Akkorde wechseln

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Peter69
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Akkorde wechseln

Erstellt: von Peter69 » 28.12.2010, 23:04

Hallo mein Name ist Peter und ich versuche nun seid geraumer Zeit Akkorde von A-Moll zu G Dur zu wechseln aber es klappt einfach nicht(ich werde einfach nicht schneller).
Wie lang dauert es eigentlich in der Regel bis man nen Akkord vernünftig wechseln kann und giebt es evtl. Übungen oder Tricks wie man schneller zum Erfolg kommen könnte? Da ich gelesen hatte das Lagerfeuerdiplom währe angeblich in 2 Monaten machbar doch bei meinem momentanen Stand ist sowas in 2 Monaten für nen blutigen Anfänger nicht machbar.

Was ich dazu noch sagen sollte ist das ich keinen Unterricht habe sondern versuche mir das spielen erstmal selbst beizubringen.

Bin für jeden Tipp dankbar

MFG

Peter

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sYs
Stammgast
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Erstellt: von sYs » 29.12.2010, 00:21

Als erstes würde ich mir in Ruhe jeden Griff angucken und ihn versuchen zu greifen.
Dann einfach in die Saiten hauen und gucken ob er gut klingt.
Wenn nicht Finger neu ausrichten.
So lange bis er gut klingt.
Dann einfach so vorgehen.
Leere Saiten spielen.
Akkord greifen und spielen.
Und das als wiederholen.
Bis der Akkord jedesmal schön klingt.
Das dann bei den anderen Akkorden üben und dann den Wechsel üben.
Und wichtig ist auch das langsame üben.
Die Schnelligkeit kommt früher oder später.

Ziap
meint es ernst
Beiträge: 18
Registriert: 18.12.2010

Erstellt: von Ziap » 29.12.2010, 00:57

Hallo wie lange spielst du den eigentlich schon?

Und jegliche Angaben zu "Wann sollte man was können?" sind mit Vorsichst zu genießen.
Ich bin auch an einem ähnlichen Punkt wie du denke ich die Fortschritte scheint es nichtmehr zu geben oder werden langsamer.
Wahrscheinlich genau der Punkt der entscheidet ob man dran bleibt oder nicht.

Alles was deine FInger und dein Kopf braucht ist Zeit..bleib dran.

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 29.12.2010, 06:53

wie schon beschrieben der eine lernt es früher, der andere später. Griffwechsel bei offenen Akkorden sind i. d. R. nicht schwer, verlangen aber etwas Übung (=als Anfänger). Fingerkoordination usw. muss erst erlernt werden....

Wieviel übst Du täglich? Setz Dich Minimum 10 Minuten am Tag hin und übe Griffwechsel am Besten noch versuchen dabei im Takt zu bleiben (1,2,3,4 zählen und wechseln), dies schult mehr als stupides Wechseln.

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Peter69
interessiert
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Erstellt: von Peter69 » 01.01.2011, 17:08

Also das Akkorde greifen ist nicht mein Problem, nur das wechseln will einfach nicht besser werden. Auch nach längerem üben (ca 2-3 Wochen).
Wenn ich jetzt nach dem Lagerfeuerdiplom gehe ist es da besser erst 2 Akkorde zu lernen mit dem wechseln oder lern ich da direckt alle Akkorde (6 Grundakkorde) mit wechseln? Gibt es noch bestimmte Techniken wie ich das wechseln lerne ausser jetzt im dunkeln das hab ich schon gemacht.

LG

Peter

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Simse
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Erstellt: von Simse » 01.01.2011, 17:18

Wenn 69 dein Geburtsjahr darstellt, dann solltest du akzeptieren, dass man nicht mehr so leicht lernt wie früher ;)
Die Sachen dauern ihre Zeit bis sie sich eingeprägt haben. Effektive Übungen sind wichtig. Aber hast du ja schon gemacht. Da heisst es dann dranbleiben.
Wenn du 5 Akkordwechsel gleichzeitig lernen willst, die du alle nicht kannst, dann sitzt du doch ewig da dran.
Nimm 2 Akkorde, und lern den Wechsel zwischen den beiden. Wenn der klappt dann den nächsten Akkord dazu.
Den Wechsel gaaaaaaaanz langsam anfangen. Halt, das war schon zu schnell, NOCH langsamer. Richtig in Zeitlupe. Bis du das Gefühl hast du kannst mit geschlossenen Augen sauber hin und hergreifen.
Erst dann langsam die Geschwindigkeit hochfahren.

Falls du auch noch einen Lehrplan brauchst oder etwas um dein Trainig in Bahnen zu lenken findest du hier was. Da gibt es zu jeder Lesson eine Art Lehrplan den man zur Hilfe nehmen kann. Ab hier gehts damit los
Zuletzt geändert von Simse am 01.01.2011, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Erstellt: von Gast » 01.01.2011, 17:20

besser 2 Akkorde gut als 6 schlecht.

