Pentatonik Suche

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chester99954
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Pentatonik Suche

Erstellt: von chester99954 » 14.06.2010, 15:17

Moin,

kann mir jemand irgendeine Internetseite oder Literatur empfehlen in der möglichst viele Pentatoniken bzw. Tonleitern drinstehen.
))-)) ))-))

avun

Erstellt: von avun » 14.06.2010, 15:22

Vielleicht findest du bei gitarrengriffe-online.de was.

Klick auf Gitarrenskalen, dann kannst du dir Tonart und Skalenart (unteranderem Pentatonik) auswählen.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 14.06.2010, 15:32

Perfect Guitar - The Pentatonic Workbook

http://www.amazon.de/Perfect-Guitar-Pen ... 284&sr=1-1

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pum
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Erstellt: von pum » 14.06.2010, 16:09

hallo!

Suchst du nur verschiedene Pentatoniken? Oder ein Buch, was damit lehrt?
Weil ansonsten könnte ich dir auch ne Übersicht mailen, wo die verschiedenen Pentatoniken, samt Skalen aufgeführt ist. (Müsstest halt nur selbst dann zum entsprechenden Ton verschieben)

Grüßle

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Maarvin
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Erstellt: von Maarvin » 14.06.2010, 16:18

kannst du mir dann die Übersicht auch mailen?

Email: Gismo02@web.de

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pum
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Erstellt: von pum » 14.06.2010, 16:37

Ich werd sie später zuhause einscannen und dann an alle Emails schicken, die bis dahin hier aufgeführt sind..... (Also bis ca. 18:15 Uhr habt ihr Zeit ;) )

Skeptiker
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Erstellt: von Skeptiker » 14.06.2010, 16:41

Joa, wär ich auch dran interessiert.... Bitte an: s.keptiker ättt web.de

Danngööö :-).

avun

Erstellt: von avun » 14.06.2010, 16:43

Ich an eurer Stelle würde die E-Mail Adressen als PN an pum schicken. Es sei denn ihr wollt das Risiko eingehen, dass irgendein Bot sich eure E-Mail Adressen aufschreibt und ihr irgendwann Spam erhaltet.

;)

avun

Erstellt: von avun » 14.06.2010, 16:45

Und wenn man nach pentatonik im Board über die Suchfunktion sucht, findet man auch dieses

Gitarrenlexikon

Dort gibt's dann ein PDF-File als Download, der ist auch sehenswert.

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pum
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Erstellt: von pum » 14.06.2010, 17:12

Ich glaub, dann meinte ihc was anders. Bei mir ist die Penta wie die Skalen unterteilt.... und nicht so zusammenhängend. (Also quasi die Skala nur 2 Töne fehlen) Also quasi eine unfertige Tonleiter...... Hab ich nun was falsches oder liegts an der Darstellung?

avun

Erstellt: von avun » 14.06.2010, 18:28

Hä? Bei der Pentatonik fehlen doch auch 2 Töne ^^

Aber ich kenn deine variante jetzt nicht :P

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pum
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Erstellt: von pum » 15.06.2010, 09:34

Bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen. Werds gleich einscannen und versenden. Avun dir zeig ich das dann irgendwann mal via ICQ. ;)

avun

Erstellt: von avun » 15.06.2010, 09:41

Das wär gut, würde es mir auch mal gerne angucken.

Würd mich mal interessieren was das für Unterlagen sind.

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pum
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Erstellt: von pum » 15.06.2010, 11:05

An die Emails ging es raus.

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Maarvin
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Erstellt: von Maarvin » 15.06.2010, 14:02

Die Email hab ich bekommen, aber keine Pentatonik :shock: ...

Liegt des an meiner Email oder ist des Allgemein so?

Und keine Angst, ich hab ne spam e-mail adresse und ne normale, und des isch die spam e-mail^^


Trotsdem danke fürs schicken!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.06.2010, 14:49

Es gibt 5 Pentatonik-Skalen
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Die kannst du wie einen Barré-Akkord quer über das Griffbrett hin und her schieben.

Eine Dur-Pentatonik erhält bei den oberen Diagrammen genau den Namen, den die Note unter der 1 hat.
Bei der Moll-Pentatonik ist es der Ton unter der 6.

