was zum ... heisst G/D?

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hekata
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was zum ... heisst G/D?

Erstellt: von hekata » 08.10.2009, 18:05

Ich hoffe, ihr lacht mich jetzt nicht aus. ist wahrscheinlich ne banale lösung, die ich jedoch nirgens finde!

was heisst der griff G/D ?
ich hab versucht das lied mit G ODER mit D zu spielen. beides klingt ziemlich falsch.

HELP

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 08.10.2009, 18:10

Einfach ein G spielen sollte auch klappen. Normal ist der tiefste Ton der selbe wie der Akkord. Aber G/D heißt du spielst ein G-Akkord mit D als Bass-Ton. Wie man das geschickt greifen kann weiß ich grade nicht :)

Edit: Ok ich hab mal kurz nachgedacht: Zu G-Dur gehören G, H, D. Dann könnte man doch einfach nur auf der e-Saite im 3. Bund noch ein G greifen, dann ergibt das (die oberen vier Saiten): D, G, h, g.
Geht das so?
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hekata
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Erstellt: von hekata » 08.10.2009, 18:24

das hab ich jetzt nicht so wirklich verstanden. großes E oder kleines?

edit: vergisst bitte nicht, dass ich blutiger anfänger bin :cry:

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 08.10.2009, 18:32

Schau mal hier unter "2. Umkehrung":

http://www.gitarrengriffe.net/g-dur/
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armos
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Erstellt: von armos » 08.10.2009, 18:35

Diese Art von Akkord nennt man Slash Akkord. Es ist nichts anderes, als einem Akkord eine harmonische Alternative zuzuordnen, indem man Basston ändert. Damit lassen sich tolle Harmonien erzielen. Elton John (der Älteren hier im Forum sicher ein Begriff ... :-) ) ist ein wahrer Slash Akkord Zauberer ...

Viel Spaß dabei!

Armin

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hekata
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Erstellt: von hekata » 08.10.2009, 18:39

armos hat geschrieben:Diese Art von Akkord nennt man Slash Akkord. Es ist nichts anderes, als einem Akkord eine harmonische Alternative zuzuordnen, indem man Basston ändert. Damit lassen sich tolle Harmonien erzielen. Elton John (der Älteren hier im Forum sicher ein Begriff ... :-) ) ist ein wahrer Slash Akkord Zauberer ...

Viel Spaß dabei!

Armin


das klingt als wenn du ahnung davon hättest.. kannst du auch erklären wie so ein slash akkord funktioniert? ich steh glaub ich grad aufm schlauch

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 08.10.2009, 18:41

Wie ich gesagt habe, normal spielst du bei G-Dur die Töne G, H, D. Wobei G der tiefste Ton (=Basston) ist. Bei G/D ändert sich nix, außer dass nun D der tiefste Ton ist.
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hisDudess
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Erstellt: von hisDudess » 08.10.2009, 19:02

Denke nicht jeder weiß, wo genau das D auf den Bass Seiten zu finden ist. Das wird sein Problem sein, vermute ich mal.

Habe auch keinen Plan von Noten und kann daher leider auch nicht weiter helfen.

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armos
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Erstellt: von armos » 08.10.2009, 19:04

Die einfachste Variante ist, nur die 4 Saiten D, G, H leer anschlagen und auf der hohen E Saite den dritten Bund, also das G. Die tiefe E Saite und die A nicht anschlagen.

Grüße,
Armin

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armos
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Erstellt: von armos » 08.10.2009, 19:06

auch einfach: Barree G Dur (also der E Dur Akkord nur am dirtten Bund als Barree) ohne tiefe E Saite.

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hekata
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Erstellt: von hekata » 08.10.2009, 19:11

armos hat geschrieben:Die einfachste Variante ist, nur die 4 Saiten D, G, H leer anschlagen und auf der hohen E Saite den dritten Bund, also das G. Die tiefe E Saite und die A nicht anschlagen.

