Riss am oberen Ende des Halses

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Sparc
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Riss am oberen Ende des Halses

Erstellt: von Sparc » 14.10.2010, 13:12

Ich kann wirklich nicht einschätzen, wie groß das problem ist, deshalb frage ich euch lieber .^^
Bei meiner Epiphone Les Paul hat sich der Gurt gelöst, sodass der Hals aus relativ niedriger Höhe gegen meinen Schreibtisch gestoßen ist. An dieser Stelle ist jetzt ein Riss, der 2mm groß ist. Ist das ein ernstes problem oder eher eine gebrauschserscheinung.

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Madwolf
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Erstellt: von Madwolf » 14.10.2010, 14:07

Hey Sparc,
Riß 2mm groß ist ´n bisschen spekulativ............
Kannste mal ein Pic reinstellen?
Hört sich aber für´s Erste nicht so schlimm an(beruhig)!

LG
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Erstellt: von Counterfeit » 14.10.2010, 14:08

schwer zu sagen, mach mal ein Foto. Ich denke allerdings, dass es am Hals höchstens eine Delle sein kann und von daher nicht so das Problem sein sollte. Der Hals ist ja soweit ich weiß aus massiven Holz und nicht hohl wie der Korpus bei einer Akustikgitarre.

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Erstellt: von Madwolf » 14.10.2010, 14:14

Übrigens empfehle ich jedem für´n paar Euronen solche safety Locks,klick ein und fest,
dann kann sowas nicht mehr passieren!

LG
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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 14.10.2010, 14:29

Ich glaube bei den Epi LP, und vielen anderen Les Pauls auch. Ist der Headstock am Hals angeschäftet!

Kommt schonmal vor, das der Hals an dieser Stelle dann ein wenig nachgibt und bricht. Ab damit zum Gitarrenbauer! Wenn es das ist, geht es Deiner Beschreibung nicht so genau hervor!

Sparc
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Erstellt: von Sparc » 14.10.2010, 15:05

Also ich hab jetzt keine Kamera da und der Riss ist so klein, dass man ihn nicht sieht, wenn ich ein Foto mit meinem Handy mache. Safety Locks werd ich mir jetzt auf jeden Fall holen.
Der Riss ist nicht an der Verbindung zwischen Headstock und Hals, sondern knapp darunter an der Seite.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 14.10.2010, 15:08

Kannst du nach Möglichkeit erkennen, wie tief der Riss ist, oder ob er nur oberflächig ist? Bei letzteren wäre es halt nur eine unschöne Kerbe, aber wohl nicht dramatisch.

Sparc
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Erstellt: von Sparc » 14.10.2010, 15:14

Danke für die Antwort, Software-Pirat. Ich hab jetzt nochmal nachgeschaut und musste feststellen, dass auf der anderen Seite des Halses auch etwas zu erkennen. Also die Wahrscheinlichkeit ist, glaube ich zumindest, sehr groß, dass der Riss einmal durch den Hals durchgeht.

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Madwolf
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Erstellt: von Madwolf » 14.10.2010, 16:16

Dann Saiten entspannen und zum Gitarrenbauer gehen!
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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 14.10.2010, 16:18


Sparc
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Erstellt: von Sparc » 14.10.2010, 20:20

Der Riss bei mir ist deutlich kleiner und eben nicht an der Verbindung zwischen Hals und Headstock, sondern nur am Hals. Und wie gesagt, der Riss bei meiner Gitarre ist wirklich um einiges kleiner, wenn man nicht wüsste, dass er da is, würde man ihn wahrscheinlich nicht sofort sehen.

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Erstellt: von Sparc » 15.10.2010, 15:44

Entwarnung, ich war heute bei einem Gitarrenbauer, es kein ernster Schaden, nur der Riss wird halt bleiben. Danke für eure Antworten :D

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Erstellt: von Funplayer99 » 15.10.2010, 16:58

Safty Locks sind einfach zu teuer,man kann sich mit den Gummis von Bügelflaschen behelfen,das ist ein trick den schon die Urväter der Gitarre kannten.
An Akustischen neigen safty Locks oft zum klappern ....da sind die Gummis auf jedenfall ne bessere Alternative.Ich verwende nur diese Bügelgummis...hält bombenfest udn kostet fast nix.
Zuletzt geändert von Funplayer99 am 15.10.2010, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Erstellt: von phunky » 15.10.2010, 17:00

Das ist ja mal ne coole Idee. Hätte man auch selbst drauf kommen können...

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Erstellt: von Funplayer99 » 15.10.2010, 17:08

Die guten alten Tricks werden kaum noch weitergegeben weil es ja so schicke Teile für teures Geld gibt.... und teuer ja immer gut sein muß,und billige Lösungen ja nieeeeeeeeeeeeee was taugen *ironiemodus wieder aus*
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Erstellt: von phunky » 15.10.2010, 17:12

Werd ich mal testen. Dummerweise verkleben die A..... äh, Jungs von der Flensburger Brauerei die Gummis mittlerweile mit dem Deckel. Vielleicht war das Zeug unter Gitarristen einfach zu beliebt... ;-)

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Erstellt: von absalom » 15.10.2010, 17:39

Madwolf hat geschrieben:Übrigens empfehle ich jedem für´n paar Euronen solche safety Locks,klick ein und fest,
dann kann sowas nicht mehr passieren!

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bei mir hat sich schon die schraube bei einem safety lock gelöst,und der gurt war auch dann ab.
die feder und schraube,habe ich dann nach langen suchen wiedergefunden.

