Probleme mit der rechten Schulter

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ildimo
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Probleme mit der rechten Schulter

Erstellt: von ildimo » 08.07.2011, 15:24

Hallo liebe Mitspieler,

zuerst möchte ich anmerken, dass ich hoffe, dass dieses Thema, da es wieder etwas mit gesundheitlichen Problemen zu tun hat, nicht wieder irgendwelchen Stress auslöst. Aber Eure Erfahrungen sind mir dabei sehr wichtig.

Also, ich habe seit ca. 4 Wochen große Probleme mit der rechten Schulter. Starke (wirklich starke) Schmerzen, die bis in den Arm und den Hals ziehen. Die Muskulatur ist extrem verkrampft. Der Mist hat angefangen, nachdem mein zweiter Gitarrenlehrer von mir verlangt hat, dass ich meine rechte Hand hinter der Bridge aufstützen sollte beim Spielen. Ich habe es gemacht, obwohl ich gemerkt habe, dass diese Haltung meiner Schulter nicht gut tut. Mein neuer Lehrer hat diese Haltung sofort korrigiert, weil er sie sowieso falsch fand - aber da war das Kind ja schon in den Brunnen gefallen.
Ich mache dauernd irgendwelche Dehungsübungen, daran liegt es also nicht.

Gerne würde ich nun wissen, ob Ihr solche Probleme auch kennt oder ob dieser Mist eher durch mein ohnehin schon geschädigtes Schultergelenk bedingt ist.
Mir geht halt total die Düse, dass ich vielleicht mit dem Spielen aufhören muss.
Ach ja, und bitte schickt mich nicht zum Arzt. Da gehe ich nur hin wenn es wirklich und absolut überhaupt und gar nicht anders geht.

Hier nochmal die Frage an Euch, damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Habt Ihr auch Probleme mit der rechten Schulter? Wenn ja manchmal auch über längere Zeit?

L.G.
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phunky
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Erstellt: von phunky » 08.07.2011, 15:37

Weißt Du, diese gesundheitlichen Dinge führen ja in erster Linie immer deshalb zu Stress, weil sie hier

a) laienhaft und
b) aus großer Entfernung

beurteilt werden. Von daher wirst Du hier haufenweise Meinungen bekommen, aber keine Lösung des Problems.

Gerne würde ich nun wissen, ob Ihr solche Probleme auch kennt oder ob dieser Mist eher durch mein ohnehin schon geschädigtes Schultergelenk bedingt ist.
Mir geht halt total die Düse, dass ich vielleicht mit dem Spielen aufhören muss.
Ach ja, und bitte schickt mich nicht zum Arzt. Da gehe ich nur hin wenn es wirklich und absolut überhaupt und gar nicht anders geht.


Ich geh auch ungern zum Arzt, kann ich schon verstehen. Und ich kenne Schulterprobleme auch, bei mir ist es auch die rechte. Kommt bei mir aber eher nicht vom Gitarre spielen. Tritt dabei aber auch auf.

Ich gehe so damit um, dass ich, wenn es schlimm ist, die Gitarre dann einfach mal Gitarre sein lasse. Und auch ansonsten versuche ich die Einheiten eher kurz zu halten. Die Zeiten, dass ich 3 oder 4 Stunden am Tag spielen kann, sind leider vorbei. Ich fürchte ein für alle mal.

Naja, mal geht das schon, mit reichlich Pausen, aber nicht in der Regelmäßigkeit.

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 08.07.2011, 15:51

zuerst ein liebes Danke für Deine schnelle Antwort :D

Mir ist ja völlig klar, dass niemand hier mein Problem lösen kann. Ich versuche nur zu ergründen ob das mehr ein persönliches oder eher allgemeines Problem ist. Dabei ist mir Deine Antwort schon sehr hilfreich.

Ja, Du hast Recht jünger werden wir alle nicht und man kassiert seine "Abnutzungsspuren" im Leben und muss damit eben zurecht kommen. Und wenn ich mal ganz ehrlich mit mir selbst bin (ist man ja manchmal nicht so gerne) habe ich wohl auch den Fehler gemacht einfach zu viel zu spielen und zu üben, vor allem auch noch Barré, was für mich tierisch anstrengend ist.
Ich habe die Übungseinheiten schon herabgesetzt und geteilt, aber ich glaube Du hast Recht - ich werde noch ein wenig mehr schonen.

Danke und Gruß
Ilona
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Kato
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Erstellt: von Kato » 08.07.2011, 17:48

Die können helfen....

http://www.liebscher-bracht.com/
http://www.biokinematik.de/

gibt genug Mitarbeiter und Physiotherapeuten, die sowas machen...auch in ganz D verteilt.

