Fender Telecaster

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Thias234
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Fender Telecaster

Erstellt: von Thias234 » 13.05.2011, 17:46

hey,

als ich noch die originale bridge drin hatte, rissen mir immer die saiten, jetzt hab ich eine neue von wilkinson, seitdem läufts wunderbar!...habe aber auch gleichzeitig die seiten nicht mehr druch den body gezogen, weil ich dachte okay vll is der neigungswinkel der saite zu stakr wenn sie aus dem lock kommt und dann auf dem reiter aufliegt. ( allerdins mein ich auch die klampfe klingt dadurch was metallischer)

meint ihr, ihr wenn ich sie einfach wieder druch den body ziehe, sollte das reissen nicht mehr geschehen weil es ja direkt durch die bridge auch nicht passiert?

danke schonmal :) achja ich spiele 013. auf 056.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 13.05.2011, 20:14

Zieh die Saiten doch einfach mal durch den Body und schau was passiert. Das der Neigungswinkel zu stark ist, halte ich für falsch, den bei meiner Strat ist der Winkel ja ähnlich, und ich hatte noch nie eine gerissene Saite.

Thias234
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Erstellt: von Thias234 » 14.05.2011, 10:44

mkay, ich dresch da aber son bisschen rick parfitt like drauf :D...ist irgendwie mal so gekommen

Thias234
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Erstellt: von Thias234 » 16.05.2011, 23:44

http://homepage.ntlworld.com/ford.coupe ... page8.html


weiss jemand, was das fürn hum ist am hals?:)

Thias234
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Erstellt: von Thias234 » 04.07.2011, 15:24

habs rausgefunden ist wohl n firebird mini hum :)

selbigen zugelegt. allerdings hab ich nun irgendwie keine erdung mehr?!....gitarre darasufhin zum techniker gegeben, er hats auch anders verkalbelt als ich. aber jetzt hab ich n dezentes brummen, erst wenn ich mit einem finger irgendein chromteil berühre scheine ich richtige erdung zu haben. jemand tips? :)

hier ein bild der miteinander verbundenen pickups.

http://s7.directupload.net/file/d/2575/jx5zixsb_jpg.htm

Thias234
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Erstellt: von Thias234 » 18.01.2012, 00:09

um mal n update zu geben und n vll von jemandem was wissenswertes zu erfahren:

klanglich wollte ich für solos meine tele nun so wie bei 1:16min klingen haben, weil ichs einfach genial finde wie singend/voll das klingt: http://www.youtube.com/watch?v=XD8gaJFR ... re=related

ich weiss das dort 3 lace sensor verbaut sind: red, silver, blue.

ich bekomme nicht mal annähernd so einen sound hin mit meinem bridge humbucker ( dimarzio tone zone ) und auch nicht mit dem firebird mini humbucker den ich am hals sitzen habe. drum habe ich mir noch einen singlecoil zugelegt und diesen auch verbaut als middle pickup. klingt aber in den zwischenstellungen * bridge-middle oder middle-neck wie ne blechstrommel wo nix rauskommt. keine mitten keine bässe nur stechende höhen.

ich habe der tele nun einen 5-wege schalter verpasst, soweit so gut. das klappt alles.

das der sound so bescheiden klingt liegt laut elektriker daran, dass die beiden humbucker einen zu hohen widerstand haben, dem singlecoil also den saft klauen.

das wären die momentanen daten:

dimarzio humbucker bridge = Gleichstrom Widerstand: 9.19 K

middle singlecoil = Widerstand: ca. 5,5 k

mini humbucker neck = 7,7 k

...das sich dadurch ein problem ergibt könnte ich gerade noch so verstehen durch meinen bridge humbucker.

wenn man aber das lace sensor set kauft ( red, silver, blue ) hat man auch verschiedene widerstände und da klappt das bei hunderten von leuten mit allen 5 einstellmöglichkeiten.


