Wikibooks - Melodiepicking Workshop (19 Stücke + 3 Übungen)

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mjchael
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Wikibooks - Melodiepicking Workshop (19 Stücke + 3 Übungen)

Erstellt: von mjchael » 10.10.2009, 01:41

Die Einführung in das Melodiepicking bei den Wikbooks enthält schon eine ganze Reihe von Liedern, die ich arrangiert habe.

Erläuterungen zu den Stücken findet ihr unmittelbar auf den Wikibooks, aber alle Tabs findet ihr hier als Powertabs-File gezippt.

Die ersten Stücke sind schon für Anfänger mit ganz wenig Zupferfahrung geeignet.

Lasst euch durch die Kinderlieder nicht täuschen. Es geht beim Fingerpicking-Workshop hauptsächlich um die Einführung Technik. Das, was man bei den Kinderliedern lernt, unterscheidet sich durch nichts von den Sachen, die man für populäre Lieder braucht.

Da ich öfter mal im Gottesdienst was vorspiele, sind auch einige fromme Sachen mit dabei. Und wenn ich so was schon mal arrangiere, kann ich es auch reinsetzen. Wenn ihr so gar nichts damit anfangen könnt, hebt die euch auf, wenn ihr mal was für eine fromme Gelegenheit braucht. (Hochzeit, 80ste Geburzstag der Großmutter etc.... )

Das "Gott ist gegenwärtig" ist eine Art Etüde für verschiedene Begleitmöglichkeiten. Solltet ihr ruhig mal ausprobieren. (Die etwas Fortgeschritteneren)

Whiskey in the Jar, Aura Lee, Jamaica Farwell, Die Moldau (Idee habe ich von Remarc hier aus dem Forum) und Joshua Fit The Battle Of Jericho finde ich sind mir ganz gut gelungen. Aber hört euch selbst durch!

  1. Laterne
  2. Oh My Darling Clementine
  3. Die Wissenschaft hat festgestellt
  4. Hänsel und Gretel
  5. Hänschen klein
  6. Dornrösschen (Jul 09)
  7. Fright-Train (Jan 09)
  8. Oh Susanna (Feb 09)
  9. Should Auld Acquaintance
  10. Michael Row Your Board Ashore
  11. Whiskey in the Jar
  12. Oh When The Saint
  13. Aura Lee
  14. Can the Circle be unbroken
  15. Die Moldau (neu Jan. 2010)
  16. Bei dir Jesus will ich bleiben
  17. Jamaica Farwell
  18. Joshua Fit The Battle Of Jericho
  19. Gott ist gegenwärtig


Die Kommentare zu den Liedern könnt ihr euch da anschauen, aber die Tabs könnt ihr euch hier downloaden.
Dateianhänge
Wikibooks_Melodiepicking_Workshop_12.03.10.zip
Nach über 50 Downloads habe ich alle verstreuten Lieder aus dem Thread hier noch einmal in eine Zip-Datei zusammengefasst und sortiert.
(84.39 KiB) 64-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von mjchael am 12.04.2010, 15:17, insgesamt 9-mal geändert.

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Fright Train (Melodiepicking)

Erstellt: von teacup » 28.12.2009, 15:34

Hallo mjchael,
jetzt wo das Üben der ganzen tollen Weihnachtslieder, die hier zur Verfügung gestellt worden sind, ein wenig in den Hintergrund rutschen kann, hab ich wieder mehr Zeit, mich deinen anderen "Übungs"stücken zuzuwenden.

Nun hab ich dazu allerdings eine Frage (keine Sorge, es wird sicherlich noch die eine oder andere Folgen, aber alles zu seiner Zeit). Es geht um das Stück "Fright Train" Ich hab es im Sommer schon das eine oder andere Mal probiert, aber da ging das ganz noch so gar nicht, also hab ich es immer wieder beiseite gelegt. Inzwischen kann ich es aber wenigstens schon mal von Anfang bis Ende durchspielen, wobei ich die Geschwindigkeit aber um einiges runterschrauben musste.

Meine Frage bezieht sich jetzt auf die Takte 11 und 12, wo da auf der tiefen E-saite noch diese (1) oben drüber steht. das ist jetzt ein "kann", "müsste", "sollte" oder "anstelle von leerer A-Saite" -Ton?

Ich meine, wenn ich jetzt versuche, die E-saite im 1.Bund mitzugreifen, gleichzeitig aber die A-Saite offen zu spielen, dann kann ich das ganze schon mal nicht als Barree greifen. ich weiß also nicht, wie ich die Finger setzen soll/kann, um diesen Part einigermaßen entspannt hinzubekommen.

(Ein ähnliches Problem hab ich glaub ich auch bei der "Spanischen Romanze", wenn ich versuch, die Bassbegleitung mitzuspielen). Ich hoffe, ich hab einigermaßen verständlich ausgedrückt, wo mein Problem liegt.

