Voraussetzungen für Bandtauglichkeit

41 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Benutzeravatar
yyorkk
meint es ernst
Beiträge: 14
Registriert: 15.08.2010
Wohnort: Biberach / Riss

Voraussetzungen für Bandtauglichkeit

Erstellt: von yyorkk » 18.04.2012, 01:00

Mal eine ganz banale (vielleicht doofe) Frage an die Könner hier im Forum: Wann ist man als Gitarrist bandreif, bzw. über welches Wissen und Können sollte man verfügen? :)
Die Hälfte meines Geldes habe ich für Frauen, Alkohol und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst. (George Best)

Benutzeravatar
LedZeppelin
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 91
Registriert: 13.12.2010
Wohnort: Augsburg

Erstellt: von LedZeppelin » 18.04.2012, 02:08

Hallo yyorkk,

ich bin selber gerade am Überlegen, ob ich langsam mal mit anderen Musikern zusammen spielen will. Erstmal möchte ich aber nur mit einem einzigen zusammen spielen. Je mehr Leute, desto schwere wirds erstmal ja auch. ;)

Da ich selber wie du ja hier siehst auch noch nicht in einer Band spiele, kann ich natürlich keine wirklich "professionelle" Hilfe sein. Einer der "Könner" bin ich hier im Forum wohl auch noch nicht ; )

Das Wichtigste finde ich ist die Beherrschung vom Rhythmus. Wenn man mit mehreren Leuten zusammenspielt muss man sich ja auf ein gemeinsames Tempo einigen.

Bevor du in einer Gruppe spielen willst, solltest du vielleicht schonmal ein Repertuar an Songs haben, die du komplett spielen kannst. Am Anfang willst du ja vielleicht erstmal ein paar bekannte Songs covern, bevor die Band dann ihre eigenen Songs schreibt.
Ein Bekannter meinte letztens, dass man ungefähr 30 Lieder können sollte. Über die Zahl kann man sich natürlich streiten. Ich finde z.b. lieber kannst du 10 Songs perfekt, als 30 so halbwegs.

Wenns du wie oben gesagt ein gutes Repertuar (bin mir gerade garnicht sicher ob das Wort so geschrieben wird) hast, dann setzt das natürlich vorraus, dass du die in den Liedern beinhalteten Techniken alle beherrschst - nur um auf deine Frage kurz einzugehen ;)

Am besten du probierst es einfach mal aus, mit jemand anderem zu spielen.
Erfahrungen kann man ja schließlich nie genug sammeln. Selbst wenn du feststellst, dass du doch noch nicht bereit bist - die Erfahrung war es dann ja aufjedenfall wert :)

Ich hoffe das hilft dir vielleicht etwas. Eventuelle Tippfehler oder merkwürde Satzkonstruktionen bitte ich zu entschuldigen. Da ich eigntl. keine Zeit mehr habe, werde ich meinen Beitrag nur nochmal schnell überfliegen^^

lg, Roman

Benutzeravatar
startom
Mod-Team
Beiträge: 2700
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Wallenwil TG - Schweiz
Gitarrist seit: 2001

Erstellt: von startom » 18.04.2012, 05:26

Die meiner Meinung nach idealen Voraussetzungen für Bandtauglichkeit:
a) Motivation und Disziplin, sich für die Bandproben entsprechend vorzubereiten und regelmässig daran teilzunehmen.

b) sich Mitmusiker anhand des eigenen musikalischen Niveaus zu ergattern.

Meiner Meinung nach muss man weder über ein Repertoire an Songs noch Rhythmus-Sicherheit verfügen. Mit der richtigen Auswahl an Mitmusikern "erzieht" man sich nämlich gegenseitig in musikalischer Hinsicht.
Heisst im Klartext: Learning by (band-)doing!
Tom

Benutzeravatar
csoburn
DailyWriter
Beiträge: 535
Registriert: 18.01.2010
Wohnort: Hessen

Erstellt: von csoburn » 18.04.2012, 07:10

richtig!
Sehe da auch keine Mindestanforderungen. Letztlich ist meine Erfahrung das es alle nur weiter bringen kann. Der einzige Fehler den man machen kann ist, es erst gar nicht zu versuchen.
Ansonsten schließe ich mich startom an, es müssen halt alle auch mitmachen und auch ihren Kram üben und vor allem auch zu den Proben erscheinen, sonst machts schnell keinen Spass/Sinn mehr.

Ran an die Band !

))-))
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6773
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 18.04.2012, 07:26

Moin!

Learning By Doing!
Ich selber habe mir irgendwann gedacht; "alleine wird´s langweilig". Also fing ich an, nach Leuten zu suchen, die einfach nur jammen wollen. Als ich damals mit der Suche anfing, hatte ich gerade ein halbes Jahr Unterricht. Dennoch wollte ich eine Band. Die ersten Monate kamen Anfragen aus der Death Metal Ecke. Hören tue ich es gerne. Doch spielen muss ich das nicht. Also suchte ich weiter. Ich weiß jetzt nicht genau wann, aber im letzten Jahr meldete sich eine Top 40 Band, die einen Gitarristen suchten. Also ging ich mal zur Probe. Von AC/DC bis ZZ Top war alles dabei. Da ich aber eher auf Metallica stehe, haben wir uns darauf geeinigt, viel Metallica Songs zu spielen. Alles Andere eher Just For Fun.

