Wie einen Übungsplan richtig erstellen?

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mascho
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Wie einen Übungsplan richtig erstellen?

Erstellt: von mascho » 12.09.2010, 21:32

Hallo,

wie kann ich effektiv Gitarre üben? Ich spiele zwar täglich Gitarre, aber ohne jegliche Motivation und ohne ein Ziel.
Wie sollte ich am besten vorgehen, um sich täglich zu verbessern und um nicht immer auf derselben Stelle zu treten? Welche Ziele in welchem Zeitraum sollte man sich stecken?

Danke für eure Hilfe :)

Lg

Gast

Erstellt: von Gast » 12.09.2010, 21:40

Hey,
es wäre zb. gut wenn du dir ein Lied aussuchst, dass du gerne können würdest und das aber zum jetzigen Zeitpunkt zu schwer ist.
Dann guckst du was daran zu schwer ist und lernst das, also zb schneller Akkord-Wechsel, Soli´s, Fingerstyle, Rythmik...

Versteif dich nicht auf das reine üben (1 Std Akkordf wechsel zb) sondern lernen beispielsweise 20 Minuten Akkordwechsel und dann 40 1-2 Lieder.

Achte darauf dass du immer mit Klick (Takt) spielst! Wenn du an einer Stelle einen Fehler machst, dann fang wieder von vorne bzw. 4 Takte davor an und mach nicht einfach weiter.

(Das Gehirn merkt sich das sonst und macht den Fehler immer wieder)

Gruss Flo

catmini
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Erstellt: von catmini » 12.09.2010, 22:16

was heißt ohne motivation? wieso spielst du dann wenn du nicht motiviert bist, oder verstehe ich da was falsch?

und was spielst du denn?

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Felixus
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Erstellt: von Felixus » 13.09.2010, 20:48

Also ohne Motivation bist du bestimmt nicht, sonst würde es dich nicht an die Gitarre ziehen - irgendetwas muss dir an dem Instrument schon gefallen ;) .
Es wäre auch gut, sich ein Ziel zu stecken, das können auch kleine sein, die du in kurzer Zeit erreichen kannst. Überlege doch mal, wo es bei deinem Spiel noch Lücken gibt - sind es vielleicht Akkorde oder Akkordwechsel mit denen du Probleme hast oder sitzt eine Skala zum improvisieren noch nicht gut. Vielleicht gibt es auch Probleme bei schnellen und komplizierteren Rhythmen usw....wenn du deine Schwachstellen erkannt hast, kannst du mit Hilfe des Internets oder Fachliteratur dagegen angehen.
Ich habe auch erst vor kurzem wieder mit dem Spielen angefangen und mir zB. beim Erlernen der Pentatonik jedes Pattern einzeln vorgenommen und immer wieder geübt, bis es einigermaßen in den Fingern und dem Kopf war, dann das Verbinden der Patterns usw. Das sind alles kleine Schritte, die dich, wenn du konsequent dranbleibst, schnell voranbringen können.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen - bloß Aufgeben darfst du nicht.... =(=))=

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 13.09.2010, 22:45

Was kannst du alles?

Grundakkord
F C G D A E Dm Am Em G7 D7 H7

Erweiterte Akkorde?
sus2, sus4, 6er, 7er, j7er, add9er, 9er, etc.

Barré?
A-Form
Am-Form
E-Form
Em-Form

Powerchords?

Pentatonik
Tonleiter in Dur und Moll

Einfache Rhythmen im 8el-Feeling
Zusammengesetzte Rhythmen im 8el-Feeling
schnelle Rhythmen im 16el-Feeling

Dämpfen
Hammerin und Pull-Off
Bassläufe
Slide

Zupfen, Picking

Wechselschlag

Intervalle, Riffs mit intervallen
Terzbewegungen
Sexten-Bewegungen

Stile?
Blues
Jazz
Bossa-Nova / Samba
Country

Notenlesen und ein wenig Klassik?

Wie sieht es mit deinem Repertoir aus?

Solos / Intros?

Ein gescheites Gitarrenlehrbuch gibt dir auch einen brauchbaren Lehrplan vor, so dass sich die Anschaffung eines Buches schon lohnen würde.

