Aua Aua (Stahlsaiten)

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Laila
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Aua Aua (Stahlsaiten)

Erstellt: von Laila » 10.03.2010, 22:23

Hallo

Habe seit gestern endlich nach langen Warten meine Gitarre bekommen und gleich angefangen.
Ich habe mir zusetzlich das Buch von Peter Bursch gekauft und auch genau so begonnen. Ich wusste bis gestern nicht das Gitarre spielen so weh tun kann. Muss man wirklich so fest die Saiten runter drücken? Mir tun echt die Finger weh. :( Gibt es da einen guten Tip dass das nicht so schmerzt? Ich schaff es gerade mal 5 Minuten wenn überhaupt. Versuche mich gerade an A Dur, G Dur und D Dur, manches hört sich gut an aber anderes wieder echt sch... Mach ich was falsch?

Über Antworten von euch wäre ich echt dankbar!

LG Laila

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Gormless
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Erstellt: von Gormless » 10.03.2010, 22:32

Hört sich an, als hättest du echte Schmerzen beim spielen...
Sollte eher nicht so sein. ;) Was für eine Gitarre spielst du denn?
Eine E-Gitarre, Akustische (Nylonsaiten) oder Western-Gitarre (Akustische Gitarre mit Stahlsaiten)?

Anfänger haben zu Beginn häufig leicht schmerzende Fingerkuppen. Das legt sich mit der Zeit, wenn sich etwas Hornhaut bildet. Aber richtig weh tuen sollte es nicht. Versuch einfach die Saiten weniger fest zu drücken. ;)

Laila
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Erstellt: von Laila » 10.03.2010, 22:39

Ich hab eine Westerngitarre also mit Stahlsaiten. Ich bin echt blutiger Anfänger. Hab vorhin, so ca. vor 3-4 Stunden, wieder 5 Minuten mein Glück versucht und ich hab jetzt noch leicht das Gefühl als würde ich auf die Saiten drücken. Echt komisch... Ich hab ein Tattoo und ein paar Piercings das hat alles nicht so weh getan. Eigentlich bin ich nicht so empfindlich!

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.03.2010, 22:55

Bis sich deine Finger an die Stahlsaiten gewöhnt haben und genug Hornhaut gebildet worden ist dauert es ein paar Tage.
Evtl. aber auch noch die Saitenlage überprüfen, vielleicht sind die Saiten zu hoch eingestellt.
Was für eine Westerngitarre ist das? Hersteller? Modell?

Laila
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Erstellt: von Laila » 10.03.2010, 23:02

https://www.thomann.de/de/harley_benton_ ... re_set.htm


War gestern auch mit der Gitarre in einem Musikgeschäft und der Typ hat nichts gesagt. Er hat sie sich sehr genau angeschaut und auch darauf gespielt. Er meinte nur das man sieht das die Gitarre eine von den billigeren ist aber für den Anfang würde es reichen, später sollte ich aber mal über eine bessere nachdenken.

War es vielleicht ein Fehler mir eine Westerngitarre zu kaufen?

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.03.2010, 23:12

Wieso Fehler?
Anfangs tut man sich vielleicht einfacher auf einer Konzertgitarre zu spielen (die hat Nylonsaiten und sind leichter zu drücken), dafür finde ich aber den Klang einer Western viel besser.
Nur 49 €?
Oha, na dann würd ich doch mal ein Auge auf deine Saitenlage werfen und gegebenenfalls den Sattel einfeilen oder den Steg runterschleifen. Musste ich bei meiner 1. Gitarre auch machen.
Im Idealzustand braucht man dann nur wenig Kraft um die Saiten zu drücken.

Laila
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Erstellt: von Laila » 10.03.2010, 23:30

Sorry aber was genau muss ich da machen? Ich hab Null Ahnung von sowas und ehrlich gesagt gestern das erste mal ne Gitarre überhaupt in der Hand gehabt. :?


Fehler war auf die Stahlsaiten bezogen, da ich ja noch nie Gitarre gespielt habe.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 10.03.2010, 23:33

Mitunter helfen auch weichere Saiten.

Also gehe einfach mal in einen Musikladen, lasse dir die Saitenlage korrigieren, und ein paar weichere Stahlsaiten draufspannen.

Dann mit so wenig Druck wie möglich (also gerade so viel wie nötig) spielen, und am Anfang viele Pausen einplanen, bis sich eine Hornhaut auf den Fingern gebildet hat.

Gruß Mjchael

Desi
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Erstellt: von Desi » 11.03.2010, 07:50

Ich hab am Anfang vieeel zu heftig zugedrückt. Experimentier doch mal wieviel Druck du überhaupt brauchst, bis die klingt - Saite für Saite.
Move your ass,
and your mind will follow.

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Hellraiser
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Erstellt: von Hellraiser » 11.03.2010, 08:51

Ich bin auch auf einer Westerngitarre (also Stahlsaiten) angefangen.
Ist zwar am Anfang schmerzhafter wie auf Nylonsaiten, hat aber den
Vorteil, das die Fingerkuppen etwas schneller Hornhaut bilden.

Ich habe festgestellt, das die ersten Wochen sowieso eher dazu dienen
die Hornhaut zu bilden. Richtig Spass bringt das Gitarre üben erst,
wenn es nicht mehr so sehr zwickt. Da musst Du durch.

Wichtig ist, das Du Dich davon nicht unterkriegen lässt.
Am besten übst Du täglich nur so lange wie Du den Schmerz erträgst.
Ich meine natürlich nur den Schmerz der Fingerkuppen.
Kann sein, das das schon nach 10 Minuten der Fall ist. Egal ! Pause und weiter.
Du wirst aber bald feststellen, das Du immer ein paar Minuten länger üben kannst.

Wenn es in ein paar Wochen nach einer Stunde üben nicht mehr zwickt,
hast Du das gröbste hinter dir. Du packst das !

Gruß
Helli :twisted:

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 11.03.2010, 09:30

bester Tip:

Wenn du ein Stimmgerät hast,dann stimm deine Saiten allem einen halbton tiefer.Das entspannt die Saiten und du brauchst weniger Druck bis du erst einmal ornhaut an den Fingern hast.

Aus de tiefen E wird in dem Falle D#, aus A wird G#, aus D wird C#, aus G wird F#, aus B wird A und aus e d#

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korgli
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Erstellt: von korgli » 11.03.2010, 09:51

Hustle4Ca$h hat geschrieben:bester Tip:

Wenn du ein Stimmgerät hast,dann stimm deine Saiten allem einen halbton tiefer.Das entspannt die Saiten und du brauchst weniger Druck bis du erst einmal ornhaut an den Fingern hast.

Aus de tiefen E wird in dem Falle D#, aus A wird G#, aus D wird C#, aus G wird F#, aus B wird A und aus e d#


Würd ich nicht machen. !
Und zwar auch aus Gehörbildenden Überlegungen.
Oben wurde gesagt - DA musst du durch. JEP GENAU das meine ich auch.
Dünnere Saiten kann man, hilft aber wenig - denn - DA musst du durch.
Ich empfehle auch - est kurz üben, dann die Zeit steigern je nach aua.
Es hilft nix, zuerst muss sich Hornhaut bilden und die Finger daran gewöhnen.
Erst danach kannst du richtig starten.
Man kann auch auf Deiner günstigen Klampfe lernen, =)=)=
Für den Anfang reicht das schon. Mach nicht zuviel daran und spare lieber auf eine wirklich Gute. Dann hast du mehr davon. Und hast später eine, die du bedenkenlos mal irgendwo hin mitnehmen kannst. UND du wirst dann merken, dass es auch auf der günstigen ganz gut geht.
Auch mit hohem Saitenstand, Auch mit harten Saiten.
Lass dir einfach Zeit für Deine Finger.

fredy

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 11.03.2010, 09:56

den Halbton tiefer spielen ist kein Problem. Manche Bands benutze dauerhaft dieses Tuning. Eine meiner Gitarren ist auch dauerhaft so getuned. Versteh nicht wo dasProblem sein soll.Sobald sie Hornhaut hat kkann sie hochstimmen.So hat sie schonmal in kürzester Zeit 2 Tunings kennengelernt und evtl. sogar gelernt sie klanglich zu Unterscheiden.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 11.03.2010, 10:09

Hi
Nicht falsch verstehen.
Ist kein grosses Problem, aber es bringt beinahe nix für das AUA ! Problem.
Aber ich bin NICHT der Meinung, dass meine Meinung die Beste ist. =)=)=
Es ist lediglich meine Meinung dazu. Probieren kann man es.
Bin gepannt ob es echt was bringt.

Das ANDERS stimmen hat dann andere Gründe.
Manche Bands spielen auch dauerhaft anders als alle andern.
Muss deswegen nicht besser sein. =)=)=

fredy

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 11.03.2010, 12:36

korgli hat geschrieben:
Das ANDERS stimmen hat dann andere Gründe.
Manche Bands spielen auch dauerhaft anders als alle andern.
Muss deswegen nicht besser sein. =)=)=

fredy



DAS, mein lieber reund, habe ich auch nie behauptet :D besser ist immer relativ.Aber glaub mir,es bringt was!
Ich hab mir ne Fender CD 60 als Wandergitarre,zum mitnehmen gekauft,für knapp 100€ grad mal (übrigens coole Gitarre für den Preis) und die ist von Haus aus ziemlich hart aufgezogen. Mit nem Halbton tiefer lässt es sich definitiv leichter spielen. In der Normalstimmung tun selbst mir die Finger weh.
Gruß

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 11.03.2010, 12:54

Ich würde es aber nach wie vor zuerst mal mit weicheren Saiten und eine optimierten Saitenlage versuchen.

Das sind weniger Kompromisse (vor allem wenn man mit einem Lehrbuch und CD arbeitet.)

Man könnte natürlich rein theoretisch die Gitarre einen Halbton oder sogar einen Ganzton nach unten verstimmen, und dann den Capo in den ersten oder zweiten Bund setzen.

Man hätte dann eine geringere Saitenspannung, aber dennoch die Original-Stimmung.

Ist aber ein bisschen viel Aufwand, vor allem wenn sich ein Anfänger eh nicht mit dem ganzen Kram auskennt.

Solche Spielereien sind doch eher was für Profis, die ab und an eine tiefere Stimmung brauchen, oder den "Schlabbersound" mögen.

Also erst mal mit neuen weichen Saiten, und einem niedrigerem Steg ausprobieren.

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 11.03.2010, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 11.03.2010, 13:00

Hi
Nun nicht böse sein, aber ich denke bei dir bringt es was. Oder eben so am Anfang.
Ich denke dass es bei mir nicht soviel bringt. Meine Finger sind stahlhart. =)=)=

Ist alles eine Frage der Zeit und fleissig üben.
Und leider ist es am Anfang einfach auch so, dass man zu fest drückt.
Das Gefühl, nicht zu fest, und auch nicht zu wenig zu drücken, kommt erst mit der Zeit.
Zudem muss sich die Muskulatur im Finger auch zuerst bilden.
bei Baree kommt dann noch der Handrücken dazu usw... =)=)=

Da ich Gitarren bevorzuge, die vom Spielgefühl schon gut sind, bemerke ich das vielleicht halt nicht so. Da bin ich - rep. der Fragesteller - schon froh über Tips von Gitarristen, die auch so Probleme haben. Danke dafür.
Genau dafür ist so ein Forum gut.

Ich empfehle dennoch üben üben üben. Und niemals aufgeben.

fredy

Laila
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Erstellt: von Laila » 11.03.2010, 14:20

Erstmal vielen vielen Dank für die ganzen Antworten, echt lieb von euch.

Ich hab das eben mal mit weniger Druck probiert und auch 15 Minuten durchhalten können. Tut zwar immer noch weh aber nicht mehr so heftig wie gestern. Ich denke ich werds erstmal so versuchen. Okay es hört sich nicht unbedingt toll an aber wichtiger scheint mir wohl als erstes die Hornhaut zu bilden.

Wegen dem Stimmgerät ja ich habe eins aber ich weiß nicht wie ich die Töne verändern kann. Ich hab eins von Korg. Da muss man das doch so einstellen, das nur noch der grüne Punkt leuchtet, oder?

Wie geht das denn genau mit dem Kapo? Muss man da dann nochmals stimmen? Wo genau soll ich den hinsetzen?

Tut mir echt leid das ich so viele Fragen habe aber ich hab Null Ahnung von den ganzen! :(

LG Laila

Gast

Erstellt: von Gast » 11.03.2010, 14:41

Hustle4Ca$h hat geschrieben:bester Tip:

Wenn du ein Stimmgerät hast,dann stimm deine Saiten allem einen halbton tiefer.Das entspannt die Saiten und du brauchst weniger Druck bis du erst einmal ornhaut an den Fingern hast.

Aus de tiefen E wird in dem Falle D#, aus A wird G#, aus D wird C#, aus G wird F#, aus B wird A und aus e d#


aus dem b wird wird a# und kein a..sonst stimmts

gruss

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 11.03.2010, 17:48

stimmt,da hab ich schneller getippt als gedacht.

Laila,ist dein Stimmgerät chromatisch?Wenn ja,dann einfach saite (nehmen wir mal die oberste,tiefe E Saite) anschlagen und dann runterstimmen,bis das stimmgerät ein D# anzeigt und das dann mit jeder Saite so machen.Angenommen du stimmst die Gitarre komplett einen Halbton runter und setzt nun ein Kapo in den ersten Bund,dann hast du wieder die ganz normale Standart-Stimmung,weil ein Kapodaster mit jedem Bund wie man es richtung Korpus verschiebt einen Halbton höher klingen lässt. Das sind halt so die Standart-Theorie-Sachen die du aber auch ganz schnell begreifen wirst...da bin ich mir sicher ;)

Laila
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Erstellt: von Laila » 11.03.2010, 18:58

Danke fürs Mut machen... :)

Ich hab genau gesagt folgendes Stimmgerät: https://www.thomann.de/de/korg_ga1.htm
Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau wie man das anwendet. Ich hab nur begriffen das man so lang die Saiten spannen soll bis der grüne Punkt vollständig und allein aufleuchtet.

Wegen den Kapo, heißt das jetzt da wo ich den hinsetze, verkürzt das den Gitarrenhals? Also man zählt dann ab den Kapo die Bunde? Wenn man den Kapo in Bund 1 setzt dann wird Bund 2 so zu Bund 1? Hoffe man versteht was ich meine? ;)

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 11.03.2010, 19:23

ganz genauso ist es Laila..
Allerdings klingen dan auch alle Töne einen Halbton höher. Du kannst die Akkorde allerdings genauso spielen wie ohne Kapo. Schöne Sache so ein Teil ;)

Ok,mit dem Stimmgerät muss dir jemand anders weiterhelfen. Das hat diese Flat-Funktion,damit kenn ich mich nicht so aus. Da musste irgendwie auf Flat drücken und dann stimmen.

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