Mir ging es nicht darum, einfach nur mit anderen Leuten zu spielen, sondern so auch noch was zu lernen. Probier es aus. Du wirst sehen, dass es Spaß macht. Auch wenn du nur 4 Akkorde kannst.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 07:54

Ich seh's genau wie startom. Es gibt keine Mindestvoraussetzung (bevor jetzt die Erbsenzähler wiedr auftauchen: Ja, man sollte in der Lage sein eine Gitarre zu den Proben mitzubringen, diese anzuschließen und zu stimmen. Es schadet auch nicht wenn man den ein oder anderen Akkord greifen kann - also doch ne gaaaaanze Menge).

Als ich in meiner ersten Band spielte, konnte ich ein paar offene Akkorde und ne Handvoll Powerchords.


startom hat geschrieben:b) sich Mitmusiker anhand des eigenen musikalischen Niveaus zu ergattern.


Oder auch gerne höherens. Aber nur wenn die gewillt sind, einen Anfänger "einzuarbeiten". Sonst gibts nur Zoff. Ich hatte seinerzeit das Glück auf sehr geduldige Mitmusiker zu treffen, die nen Menge mehr konnten als ich und die mir auch ziemlich viel beigebracht haben.

Benutzeravatar
korgli
Mod-Team
Beiträge: 3683
Registriert: 23.12.2009
Wohnort: Schweiz SG-Rheintal
Gitarrist seit: 1972

Erstellt: von korgli » 18.04.2012, 08:14

Hi

Kurz und klar.
Man muss wollen mit andern ZUSAMMENZUSPIELEN.
Dann kann man starten.

fredy

Benutzeravatar
Counterfeit
Mod-Team
Beiträge: 2521
Registriert: 25.06.2010
Wohnort: Düsseldorf

Erstellt: von Counterfeit » 18.04.2012, 09:09

und man muss welche finden ;) Ich stehe vor der gleichen Frage wie der Threadersteller und dachte mir: "ach, sch**** drauf. Such einfach mal paar Leute". Nur einfach ist das irgendwie nicht. Tipps wie und wo man Mitmusiker findet? ;) In der Musikschule sind leider der Großteil alle weit jünger und Schüler

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 09:17

Hmm. Ich dachte für sowas nutzt ihr heute Facebook? :D ;)

Hast Du keinen örtlichen Musikalienhandel? Bei denen die ich kenne gibt es ein schwarzes Brett, wo man entsprechende Gesuche platzieren kann.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Toleranz.

Ich meine, als AC/DC anfingen war Angus 14 oder so. Und Bon Scott irgendwie um die 30 (an die Haarspalter: Die Zahlen sind aus dem Gedächtnis reproduziert und halten Euren Recherchen möglicherweise nicht stand. Das ist auch nicht so schlimm, sie dienen nur als Beispiel).

Dazu muss man eventuell auch akzeptieren, dass man selbst derjenige ist, der am meisten kann und die anderen von einem was abgucken wollen.

Und beim Musikgeschmack muss man meistens auch Kompromisse machen.

Benutzeravatar
Counterfeit
Mod-Team
Beiträge: 2521
Registriert: 25.06.2010
Wohnort: Düsseldorf

Erstellt: von Counterfeit » 18.04.2012, 09:19

phunky hat geschrieben:Hmm. Ich dachte für sowas nutzt ihr heute Facebook? :D ;)


Ich halte über Facebook nur Kontakt mit Leuten die ich schon kenne ;) Da ist aber weder ein Drummer noch ein Bassist dabei und der einzige Gitarrist wohnt in Berlin...

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 09:37

Ach, da gibt es doch sicher eine Gruppe Bands in der Nähe von Düsseldorf, die einen Gitarristen zwischen 25 und 30 suchen, der eine schwarze Les Paul hat. Der schließt Du dich dann an, und schon trifft man sich in einem schicken Skype-Probenraum. :D

Benutzeravatar
korgli
Mod-Team
Beiträge: 3683
Registriert: 23.12.2009
Wohnort: Schweiz SG-Rheintal
Gitarrist seit: 1972

Erstellt: von korgli » 18.04.2012, 09:47

Hi

Deutschland scheint unmusikalisch zu sein.
Bei uns ist es zwar auch weniger als früher.
Aber man trifft schon manche.
Zwar immer die gleichen paar.
Aber es geht was...

http://www.musiker-sucht-musiker.de/
http://www.musiker-in-deiner-stadt.ch/?ggid=1
http://musiker-sucht.de/
ach und noch viel mehr
Wer sucht der findet

f. Schweiz
http://musiker24.ch/?gclid=CImLnIL0va8CFYUw3wodjnw0yA
http://www.music.ch/

=)=)=
fredy

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6773
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 18.04.2012, 10:04

Du hast die Musiker - Kontaktbörse hier im Forum vergessen ;)

Ich habe überall Flyer aushängen lassen, in Foren, Chats und meiner Homepage Werbung gemacht. Es hatte zwar gedauert, aber letzten Endes hat es doch noch geklappt.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
Counterfeit
Mod-Team
Beiträge: 2521
Registriert: 25.06.2010
Wohnort: Düsseldorf