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Erstellt: von googlemeister » 15.10.2010, 18:27

Ab und an lese ich das ne Gitarre kaputt ist weil die Selbstbaumethode sich nach ein paar Gigs gelöst hat. Aber ähnliches hört man auch von Security Locks, auch von Schallter und Co. Naja ber wer weiß was die anderen so verbauen.

Ich selber habe die hier: https://www.thomann.de/de/loxx_security_lock_ch.htm
Ich mag die weil der Verschluss flach ist und mir nicht wie die Schaller ins Bein drücken und weil die besser Aussehen.
Die Antwort: Üben, üben, üben!
Alles eine Frage des Anspruchs!

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Erstellt: von Madwolf » 15.10.2010, 18:48

Gut.....wenn ich solche Teile an billige Gurte verbaue,franst das schonmal aus !
Ich hab mal 4000€ auf die Bühne geschmissen......seitdem nur noch butterweiche, hochwertige
Ledergurte...und die Schrauben knall ich an,bis ich ein Schreien höre! :D
Werden trotzdem regelmäßig kontrolliert!
Es gibt Dinge,die mir kein zweites mal passieren.
Das Ganze hat aber sicherlich auch mit der Bewegungsintensität zu tun......Für Angus Young
gelten da andere Maßstäbe als für Stehgitarristen.

LG
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Erstellt: von Sparc » 15.10.2010, 21:42

googlemeister,
die Locks, die du vorgeschlagen hast gefallen würde ich mir wahrscheinlich bestellen, ich habe ja auch erst vor kurzem angefangen zu spielen, deshalb renn´ ich mit meiner Gitarre beim Spielen nicht wie Angus rum und ich glaube solche Locks sollten dann reichen. Vorher werd´ ich allerdings auch mal die Selbstbaumethode ausprobieren. :D

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Erstellt: von Madwolf » 15.10.2010, 21:53

Die Flaschengummimethode probier ich natürlich auch mal aus!
Hier werden sie geholfen! :D :D :D
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Erstellt: von Madwolf » 16.10.2010, 19:09

@funplayer:
Cool :D .....die Biergummis reichen vielleicht nicht für Angus..........aber für den Durchschnittsspieler allemal!
Auch Saurier lernen offenbar nicht aus! :D :D :D
(Ich musste es probieren aber es war kein Bier im Haus! :twisted: )
Tolle Anregung!
Mehr davon!.......und jetzt muß ich das Bier wohl trinken?! ;) :twisted:

LG
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Erstellt: von chris73 » 18.10.2010, 14:07

fun, nix gegen deine selbstbaumethoden (von denen ich viel halte), aber diese flaschengummimethode ist bloedsinn. das ist gummi, der laesst sich mit etwas kraft problemlos ueber den pin stuelpen. klar, er mag den gurt ein bisschen sichern, besser als nur ausgeleierter gurt alleine. aber was passiert wohl, wenn wirklich mal ein ruck am gurt zieht. gurt geht mitsamt gummi vom pin, gitarre faellt runter und der flaschengummi flitscht einmal quer durch den raum (selbst erlebt).

klar, es muss nicht immer superteuer sein. aber ich versteh leute nicht, die geld fuer ne gitarre ausgeben, womoeglich noch viel geld und dann an 20 euro mit security locks sparen.

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Erstellt: von Counterfeit » 18.10.2010, 14:10

wie montiert man die Security Locks? Muss dafür ins Holz geschraubt werden oder setzt man die irgendwie auf die bestehenden Pins auf?

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 18.10.2010, 14:14

die pins muessen gewechselt werden. die passenden sind bei den security locks dabei. einfach die alten rausschrauben, die neuen rein.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 18.10.2010, 14:18

chris73 hat geschrieben:fun, nix gegen deine selbstbaumethoden (von denen ich viel halte), aber diese flaschengummimethode ist bloedsinn. das ist gummi, der laesst sich mit etwas kraft problemlos ueber den pin stuelpen. klar, er mag den gurt ein bisschen sichern, besser als nur ausgeleierter gurt alleine. aber was passiert wohl, wenn wirklich mal ein ruck am gurt zieht. gurt geht mitsamt gummi vom pin, gitarre faellt runter und der flaschengummi flitscht einmal quer durch den raum (selbst erlebt).

klar, es muss nicht immer superteuer sein. aber ich versteh leute nicht, die geld fuer ne gitarre ausgeben, womoeglich noch viel geld und dann an 20 euro mit security locks sparen.


Ich habe das am Wochenende mal ausprobiert. Ich habe es auch mit größerer Kraftaufwendung nicht hinbekommen den Gurt samt Flaschengummi vom Pin zu ziehen. Mag sein, dass der sich im Laufe der Zeit ausleiert. Aber so war das bombenfest.

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Erstellt: von chris73 » 18.10.2010, 14:27

ich wuerd mich jedenfalls nicht drauf verlassen und den tip undbedarft weitergeben. wie gesagt, hab eben das gegenteil erlebt ... gott sei dank nicht bei meiner gitarre :D

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Erstellt: von phunky » 18.10.2010, 14:34

Naja. Gut, bei mir ist die Gefahr nicht so groß, spiele derzeit in keiner Band und zu Hause spiele ich eher im Sitzen.

Mir ist aber eh noch nie ne Gitarre runtergefallen. Dafür habe ich mal eine geköpft. Das war vielleicht ne Bühnenkonstruktion, mit nem Träger mitten im Geläuf... Da dreht man sich nichtsahnend um und das Ding ist ab. Und da merkt man dann auch mal wieviel Zug auf den Saiten ist...

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