Das ist zwar noch nicht alles was man lernen kann, aber schon einmal eine Liste, die man abklappern kann.
Gruß Mjchael

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chrisguitar
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Erstellt: von chrisguitar » 14.09.2010, 14:09

Ich finde es faszinierend, wie du es immer wieder schaffst, auf die allgemeinsten Fragen eine präzise Antwort zu finden, Mjchael.

Chapeau!

mascho
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Erstellt: von mascho » 14.09.2010, 23:40

Hi Mjchael,
danke für deine Mühe. Also die größten Probleme habe ich mit:

- Intervalle, Riffs mit intervallen
Terzbewegungen
Sexten-Bewegungen

-Repertoir, kann ich iwo kostenlos Tabs downloaden (auch von aktuellen Songs)?

-Solos und Intros


Besonders bezgl. des Erlenern von Riffs, Solos und Intros weiß ich nicht wie ich sinnvoll vorgehen sollte.

Wäre echt nett, wenn du mir da helfen könntest ;)

Danke.

Lg

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 15.09.2010, 08:56

mascho hat geschrieben:-Repertoir, kann ich iwo kostenlos Tabs downloaden (auch von aktuellen Songs)?


zumindest dabei kann ich helfen: www.ultimate-guitar.com Da solltest du die meisten Sachen finden.

mascho
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Erstellt: von mascho » 15.09.2010, 10:17

Danke für den Link. Die Seite kenne ich ja schon aber ich weiß nicht, wie ich die Tabs downloaden kann. Da gibts ja nirgens ein Download-Button.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 15.09.2010, 10:25

du kannst oben rechts auf Print gehen und dir dann das entweder per Copy Paste in eine Notepad Datei o.Ä. kopieren oder mit einem PDF Drucker (z.B. http://www.chip.de/downloads/PDFCreator_13009777.html) als PDF speichern

mascho
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Erstellt: von mascho » 15.09.2010, 10:49

Danke jetzt klappt es :)
Hat jemand noch weiter Tipps zur oben genannte Frage?

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.09.2010, 18:23

Die Frage nach dem Repertoire richtet sich nicht nach den Quellen.

Die Frage ist, welche Lieder du tatsächlich spielst.

Welche kannst du auswendig?
Welche spielst du mit Buch?
Was für ein Programm würdest du bei einem Lagerfeuer abspulen?

Ich weiß, dass ich mehrere tausend Lieder kann. Viele auswendig, doch bei einigen brauche ich zumindest die Textvorlage, oder einen, der mir das erste Wort einer Strophe ins Ohr singt. Wer meint, das sei übertrieben, der war noch nie auf einem Gitarrenforumstreffen. Ein paar hundert Lieder zu können ist eigentlich nix besonderes.

Doch mein Standard-Repertoire beschränkt sich vielleicht auf ein- bis zweihundert Lieder. Allerdings hab ich es leichter, da meine Begleitung nur für Jugendgruppen, und geselliges Beisammensein genügen muss. Ein anständiges Bandrepertoire ist schon was anders.

Also, hast du eine eigene Liedersammlung für alle Gelegenheiten?
Ich habe sogar eine (immer wieder gern verlinkte) eigene Liedersammlung, die nur für den Unterricht gedacht ist.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Liedervorschl%C3%A4ge

Eigentlich sollte dein Repertoire mit deinen Fähigkeiten wachsen.
Wenn du eine Technik geübt hast, diese aber bei keinem Lied anwendest, dann hättest du dir die Übung ja eigentlich schenken können.
Wichtiger als das was du spielen KANNST ist das, was du tatsächlich spielen TUST.

Also mein Tipp:
Baue dir ein Repertoire auf.

Gruß Mjchael

mascho
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Erstellt: von mascho » 15.09.2010, 18:43

Okay vielen Dank, dann werde ich mir langsam ein Repertoire aufbauen.

Ich glaube, dass das auch mein Fehler war und ich deshalb auf der Stelle trete, weil einfach dahin gedudelt habe ohne einen Song auswendig spielen zu können.

Mir ist es bekannt, dass man sich aber auf ein oder zwei Lieder beschränken soll, bis man sie perfekt beherrscht. Ist das richtig oder kann man nebenbei auch noch andere Sachen lernen?