Erstellt: von Counterfeit » 18.04.2012, 10:51

Harry83 hat geschrieben:Du hast die Musiker - Kontaktbörse hier im Forum vergessen ;)


die habe ich bereits genutzt. Keine Antwort ;)

Korgli, danke für die Links! :)

Benutzeravatar
csoburn
DailyWriter
Beiträge: 535
Registriert: 18.01.2010
Wohnort: Hessen

Erstellt: von csoburn » 18.04.2012, 14:14

oft hilft es auch einfach mal mit seinem Gitarrenlehrer (sofern man Unterricht nimmt) zu sprechen. Die kennen ja noch mehr "Schüler" und geben ja teilweise nicht nur Gitarrenunterricht sondern auch Bass oder Schlagzeug.
Manchmal ergibt sich so etwas ...
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

felixsch
Pro
Beiträge: 2595
Registriert: 23.10.2010

Erstellt: von felixsch » 18.04.2012, 14:24

Ja, es gibt einige Methoden an Mitmusiker zu kommen: Anzeige im Internet, in der Zeitung, In Fachzeitschriften oder ins Musikhaus gehängt.

Wie hier schon gesagt: Man muss zusammen spielen wollen und auch abundzu mal Kritikfähig sein. Das ist wichtig, den meist ist jeder andrer Meinung, der Bassist findet dein neues Riff genial, der Drumer findet es nicht so gut...damit muss man auskommen. Auch musst du natürlich Zeit für eine Band haben, zum Proben, für Gigs etc.

Musikalisch gesehen musst du dein Können mit Musikrichtung und auch das Nivau der Leute mit denen du spielst auswiegen. Gut, meistens kommt man mit einfachen Powerchords aus, mal wirds ein wenig komplizierer, aber wie schon gesagt: learning by Doing. Von seinen Mitmusikern kann man unglaublich viel Lernen

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6773
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 18.04.2012, 14:44

Ja! Kann man. Es sei denn, so war es bei mir, die Leute haben geflunkert, und können gerade mal die Saiten benennen.

Man darf nicht erwarten, gleich die ersten Leute, als die erste Band zu sehen. Wie schon gesagt wurde, muss es einfach stimmen. Bei mir hat es knapp 3 Jahre gedauert, bis ich endlich die richtigen Leute gefunden habe. Alle anderen waren entweder noch ganz am Anfang, oder nicht meine Musikrichtung.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
Motastic
Schreibmaschine
Beiträge: 699
Registriert: 20.03.2010
Wohnort: Wien

Erstellt: von Motastic » 18.04.2012, 14:49

Ich habe vor ca 2 Jahren mit "meiner" Band angefangen da konnte ich kaum ordentlich spielen und habe mich mit der Band entwickelt. Genau wie mein Schlagzeuger und Bassist. Nun sind wir so weit, dass wir im Juni 3 Gigs haben. Klar besteht das Material noch hauptsächlich aus Covers, aber an eigenen Songs wird schon hart gearbeitet und nach jedes mal zusammenspielen haben wir mindestens 2 oder 3 neue Riffs die sich verwerten lassen können.

Es hat also wenig mit dem Können, mehr mit Motivation und Gleichgesinnten mit entsprechendem Fortschritt am Instrument zu tun.

Wie ich meine Leute gefunden habe? Eines Abends in ner Kneipe den Bassisten, Drummer ist seit Jahren mein bester Freund. Sänger hatten wir mittlererweile 3... jetzt eine Sängerin die aber sobald ich besser im Singen bin wohl fliegt und so findet man halt die Leute. Beim Partymachen einfach fragen "spielst du ein Insturment" etc.

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 15:06

Klar. Oder man lernt einen an. Gerade Bassisten fehlen ja gern mal.

Aber so schwierig ist das ja nicht. Wenn man jemandem der Bock hat Musik zu machen zeigt, wie man einfach mit dem Bass und ein paar Grundtönen bereits ein rhythmisches Fundament legen kann, dann wird der schon selbst Blut lecken und besser werden. Und mehr muss es ja erstmal nicht sein.

Dazu am Rande: Ich sah neulich auf ZDF Kultur [sic] mal einen Teil dieser Doku zu den Kings of Leon. Der Basser von denen (wenn ich mich richtig erinnere) konnte überhaupt nicht spielen, als ihn seine Cousins in die Band beriefen. Klar, ein Flea ist der auch heute nicht. Aber das macht ja nix.

Man sollte von dem Gedanken weg, in eine Band einzusteigen, die gleich vor 1000 Leuten spielt, und sich an einem Probenabend mal eben ein paar Stücke vom neuen Chickenfoot-Album drauf zieht.

Es macht nämlich schon sauspaß, wenn man es schafft einen ordentlichen Groove in den Raum zu stellen und miteinander zu interagieren. Musik zu machen halt.

Will ich allerdings in eine Top 40 Band einsteigen, die seit Jahren zusammenspielt und regelmäßig auftritt, dann muss ich natürlich auch 40 Stücke drauf haben ;) ...
Zuletzt geändert von phunky am 18.04.2012, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Jens80
liest nicht, schreibt nur
Beiträge: 712
Registriert: 21.10.2009
Wohnort: BaWü

Erstellt: von Jens80 » 18.04.2012, 15:07

Auf den Hompages von thomann und music store hat es auch Kleinanzeigenbereiche mit Musikersuche. Gleiches gilt für das Musikerboard.