Fender Lace Sensor Red bridge = 14.5K

Fender Lace Sensor Silver middle = 7.1K

Fender Lace Sensor Blue neck = 12.8K

jemand rat?

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displex
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Erstellt: von displex » 18.01.2012, 07:51

Ich rate mal,
einen hohlen klang bekommt man mit out of Phase Schaltung, kann sein dass du das ungewollt mit deinem Middle Pickup so geschaltet hast.
Dreh doch mal die Anschlüsse.
Weitere Info zu Schaltungen findest du
http://www.e-gitarre.eu/brettgitarre/in ... _Tele.html
und
http://www.rockinger.com/index.php?page ... _Schalter1
http://www.rockinger.com/index.php?page ... _Schalter2

Frag doch den Videoersteller mit welcher Ausrüstung er nach der Gitarre arbeitet.
Das ist oft viel entscheidender.
Gruß Tom

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Thias234
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Erstellt: von Thias234 » 18.01.2012, 13:43

jo out of phase könnte es sein. die klang beschreibungen von leuten deines links, sind identisch mit meinem quäkigem klang.

da ich aber so utnerschiedliche pickups habe ( humbucker, mini humbucker, singlecoil ) blicke ich nicht durch wie das alles richtig an dem 5-weg schalter verlötet sein muss um nicht diesen out of phase mist zu erhalten. die ganze verschaltung hatte wie gesagt ein elektriker gemacht, der aber nur durchgemessen hat, und nicht angespielt. er meinte halt das käme durch die widerstände und er hätte es alles nur so geschaltet wie es bei einer strat der fall wäre :(

vll müsste ich ihm die richtige schaltung vorlegen da er es selbst nicht besser weiss? weiss da jemand was?

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displex
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Erstellt: von displex » 18.01.2012, 14:47

Ich gehe mal davon aus, dass die Schaltung im Prinzip am 5 Wegeschalter und an den Potis richtig ist.

Die Pickups haben 2 Anschlußleitungen, davon ist eine an Masse gelegt und die andere normalerweise an den Schalter.

Funktioniert Neck und Mitte zusammen, dann sind die beiden wohl richtig angeschlossen.
Bridge und Mitte klingt komisch, also tausche die Anschlüsse vom Bridge Pickup. Dann sollte alles gut sein.

Ich würd mich grundsätzlich an der Powerstrat Schaltung und der Standardstrat Schaltung orientieren:
http://www.e-gitarre.eu/brettgitarre/S_StratHSH.html (allerdings mit splittbaren Humbuckern)
http://www.e-gitarre.eu/brettgitarre/S_Strat.html
Gruß Tom



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Re: Fender Telecaster

Erstellt: von 60´s » 18.01.2012, 16:30

Thias234 hat geschrieben:hey,

als ich noch die originale bridge drin hatte, rissen mir immer die saiten, jetzt hab ich eine neue von wilkinson, seitdem läufts wunderbar!...habe aber auch gleichzeitig die seiten nicht mehr druch den body gezogen, weil ich dachte okay vll is der neigungswinkel der saite zu stakr wenn sie aus dem lock kommt und dann auf dem reiter aufliegt. ( allerdins mein ich auch die klampfe klingt dadurch was metallischer)

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Zu dieser Causa kann man schon etwas anmerken:

Das ist ein altes Leiden der Telecaster (auch der Stratocaster). Die Ursache liegt am scharfkantigen Blech der Telebrückengrundplatte. Mit der Schlüsselfeile entgraten und fertig.

Das Aufhängen der Saiten an der Brücke (also nicht durch den Korpus gefädelt) verändert natürlich den Klang. Manchen gefällt es, manchen nicht: Geschmacksache
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Erstellt: von Thias234 » 18.01.2012, 20:31

@ 60´s:

lieben dank für deine antwort, aber das problem ist inzwischen behoben, hätte ich vll anmerken sollen sorry.