Grüße,
Armin


das hab ich auch schon versucht. das erklärt peter bursch in seinem buch ja als den einfachsten griff, das G. klingt trotzdem merkwürdig. vielleicht hab ichs auch an den ohren :P


übrigens, bin ne sie, kein er

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armos
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Erstellt: von armos » 08.10.2009, 19:15

mir geht das oft so, daß ich mir denke, daß das so nicht stimmen kann, wie es geschrieben steht. Dann hört man sich oft zu sehr an einer Stelle fest. Spiel einfach ein paarmal drüber weg, dann wird es plötzlich stimmig ... (manchmal auch nicht :-) )

Viele Grüße,
Armin
Zuletzt geändert von armos am 08.10.2009, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.

Thomas:)
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Erstellt: von Thomas:) » 08.10.2009, 19:15

Schlägst du denn den Akkord an oder zupfst du? Versuch doch mal folgendes:

Greife ein "normales" G-Dur, dann schläge die tiefeste Saite an (das ist ein G) halte kurz mit dem Daumen an und dann die restelichen Saiten harfenartig auf einmal. Und dann das gleiche nochmal ohne umzugreifen, fang aber diesmal bei der D-Saite an, also die zwei ganz tiefen Saiten auslassen.
Das erste war ein normales G, das zweite ein G/D. Nur so für dein Gehör/Gefühl, dass du den Unterschied bemerkst :)
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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 08.10.2009, 19:17

Wenn du den G-Dur greifst, dann zupfst du normalerweise den G als Bass an

Code: Alles auswählen

E ||---|---|-K-|
H ||---|---|---|
G ||---|---|---|
D ||---|---|---|
A ||---|-M-|---|
E ||---|---|<R>|



Beim G/D sollst du nun den D als Bass greifen

Code: Alles auswählen

 E ||---|---|-K-| 
 H ||---|---|---|
 G ||---|---|---|
<D>||---|---|---|
 x ||---|---|---|
 x ||---|---|---|


Oft zeichnet man mit den so genannten Slash-Akkorden eine Basslinie nach.

Beispiel

Code: Alles auswählen

  G/D   C       G/B   D7/A    G
|----3-----0--|----------2--|----3--|
|----0-----1--|----3-----1--|----0--|
|----0-----0--|----0-----2--|----0--|
|-0-----------|----0--------|----0--|
|-------3-----|-2-----0-----|-------|
|-------------|-------------|-3-----|



Oder man verschiebt den D-Dur-Akkord einfach, und lässt den Basston liegen.

Der D-Dur ist normalerweise im 2. Bund.
Verschiebt man diesen in den 3.Bund erhält man ein D# bzw. ein Eb
Verschiebt man diesen in den 4.Bund erhält man ein E
Verschiebt man diesen in den 5.Bund erhält man ein F
Verschiebt man diesen in den 6.Bund erhält man ein F# bzw. ein Gb
Verschiebt man diesen in den 7.Bund erhält man ein G

Aber das gilt nur für die unteren drei Saiten.
man kann jetzt ein witziges Zupfmuster machen, wo man nur unten den D-Dur-Akkord verschiebt, aber im Bass beim D bleibt (3. Saite von oben leer angeschlagen)

Man macht ein Zupfmuster, und wandert mit dem D zuerst in den 7. Bund, und hat dann ein G/D (Mann zupft dabei nur die unteren vier Saiten)
Man rutscht zwei Bünde zurück in den fünften Bund und erhält ein F/D
Noch zwei zurück im 3. Bund hat man ein Eb/D
und im 2. Bund hat man wieder ein normales D.

Wie sich so was anhört, kann man sich im 3-Fingerpcking-Workshop anhören. Klickt euch dort mal das PDF an, und hört euch dazu das Midi an. (müsst ein wenig warten, weil noch die Vorübung mit dabei ist.)