Habe allerdings selbst die Erfahrung gemacht, dass man als Gitarrist - und noch dazu Anfänger - schon bissl Probleme hat was zu finden. Die Gitarrenplätze sind ja oft schon besetzt. Oder man kann die Anforderungen nicht erfüllen.

Bassmänner und Schlagzeuger sind da auch schon bei weniger Erfahrung eher gesucht....

Ich hatte das Glück, dass ich nen schlagzeugspielenden Kumpel habe (auch noch Anfänger). Mein Lehrer spielt schon in zwei Bands und hat dennoch angeboten alle 1-2 Wochen noch mit uns zu spielen. Dann noch nem anderen Kumpel den Bass in die Hand gedrückt und fertig :-) Fehlt nur noch die hübsche, junge Sängerin :P

Klar läuft das bei uns auch nur so gut, weil wir alle ungefähr den selben Stand haben und es mein Lehrer als Spaß verbucht, einfach mal 3 Stunden mit uns rumzujammen.

Für ne wirklich ernsthafte Geschichte wie er das betreibt mit 2 Proben/Woche, Aufnahmeterminen und Auftritten an den Wochenenden hätte ich eh gar keine Zeit.

Benutzeravatar
Jens80
liest nicht, schreibt nur
Beiträge: 712
Registriert: 21.10.2009
Wohnort: BaWü

Erstellt: von Jens80 » 18.04.2012, 15:12

So war's bei uns phunky. Mein Kumpel hat zu Schulzeiten 10 Jahre Querflöte gespielt, dann die letzten 10-15 Jahre gar kein Instrument mehr.
Allerdings nach wie vor musikbegeistert. Es war fast schon zu einfach, ihn für den Bass zu begeistern =)=)=

Er spielt jetzt seit Dezember 11 und man glaubt nicht, wie es den Bandsound schon bereichert, wenn er nur die Grundtöne mitspielt. Noch dazu ist er jetzt der motivierteste von uns was Probentermine anbelangt.

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 15:23

Jo. Das ist ein gangbarer Weg. Wenn man keine Band findet, die einen für gut genug hält, gründet man halt selbst eine. Und die Leute rekrutiert man am besten dort wo sie eh schon sind, im persönlichen Umfeld ;)

Und wenn jemand musikbegeistert ist, dann wird er auch Spaß dran haben.

Wenn man allerdings eher davon träumt in eine existierende Metallica-Coverband einzusteigen, dann muss man vorher ordentlich üben. Gitarristen gibt es halt wie Sand am Meer, in dem Genre sowieso.

Benutzeravatar
leotrial
Erklär-Bär
Beiträge: 324
Registriert: 03.05.2010
Wohnort: saarland

Erstellt: von leotrial » 18.04.2012, 15:45

Also ich find, aus eigener Erfahrung, eine Band kann fast kann nie schaden!
Man sollte vllt. alle Grundakkorde beherschen und evtl. auch Barrés einigermaßen spielen können.
ALso ein wenig Taktgefühl sollte man auch haben, aber das meiste in Sachen Rhythmusgefühl lernste dann eh mit der Band!
Schaut nur dass ihr auf ähnlichem Niveau seit, sonst langweilt sich vermutlich einer.

Also ich würde sagen nach einem halben Jahr kannste meistens in eine Band einsteigen.
Was ich auch gemacht habe... euer Ziel sollte es dann aber nicht sein innerhalb von einem halbben Jahr Konzerte zu geben ;)

Zum Reptoire: Ich konnte damals keinen Song perfekt, kann ich heute zwar immernoch nicht :D.
Aber das macht auch keinen Unterschied, wenn ihr eigene songs schreiben wollt. Da man einfach zu erst mal sich auf ne ganz einfache Akkordfolge einigt (z.B. B/G/D/A) und diese dann zusammenspielt und jeder spielt dann mal was kleines dazu... Allerdings würde ich euch wenn ihr nur zu zweit spielt (vermutlich ohne drummer) einen Drumcomputer empfehlen! ;)
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. *Ernesto Che Guevara*

Benutzeravatar
korgli
Mod-Team
Beiträge: 3683
Registriert: 23.12.2009
Wohnort: Schweiz SG-Rheintal
Gitarrist seit: 1972

Erstellt: von korgli » 18.04.2012, 15:56

hi
Wir haben ne Band gegründet, da konnte noch keiner spielen.
Gewschweige denn hatten wir Instrumente.
Das erste Drum war aus Waschmitteltrommeln gebastelt.
Und Pfannendeckel als Becken.
ist 45 J her =)=)=

Dann haben wir Gitarren selber gebastelt aus Holz und Drähten, und Schattenmusik gemacht.
Sozusagen in Vollplayback von unseren "Helden"
Show war alles.
Dann mal angefangen.
3 Gitarren, 2 Drummer 5 Sänger. und ein alter Röhrenradio als Amp.
Das Klang schön irre. Und wir hatten Spass.
Heute hat man dagegen Hightec und ist nicht zufrieden.
Keiner hatte einen blassen Schimmer von dem was wir taten.
Aber es hatt irre Spass gemacht.
Und Fans hatten wir auch schon einen ganzen Hauffen.
Damals war es noch gut aufgeteilt - Jungs musiker - mädels Fans - :lol:

Dann die ersten Gehversuche. Und halt immer irre Spass.
Spass Ist bis heute gebieben.
Nur, dass ich heute mehr als 3 Akkorde kann.

also - loslegen

fredy

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6773
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 18.04.2012, 16:09

Klingt interessant!
Neulich war ich auf dem Geburtstag von meinem Onkel. Da er 50 geworden ist, zeigte meine Tante ein Video von früher. Da ist er auch mit seiner Band zu sehen. Auweia! Aber auch die haben mal so angefangen. Heute sind sie zwar keine bekannte Band, proben aber immer noch regelmäßig. Daran sieht man, dass wenn man die richtigen Leute hat, sowas ewig halten kann.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
musicdevil
lebende Forenlegende
Beiträge: 3484
Registriert: 26.01.2010
Wohnort: zu Hause...

Erstellt: von musicdevil » 18.04.2012, 16:29

Also ich will keine Band mehr.
Man rennt zwei, drei mal zu Probe-Termine, ärgert sich über den Sänger der mal wieder schief singt, ärgert sich über die Unpünklichkeit der Bandkollegen, oft haben die auch eher saufen oder Weiber im Kopf...
Bei Auftittsmöglichkeiten spielt man für nen Unkostenbeitrag vor besoffenen gröhlenden Assis, der Bandkollege hat sich mal wieder mit seiner Freundin verpisst und lässt die anderen den Abbau erledigen...
Vielleicht wird auch noch bei der Bandkohle beschissen, einzahlen für neues Equipment mag auch keiner, nur immer schön in die eigene Tasche,
dann das Profiliergetue, oft unterwegs und und und...kenn ich alles schon.
Gerade bei ner Band aus vielen Musikern ist immer irgendwas...

Meine damalige Band ist schon nach recht kurzer Zeit aufgestiegen.
Da wir alle noch recht jung waren, ist der Erfolg einzelnen Kollegen auch schnell zu Kopf gestiegen. Drei von fünf sind dem Alkohol verfallen.
Das Konzert und Künstlermanagment hat uns Vorschriften gemacht, wir wurden immer unfreier, immer öfter kam es zum Krach in der Band und
schließlich wurde sie trotz Vertrag mit einem Label aufgelöst.
Noch heute sind zwei von denen völlig abgesackt, arbeitslos, saufen usw., einer hat sich zum Glück wieder halbwegs gefangen.

Also mit wachsendem Erfolg muss man urst aufpassen.
Wir waren vorher mal alle dicke Kumpels, aber die Band hat einige von uns völlig verändert. Man wird auch schnell zum Spielball der Musikindustrie.
Vielleicht kam es auch nur dazu, weil das alles so rasend schnell ging.
Schon nach 1-2 Monaten war der erste Auftritt, am selben Abend noch wurde ein zweiter für den nächsten Tag klargemacht...da hatten wir gerade mal 5 eigene Lieder (keine Coverband) und waren in allem völlig unerfahren.
Kurz darauf spielten wir 3 mal die Woche und hatten ein Managment.
Anfangs noch vor 20 Leuten und schon kurze Zeit später vor 2000 Leuten.
Durch Zufall spielten wir auf so ner Jahrfeier einer Stadt, wo auch andere große Künstler auftraten, als Vorband.
Dadurch wurde das Managment von denen auf uns aufmerksam und wir begleiteten einen der Künstler bei seiner Tournee.
So kam eins zum anderen. Pro Woche hab ich 3 neue Lieder geschrieben, damit wir endlich auch genug eigene Lieder im Programm hatten.
Unseren normalen Job mussten wir natürlich aufgeben.

Dabei waren wir nur auf diversen Promo-CD`s einiger großen Diskotheken drauf und hatten noch nichtmal ne eigene CD im Laden.
Klar hatten wir uns selber welche besorgt, die wir direkt bei den Konzerten verkauften, aber nichts offizielles eben.
Trotzdem kam genug Geld rein um doch sehr gut davon zu leben.
Aber wie gesagt hat es auch sehr viel kaputt gemacht.
Heute hab ich mehr Ahnung von der Musikindustrie usw. und weiss auch, dass wir damals ungeheures Glück hatten. Andere dingeln jahrelang erfolglos umher.
Trotzdem bleibt ein extrem übler Nachgeschmack.

Heute mach ich nur noch für mich selbst Musik und manchmal treff ich mich noch mit dem ein oder anderen, wo wir auf die alte Zeit zurückblicken und völlig gelassen aus Spaß zusammen klimpern.
Coverbands sind mir zu blöd, da ich keinen Bock mehr hätte auf Stadteilfesten usw. für nen Appel und nen Ei besoffene Leute zu bespielen.
In der Band kam es da auch am Anfang zu paar Zwischenfällen, wo wir den Hinterausgang benutzen mussten, nur weil wir nichts von Wolfgang Petry spielen wollten :D
Nee, Coverbands ist absolut nicht mein Ding.

Hab mein Beispiel nur angeführt, damit man mal hört, wie sowas auch laufen kann, wenn man unerfahren, dumm und jung ist.
Man muss da so aufpassen, dass man nicht auf ne schiefe Bahn rutscht und sich sein Leben kaputt macht.
Bei mir gings letztendlich gut aus, aber für 3 von 5 eben nicht.
Die trauern immer noch dem damaligen Erfolg nach und besaufen sich, anstatt sich aufzurappeln.