@displex:

wow, danke für deine bemühungen hier echt klasse. inzwischen verstehe ich weit mehr, aber scheiter immer an den kleinen sachen die abweichen.

z.b. das ich anders als in der zeichnung nur 2 potis habe: tone ( für alle ) und vol ( für alle ). tele halt.
in der zeichnung wird aber von einem 3. poti ausgegangen. und schon ist ja alles wieder anders :(

diese schaltung ist ja die typische strat schaltung die ich auch haben wollte, und nach der der elektriker angeblich alles zusammenlötete, ( http://www.e-gitarre.eu/brettgitarre/La ... lassic.gif )

allerdings funktioniert weder neck und mitte zusammen ( ohne das es wien telefon daher quäkt ), noch bridge und mitte ( ohne das es quäkt ) :(


ich würde ja gerne mal nen foto von meinem innenleben der elektrik machen, aber ob das wem weiterhelfen würde? oO

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displex
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Erstellt: von displex » 18.01.2012, 21:17

Also dann liegt dein Problem wohl beim Middle PU.
Anschlußdräte tauschen, also +/-
Was für ein Middle PU hast du denn verbaut?

Die Änderung von zwei zu einem Tone sind doch minimal, hab dir das mal hier aufgezeichnet.
Gruß Tom



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Erstellt: von Thias234 » 18.01.2012, 21:59

perfekt ich denke das hilft mir erstmal weiter. ich werde das mit dem +/- tauschen mal probieren. mal schauen. für mich ist ja dann die zeichnung der powertele relevanter vermute ich.

ist son noname tonabnehmer von ebay für 10 € von tenayo. ( momentan nicht so viel geld und dachte halt damit bekäme ich son singenderen sound hin wie mit dem 3er set von lace sensor ).

geholt hab mir den tenayo aber auch, weil er ja durchaus gut sein könnte. mein mini humbucker ist auch n no name und ist wirklich erste klasse :)

wie gesagt irgendwann möchte ich bridge und middle pickup nochmal ganz gegen jeweils einen lace sensor red und silver tauschen. der minihumbucker soll aber bleiben, falls das überhaupt funktioniert. ;)

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Erstellt: von Thias234 » 19.01.2012, 23:57

so, meiner guitar tech hat das ganze umgepohlt ( +/- ), allerdings kam es zu einem irssinigem brummen. keine ahnung warum.

ende von lied ist, bridge humbucker und no name singlecoil in der mitte fliegen raus.

entgültiges set up soll sein:
rein kommen für die bridge der lace sensor red, und für die mitte der lace sensor silver.

gibts es für diese zusammenschaltung ( singlecoil, singlecoil, minihumbucker ) etwas zu beachten?....kann es zu komplikationen kommen wie erneutem quäken durch den minihumbucker evt?

in zahlen sähe das so aus:

Fender Lace Sensor Red bridge = 14.5K

Fender Lace Sensor Silver middle = 7.1K

mini humbucker neck = 7,7 k



@displex:

dürfte ich dich ein letztes mal um deine mühe bitten mir etwas weiter zu helfen bzw, erneut einen schaltplan zukommen zu lassen? :) das wäre perfekt!:)

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Erstellt: von displex » 20.01.2012, 07:21

Du musst selber wissen was du machen willst, ich würde erst alle Möglichkeiten mit bestehendem Material testen.
Der http://www.dimarzio.com/pickups/tele/hu ... one-zone-t
ist splitbar, daher würed ich (den Mid PU deaktivieren) den dimarzio mal im Splitmode und im Parallel Mode testen.
Mit dem Mini Humbucker bist du ja zufriden wie du sagst. Für die Mitte (falls du das überhaupt brauchst) kannst du ja was vernünftiges kaufen. Mid PU sind normalerweise reverse gewickelt.
Da sind also viele Dinge die man beachten sollte.
Entweder du beschäftigst dich mit dem Thema, oder hast jemand, der sich damit auskennt.
Ich bin da auch nicht so tief drin. Bei Rockinger kann man sich ziemlich viel Wissen anlesen.

