Harley Benton GA5

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T-Bone
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Harley Benton GA5

Erstellt: von T-Bone » 08.07.2008, 19:18

Hat vielleicht jemand von Euch Erfahrung mit dem Harley Benton GA5 Verstärker? Ich überlege, mir einen kleinen Verstärker zum üben zu kaufen, da der (übrigens sonst nicht sonderlich laute) Blues Breaker die Nachbarn in den Wahnsinn treibt und auch für mich zum üben zu laut ist.

Würde mich auch sehr freuen, wenn Ihr mir einen anderen Verstärker mit Vollröhre in dieser Kategorie empfehlen könntet. Willeigentlich nicht mehr als 120 Euro ausgeben. Er soll nur zum üben sein, aber trotzdem gut klingen...

P. S.: Ich mag keine Transistoren!

ManBearPig
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Erstellt: von ManBearPig » 08.07.2008, 19:23

joa hab den ma bei Thomann gespielt, vom Sound ganz ok, aber ich würd dann von der Quali dann nen Blackheart bevorzugen

T-Bone
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Erstellt: von T-Bone » 08.07.2008, 19:27

Ok, aber der Blackheart kostet fast das Dreifache...

Wie laut ist denn der Harley Benton? Meinst Du, dass man damit einen halbwegs passablen Bluessound mit Zerre hinkriegen kann, ohne dass die Nachbarn die Polizei holen?

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jeff_jordan
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Erstellt: von jeff_jordan » 08.07.2008, 23:38

Seit meinen Experimenten mit den alten Röhrenradios denke ich auch schon die ganze Zeit über 'ne kleine 5 Watt Röhrencombo nach.
Entweder den GA5 von Harley Benton, oder - für'n Euro mehr- den Peavy Nano Valve.

Schaltungstechnisch gesehen dürften sich die ganzen 5-Watt Teile mit ECC83 und EL84 Bestückung nicht sonderlich unterscheiden, egal ob sie nun 98.- oder 199.- € kosten.... aber der kleine Harley-Benton kommt m.E. irgendwie schicker daher und ist immerhin mit 'nem 8-Zöller bestückt, im Gegensatz zu den vergleichbaren Modellen von Fender und Gretsch (mit je 6") ;).

T-Bone
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Harley Benton GA5

Erstellt: von T-Bone » 09.07.2008, 08:37

Interessant...Du meinst also, dass die Dinger technisch ähnlich sind und auch fast gleich klingen? Wenn das so ist, dann wird es wohl der Harley Benton für mich werden und nicht der deutlich teurere Fender Champion 600 oder der Epiphone Valve Junior (ist mir eigentlich meistens ziemlich egal, was für ein Markenname auf meinen Sachen steht...) Der Peavey ist mir übrigens gar nicht aufgefallen..

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jeff_jordan
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Erstellt: von jeff_jordan » 09.07.2008, 12:11

Wenn's da klangliche Unterschiede geben sollte, dann kommen die ehestens vom verwendeten Lautsprecherchassis. Ggf. ist noch der Siebelko im Netzteil etwas anders dimensioniert (aber da kann man ja ggf. noch ein paar hundert µF nachlegen) ;).
Ansonsten ist das 'ne Standard-Schaltung, fast wie bei den alten (kleinen) Fendern.

T-Bone
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Erstellt: von T-Bone » 09.07.2008, 15:49

Problem hat sich heute erledigt: sah einen Fender Champion 600 im Geschäft und habe mich verliebt und ihn gekauft...Das Ding klingt einfach wahnsinnig schön!

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jeff_jordan
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Erstellt: von jeff_jordan » 09.07.2008, 16:07

Tja, das Teil ist ja auch recht schnuckelig.

Bei Thomann steht dazu u.a. zu lesen: "...aber aufgedreht singt der Kleine dann schon ordentlich - also auch kein Amp für späte Sessions in der Mietwohnung.".

Hehe, nur so als "Warnhinweis", nicht dass die Nachbarn dann doch noch ein paar Uniformierte zur Session einladen ====)) .

Meinereiner hat übrigens bzgl. GA5 zugeschlagen, werd' dann berichten wenn die Lieferung da ist.
Zuletzt geändert von jeff_jordan am 09.07.2008, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.

T-Bone
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Erstellt: von T-Bone » 09.07.2008, 16:30

Thomann wollte mit dem Spruch wohl eher die Play Loud-Fraktion zum Kaufen überreden. Denn laut ist das Ding auf keinen Fall, dafür aber sehr schön. Wenn ich ihn bis etwa 3 Uhr aufdrehe und die Zwischenposition an meiner Strat einstelle, habe ich einen wunderschönen, ganz leich angezerrten Stevie Ray Vaughan Little Wing/Lenny Sound, und in der britischen Einstellung krächtzt der kleine so richtig schön - kann es kaum erwarten, meine Freundig und unsere Freunde damit "anzubluesen"

Mal ehrlich: jeder, der sich einen Übungsamp zulegen möchte (ganz besonders auch die Einsteiger) sollte sich die Anschaffung eines Röhrenzwerges überlegen - sind zwar teurer, aber die Investition lohnt sich. Ich glaube, dass ein Transistorsound ein totaler Frustfaktor für einen Anfänger sein kann - diese Dinger killen einfach jeden guten Sound

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jeff_jordan
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Harley Benton GA5

Erstellt: von jeff_jordan » 11.07.2008, 23:52

So, heute ist mein GA5 gekommen und natürlich habe ich ihn auch schon fleißig getestet.
Nein, getestet kann man eigentlich nicht sagen: gespielt, genossen, bewundert :).

Das Teil hat einen echt saucoolen Klang. Richtig schöner Vollröhrensound.
Ähnlich wie beim Fender 600 von T-Bone fängt der Amp bei ca. 13 - 14 Uhr (Volume-Regler) mit den harmonischen Verzerrungen an und bei 17 Uhr geht voll die Post ab.

Bei normaler Zimmerlautstärke bringt der GA5 einen wunderbar cleanen Sound rüber, durch den plötzlich die Humbucker bei meiner SG und der Paula viel wärmer, dynamischer und nuancenreicher klingen.

Mein Transistoramp klingt im Vergleich dazu eher "Brei-ig", wenn ihr wisst was ich damit meine, obwohl ich mit dem Teil bisher auch ganz zufrieden war... aber ich glaube den stell' ich jetzt nur noch als Reserve-Amp bei der Oma ab.

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