Lg

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.09.2010, 21:18

Powerchords haben den schönen Vorteil, dass die Abstände von den Intervallen meist gleich bleiben.

bei den Quarten und Quinten sind in einer Tonleiter 6 von 7 Intervallen gleich.
Der ungleiche Intervall hat etwas mit dem Tritonus zu tun, der in jeder Tonart enthalten ist.

Terzen können groß und klein sein, und sie haben eine bestimmte Abfolge.

Fängt man mit dem Grundton der Tonleiter an (als unterer Ton) dann ist es

gr.3 kl.3 kl.3 gr.3 gr.3 kl.3 kl.3 gr.3

die Umkehrung der Terzen ergibt Sexten. Diesmal beginne ich mit dem Grundton oben.
kl.6 gr.6 gr.6 kl.6 kl.6 gr.6 gr.6 kl.6

Diese Terz und Sextenbewegungen kann man auf einer Saite üben, oder innerhalb einer Skala.
Solche Übungen gibt es in der Regel als Etüden in der Klassik, erfüllen aber auch in vielen anderen Stilrichtungen ihren Zweck.

Ich bin nicht in der Lage dir alle Übungen aufzuzeigen, oder abzutippen.
Ich habe dir nur mal eine Übung aufgemalt.

Gruß Mjchael
Dateianhänge
Terzen_und_Sextenbewegung_in_A-Dur.zip
einfache Terz und Sextenübung in A-Dur
(972 Bytes) 19-mal heruntergeladen

mascho
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Erstellt: von mascho » 15.09.2010, 21:47

Okay danke dir!

Aber eine Frage bleibt mir noch offen und zwar: Wie kann ich Akkorde mit Melodien (nicht die Gesangsmelodie) verbinden, also dass es ineinander fließt, wie Jack Johnson es doch öfters spielt? Also welche Noten kann ich da spielen und wie macht man flüssige Übergänge?
Ich habe mir zwar schon dein Wikibook zu Melodiepicking angescahut, aber das ist nicht ganz was ich suche.

Gast

Erstellt: von Gast » 15.09.2010, 22:28

Hey,
Ganz einfaches Bespiel:

Der erste akkord des Liedes ist ein A-moll... spiel davor einfach die töne des Akkordes..also spiele a c und e ..such die auf dem Griffbrett und probier aus.

gruss

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 16.09.2010, 08:14

Moin!

Also ich verstehe nicht, warum du, wenn du keine Motivation hast, überhaupt Gittare spielen willst. Aber gut! Vielleicht kommt es ja noch.
Ich kann dir ja mal schreiben, wie lange ich gebraucht habe, um alleine Knocking On Heavens Door zu spielen:
Im April 2008 fing ich mit dem Unterricht an. Dort lernte ich erst mal, meine Finger zu trainieren. Dazu bekam ich die Spinne, als Fingerübung. Bis ich die, so einiger Maßen konnte, dauerte es ca. 3 Monate. Erst dann lernte ich mein erstes Lied. Ich weiß nicht mehr, wie es heißt, aber dazu brauchte ich nur 2 Noten spielen. Nachdem ich das konnte, wollte ich endlich Knocking On Heavens Door spielen können! Ich nahm mir immer 2 Akkorde, und übte diese im Wechsel, bis ich sie einiger Maßen wechseln konnte. Dann die nächsten beiden usw. In der Musikschule lernte ich neue Techniken, und wie man den Powerchord greift. Ab da wollte ich immer mehr! Dank des Forums, YouTube und des Unterrichts, bin ich heute da, woran ich vor knapp 3 Jahren nicht geglaubt habe!

Also: Fange ganz langsam an! Versteif dich nicht zu sehr auf eine Sache! Wahrscheinlich kommst du an einen Punkt, an dem du verzweifelst. Mach dann eine Pause, und fange wieder langsam an. Irgendwann wird es dir wie mir, und vielen anderen Gitarristen gehen!

Greetz Harry
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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.09.2010, 18:29

mascho hat geschrieben:Aber eine Frage bleibt mir noch offen und zwar: Wie kann ich Akkorde mit Melodien (nicht die Gesangsmelodie) verbinden, also dass es ineinander fließt, wie Jack Johnson es doch öfters spielt? Also welche Noten kann ich da spielen und wie macht man flüssige Übergänge?
Ich habe mir zwar schon dein Wikibooks zu Melodiepicking angeschaut, aber das ist nicht ganz was ich suche.