Jede Pentatonik enthält je 3 Töne eines Dur-Akkordes bzw. je 3 Töne eines Moll-Akkordes
Man kann diese Töne zu einem mehr oder weniger einfach zu greifenden Barré-Akkord zusammenfassen:

Einige Pentatoniken kannst du sehr leicht Barré-Akkordformen zuordnen, und diese wirst du vermutlich auch am häufigsten verwenden. Die übrigen Formen lassen sich zwar leicht über die ganz einfachen "Lagerfeuer-Akkorde" ableiten, aber deren Barré-Formen sind regelrechte Fingerbrecher (zumindest für Anfänger und leicht fortgeschrittene Gitarristen). Trotzdem kann man sich die Form leicht einprägen. Ich habe aber zur Vorsicht "Fingerbrecher" mit dran geschrieben. Wichtig ist nicht, dass du alle Barrés spielen kannst, sondern dass du dir anhand der Barré-Akkorde die Grundtöne (und damit letztlich den Namen der Pentatonik) ableiten kannst.

Ich habe dir hier mal alle Dur- und Moll-Formen zusammengefasst.
Wenn du weißt, wie man die Barré-Akkorde, die ich darunter gemalt habe transponieren kannst, dann weißt du genau so wie man die Pentatonik verschieben kann. Die Pentatonik erhält dann den gleichen Namen wie der darunterliegende Akkord.

Na je, bis auf die 7er, die eher aus praktischen Gründen mit eingefügt worden sind, weil die reinen Dur-Formen als Barré entweder schwer oder gar nicht zu greifen sind. Aber schaue dir die Sache etwas länger an, dann wirst du schon hinter das Prinzip kommen.

Pentatonik in der Bb-Dur-Form (bzw. A-Dur-Form)
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Pentatonik in der A-Moll-Form
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Pentatonik in der Bm7-Form
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Pentatonik in der C-Dur-Form (Fingerbrecher)
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Pentatonik in der C7-Form (leichter verschiebbarer Akkord)
richtiger: C-Dur-Form aber vom C7-Akkord abgeleitet
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Pentatonik in der D-Dur-Form (Fingerbrecher)
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Pentatonik in der D-Moll-Form (Fingerbrecher)
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Pentatonik in der D-Moll-Form (vom Dm/F abgeleitet)
ist als Barré so einfacher zu greifen
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Pentatonik in der F-Dur-Form (bzw. E-Dur-Form)
Man sollte der Bezeichnung F-Dur-Form den Vorzug geben, da er sich eher von der F-Dur-Tonleiter auf den ersten Saiten ableitet, als von der E-Dur-Tonleiter auf den ersten Saiten.
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Pentatonik in der E-Moll-Form
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Pentatonik in der G-Dur-Form (Fingerbrecher)
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Pentatonik in der Gm7-Form
richtiger: Pentatonik in der Gm-Form aber vom Gm7-Typ abgeleitet. Es gibt keinen sinnvoll zu greifenden Akkord den man mit Gm-Form bezeichnen würde.
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Als letztes musst du noch die Blues-Pentatoniken lernen.

Es sind im Prinzip die gleichen Formen, nur dass man hinter einem Dur-Akkord die Pentatonik hinterlegt, die eigentlich zum Moll-Akkord gehört, und dass man gerne noch ein paar so genannte Blue-Notes mit hinzufügt.

Bei einem Blues in Moll wird aber keine Dur-Pentatonik hinterlegt, sondern ebenfalls eine Moll-Pentatonik, ebenfalls mit ein paar Blue-Notes gespickt.

Es gibt also 5 Fingersätze, aus denen sich insgesamt 15 Pentatonik-Skalen-Formen ableiten lassen.

Und jede dieser 15 Skalen lässt sich nochmal quer über das Griffbrett, und damit quer durch die Tonarten verschieben.

Was machst du damit?
Du findest die Tonart des Stückes heraus, und du suchst dir den passenden Barré-Akkord dazu heraus. Dann improvisierst du mit der dazugehörigen Pentatonik über das Stück.

Oder du suchst dir für jeden einzelnen Akkord die passende Barré-Form aus, und improvisierst über jeden einzelnen Akkord mit einer eigenen Pentatonik.

Meist beschränkt man sich aber nur auf ein paar Formen, die man intensiver übt.
Ich empfehle dir für den Anfang folgende 4 Formen.

Pentatonik in der Bb-Dur-Form (bzw. A-Dur-Form)
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Pentatonik in der A-Moll-Form
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Pentatonik in der F-Dur-Form (bzw. E-Dur-Form)
Man sollte der Bezeichnung F-Dur-Form den Vorzug geben, da er sich eher von der F-Dur-Tonleiter auf den ersten Saiten ableitet, als von der E-Dur-Tonleiter auf den ersten Saiten.
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Pentatonik in der E-Moll-Form
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Die Blues-Formen lassen sich leicht von den vier Formen ableiten. (Habe noch keine Grafiken dafür gezeichnet) Den Rest holst du später mal nach.

Gruß Mjchael

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Erstellt: von pum » 15.06.2010, 15:56

War da keine Datei dabei? Habs aber hochgeladen und mein Emailaccoutn sagte mir, die DAtei wäre okay.... Merkwürdig. Aber im Endefekt war das nichts anderes als mjchaels erste Aufführungen der 5 Pentatoniken.

avun

Erstellt: von avun » 15.06.2010, 16:11

Du meintest eher mjchaels aufgeführten 5 Pattern der Pentatonik!

Es kann sein das manche E-Mail Fächer Anhänge einfach mal löschen wenn sie denken da wär ein Virus drin oder es würde sich um einen gefährlichen Anhang handeln!

Schick mir mal bitte den Krämpel, wenn ich das so ausdrücken darf!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.06.2010, 16:15

Ach ja, auf einer Saite zum Ausdrucken:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ce/Gitarre_Haupt-Skalen-Akkkorde-Pentatoniken.pdf

Die erste Reihe zeigt die zugrunde liegende Dur- bzw. Molltonart in der ersten Lage an.
In der Mitte siehst du jeweils in der gleichen Zeile die Dur- bzw. Moll-Barré-Formen, die sich von der ersten Tonleiter ableiten lassen.

In der zweiten Zeile siehst du die Dur-Skala die sich ergibt, wenn du die Dur-Tonleiter weiter das Griffbrett rauf schiebst (transponierst). Dadurch ergeben sich gegebenenfalls etwas vereinfachtere Fingersätze.

Dann folgt die Dur-Pentatonik (eigentlich nur 2 Töne weniger als die Dur-Skala) und dann kommt der Dur-Akkord, den ich zum Ableiten der Dur-Tonleiter bzw. der Dur-Pentatonik benötige.
Dann folgt Spiegelferkehrt zuerst die parallele Molltonart, dann die Mollpentatonik (die aber praktischerweise den gleichen Fingersatz wie die Durpentatonik in der selben Zeile hat) und zum Schluss kommt dann die Moll-Skala.

Innerhalb einer Lage spielt man neben dem Hauptakkord in Dur und Moll meist auch die Akkordformen die direkt darüber und darunter sind. Dazu sollte man sich vielleicht noch einmal ein wenig mit dem Quintenzirkel befassen. Damit man für jede Skala die passenden Begleitakkorde beieinander hat, wurden hier 7 Zeilen und nicht 5 Zeilen angegeben. Aber die oberste und die unterste sind nur eine Wiederholung.

Wem das zu hoch ist:
Egal, vielleicht fällt dir irgendwann später mal auf, wie genial diese Zusammenstellung ist (welche so vorher in noch keinem Gitarrenbuch zu finden war)

Die PDF ist nur ein Spicker. Was man genau damit macht muss man sich in den Musiktheorie-Lektionen nochmal genauer nachlesen.
Aber man hat so das wichtigste auf einer Saite beieinander.

Vielleicht male ich die aber noch mal neu.

Gruß Mjchael

avun

Erstellt: von avun » 15.06.2010, 16:16

()(/( sehr gute arbeit! Man kann sich garnicht oft genug bedanken! Für solch Beiträge würde ich Stunden brauchen und dann wären sie wahrscheinlich für die meisten unverständlich ^^

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pum
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Erstellt: von pum » 15.06.2010, 16:22

Meinst du mich @schicken?

Kann ich erst später nach m Unterricht machen, oder du pn´st mir eben deine Addy. ;)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.06.2010, 16:27

Ich brauche auch Stunden dafür, oder ich greife auf Arbeiten zurück, die ich für die Wikibooks erstellt habe, die aber auch Stunden, ach was sag ich da... Tage und Monate gedauert haben, bis die mal so waren, wie sie jetzt sind.

Und meine ersten Erklärungsversuche waren auch alles andere als einfach zu verstehen. Habt ihr den Membern zu verdanken, die immer wieder nachgehakt haben, bis die Formulierungen immer treffender wurden.

Nach einiger Zeit bekommt man Übung darin.
Aber merke dir mal:
Lerne etwas immer so gut, dass du es auch einem anderen beibringen könntest.
Gruß Mjchael

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Maarvin
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Erstellt: von Maarvin » 15.06.2010, 16:47

Vielen dank fürs erklären, echt hammer arbeit! -::-::- -::-::- -::-::-

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