Zu den Schaltungen für HSS nimm die Fat Strat Schaltung als Basis. http://www.e-gitarre.eu/brettgitarre/S_ ... tml#Split2
Es ist immer abhängig ob du splitten willst, parallel Mode oder sonstwas.
Ob du einen 3 Wege oder 5 Wege Schalter benutzt oder gar ein Push Pull Poti.

Zudem solltest du dir (bei 3 Tonabnehmern extrem wichtig) im Klaren sein, wie man durch entsprechende N / S Kombi bei den Magneten das Brummen unterdrückt und in der Lage sein, deine Tonabnehmer zu bestimmen.

Bei Fender selbst gibt es auch jede Menge Schaltpläne.
http://www.fender.com/de-DE/support/art ... e-diagrams

Wenn du den Mini Humbucker nicht splitten willst, müsste diese Schaltung passen
http://support.fender.com/service_diagr ... A_SISD.pdf
http://support.fender.com/service_diagr ... A_SISD.pdf
Zuletzt geändert von displex am 20.01.2012, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Tom



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Erstellt: von displex » 20.01.2012, 12:15

Gerade gefunden eine geniale Seite für Schaltpläne:
http://www.seymourduncan.com/support/wiring-diagrams/

Hier für deinen aktuellen Stand mit HSH ohne Split
http://www.seymourduncan.com/support/wi ... H_1v_1t_5w
Gruß Tom



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Erstellt: von Thias234 » 20.01.2012, 15:56

super vielen dank :) ich berichte am ende mal ;)

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Erstellt: von displex » 21.01.2012, 12:12

Hier noch mehr Diagramme
sehr übersichtlich auswählbar
http://www.dimarzio.com/support/wiring-diagrams
Gruß Tom



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Re: Fender Telecaster

Erstellt: von Thias234 » 22.01.2012, 19:42

60´s hat geschrieben:
Thias234 hat geschrieben:hey,

als ich noch die originale bridge drin hatte, rissen mir immer die saiten, jetzt hab ich eine neue von wilkinson, seitdem läufts wunderbar!...habe aber auch gleichzeitig die seiten nicht mehr druch den body gezogen, weil ich dachte okay vll is der neigungswinkel der saite zu stakr wenn sie aus dem lock kommt und dann auf dem reiter aufliegt. ( allerdins mein ich auch die klampfe klingt dadurch was metallischer)

meint ihr, ihr wenn ich sie einfach wieder druch den body ziehe, sollte das reissen nicht mehr geschehen weil es ja direkt durch die bridge auch nicht passiert?

danke schonmal :) achja ich spiele 013. auf 056.



Zu dieser Causa kann man schon etwas anmerken:

Das ist ein altes Leiden der Telecaster (auch der Stratocaster). Die Ursache liegt am scharfkantigen Blech der Telebrückengrundplatte. Mit der Schlüsselfeile entgraten und fertig.

Das Aufhängen der Saiten an der Brücke (also nicht durch den Korpus gefädelt) verändert natürlich den Klang. Manchen gefällt es, manchen nicht: Geschmacksache



problem ist doch wieder aktuell :(

nach entfernen einer les paul artigen roller bridge, und dem erneuern einer tele typischen bridge, riss mir heute promt wieder die e-saite bei der probe.

die roller bridge entfernte ich, da die intonation damit nicht hinzubekommen war, also entschloss ich mich die tele bridge wieder draufzusetzen, allerdings mit neuen böckchen. nämlich tremelo roller böckchen böckchen

mit der les paul roller bridge rissen mir keine saiten mehr, deshalb schwor ich ab da, auf die roller bridges, und hatte in diesen tremelo bäclchen einen passenden kompromiss gefunden.

