Schmerzen im Unterarm und Handgelenk

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Andre.S
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Schmerzen im Unterarm und Handgelenk

Erstellt: von Andre.S » 17.10.2009, 14:51

So jetzt nachdnem ich mich mit der E-Gitarre und den Verstärker gut verstehe :D Hab ich mal eine Frage an die etwas geübteren Spieler.
Und zwar bin ich gerade drüber Know your Enemy von Green Day nachzuspielen soweit auch kein problem ist ja nicht so schwer.

Aber ich schaff es nicht das ganze Lied durchzuspielen weil mein Unterarm innenseitig und das Handgelenk innenseitig schmerzen und ich dann die Finger dann kaum noch bewegen kann.
Dann mach ich ne pause und versuch es, wieder das selbe, ich kann dann einfach nicht mehr sauber Greifen.
Ich hab es im Sitzen und im Stehen versucht und keine Besserung.... Auch meine Handhaltung ist denke ich richtig also Handgelenk nicht zu sehr gebeugt...
.
Hinzu kommt das ich echt probleme hab Powerchords in den ersten 3 Bünden zu wechseln also zb von 244XXX auf X244XX oder so. Im 5ten und 7ten Bund ist das zb gar kein Problem.... Kann das daran liegen das ich nicht gerade der Gröste bin (168cm) und dementsprechend kurze Arme hab?

Also wenn jemand ne Vermutung hat wie ich das Problem lösen kann oder es nur besteht weil ich nocht nicht lang Spiele immer raus damit...

Gruss Andre

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 17.10.2009, 15:01

An deiner Größe wird das mit Sicherheit nicht liegen, Sicherheit im Umgreifen kommt durch Übung. Und ich habe schon 12 jährige 2 Bünde überstrecken sehen.

Zu den Schmerzen: Schmerzen bedeuten eigentlich immer eine Warnung. Du belastest deinen Körper derart, dass er beginnt zu protestieren. Schmerzende Fingerkuppen und manchmal Muskelkater sind gerade bei Anfängern nicht unüblich, manchmal tut auch die Handfläche der Greifhand weh, aber bei dir klingt das für mich nach Belastungsschmerzen. Damit ist nicht zu spaßen. Deine Handhaltung kann ich nicht beurteilen, es könnte aber durchaus daran liegen. Vielleicht spielst du auch "zu viel". Gehe es etwas langsamer an und lasse dich vor Allem bezüglich der Handhaltung von Freunden oder besser einem Gitarrenlehrer beobachten und beraten.
Sollten die Schmerzen verstärkt auftauchen und auch nach einer Spielpause nicht verschwinden solltest du zum Arzt gehen.

Falls jetzt jemand schreit, ich würde den Teufel an die Wand malen: Ich habe eine Bekannte, die seit einem halben Jahr nicht mehr (Bass) spielen kann, weil sie eine hartnäckige Knochenhautentzündung im Handgelenk hat.

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Andre.S
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Erstellt: von Andre.S » 17.10.2009, 15:09

Oh ok dann werd ich das mal beobachten . Spielen tu ich momentan ca 2-5 stunden Täglich halt mit Pausen dazwischen. Fingerkuppen machen keine Probleme da ist schon Horhaut drauf :lol: . Ist eben nur bei schnelleren spielen mit Powerchords ( z.B know your enemy mit Gp5 nachspielen) der Unterarm und das Handgelenk.
Problem ist halt ich spiel allein und Professionelle Spieler kenn ich nicht die meine Handhaltung begutachten können..
Ach ja bei den Powerchords richte ich den Daumen immer genau gegenüber des Mittelfingers aus.

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Guitarristo
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Erstellt: von Guitarristo » 17.10.2009, 15:46

Deine Schmerzen können auch von der falschen Höhe deiner Gitarre kommen, sowas hatte ich damals zu anfang auch. Ich hab die Länge des Gurtes so lange verstellt, bis mein Greifarm völlig entspannt war beim Spielen.

Eventuell drückst du die Saiten auch zu stark runter? Wenn du zu viel druck ausübst, werden deine Finder auch schneller schlapp.

Versuch auch mal bei einem Powerchord nicht mit dem Daumen hinten gegen den Hals zu drücken sondern den Daumen üben rüber zu legen, sodass du den Druck auf den Hals mit deiner ganzen Hand ausübst und nicht nur mit deinem Daumen.

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 17.10.2009, 17:37

ein paar tipps hast ja schon bekommen zur haltung, zur position der gitarre, etc.
versuch auch beim spielen einfach locker zu bleiben. wahrscheinlich bist du zu verkrampft, und dann kommen die schmerzen.
es ist aber nichts ungewoehnliches, gitarrespielen ist anstrengend fuer die muskeln, die brauchen training. einfach immer schoen powerchords-schrammeln ueben, dann wird das schon. und immer locker bleiben. sobald du verkrampfst, kleine pause einlegen, lockern und dann weiter.

