E-moll welche Finger

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icc
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E-moll welche Finger

Erstellt: von icc » 08.06.2009, 22:30

Bin neu, wie man merkt! Habe aber schon die erste Frage. Lerne im Moment nach Bernd Brümmer´s "Garantiert Gitarre lernen" Hier werden für E-moll 1. und 2. Finger benützt (D-dur zu E-moll). Ich lese aber sonst meistens 2. und 3. Finger. Kann ich das variieren, je nachdem welcher Akkord folgt? Oder ist 2. und 3. Finger ratsamer?

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InsaneX
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Erstellt: von InsaneX » 08.06.2009, 23:18

Ich hab mir angewöhnt ihn mit Mittel- und Ringfinger
zu greifen, also wie beim E-Dur nur ohne den Zeigefinger.
Ist mir bisher bei den Akkordfolgen die ich gespielt habe
besser gelungen. Manchmal greif ich den auch mit Zeige-
und Mittelfinger, jenachdem was die Situation erfordert xD
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Xarth
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Erstellt: von Xarth » 08.06.2009, 23:33

bin zwar auch erst seit nem knappen Monat dabei.
Aber bei den paar liedern bei denen ich das bis her gebraucht habe, habe ich es auch je nach Situation gemacht...

Man achtet aber auch irgendwann nicht mehr drauf mit welchen fingern man greift. Staune momentan selbst wie schnell sich die Griffe doch zu nem "mechanismus" entwickeln.

Von daher: schau wie du am besten zurecht kommst. Und nicht aufgeben ;)

gruß Xarth )()(

TenaciousB
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Erstellt: von TenaciousB » 09.06.2009, 01:02

Sehe ich ähnlich wie Xarth, jeder hat zum einen seine bevorzugte Fingerkombination, so spiele ich E-Moll lieber mit Mittel- und Ringfinger, gibt aber einige Lieder, wo du variieren musst, z.B. Wonderwall. Da musst du mit Zeige- und Mittelfinger spielen, da Ringfinger und der kleine für die A und E Saiten gebraucht werden.

icc
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Erstellt: von icc » 09.06.2009, 01:38

Danke für eure Hilfe!

@Xarth Aufgeben? Niemals!

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 09.06.2009, 06:26

sorry, hab was falsch gelesen und meine Antwort wieder editiert....

Firrel1973
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Erstellt: von Firrel1973 » 09.06.2009, 09:01

Ich hab mit meinem Gitarrenlehrer letzte Woche noch darüber gesprochen. Er hat mich darin bestätigt zu versuchen möglichst wenige Finger abzusetzen. Warum sollte man es sich unnötig schwer machen?
Ich greife E-Moll mit dem Zeige- und Mittelfinger. Ich kann somit bei einem z.B. folgenden C-Dur den Mittelfinger auf der D-Saite liegen lassen. Bei einem folgenden G-Dur den Zeigefinger auf der A-Saite. Ich suche bei jedem Lied das ich spiele nach solchen Möglichkeiten. Gibt zwar manchmal recht seltsame Griffbilder, aber letztendlich ist alles nur Übungssache.

Gruß Werner

Guitarfreak666
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Erstellt: von Guitarfreak666 » 09.06.2009, 09:03

Ich spiel auch immer mit zeige- und mittelfinger

dann sind meiner meinung nach die wechsel einfacher

aber das muss ja jeder selbst wissen
Rock on!

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blade.at
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Erstellt: von blade.at » 09.06.2009, 09:51

Meiner Meinung nach ist es wichtig, mehrere Variationen zu können. Wenn ich mit e-gitarre spiele spiele ich auch em oft mit ring und kleinen Finger, wegen powerchords... oder wenn du zB. eine ander Bassnote hast bei em, brauchst auch oft den Zeigefinger für die Bassnote.

Wenn du Anfänger bist, dann passt das schon wenn du mal eine Variation kannst, den Rest lernst du dann eh wenn du es mal brauchst!

Bleib drann! ))-))
lg

blade

Joebot
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Erstellt: von Joebot » 10.06.2009, 08:19

Wichtig ist bei Akkorden nicht die Frage "wie greifen?", sondern "was folgt?"..
Du kannst den Griff nur anpassen, wenn du weißt, was als nächstes zu greifen ist!