Es hilft

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 08.07.2011, 18:07

@kato

vor ein paar Jahren habe ich ziemlich viel Zeit in allen möglichen Physio-Praxen verbracht, gibt nicht viel was ich nicht ausprobiert habe - Erfolg leider mäßig :(

Trotzdem lieben Dank!

Es ging mir hier auch eigentlich vor allem darum, herauszufinden ob mein entzündliches Rheuma und meine Arthrose in der Schulter die Ursache für die dämlichen Schmerzen sind oder ob gesunde "Normalos" auch bei einer Überdosis Gitarre mit Schulterprobs zu kämpfen haben.

L.G.
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Ärmel
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Erstellt: von Ärmel » 09.07.2011, 00:44

Hm, ich weiss ja dass du sehr viel übst täglich, vielleicht hilft es einfach mal 2-3 Tage wirklich zu entspannen, ne Massage, ein heisses Bad...oder so ähnlich :)

Grüsse
Ärmel

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 09.07.2011, 14:44

Hallo Ilona!

Als ich vor ein paar Jahren anfing Unterricht zu nehmen, hatte ich dasselbe Problem. Es war ein richtig unangenehmes Gefühl, genau wie bei dir. Es zog sich von der Schulter bis in die Fingerspitzen. Nachdem es nach einer Woche nicht besser war, ging ich zum Onkel Doktor. Nachdem der mich kurz untersuchte, stellte er die Diagnose Sehnenscheidenentzündung. Er verschrieb mir entzündungshemmende Tabletten, die ich tgl. zwei Wochen lang einnehmen sollte. Natürlich musste ich in der Zeit auf meine Gitarre verzichten. Es wurde besser, und ging sogar ganz weg. Doch schon ein paar Wochen später kam dieser "Schmerz" zurück. Anstatt zum Arzt zu gehen, ging ich in die Apotheke, und erklärte dort mein Problem. Man riet mir zu Voltaren Salbe. Natürlich auch ohne Gitarre zu spielen. 3 Mal tgl. auftragen, hat bei mir binnen einer Woche Wunder gewirkt!
An deiner Stelle würde ich zum Arzt gehen! Sowas kann chronisch werden. Dann kannst du die Gitte komplett weglegen! Besorg dir zusätzlich noch die Salbe. Vielleicht geht es dadurch schneller wieder weg. Was aber ganz wichtig ist: Mach ein paar Tage Pause. Auch wenn es schwer fällt!

Gruß Harry
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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 09.07.2011, 15:32

zuerst ein ganz liebes Danke an alle -::-::-

@Harry
vielen Dank für Deine Tipps, Harry. Bei mir liegt der Fall aufgrund meiner chronischen Erkrankung ja ein bisschen speziell. Entzündungshemmer (Cortison) muss ich immer nehmen und an Salben habe und kenne ich absolut alles was der Markt bietet. Voltaren vertrage ich nicht, dafür aber andere.

Mir war vor allem wichtig zu erfahren ob "normale" Menschen solche Probs auch bekommen oder ob nur mein Rheuma+Arthrose diese Schmerzen verursacht.

Nun weiss ich, dass auch Leute ohne Vorerkrankungen solche Probs bekommen und werde einfach mal ein bissel kürzer treten, bis es hoffentlich wieder besser wird.

Den Artzbesuch kann ich mir dabei echt schenken, denn mit meinen Problemen muss ich für den Rest meines Lebens klar kommen. Da kann man nix heilen oder wegzaubern, nur mehr oder weniger gut im Griff halten. Humor ist, wenn man trotzdem lacht :lol: und das tue ich gern und oft.

L.G.
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 09.07.2011, 18:19

bei unsereinem, also einem "unbelasteten" kann sowas überwiegend durch ne falsche haltung und/oder überlastung ausgelöst werden.

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Erstellt: von ildimo » 09.07.2011, 20:09

ja, war wohl beides der Fall und ich bemühe mich beides zu beheben ;)
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 09.07.2011, 20:49

ildimo hat geschrieben:Mir war vor allem wichtig zu erfahren ob "normale" Menschen solche Probs auch bekommen oder ob nur mein Rheuma+Arthrose diese Schmerzen verursacht.


Natürlich hat jeder diese Probleme, wenn man Gitarre spielt. Wer das nicht kennt, wird es kennen lernen. Es gibt ja sogar "Unwissende", die der Meinung sind, Anfängern sagen zu müssen, es tut nicht weh, auf 6 Stahldrähten rumzudrücken. Als das mal einer zu mir sagte, zeigte ich ihm die Blasen an meinen Fingern. "Alles klar?" Da musste der schlucken.

Das es bei dir, aufgrund einer chronischen Erkrankung schmerzt, tut mir leid. Aber wie du schon selber schreibst Humor ist wenn man trotzdem lacht. Hoffentlich hast du Glück, und der Schmerz wird bald wieder weg sein! Einfach mal ein bisschen Kürzer treten. Als ich diese Probleme bekam, habe ich es auch ein bisschen übertrieben /]-=. Nachdem ich behandelt wurde, und nicht mehr so viel spielte, war es weg. Und es ist bis heute auch so geblieben.

lg Harry
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ezekiel
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Erstellt: von ezekiel » 10.07.2011, 01:46

Glücklicherweise hatte ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit solchen Problemen zu kämpfen.
Dass die Finger mal schmerzen, kennt natürlich fast jeder, doch dein Fall scheint ein wenig komplizierter zu sein.
Normalerweise können solche (starken) Schmerzen durch ein Auftragen entsprechender Salben vermindert bzw. gänzlich ausgemerzt werden.
Eine falsche oder ungünstige Haltung hat anscheinend zu diesen Schmerzen geführt.
Dies würde den Grund deiner Schmerzen erklären und du müsstest ein paar Tage das Gitarre spielen sein lassen und deine Schulter möglichst nicht beanspruchen.
Den Meinungen der anderen User kann entnommen werden, dass dies ein ganz gewöhnlicher Fall ist, WENN dein ohnehin schon geschädigtes Schultergelenk nicht wäre.
Du hast erwähnt, es wäre eine chronische Krankheit und in diesem Falle ist die Sache nicht ganz so einfach.

Wahrscheinlich bleibt dir nichts anderes übrig, als zumindest fürs Erste kürzer zu treten.
Die Gesundheit wäre mir wichtiger ;) .
"The trouble with most of us is that we would rather be ruined by praise than saved by criticisms."

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 10.07.2011, 15:11

Ich bedanke mich nochmals gaaaaaanz herzlich für Euren Zuspruch und Eure Antworten -::-::-

Mein Programm heißt: Schonen, Kühlen, Salben, Dehnen (!) und dann wird die Schulter wohl dran bleiben. Nee, ich hoffe, dann ist bald wieder alles OK :D

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.07.2011, 00:00

Bei Schmerzen in der Schulter sollte man einmal Arthrose ausschließen.
Oftmals sind es aber einfach Haltungsfehler.
Man sitzt zu steif da, man ist verdreht,
man hält den Arm mit unnötigem Kraftaufwand nach oben (so dass sich die Nacken-Schultermuskulatur verspannt.)
Man schaut immer wieder auf das Griffbrett, so dass sich der Hals in der verdrehten Position verspannt. (Das Strahlt über die Schulter bis in die Hand aus).

Bei ausstrahlenden Schmerzen würde ich die Ursache zuerst mal bei der Wirbelsäule suchen.
Wenn Dehnbewegungen, Drehbewegungen etc. zur Linderung der Schmerzen führen, hat man da einen Ansatz.
Es fehlt vermutlich einer, der gut massieren kann, und den Ort von Verhärtungen und Verspannungen erspüren kann.
Mitunter sollte einmal die Haltungsvorschläge des Lehrers kritisch hinterfragt werden.
Ich mache äußerst selten Vorschriften, wie sich jemand hinsetzen soll. Nur wenn er zu steif oder zu krumm sitzt, oder sich selbst irgendwie behindert, greife ich ein. Es hat sich bisher auch kaum einer mal wegen Schmerzen beklagt. (Ausnahme: Finger bei harten Saiten ;) )

Da der ganze Hals-Schulter-Bereich sehr komplex ist, würde ich doch einfach mal zu einem Besuch bei einem Physiotherapeuten raten. Zum einen kann er akut etwas gegen die Schmerzen tun, und er kann auch oft bei der Ursachenforschung helfen. (Oftmals sogar besser als der Hausarzt, den du aber eh aufsuchen wirst, um dir eine Verschreibung zu holen.)

Schulter- und Nackenverspannung kommen nicht unbedingt vom Gitarrespielen, sondern werden dort nur verstärkt, weil man von Berufswegen zu einer Fehlhaltung neigt. Dazu gehören fast alle die am PC arbeiten, oder auch Verkäuferinnen an einer Theke etc.

Die Tipps gegen Schulter- und Nackenverspannung bei den Wikibooks kommt nicht von ungefähr, sondern es gibt viele Leute mit solchen Malessen.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Lagerfeueranhang_4#Erste_.28Selbst-.29Hilfe_bei_Schulter-Nacken-Verspannung

Meist sind die Ursachen eher harmloser Natur. Fehlhaltungen und schmerzhafte Verspannungen, die oftmals durch gezielten Druck auf die Sehnenenden und leichter Massage gebessert werden konnten.
Wann aber was angesagt ist, dass lässt sich über ein Forum kaum ermitteln. Da wäre schon mal ein Fachmann angesagt.

Gruß Mjchael

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FretboardAddict
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Erstellt: von FretboardAddict » 16.07.2011, 10:39

Da du schon öfter deine Gesundheit in diesem Forum angesprochen hast und auch von einer chronischen Erkrankung sprichst,und häufig Entzündungshemmer wie Cortison nehmen musst,ist das ja eher was ernstes und kein Wehwehchen was wir vielleicht mal haben.

Zumal du auch mal davon geschrieben hast,dass du nicht mal längere Strecken zu deinem Gitarrenlehrer fahren konntest wegen deiner Gesundheit ...

Da kannst du von uns vielleicht Motivation am Gitarre spielen schöpfen, aber weder dein Lehrer noch wir können deine Gesundheit richtig einschätzen.

Den Artzbesuch kann ich mir dabei echt schenken, denn mit meinen Problemen muss ich für den Rest meines Lebens klar kommen. Da kann man nix heilen oder wegzaubern, nur mehr oder weniger gut im Griff halten. Humor ist, wenn man trotzdem lacht Laughing und das tue ich gern und oft.


Ich bin zum Beispiel ganz und garnicht der Meinung ,dass Betroffene immer alleine und nur in Begleitung ihrer Medikamente eine Leben lang klarkommen müssen,sondern es in den meisten Fällen auch Alternativen gibt. Egal ob Therapie oder gemeinsamer Austausch mit Betroffenen.

Wenn man so jung ist wie du, und schon von Cortison "abhängig" ist, dann glaube ich nicht, dass wir die richtigen Ansprechpartner für deine Schulter sind.
Technically, I am not a guitar player, all I play is truth and emotion. I don't give a fuck if you boo, as long as you boo in key. Jimi Hendrix

Kato
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Erstellt: von Kato » 16.07.2011, 14:49

Ich denke, das weiß Ildimo. Sie hat ja auch keine gesundheitliche Beratung gesucht.
Meine Mama hat momentan mit Osteoporose zu tun. Ziemlich unglaublich, wie man da abgefertigt wird. Für chronisch kranke Menschen ist es wahnsinnig schwer in dem Urwald von Ärzten, Quaksalbern und Wunderheilern jemand zu finden, der eine Lösung und Alternative parat hat.
Ildimo hat ihre Frage doch beantwortet bekommen, ich denke, für alles weitere ist das Thema zu komplex.

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 16.07.2011, 15:17

Hallo Ihr Lieben,

Kato hat das völlig richtig erkannt. Ich hatte keineswegs gesundheitliche Beratung bei meinem Post im Auge.

Ich bin reichlich mit Diagnosen gesegnet. Zum Verständnis ganz kurz:
Ich habe entzündliches Rheuma (deshalb bin ich auch von Cortison "abhängig" - ohne geht es bei dieser Erkrankung nicht, wenn man nicht die völlige Zerstörung der Gelenke riskieren möchte).

Arthrose in den Schultern kann und brauche ich nicht auszuschließen - die ist vorhanden AC-Gelenkarthrose auf beiden Seiten. Außerdem auch in den Fingern, der Wirbelsäule und an vielen anderen Stellen.

Auch die Ursachenforschung im Bereich der Wirbelsäule hat schon umfangreich stattgefunden. Mehrere Bandscheibenvorfälle, zwei davon in der HWS mit starker Beeinträchtigung im Schulter-Nackenbereich.

Soviel dazu. Massagen und Physiotherapie habe ich jahrelang hinter mir - oft ohne - oft mit negativem Erfolg.

:arrow: Aber eigentlich ging es bei meiner Frage einzig und alleine darum, dass ich herausfinden wollte, ob meine derzeitige Verschlimmerung nur auf meine Erkrankungen zurückzuführen ist, oder ob gesunde "Normalos" auch ab und an mit Schulterprobs zu kämpfen haben.

Seit einigen Tagen mache ich übrigens konsequent vier mal täglich ein komplexes Dehnungsprogramm und kühle regelmäßig und die Schulter hat sich auf jeden Fall schon gebessert.

Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für Eure Mühe und Hilfe und ich muss halt einfach zusehen, wie ich am besten zurecht komme. -::-::-

L.G.
Ilona
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