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Andre.S
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Erstellt: von Andre.S » 17.10.2009, 18:12

Ok danke euch schon mal ich hab jetzt bei Spielen mal richtig gut auf alles geachtet und schon mal gemerkt das ich wenn ich schnell spiele dann zu feste auf die Saiten drück.
Wenn ich den Titel in Gp5 langsamer mach und mitspiel schaff ich das ganze Lied :lol: .
Allerdings muss ich zb bei nen Powerchord 244XXX den Gitarrenhals recht hoch halten dann geht es etwas besser, ist aber noch recht anstrengend im vergleich zu nen 799XXX....
Ich werd in Zukunft noch weng besser auf auf Hand und Gitarrenhaltung achten und bei schwächeanfällen am linken Arm Pausieren mal sehen obs besser wird.

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Andre.S
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Erstellt: von Andre.S » 18.10.2009, 17:27

So, hab mich heute mal "getraut" ein Video aufzunehmen wo ich ein ganzes Lied durchspiel. :D
Ist wirklich keine gute Qualität und nach 4 Wochen E-Gitarre natürlich mit Spielfehlern überhäuft :cry: , aber vielleicht sieht ja ein Erfahrener von euch ob ich irgendwie nen Haltungsfehler mit der linken Hand hab.
Vieleicht merkt man beim Vid das ich aufs Ende zu kaum noch richtig greifen kann weil Handgelenk und Unterarm wieder schmerzten.
Hier mal der Link: http://vids.myspace.com/index.cfm?fusea ... d=64313746

Gruss Andre

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 19.10.2009, 13:16

haltungsfehler wuerden mir jetzt nicht auffallen. aber ich glaube schon zu sehen, dass du in der linken hand vor allem wenn du in den tiefen buenden greifst, etwas verkrampft bist. das ist natuerlich auf nem video schwer zu beurteilen. aber ich glaube, du spielst einfach mit etwas zu viel kraft. versuch dich mal ganz bewusst darauf zu konzentrieren, so locker wie moeglich zu greifen, gerade so, dass die toene sauber klingen.

Tyralder
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Erstellt: von Tyralder » 19.10.2009, 17:36

Wie ich sehe hast du auch eine Western.

Der Kraftaufwand bei einer Western ist um einiges größer als das bei einer E-Gitarre der Fall ist. Wenn ich das richtig verstanden habe spielst du erst einen Monat E-Gitarre. Wen du eine Western gewöhnt bist dann würd ich auch auf zuviel Druck tippen. Einfach mal locker die Finger auf den Saiten legen, dass sollte schon ausreichen um Schnarrfrei zu spielen. ====))

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Andre.S
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Erstellt: von Andre.S » 19.10.2009, 17:46

Danke für die Tipps Jungs:D
Genau ich hab erst Western gespielt und vor nen Monat noch ne E-Gitarre zugelegt ;)
Das bestätigt fast meine Vermutung das ich zu feste Greif.....
Ist aber auch schwer sich auf den Fingerdruck zu Konzentrieren wenn man gleichzeitig von der Spielgeschwindigkeit "gehetzt" wird :? :lol:
Irgendwie muss des mit den Powerchords zusammenhängen weil auf der Western z.b. Ayo Technologie durchspielen geht ohne Probleme.
Ich werd die Tage mal die Geschwindigkeit im Gp runtersetzen und aufpassen das ich keine unkontrollierten Schraubstock Griffe mach :D und zur Abwechslung das Solo üben, vielleicht gibt es sich dann langsam mal.

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 19.10.2009, 18:37

Ah, mach Dir doch keinen Stress! Es ist zwar fast sinnlos, dies jemandem zu sagen, weil jeder so schnell wie möglich versucht spielen zu lernen.

Sinnvoller wäre es allerdings die Finger an der rechten und auch die an der linken Hand zu kräftigen. Mit ganz einfachen Übungen. 1-2-3-4 auf jeder Saite und zum Anschlagen Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger abwechselnd benutzen und zwar so, dass ein sauberer Ton rauskommt und die Saite nicht schnarrt. So kriegst Du Beweglichkeit und wenn Du noch gleichzeitig dabei 1 u 2 u 3 u 4 u zählen würdest, könntest Du auch noch an der Rhythmik arbeiten.

Fast jeder drückt am Anfang zu fest und es bringt so gut wie gar nix, man verkrampft und kann nach einer Strophe oft nicht mehr weiterspielen.

Do it slowly! =)=)= Aber ich habe es auch nicht anders gemacht....