Volucris
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Erstellt: von Volucris » 12.06.2009, 16:15

Wollte das selbe wie Joebot schreiben. Wobei es aber auch sein kann, dass die Frage lautet: "Was war davor?". Denn wenn man vom Am zum E wechselt, dann finde ich es auch einfacher, mit Ring und Mittelfinger weiter zu spielen ;). Also es kommt meist auf dem Lied an, das du spielst - bei dem einen Lied ist Ring- und Mittelfinger besser, bei dem anderen Zeige- und Mittelfinger. Wobei ich ehrlich sein muss, dass ich bisher *immer* nur mit Ring- und Mittelfinger spielte. Ist ein wechsel wie jeder andere auch, finde ich ;).

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 12.06.2009, 17:10

Ich greife Em grundsätzlich mit Mittelfinger und Ringfinger (MR). Es sei den, eine besondere Spielsituation verlangt etwas anderes. Aber der Normalfall ist MR-Variante. Den Zeigefinger benötige ich viel eher für Bassläufe, der Vorbereitung auf Barre, oder er schwebt schon über dem Ton C (H-Saite 1. Bund) weil er vermutlich im nächsten Akkord dort oder zumindest dort in der Nähe hin muss. Auch beim Melodiepicking benötige ich meist die MR-Variante, und die ZM-Variante nur in Außnahmen.

Für einen gleichmäßigen Griffwechsel ist die MR-Variante vorteilhafter
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Zusammenfassung_der_Griffwechsel

Für bestimmte Bewegungsabläufe ist meist die MR-Variante günstiger
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_allgemeine_Regeln_zum_Fingersatz

Beim Wechseln G-Em und Em-H7 bewegt man weniger Finger.

Einen Typischen Basslauf von G nach Em läuft Runder, wenn man den Zeigefinger noch frei hat.
BildBildBild

Der funktioniert vor und zurück.


Zum Auffinden der Töne ist mit einer MR-Methode die "Ringfingerregel" möglich.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_C-Dur-Tonleiter_Workshop#Regel_2:_die_Ringfinger-Regel

Also da die ZM-Variante grifftechnisch nicht schwerer ist, als die MR-Variante, aber die MR-Variante spieltechnisch die meisten Vorteile bringt, würde ich immer bei der MR-Variante bleiben, und die ZM-Variante nur dort einsetzen, wo die MR-Variante nicht funktioniert (Wonderwall-Akkorde)

MR ist Standard, ZM ist die Ausnahme.

Gruß Mjchael

Silvax
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Erstellt: von Silvax » 10.03.2010, 19:07

Also ich als Anfänger beschäftige mich auch viel damit und bei den ganzen Gitarrenlerneninfos habe ich zumindest beim Em Griff festgestellt dass sich viele Gitarrenlehrer wie Peter Bursch, Reinhold P. und Inet Kurse darauf einig sind am sinnvollsten Ring und Mittelfinger zu erlernen, da die Griffwechsel so später einfacher werden.

Hab mir dahingehend besonders Gedanken gemacht weil ich auf meiner Konzertgitarre große Probleme mit dem G Griff und Finger 2/3 habe (Em -> G-Dur), da meine Finger nicht die längsten sind. Ich lerne trotzdem die Ring/Mittelfinger Variante auch wenn sie zumindest für mich deutlich schwerer ist.

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mjchael
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Re: Tipp für E-Moll-Akkord

Erstellt: von mjchael » 10.03.2010, 22:47

davidmarius hat geschrieben:würde gerne von euch wissen, was ihr davon haltet..[/url]


Ungefähr bei 2min27sec hast du die Finger auf dem Bund. Ich favorisiere die Position kurz vor dem Bund.

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Grunds%C3%A4tzliches_zum_Greifen_der_Akkorde#Wohin_mit_den_Fingern

Bei "Auf dem Bund" kann es zu unerwünschten Dämpfungen kommen.

Ungefähr bei 1min48sec sprichst du von der 1. bis 3 Saite, ohne das du die Nummerierung der Saiten eingeführt hast (oder zumindest noch einmal wiederholt hast). Die Nummerierung der Finger legt nahe, dass es sich bei den Saiten genau so verhält.

Für Anfänger wäre es besser "die unteren drei Saiten" - und "Die oberste Saite" etc. zu beschreiben, was Fehlinterpretationen nahezu ausschließt.

Dass man den Zeigefinger sowie den kleinen Finger senkrecht nach oben abspreizt (Hip-Hop-Geste) ist für den Anfang eine ganz witzige Masche. Aber günstiger ist es langfristig gesehen, wenn der Zeigefinger und der Kleine Finger abgewinkelt sind und vor ihrer Lieblingsposition in Lauer stehen.

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_allgemeine_Regeln_zum_Fingersatz#Bevorzugte_Positionen

Da ich selbst ab der 10 Unterrichtsstunde gezielt darauf eingehe, würde ich die Hip-Hop-Geste eher als etwas vorläufiges bezeichnen. (Für den Anfang...)

Letzteres ist aber nur am Rande...

Die Position der Finger und das Durchzählen der Saiten würde ich noch einmal überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten.

Ansonsten gibt es an diesem Video nix zu meckern. Trotz der kleinen Schönheitsfehler die ich angesprochen habe wird ein Anfänger wissen, wie man den Em-Griff greifen soll.

Aber warum soll ich eigentlich deine Hausaufgaben machen?
Sollten wir dir nicht auch helfen, Anfängerfehler für deine Homepage zu sammeln?
Und wirbst du jetzt mit unseren Tipps für deinen Online-Gitarrenkurs?

Es gibt auf Youtube gleich 300 Videos mit guten Lektionen zu einzelnen Akkorden. Dein Video sticht nicht besonders aus der Masse hervor!

Ich habe bis jetzt noch kein einziges Buch gesehen, dass nicht in der Lage war ein Em-Akkord zu vermitteln.

Die Streitfrage ist, ob man den Fingersatz mit ZM oder mit MR greift.
Warum ich MR begünstige werde ich im Folkdiplom erklären.
Man kann also die Methodik selber überprüfen, ihr zustimmen, oder sich für etwas anderes entscheiden.

Ich habe zwar kein Youtube-Video gemacht, aber ich denke der Em-Akkord wird auch aus meiner Animation deutlich:

Bild

Sollte es dir daraus nicht klar werden, dann kannst du es auch nochmal im Artikel nachlesen:
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_G_Em_C_D
Zudem findest du dort 8 Liedvorschläge für die ersten einfachen Akkordfolgen.

Weiterhin findest du noch 5 oder 6 Beispiele beim schnellen Griffwechsel
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_schneller_Griffwechsel

Und noch weitere 15 wo ich nochmal auf größere Sprünge eingehe.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Sprung_Em_D_und_Am_G

So viel nur zu den Übungen wo man den Em-Akkord übt.
Nach den Lektionen kann man den Em innen und auswendig.

Aber es werden nach 12 Unterrichtseinheiten auch die 12 wichtigsten Anfänger-Akkorde vermittelt und elementare Begleittechniken.

Weitere Akkorde werden im Anschluss behandelt.
Ich gebe mich nicht mit einem einzigen Akkord zufrieden.

Und alle Lektionen sind vollkommen kostenlos.
Und jeder kann überprüfen ob er damit klar kommt.
Und jeder kann den kritisieren (und macht es auch fleißig)
und auch weiterempfehlen (was auch viel gemacht wird. Nicht nur von mir).


Wie dein Kurs weitergeht?
Wie soll ich das wissen oder beurteilen.
Ich muss ihn mir nicht kaufen, denn ich kann Gitarre spielen, und habe keine Lust für einen neuen Anfängerkurs mehr Geld ausgeben soll, als ich für 4-6 gescheite Musikbücher (sogar mit DVD) ausgeben soll.

Das Abwerben auf fremde Seiten ist übrigens laut unseren Forenregeln verboten. Wir haben wie gesagt nichts gegen faire Werbung, aber wenn du nur Käufer für deinen Kurs hier finden willst, und in jedem Thread, wo du zufällig ein oder zwei Worte findest, die mit einem deiner Beiträge übereinstimmt, oder wo du ein Video von hast, dann fischt du mir zu viel in fremden Teichen!

Du fällst mir nicht nur hier in diesem Forum unangenehm auf.
Ich beobachte auch deine Aktivitäten im Internet, und verfolge auch die Reaktionen von den Membern aus anderen Foren auf deine Spams.

Ich arbeite schon lange genug in der IT-Brange, um zu wissen, dass dieses nicht das normale Gebaren eines soliden Geschäftsmannes ist.

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 17.03.2010, 10:49, insgesamt 7-mal geändert.

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Erstellt: von mjchael » 10.03.2010, 22:52

Silvax hat geschrieben:...Ich lerne trotzdem die Ring/Mittelfinger Variante auch wenn sie zumindest für mich deutlich schwerer ist.


Wo du vermeintlich kurze Finger hast, habe ich ein ziemlich breites Griffbrett. :lol:

Ich kann dir versichern, dass sich die Mühe und der scheinbare Mehraufwand lohnen werden. Dir werden wesentlich mehr Spieltechniken zur Verfügung stehen.

(Klassik, Jazz, Folkpicking, Fingerstyle...)

Gruß Mjchael

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