Gehör Übung

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leotrial
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Gehör Übung

Erstellt: von leotrial » 04.12.2010, 22:41

Hey hab schon öfters gesehen das, wenn welche eine melodie im Kopf haben, die direckt auf der Gitarre spielen können. Und die meisten fangen da auch an mit raushören von Stücken und so,
aber gibst da auch gute Übungen für bzw kennt ihr welche?
lg leon

mmmd
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Erstellt: von mmmd » 05.12.2010, 00:31

Mir fällt dazu wie gesagt nur http://justinguitar.com/en/AU-000-AuralTraining.php ein. Oder erstmal einfache Lieder üben die man sehr gut kennt, Weihnachtslieder und ähnliches und dort die Töne vorstellen und dort die Abstände zwischen den Tönen richtig vorstellen bevor man dann den hoffentlich richtigen Ton spielt, nicht einfach suchen bis es klingt und dann weiter.

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Metalhead33
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Erstellt: von Metalhead33 » 05.12.2010, 11:20

Ich hab soetwas nie geübt . Irgendwie hab ichs dann automatisch hinbekommen .

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 05.12.2010, 11:33

Ja, Tonleitern sind dafür ein guter Anfang und dann einfach probieren, aber wie Mmmmd schon sagt, blindes Probieren führt eher zurFrustration als zum Erfolg. Wenn einem klar ist welcher Ton wo hingehört ist es nicht mehr so schwierig. Das dauert aber, das ist keine Sache, die man in kurzer Zeit lernen kann!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 05.12.2010, 12:59

Du findest im Internet viele Seiten zum Thema Solfège bzw. Solmisation. Das ist eine Sammlung von Übungen, die einem Helfen, Noten vom Blatt zu singen. Dazu gehört es auch Intervalle singen zu können, (und damit auch zu bestimmen). Es gibt auch einige Softwareprodukte zu diesem Thema. Auch einige kostenlose sind darunter.

Es sollten auch Tonleiterübungen gemacht werden, aber daran kranken einige Software-Programme, die oftmals nur den Abstand von 2 Tönen trainieren, und mitunter auch das Heraushören von Akkorden. Allerdings lernt man das erst richtig, wenn man es funktional übt, dass heißt, immer im Zusammenhang mit einer Tonleiter. Denn letztlich möchte man eine Partitur singen, oder schlicht und ergreifend eine Melodie singen. Und diese bewegt sich halt meist in Dur und Moll.

In normalen Chorstunden werden solche Sachen oftmals während der Einsingübungen mit trainiert. (Zumindest wenn man einen halbwegs guten Chorleiter hat.)

Oftmals verwendet man dazu Hilfen.

Beispielsweise sollst du dich mal in eine Tonleiter einsingen. Dazu sollst du mal die Töne des Grundakkords singen. Grundton, Durterz, Quarte, Oktave.

Ganz einfach. Kann jedes Kind!

Glaubst du nicht? Dann singe mal die Melodie: Alle Vögel sind schon da.

"Al-le Vö-gel" ergeben schon den Durdreiklang, und damit hat man schon 4 wichtige Ecktöne der Durtonleiter beisammen.

Mit solchen Übungen lernt man es mehr und mehr, die Tonleitern zu verstehen.
Es gibt auch Bücher, mit denen man das lernen kann. Die sind aber in der Regel ein wenig trocken. Dennoch lohnt es sich mal da rein zu schauen.

Gruß Mjchael

Buldoce
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Erstellt: von Buldoce » 06.12.2010, 14:42

Hi,

wie Mjchael schon sagt, hier braucht es Übung, um das Gehör zu schulen.
Grundsätzlich ist es eine gute Idee, sich mit bekannten Liedern oder Melodien an Intervalle zu erinnern und diese dann auch singen zu können.
In meiner Ausbildung an den Kesselpauken war dies ein wesentlicher Bestandteil der Gehörbildung, schließlich musst du als Paukist dir die Intervalle selber "hochsingen" können.

Ich habe mir damals für jedes Intervall eine Melodie gemerkt, auf die ich unbewußt noch heute zurück greife, wenn ich Tonabstände bestimmen muss (bspsw. ist das tatü-tata einer Sirene eine Quarte, die Synthis am Anfang von ABBA´s Mamma Mia sind Quinten usw.).

Wenn man sich hierdurch dann irgendwann mit den Tonleitern und -abständen auskennt kommt das umsetzen auf der Gitarre dann von ganz alleine (vorausgesetzt man weiß, welcher Ton wie auf der Gitarre zu spielen ist).
Heroes awaits me, my enemies ride fast, knowing not this rides their last.

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