Hab mir das noch angesehen und bin doch angenehm überrascht. Hört sich gut an und sieht auch gut aus. Vielleicht mit der rechten Hand noch etwas zu viel Gewuschel, aber ansonsten liegt der Arm schön ruhig. Ich glaube Du spielst da Powerchords und die Haltung sieht alles in allem auch sehr gut und für mich fast locker aus. Ausser wenn Du hin-und hergehst, aber das ist nach so kurzer Zeit auch normal, finde ich. Trotzdem würde ich weiter auch an der Beweglichkeit der Finger (rechts u. links) arbeiten, das bringt mehr als irgendwelche Cover runterzureissen kann ich aus Erfahrung sagen. Auch Pentatoniken oder Tonleitern, Rock'n Roll Techniken eignen sich für diese Zwecke!
Zuletzt geändert von AlBundy am 19.10.2009, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Erstellt: von Gast » 19.10.2009, 18:37

Ne kleine sache noch..die hat hier keiner erwähnt..wenn du die schmerzen im unterarm kurz vor der hand hast, also praktisch bei der pulsader(die hat damit nichts zu tun, keine angst^^) dann würde ich ofort aifhören und ne pause machen denn dann kann es zu einer sehnenscheidenentzündung kommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Sehnensche ... C3%BCndung

Aufpassen aufpassen! das ist ne unangenehme sache..jedoch ist es nur dann wahrscheinlich wenn die schmerzen am handgelent auftreten (siehe link)

Gruss^^

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 06.10.2010, 15:12

*ausgrab*

Nu hat es mich erwischt.

Spiele seit gestern erst mal nicht. Ich habe mir anscheinend auf der Arbeit den linken Arm überbelastet. Wenn die Schmerzen nicht abklingen geht es Wohl oder Übel zum Arzt. Tippen mit nur einer Hand nervt. -.-

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phunky
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Erstellt: von phunky » 06.10.2010, 16:18

Moin,

Mein Kleingeld zum Thema:

1. Warmspielen ist das wichtigste überhaupt. Das wird wohl mehr unterschätzt als alles andere beim Klampfen, einschließlich der Notenkenntnisse ;-)
Anständig langsam warmspielen. Minimum 5 Minuten, besser 10-15. Und zwar wirklich langsam. 80 BpM oder so.

2. Ein vernünftiger Ausgleich für die belasteten Extremitäten tut not, zumindest wenn man länger am Stück spielt. Ich für meinen Teil kann da Jonglieren empfehlen. Das ist leicht zu erlernen, macht Spaß und schafft einen schönen Ausgleich zu den angespannten Schultern, Arme und Händen.

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 06.10.2010, 16:28

phunky hat geschrieben:1. Warmspielen ist das wichtigste überhaupt. Das wird wohl mehr unterschätzt als alles andere beim Klampfen, einschließlich der Notenkenntnisse ;-)
Anständig langsam warmspielen. Minimum 5 Minuten, besser 10-15. Und zwar wirklich langsam. 80 BpM oder so.


10-15 min. warmspielen? o.O

Das mach ich so gut wie nie... und hab keine Schmerzen (am anfang schon..aber mittlerweile nicht mehr^^)

Einmal die Pentatoniken rauf und runterspielen und dann wird i-ein schneller Riff oder ne Melodie gespielt.. und dann kanns los gehn^^

Höchstens vorm Auftritt muss man sich lange aufwärmen^^

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phunky
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Erstellt: von phunky » 06.10.2010, 16:35

Nur weil Du das so praktizierst, ist das noch lange nicht richtig. Wenn ich im folgenden zwei Stunden spiele, dann ist es den Fingern scheißegal, ob Deine Füße auf dem Bühnenboden stehen oder auf dem Wohnzimmerparkett, die Finger spielen in beiden Fällen zwei Stunden. Und das man mit 16 noch keine Problem mit den Fingern hat, ist klar. Aber das bleibt nicht unbedingt so...

Trotzdem bestätigt das nur meine Theorie, dass das Warmspielen total unterschätzt ist. Für die Fingermuskeln ist Gitarrespielen eine sportliche Tätigkeit und vor Sport wärmt man die Muskulatur auf und lockert sie. Hast Du vielleicht schon mal von gehört. Mahlzeit.

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 06.10.2010, 16:45

Ich kann nur zustimmen, Warmspielen ist wirklich wichtig.
Hat bei mir nichts mit den Schmerzen zu tun, aber der Bewegungsapparat sollte nicht direkt in kaltem Zustand belastet werden. 100m läuft auch keiner "kalt".

Naja ... irgendwie hat's schon was damt zu tun, hab halt im kalten Regen mit Nasschleifpapier gearbeitet. Ein paar Stunden lang und dann war's passiert. :P

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saxgirl
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Erstellt: von saxgirl » 06.10.2010, 16:55

*einmisch* :)
Mir tut auch immer das Handgelenk weh. Am Anfang (naja ich spiel noch nich so lag^^ aber trotzdem) hatte ich das nie. Und in den letzten Wochen hab ich das häufig bei Powerchords, aber nur bei denen in den 1. Bünden. Und dann streiken auch meine Finger^^. Aber wenn ich die Hand dann einmal durchschüttelt gehts meistens ers wieder. :D

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 06.10.2010, 17:19

Warm spielen, dehnen, langsam machen. Für mich klingt es allerdings so, als würde die Hand verkrampfen. Überprüf mal deine Haltung. Du solltest unverkrampft spielen, nichts erzwingen und die Hand schön locker lassen. Eventuell kannst du auch ein paar Dehnübungen machen.