Gruß Mjchael

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Hurricane
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Erstellt: von Hurricane » 08.10.2009, 19:19

Die Slash Akkorde werden hier ganz gut beschrieben: KLICK

Gruß

Sunshine
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Erstellt: von Sunshine » 08.10.2009, 19:42

Also genau das habe ich mich auch immer gefragt. Das heißt , ich muss also immer die zweite Umkehrung spielen, wenn ich so etwas habe ?
Wenn ich jetzt Z.B A/E habe ? Nehme ich dann die zweite Umkehrung von A ?

Wir man eine Umkehrung macht weiß ich zum Glück aus dem Musikunterricht, aber bis ich das raushabe , kann schon etwas Zeit vergehen ... wie macht man das dann ?

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 08.10.2009, 19:45

A/E heisst für mich A mit E im Bass. In dem Fall soll man den A-Dur Akkord mit allen 6 Saiten spielen. Bei manchen Griffen wird das allerdings ganz schön kompliziert und da gibts für den Anfänger ziemlich unverständliche Griffe, die einem das alles ersetzen, dafür aber auch nicht viel leichter zu greifen sind....

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hekata
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Erstellt: von hekata » 08.10.2009, 19:56

jetzt hab ichs kapiert und ich muss sagen, dass ich genau das schon versucht habe. vielen dank mjchael.

vielleicht hat armos recht. ich spiel einfach ein paar mal das lied, vielleicht stimmts dann. oder ich spiel es jemandem vor.

vielen dank für die hilfe!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 09.10.2009, 02:12

Viele Slash-Akkorde sind oftmals für eine Klavierbegleitung gedacht, und lassen sich manchmal gar nicht so auf Gitarre übernehmen. (Besonders bei einfachen Liederbüchern) Da lässt man oft mal den Buchstaben nach dem Slash "/" weg. Mitunter kann es aber auch sein, dass man mit dem Basston als Akkord doch besser fährt. Versuch und Irrtum macht einen da schlauer. Im Zweifelsfalle entscheidet das Ohr.

<Haarspaltmodus ein>

Nicht Jeder Slash-Akkord ist eine Umkehrung.
Und erst recht nicht NUR die zweite Umkehrung

C/H ist keinerlei Umkehrung vom C
Es wäre höchstens eine Umkehrung von Cmaj7, aber das wäre unsinnig.
C C/H Am ist schlicht und ergreifend ein Basslauf.

Ein C/E wäre die erste Umkehrung des C
und C/G wäre die zweite Umkehrung des C

Aber da der Basston so schön angegeben wird, braucht man sich keine Gedanken machen, ob es nun die erste oder zweite Umkehrung ist. Das ist eher bei Klavierspielern interessant, wo die erste und zweite Umkehrung zu bestimmten relativ gleich bleibenden Fingersätzen führen. Aber bei der Gitarre sehen die Fingersätze jedes mal anders aus.

Also Umkehrungen sind zwar meist Slash-Akkorde,
aber nicht alle Slash-Akkorde sind Umkehrungen.

<Haarspaltmodus aus>

Aber es ist nicht verkehrt, wenn du es damit vergleichst.

Gruß Mjchael

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armos
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Erstellt: von armos » 09.10.2009, 08:12

Wo wir schon beim Haare spalten sind:


Von den 12 möglichen Slash-Akkorden (heißt übrigens einfach deshalb so, weil dieses Zeichen "/" im Englischen als "Slash" bezeichnet wird) zu einem Akkord sind genau drei Umkehrungen, nämlich die drei deren Basston identisch ist mit einem der Akkordtöne. Also Beispiel: C/C;C/E;C/G

Die Idee eines Slash Akkords liegt aber nicht in der Wirkung der Umkehrung, sondern darin, daß der Basston das harmonische Fundament legt. Wenn die ganze Band einen C Dur Akkord spielt, aber der Bass legt ein A drunter, dann wird aus dem C Dur schlicht und ergreifend ein Am7. D.h. dem Bass Akkord kommt im wahrsten Sinne des Wortes "fundamentale" Bedeutung zu. Auf ihm steht die Harmonie. Damit kann man mit Slash Akkorden wunderbare Spannungen erzeugen

