge der Fingernägel her inkompatibel zu sein. Ich finde es so schade, wenn es daran scheitert.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 29.10.2012, 17:48

Lange Fingernägel an der Greifhand sind echt ein Manko. Spätestens wenn sie mit der Fingerkuppe auf einer Höhe sind, wird es für mich problematisch der Saite genügend Druck zu verpassen, da sonst der Fingernagel auf dem Griffbrett aufsetzt.

Die Druckschmerzen sollten allerdings ab dem Moment, wo man genügend Hornhaut ausgebildet hat, zurückgehen. Bei einer Konzert- oder E-Gitarre sollte die übliche Besaitung keine großen Probleme verursachen. Bei einer Westerngitarre sieht das allerdings schon etwas anders aus. Hier notfalls mal einen Saitensatz wählen, der eine Nummer kleiner ist im Durchmesser. Dann ist die Spannung nicht so hoch. Ich kenne etliche Musiker, die Gitarre und min. ein Tasteninstrument spielen, ohne von irgendwelchen S(e|a)iteneffekten negativ berührt zu sein.

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Kevenborstel
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Erstellt: von Kevenborstel » 29.10.2012, 19:24

Also zugegebenermaßen ist das spielen einer Westerngitarre etwas anstrengender für die Fingerkuppen. Aber ich möchte einmal feststellen, dass ich keine Probleme mit Hornhaut und regelrechten Schmerzen habe. Sicher liegt es auch mit daran, dass ich zu Anfang (jetzt übrigens auch noch) einfach aufgehört habe, wenn´s mal weh tat. Irgendwie merkt man auch recht bald, dass man gar nicht so viel Druck braucht um saubere Töne zu produzieren. Viele Beginner machen es sich hier unnötig schwer.
Nur mal so als Anmerkung an alle Neuanfänger - normalerweise braucht ihr NICHT die Schmerzunempfindlichkeit von Mr. Rambo ;)
"Sowieso scheint Gitarre und Klavier schon von der Länge der Fingernägel her inkompatibel zu sein" ? zugegebenermaßen möchte ich mein Geklimpere auf dem Klavier nicht als Spielen bezeichnen, aber es macht mich doch etwas stutzig, warum man für´s Klavier lange Fingernägel braucht. Ich dachte immer auch dafür wären sie eher hinderlich ?
Zum Thema Hornhaut, manchmal brauchen die Finger vielleicht auch nur etwas intensivere Pflege, sowas wie Cremes um die Haut trotz etwas dickerer Schichten geschmeidig zu halten.
Da du sogar Probleme bei der Tastatur hast, scheinst du von einem ungewöhnlichen Wachstum der Fingerkuppenhaut betroffen zu sein.
Versuche durchzuhalten, wäre schade wenn es daran scheitert weiterhin Gitarre zu spielen.
"Level Ahead (L.A.) is comming soon"

Ursula
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Erstellt: von Ursula » 29.10.2012, 20:04

[
"Sowieso scheint Gitarre und Klavier schon von der Länge der Fingernägel her inkompatibel zu sein" ? zugegebenermaßen möchte ich mein Geklimpere auf dem Klavier nicht als Spielen bezeichnen, aber es macht mich doch etwas stutzig, warum man für´s Klavier lange Fingernägel braucht. Ich dachte immer auch dafür wären sie eher hinderlich ?

Das ist richtig, man braucht kurze. Für die Gitarre auf der rechten Hand aber lange. Aber das ist im Augenblick nicht das Hauptproblem, ich schlage eben ohne Fingernägel an. Nur die linke Hand ist unangenehm und da stört mich sogar schon die Hornhaut von den augenblicklichen Schmerzen ganz zu schweigen. Dabei hatte ich so gute Fortschritte gemacht. Ich war in der kurzen Zeit schon bei einem (wunderschönen) Rondo von Carulli angekommen. Es geht ja doch schneller, wenn man schon ein Instrument spielt und es hat sehr viel Freude gemacht.
Wird man die Hornhaut wieder los, wenn man einmal eine Pause macht?
Gibt es auch Nylonseiten für alle sechs Seiten der(Konzert-)Gitarre, vielleicht würde das helfen? Dass der Durchmesser der Seiten auch unterschiedlich sein kann, wußte ich bislang nicht.

sunset
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Erstellt: von sunset » 30.10.2012, 01:07

@Ursula

Ich spiele auch Gitarre und Klavier.
Die Hornhaut an den Fingerspitzen stört mich persönlich beim Klavierspielen weniger als ohne Hornhaut Gitarre zu spielen.