so langsam reichts mir. seit 2 jahren tüftel ich an diesem ***eiss saitenreiss problem :(

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Erstellt: von displex » 22.01.2012, 19:58

Das ist ein altes Leiden der Telecaster (auch der Stratocaster). Die Ursache liegt am scharfkantigen Blech der Telebrückengrundplatte. Mit der Schlüsselfeile entgraten und fertig.
Gruß Tom



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Erstellt: von Thias234 » 25.01.2012, 16:09

mh habs mal überprüft kann schon sein das es daran liegt. gibt es nicht so ne art gummi einsatz den man in so ein saitenloch fropfen kann? :D

mit der feile weiss ich nicht, nachher ensteht dadurch erst recht ein grat?!


dennoch bin ich der meinung, nach sorfältiger prüfung, das mir die saiten auf den böckchen selbst reissen, sprich dort wo die saite in der kerbe liegt, bzw. bei mir auf dem rädchen ( da tremelo bridge ) aufliegt. und bei sonem rad, und speziell bei meinem, ist keine kerbe oder sonstiges ausfindig zu machen.

so sher ich die telecaster mag, aber nochmal hole ich mir keine. soviel geld wie ich schon reingesteckt habe. unabhängig von den tonabnehmern.

stimmunstabilität = neue bridge, neue mechaniken
neue potis da kratzen
inzwischen 4 verschiedene saitenhalter/brücken damit die saiten nicht reissen


dann mal davon abgesehen, das irgendeine seite immer klirrt, auch nach unzähligen techniker besuchen usw.

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Erstellt: von 60´s » 25.01.2012, 17:30

Grundsätzlich Eines vorweg: Ferndiagnosen sind nicht immer punktgenau.


Die Telecaster ist vom Grundsatz her ein ausgereiftes und robustes Arbeitsinstrument (wird nicht umsonst seit über sechzig Jahren gebaut und verkauft- und kopiert).

Warum und vor allem wie du die Telebrücke gegen eine Tunomaticrollerbrücke (Les Paul-Typ) getauscht hast und wieder zurück auf Telebrücke, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Immerhin erfordert die Rollerbridge einen gänzlich anderen Halswinkel als eine Telebrücke (allein durch die Bauhöhe bedingt). Von den Fräsungen und Bohrungen einmal ganz abgesehen.

Nun gut, sei es wie es sei.

Wenn die Saiten (welche? Immer die gleiche Saite?) an der Bohrung der Telegrundplatte reisst, so ist dort ein scharfkantiger Grat. Mit einer feinen Nadelfeile (!) ist der Grat in wenigen Sekunden entfernt und das Problem ist Geschichte.

Reisst die Saite immer am Böckchen, so ist dort ein Grat vorhanden. Diesen kann man oft nicht sehen oder ertasten, daher gehe ich bei solchen Problemchen folgendermassen vor:

Tausch der Böckchen (oder: Saitenreiter) untereinander. Wenn z.B. am Böckchen der dünnen E-Saite ein Grat wäre und diese daher ständig reisst, so wird es beispielsweise der wesentlich dickeren A- oder E-Saite wenig ausmachen auf diesem Böckchen zu liegen.

Eine weitere Methode ist, die Saiten vom Ballend bis zur Auflage am Böckchen mit einem Überzug zu schützen. Isolierungen von dünnen Kabeln oder Schrumpfschlauch bieten sich hier an. Von dieser Methode halte ich nicht viel, weil sie die Symptome, aber nicht die Ursache bekämpft.

Ich würde vorschlagen, du tauscht die Saitenreiter (oder bei Vintagebrücken die Paare) untereinander aus: Von den hohen Saiten zu den tiefen und umgekehrt.