Aber ich weiß jetzt nicht, was du schon kannst. Wenn du dich grad in diesen beiden Akkorden festgebissen hast und noch nichts anderes kannst, dann würd ich eher raten, spiel doch mal zwei andere Akkorde (A Dur und D Dur) und wechsel nur die beiden, nichts anderes. Nur so zur Auflockerung und gegen den Frust. Wenn das dann klappen sollte irgendwann, nimmst du dir wieder die beiden vor, an denen du jetzt grad scheiterst.

Manche Leute haben mit G extrem Schwierigkeiten. Ich hätte die Hoffnung, dass durch das Üben anderer Akkorde deine Hand/Finger schon ein bisschen besser trainiert werden. Später klappt dann auch das G wieder besser.

Ansonsten muss man sagen, wie immer, ohne Lehrer -> am falschen Ende gespart oder?^^

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Peter69
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Erstellt: von Peter69 » 01.01.2011, 17:40

Mit dem Lehrer kommt noch. Ist nur so ne sache ein zu finden der mit meinen zeiten zurecht kommt (habe oft spätschicht).
und Ich habe keine lust 50€ im Monat zu zahlen wenn ich nur 1x hin gehen kann.
Deswegen such Ich ein der pro stunde abrechnet und nicht pro monat.
ja 69 ist das jahr wo ich geschlüpft bin :-))))

LG

Peter

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mjchael
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Gitarrist seit: 1980

Erstellt: von mjchael » 01.01.2011, 21:40

Zuerst einmal:
Bild

Nimm dir Lieder vor, bei denen die Akkordwechsel G-Am bzw. Am-G oft vorkommen, und singe sie einfach durch, und versuche den Wechsel halbwegs vernünftig hinzubekommen.

Konzentriere dich vor allem auf Mittel- und Ringfinger. Zeigefinger und kleine Finger sind zweitrangig.

Siehe
Bild
Zum Vergrößern anklicken.


Wenn du die Griffwechsel G Em - C Em - D Em alle richtig ausgeführt hast, dann sollte der Wechsel nach Am nicht so lange dauern.

Auf der schwäbschen Eisenbahne
ist gut um den Am überhaupt mal in die Finger zu bekommen. Von C nach Am ist es extrem leicht zu wechseln.
500 Miles (Hedy West)
Von Em nach Am ist immer noch ziemlich einfach zu wechseln. Wenn du die 2 Lieder hast, dann fallen dir die nächsten Lieder leichter.

Über den Wolken (Rheinhard Mey)) © //: G - Am - D - G - :// (6x) "und dann" C - G - D - G
What's Up (4 Non Blondes) © G G Am Am C C Am Am (Original: Capo 2. Bund)
Beide Lieder haben (fast) immer die gleiche Akkordfolge, so dass du schlicht und ergreifend durch die ewige Wiederholung den Akkordwechsel gut lernen kannst.
Der Ox-Driving Song
wäre das absolut beste Lied, um den Griffwechsel G-Am zu üben, wenn es nur etwas bekannter wäre.

Spancil Hill
ist im 3/4-Takt, und etwas unbekannter, aber ein wirklich schöner Irish-Folk. Macht Spaß zu lernen.
Carrickfergus
Ebenfalls ein schöner Irish-Folk diesmal im gewohnten 4/4-Takt.
Kleiner Nachteil der Lieder: Der Akkordwechsel ist nicht so gleichmäßig, so dass man einfach mehr aufpassen muss.


Knockin' on Heaven's Door (Guns N'Roses, Bob Dylan u.a.m.) © //: G D Am Am | G D C C ://
klingt cool, macht Spaß, aber der Wechsel nach Am kommt seltener vor, so dass dieses Lied nicht ganz so optimal zum Lernen des reinen Akkordwechsels ist, wie die oben genannten Lieder. Dieses Lied ist gut, wenn man Am kann. Weniger um Am zu üben.

Also wenn du Über den Wolken einmal durchgespielt hast, dann hast du 18-20 mal den Am durchgespielt. Einmal am Tag, und du hast den Am 100 bis 140 mal in der Woche gespielt.
Bei What's up mit allen Wiederholungen und Zwischenteilen kommst du auch auf 15-18 Am pro Lied.

Wenn du es schaffst diese beiden Lieder einfach ein bis zwei mal am Tag hintereinander zu singen, dann hast du den Am einfach schon so oft gespielt, dass der keinerlei Probleme mehr bereitet.

Es ist nur eine Frage der Gewöhnung, und da gilt halt:
Bild


Gruß Mjchael

ps.: Die Youtube-Links zu einigen Liedern findest du bei der Wikibooks-Seite.

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