An das erste gewöhnt man sich im Lauf der Zeit, das zweite tut einfach weh, und ein unangenehmes Gefühl beim Klavierspielen ist immer noch besser als Schmerzen beim Gitarre spielen.

Ich habe sehr viel mit Saiten experimentiert, um nicht so viel Hornhaut aufbauen zu müssen, damit es beim Klavierspielen keine Nebengeräusche beim Anschlag gibt. Leider gibt es keine Nylonsaiten für alle sechs Saiten der Gitarre aber es gibt weichere und auch dünnere Saiten, die die linke Hand nicht so sehr beanspruchen, im Moment spiele ich mit den schwarzen Hannabach.

Auch kann man die Saitenlage - etwa durch einen niedrigeren Steg - beeinflussen, um mit weniger Kraftaufwand spielen zu können.

Dazu noch eine Frage zu deinem Gitarrenspiel:
Wendest du sehr viel Kraft auf? Dann könntest du einmal versuchen, das auszuloten, indem du die Töne zunächst so greifst, dass sie gar nicht klingen und dann ganz langsam den Druck erhöhen, bis du am Punkt bist, wo die Saite zu klingen beginnt. Dann wieder Kraft nachlassen, bis sie nicht mehr klingt, wieder leicht den Druck erhöhen usw.
Auf diese Weise lernst du den optimalen Kraftaufwand für die linke Hand einzusetzen (der meist wesentlich geringer ist als man meint) und dann tut's auch nicht mehr so weh.

lg
sunset

P.S.: was spielst du so am Klavier?

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 30.10.2012, 06:45

Ursula hat geschrieben:Wird man die Hornhaut wieder los, wenn man einmal eine Pause macht?


Klar, wenn die Stellen nicht mehr belastet werden, bildet sich das langsam wieder zurück. Wenn es zuviel ist, kann man die auch mechanisch entfernen oder mit säurehaltigen Präparaten aufweichen. An den Fingerkuppen wird dies aber normalerweise nicht notwendig sein.

Ursula hat geschrieben:Gibt es auch Nylonseiten für alle sechs Seiten der(Konzert-)Gitarre, vielleicht würde das helfen? Dass der Durchmesser der Seiten auch unterschiedlich sein kann, wußte ich bislang nicht.


Mit den Nylons kenn ich mich nicht so aus, aber ich nehme an, auch hier gibt es unterschiedliche Härten und Stärken. Dünnere Saiten, bedeuten aber meist auch einen dünneren und leiseren Sound. Das verhält sich aber bei jeder Gitarre unterschiedlich. Musst Du ausprobieren.

Ursula
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Erstellt: von Ursula » 30.10.2012, 10:38

sunset hat geschrieben:@Ursula


Dazu noch eine Frage zu deinem Gitarrenspiel:
Wendest du sehr viel Kraft auf? Dann könntest du einmal versuchen, das auszuloten, indem du die Töne zunächst so greifst, dass sie gar nicht klingen und dann ganz langsam den Druck erhöhen, bis du am Punkt bist, wo die Saite zu klingen beginnt. Dann wieder Kraft nachlassen, bis sie nicht mehr klingt, wieder leicht den Druck erhöhen usw.
Auf diese Weise lernst du den optimalen Kraftaufwand für die linke Hand einzusetzen (der meist wesentlich geringer ist als man meint) und dann tut's auch nicht mehr so weh.

lg
sunset

P.S.: was spielst du so am Klavier?


Das werde ich einmal ausprobieren (wenn ich nicht mehr so leide :? ) und den Druck optimieren.

Bei den schwarzen Hannabach Saiten werde ich einmal stöbern http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... +Hannabach

und wenn alles nichts hilft den Steg vielleicht abändern lassen.

Klavier spiele ich schon seit frühester Kindheit und habe auf meiner Einschulung schon zahlreiche Stücke auf dem Klavier und dem Akkordeon vorgespielt. Im Augenblick geht mein Interesse dahin, improvisieren zu lernen (speziell zu bekannten Melodien)und versuche dem Gerlitz http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... %3AGerlitz etwas abzugucken.