Danke fürs Zuhören :-)

Viele Grüße,
Armin

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hekata
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Erstellt: von hekata » 09.10.2009, 10:42

also, ich seh schon, da kommt noch ne menge auf mich zu. ich wollte doch einfach nur gitarre spielen und nicht musik studieren :shock:

auch mit den septakkorden, septime (oder wie das heisst) hab ich mich noch nicht beschäftigt.
hört sich allerding so an, als ob man das verstehen müsste, um richtig gitarre spielen zu lernen, seh ich das richtig :twisted:

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 09.10.2009, 12:02

Ach so wild ist das nicht. Mit etwas Fremdsprachenkenntnis kann man sich das ableiten. Bei einem Septimeakkord ist einfach der 7. Ton der Tonleiter zusätzlich noch dabei, in dem Fall müsste das ein H sein (=ich habe mir das jetzt nur so hergeleitet, ich hoffe ich erleide jetzt keinen Schiffbruch).

Mein Lehrer hat gestern erst zu mir gesagt, "weisst Du was ein Sus2 oder ein Sus 4 ist?", meine Antwort:"habe ich mich immer schon gefragt..."

hier ist einfach der 2. oder der 4. Ton der Tonleiter noch mit dabei, allerdings wie ich es verstanden habe eine Oktave höher. Also beim Sus 2 wäre das bei C-Dur das "D" und bei Sus 4 wäre es dann das "F". Dafür fehlt dann glaube ich die Terz, wie gesagt wenn ich es richtig verstanden habe.....

Das kann man auch alles munter irgendwo bei wikipedia nachlesen...

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armos
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Erstellt: von armos » 09.10.2009, 12:03

Naja, Du mußt nicht alles gleich auf einmal lernen :-) Aber grundsätzlich wird es nicht ausbleiben, daß Du Dich damit beschäftigst. Septakkorde sind auch nur eine bestimmte Form von Akkord. Es gibt noch weit mehr.

Mal kurz zur Theorie:

Eine Tonart besteht aus 7 Tönen. C Dur besteht aus den Tönen C D E F G A H (H wird auch im Englischen oft B genannt, falls Dir das mal unterkommt)

Jetzt kannst Du aus diesen Tönen Akkorde bilden, indem Du Dir einen Grundton suchst aus diesen 7 z.B. das C und dann einfach Terzen darüber legst (also jeden 2. Ton ausläßt)

Beispiel: C E G = C Dur

Ein Akkord kann aber auch aus mehr als drei Tönen bestehen. Nimmst Du nach dem o.g. Verfahren noch einen 4. Ton dazu, dann entsteht

C E G H = Cmaj7

Das ist der große (maj = major = groß) Septakkord in C Dur. Groß deshalb, weil zwischen dem G und dem H 3 Halbtöne liegen. Liegen da nur zwei dazwischen, dann ist das der normale Septakkord (hiesse dann C7 und besteht dann eben aus C E G B (im Englischen dann Bb um ihn vom B zu unterscheiden). Der normal C7 gehört aber nicht zur Tonart C Dur, weil er sich eines Tones bedient, dem B (oder Bb), welches eben nicht zu den 7 Tönen der Skala von C Dur gehört.

Wenn Du nach dem Prinzip jetzt nicht C als Grundton nimmst, sondern D, dann entsteht erstmal der Dreiklang

D F A = D moll (oder D- oder dm)

nimmst Du noch den 4. Ton dazu, dann entsteht

D F A C = dm7 ( das ist der normal Moll Septakkord)

Machst Du das jetzt so weiter dann entstehen der Reihe nach alle Akkorde, die zu C Dur gehören, nämlich

Cmaj7
dm7
em7
Fmaj7
G7
am7
hm7/b5

Warum der letzte dieses b5 dran hat, das kommt später mal ...

Was will ich damit sagen: Du mußt nicht gleich zu viel Theorie pauken, damit Dir nicht der Spaß vergeht. Spiele einfach die Akkorde und schlag sie in Akkordsammlungen nach. Aber ab und zu solltest Du Dich auch mal mit der Harmonielehre befassen, weil sich einem viele Zusammenhänge erschliessen und man einfach sein Instrument besser versteht und sich Musik auch viel besser einprägen kann, wenn man sich so damit beschäftigt.

Uff: ich hoffe, das hilft Dir ein bissel!

Viele Grüße,
Armin

Paul Fabulous
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Erstellt: von Paul Fabulous » 10.10.2009, 16:53

@AlBundy

Ach so wild ist das nicht. Mit etwas Fremdsprachenkenntnis kann man sich das ableiten. Bei einem Septimeakkord ist einfach der 7. Ton der Tonleiter zusätzlich noch dabei, in dem Fall müsste das ein H sein (=ich habe mir das jetzt nur so hergeleitet, ich hoffe ich erleide jetzt keinen Schiffbruch).


Wenn Du den Akkord G/D meinst, war's leider doch Schiffbruch. Die Septime muss vom Grundton aus gezählt werden, also von G. Nicht vom tiefsten Akkordton. Der 7. Ton wäre also das F. G - A - H - C - D - E - F; erster und letzer Ton werden immer mitgezählt. G7 enthält also neben G, H und D noch das F.

Wenn Du vom C-Akkord ausgehst (war mir aus dem Zusammenhang leider nicht ersichtlich), dann ist H (engl. B) eine Septime über C, allerdings eine große.

Ich hoffe zur allgemeinen Verwirrung weiter beigetragen zu haben. ;)

Gruß Paul

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Erstellt: von hekata » 10.10.2009, 18:59

Paul Fabulous hat geschrieben:Ich hoffe zur allgemeinen Verwirrung weiter beigetragen zu haben. ;)

Gruß Paul



das ist dir gelungen :D

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 10.10.2009, 19:39

Ich habe schon den C 7 gemeint, keine Ahnung wie ich in dem Zshg. jetzt draufgekommen bin.....

=)=)=

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armos
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Erstellt: von armos » 10.10.2009, 19:49

C7 = C E G B
Cmaj7 = C E G H

Viele Grüße,
Armin

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Erstellt: von AlBundy » 11.10.2009, 09:58

hab das jetzt kapiert und auch auf meiner Gitarre auf der G-Saite nach dem Griff C7 geschaut, was da für Töne kommen und muss sagen, ich bin total perplex, dass ich bisher immer dachte es wäre das H.... Da sieht man mal, was einem alles so durchrutscht....

Danke!

=)=)=

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 11.10.2009, 13:59

hekata hat geschrieben:also, ich seh schon, da kommt noch ne menge auf mich zu. ich wollte doch einfach nur gitarre spielen und nicht musik studieren Shocked


Überstürze nichts! Kümmere dich erst einmal um die Grundakkorde.

A D G C Em Am / F Dm E H7 G7 D7.

Wenn du die drauf hast, dann beschäftigst du dich zuerst mit der Tonleiter.

Und dann reicht es immer noch, dich um die erweiterten Akkorde zu kümmern.

Wenn du ein paar Grundlagen gesammelt hast, wird das mit den Zahlen bei den Akkorden, und dem Bruchstrich (Slash) viel einfacher sein.

Im Balladendiplom bei den Wikibooks wird näher auf diese Akkord-Erweiterungen eingegangen.

Aber es kann echt noch warten, bis du die Grundlagen hast. Du kannst es sogar noch weiter vor dich herschieben, und vorher die Barré-Akkorde durchnehmen. Man kommt sehr lange Zeit ohne zurecht.

Aber nach einem halben Jahr etwa lohnt es sich, da mal hineinzuschnuppern.

Gruß Mjchael

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Erstellt: von hekata » 11.10.2009, 14:22

danke für den tip. das werd ich auch so machen

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