Benutzeravatar
korgli
Mod-Team
Beiträge: 3683
Registriert: 23.12.2009
Wohnort: Schweiz SG-Rheintal
Gitarrist seit: 1972

Erstellt: von korgli » 18.04.2012, 16:47

Hi
Ja genau Devil

Man trauert, oder lechzt nach altem nach.
Es hängt eben alles von sich selber ab, wie es läuft.
Sind immer andere Schuld ?
Oder das ach so böööööööööse Publikum ?
Man muss sich schon zu helfen wissen.
Und auch Zusammenarbeiten können, sonst geht man vor die Hunde.
Ist aber im ganzen Leben so.
Ich habe vieles auch mitgemacht, aber niemals menschliche Idioten gefüttert.

Entweder man kann mit Andern oder nicht.
Resp. man findet seinesgleichen oder man lässt es.

fredy

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 17:06

Klar, man kann alles auch negativ sehen. Ich denke nur, dass die meisten Leute die in einer Band spielen, das eher zum Spaß tun. Und nicht um sich gleich den Broterwerb damit zu finanzieren.

Klar, wenn es erstmal nach Geld stinkt, wird es immer gefährlich, aber das ist ja überall so. Gier schlägt Verstand. Kein ganz neues Thema.

Benutzeravatar
musicdevil
lebende Forenlegende
Beiträge: 3484
Registriert: 26.01.2010
Wohnort: zu Hause...

Erstellt: von musicdevil » 18.04.2012, 17:09

Klar, es war auch so, dass ich den Erfolg ja wollte.
Am Anfang sicher nicht, denn da wollte ich nur bissel mit anderen gemeinsam Musik machen, aber als der Erfolg dann kam und man sich plötzlich nen neues Auto usw. leisten konnte, war es zunächst nicht unangenehm ;)
Es ist aber auch so, dass ich Unpünktlichkeit hasse. Wenn sich jemand ne halbe Stunde verspätet, weil er mehrmals verpennt hat, oder die Mädels wichtiger waren, dann hat mich das schon genervt.
Einmal wars so, dass jemand zur Jugendweihe seiner Schwester ging, obwohl nen wichtiger Auftritt stattfand. Also war abgesprochen, dass er zur Jugendweihe geht und dann für 2 Stunden zu uns kommt.
Er sollte nur spielen und dann wieder abhaun.
Tja, der Kollege kam aber nicht, weil er sich voll laufen lassen hat.
Da standen wir dann ohne ihn auf der Bühne...ohne sein Keyboard, ohne seine Zweitstimme. Scheisse oder?
Das ist nur ein Beispiel von vielen was da schief lief.
Da kann man sich tausendmal zusammen setzen, reden, diskutieren und einige begreifen trotzdem nichts.
In der kleinen Cover Nachwuchsband, kann man sicher einiges gelassener sehen, wenns aber um Vertragsstrafen und ähnlichem geht, müssen alle mitziehen und nicht nur den Ruhm kassieren.
Zum Schluss wars so, dass ich alleine an den Songs saß, während die Kollegen in der Kneipe ihren Erfolg bejubelten :D
Die Auftritte wurden manchmal katastrophal, weil der Gitarrist seinen Part nicht geübt hatte, der Sänger im Halbsuff seine Texte vergass und all solche Sachen.
Die anderen wollten ebenfalls den Erfolg, aber am besten nichts dafür tun.
Sicher, wenns nur um Spaß geht, nur ums gemeinsame musizieren, man nicht davon leben muss usw., kann das alles natürlich ganz anders sein.
Da kann ich nicht mitreden, da es meine einzig und höchstwahrscheinlich letzte Band war.
Bin nun auch eher der musikalische Einzelgänger, denn wenn ich dann Scheisse baue, bin ich selbst verantwortlich und niemand sonst ;)

shx
kam, sah und postete
Beiträge: 49
Registriert: 11.01.2011

Erstellt: von shx » 18.04.2012, 17:16

wenn ich das so lese, bin ich umso froher, das ganze bandleben nur als ungezwungenes hobby zu sehen....
schade, wie schlechte erfahrungen einem eine eigentlich so tolle sache so vermiesen können.

Benutzeravatar
musicdevil
lebende Forenlegende
Beiträge: 3484
Registriert: 26.01.2010
Wohnort: zu Hause...

Erstellt: von musicdevil » 18.04.2012, 17:26

Ich will nix vermiesen, sondern nur mal darstellen, dass man aufpassen muss, wenn man Erfolg anstrebt.
Wer die Geschichte von Metallica kennt, weiß was die mit ihrem Sänger durchgemacht hatten...Entziehungskur usw.
Bei Depeche Mode genauso...die standen schon mehrmals vor dem Aus, wegen Drogenproblemen in der Band und und und.
Einige packen das, einige nicht.

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 18.04.2012, 17:29

Das ist halt ein hartes Geschäft. Und wenn es erstmal Arbeit ist... die macht halt auch nicht immer Spaß. Und man kann nicht mehr machen was man will usw.