Vielen Dank für die vielen Antworten.

Ursula

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Erstellt: von Roddy » 30.10.2012, 12:54

Die Hornhaut wird mit der Zeit vom Gefühl her irgendwann einfach dazu gehören.
Dann wird sie dir gar nicht mehr auffallen. Und wichtig, regelmäßig die Hände und Fingerkuppen mit Handcreme pflegen!

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Erstellt: von phunky » 30.10.2012, 13:00

Eigentlich wollte ich mich aus diesem müßigen Thema raushalten. Aber das hier:

Roddy hat geschrieben:Und wichtig, regelmäßig die Hände und Fingerkuppen mit Handcreme pflegen!


hat meine Neugier geweckt. Warum? Ich pflege meine Hände nie mit Hautcreme. Ich weiß, dass es Leute gibt, die das müssen oder meinen zu müssen. Wie auch immer.

Aber wo ist der Zusammang mit dem Gitarre spielen?

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Erstellt: von Ursula » 30.10.2012, 13:48

Roddy hat geschrieben:Die Hornhaut wird mit der Zeit vom Gefühl her irgendwann einfach dazu gehören.
Dann wird sie dir gar nicht mehr auffallen. Und wichtig, regelmäßig die Hände und Fingerkuppen mit Handcreme pflegen!


Auf die Idee bin ich auch schon gekommen und habe ein kleines Schälchen mit Öl auf dem Schreibtisch stehen.

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Erstellt: von Counterfeit » 30.10.2012, 13:55

Schälchen mit Öl? :shock:

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Erstellt: von Ursula » 30.10.2012, 14:01

Warum nicht? Natürlich keins, das man für Autos nimmt. es gibt noch andere. :D

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Erstellt: von phunky » 30.10.2012, 14:14

Das für Autos ist sicher auch nicht schlechter. Öl. Eincremen. Naja, ihr müsst das ja alles selbst wissen.

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Erstellt: von Counterfeit » 30.10.2012, 14:26

Ursula hat geschrieben:Warum nicht? Natürlich keins, das man für Autos nimmt. es gibt noch andere. :D



jaja, schon klar. Aber warum Öl? Dass man sich mal ab und zu die Hände eincremt, völlig ok. Aber ein Schälchen Öl? Und das wegen dem Gitarrenspiel? Ich verstehe es nicht..

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Erstellt: von startom » 30.10.2012, 14:43

Ihr seid eben alle viel zu jung dafür!
Worin badet man die Hände? In Palmolive! phunky wird das noch kennen, war früher ein Muss; zumindest hat das die Frau aus der Werbung gesagt.
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 30.10.2012, 15:10

Na gut, wenn man das "Massage-Öl" eh schon mal in der Hand hat :lol: :lol: :lol:

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 30.10.2012, 18:26

phunky hat geschrieben:Eigentlich wollte ich mich aus diesem müßigen Thema raushalten. Aber das hier:

Roddy hat geschrieben:Und wichtig, regelmäßig die Hände und Fingerkuppen mit Handcreme pflegen!


hat meine Neugier geweckt. Warum? Ich pflege meine Hände nie mit Hautcreme. Ich weiß, dass es Leute gibt, die das müssen oder meinen zu müssen. Wie auch immer.

Aber wo ist der Zusammang mit dem Gitarre spielen?


Wenn ich meine Hände nicht pflege werden sie rissig und brüchig, vor allem in solchen kalten und trockenen Jahreszeiten. Und mit kaputten Händen lässt sich schlecht Gitarre spielen.

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Erstellt: von phunky » 30.10.2012, 18:30

Verstehe. Ich dachte Du meinst speziell durch das Gitarre spielen ausgelöste Probleme. Ist ja aber eher umgekehrt.

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 30.10.2012, 18:38

Nene, geht nur um die allgemeine Pflege. Mag bei mir vielleicht auch noch mehr von Nöten sein, da ich im Handwerk arbeite und zum Teil auch mal draußen.
Sicherlich gibt es da Hauttypen, die weniger Pflege brauchen.
Aber es gehört da eben zu. Kann mich an ein Thema erinnern, wo schon mal die Frage nach Rissen in der Hornhaut gestellt wurde.

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