Stahlsaiten für Gypsy-Jazz und Bluegrass

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GyBlu
meint es ernst
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Stahlsaiten für Gypsy-Jazz und Bluegrass

Erstellt: von GyBlu » 08.07.2012, 22:37

Hallo,

ich spiele seit kurzem Gitarre *Überraschung* und möchte mich, nachdem ich bisher mit Pop und Rock und den "Klassikern" (Beatles, Lagerfeuerkram, Reinhard Mey etc.) geübt habe, langsam mal in Richtungen umschauen, die ich selbst irgendwann einmal spielen können will.

Zur Frage: Da ich sowieso neue Saiten benötige, würde mich interessieren, welche Saiten denn von der Klangfarbe her für Gypsy-Jazz und Bluegrass/Country empfehlenswert wären.

Ich benutze eine Gitarre mit Dreadnought-Korpus und üblicherweise mit .011er-Saiten. Bisher habe ich auf der Gitarre 80/20er Bronze und Phosphor Bronze von D'Addario gehabt, wobei mir Phosphor Bronze vom Klang her VIEL besser gefallen hat. Leider hatte ich das Gefühl, dass Phosphor viel schneller in der Qualität nachgelassen hat als 80/20. Etwas längere Haltbarkeit der Saiten wäre für mich ein Kaufgrund. (Ja, ich wische nach jedem Spielen mit einem Tuch darüber. ;) )

Wass würde ihr mir denn auf Basis dieser Informationen empfehlen? Ich wäre da echt dankbar, weil ich mich auf der technischen Seite doch sehr wenig auskenne.

In meine bisherige Überlegung kamen von D'Addario die "Flat Tops" die "Silk and Steel" sowie die (der Name lässt es vermuten) "Gypsy Jazz".

Leider kenne ich die alle noch nicht und zum fröhlich durchprobieren ist es mir ohne Vorauswahl etwas zu teuer.

Daher wäre ich dankbar für jeden Tip. Achja, und es muss nicht von D'Addario sein, wenn es auch woanders gute Saiten gibt. Ich hatte nur bisher gute Erfahrungen mit D'Addario.

Also dann Freunde des Gypsy-Jazz und Bluegrass, sowie Interessierte. Bitte schießt los!

Besten Dank
Mathias

michum
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Erstellt: von michum » 08.07.2012, 23:29

hi!

Du wirst ums Ausprobieren nicht drumrum kommen. Was du willst, was dir gefällt - vom Sound, vom Spielgefühl UND von der Haltbarkeit her - kannst nur du selbst entscheiden.
Ich selbst hab nur normale Westernsaiten in Betrieb, kann dir also nicht direkt was empfehlen.

So ein Satz Saiten kostet zwischen 5 und 14 EUR je nach Marke.
Hier zum Beispiel von Pyramid, einmal silk+steel und einmal gypsy jazz, für je 5 Euro.
https://www.thomann.de/de/pyramid_305_100.htm
https://www.thomann.de/de/pyramid_gypsy_ ... 11_046.htm


Da seh ich ehrlich gesagt das Problem nicht, was daran zu teuer sein soll. Ich mein es geht doch um deine Karriere als Musiker ;) und um ein Hobby, das dir tierisch Spaß macht, hoff ich jedenfalls - was machen da 5 Euro? Oder 15?


wegen Langlebigkeit werden Elixir immer empfohlen, ich selbst mag das umsponnene Zeug nicht aber es gibt viele Leute, die drauf schwören
https://www.thomann.de/de/elixir_11027_w ... trings.htm
die sind zugegebenermaßen mit 14,- etwas teurer, trotzdem spricht nichts dagegen die mal auszuprobieren.