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 06.10.2010, 19:36

phunky hat geschrieben:....Für die Fingermuskeln ist Gitarrespielen eine sportliche Tätigkeit und vor Sport wärmt man die Muskulatur auf und lockert sie. Hast Du vielleicht schon mal von gehört. Mahlzeit.


Für die Fingermuskeln ist Gitarre spielen weniger ein Kraftakt, als ein Spaziergang...
Du musst ja nich wie verrückt gegen die Saiten pressen...

Ich weiß nicht, wie 's bei dir aussieht, aber ich wärm mich vorm gehen nicht auf..

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 06.10.2010, 19:47

Du bist ein bisschen arg auf dem Holzweg.
Für die Finger ist Gitarre spielen mitnichten ein Spaziergang. Erinnerst du dich noch an die Probleme als Anfänger?

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Erstellt: von James.Whisler » 06.10.2010, 19:50

Sunburst hat geschrieben:Erinnerst du dich noch an die Probleme als Anfänger?


Stimmt auch wieder :D

Aber das "Aufwärmen" hat mir früher auch nie geholfen^^


Und BTW is alles Übungssache ;)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 06.10.2010, 19:51

Gehen ist eine vollkommen natürliche Bewegung, die jeder irgendwann erlernt. Gitarrespielen ist für die Hände keineswegs natürlich. Aber was soll's, mit so ausgemachten Experten möchte ich mich hier gar nicht rumstreiten.

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 06.10.2010, 20:09

phunky hat geschrieben:Gehen ist eine vollkommen natürliche Bewegung, die jeder irgendwann erlernt. Gitarrespielen ist für die Hände keineswegs natürlich. Aber was soll's, mit so ausgemachten Experten möchte ich mich hier gar nicht rumstreiten.



Genauso wie beim Gitarrespielen..

Man spielt lange genug... und es wird ebenfalls zu einer natürlich bewegung^^

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Erstellt: von Sunburst » 06.10.2010, 22:33

Es ist eine antrainierte Folge komplexer Bewegungsabläufe. Aber mach man.

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Erstellt: von Madwolf » 07.10.2010, 00:29

Hey,
Eigentlich versuche ich (so gut,wie´s geht)keine beruflichen Kommentare privat abzugeben!
Ich mach´s jetzt trotzdem........ :lol:
Das eine tägliche Übungseinheit von 2 bis 5 Std. für die Muskulatur,auch mit Pausen,recht heftig ist.........dies zu erkennen braucht kein Medizinstudium?!
Das ist trainierbar?......HMMM.......Dann müsste ein Marathoni bei 5 Std.täglich ja 2 Marathons
laufen?!......beschwerdefrei...versteht sich! :shock:
Selbst Berufsgitarristen bringen das nicht jeden Tag,denn täten sie es,würden sie nach kürzester Zeit unter Überlastungssyndromen leiden,Sehnenscheidenentzündungen können echt sauig und gerne auch mal chronisch werden.
Wenn der Muskel/Sehnen Bereich mal heißläuft....kühlen und so lange aussetzen,bis es wieder weg ist!
Viel üben stärkt den Belastungsbereich,erweitert aber nicht die Belastungsgrenze ins
Unermessliche .....Schon gar nicht beschwerdefrei!
Manchmal ist weniger mehr,bei 2 bis 5 Std.tgl. mit Beschwerden .....PAUSE!
So,das war die Nachtsprechstunde...... :D

LG
Wim )()( (Fachlehrer für Physikalische Therapie,Sportphysio,Chiro)
Der Wüste lebt!

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Erstellt: von phunky » 07.10.2010, 07:44

Moin,
ich denke es ist ja auch jedem vernunftbegabten Menschen vermittelbar. (Fast) jeder Lehrer vermittelt Dir Aufwärmübungen, (fast) jedes Lehrbuch legt sie Dir an's Herz. Aber wenn man nur über die Saiten spazierengeht, ist das ja kein Problem, diesen Spaziergang meine ich ja quasi als Übung. Vor den Sprints, die der Kollege vielleicht ja auch erst lernen muss, man weiß es nicht und es ist mir auch vollkommen egal. Selbst der Pianist spielt sich die Finger warm, der ja wohl eher noch weniger Kraft aufwendet.

Aber, genau wie der Gitarrist, macht er halt Bewegungen die die Evolution nicht unbedingt eingeplant hat, für die die menschliche Hand eigentlich nicht konstruiert ist. Nun spielen wir ja schon länger Gitarre als der Zweifler hier überhaupt alt ist, er wird die Erfahrungen schon noch machen. Und wenn nicht, hat er halt Glück gehabt.