Vielleicht könntest du mir einen kleinen Tipp geben, ich wär jedenfalls für jede kleine Hilfestellung dankbar.

Wünsch dir noch einen schönen Start in die neue Woche,
Gruß, teacup

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Erstellt: von mjchael » 29.12.2009, 12:44

Ich nehme dein Posting zum Anlass, den Beitrag auf den Wikibooks zu vervollständigen.

Freight-Trein

Ich hoffe, das beantwortet deine Fragen.

Ich habe mir auch noch einmal die Spanische Romanze vorgenommen.

Ich hoffe die Fingerzeige werden dir beim Lernen helfen.

Spanische Romanze

Leider bekomme ich mit Power-Tab oder Guitar-Pro keinen perfekten Ausdruck hin. Also gehe ich einen Kompromiss ein, um möglichst viele Informationen zu hinterlassen, aber alles auf eine oder zwei Seiten zu bekommen. Ich habe mich sehr bemüht ganze Seiten mit nur einer Melodiezeile zu vermeiden.

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 03.03.2010, 00:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von teacup » 29.12.2009, 15:42

Hallo mjchael,
vielen Dank erst mal für deine Bemühungen. Deine Ausführungen helfen mir bei diesen beiden Stücken um einiges weiter. Nebenbei musste ich feststellen, wenn ich die Spanische Romanze gleich zu Beginn meiner Übungen spiele, dann kann ich Takt 9 und 10 (mit Bassbegleitung) spielen, ohne dass die Saiten schnaddeln (besonders die H-Saite macht mich irre). Wenn ich im Gegensatz erst was anderes mache (z.B Lieder schrammel oder einfach nur ein paar Akkorde zupfe) und dann zur sapnischen Romanze übergehe, dann komm ich mit diesen beiden Takten so überhaupt nicht zurecht. Verstehen kann ich dass nicht, weil ich eigentlich immer dachte, sowas geht leichter, wenn die Finger "warmgespielt" sind. Aber irgendwie scheint dass wohl doch nicht so zu sein.
Wünsch dir noch einen schönen Tag und bis zur nächsten Frage
Gruß, teacup

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 02.03.2010, 19:58

Hallo mjchael, ich hätte auch noch eine Frage zu den Noten mit den Klammern, mir scheint das wird da in verschiedenem Zusammenhang verwendet.

Und zwar bei dem hier: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... icking.pdf

Ganz allgemein: Wann nehme ich bei der Melodielinie denn den Zeigefinger, und wann den Mittelfinger zum zupfen?
Für die e-Saite den Mittefinger, für H-Saite den Zeigefinger? Oder immer den Zeigefinger, nur bei den Klammern der Mittelfinger? Oder ist es egal, einfach so wie es mir passt?
Hab ein paar Sachen ausprobiert, das scheint mir - bei meinem momentanen Tempo - relativ ausgeglichen, keins bringt große Nachteile oder Vorteile, aber ich denke mir bei schnelleren und komplizierteren Stücken könnte das anderst sein.

Lg Thomas


PS: Ich finde deine Arbeit hier wieder echt klasse! Es ist alles sehr deutlich und strukturiert, oft mit guten Vorübungen und Erklärungen. Das macht sehr viel Spaß das zu spielen und damit herumzuexperiemteiren! Vielen Dank dafür!
Habe nix besseres zu tun als Gitarre spielen... Studenten eben *pff*

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Erstellt: von mjchael » 03.03.2010, 00:01

Hallo mjchael, ich hätte auch noch eine Frage zu den Noten mit den Klammern, mir scheint das wird da in verschiedenem Zusammenhang verwendet.


Was die Klammern bei diesem Lied betrifft wird dir klar, wenn du den Text dazu singst. Ganz grob wird ja die Melodie zwei mal wiederholt. Doch im einzelnen werden mal eine Viertel-Note gesungen, und mal zwei Achtel. Das hängt einzig vom Text ab, und es ist in jeder Strophe verschieden. Durch die Klammern wollte ich vermeiden, dass ich zu viel einfach nur wiederholen muss.

Ich will euere Druckkosten möglichst klein halten, und möglichst alles auf einer Seite darstellen. Leider habe ich nur begrenzte Darstellungsmöglichkeiten bei Power-Tab (übrigens auch bei Guitar-Pro und Tux-Guitar)

Bei anderen Liedern unterscheide ich Melodietöne von reinen Begleittönen. Ich werde mir das Lied noch einmal genauer anschauen, und bei der Lektionsbeschreibung entsprechendes mit dazu schreiben.

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Melodiepicking_-_Die_Wissenschaft_hat_festgestellt

Ganz allgemein: Wann nehme ich bei der Melodielinie denn den Zeigefinger, und wann den Mittelfinger zum zupfen?
Für die e-Saite den Mittefinger, für H-Saite den Zeigefinger? Oder immer den Zeigefinger, nur bei den Klammern der Mittelfinger? Oder ist es egal, einfach so wie es mir passt?