Mit dem Melodiepicking-Kurs warst du schon auf der richtigen Fährte. Da hast du gelernt, wie man Melodien in einen Akkord integriert.

Tonleiterübungen sind da ein wesentliches Element. Was mit der Melodie rein spieltechnisch funktioniert, dass klappt auch mit spieltechnischen Verzierungen.

Man beginnt oft damit, nur einen zusätzlichen Ton mit in das Akkordspiel zu integrieren. Oft sind es add9, 6er oder Sus4-Akkorde, die man einsetzt, und wieder auflöst.

Dabei gibt es noch die Hammering und Pulloff-Technik.

Daneben gibt es noch Bassläufe, die aber im Prinzip genau so wie bei den Melodien verlaufen.

Einige Akkorde kann man mit Zwischen-Akkorden verbinden. Dazu muss man aber mal Stücke spielen, bei der sich die Akkorde mit jeder Note verändern.

Es ist eine Art Baukastensystem, mit dem man nach und nach sein Spielen anreichert.

Da du Jack Johnson erwähnst, solltest du einfach von dem einige Sachen nachspielen. Von Jack Johnson gibt es recht viele Tabulaturen im Internet.

Es macht letztlich die Erfahrungen aus, was alles machbar ist. Und was alles machbar ist, das ist so vielfältig, dass man es nicht eben mal in einem oder zwei Posts abhandeln kann.

Also lernen (Technik und Harmonielehre), nachspielen, üben, und in anderen Situationen anwenden.

Gruß Mjchael

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 16.09.2010, 19:00

mascho hat geschrieben:Okay danke dir!

Aber eine Frage bleibt mir noch offen und zwar: Wie kann ich Akkorde mit Melodien (nicht die Gesangsmelodie) verbinden, also dass es ineinander fließt, wie Jack Johnson es doch öfters spielt? Also welche Noten kann ich da spielen und wie macht man flüssige Übergänge?
Ich habe mir zwar schon dein Wikibook zu Melodiepicking angescahut, aber das ist nicht ganz was ich suche.


Mir gefällt sowas auch sehr gut.
Gib mal auf youtube Siggi Mertens ein. Er hat 3 Kanäle und etliche Lektionen, die in den Liedern die Melodie mit den Akkorden verknüpft. Die Erklärungen sind zwar meist in Englisch, aber im Regelfall ganz gut verständlich.
Ich werd das sicher nie so ganz hinkriegen wie er (z.Bsp. spielt er mit Plek und zupft mit den unteren Fingern dazu ::::)(), aber das eine oder andere habe ich mir schon angenommen ;)

mascho
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Erstellt: von mascho » 16.09.2010, 19:49

Danke für den tipp mit Siggi Mertens ;) ist echt klasse der Typ.

Also soweit ich das bis hierhin verstanden hab, kann ich wenn ein Lied zb. in G-Dur ist die Pentatonik einfach zwischen den Akkorden dudeln?
Aber muss ich wenn ein Lied in Dur ist, dann unbedingt die Dur-Pentatonik spielen oder kann man auch die Moll-Pentatonik spielen?
Achja bei einem Video von Siggi M. spielt er die G-Pentatonik obwohl das Lied wie er sagt in E ist. Kann das sein oder habe ich es falsch verstanden. Hier der Link ( ab 3:10):

http://www.youtube.com/user/siggi5153?b ... Te0M8p433E

Danke euch im Vorraus.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.09.2010, 20:07

Wenn das Lied Blues- oder Rocklastig ist, dann kannst du die Blues-Pentatonik verwenden. Dann ist es tatsächlich so, dass du mit einer Moll-Pentatonik über einen Dur-Akkord improvisierst.

Ich sag jetzt mal folgende Faustformal
Dur-Akkord = gleichnamige Dur-Pentatonik
Moll-Akkord = gleichnamige Moll-Pentatonik

Blues und vom Blues beeinflusste Musikstile
Dur-Akkord aber Mollpentatonik (mit dem gleichen Grundton).

Damit hat man mal so einen groben Überblick.

Gruß Mjchael

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