Im Grunde ist das natürlich alles total Banane, das einzige Problem ist, es könnte ihm hier jemand glauben.

Aber was solls, dumm daher reden steht noch nicht unter Strafe und verstößt nicht einmal gegen die Forenregeln. Man muss dafür halt nur jemanden finden, der blöder ist als man selbst, und dafür stell ich mich nicht zur Verfügung. Einen schönen Tag zusammen!

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 07.10.2010, 09:54

na nun nicht gleich so hitzige diskussionen phunky ;)
James.Whisler ist ja noch sehr jung und woher soll die erfahrung dann kommen....er sagt ja nur, dass er es nicht so macht und nicht das es generell richtig ist.

so jeder gute gitarrist wärmt sich hinter der bühne auf, bevor es in die vollen geht. zuhause schadet es nichts, wenn man langsam beginnt mit zb. kletterübungen und dann erst voll durchstartet.
grundsätzlich denke ich aber, dass solche schmerzen nicht ausschliesslich durch mangelndes aufwärmen auftreten, sondern durch haltungs- und spielfehler.
beginnende sehnenscheidenentzündungen deuten meist darauf hin, dass man das handgelenk zu sehr einknickt bzw. tatsächlich die saiten mehr drückt als nötig. eben ne typische überanstrengung der muskulatur und sehnen.
manchmal ist auch einfach die akustische gitarre zu groß und das kann dann durchaus der rechten schulter und dem arm schaden.
nicht jeder kann auf dauer ne jumbo spielen.
bzw., für einige leute ist vielleicht ausgerechnet die jumbo am besten...
deshalb sollte man hier auch in dem fragebogen zur kaufberatung die frage *wie groß bist du* hinzufügen.

wichtig ist, es allgemein nicht zu übertreiben und öfter mal ne pause einzulegen.

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Erstellt: von phunky » 07.10.2010, 10:01

Moin,

musicdevil hat geschrieben:na nun nicht gleich so hitzige diskussionen phunky ;)
James.Whisler ist ja noch sehr jung und woher soll die erfahrung dann kommen....er sagt ja nur, dass er es nicht so macht und nicht das es generell richtig ist.
...


Du hast ja recht. Und mir ist es ja auch vollkommen wurscht, was der Knabe treibt. Aber hitzig ist das nicht, nur genervt ;-).

Aber ich halt mich hier jetzt raus, versprochen. Ist ja alles gesagt.

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 07.10.2010, 10:35

Jetzt mische ich mich auch nochmal ein!

Als ich anfing zu spielen, waren die Schmerzen in den Fingern normal, da ja noch keine Hornhaut vorhanden war. Nachdem sich diese gebildet hatte, konnte ich auch länger ohne Schmerzen üben. Irgendwann bekam ich beim Üben, ein Ziehen im Arm sowie in der Greifhand. Also ging ich zum Arzt. Dieser stellte bei mir eine Sehnenscheidendzündung fest. Also musste ich erst mal 2 Wochen komplett aussetzen. Das hatte ich schon öfters. Nur es lag nicht an der Gitarre, sondern an meinem Job. Sch... Computerarbeit. Das ist auch keine natürliche Haltung der Hand.

Zum Spielen:
Wenn es weh tut, sofort eine Pause machen! Vorher immer etwas aufwärmen. Und wenn es nur leichte Akkorde sind, die man langsam spielt. Das ist wie mit einem Fernseher aus den 50er Jahren. Die mussten auch erst warm werden, bevor sie liefen.
Wenn die Schmerzen dann immer noch nicht verschwunden sind, würde ich in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der sich den Arm mal anguckt. In meinem Fall bekam ich eine Salbe. Nach 3 Tagen Gitarrenabstinenz war alles wieder ok! So etwas kann chronisch werden, und somit das Gitarre spielen beenden. Und ich glaube, dass das keiner will!

Greetz Harry
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Erstellt: von googlemeister » 07.10.2010, 10:36

Aufwärmen hat auch nicht nur was mit Muskeln und Sehnen zu tun die übrigens recht wichtig sind (:P) sondern auch was mit Konzentration. Auf die bevorstehende Aufgabe, wie das lernen einer bestimmten Technik, erfordert körperliche und geistige Höchstleistung. Aufwärmen ist sehr wichtig. Klar kannst du auch ohne aufwärmen spielen aber dein Körper wird sich irgendwann rächen. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wieviele Zerrungen oder Nerven ich mir eingeklemmt habe weil ich direkt von 0 auf 100 bin. Geschweige denn im Schwimmwettkampf ohne sich warm gemacht zu haben auf Zeit zu schwimmen und voll ins Becken zu reiern. Sportler kriegen selbst im extrem aufgewärmten Zustand Verletzungen etc. Was glaubt ihr dann wie hoch die Gefahr ist im unaufgewärmten Zustand eine Verletzung zu kriegen?