Zum einen orientiere ich mich meist an den bekannten Picking-Zupfmuster, die bei der "Vorbedingung" mit angegeben wurden.

Einführung_in_das_3-Finger-Picking

Daraus ergibt sich, dass ich den Mittelfinger meist bei den Tönen verwende, die auf eine Zahl fällt, und den Zeigefinger auf die Töne die auf die "und" fallen.

Vom Zupfen her kennst du aber auch die allgemeine Regel, dass der Ringfinger die Saite über dem Zeigefinger übernimmt.

Das wähle ich also das aus, was am besten ins Spiel passt.

Durch meine Routine bei den Picking-Pattern zwängen sich bei mir gewisse Fingersätze für die Zupfhand regelrecht auf. Wenn es aber mehr zum Zupfen geht, schalte ich automatisch um. Aber je nach dem kommt bei der Melodie auch einfach nur Zeigefinger und Mittelfinger abwechselnd.

Dabei bemühe ich mich weitestgehend mich an die oben genannten Prinzipien halten (Zahl = M; + = Z) aber wenn es an einer Stelle unpraktisch ist, werfe ich alles über den Haufen, und spiele was mir gerade sinnvoll erscheint.

Hab ein paar Sachen ausprobiert, das scheint mir - bei meinem momentanen Tempo - relativ ausgeglichen, keins bringt große Nachteile oder Vorteile, aber ich denke mir bei schnelleren und komplizierteren Stücken könnte das anderst sein.


Wie ich oben gezeigt habe leite ich meine Fingersätze aus verschiedenen Routinen ab. Mal sind es die klassischen Zupfmuster, mal die Picking-Pattern und mal ist es das Klassische Melodiespielen mit dem Wechselschlag (immer M und Z abwechseln bzw. Z und M abwechseln).

Es sind diese Routinen, die einem bei den meisten Spielsituationen helfen.

Bei vielen Sachen muss ich überhaupt nicht mehr darüber nachdenken, wie ich etwas zupfe. Es läuft einfach. Aber es gibt auch Sachen, da muss ich herumtüfteln, und es mir zur Not über die Noten oder Tabulatur schreiben.

Gruß Mjchael

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 03.03.2010, 00:30

mjchael hat geschrieben:Was die Klammern bei diesem Lied betrifft wird dir klar, wenn du den Text dazu singst. Ganz grob wird ja die Melodie zwei mal wiederholt.

Ach ok, das schau ich mir dann nochmals an, bin ja noch am üben und es läuft noch nicht am Stück mit singen. Ich kannte das Lied davor gar nicht, fand es aber sehr lustig. Im Internet findet man ja noch weitere Strophen. Und in dem MIDI hört man ja gleich auf anhieb die Melodie raus!

mjchael hat geschrieben:Daraus ergibt sich, dass ich den Mittelfinger meist bei den Tönen verwende, die auf eine Zahl fällt, und den Zeigefinger auf die Töne die auf die "und" fallen.

Vom Zupfen her kennst du aber auch die allgemeine Regel, dass der Ringfinger die Saite über dem Zeigefinger übernimmt.


Meinst du nicht Mittelfinger? Falls ja: Das hatte ich an vielen Stellen ohnhin übernommen, vielleicht auch weil ich einige Lieder nochmal mit dem Travis oder Folk-Pattern begleitet habe.

Auf jeden Fall danke für die Antwort, bin bei Sachen in die ich viel Übungszeit investiere manchmal unsicher, weil ich auch schon Sachen falsch gelernt habe, und das ist nachher richtig doof!
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Erstellt: von mjchael » 03.03.2010, 00:57

VERTIPPTNOCHMAL

Klar meinte ich den Mittelfinger. :D

Und jetzt weißt du auch wie es zu den Klammern kommt.

Du musst die Klammern gar nicht spielen, wenn du es Solo spielst. Das stört gar nicht, wenn die fehlen. Auch wenn mal einer mitsingen sollte. Das hatte ich auch schon erklärt, aber erst ein paar Lektionen später.

Ich habe es aber mal eben in die aktuelle Songbegleitung mit hinzu geschrieben.

übrigens
Ein Solostück auf Gitarre spielt nicht unbedingt jeden einzelnen Ton mit, den man singen würde. Wenn zwei oder mehrere Silben auf einem Ton bleiben, kommt es öfter mal vor, dass man für die Soloversion mehrere Silben zu einem Ton zusammenfasst. Dennoch erscheint es nicht so, als ob etwas fehlen würde. Also es macht nichts aus, wenn du die eingeklammerten Noten einfach übersiehst. Wer aber den Text mitsingt, der kann sie ruhig mitspielen.


Gruß mjchael

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