Bedarf an Tutorials oder zielgerichteter Beratung?

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Bedarf an Tutorials und zielgerichteter Beratung?

Ja
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80%
Nein
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10%
Ich finde hier genug Hilfe in der Suchfunktion
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Keine Stimmen
Ich finds gut so wie es ist
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Keine Stimmen
Dazu hab ich mir noch keine Gedanken gemacht
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10%
 
Abstimmungen insgesamt: 10
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Simse
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Bedarf an Tutorials oder zielgerichteter Beratung?

Erstellt: von Simse » 10.04.2011, 08:38

Hallo liebe Mitglieder und Recorder,

ich hab mich gefragt, ob es hier im Forum bedarf an Recording-Tutorials gibt.
Davon gibts jede Menge im Netz, jaja. Aber z.T. sind die zu unverständlich für Laien oder zu informationsgewaltig.

Ich dachte es könnte so laufen:
Jemand stellt eine Nachfrrage ein: Wie bearbeite ich die aufgenommene Gitarre damit es besser klingt? Oder Drums, oder sonstwas.
Dabei geht es nicht um komplette Neulinge, sondern um die, die schon mit Geräten und Software arbeiten, oder mit etwas arbeiten wollen und Fragen zu den Einstellungen von VST, Equalizern, Kompressoren etc, haben.

Neulinge müssen sich z.T. ja erst Equipment besorgen und werden sowieso schon individuell beraten.

Dazu wird ein Fragebogen (ähnlich wie in der Kaufberatung) ausgefüllt mit Angaben zu Gitarre, Aufnahmeequipment (Kabel, Interfaces, Mikros, etc.), Software, Sequenzer, VSTs, PC-Performance.
Und als Beispiel könnte man eine Audiospur bereitstellen um einen Höreindruck vom jetzigen Stand zu geben. (kostenlose Filehoster mit 1-2 GB Speicherplatz gibts ja schon im Netz, siehe Dropbox, etc.)
Diese Audiospur könnte man als Basis für die weitere Beratung nehmen, vielleicht bearbeitet sie ja auch jemand, stellt sie wieder ein und schreibt dazu was er damit gemacht hat. Für die "Profis" ist das dann ne Arbeit von 5-15 Minuten (bei einer einzelnen Spur).

Ein paar Cracks sind ja schon da, und viele die sich auch schon damit auseinandersetzen. Auf die eine oder andere Weise.

Diese Tutorials die dann dabei entstehen, gehen gezielt auf die Aufnahmesituation des einzelnen Users ein und man muss sich nicht mehr durch 10 verschiedene Tutorials und Anleitungen wurschteln bis man die Lösung für sein Problem hat.
Natürlich ist es nie schlecht wenn man sich auch anderes Grundwissen mit aneignet.

Vielleicht funktionierts, vielleicht auch nicht. Lasst euch das einfach mal durch den Kopf gehen.
Eine genauere Vorstellung vom Fragebogen hab ich selbst noch nicht, aber ich glaube schon, dass es hilfreich wäre für viele Fragen die im Recording immer wieder auftauchen.

Viele Grüße
Simse

P.S.: Ich lass die Umfrage mal ca. ne Woche laufen.

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NothingRemains
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Erstellt: von NothingRemains » 10.04.2011, 09:23

Ich frag mich nachwievor, was ihr mit euren Fragebögen habt. Das hier ist zum Henker nochmal ein FORUM und nicht das Kreisverwaltungsreferat, in dem ich erst mal 30 Seiten ausfüllen darf, bevor mir geholfen wird. ;) Von daher von meiner Seite ein ganz klares Nein.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 10.04.2011, 11:45

bin ich mir auch noch nicht ganz sicher simse ;)
wir haben schon fürs allgemeine:
Homerecording - Anleitung & Tutorials
und schau mal hier: Homerecording: eure Soundbeispiele
da ist sogut wie nichts los, also scheinen die user keine probleme zu haben ;)
das thema "wie bekomme ich diesen sound hin?" haben wir auch schon unter: Gitarren-Effektgeräte

ganz gezielt wird auch schon unter "forum-cd" von korgli auf die usersachen eingegangen. leider ist dies kein öffentlicher bereich, sondern man gelangt nur nach freischaltung dort rein.
man muss sich also daran beteiligen um daraus zu profitieren.
die idee an sich war ja auch nicht neu:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... c2488.html
verlief damals glaub ich im sand...

und im recordingbereich darf man ja auch seine ganz speziellen fragen stellen und es muss dann nicht ganz allgemein beantwortet werden.
lädt dann jemand seine aufnahmen hoch und hätte gern gezielte beratung zum abmischen, mastern, allgemein verbessern, bekommt er die ja auch dort schon ;)

ansonsten könnte ich mir auch nen speziellen "mix und mastering service" vorstellen. user laden ihre songs hoch (filehoster) und bekommen sie dann "aufgepeppt" wieder zurück.
natürlich alles so weit wie möglich, denn aus shit kann man kein gold machen ;)
aber wie gesagt, scheint das ganze thema vorerst abgedeckt zu sein und diesbezüglich kommen ja auch kaum mal anfragen.

sollte aber tatsächlich interesse bestehen, kann man sich dann ja gezielt nen kopf machen wegen der umsetzung.

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NothingRemains
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Erstellt: von NothingRemains » 10.04.2011, 12:21

musicdevil hat geschrieben:ansonsten könnte ich mir auch nen speziellen "mix und mastering service" vorstellen. user laden ihre songs hoch (filehoster) und bekommen sie dann "aufgepeppt" wieder zurück.
natürlich alles so weit wie möglich, denn aus shit kann man kein gold machen ;)
aber wie gesagt, scheint das ganze thema vorerst abgedeckt zu sein und diesbezüglich kommen ja auch kaum mal anfragen.

Heutzutage bieten sich auch mit sehr begrenzten finanziellen extrem gute Möglichkeiten, seinen eigenen Kram in beeindruckend guter Qualität aufzunehmen und zu produzieren. Ein einigermaßen brauchbares Interface ist eigentlich alles was man braucht. Den Rest mach der Kopf, die Ohren und die Finger und die sind ja bekanntlich kostenlos. ;)
Ich wäre daher eher für Hilfe zur Selbsthilfe sprich lieber ein Ausführliches Tutorial in Sachen Mischen. Bei den meisten Einsteigern scheiterts eben schon an einem differenzierten Grund-Mix. Da hilft dann auch kein Mastering mehr.
Shit in, shit out.

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.04.2011, 13:00

Vielleicht macht es tatsächlich mehr Sinn übers Mischen zu schreiben. Aber trotzdem möchte ich den Fragebogen dazu nicht ganz aus den Augen lassen. Erklärung folgt unten.

Mal sehen wie die Abstimmung weiterläuft.

@devil: Ich dachte da auch spezieller an die Arbeit im Sequenzer.
Ein allgemeines Tutorial zum Mischen wäre natürlich toll, wenn du willst können wir uns ja mal bei skype darüber unterhalten. Die Idee kam ja schließlich von dir.

Die schon vorhandenen Tutorials sind natürlich schon eine gute Starthilfe, aber spezielle Sachen werden meist nicht behandelt.

Und vor allem gehts mir auch um Sprachverständlichkeit. So ein Tutorial sollte man schreiben dass man auch als kompletter Newbie damit was anfangen kann. Das möchtest du wahrscheinlich genauso halten.

Der Soundbeispiele-Thread lief nicht gut an.
Was mir fehlte, waren einfach ANGABEN. Welche Werte wurden eingestellt. Wo und mit was und wie aufgenommen.
Das hast du in deinem Beitrag ja schon gemacht, wurde aber nicht wirklich weitergeführt von anderen.


@nothingremains
Wegen dem Fragebogen:
Viele wissen einfach nicht welche Angaben NÖTIG sind, damit geholfen werden kann.
Ein Fragebogen der die meisten Punkte schonmal abhakt, erspart vielleicht 5 mal nachfragen und animiert vielleicht auch die User sich mit ihrer Hard- und Software mehr auseinanderzusetzen.
Das sich diese Bögen bewährt haben sieht man ja in der Kaufberatung. Und das ausfüllen dauert ja nun wirklich nicht lang. ;) 30 Seiten lang wird er schon nicht werden.
Ein einigermaßen brauchbares Interface ist eigentlich alles was man braucht. Den Rest mach der Kopf, die Ohren und die Finger und die sind ja bekanntlich kostenlos.
Ich wäre daher eher für Hilfe zur Selbsthilfe sprich lieber ein Ausführliches Tutorial in Sachen Mischen. Bei den meisten Einsteigern scheiterts eben schon an einem differenzierten Grund-Mix.

Gute Kopfhörer oder Boxen bräuchte man ja auch um einen guten Mix zu machen. Wenn die Boxen nur Matsch erzeugen... Ich denke schon, dass da auch bei der Hardware manche Ursachen liegen.
Aber recht hast du, dass es auch am Know-how fehlt um den Mix richtig hinzukriegen.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 10.04.2011, 14:48

kleines problem sehe ich noch bei der vielzahl der hardware und softwaremöglichkeiten und der komplexität des ganzen themas.
alle haben unterschiedliches equipment, es geht also garnicht ohne völlig allgemein zu schreiben.
an ne seichte popballade geht man auch anders ran, als an nen ultrametalsong ;)
du kannst also nur allgemeine tutorials schreiben, oder musst tatsächlich auf den user eingehen mit dessen möglichkeiten.
"hilfe zur selbsthilfe" ist völlig okay, seh ich auch so...vormachen/erklären/nachmachen...

was ich mir noch vorstellen könnte, wäre sowas wie nen "demosong".
man erstellt nen song in dem anfangs akustikgitarren vorkommen, song baut sich auf, drums usw. kommen zu und im refrain dann meinetwegen die metalgitarre :D
thema "songwriting von null auf hundert" oder so ;)
man könnte videos, tutorials machen und darin erklären, wie man vorgehen könnte.
angefangen von der ideenfindung bis hin zum endprodukt.
natürlich dann auch themen wie mixing und mastering reinnehmen.
vielleicht auch klein wenig harmonielehre ansprechen.
das verwendete equipment vorstellen, dinge wie *doppeln* erläutern usw. usw.
damit schlägt man mehrere fliegen mit einer klappe ;)
alles natürlich so einfach wie möglich und verständlich.

vielleicht das ganze sogar auf ne extra kleine homepage auslagern.
dort dann auch alle möglichen effekte erklären usw.
vielleicht beteiligen sich auch leute dran die von den jeweiligen themen mehr ahnung haben ;) zb. mjchael wenns um harmonielehre geht.

sicher kommen dann fragen wie "wie haste das mit dem chor beim gesang gemacht". oder "wieso klingen die drums so knackig" ect.
man hätte praktisch gleich nen kongretes beispiel anhand dessen man das ganze bissel erläutern kann.

weiss nicht, ob das mit dem fragebogen was bringt...kannst ja mal nen muster erstellen, damit man sich das ganze besser vorstellen kann.
Zuletzt geändert von musicdevil am 10.04.2011, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von NothingRemains » 10.04.2011, 14:48

Simse hat geschrieben:Was mir fehlte, waren einfach ANGABEN. Welche Werte wurden eingestellt. Wo und mit was und wie aufgenommen.
Das hast du in deinem Beitrag ja schon gemacht, wurde aber nicht wirklich weitergeführt von anderen.

Angaben zu Einstellungen sind immer relativ. Nur weil Person A ihre Gitarrenspuren auf -6.4 stellt muss -6.4 bei Person B nicht zwingend gut klingen. Person A spielt anders als Person B. Person A hat eine andere Abhöre als Person B. Du verstehst sicher, auf was ich hinaus will. ;) Man muss solche Einstellungen immer im Kontext sehen. Ich kann sehr gerne bei meinen Files nachtragen, was wie aufgenommen wurde mit welchen Einstellungen, mit welcher DAW, mit welcher Gitarre, mit welchen Tonabnehmern, mit welchen Kabeln, mit welchem Plek und mit welcher Boxershorts um die Hüfte. Aber was bringen tuts wohl den allerwenigsten.

Was viel mehr bringen würde wäre, sich auf viel elementarere Sachverhalte zu konzentrieren und diese fokussiert zu behandeln. Bestes Beispiel - Multitracking und das dazugehörige Panning.
Die meisten Recording-Einsteiger sind über einen zu dünnen Gitarren-sound genervt und fragen sich "Wieso hört sich das nicht so an wie bei meinen großen Vorbildern?". Hier kann man doch mit einem Tutorial schon mal gut einsteigen. Bei einer einigermaßen tight doppelt getrackeden Gitarrenspur, die dann noch gut gepanned wurde geht doch für viele Einsteiger soundmäßig schon mal die Sonne auf. Dann noch einen kleinen Nachtrag wie man einen parametrischen EQ dazu benutzt und dann kann der Spaß doch schon losgehen...

Zur Fragebogen-Geschichte:
Ich bezeichnet mich einfach mal als "Aussenstehender", da ich ich dieses Forum nur als xtes Forum unter vielen nutze und daher eher selten hier anzutreffen bin. Für mich persönlich (!) ist es eine Zumutung, mich in der Kaufberatung erst mal durch einen gigantischen Fragebogen zu scrollen bevor ich zu den ersten produktiven Beiträgen komme. Da ist für mich zu 95% schon die Lust zum Antworten vergangen. Just my 2 cents. ;)

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.04.2011, 15:58

Ok, allgemeine Tutorials zum Mischen dürften sicherlich jeden interessieren.

Individuelle Tutorials könnte man dann immer noch machen (mit Fragebogen ;) Ja ich geb nicht auf :D )

Ein blödes Beispiel:
Jemand sagt, ich will ne Gitarre kaufen, alle empfehlen Konzertgitarren.
Er will aber Country, Rock und Pop drauf spielen, DIESER Punkt würde aber nirgendwo angesprochen werden. Er kauft sich ne Konzert und ist dann enttäuscht über den Sound.

Ist ein blödes Beispiel, aber wesentliche Punkte die es gilt schon vorab zu klären ohne lange hin und her Fragerei (die sich ja auch über Tage hinziehen kann wenn die "Cracks" nicht gerade online sind) wären so schon in 5 Minuten geklärt und man kommt schneller zum Ergebnis.
Und eben gerade weil jeder unterschiedliches Equipment hat, ist es sicher besser zu wissen (als Antworter) was er denn überhaupt benutzt als das erstmal langsam Stück für Stück zu erfahren.

Gebündelte Infos stehen mMn immer besser da als über einen ganzen Thread verteilt aus dem man sich die Infos, worum es eigentlich geht, Stück für Stück in Kleinarbeit rausziehen muss ;) Auch für diejenigen, die erst später reinlesen.

Man kann auch das eine mit dem anderen verbinden. Ein allgemeines Tutorial das die Grundlagen legt und darauf dann die individuellen aufbauen..

Ich werd morgen mal so eine Checkliste erstellen.

Das mit dem Demosong find ich gut.
Stück für Stück erklären wie man anfängt und was man macht. Mit Hörbeispielen Vorher-Nacher zu den Schritten.

Harmonielehre muss mMn nicht unbedingt in ein recording-Tutorial. Die lernt man ja schon hier ;)
Ideenfindung, ok, naja :D Kann man drüber streiten ;)
Das wäre dann eher ein Songwriting-Tutorial als ein Recording-Tutorial. Aber kann man natürlich auch noch machen :)

RunAway
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Erstellt: von RunAway » 10.04.2011, 17:20

musicdevil hat geschrieben:was ich mir noch vorstellen könnte, wäre sowas wie nen "demosong".
man erstellt nen song in dem anfangs akustikgitarren vorkommen, song baut sich auf, drums usw. kommen zu und im refrain dann meinetwegen die metalgitarre :D
thema "songwriting von null auf hundert" oder so ;)
man könnte videos, tutorials machen und darin erklären, wie man vorgehen könnte.
angefangen von der ideenfindung bis hin zum endprodukt.
natürlich dann auch themen wie mixing und mastering reinnehmen.
vielleicht auch klein wenig harmonielehre ansprechen.
das verwendete equipment vorstellen, dinge wie *doppeln* erläutern usw. usw.


Das fände ich eine gute idee. Man müsste ja auch nicht alles in einen Tutorial quetschen, sondern Stück für Stück. und teil für teil genauer erklären. Dann ist es, finde ich, auch einfacher auf mehrere Bereiche einzugehen, da man einfach mehr "Freiheit" für eine Tutorial hat.

Prinzipiell finde ich es gut. Da ich zwar mehr oder weniger Gitarrespielen kann und mir jetzt mein erstes Recording-Equipment bestellt habe *freufreu*
Ich aber noch nicht soo viel/keine Ahung habe, wie das nun alles geht. Importieren in sequenzer wird schon noch gehen. Aber bei tricks, den Bass von der Base drum abzuheben, die Gitarre vom Gesang abzuheben. Den hintergrundgesang, im hintergrund wirken zu lassen etc etc. sind sachen, die ich jetzt auch schon gelesen habe, mir aber immernoch fremd sind ;)

Aber zu guter letzt muss man sich doch immernoch alleine damit auseinander setzen und es alleine lernen, da hift die beste tutorial der welt nichts :)

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