Ich glaube JEDER kennt eine oder mehrere der Situationen: Man wacht morgens auf, streckt sich oder dreht seinen Kopf zur Seite und zack Hals leicht verenkt. Nen Nerv im Rücken eingeklemmt beim schlafen. Schwindelgefühle oder schwarz vor Augen bei sportlicher Belastung von 0-100. Unabhängig davon ist jeder (behaupte ich) im aufgewärmten Zustand besser als unaufgewärmt. Egal um welche Tätigkeit es da geht. Und das wird wohl seinen Grund haben, nicht? :)

Ich probiere auch ab und zu auf im kalten Zustand mal nen Lied zu spielen weil ich auch lernen will wenn ich nicht zu 100% aufgewärmt bin eine gewisse Leistung zu bringen. Wenn ich manchmal sehe das unaufgewärmt ich nichtmal Linke und Rechte Hand synchronisiert bekomme, könnte ich kotzen :D Hab letztens übrigens von 0 auf 100% Hammer Ons und Pull Offs gemacht. Schnellste Geschwindigkeit die ich hinbekommen habe und was war? 2 mins später schon ein ziehen im Handgelenk. Zufall? ;-)

@Harry
Bin selber in der IT und ich hatte früher damit auch Probleme. Seit ich mich aber an die Arbeitsplatzbestimmungen halte was Stuhl, Haltung etc. angeht hatte ich nie wieder Probleme.
Die Antwort: Üben, üben, üben!
Alles eine Frage des Anspruchs!

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Erstellt: von Harry83 » 07.10.2010, 11:50

googlemeister hat geschrieben:Bin selber in der IT und ich hatte früher damit auch Probleme. Seit ich mich aber an die Arbeitsplatzbestimmungen halte was Stuhl, Haltung etc. angeht hatte ich nie wieder Probleme.


Das Problem habe ich gelöst! Ich habe einen Bürostehplatz beim Gesundheitsamt beantragt. Jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich im Sitzen, oder im stehen arbeite. Wobei ich stehen bevorzuge. Seitdem habe ich kaum noch Probleme.

Aber du hast Recht! Man kann es z.B. mit Sportlern vergleichen. Die machen sich auch vorher immer warm. Wenn nicht, ist die Gefahr einer Verletzung höher. Ich bin zwar ein Sportmuffel, aber das weiß ich noch aus meiner Schulzeit. Ohne Aufwärmen haben wir noch nicht einmal Fußball gespielt.
Bei der Gitarre ist es ähnlich. Die Hand ist ursprünglich nicht dazu gedacht, um Gitarre zu spielen. Beim spielen selbst, ist die Hand in einer unbequemen Haltung. Deshalb immer aufwärmen! Ich mache es auch nicht immer! Aber dann merke ich auch, dass ich nach kurzer Zeit schon eine Pause brauche.
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Erstellt: von googlemeister » 07.10.2010, 12:27

Hehe grade mit Fußball habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Beispielsweise bin ich zum Training gekommen und die Leute trudelten ein und wie das häufig so ist wird direkt angefangen zu schießen. Ich Held ca. 2-3 mal gepasst und direkt Vollspannschuss -> Zerrung -> 4 Wochen Ausfall.

Anderes Beispiel gleiche Sportart: Hallenfußball. Ich Held unaufgewärmt nen Volley -> Zerrung -> 4 Wochen Ausfall

Noch ein Beispiel (Badminton): Unaufgewärmt direkt losgelegt mit Ausfallschritten -> Nerv im Fuß eingeklemmt -> 3 Wochen Pause

Gibt noch mehr: Zu hohes Trainingsgewicht beim Bankdrücken -> Handgelenk zieht -> drohende Sehnenscheidenentzündung -> 2 Wochen Pause

Irgendwann hab ichs dann doch gelernt und ich laufe mich bei jeder Sportart warm egal was für eine. Ich bin zwar der einzige der sich in einer Badmintonhalle warm läuft aber besser als auszufallen ;) Hetzen lass ich mich nicht mehr. Ich laufe solange bis ich das Gefühl habe das es genug war. Ist meist so 10 Mins bis ich auf Betriebstemperatur komme. In etwa so wie beim Gitarre spielen, denn da brauche ich auch meine 10 Minuten.

Lieber 10 Minuten statt wegen ner Sehnenscheidenentzündung, Schulterschmerzen oder sonstwas auszufallen und Gefahr zu laufen das es chronisch wird.
Die Antwort: Üben, üben, üben!

Alles eine Frage des Anspruchs!

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Erstellt: von Madwolf » 07.10.2010, 12:31

@Harry:
3 Tage Gitarrenabstinenz......das ist der Punkt.....alles richtig gemacht! =(=))=


Aufwärmen....immer gut!
Haltung verbessern(lassen).....sehr gut!
Schmerz ist ein Zeichen von Fehl-oder Überbelastung....nix anderes(gilt jetzt für Muskeln und Sehnen,nicht für Zahnschmerzen :lol: )....nicht gut!
Ruhig mal ab und zu Hände,Unterarme und Gelenke vorm Fernseher ´n bisschen mit Sportsalbe
massieren,da schreien die Dankeschön!


LG
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 07.10.2010, 16:35

Als ich das erste Mal so ein Ziehen bekam, habe ich es noch ignoriert. Nachdem es aber nach ein paar Tagen immer noch nicht besser war, fragte ich hier im Forum mal nach. Die Antworten, die ich bekam, waren eindeutig! Ich soll zum Arzt gehen! Im schlimmsten Fall könne eine Sehnenscheidenentzündung, so wie sie bei mir auftrat, chronisch werden, und meine "Karriere" als Gitarrist beenden. Also zum Arzt. Nach ca. 5 Minuten fragte er mich, was ich denn gemacht habe. Ich sagte ihm: "Ich spiele Gitarre, und arbeite am PC." Daraufhin meinte er, ich solle es nicht übertreiben, und ein paar Tage Pause machen. Das war es dann auch schon. Er meinte, dass Voltaren sehr gut sei. Also holte ich mir die Salbe. Nach ein paar Tagen waren die Schmerzen wie weggeblasen. Ob jetzt die Gitarre oder der Computer Schuld hat, konnte er nicht feststellen. Fakt ist aber: Sobald etwas weh tut; unbedingt eine Pause einlegen, bis es wieder abgeklungen ist. Wenn es dann nach 2 Tagen nicht besser geworden ist, ruhig zum Arzt gehen, und fragen. Keine Panik! Der Arm bleibt dran! :D
Natürlich können, wie schon gesagt, auch noch viele andere Sachen, gerade beim Gitarre klimpern, Schmerzen auslösen.
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Erstellt: von Sunburst » 07.10.2010, 16:49

Nur mal so als kurzes Update: Seit Dienstag keine Gitarre mehr in der Hand gehabt, heute zum Arzt gehen wollen, aber auf Grund Kühlens und Schonens sind die Schmerzen bereits besser. Und ja, lieber Pause, als was chronisches fangen!

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Erstellt: von Madwolf » 07.10.2010, 21:29

Ist doch ganz einfach?! =(=))= =(=))= =(=))=
Voltaren ist übrigens das Topsälbchen für solche Fälle,da der Wirkstoff Diclophenac schmerzlindernd UND entzündungshemmend wirkt.
Legt man sie in den Kühlschrank,wirkt sie auch noch kühlend!
Also 3 Fliegen mit einer .........Klatsch


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Erstellt: von Sunburst » 07.10.2010, 21:44

Ja, Voltaren ist echt ein feines Zeugs bei solchen Sachen.

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Erstellt: von Felixus » 07.10.2010, 23:25

....noch was zur PC-Arbeit: Bei mir haben zwei Dinge sehr geholfen - eine ergonomisch geformte Tastatur mit Handballenauflage und ein Mauspad mit Handballenauflage. Entlastet Handgelenk und Unterarme ungemein, wenn man 8 Std. tlg. vor dem Ding hockt.

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Erstellt: von Madwolf » 08.10.2010, 00:18

Immer mehr Firmen gleichen sich dem holländischen Muster an und lassen geschulte
Kollegen die Arbeitsplätze "einrichten".
Ergebnis:Weniger krankheitsbedingte Ausfälle,zufriedene Mitarbeiter(denn mein Konzern kümmert sich um mich)!
Diesen Markt decke ich z.B. in meinem Umfeld ganz gut ab,alle sind glücklich........................
(Ich auch :D )
Manchmal kommen die Nackenbeschwerden vom "eingeklemmten" Telefon oder vom Bildschirm
im falschen Blickwinkel?!
Falsche Höhe der Tastatur oder des Stuhl´s?!
Fehlhaltung ist übrigens auch nicht trainierbar....beschwerdefrei!(Lachflash ohne Smiley.........
....Schulligung!)
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Erstellt: von Harry83 » 08.10.2010, 07:36

Moin!

Da ich schon des Öfteren Probleme mit den Gelenken im Arm hatte, habe ich immer einen Vorrat Voltaren zu Hause. Die Salbe richt zwar nicht gerade angenehm, wirkt aber echte Wunder.

Zur Arbeit am PC. Da ich jetzt im Sitzen aber auch stehen arbeiten kann, treten bis jetzt, bei mir keine Beschwerden mehr auf. Ich schätze, dass es an der Haltung liegt. Die Arme sowie der Rücken wird entlasstet. So beugt man Schmerzen vor.
Felixus hat es schon geschrieben: Eine gute Tastatur und ein Mousepad mit Handballenauflage können auch hilfreich sein. So ein Mousepad habe ich nicht nur auf der Arbeit, sondern auch zu Hause. Der Nachteil: Durch die Gelkammer quitscht es, wenn ich meine Hand bewege. Aber daran gewöhnt man sich.
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Erstellt: von Hendrixor » 08.10.2010, 13:16

Moin Mit Gitarreros.