Ich kenne da auch so ein paar Geschichten, aber zum Glück nur aus Erzählungen. Kann aber durchaus auch "Größere" treffen. Mir fällt da ein Komponist und Gitarrist ein, der hier mal namenlos bleiben soll. Der hatte immerhin einen Top 10 Hit, das ganze Ding ist dann auch noch in einem Werbespot gut gelaufen und er hat Sachen für andere Interpreten komponiert die zum Teil recht erfolgreich waren.

Irgendwann komme ich beim Gitarrenhändler rein, da steht dessen komplette Gitarrensammlung zum Verkauf - pleite. Irgendwann ist das halt durchgenudelt, die Tantiemen werden weniger und weniger und wenn dann nichts mehr kommt...

Das ist schon sehr schwierig. Da oben zu bleiben. Insbesondere wenn man freischaffend ist und auf CD-Verkäufe angewiesen.

Aber ich denke mal, die allermeisten Hobby-Musiker werden in die "Gelegenheit" gar nicht erst kommen.

Benutzeravatar
musicdevil
lebende Forenlegende
Beiträge: 3484
Registriert: 26.01.2010
Wohnort: zu Hause...

Erstellt: von musicdevil » 18.04.2012, 17:51

Jo, kennt man ja auch von Matthias Reim und vielen vielen anderen.
Weiss nicht, ob ich das sagen darf, aber als wir unter anderem mit Bad Boys Blue im Rahmen so ner 80`ger Jahre Sache spielten, war das erste nach deren Ankunft, dass die sich ne Flasche Klaren vom Veranstalter in ihre Kabine haben liefern lassen.
Anschließend sind die zum Hotel gefahren und haben dort wohl noch ne Flasche vorm Auftritt geleert. Die kamen ungelogen kaum die Bühne hoch, aber oben zogen sie dann ihr Ding durch. Da hat man denen das kaum noch angemerkt.
Am nächsten Tag war dann in so nem Kaufhaus ne Autogrammstunde und da ist der eine von denen besoffen mit dem Kopp auf den Tisch geknallt.
So mancher Künstler den wir erlebt haben, war zu besoffen um zum Vollplayback die Lippen zu bewegen :D
Ist ja keine Verleumdung, sondern haben wir persönlich erlebt und könnten sicher auch viele bestätigen.
Was da bei einigen abgeht...da kann man nur mit dem Kopp schütteln, aber in dem Business kann sowas schnell gehen.
Falsche Finanzberater, falscher Umgang usw.

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6773
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 18.04.2012, 18:17

Ich wurde mal, als ich noch Schlagzeug gespielt habe, ob ich irgendwann mal mit der Musik Geld verdienen möchte. Meine Antwort war: "Nein!" Der Grund ist einfach! Man sollte Musik nur als Hobby sehen. Wenn man doch mal das Glück hat, und einem Produzent gefällt die Mucke, hat man die A.-Karte. Dann müsste man nach seiner Pfeife tanzen. Ich meine damit z.B. die Castingshows. Glaubt ihr, diese ganzen "Stars" machen das gerne? Ich glaube eher nicht.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

shx
kam, sah und postete
Beiträge: 49
Registriert: 11.01.2011

Erstellt: von shx » 18.04.2012, 18:26

musicdevil hat geschrieben:Ich will nix vermiesen, sondern nur mal darstellen, dass man aufpassen muss, wenn man Erfolg anstrebt.


um himmels willen, ich wollte gar nicht unterstellen, dass du irgendwem was vermiesen wollen würdest..
du klingst halt von den erzählungen her so, dass -dir- ziemlich viel vermiest wurde.. solche erlebnisse sind das, was ich so schade finde..

Benutzeravatar
Ziffnab
born 2 post
Beiträge: 193
Registriert: 18.04.2010
Wohnort: DE, BaWü, Bodensee

Erstellt: von Ziffnab » 18.04.2012, 19:03

Seh das wie ganz viele hier. Ne mindestvorraussetzung gibt's nicht.

Ich hatte gradmal 3 monate gespielt als ich das erste mal regelmäßig mit jemandem gejammt habe.
Am anfang war's nur nen drummer, der erst vor nen paar wochen angefangen hatte und nach weiteren 3 monaten haben wir nen Freund am Bass "angelernt"

Benutzeravatar
yyorkk
meint es ernst
Beiträge: 14
Registriert: 15.08.2010
Wohnort: Biberach / Riss

Erstellt: von yyorkk » 18.04.2012, 21:58

danke für das rege Feedback!
Evt gibt es ja hier jemanden im Raum Ulm / Memmingen / Bodensee, der Lust hat, eine Band zu gründen oder einfach hin und wieder zu jammen?
Jörg
Die Hälfte meines Geldes habe ich für Frauen, Alkohol und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst. (George Best)

Benutzeravatar
korgli
Mod-Team
Beiträge: 3683
Registriert: 23.12.2009
Wohnort: Schweiz SG-Rheintal
Gitarrist seit: 1972

Erstellt: von korgli » 19.04.2012, 08:41

Hi

Ulm, - Bodensee.
Naja ich bin da in der Nähe. =)=)=
Schweizer Seite.
Kannst gerne mal jammen kommen.
Bin auch ein älterer Knabe :-)
Und deine Interessen teile ich auch :-)