Flatwounds kosten auch 13 Euro
https://www.thomann.de/de/pyramid_gold_011048.htm
hier wirst du halt wenig Höhen/Brillianz haben, dafür keine schrillen Geräusche beim Umgreifen. Sind typische Jazzgitarrensaiten.

wo ich schon dabei war hab ich noch was für gypsy Gitarre gefunden, Kupfer mit Silber umsponnen... 10 Euro, hört sich sehr abgefahren an. Warum nicht auch mal ausprobieren?
https://www.thomann.de/de/savarez_argentine_1610mf.htm

Alle gleichzeitig kannst du ja eh nicht ausprobieren, spiel dich einfach Satz für Satz durch und später kannst du uns berichten, was davon was taugt ;)
.....

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korgli
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Erstellt: von korgli » 09.07.2012, 09:27

Hi

Tja kann mich da michum nur anschliessen.
Nur du kannst sagen, was DIR gefällt.
Alles andere ist CHABIS.

Ich z.b. stehe auf eher günstige Saiten, aber wechsle lieber viel.
Darum kauf ich die gleich im Multipack ein.
Andere mögen eher den stumpfen Klang eines abgelatschten teuren Satzes.
Und Sparen dann 1 Jahr auf noch teurere.
Teure sind in der Regel Regelmässiger.
Bei Günstigen kann man mal ein "Montagsmodell" erwischen.
Aber tönen tun die alle irgendwie anders.

Und es gibt Saiten, die vertragen sich nicht mit der Holzsorte einer Gitarre.
Wobei das schon eher spitzfindigen vorbehalten ist.
Oder solchen, die schon länger spielen und das Gehör sich einen gewissen Klang gewohnt ist.

Es gibt nicht DIE Saiten.
Wie es auch nicht DIE Musik gibt.
Oder DIE Gitarre schlechthin gibt.
Dann wäre es ja einfach.

fredy

GyBlu
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Erstellt: von GyBlu » 10.07.2012, 11:57

OK, also dann werde ich mich mal nach und nach durch die Saiten durchprobieren.
Die kleine Vorauswahl von michum war schonmal ganz hilfreich.

Natürlich ist mir klar, dass das Klangempfinden auch was sehr subjektives hat, daher bezog sich meine Frage ja eher auf die zwei Stilrichtungen Bluegrass und Gypsy-Jazz. Es lässt sich ja unabhängig vom persönlichen Geschmack manchmal eine Tendenz innerhalb einer Stilrichtung angeben.

Ich habe nun gelesen, dass Bluegrass häufig ganz countrytypisch mit 80/20er-Saiten bzw. Phosphor Bronze arbeitet. Vielleicht werde ich für den Anfang schauen, ob ich mich saitentechnisch zwischen beiden Stilen umschaue und dann mal nach links und rechts schaue. ;)

Vielleicht noch eine etwas "blödere" Frage: Es sollte keine Probleme geben, wenn ich Gypsy-Jazz-Saiten (z.B. von D'Addario) auf ne Dreadnought-Gitarre ziehe, oder? Eigentlich erschiene mir das unlogisch, aber sicher ist sicher, weil bei dezidierten Gypsy-Jazz-Gitarren manchmal am Saitenabstand gefummelt wird. ;) Wenn ich darauf achte, wieder .011er-Saiten zu kaufen, sollte ja auch die Spannung der Saiten ungefähr gleich sein, oder?

Soweit erstmal. Die Fragen kommen mir selbst blöd vor, aber ich habe mich noch nie stilfremd bei Saiten umgesehen.
Naja, sollte jemandem noch einfallen, dass er eine Empfehlung hat, dass bestimmte Saiten ein tolles Klangverhalten haben, dass sehr jazzig klingt, dann bitte her mit der Empfehlung.

Bis dahin.
Beste Grüße

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korgli
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Erstellt: von korgli » 10.07.2012, 12:24

Hi

Naja 11er halte ich für Jazziges zu dünn.
Kann aber durchaus gehen.
Ich bin kein jazzer.