Ich hatte vor einiger Zeit auch Probleme mit den Sehnscheiden und zwar heftigst. Ganze 1 1/2 Jahre ging nichts. Mein Hausarzt hatte dazu keine andere Idee als, "Müssen sie schonen, sonst geht das nicht weg". Tja hat nicht geholfen, ist auch schwachsinn, weiß ich jetzt. #
Also dachte ich ich fass mal zusammen, was ich seit dem weiß, auch wenn sich das mit vorangegangenen Posts ein bisschen überschneidet:

1. aufwärmen! Ist nix neues.. (Victor Wooten spielt immer Basketball vor gigs. Er wärmt also nicht nur die Finger auf sondern den ganzen Körper. Coole Herangehensweise, obwohl Basketball ein bisschen Angst für die Finger hat.
2. Wenn es wehtut, SOFORT AUFHÖREN! auch nicht in der Bandprobe den Schmerzresistenten Action Held spielen.
3. Die Ursache suchen: Haltung bspw. Aber auch Stress kann der Grund sein (viel üben für einen wichtigen Aufrtitt, Aufnahmeprüfung etc.) Wichtig ist, dass man sich Pausen gönnt und locker bleibt!
4. Salben erreichen in der Regel nicht die Ursache. Voltaren und vor allem die berühmte großartige Pferdesalbe sind aber angenem und tragen zur akuten Schmerzlinderung bei und das kann ja nicht schaden.
5. Wenn die Scherzen nicht besser werden zum Arzt gehen. Aber vorsicht. Wenn man länger als einen Monat (glaube ich) nicht spielt/tippt usw. und es nicht besser wird, ist die Entzündung chronisch. Der normale Hausarzt sagt dann gerne mal etwas wie, "das geht jetzt nicht mehr weg". Das ist Unsinn! Am besten zum Neurologen überweisen lassen, denn da liegt das Problem dann oft: "chronifiziertes Schmerzsyndrom" heißt das dann unter Umständen.
6. Es gibt natürlich auch ander Ursachen, das war bei mir die Reihenfolge der ärztlichen Untersuchung
a. Gelenke einschienen mit Gips. Das schließt eine akute Entzündung aus, da man nicht mehr überlasten kann. Gleichzeitig Homöopathische Medikamente zur Entzündungshemmung. Lasst euch kein Cortison andrehen, das wurde bei mir versucht...
b. Röntgen des Rücken / Halswirbelsäule. Verspannungen, die auf die Wirbelsäule drücken können auch auf die Arme abstrahlen.
c. ab zum Neurologen. Reflextests. Ich hatte sogar glück, weil ich bei einem arzt war, der auf Musikermedizin spezialisiert war, der dann auch auf die Haltung geschaut hat und das mit einem psychologischen Gespräch verknüpft hat.
d. Von diesem kam die Empfehlung frei von Druck wieder mit spielen anzufangen. Nur Sachen auf die man Lust hat und die nicht zu schwer zu spielen sind. Den Spaß am INstrument wieder finden, nannte der das.

Und recht hatte er! Nach 2 Monaten war ich zwar nicht wieder vollständig wieder fit, aber schmerzfrei und hatte ein Tool an der Hand, wie ich bei Überbelastung reagieren kann und spüre, wann es zu viel ist.

Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen und ich schreibe nicht am Thread vorbei...
Ich werde die Tage auch noch mal rübergucken, weil das schon ein bisschen her ist. Vielleicht hab ich was übersehen, also bestimmt habe ich was übersehen... Naja...

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 08.10.2010, 15:07

bin gestern beim Elternabend z. B. auf einem Kinderstuhl gesessen.... Furchtbar hatte schlimmste Nackenschmerzen hinterher... Ich wusste einfach nicht wohin mit dem Kopf und die ganze Zeit auf den Boden kucken ist auch nicht gerade höflich....

Heute Nacht mit wahnsinnigen Nackenschmerzen aufgewacht, konnte mich aber erinnern, dass es letztes Jahr das gleiche Elend war nach dem Elternabend.....

Krieg teilweise auch von einem mal was absägen oder Kettensäge anschmeissen (wenn man öfter ziehen muss) und dann auch noch über dem Kopf arbeitet wahnsinnige Nackenschmerzen.... Teilweise auch Spannungskopfschmerzen...

Kann Euch das mit dem Handgelenk also gut nachfühlen!

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korgli
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Erstellt: von korgli » 08.10.2010, 17:15

Hi
Bischt halt auch nicht mehr der Jüngste.
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fredy

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