PS: Meine älteste Tele spiele ich seit 1978 (damals neu gekauft), ohne irgendein kleines Problem (abgesehen von: Da und dort ein kleiner Grat entfernt, Bünde abgerichtet, Potis gepflegt, Schaltkontakte nachgebogen). Das Gerät ist -wie meine Stratocaster, die ich seit 1971 besitze und spiele- extrem robust und zuverlässig.
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Erstellt: von displex » 28.01.2012, 11:13

60´s hat geschrieben:Warum und vor allem wie du die Telebrücke gegen eine Tunomaticrollerbrücke (Les Paul-Typ) getauscht hast und wieder zurück auf Telebrücke, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Immerhin erfordert die Rollerbridge einen gänzlich anderen Halswinkel als eine Telebrücke (allein durch die Bauhöhe bedingt). Von den Fräsungen und Bohrungen einmal ganz abgesehen.


Nun er wollte wohl eine Rossi Kopie erstellen
Bild

Das mit der Oktaveneinstellung sollte doch kein Problem sein.
Ich würde die Bohrungen im Korpus wieder anständig verschließen und dann die Tueomaticbridge unverschraubt auf den Body stellen, evtl. unterlegen, dass die Saitenlage einigermassen hinhaut. Dann die Bridge so hinschieben dass alles passt, dann anzeichnen und entsprechend bohren.
Gruß Tom



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Erstellt: von 60´s » 28.01.2012, 18:17

displex hat geschrieben:Nun er wollte wohl eine Rossi Kopie erstellen

[Das mit der Oktaveneinstellung sollte doch kein Problem sein.
Ich würde die Bohrungen im Korpus wieder anständig verschließen und dann die Tueomaticbridge unverschraubt auf den Body stellen, evtl. unterlegen, dass die Saitenlage einigermassen hinhaut. Dann die Bridge so hinschieben dass alles passt, dann anzeichnen und entsprechend bohren.


Es war mir schon von Anfang an klar, aus welcher Ecke die Motivation für den Umbau kam.

Ich denke weniger an Rossi als mehr an Parfitt (der verwendet eine Tunomatic-Bridge an zumindest einer seiner Teles).

Den vorangegangenen Beiträgen folgend kann man entnehmen, dass der Umbau ohne tiefer schürfende Kenntnisse über die Materie erfolgte. Tunomatic auf Schraubhalsgitarre erfordert ein präzises Einmessen des Halswinkels, ebenso die Standortbestimmung der neuen Brücke zwecks Erreichung einer brauchbaren Oktavreinheit (ein Lineal und Kopfrechnen reichen schon aus).
Weiteres Indiz ist die Out of Phase-Problematik bzw. das Brummen. Einfach die Anschlusskabeln tauschen geht nicht immer; tauscht man die beiden Litzen, so sollte man tunlichst den Masseanschluss (der offensichtlich vorhanden ist--> bei Tonabnehmenrn mit metallener Grundplatte bzw. metallener PU-Kappe) getrennt auszuführen oder zumindest auf den vormals "heißen Anschluß" legen sollte. Dann brummts auch nicht mehr.


Ob man mit den von Rossi bei seiner alten grünen Tele verwendeten Lace Sensor-Pickups auch dessen Sound nachempfinden kann, möcht ich heftig anzweifeln. Rossi selbst hat in diversen Interviews dezitiert darauf hingewiesen, dass er im Studio sehr selten auf die alte "Rossi-Tele" zurückgegriffen hat. Er benutzt viel mehr Esquires und Standardteles.

