Als Hobby Gitarre spielen?

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Franzilein
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Als Hobby Gitarre spielen?

Erstellt: von Franzilein » 01.05.2011, 16:12

Hey!

Ich bin seit einigen Tagen im "Gitarre lernen Fieber" :-)
Mein Kumpel spielt seit einigen Jahren Gitarre und jetzt haben wir in den Ferien mal zusammen gespielt- er auf seiner Westerngitarre und ich auf seiner Ukulele^^ das war schon sehr witzig.
Und ich glaube das Gitarre spielen könnte ein Hobby für mich werden, jetzt hab ich mal im Internet etwas geschaut welche Gitarre die richtige für mich sein könnte. Und ich dachte dass eine Konzertgitarre schon gut sein könnte...Weil ich es ja nur so für mich machen möchte...Mal so ein paar Lieder spielen...Und ich möchte nicht allzuviel für die Gitarre ausgeben.

Bin ich auf dem richtigen Weg?

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saxgirl
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Erstellt: von saxgirl » 01.05.2011, 16:18

Klar, wenn du Gitarre lernen willst, bist du auf dem richtigen Weg.
Es gibt neben Konzertgitarren auch noch Westerngitarre, die haben Stahlsaiten und klingen voller. Die könntest du dir auch mal angucken.
Am besten isses, wenn du die im Musikgeschäft mal in die Hand nimmst und ausprobierst welche dir am besten gefällt.

Franzilein
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Erstellt: von Franzilein » 01.05.2011, 16:21

Okay.
Ich hab bei meinem Kumpel ja schon beides gefühlt sozusagen :D Und fand die Nylonsaiten einfach angenehmer....nur der Klang ist wohl anders..... :?

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leotrial
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Erstellt: von leotrial » 01.05.2011, 16:51

Ja also wenn dir der Klang einer Western besser gefällt würde ich auch so eine nehmen. Der Schmerz in den Fingern ist zwar anfangs angeblich größer aber das geht nach paar Monaten ja wieder weg...Wär vielleicht noch ganz gut ein paar Sachen zu kennen die du gerne spielen willst etc. lg leon
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. *Ernesto Che Guevara*

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Raffael Piemont
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Re: Als Hobby Gitarre spielen? :-)

Erstellt: von Raffael Piemont » 01.05.2011, 17:11

Grüß dich! Glückwunsch zu deinem neuen Hobby!

Du kannst aber auch E- Gitarre spielen zu Anfang. Z.B: HArley Benton Paket mit kleinem Verstärker bewegst du dich auch um die 100 Euro.. und E Gitarren sind wesentlich leicher vom Druck her zu spielen als z.B. Westerngitarren. Probier mal einfach aus was dir halt eher liegt. Sag Bescheid^^ Willkommen hier. Lg
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R@Bb!t
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Re: Als Hobby Gitarre spielen? :-)

Erstellt: von R@Bb!t » 01.05.2011, 18:53

Hi,
Also wenn er es zu seinen Hobby machen will, will er doch sicher auch Spaß daran haben oder etwa nicht ?
Und ich finde das ein Anfänger erst viel Freude mit so Starter-sets hat, aber wenn er immer mehr machen will, wie z.B. er will einen Besseren Sound und so weiter, dan kann er sich nach dem gekauften Strater Set noch eine Neue E-Gitarre und einen neuen Verstärker kaufen...

Wenn er mit E-Gitarre anfangen will, würde ich Raten, dir eine Hochwertigere Gitarre aus der GRG Serie von Ibanez zu kaufen, aber..
Wenn sollte es eine Sein die ab 200€ anfängt.., weil ich finde das die Gitarren unter 200€ nicht so Hochwertig sind :)

Und ein relativ guten Verstärker, würde ich den Peavey Vypyr 15 oder den Roland Cube 20 XL oder den Roland Cube 40 XL empfehlen.
Wobei der Peavey ein wenig schwerer zu bedienen ist ^^
Die Verstärker bewegen sich alle in der preisklasse bist 200€.
Und ich denke das ist ein guter Preis ^^

Vlt. überlegst du es dir ja mit der E-Gitarre, dan könntest du mit deinen Kumpel i-wan richtig Abrocken =(=))=

Gruß Jannik ))-))
Und wieder ein Beitrag mehr ! *.*
Und ein bisschen mehr an Erfahrung gesammelt ! *.*

