Mit großen Fingern auch breiterer Hals

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josche learn to rock
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Mit großen Fingern auch breiterer Hals

Erstellt: von josche learn to rock » 07.08.2012, 18:23

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich hätte mal eine Frage bezüglich der Halsgröße einer Gitarre. Ich habe relativ
große Finger und manchmal Probleme bei meiner E Gitarre einen A Dur
astrein hinzubekommen. Bei mir scheppert die D Saite etwas aber nicht immer. Ich spiele
eine Ibanez SAS 36 fm

Bei meiner Konzertgitarre kann ich den A Dur ohne Probleme spielen, die hat aber auch
einen breiteren Hals.
Liegt das nun an der Spieltechnik oder am Hals oder beides?

Für hilfreiche Tips bin ich sehr dankbar

Hie
Ob eine Sache gelingt, erfährt man nicht, wenn man darüber nachdenkt, sondern wenn man es ausprobiert

Guitarslam
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Erstellt: von Guitarslam » 07.08.2012, 18:44

Du könntest den A-Dur Akkord einfach als Barré (Wie kriegt man den verflixten Apostroph auf das e?) mit den Zeigefinger greifen mache ich meistens so wenn ich das A7 spiele. Das könnte dir eventuell weiterhelfen.

Moderatoraktion: Auf den meisten Tastaturen ist zwischen der Backspace-Taste und dem ß der so genannte "Accent Aigu" (gesprochen: "Axontägü") den man vor dem "e" anklickt. Fehlt diese Taste (bei einigen Laptop-Tastaturen), dann hält man die <Alt>-Taste gedrückt und tippt gleichzeitig die Nummernfolge 0233 ein. Alternativ kopiert man sich den irgendwo oder schreibt "Barree".

Paul Fabulous
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Erstellt: von Paul Fabulous » 07.08.2012, 19:12

Hallo,

also, ich mache A-Dur auf der Western mit (von oben nach unten):

Mittelfinger - Zeigefinger - Ringfinger (nicht wie sonst üblich Z-M-K)

Ich finde, das funktioniert gut. Außerdem hast du dann einen "Anker"-Finger (= der auf einer Saite liegen bleiben kann ) beim Wechsel von A- zu D- oder E-Dur.
Gruß
Paul

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Simse
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Erstellt: von Simse » 07.08.2012, 20:41

So wie Paul mach ichs auch. Funktioniert für mich auch am besten so.
Aber ist natürlich nicht schlecht wenn man beide Varianten kann :)

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 07.08.2012, 23:03

Ich greif auch gerne
K - B (H) Saite
R - G Saite
M- D Saite

oder auch
R- B (H) Saite
M- mini Barré auf G und D Saite
So wie das ist, ist das Mist! :)

josche learn to rock
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Erstellt: von josche learn to rock » 09.08.2012, 17:28

Ich habe den Griff vom Paul für den A Dur versucht, es klappt schon
bekomme dann aber Probleme beim umgreifen z. B. auf G Dur. Na ja ich werde
einfach noch üben müssen. Aber vielen Dank für eure Tips.

Ach ja eine Frage blieb unbeantwortet. Das hat also nichts mit der Halsbreite zu tun?
Vielleicht könnt ihr darauf noch kurz antworten, wie sind eigentlich eure Erfahrungen mit breiten bzw. dünneren Hälsen. Für eure Auskünfte jetzt schon besten Dank

Josche learn to rock
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capo53
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Erstellt: von capo53 » 09.08.2012, 23:08

Guitarslam hat geschrieben:Wie kriegt man den verflixten Apostroph auf das e


Erst die Taste links neben der "Rücktaste" drücken, dann erst das "e" - das gibt den "é"

Das mit dem A-Dur mache ich mal so mal anders. Eine Zeitlang sogar als kleiner Mini-Barré (schon wieder ein "é" :D ).

capo53
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phunky
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Erstellt: von phunky » 10.08.2012, 07:33

josche learn to rock hat geschrieben:Vielleicht könnt ihr darauf noch kurz antworten, wie sind eigentlich eure Erfahrungen mit breiten bzw. dünneren Hälsen. Für eure Auskünfte jetzt schon besten Dank


Klar doch. Also klar doch ;). Dass jemand mit Pranken wie Klodeckeln sich auf dem breiten Hals einer Konzertgitarre vielleicht wohler fühlt, scheint mir schon irgendwie logisch. Zumal wenn man auch noch daran gewöhnt ist.

Es gibt auch bei Westerngitarren verschiedene Griffbrettbreiten, wobei die breiteren meist von "Fingerpickern" bevorzugt werden. Da liegt meines Erachtens aber der Hauptvorteil im höheren Komfort für die Zupfhand. So zwei oder drei Millimeter am Sattel machen eigentlich nicht so viel aus, finde ich zumindest. Aber zum Steg hin vergrößern sich die Abstände dann schon merkbar.

ABER: Man gewöhnt sich an alles. Es gibt auch E-Gitarristen mit riesigen Händen und da sind die Hälse dann noch mal flacher und schmaler ;)

Der zum Beispiel kanns auch, also nur Mut:

http://www.hooked-on-music.de/Interview ... Chubby.jpg

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 10.08.2012, 12:21

Bis zu einem gewissen Grad ist es Übungssache.
Ich bekomme inzwischen auch die Finger auf zienlich schmalen Hälsen sortiert, und kann sogar auf Kindergitarren (1/2 bis 3/4) recht sauber spielen.

Dennoch bevorzuge ich Gitarren mit breitem Griffbrett, weil dann viele Sachen, die ich spiele (Fingerpicking - Melodiepicking) viel einfacher sind. Also würde ich mir immer die Western bzw. die E-Gitarre mit dem breitesten Griffbrett raussuchen.

Wenn man eine klassische Gitarre mit breitem Griffbrett gewöhnt ist, dann ist gerade die Umstellung von breit auf schmal erstmal reine Übungssache. (Wie gesagt, bis zu einem bestimmten Grad.)

Gruß Mjchael

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Erstellt: von phunky » 10.08.2012, 14:23

Also würde ich mir immer die Western bzw. die E-Gitarre mit dem breitesten Griffbrett raussuchen.


Naja, bei einer E-Gitarre ist der Spielraum doch wohl eher klein. Ob da der Sattel nun 42 oder 43 Millimeter breit ist macht doch wirklich kaum einen Unterschied. Insbesonderen wenn man das mal mit den 52 oder 54 mm der Konzertgitarre vergleicht.

Und trotzdem gibt es haufenweise Gitarristen, die riesige Pranken haben und in der Lage sind, Melodien zu spielen. Die Greifhand ist da wohl eher weniger das Problem, sondern eben eher eine Zupfhand, die es bei der E-Gitarre aber wohl dann doch seltener gibt.

Von daher: Es ist einfach Gewöhnungssache und der Spieltechnik, aber nicht der Handgröße.

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Erstellt: von josche learn to rock » 13.08.2012, 19:48

Vielen Dank
für eure Tips. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen.

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