Aber bei Bluegrass wird auch eher mit härteren Saiten gezupft.
11er sind eigentlich die dünnste Variante bei Akkustischen.
Und eher für den anfang gedacht.
Mach mal 12er drauf, wirst sehen, dass die anders klingen.
Klar Spieltechnisch auch harter.

hier hast du Seitenweise Saiten =)=)=
http://www.saitenmarkt.com/DAddario+EJ19.htm

fredy

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sixstringsdown76
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Gypsy vs. Bluegrass-Strings

Erstellt: von sixstringsdown76 » 10.07.2012, 13:02

Im Gypsy Jazz werden bevorzugt sehr dünne Saiten verwendet (.10 .11er), im Bluegrass - weils dort richtig abgeht relativ dicke - .13 er sollten es sein. Meist werden Gypsy-Swing-Saitensätze mit doppelter G-Saite geliefert.

Die Westerngitarren halten aber meist auch dickere Saiten mit höherem Zug aus - das sollte eigentlich mit Gypsy-Jazz-Saiten immer gehen. Umgekehrt (Western Saiten auf eine Gypsy-Jazz-Gitarre) wäre das eher ein problem.

Zur Saiitenlage: Die Saiten bei Gypsy-Jazz Gitarren liegen ziemlich hoch, damit bei dem harten Anschlag die Saiten nicht so leicht klirren.

Im Gypsy Jazz werden versilberte Kupfer-oder Stahlsaiten verwendet, DIE Gypsy-Jazz Saiten per se sind die "Argentine" Saiten von Savarez.

Außerdem wird im Gypsy Jazz ein großes und fettes Plektrum verwendet (mind 2 mm dick) - aber das ist auch im Bluegrass ziemlich nützlich.

Ich hatte ne Phase wo ich versucht habe mit Gypsy-Jazz was zu machen, aber der Übungsaufwand um hier Tempo und Drive zu kriegen ist enorm - hinzu kommt, dass man praktisch alle Akkorde neu lernen muss, damit das auch jazztypisch klingt. Toll wenn mans kann!

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korgli
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Erstellt: von korgli » 10.07.2012, 13:07

Hi

ahhh - wieder was gelernt.
Naja - Jazziges ist nicht mein Ding.
Bluegrass eher.
Also an sich Saitentechnisch eher Gegensätzlich.
Da müsste ne 2. Klampfe her. =)=)=

fredy

michum
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Erstellt: von michum » 10.07.2012, 14:16

GyBlu hat geschrieben:Wenn ich darauf achte, wieder .011er-Saiten zu kaufen, sollte ja auch die Spannung der Saiten ungefähr gleich sein, oder?

Normalerweise stimmt das schon, aber hier nicht unbedingt: wenn man tatsächlich auf völlig anderes Material umsteigt (Kupfer/Silber statt Stahl/Bronze...) könnte sich das durchaus ändern. Macht aber nichts, es ist mit ein bisschen Übung ein sehr kleiner Aufwand, das schnell einzustellen, dafür gibts ja ne Schraube und den passenden Schlüssel :)
.....

GyBlu
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Erstellt: von GyBlu » 13.07.2012, 00:06

Aha, das war recht viel Input. Erstmal danke an jeden von euch. Ihr habt mir doch alle weitergeholfen.

Eine zweite Gitarre ist erstmal budgettechnisch nicht drin. (Und wenn, wäre die nächste eh eine halbakustische...oh ich träume schon wieder. ;) )
Dann denke ich, dass das mit dem Gypsy-Jazz jetzt erstmal mit "unauthentischen" Saiten geübt wird.

Aber weil ich schonmal dabei bin würde ich meinen eigenen Thread "kapern" wollen für weitere Fragen. Ich habe mich bisher nie mit Saiten beschäftigt, sondern einfach drauf los gespielt, deshalb jetzt das Interesse und der Wust an Fragen. Trifft die Besaitung im Bluegrass auch auf andere Countrystile zu? Also ist es sinnvoll allgemein davon auszugehen, dass man mit Bronzesaiten der Stärke .012 oder .013 im Country nie was falsch machen kann? Mich interessiert hier neben Bluegrass vor allem rockigerer Country (Alternative Country und sowas). Natürlich immernoch für Dreadnought-Gitarren.