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 01.05.2011, 19:17

ihr macht hier schon halbe kaufberatungen für e-gitarren, dabei wisst ihr sogut wie nichts vom fragesteller.
er hatte spaß am ukulelenspiel und sein kumpel hat ne akustische gitarre...was hat das alles dann mit e-gitarre zu tun?

hier muss man sich vortasten wie man es eigentlich sonst immer macht.
welche art von musik willst du spielen, was hörst du so usw.
vielleicht ist er absoluter mozart fan und mag gern auf ner konzertgitarre klassische stücke zupfen?

spielst du lieber modernere sachen, ist ne westerngitarre vielleicht angebrachter. stahlsaiten sollten da absolut nicht abschrecken.
einzig allein der klang interessiert, also was du magst und spielen willst.

wenn sich dann rausstellt, dass er gern sachen von korn, slayer usw. spielen möchte, kann man schonmal ne e-gitarre ins auge fassen.
im moment allerdings kann man zu sogut wie nichts raten, da man sogut wie nichts weiss.

selbst körpergröße ist entscheidend, da nicht jeder mit ner jumbo westerngitarre klar kommt.
und preislich weiss man auch noch keine grenzen.
vielleicht wirds letztendlich auch ne ukulele? ;)

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NoAlk68
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Erstellt: von NoAlk68 » 01.05.2011, 20:10

Wie schon geschrieben. Am besten gehst du in ein Musikgeschäft und probierst ein paar Instrumente aus. Wo dein Bauch sagt...schööööner Klang und der Preis bewegt sich halbwegs innerhalb deiner Vorstellung, dann nimmst du sie. Alles weitere kommt später...fertig :D .

Und wenn du Spaß am spielen hast, dann bist du auch auf dem richtigen Weg...so einfach ist das :lol: .

Franzilein
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Erstellt: von Franzilein » 01.05.2011, 20:59

Cool! Danke für eure ganzen Antworten :)

Naja E-Gitarre...da bin ich nicht so der Typ für....bzw. das Mädel ;)

Ich möchte eher so moderne Sachen spielen...Hab mit meinem Kumpel Boulevard of Broken dreams gespielt...er auf seiner Westerngitarre ich mit Ukulele das war schon sehr spaßig^^ Und dann evtl. noch son paar Kirchenlieder, da wir beide viel so Jugendgottesdienste machen. Also ich hab nicht so Intresse an Mozart und co....
Und vorallem möchte ich erstmal klein anfangen...Und ich hab schon einige starter Sets mit Konzertgitarre gefunden..die preislich vollkommen im Rahmen sind und ich denke mir wenn ich Spß an der Sache finde kann ich das ganze ja noch erweitern....Oder?
Wie gesagt für mich ist dass alles totales Neuland..Aber ich bin sehr motiviert-hab nur keine Ahnung..... :(

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Raffael Piemont
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Erstellt: von Raffael Piemont » 01.05.2011, 21:09

Gut das du beschreibst, was so deine Intentionen sind. Damals wo ich angefangen habe, habe ich mir so eine Einsteiger Thomann Konzertgitarre für 80 Euro gekauft. Zum Gitarre lernen hat das Instrument mir gute Dinste erwiesen!

Westerngitarren sind am Anfang schwerer zu greifen aber sind halt auch lauter. Ein Vorteil ist das schmale Griffbrett hier. Das Griffbrett einer Konzertgitarre ist meistens gut 1 ganzen Zentimeter breiter. Es kommt also drauf an ob du eher lange dünne Finger hast oder eher kurze Finger, bzw. solltest du auch antesten,was dir besser in der Hand liegt.

Ich finde persönlich, das Nylon einfach ein viel weicheres Spielgefühl ermöglicht und es vllt für den Anfang nicht ganz so reinschneidet wie eine Western. So ging es mir zumindest. Ich persönlich finde, die Ibanez Konzertgitarren Richtung 200-300 Euro eine sehr gute Wahl, wenn du etwas besseres haben möchtest aber doch auf dein Geld achten musst. Die sind auch toll bespielbar. Achte halt vor allem auf die Bespielbarkeit, das Handling ist sehr wichtig, gerade für den Anfang. ps: Kannst du mich beraten welche Ukulele ich nehmen sollte? Bin daran interessiert nämlich

Moderatoraktion: Bild wurde gelöscht!
Zitiert bitte nicht den vorherigen Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)
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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 02.05.2011, 10:17

Ich wollte nur noch anmerken, dass eine Ukulele zwar auch ein Schlaginstrument ist - aber eine ganz andere Stimmung wie eine Gitarre hat. Dadurch nur bedingt vergleichbar, außerdem nur 4 Saiten :lol: - weiss sicher jeder erfahrene Gitarrist.

Man kann auch Ukulele lernen, wenn Dir das vielleicht sogar mehr Spaß macht. Ansonsten musst Du beim Gitarre lernen umdenken!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 02.05.2011, 12:07

OT:
Ähm nur mal für die an Ukulele interessierten:
[Tipp] www.ukulele.nl (Nicht nur für Ukulele-Spieler)

Welche Ukulele für Anfänger?

Für einen Gitarristen, der sich ein wenig mit Barré-Akkorden und dem Umgang mit einem Capo interessiert, ist die Ukulele sehr leicht zu lernen. (siehe ersten Post)

Eine Ukulele ist recht cool, aber doch vom Musikstil nicht ganz so vielseitig ( :lol: sogar im wahrsten Sinne des Wortes) wie eine Gitarre.

Einem Anfänger würde ich zuerst zu einer Gitarre raten. Die Ukulele kann man sich gut etwas später als Zweitinstrument zulegen.

Ich hab leider noch keine :(

Gruß Mjchael

don.caruso
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Erstellt: von don.caruso » 02.05.2011, 12:34

Ich würde das vom Budget abhängig machen.

Man hat nur ~100 €, will jetzt sofort ein Instrument spielen und weiß, dass man ultimativ Gitarre UND Ukulele spielen will: jetzt eine Ukulele kaufen und auf eine Gitarre sparen.

Wenn man genug Geld für eine gescheite Akustikgitarre hat: kaufen und später die Ukulele dazu.
Finding the right analogy is like... well like... errm...

"Could I recall the moments I have careless cast away, I could but hope to spend them in a wiser way, and warm myself in light that rivals light of day."

Natok
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Erstellt: von Natok » 03.05.2011, 08:17

Hallo..

Nur mal als Tip von einem Anfänger für einen Anfänger.
Ich bin in ein Musikgeschäft und habe unter anderem eine Konzertgitarre für 50 Euro als auch meine jetzige für 150 Euro in der Hand gehabt. Klanglich liegen da Welten dazwischen.
Das beste wäre, wenn Du mal ein paar Gitarren die im finanziellen Rahmen liegen würden in die Hand nimmst und nen bissel ausprobierst. Denn es macht mehr spaß, wenn auch die Gitarre vom Klang her für einen Anfänger etwas hermacht.
Darüber hinaus solltest Du auch gleich ein Stimmgerät für ca. 9 Euro zulegen.
Falls Du dann auch noch Taktschwierigkeiten hast gibt es auch noch günstige Metronome.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 03.05.2011, 09:15

Natok hat geschrieben:Falls Du dann auch noch Taktschwierigkeiten hast gibt es auch noch günstige Metronome.


Das günstigste Metronom, welches ich kenne: http://www.metronomeonline.com/

Ist nämlich kostenlos ;)

Und für zu Hause vorm Rechner üben (Was sicherlich viele machen) gut zu benutzen.

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 03.05.2011, 09:47

Das lustige ist das mein Gitarrenlehrer (Klassik, E-Gitarre, Bass) Metronom ablehnt^^
Habs vorher autodidaktisch auch nie benutzt. Finde es viel schöner sich auf sein musiklaische Gehör/Einfühlungsvermögen zu verlassen und hören ob man zu schnell/langsam ist.

Finde das kriegt man ganz gut auch so raus.

Das wichtigste ist nur langsam spielen, bzw. üben. Metronom kann dann was bringen wenn man wirklich versucht sukzessiv seine GEschwindigkeit fehlerfrei zu steigern (Bluegras, flatpicking oder sowas)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 03.05.2011, 09:52

Hi

KEIN Metrohnohm zu benutzen ist absoluter Blödsinn - Sorry.
Da versteckt man sich nur hinter Unzulänglichkeiten.
Und findet das auch noch schön und einfühlend.
Sorry, du machst da einen grossen Fehler.
Klar kann man auch mal weglassen.
Aber "ablehnen" - muss ein lausiger Lehrer sein.

fredy

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 03.05.2011, 09:56

klar, wenn man nur für sich spielt, kann man sein "musikalisches Gefühl" sprechen lassen. Die Frage ist, ob das Gefühl auch wirklich mitbekommt, wenn man schneller oder langsamer wärend eines Liedes wird. Spielt man aber mit anderen zusammen, muss es was "taktgebenes" geben. i.d.R. in einer Band der Schlagzeuger und mit dem Metronom trainiert man das schon ganz gut.
Also ich zwinge mich mittlerweile wieder Fingerübungen, Pentantoniken etc. mit Metronom zu spielen.

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 03.05.2011, 10:43

Hi Franzilein.

Klar bist du auf dem richtigen Weg. :)

Du willst Gitarre spielen lernen und du machst dich schlau. Das ist definitiv der perfekte Weg. :D

Vielleicht wäre ein Thread in der Kaufberatung für dich eine Idee, da kannst du Vorlieben und Budget angeben udn bekommst dann diverse Instrumente vorgeschlagen. Mit so einer Vorschlagsliste kannst du dann mal beim Musikladen vorbei schauen und am besten anspielen. :)

Bei der Gitarrenwahl find ich es sehr, sehr wichtig, dass dir die Gitarrenart auch gefällt. Ich glaub, wenn man ein "E-Gitarrentyp" ist, dann wird man mit einer Konzert nicht sooo glücklich und wenn man eher ein "konzerttyp" ist, dann bringts die Western nicht so sehr. Ich bin ein "Westerntyp" und hab mich mit der Konzertgitarre meines Ex-Freundes nicht anfreunden können. ;)

Ja, und je nachdem was du lernen willst - Begleitung, Solo, Melodiespiel usw. - ist dann für dich sicher noch interessant WIE du das alles lernst. :)

Da gibts dann neben diversen Büchern (Bursch, Brümmer, Guitar-TV) auch vieles im Netz:

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Lagerfeuerdiplom <- Sehr zu empfehlen und auf deutsch

http://www.justinguitar.com <- meine Lieblingsseite, ebenfalls kostenfrei und ohne Registrierung. Aber auf englisch

http://www.guitar-tv.de/ <- Die Seite zum Buch und auf jeden Fall empfehlenswert.

Oh, und fast vergessen:

http://www.youtube.com/user/GitarreLernenUSG <- Die sind auch nicht schlecht. Youtubekanal und kostenfrei und auf deutsch. :)

Thema Metronom: Ich glaub, es ist nicht verkehrt wenn man beides kann. Mit dem Metronom spielen und auch sich auf sein Rhythmusgefühl verlassen zu können. :)
Liebe Grüße
Nicky

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 03.05.2011, 14:00

Hi Korgli,

sich auf Metronom versteifen und zu sagen das es absoluter Blödsinn wäre KEIN Metronom zu benutzen ist...Das ist ausgemachter Schwachsinn..Da versteckt sich keiner hinter Unzulänglichkeiten.

in der aktuellen Zeitschrift Akustik Gitarre ist nen Bericht von Adam Rafferty... da geht es um groove und Rhytmus...Ich zitiere einfach mal eine Stelle: .."Heute hat Rafferty selsbt für alle Gitarristen, die ein Stück Groove wollen, zwei Tipps parat. Erstens: "Jeden tag trommeln." Zweitens, und das dürfte vielen Musiklehrern die Zornesfalten ins Gesicht treiben: "Spiel nie mit Metronom.; es treibt dir den Instinkt aus."...

und ob mein Lehrer lausig ist, kann ich nicht bejahen, im gegenteil...aber nen Bild kannst dir ja selber machen auf www.bukov.de (hat zusätzlich auch noch ne Musikschule wo seine Schüler auftreten)

Achja ich selbst hab mir nen Cajon zugelegt! Echt cooles Teil und machts ehr viel spass, das lehrt einen auch gut Rhytmusgefühl. (Cajon Schlagwerk 404)

mfg Hendrik
Zuletzt geändert von JeSter am 03.05.2011, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 03.05.2011, 14:01

naja..."nie ein metronom benutzen" ist genauso falsch wie "ein metronom benutzen müssen" ;)
kommt doch völlig auf die situation an.
ein gitarrist der wirklich zb. klassik zupft, wird keines benötigen und eher nach gefühl spielen.
oder schonmal einen tommy emmanuel auf der bühne mit nem metronom gesehen?
das einzige problem dabei, DIE können den takt halten und nen beginner eher weniger :D
ein gutes rhythmus und taktgefühl bildet sich erst im laufe der jahre und bis dahin ist nen metronom nen gutes helferchen (als solches sollte man es auch sehen).

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korgli
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Erstellt: von korgli » 03.05.2011, 14:10

JeSter hat geschrieben:Hi Korgli,

sich auf Metronom versteifen und zu sagen das es absoluter Blödsinn wäre KEIN Metronom zu benutzen ist...Das ist ausgemachter Schwachsinn..Da versteckt sich keiner hinter Unzulänglichkeiten.

in der aktuellen Zeitschrift Akustik Gitarre ist nen Bericht von Adam Rafferty... da geht es um groove und Rhytmus...Ich zitiere einfach mal eine Stelle: .."Heute hat Rafferty selsbt für alle Gitarristen, die ein Stück Groove wollen, zwei Tipps parat. Erstens: "Jeden tag trommeln." Zweitens, und das dürfte vielen Musiklehrern die Zornesfalten ins Gesicht treiben: "Spiel nie mit Metronom.; es treibt dir den Instinkt aus."...

und ob mein Lehrer lausig ist, kann ich nicht bejahen, im gegenteil...aber nen Bild kannst dir ja selber machen auf www.bukov.de (hat zusätzlich auch noch ne Musikschule wo seine Schüler auftreten)

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mfg Hendrik


Salü Je Ster

Ich habe nicht gesagt, dass man NUR und IMMER ein Metronom nehmen MUSS.
Da du die Erfahrung leider erst in ein paar Jahren machen wirst, ob es gut oder nicht so gut ist - lass ich dich im Glauben, dass die Schreiberlinge und Super-Lehrer recht haben mögen.

Dass du dein Ryhtmusgefühl trainierst ist doch gut.
Aber ein Hilfsmittel zu "verweigern" finde ich halt einfach nicht so toll.
Nur weil es ev. cool und modern ist, es "OHNE" zu machen.

Es soll sicher kein Angriff auf dich sein.
Aber wie Devil sagt, es ist ein Helferlein, und kein Wundermittel.
Es ging mir darum, dass man sowas kategorisch weglassen WILL.
Und das finde ich nun mal Blöd.

fredy

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 03.05.2011, 15:10

JeSter hat geschrieben:...
Das wichtigste ist nur langsam spielen, bzw. üben. Metronom kann dann was bringen wenn man wirklich versucht sukzessiv seine Geschwindigkeit fehlerfrei zu steigern (Bluegras, flatpicking oder sowas)


Ich lehne das metronom auch nicht kategorisch ab, wie ich schon geschrieben habe 8siehe Zitat).
Als "Geschwindigkeitsmesser" finde ich es ja auch in Ordnung. Nur fand ich, für das bisher gelernte hat sich bei mir zumindest noch nie das Gefühl breit gemacht das ich ein Metronom bräuchte. Bspw. wenn ich Griffwechsel geübt habe, hat sich mir nicht der Sinn erschlossen ein Metronom zu benutzen.

Ich hab letztens beim üben von beethovens 9. Guitarpro 6 laufen lassen und mal das Metronom zugeschaltet, aber gebracht hat es nichts , ausser das es 100 mal tack tack gemacht hat pro minute.

Also will gar nicht das metronom schlchet reden, hat sicherlich seine Berechtigung und vielleicht wenn ich irgendwann besser spiele, werde ich es benötigen. (wo auch immer)
Kenne auch kein richtiges Anwendungsgebiet dafür. Ich will zum Beispiel keine Liedbegleitung lernen sondern auschliesslich Fingerpicking. Ich kann einfach nicht singen und instrumentalmusik auf Gitarre gefällt mir einafch noch am besten.
Die tabs die ich benutze (zB. von hal leonnard) schreibe ich in Guitar pro auf und kann so direkt sehen wie es gespielt klingt.

Mein Lehrer zumindest hat es nicht gebraucht, und man sich ja auch seiner Seite stücke anhören von ihm, kling gut.(klassik, egitarre und bass).

Ich wollte nur sagen das es am Anfang (für mich!) nicht notwendig erscheint mit Metronom zu üben wenn man griffwechsel verinnerlichen will, barres übt etc.

mfg Hendrik

Franzilein
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Erstellt: von Franzilein » 03.05.2011, 21:24

Hey!

Wenn alles gut geht, bekomme ich morgen eine relativ billige Konzertgitarre, zum üben ;) Von einem bekannten mal sehen wie das dann so geht...:-)
Was lernt man denn so als erses? Oder gibts da keine "Vorgabe"?

Man merkt mal wieder, dass ich noch gar keine Ahnung habe^^

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 03.05.2011, 22:09

Loonee hat geschrieben:Ja, und je nachdem was du lernen willst - Begleitung, Solo, Melodiespiel usw. - ist dann für dich sicher noch interessant WIE du das alles lernst. :)

Da gibts dann neben diversen Büchern (Bursch, Brümmer, Guitar-TV) auch vieles im Netz:

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Lagerfeuerdiplom <- Sehr zu empfehlen und auf deutsch

http://www.justinguitar.com <- meine Lieblingsseite, ebenfalls kostenfrei und ohne Registrierung. Aber auf englisch

http://www.guitar-tv.de/ <- Die Seite zum Buch und auf jeden Fall empfehlenswert.

Oh, und fast vergessen:

http://www.youtube.com/user/GitarreLernenUSG <- Die sind auch nicht schlecht. Youtubekanal und kostenfrei und auf deutsch. :)


Guck da mal rein. Lagerfeuerdiplom ist, glaub ich, die beste erste Anlaufstelle. Oder Justin, wenn das Englisch gut genug ist. :)

Die meisten fangen mit Akkorden an, hab ich auch. :)
Liebe Grüße

Nicky

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Thommy81
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Erstellt: von Thommy81 » 05.05.2011, 15:45

Hallo Franzi,

auch wenn dir der Klang nicht so gefällt, würde ich dir dazu raten. die ersten 2 Monate auf Nylonsaiten zu beginnen. ( vielleicht kannste du die Gitarre ja so lange ausleihen ) .

Je nachdem wie viel du dann schon gespielt hast , hast du bereits etwas Hornhaut an den Fingern der linken Hand . Und die ist Pflicht bei Westerngitarre.
Es haut dir sonst schmerzhafte Furchen in die Finger.

Mit e-Gitarre anfangen ist auch möglich, das Problem liegt hier meist nur in der Lautstärke.

Ich finde, dass es wichtig ist, mal eben spielen zu können, mal eben ein bisschen üben.

Das geht mit ner Stromaxt nicht so gut .



Was das Spielen lernen angeht:
Sicherlich ist es hilfreich anfangs einen erfahrenen Spieler zur Hand zu haben, der einen unterstützt, aber mittlerweile findet man auch so gut wie alles hierzu im Netz ( howto´s tutorials bei youtube etc ) .

Auch wenn Theorie nervt, ein wenig sollte Anfang sein .

Also Notenwerte der Gitarrensaiten lernen. und wissen, was passiert, welche Töner erklingen, wenn man Saiten herunterdrückt, Tonikas etc.

-> Folgende Akkorde auswendig lernen:
1.
D-Dur
E-Dur
G-Dur ( Gibt eine ganz einfache Variante, die man aber nur ganz am Anfang verwenden sollte:
kleiner Finger 3.Bund der kleinen e-Saite und die 4 unteresten Saiten anspielen. Nicht schön, aber einfach und erstmal richtig)
A-Dur


wirst dich wundern wieviele Lieder man hiermit schon begleiten kann ...

2. Stufe wäre
C-Dur
D7
Dm
Em
F (klein ohne Barré)
A7
Am
(h7)


Wenn dir das alle flüssig gelingt, klopfen auf schon die Barré Akkorde an die Tür ;-)


Ich habe mal in kompletter Eigenarbeit ein Lagerfeuer-Liederbuch zusammen gezimmert, welches man auch mit 3 Bar aufm Kessel noch spielen kann ;-)

Hier solltest du einiges zum Üben finden.

Das PDF befindet sich im Anhang.

Ist das Publizieren hier eigentlich legal ?
Zuletzt geändert von Thommy81 am 05.05.2011, 16:20, insgesamt 3-mal geändert.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.05.2011, 16:01

Sorry Thommy du schreibst da viel unrichtiges - kann ich so nicht durchlassen.
Berichtigungen siehe rot

Thommy81 hat geschrieben:Hallo Franzi,

auch wenn dir der Klang nicht so gefällt, würde ich dir dazu raten. die ersten 2 Monate auf Nylonsaiten zu beginnen. ( vielleicht kannste du die Gitarre ja so lange ausleihen ) .
MUSS man nicht - absolut nicht - viel Unterschied ist nicht wegen Finger.

Je nachdem wie viel du dann schon gespielt hast , hast du bereits etwas Hornhaut an den Fingern der linken Hand . Und die ist Pflicht bei Westerngitarre.
Es haut dir sonst schmerzhafte Furchen in die Finger.


Mit e-Gitarre anfangen ist auch möglich, das Problem liegt hier meist nur in der Lautstärke.
Ich finde, dass es wichtig ist, mal eben spielen zu können, mal eben ein bisschen üben.
Das geht mit ner Stromaxt nicht so gut .
GANZ im Gegenteil - die ist unverstärkt viiiiel leiser.
Und Verstärker gibt es mit Kopfhörer - E Gitte hat da Vorteile um mal eben zu üben. Zudem die meist viel einfacher zu handhaben sind.



Was das Spielen lernen angeht:
Sicherlich ist es hilfreich anfangs einen erfahrenen Spieler zur Hand zu haben, der einen unterstützt, aber mittlerweile findet man auch so gut wie alles hierzu im Netz ( howto´s tutorials bei youtube etc ) .
JA -aber für Anfänger nicht einfach - Besser ein paar Stunden bei Lehrer.

Auch wenn Theorie nervt, ein wenig sollte Anfang sein .
STIMMT
Also Notenwerte der Gitarrensaiten lernen. und wissen, was passiert, welche Töner erklingen, wenn man Saiten herunterdrückt, Tonikas etc.


Akkorde muss man nach und nach eh ALLE können->

Folgende Akkorde auswendig lernen:
wirst dich wundern wieviele Lieder man hiermit schon begleiten kann ...
GENAU - mit den Grundakkorden
C D E F G A H ev. noch Moll langt das für Millionen

Wenn dir das alle flüssig gelingt, klopfen auf schon die Barré Akkorde an die Tür ;-)


Ich habe mal in kompletter Eigenarbeit ein Lagerfeuer-Liederbuch zusammen gezimmert, welches man auch mit 3 Bar aufm Kessel noch spielen kann ;-)

Hier solltest du einiges zum Üben finden.

Das PDF befindet sich im Anhang.

Ist das Publizieren hier eigentlich legal ?
NEIN - mach das bitte per PN DANKE

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Thommy81
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Erstellt: von Thommy81 » 05.05.2011, 16:28

Hi korgli,

Es gibt irgendwie keinen roten 100%ig richtigen Leitfaden fürs Gitarre lernen.
Hat etliche Einflüsse, wie jemand am besten / liebsten lernt.

Bei jüngeren Kindern lasse ich z.b. Therorie komplett weg. Die interessierts nicht die Bohne, was wie warum klingt.

Sind sowie so alles subjektive Erfahrungswerte, aber ich hatte auch in meiner Anfangszeit eine E-Gitarre und eine Akkustische, und mal eben gespielt wurde mit der E-Gitarre nie -- ^^

Dafür ist der Hinweis auf die Nylonsaite ja nicht sofort falsch.

Und naja ein H-Dur als Grundrepertoire für absolute Anfänger vorzuschlagen.
Das wiederum würde ich nicht als richtig einschätzen ;-)

Guitarslam
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Erstellt: von Guitarslam » 05.05.2011, 16:32

mein lehrer ind benutzt auch ein metronom blos das es mich eher aus dem takt bringt als hilft

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.05.2011, 16:34

Hi

Du spielst seit 2009.
OHA - hast viel gemacht - gibst du schon Stunden ?

Naja falsch ist nix direkt.
Aber es war mir ein Bedürfnis eine andere Sichtweise...
Und für mich hat sich das gelesen wie Gesetzestext.
Die ja auch nicht immer richtig sind =)=)=
Ich mein es ja nicht böse, oder Besserwissend.

Ja Kinder denken nicht über alles Nebensächliche nach, die tun es einfach.

H - naja - da fängt sicher Barre an, interessant zu wirken.

fredy

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 05.05.2011, 16:35

Kurz zum Thema Nylonsaiten:

Kann man, muß man aber definitiv nicht. Deshalb finde ich es falsch, per se dazu zu raten. :)

Ich habe mit Western angefangen und wenn die Western ordentlich eingestellt ist und die Saiten nicht kilometerweit vom Griffbrett entfernt in jenseitigen Sphären hängen, dann geht das und ich fand es nicht ansatzweise so schlimm, wie es oft dargestellt wird.
Bin nämlich eine rechte Pienze, aber ich habe nie das Gefühl gehabt, dass das zu weh tut. Wenn das der Fall ist, dann ist meines Erachtens nach die Gitarre nicht gut eingestellt.
Klar spielt man nicht sofort 3 Stunden am Stück durch. Aber das ist eh nicht das, was ein Anfänger tun sollte und das manchen die wenigsten auch mit ner Konzertgitarre.

Ich kenn übrigens eine Frau, die mit Konzertgitarre anfängt und der die Finger wesentlich mehr schmerzen als mir am Anfang. Über Einstellung und Saitenstärke lässt sich da ne Menge machen. :)

Ich fing an mit einer Saitenstärke von .011 - .052 und 2mal 20 Minuten / Tag und das ging locker. Die Saitenstärke macht das Greifen spürbar leichter und die find ich so angenehm, übrigens, dass ich sie auch heute auf meiner Godin habe.

Nur wegen den paar Wochen, in denen es etwas mehr weh tun könnte, eine Konzertgitarre zu kaufen oder zu leihen obwohl man eigentlich eine Western spielen will, das muß hier jeder für sich entscheiden. Aber das ist ganz klar nicht SO ein großer Vorteil wie es oft gesagt wird.
(Ich hab mit den dünneren Saiten und einer gut eingestellten Ibanez Talman kaum Unterschiede zur Konzert von meinem Ex gefühlt, wenn ich ehrlich sein soll. Und da war ich grad mal zwei Wochen dabei. Ohne tägliches üben.)

Just my two cent als Anfängerin. :)
Liebe Grüße

Nicky

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.05.2011, 16:35

Guitarslam hat geschrieben:mein lehrer ind benutzt auch ein metronom blos das es mich eher aus dem takt bringt als hilft


Weil du eben die Rythmik nicht beherrschst - sorry -
Wird auch immer besser - bis man es weglassen kann.
Aber als Hilfsmittel ist es halt schon gut.

fredy

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Thommy81
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Erstellt: von Thommy81 » 05.05.2011, 16:52

:arrow:

Bin raus. Hier ist alles zum Thema "anfangen" gesagt ^^

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 06.05.2011, 01:25

Zum Thema Western.
Kann hier Korgli auch zustimmen. Wenn man bock hat ist es egal worauf man anfangs übt.

Ich habe als erste Gitarre ne Fender CD-140SCE gehabt. Western dreadnaught wo werksseitig 12er saiten drauf waren. Nach 2 Monaten 11er Saiten drauf aber trotzdem wars noch hart zu spielen. So max. 1std. dann war mehr nicht mehr drin ( zu starke schmerzen). Auch nach Monaten nicht.

Richtig schmerzresistente Finger habe ich erst durch Fingerpicking bekommen. Das war auch schmerzhaft aber mittlerweile kann ich wirklich 11/12er Saiten spielen solange ich will und das meine ich so wie es schreibe, ich habe null(!) Schmerzen. (machmal spiele ich 2std am Stück durch)

Also wie gesagt zum Thema schmerzresistens hab ich die Erfahrung gemacht das reines Akkordüben nicht ausgereicht hat um genug Hornhaut aufzubauen um lange Zeit ohne anfangenen Schmerz zu spielen, erst üben und ständiges wiederholen von picking mustern.

Mein Tip also: Willst du gern auf Western spielen und gefällt dir Fingerpicking ala Sungha Jung, Uli Bögershausen usw. dann üb zwischendurch immer mal wieder einfache Patterns (in den Wikibooks von Mjchael gibts auch Übungen)

mfg Hendrik

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 06.05.2011, 20:56

@jester : Das reines Akkordspielen nicht ausreicht um Hornhaut aufzubauen, finde ich - sorry - Quatsch. Was man spielt ist reltiv egal, nur spielen MUSS man. Ich habe früher nur reine Akkorde gespielt und hatte auch genug Hornhaut. Selbst heute halten sich meine Pickung-Einlagen in Grenzen und ich habe letzens über 3Std. am Stück durchgespielt.
Wenn man Richtung Western will, kann man ruhig auch auf einer anfangen. Nun nicht gerade auf 12-er Saiten, aber dafür ist das Grifbrett schmaler.
Letztendlich hilft - wie immer - nür üben, üben, üben ;).
Zum Thema Metronom : ich habe selbst noch nie eins benutzt, spiele einfach nur nach Gefühl (ja mei, wenn es nicht immer ganz richtig ist - so what - Hauptsache es macht Spaß :D). Aber kann mir gut vorstellen, daß es einigen hilft. Denke, daß muß jeder selbst herausfinden.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 09.05.2011, 00:23

Das sage ich auch gar nicht ;-)

Ich sage nur das ich für mich die Erfahrung gemacht habe das es nicht ausreicht. Und mehr als meine eigene Erfahrung kann ich diesbzgl. nicht schreiben oder?! ;-)
Oder andere Tips geben...^^

)()(

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