Kaum ein Mensch wird nachfragen, welches Mikrofon Pavarotti benutzt, im Wissen, dass die Stimme des Sängers entscheidend ist und nicht das Mikrofon. Bei Gitarristen spricht es sich nur sehr langsam herum, dass der jeweilige Spieler den Sound erzeugt und nicht sein Equipment. Das gibt höchstens die Richtung vor..... :D
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Erstellt: von Thias234 » 31.01.2012, 19:31

erstmal danke für die antworten :)

desweiteren: erwischt hehe :D gemacht habe ich das alles nur mit der bridge weil mir bei verschiedenen tele brdiges halt die saiten rissen obwohls vom techniker gmeacht wurde. und auch mit graph tech reitern ging das problem nicht weg. deswegen dachte ich gut, man kann anscheinend härter spielen, dann muss mans so machen wie parfitt, allerdings mit nicht genügend vorwissen das stimmt schon 60's ;)

deshalb ja die reumütige rückkehr zur standard bridge, allerdings mit tremelo böckchen ( da rollen ) die keinerlei grade aufweisen, allersdings die E;A;D seite binnen einer woche jeweils 2-3 mal zum reissen brachte und zwar immer am böckchen selbst, nicht an der kante.

[/img][url=[URL=http://s14.directupload.net/file/d/2786/2rwiwku9_jpg.htm]Bild[/url]]riss[/url]


nun bin ich endgültig ratlos :( :) verschrotten? xD

mein vorhaben war im übrigen sone mischung aus beiden gitarren. was zum fetzen wie ricks, und für solos und melodie sachen was singendes wie francis ;)

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Erstellt: von 60´s » 31.01.2012, 20:16

Was ich dem Bild entnehmen kann (oder täusche ich mich?):

Die Saiten werden nicht geradlinig von der Grundplatte durch das Böckchen geführt, es entsteht ein - wenn auch kleiner- Knick. Dadurch reiben die Saiten bei jedem Anschlag an den Seitenkanten der Rollen mehr, als vorgesehen ist.

Ich würde auf die simplen Standardreiter aus gebogenem Blech umrüsten (Vintage Strat-Typ). Hier hat die Saite mehr Spielraum, sich knickfrei zu positionieren. Die Blechreiter bringen auch eine gewisse klangliche Annäherung zu deinen Idealen.

Ungeachtet dessen würde ich auch die Anschlagtechnik ein wenig überdenken.... :D
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RumbleRay
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Erstellt: von RumbleRay » 31.01.2012, 20:28

Ich hab ne vielleicht doofe Frage aber spielst Du denn im normalen tuning, also auf E?
Hab noch keinen 13er Saitensatz probiert nur nen 11er aber ich fand dass die dann schon sehr straff sind bei normalem tuning, hab dann runter auf D gestimmt - das passte.
Kann das denn vielleicht sein, dass Dir die Saiten so leicht reissen weil die einfach zu krass unter Spannung stehen? Also 2-3 mal die Woche ist heftig, mir ist (grob geschätzt) das letzte mal 1999 ne Saite gerissen;)
Oder spielt man auf ner Tele so fette Saiten? ich mein das sind ja schon fast Kabel;))

Cheerio!
Lay down your soul to the gods rock n roll

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Erstellt: von Thias234 » 31.01.2012, 22:56

@ 60's:
sieht vll nur aus weil die dicke e saite da so rum wabbelt.

zu den saitenreitern: so ähnliche wie für die strat habe ich auch schon ausprobiert, gleiches problem.

klick

im prinzip fetz ich ja sogar noch weniger drauf als parfitt und dort geschiehts anscheinend nicht, sonst würde er sie nicht seit 30 jahren so spielen :D

video

es ist so ein modifizierter gibson saitenhalter, der kerben bekommen hat, und 2 kleine schräubchen für die intonation

zum ersten

zum zweiten

bekomme ich so aber nicht hin, zumal die tiefe der kerben auch stimmen muss etc.



@ RumbleRay:

ich spiele eigentlich nur standardt E tuning.


sind auf jeden fall dicke saiten, aber ne zeitlang empfand ich es so das mir die saiten dadurch weniger reissen oO

bei E A und D hab ich gerne was fettes zu greifen und an zu schlagen, und für solos und bendings eher was seichteres was 013 auf 056 kaum möglich ist. deshalb stell ich mir meine saiten zumeist aus 2 sets zusammen inzwischen ;)

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