Eine zweite (vielleicht dämliche ;) ) Frage: Was bestimmt den "Nachhall" bei einer Saite? Wenn ich eine Saite mit längerem Hall haben wollen würde, was müsste ich da beachten? Oder liegt sowas primär an der Spielweise?

Ich denke, das wäre der Großteil meiner Fragen, aber nach der tollen Beantwortung der anderen Fragen, wollte ich die auch noch loswerden.

Danke Leute

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korgli
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Erstellt: von korgli » 13.07.2012, 08:37

GyBlu hat geschrieben: Trifft die Besaitung im Bluegrass auch auf andere Countrystile zu? Also ist es sinnvoll allgemein davon auszugehen, dass man mit Bronzesaiten der Stärke .012 oder .013 im Country nie was falsch machen kann? Mich interessiert hier neben Bluegrass vor allem rockigerer Country (Alternative Country und sowas). Natürlich immernoch für Dreadnought-Gitarren.

Hmm - kann man eigentlich nicht so einfach beantworten.
Country ist ja ein weiter Begriff. Und erlaubt ist schon, was gefällt.
Also falsch machen kann man da eher wenig.


Eine zweite (vielleicht dämliche ;) ) Frage: Was bestimmt den "Nachhall" bei einer Saite? Wenn ich eine Saite mit längerem Hall haben wollen würde, was müsste ich da beachten? Oder liegt sowas primär an der Spielweise?

? Verstehe die Frage jetzt nicht ganz.
Was verstehst du unter Nachhall. elektronisch gesehen - also Hallgerät - oder Das Sustain, der Nachklang ?


Danke Leute

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Erstellt: von GyBlu » 13.07.2012, 14:37

korgli hat geschrieben:
GyBlu hat geschrieben: Trifft die Besaitung im Bluegrass auch auf andere Countrystile zu? Also ist es sinnvoll allgemein davon auszugehen, dass man mit Bronzesaiten der Stärke .012 oder .013 im Country nie was falsch machen kann? Mich interessiert hier neben Bluegrass vor allem rockigerer Country (Alternative Country und sowas). Natürlich immernoch für Dreadnought-Gitarren.

Hmm - kann man eigentlich nicht so einfach beantworten.
Country ist ja ein weiter Begriff. Und erlaubt ist schon, was gefällt.
Also falsch machen kann man da eher wenig.


Eine zweite (vielleicht dämliche ;) ) Frage: Was bestimmt den "Nachhall" bei einer Saite? Wenn ich eine Saite mit längerem Hall haben wollen würde, was müsste ich da beachten? Oder liegt sowas primär an der Spielweise?

? Verstehe die Frage jetzt nicht ganz.
Was verstehst du unter Nachhall. elektronisch gesehen - also Hallgerät - oder Das Sustain, der Nachklang ?


Danke Leute


Zum ersten Punkt: Hm...ok. Ja ich denke inneralb des Country werde ich mal herumexperimentieren. Mal schauen was gefällt. Nach dem, was ich bisher so gehört und gelesen habe, dürfte der Ton mit zunehmender Saitenstärke etwas voller werden. Bending müsste mit .012er Saiten vermutlich noch gehen, oder? Klingen 85/15er-Saiten im Vergleich zu 80/20er "brighter", oder was ist auf dem Papier der Unterschied?

Zum zweiten Punkt: Ja. "Sustain" klingt wie das was ich meinen könnte. Also ich meine den rein akustischen (nicht verzerrten) Ausklang einer Saite. Anschlagen, abwarten und sich freuen, wie lange es hält. ;)
Da wäre ich interessiert wie man vom Spiel her, oder von den Saiten her die Dauer verlängern kann. Eigentlich müsste die Saite dafür ja nur länger schwingen oder? Aber wie kriege ich das hin, ohne sie runterzustimmen und sie "schlabberig" zu machen? Da wäre ich um Ratschläge dankbar.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 13.07.2012, 15:08

Hi

Sustain erreichst du mit ner guten Gitarre. :-)
Und auch mit einem guten Anschlag.
Fettes Plektrum kann auch Wunder wirken.
Extrem lange sind Akkustik eigentlich nicht im sustain.
Die sind eher percusiv.
Da wäre ein Einsatz eines Hallgerätes auch denkbar.

Dickere Saiten tönen voller - harter.
Besser ist eben Geschmackssache.
Benden geht mit 12er nicht mehr so einfach. Kommt aber auf die Kraft und Technik an.
Man muss die Saiten dann mehr von der Seite her "anpacken"
Unterschiede der genannten Saiten kenn ich weniger.
Ausprobieren ist auch da sicher hilfreich.
Weil Saiten und Holz zusammenpassen sollten.
ich bin aber kein Akkustik Tüftler.

Country - Es kommt eben auch auf die Spielweise an.
Rockig ist auch sehr relativ.
Dann spielt man eigentlich auch eher harter. Dynamischer.
Das wäre dann auch eher für härtere Saiten geeignet.
Man kann aber auch mit dünnen Saiten einen Rockigen Klang haben.
So einfach kann man das nicht pauschalisieren.

Sag mal ein paar Beispiele von Songs die du kennst.
Rockiger Country sehe ich halt eher mit Tele und Crunsh Sound.
z.b. Sweet home alabama
Wobei die auch mit ner les Paul spielen.
oder siehe.
steve earle, keith urban, albert lee
oder dann Southern Rock - Südstaaten Rock.
al la CCR

fredy

GyBlu
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Erstellt: von GyBlu » 13.07.2012, 22:04

Gut also in puncto Sustain muss mir meine Gitarre dann erstmal reichen? ;)

Sag mal ein paar Beispiele von Songs die du kennst.
Rockiger Country sehe ich halt eher mit Tele und Crunsh Sound.
z.b. Sweet home alabama
Wobei die auch mit ner les Paul spielen.
oder siehe.
steve earle, keith urban, albert lee
oder dann Southern Rock - Südstaaten Rock.
al la CCR


Weil du gefragt hast:
Also CCR kommt schon so ziemlich in die richtige Richtung.
Nehmen wir noch Johnny Cash und Willie Nelson dazu.
Zudem Pinebox Serenade:
http://www.youtube.com/watch?v=SVUd58Q-0xk&feature=related

Und Tarantella:
http://www.youtube.com/watch?v=mMtrxjAbnXo&feature=related
...beispielsweise.

Sowie Hank Williams III und Antic Clay.
http://www.youtube.com/watch?v=mg2EGaHDJOg&feature=related

Achso und so ziemlich alles, was David Eugene Edwards macht.

Problem ist hier wahrscheinlich, dass das doch schon alles (obwohl Country) verschiedene Ecken sind. (Ist halt ein vielseitiges Genre. ;) ) Daher suche ich ja irgendeine Art von Saite, mit der ich in all diese Richtungen üben kann. Hauptsache ich komme erstmal mit einer Gitarre aus und es klingt beim Üben angenehm.

Wenn die Saitenunterschiede so groß sind, wie von sixstringsdown76 erläutert, muss Gypsy-Jazz erstmal Hörvergnügen/Fernziel bleiben, weil mir Country dann doch wichtiger ist. Dann schwanke ich zwischen 80/20 Bronze und 85/15. Wie gesagt, habe da wenig Erfahrung. Ich bin also für Gegenteiliges offen. Ist es hier sinnvoll die Saitenstärke auf .011 zu lassen, oder lieber auf .012 hochgehen? (Bezogen auf die Hörbeispiele.)

EDIT: So ein Unfug. Das Thema heißt schon "Bluegrass" und ich vergesse beim Aufzählen tatsächlich Bluegrass mit aufzuzählen. Gehört natürlich mit rein. Als Beispielvertreter würde ich einfach mal Tony Rice ins Rennen schicken. Danke.

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Erstellt: von sixstringsdown76 » 16.07.2012, 16:10

GyBlu hat geschrieben:Wenn die Saitenunterschiede so groß sind, wie von sixstringsdown76 erläutert, muss Gypsy-Jazz erstmal Hörvergnügen/Fernziel bleiben, weil mir Country dann doch wichtiger ist. Dann schwanke ich zwischen 80/20 Bronze und 85/15.


Wie gesagt, habe da wenig Erfahrung. Ich bin also für Gegenteiliges offen. Ist es hier sinnvoll die Saitenstärke auf .011 zu lassen, oder lieber auf .012 hochgehen? (Bezogen auf die Hörbeispiele.)

EDIT: So ein Unfug. Das Thema heißt schon "Bluegrass" und ich vergesse beim Aufzählen tatsächlich Bluegrass mit aufzuzählen. Gehört natürlich mit rein. Als Beispielvertreter würde ich einfach mal Tony Rice ins Rennen schicken. Danke.


Ich denke, lass die Saiten drauf, denn am Anfang geht es erst mal darum die Technk in den Griff zu bekommen. Da sind dünnere Saiten am Anfang besser.

Wenn Dir dann beim "Turkey in the Straw" die Saiten reißen, dann kannst Du ja immer noch auf dickere Saiten wechseln.

GyBlu
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Erstellt: von GyBlu » 21.07.2012, 01:19

Hm...danke. Leider kam der Tipp ca. 1 Stunde nachdem ich im Gitarrenladen war. ;)
Deshalb habe ich zur Zeit 80/20er Seiten der Stärke .012 drauf.
Sollte es partout nicht klappen, dann kann ich ja zurückgehen.
Jetzt habe ich wenigstens Erfahrungen mit dem Justieren des Halsstabes gemacht. Hat ja auch was.

Ich kann aber bisher vom Spielgefühl wenig Unterschiede feststellen. (Vielleicht da ich sowieso wenig mit Bending o.Ä. mache...)
Ich würde eher sagen, dass es sich leichter spielt. Ist aber vielleicht Einbildung, bzw. liegt vielleicht daran, dass meine alten Saiten schon recht unschön zu greifen waren.

Auf jeden Fall lassen sich diese Elixir-Saiten angenehm greifen. Sie klingen vielleicht nur ein Stück zu brilliant. Ich hoffe, das lässt nach etwas Einspielen nach.

Auf jeden Fall erstmal meinen Dank für eure Ratschläge.

michum
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Erstellt: von michum » 21.07.2012, 04:37

GyBlu hat geschrieben:....
Deshalb habe ich zur Zeit 80/20er Seiten der Stärke .012 drauf.
...
Ich kann aber bisher vom Spielgefühl wenig Unterschiede feststellen. (Vielleicht da ich sowieso wenig mit Bending o.Ä. mache...)
Ich würde eher sagen, dass es sich leichter spielt.

genau, darum ja: selbst ausprobieren. Man kann überhaupt keine verbindlichen Ratschläge geben, jeder empfindet anders.

Und dass dir die Elixier Saiten nun grad zu brilliant klingen, haben andere auch schon genau andersrum geschrieben (die fanden sie wegen der Beschichtung weniger brilliant).

Ich hätt völlig unabhängig von der Stilrichtung auch 12er für ne Akustik empfohlen, da ja das Holz zum Klingen gebracht werden soll und mit dünnen Saiten schwingt da einfach zu wenig. Den Tipp mit 10er Saiten kann ich nicht unterstreichen, also hast meiner Meinung nach genau richtig gemacht ;) (natürlich Geschmackssache.)
.....

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