Band - Man muss sich eben aufraffen.
Diese "bösen" Geschichten kenn ich schon auch.
Aber ich sag's mal so - gibt's überall im Leben.
Die Kunst ist, sich aufzuraffen und nicht jeden Blödsinn mitzumachen.
Dann hat man Zeit, etwas Gutes zu suchen.
Sorry - aber jeder hat das selber in der Hand.
Und jene die jammern, haben nur kein Rückgrat für Veränderungen.
Nicht alle grossen Stars machen das ungerne, glaub mir.
Und manche nehmen sich einfach zu ernst. Die meinen, sie seihen die Krönung der Schöpfung. Was Besseres als andere Musiker. :lol:

Stars sind Menschen wie wir.
Die einten tolle Leute, die andern Scheisskerle /weiber.
Ich kenne ein paar Bekannte Musiker ganz gut, da sind beide Sorten drunter. Ich geb mich nur mit den "feinen" ab. Die andern können mich mal.
Das hat aber jeder selbst im Griff.

So ist es auch bei einer Hobby-Band.
Suchen, bis man Leute findet, die passen.
Aber selbst sollte man halt auch ein wenig tolerant sein, und andere Meinungen auch akzeptieren können. Sonst wird es nicht gut gehen.
Jedoch immer selber wissen was man will.
Mitrennen und meinen, man könne gross absahnen, ist nicht drin.
Es muss passen, dann kommt der Erfolg automatisch.

Wenn man will, kann man...
Ich hab Erfolge gehabt und hab immer noch.
Suche aber nicht mehr das grosse Ding. Ich blocke das nicht ab, aber in meinem Alter ist man nicht mehr so gefragt für die MODEMUSIK. =)=)=

Also ran an den Speck und Band gründen.
Passt es - fein - wenn nicht - weitersuchen.

Hobby und Arbeit ist ja auch nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen.
Da muss man auch ein wenig Kompromissbereit sein.
Wir reden ja hier nicht von Profis und möchtegerne-Stars.
Und kohlegeile Menschen gibt es in jeder Sparte.
Die dürfen das anstreben. Ich mach da nicht jeden Scheiss mit.

fredy

Benutzeravatar
Metalstanley82
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 118
Registriert: 30.09.2011
Wohnort: bei Karlsruhe

Erstellt: von Metalstanley82 » 21.04.2012, 17:32

Der Thread passt grad genau zu mir, nur hab ich das Problem, dass ich momentan "nur" Akustiker bin, etwa 1 Jahr Unterricht hinter mir habe und nicht weis, ob das schon taugt oder nicht.

Meinen Lehrer hab ich noch net gefragt, aber ich glaub der würde mir vermutlich ehe noch davon abraten, ich hab ja schon Schiss davor, evtl. ne Aufnahme mit ihm zu machen ;)

Aber das ist nicht wirklich so einfach, denn ich kenn generell (zu) wenig Leute und dann noch keinen einzigen in meine Gegend (bei Karlsruhe), der wirklich was mit Musik am Hut hat. Ambitionen habe ich aber schon, weil immer nur alleine spielen ist auf Dauer auch langweilig.
Es klingt zwar besch.... aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf :)

Keep the Blues alive!

josche learn to rock
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 39
Registriert: 30.03.2012
Wohnort: Bayern

Erstellt: von josche learn to rock » 21.04.2012, 22:04

Ich sehe das wie einige von euch. Musiker, die damit Geld verdienen, sollten es schon
als Arbeit ansehen, ich muss in meiner Arbeit auch Leistung bringen. Die meisten haben
ihr Hobby zum Beruf gemacht. Ich kenne Musiker, deren Weg nach oben von 12 bis
14stündigen Übungseinheiten pro Tag geprägt waren. Es ist nicht einfach, auf den Zenit zu kommen.
Für mich ist dies aber kein Thema mehr, da ich erst vor 2 Jahren mit E Gitarre angefangen habe. Ich bin jetzt 41 Jahre alt. Ein musikalisches Niveau zu erreichen um damit meinen Lebensunterhalt verdienen zu können, ist nicht mehr zu schaffen.
Aber mir macht Musik einfach Spass und ist meine größte Leidenschaft. Etwas für die
Seele eben. Und damit habe ich mir einen persönlichen Reichtum geschaffen.
In eine Band möchte ich aber schon, daß ist ein Ziel von mir das ich zu erreichen versuche. Eine reine Hobbyband versteht sich.

Liebe Grüße an alle
Josche learn to rock
Ob eine Sache gelingt, erfährt man nicht, wenn man darüber nachdenkt, sondern wenn man es ausprobiert

Gast

Erstellt: von Gast » 22.04.2012, 09:08

Ich schließe mich dem von Josche an, für mich gilt dasselbe. Ich hab nen Job, in dem ich gut und erfolgreich bin und gute Chancen habe, weiterzukommen. Deshalb wird für mich die Musik ein Hobby bleiben. Band ja, auf jeden Fall, aber nicht um Geld zu verdienen, sondern um gemeinsam mit Gleichgesinnten Musik zu machen. Einfach um Spaß zu haben, als Ausgleich zum Job, ohne Stress, ohne Druck, ohne Starallüren. Ich werd niemals der nächste Jimmy Hendrix sein und hab das auch gar nicht vor.

41 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste