Schecter C1 Hellraiser vs. BC Rich Mockingbird [Testbericht]

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Simse
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Schecter C1 Hellraiser vs. BC Rich Mockingbird [Testbericht]

Erstellt: von Simse » 11.01.2011, 03:17

Also hier der Bericht soweit ich es bei meinem Spielstand beurteilen konnte.

Schecter C1 Hellraiser BCH[/color] vs. [color=green]BC Rich Mockingbird ST TR


Die Schecter:
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-- Sound ist umwerfend, Coil tap zum splitten des Humbuckers ist auch vorhanden. Soundtechnisch ist viel möglich.
-- Verarbeitung klasse, nur das Abalone Binding sah etwas "künstlich" auf der edlen Gitarre aus
-- Liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer, keine Kopflastigkeit
-- Die EMGs machen extrem viel Druck ohne Matsch. Bleiben in jeder Soundeinstellung sehr klar und sind keineswegs zurückhaltend. Haben gefühlsmäßig ein Hauch mehr Output gehabt als die Rockfields der Mockingbird.
-- Ein "dicker" D-Hals, 3-teilig. Nicht jedermanns Sache vielleicht. Mir kam er fast klobig vor im Vergleich zur Mockingbird. Ich mags halt lieber dünner und flacher.
-- Palisandergriffbrett
-- Potis sind gut zu bedienen, nix ist locker.
-- Mechaniken arbeiten sehr sauber

Die Mockingbird ST
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Oder hier
-- Sound ist richtig fett und glasklar. Coil Tap für BEIDE Humbucker + 5 Position Varitone Filter + Phase Reverse... die Soundeinstellung ist seeeehr umfangreich und alles mit jedem kombinierbar. Von funkytwang über düsterböse bis weiche und kreischende Leads --> ist alles drin. (Hab aber keine Strat zum Vergleich getestet wg. dem richtigen Twangsound)
Die Control Übersicht
-- Verarbeitung sehr klasse. Extrapluspunkt fürs Design von mir. Ein kleiner Minuspunkt: Der Headsstock ist nicht gematched, sondern in Palisander statt Quilted Maple. Allerdings könnte man fast meinen er wäre schwarz, fällt also nicht so extrem auf
-- Durchgehender Hals erzeugt mehr Sustain -- Halsprofil: Flaches C bis D , 3-teilig -- sehr handlich für mich -- Ebenholzgriffbrett
-- Gewicht: Etwas schwerer als die Schecter, aber für mich immer noch angenehm. "Da hat man was ordentliches in der Hand" ;) Keine Kopflastigkeit
-- Original Floyd Rose
-- Die Schalter und Potis sind stabil und wirken wertig.
-- Die Grover Mechaniken gefallen vllt. auch nicht jedem, aber sie passen zum Design und arbeiten zuverlässig
-- Gitarre passt nicht gut in "normale" Bodenständer wegen der abgeschrägten Korpusform unten. Man bekommt sie zum stehen, aber richtig sicher fühlt man sich dabei nicht. Besser an die Wand hängen oder im Case aufbewahren

Fazit:

Beides Gitarren auf sehr hohem Niveau. Das Setup war auch sehr gut eingestellt. Die Mockingbird punktet in Sachen Design, Handlichkeit am Hals und Vielseitigkeit beim Sound. Die Mafia-PUs brauchen sich klanglich nicht hinter den EMGs zu verstecken.
Die Schecter ist auch klasse, die EMGs sogar noch nen Tuck besser im Klang, mir gefiel nur die Dicke des Halses nicht so gut.
Preislich liegen beide (normalerweise) nicht sehr weit auseinander, daher ist ein so großer klanglicher oder qualitativer Unterschied nicht spürbar gewesen. Also lief die Entscheidung auf Spielbarkeit oder Sound raus.
Da stand ich also vor der Wahl ob ich mich für den handlich besseren Hals entscheide, oder den "minimal" besseren Sound. Und das Floyd Rose: da hab ich etwas gezögert ob ich das wohl je brauchen werde...aber wenns wirklich nicht gebraucht würde, kann mans auch blockieren. Ich hätte aber schon vor es mit einzusetzen "wenns schonmal da ist". Das Neubesaiten und Stimmen wird schon nicht so schwer sein ;)

Hab mich dann für die Spielbarkeit entschieden. ))== Welcome in my Guitarfamily "little red mighty" Mockingbird. Oder besser gesagt "little Hellboy" ;) :D

P.S.: Der Preis war nicht das Thema. Hätte die Schecter einen ebenso dünnen Hals gehabt wäre die Entscheidung richtig schwer geworden.
Zuletzt geändert von Simse am 05.09.2011, 07:38, insgesamt 2-mal geändert.

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 11.01.2011, 09:17

Glückwunsch zu deinem Neuzugang und vielen Dank für den guten Test. =)=)=

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korgli
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Erstellt: von korgli » 11.01.2011, 10:02

Hi

Absolut schönes Ding.
Viel Spass damit.

fredy

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Belial
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Erstellt: von Belial » 17.01.2011, 16:15

Aww... Die Tage sehe ich die ultra-mega-super-duper Discountpreise bei den BC Rich Gitarren & habe mich auch schon nach (zimelich genau 3 Stunden Anspielen ;) ) in diese Schönheit verliebt.

Jetzt wo dein Test das nochmal aufwühlt, werde ich sie wohl kaufen MÜSSEN!
--- A dream unchased is a life at waste. Never let them conquer your pride. ---

Patrickssj6
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Erstellt: von Patrickssj6 » 17.01.2011, 16:31

Link zu Thomann bei the BC geht nicht mehr :P Hast wohl die letzte gekauft

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Simse
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Erstellt: von Simse » 17.01.2011, 19:04

Jo, die Preise kommen daher, dass Thomann das GANZE Lager von BC Rich aufgekauft hat. BC Rich wollte wohl umziehen oder das Lager verlegen. Und das ganze Zeug zum Schleuderpreis zu verkaufen war wohl rentabler für BC Rich als es umzulagern. Keine Ahnung wie und ob sich das rechnet :D

Die ST in rot war wirklich die letzte? Ok.
Dachte der Verkäufer hätte das nur gesagt um die Gitarre NOCH besonderer zu machen :D
Aber in Honeyburst ist sie anscheinend noch zu haben ;)

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