Gitarre spielen- nehmen es manche zu ernst?

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sind meine zuletzt genannten punkte für euch auch "zu ernst nehmen"?

teilweise
9
33%
definitiv
6
22%
ergibt sinn
3
11%
nein, nicht wirklich
5
19%
überhaupt nicht
3
11%
ich mache es auch so
1
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 27
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BoogieMan93
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Gitarre spielen- nehmen es manche zu ernst?

Erstellt: von BoogieMan93 » 19.09.2009, 21:53

Hey,
ich wollte mal eure meinung zu einem thema hören, das mir seit einiger zeit im hinterkopf rumschwirrt:

ich habe hier oft sachen gelesen wie "ich will ja weiter kommen", das highlight war wohl der "übungsplan"-thread...

wie handhabt ihr das mit dem gitarre spielen?

für mich ist gitarre spielen einfach ein hobby, mir ist das egal wie "gut" ich bin, ich spiele nicht gitarre um der nächste jimi hendrix zu werden, sondern weil es spaß macht und weil ich meine lieblingslieder nachspielen will, dabei komme ich immer ein stück weiter, egal ob ich mich nur in den "leichteren" gegenden bewege.

der einzige ansporn wirklich weiter zu kommen ist die tatsache dass ich sehr viel van halen. guns N Roses und andere bands mit guten gitarristen höre, dafür schaue ich schon, dass ich mich immer etwas steigere.

mit meinem prinzip einfach zu spielen worauf ich lust hab und nicht was in meinen übungsplan (den ich gar nicht habe) passt, komme ich genau so weiter wie jemand, für den das gitarre spielen zur pflicht wird...

was für mich definitiv "zu ernst nehmen", und damit die definition von diesem thread ist:
-ein übungsplan der mir vorschreibt was ich wie lange spielen soll
-eine liste von liedern die mich systematisch weiter bringen soll, egal ob ich das lied mag oder nicht
-gezwungenes gitarre spielen, wenn man gar nicht in der stimmung ist
-aus prinzip gitarre spielen und den reiz an diesem instrument schon lange verloren zu haben

ich würde gerne eure meinung zu der ganzen sache hören :) was ist für euch übertreiben, bzw. zu ernst nehmen?

lg

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Andre.S
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Erstellt: von Andre.S » 19.09.2009, 22:22

Ich mach das zu 100% so wie du mit den Üben.
Wenn ich mal bei einen Lied nicht mehr weiter komm such ich mir ein neues und versuch das alte paar Tage später wieder da verbeißt man sich nicht so auf ein Lied.

Oder so wie heute mit mein Bruder und Equipment in seine Halle gefahren und 5 Stunden meinen Vypyr 30 ausprobiert und mal anständig aufgeschraubt === , hat auch nen menge Spaß gemacht.

Wenn ich mal ne stressige Woche hab kann es auch sein das ich die ganze Woche nicht spiel und die Gitte in der Ecke steht. Und wenn ich wie heute nix zu tun hab spiel ich halt 5 stunden....

Man darf es halt nicht zu verbissen sehen und nicht vergessen das man Spaß am spielen haben soll :D auch wenn immer mal etwas frust aufkommt wenn was nicht klappt, da muss man mit klar kommen ;)

Gast

Erstellt: von Gast » 19.09.2009, 22:26

Gitarre spielen ist für mich ein Hobby. Das Pensum wie oft ich spiele, hängt von Zeit und Tagesform ab.
Ich habe einen gewissen Ehrgeiz weiter zu kommen. Zum Spielen gehört auch Hingabe und ich habe Freude daran, zu lernen wie ich z. B. bei einem neuen Lied meine Finger richtig setze, damit ich es flüssig spielen kann (versuche es zumindest). Wenn der gröbste Fingersalat überwunden ist,
gibt es doch nichts schöneres ind inspirierenderes zur weiteren Lernmotivation, oder?

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 19.09.2009, 22:28

grundsaetzlich seh ich es genauso wie du. ich spiel auch zum spass und spiel halt die songs von meinen lieblingsbands, die mir spass machen.

nur ein problem hab ich dabei bei mir selber festgestellt: ich hab ein gewisses niveau erreicht, genau das niveau, das ich brauche um die rhythmusparts dieser songs zu spielen. aber da bin ich stehengeblieben.

und in den letzten monaten hab ich mir jetzt schon so ganz grob nen uebungsplan gemacht und mach jeden tag bestimmte fingeruebungen, mit dem ziel irgendwann nicht nur die rhythmusparts, sondern auch die solos spielen zu koennen.

und ich glaub, das ist der punkt. bis zum nem gewissen niveau, das sicher bei jedem ein bisschen anders ist, kommt man auch relativ "schlampig", ohne grossen uebungsplan. aber wenn man dann weiterkommen will, geht das nur noch mit gezieltem arbeiten und ueben.

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 19.09.2009, 23:40

Also ich spiele auch aus Lust an der Sache. Aber gewisse Sachen/Techniken brauchen schon spezielle Übung finde ich.
Üblicherweise nehme ich mir einen (schweren aber machbaren) Song vor den ich gerade im Ohr habe und beiß mich da so rein bis es mehr oder weniger klappt - aber wenn´s mir in gewissen Parts an der Technik mangelt mach ich auch mal trockenübungen.

Trainingspläne in Form von:

16:15 - Tapping
16:30 - Bluestonleiter
16:45 - 16:50 - Song XY

gibt´s bei mir nicht. Aber wenn ich mich ärgere wenn etwas nicht so klappt nehme ich mir das schon für die nächsten Tage mal vor das zu verbessern und gesondert zu üben. Aber es ist auf jeden Fall wichtig locker zu bleiben, und sich keine zwänge anzutun.

Zu ernst ist es für mich, wenn man absolut mal keinen Bock hat und trotzdem spielt, weil man sich dauernd denkt: "Junge, komm schon, du mußt doch besser werden". Und was ich garnicht verstehen kann ist, wenn Leute nur anfangen zu spielen weil Sie irgendwie Berühmt werden wollen (z.B. über Talentshows im Fernsehen). Denen würde ich sagen: Die richtigen Pro´s lieben das was Sie tun - das ist eine Grundvorraussetzung um gut zu werden und überhaupt am Ball zu bleiben - mit Zwang und verbissenheit allein geht garnix.
Have fun, keep cool - that´s all....

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 20.09.2009, 00:33

Lieder zu spielen, die man eigentlich nicht mag, die aber sinnvoll sind um weiterzukommen....

Klar macht man das. Aber es ist nur Mittel zum Zweck, um dann auch die Lieder spielen zu können, die man eigentlich mag.

Wer Fingerpicking üben möchte, der kommt um ein Drill nicht rum. Wer Notenlesen lernen will, der muss oft Stücke spielen, die er nie in sein eigenes Repertoire aufnehmen wird.

Aber das ist doch nur ein Bruchteil von dem, was man mit dem Gitarrespielen macht. Wenn auf einem Campingplatz jemand alte Schlager singen will, dann tu ich dem auch den gefallen, obwohl ich das Lied selbst nie freiwillig singen würde.

Gitarre-Üben muss man ab und zu ernst nehmen. Aber das ist bei jedem Hobby so. Aber zu dem ganzen Drill und der Disziplin beim Üben sollte noch eine Menge Spaß kommen.

Wenn ich mich durch ein Thema durchgeboxt habe, dann habe ich Jahrelang Spaß mit den Fähigkeiten, und brauche nur noch selten wirklichen Ernst beim Spielen.

Gruß Mjchael

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Anton 6
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Erstellt: von Anton 6 » 20.09.2009, 03:41

von den bisherigen posts in diesen thread würd ich alle irgendwo unterschreiben...

bei der "umfrage" habe ich jetzt mal für nichts gestimmt weil ich da zu keiner der vorhandenen optionen sagen würde "genau so seh ich das auch...". ich finds auch schon schwachsinnig sich feste spiel pläne zu machen wie Willaberkannnich schon gepostet hat.

bei mir ist es mehr die sache das dass gitarre spielen mittlerweile ein teil meines lebens geworden ist. ich könnte mir nicht vorstellen das ich irgendwann mal keine gitarre mehr in die hand nehmen werde weil ich keine lust mehr habe oder so, in den letzen 2 monaten (und länger) hat ich jeden tag (wirklich an jeden tag) meine gitarre mindestens ne stunde in der hand, selbst wenn ich 1-2 wochen nur einen song gezockt hab.
wenn ich was neues lernen bzw. weiterkommen will dann setz ich mir dafür keinen termin fest, ich fang dann dierekt damit an und bin dann auch gut 3 std. und länger beschäftigt...

übungpläne find ich schwachsinnig, man sollte es schon so machen wie man freude dran hat. es bringt nichts sich in was reinzuhängen was man selbst nicht mag, durch sowas verschlampt man zeit die man sinniger nutzen könnte durch sachen die man lieber macht

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 20.09.2009, 12:02

Musik ist cool, klampfe spielen ist ne Prima sache. Allerdings ist das irgendwo auch nen Handwerk, und man muss sich fit halten. Ich denke es ist ziemlich schwachsinnig 8 Stunden und mehr an einem Tag zu spielen, das ist nicht drinne.
Es kommt halt immer auf die Sache an, ob man 15 jähriger Klampfer ist, der ab und zu mal ein bisschen rumklampft und songs nachspielt oder ob man im größeren Stile unterwegs ist, ins Studio geht und ne menge leute einen sehen und hören
Jeder soll so üben wie er will.

Aber ich persönlich fühl ich richtig gut, wenn ich irgend einen Killerlick habe, den ich mir vornehme einmal am Tag richtig zu überen und ihn nach einer Woche derbe ass kick spielen kann!


Nochmal speziell an boogieMan ;)
Den bösen bösen Übungsplan hab ich im groben aus einem Buch übernommen, entweder take it or not ;) für mich ist das ne ziemlich entspannte sache, ich mach das meistens nach der Arbeit und ich finde die Fingerübungen echt megaentspannend, haben etwas meditatives.

Außerdem kannst du auf die art und weise ziemlich gut mehrere techniken paralell lernen, ich lern zzt zb sweaping (das ist eine anschlagtechnik) und tapping (wenn du mit der Schlaghand auch auf dem Griffbrett spielst)

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 20.09.2009, 12:11

ich glaub ihr habt mich hier komplett falsch verstanden ;)

wenn ich ein lied unbedingt spielen will, dann übe ich auch wochen lang, oder wenn ich ne technik lernen will dann klemm ich mich auch dahinter, ein bisschen disziplin darf schon sein.
aber wenn die leute ihr gitarrenspiel so ernst nehmen, dass sie sich mit uhrzeiten notieren was sie wann spielen, dann geht das meiner meinung nach zu weit.

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 20.09.2009, 12:24

Ja, das is auch bullshit mann!
es soll ja spaß machen. Das ist das wichtigste. Ich sag meinen gitarrenschülern immer: Wenn man anfangs ien bisschen disziplin zeigt, hat man hinterher viel mehr spaß......

....fuck hab ich nen kater :D

Gast

Erstellt: von Gast » 20.09.2009, 12:55

Gitarre spiel ich ohne Uhr und Stundenplan...man kanns auch wirklich übertreiben, ansonsten wenn ich ich was lernen will klemm ich mich auch dahinter aber ohne Unlust.

:_::_: )(() )()( )()( )()(

ungefähr in der Reihenfolge :D

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 20.09.2009, 13:00

Sternwolke hat geschrieben:Gitarre spiel ich ohne Uhr und Stundenplan...man kanns auch wirklich übertreiben, ansonsten wenn ich ich was lernen will klemm ich mich auch dahinter aber ohne Unlust.

:_::_: )(() )()( )()( )()(

ungefähr in der Reihenfolge :D


*unterschreib* :)

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Leonis
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Erstellt: von Leonis » 20.09.2009, 13:40

Ich spiel nur wenn ich Lust dazu hab (kommt ziemlich oft vor ;) ), da es mir einfach verdammt viel Spaß macht.

Hauptsächlich spiele und lerne ich Lieder die mir einfach gut gefallen. Ich habe keinen Übungsplan um Technik xy zu lernen - wenn ich etwas bestimmtes in einem neuen Song brauch, dann üb ich es halt so lange bis ichs kann.
Aber durch die Methode bin ich eigentlich jetzt auch im Besitz von allen wichtigen Techniken bis auf Tapping :)
Do you want to party with the Bonaparte ?

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fail
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Erstellt: von fail » 20.09.2009, 14:36

Ich machs eigentlich auch so, dass ich einfach Lieder/Riffs spiele, die mir gefallen und nicht allzuschwer sind :D

Irgendwo finde ich die Fragestellung aber komisch.. Ich mein, wenn jemand es ernst nimmt is doch sein Ding :D Und zu ernst nehmen.. Naja is Ansichtssache ;)

Bissl Disziplin muss aber auch sein, denn nur durch sinnloses hin und hergeklampfe von 3 Akkorden ohne Plan, wird man nich besser ;)

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 20.09.2009, 15:02

Die Gitarre ist schon Teil meines Lebens und auch fast meinen Beruf geworden (Geht eigentlich immer noch wenn ich höre wieviel Schrott im Radio läuft^^)

Einen Stundenplan ist Unsinnig hoch 3,klar...
Jeder der weiter will,in egal welchen Bereich,der Lernt auch !

Und wenn ich Nachts um 3 Aufstehe um was aus dem Kopf zu haben ,dan mache ich das...

Andere nehmen für Ihren Lieblingsfussballverein auch Entbehrungen hin...

Because it´s FUN !


In diesem Sinne...

Greets ))-))

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 20.09.2009, 15:43

fail hat geschrieben:Irgendwo finde ich die Fragestellung aber komisch.. Ich mein, wenn jemand es ernst nimmt is doch sein Ding :D Und zu ernst nehmen.. Naja is Ansichtssache ;)


ich hab gefragt wann es für euch ernst nehmen ist,
damit wäre geklärt dass ich nie behauptet habe dass es nich sein ding is und damit ist geklärt dass ich weiß, dass es ansichtssache ist ;)

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fail
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Erstellt: von fail » 20.09.2009, 15:47

kk :D

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rosecamp
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Erstellt: von rosecamp » 20.09.2009, 20:25

Mir geht es ähnlich wie Chris: Nach 2 Jahren Autodidaktentum und unsystematischem Lernen habe ich festgestellt, dass meine Geläufigkeit nicht wirklich besser wird. Deshalb starte ich jetzt auch mit bestimmten Fingerübungen und hole Mjchaels Lagerfeuerdiplom nach. Stücke, die ich nicht mag, übe ich nicht, ich habe auch keinen Zeitplan oder so.

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Rock Soldier
öfter hier
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Erstellt: von Rock Soldier » 20.09.2009, 23:14

Ich kann Boogie Mans Beitrag voll und ganz zustimmen.
Bei mir ist es genauso. Ich spiele aus reinem Spaß am Spielen und Leidenschaft für Rockmusik / bestimmte "Vorbilder". Training oder Gitarrenunterricht kann ich mir momentan auch noch nicht vorstellen, da GItarre spielen für mich Spaß und Entspannung bedeutet. Würde ich mir Ziele oder einen Lehrer an den Hals hängen würde es in gewisser Weise zur Pflicht werden und das kanns doch nicht sein.

Das wäre für mich so, als wenn ich täglich an der Playstation verschiedene Vorgänge bis zum erbrechen trainieren nur um möglichst viele Punkte zu erreichen. Wo ist denn da der Spaß ?

Mein Anreiz war am Anfang im Grunde nur irgendwann mal irgendwas von KISS spielen zu können, was am Anfang nur ein Traum war. Diesen Traum hab ich mir mittlerweile unter anderem ohne Druck und mit viel SPaß und erfüllt. Also kann ich ja nicht alles falsch gemacht haben =)=)=

Gast

Erstellt: von Gast » 21.09.2009, 08:42

Wenn ich mir das hier durchlese hab ich den Eindruck, dass nur Hobbygitarristen schreiben. Für die ist es natürlich in Ordnung, die Sache easy zu handhaben. Wenn man in den Profibereich will bleibt einem aber fast nichts anderes übrig als einen Übungsplan zu erstellen, und sich Zeiten einzurichten, in denen man fest übt.

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 21.09.2009, 15:41

Feon hat geschrieben:Wenn man in den Profibereich will bleibt einem aber fast nichts anderes übrig als einen Übungsplan zu erstellen, und sich Zeiten einzurichten, in denen man fest übt.


schon mal was davon gehört "wer nicht sucht, der findet!"? hat glaub metal-skull65 mal zu nem anderen thema geschrieben, passt hier aber auch gut rein.
hendrix hat auch nicht krampfhaft versucht ein profi zu werden, er hat einfach gespielt wie er wollte, und gilt heute als der einflussreichste und beste gitarrist weltweit.

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 21.09.2009, 18:14

Boogieman, du vergleichst dich jetzt mit Hendrix?

Ich meine jeder soll das machen, was einen Freude macht! Das ganze ist ne Herzsache (hoffe ich doch) und es soll kein Streß sein! Ich sage ja auch nciht, dass man nach solchen methoden lernen soll...


Aber diese Methode ist sehr effektiv um an seiner Technik zu feilen und die Fortschritte sind ziemlich enorm...!

@Boogieman ;) mit 15 war ich sicher genauso drauf wie du, und heute blicke ich auf die Zeit und meine Einstellung und Können zurück und muss zugeben, dass ich, obwohl ich damals dachte, ich könne alles, was ich brauche, seid dem noch ne ganze menge gelernt habe. Hast du schon eine Band und Auftritte gehabt?

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 21.09.2009, 19:00

Richtig @ Feon ...

die Webseite heisst ja auch www.Gitarre-spielen-lernen.de

;-)


greets ))-))

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 21.09.2009, 20:18

lucky_mcclain hat geschrieben:Boogieman, du vergleichst dich jetzt mit Hendrix?


warum zum teufel drehst du mir die worte im mund herum? ich hab mich nie mit hendrix verglichen :?

ich hab keine band, aber das tut auch nix zur sache.
ich sage ja auch nicht, dass es falsch ist an seiner technik intensiv zu feilen, und sich ein bisschen damit zu quälen um es nacher zu können.
aber wenn man wirklich die lust daran verliert, dann macht das keinen sinn.
warum sollte ich wohl gitarre spielen lernen wenn ich es danach zwar kann, aber seit 3 jahren überhaupt keine leidenschaft mehr dafür habe?
wenn jemand ein ultraschnelles solo spielt, mit 5 verschiedenen, schwierigsten techniken drinne, aber das ganze nicht von herzen kommt weil der gitarrist gar nicht gerne gitarre spielt, dann hört sich das nicht so gut an wie wenn ein gitarrist in einem solo langsam spielt, keine techniken verwendet aber dafür mit voller leidenschaft dabei ist.
und ich spiel lieber gerne und leidenschaftlich, dafür dann etwas schlechter, als auf hendrix-niveau und dafür lustlos.



p.s: du kannst mir nicht erzählen, dass jemand der sich regelrecht nen stundenplan fürs spielen erstellt hat noch wirklich mit ganzem herzen bei der sache ist. wenn ich an einem tag denke "morgen über ich tapping" (was ich trotz fehlendem stundenplan kann, an dieser stelle mal niedergeschrieben), ich an diesem tag keine lust auf tapping habe aber mich trotzdem zwinge, tapping zu üben, dann ist das weder leidenschaftlich noch mit ganzem herzen.
ich kenn ne menge gitarristen die in bands spielen, teilweise in regional erfolgreichen bands, und keiner von denen hat nen übungsplan gehabt, trotzdem sind die saugut und improvisieren dir nen solo, dass dir der mund offen steht.
das ist alles ne frage der leidenschaft.

Gast

Erstellt: von Gast » 21.09.2009, 20:42

Du legst eine ziemlich ignorante Einstellung an den Tag. Man kann durchaus sehr intensiv an seinem Können feilen, auch mit Stundenplan und dennoch Spaß haben an dem was man macht. Nur weil es dir keinen Spaß macht heißt das noch lange nicht, dass es anderen keinen Spaß macht.
Auch dein Hendrixvergleich funktioniert nicht, denn das würde ja bedeuten, eine Profigitarrist ist auch gleichzeitig ein Rockstar, und das stimmt ja nicht, da es viele andere Bereiche für Profigitarristen gibt. Und was meinst du wo die herkommen? Ohne organisiertes Üben kommt man nicht dahin (nichtmal die Talentierten).


Nachtrag: Ich finde es sogar beleidigend, wenn du sagst, jemand, der nach Stundenplan übt, bringt keine Leidenschaft in sein Spiel. Ich könnte den Spieß umdrehen und sagen, nur wer mit ganzem Herzen dabei ist ist dazu imstande, einen Übungsplan zu erstellen und durchzuhalten.

metal-skull65 hat geschrieben:Richtig @ Feon ...

die Webseite heisst ja auch www.Gitarre-spielen-lernen.de

;-)


greets ))-))

Oder www.gitarristen.net ;)
Zuletzt geändert von Gast am 21.09.2009, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von BoogieMan93 » 21.09.2009, 21:02

ich hab nie etwas gegen organisiertes, sondern nur etwas gegen erzwungenes üben gesagt.

wenn jemand das niveau seiner lieder die er nachspielt immer steigert, oder immer eins mit einer technik mehr reinbringt, kommt er auch sehr weit.
und noch was zu profigitarristen: wer sein hobby zum beruf macht hat kein hobby mehr.

Gast

Erstellt: von Gast » 21.09.2009, 22:54

BoogieMan93 hat geschrieben:ich hab nie etwas gegen organisiertes üben gesagt.

Das sehe ich anders.
BoogieMan93 hat geschrieben:-ein übungsplan der mir vorschreibt was ich wie lange spielen soll

Und wenn du jetzt sagst, dass ein Übungsplan Zwang ist überleg dir mal, wer den Übungsplan aufstellt.

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Erstellt: von BoogieMan93 » 21.09.2009, 23:16

für mich ist organisiertes üben, wenn ich mir z.B sage was ich im nächsten halben jahr für techniken/lieder können will, aber wie ich schon sagte:
BoogieMan93 hat geschrieben: wenn ich an einem tag denke "morgen über ich tapping", ich an diesem tag keine lust auf tapping habe aber mich trotzdem zwinge, tapping zu üben,
dann is das nix als bullshit!

mal ganz abgesehen davon dass es einem wesentlich schwerer fällt etwas zu üben worauf man überhaupt keine lust hat.

was ich mit übungsplan die ganze zeit meine ist so etwas:
15 uhr: aufwärmen
15.10 uhr: pentatoniken
15.30 uhr: lied xyz üben
16.00 uhr: tapping
...
...
...
das finde ich ziemlich übertrieben.

wogegen ich allerdings nix habe:
Meine ziele für das nächste halbe jahr:
-tapping können
-lied 1
-lied 2
-lied 3
..
..

da kann ich mir dann noch raussuchen, was ich an welchem tag spielen will.

Gast

Erstellt: von Gast » 21.09.2009, 23:57

Na, dann wünsch ich dir viel Erfolg mit deiner Methode ;)

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jayminor
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Erstellt: von jayminor » 22.09.2009, 12:30

habe jetzt den ganzen Thread mal durchgelesen und denke, ich könnte als alter Sack mit über 40 Jahren Gitarrespielen auch mal meine Meinung dazu sagen.

Eigentlich haben alle Recht, und zum Glück kann auch jeder seine eigene Perspektive und damit auch Meinung haben.
Die einen empfinden eine Regelmäßigkeit, an die man sich dann auch hält, als geeignetes Mittel, um konzentriert an bestimmten Techniken zu feilen. Die anderen fühlen sich dadurch eher eingeschränkt und verlieren den Spass.
Ich kenne eine Menge Gitarristen, die wie ich mit Klassik an einer Musikschule angefangen haben. Das bedeutet dann auch gleich, sich in ein Korsett aus Lehrplan, festen Zeiten (Gitarren- und Theorie-Unterricht und Ensemble-Spiel) einzuordnen und auch Stücke und Übungen spielen zu müssen, die man selber vielleicht nicht unbedingt ausgewählt hätte.
Bei uitodidakten ist das natürlich ganz anders, denn da sagt einem ja niemand, was zu tun ist, außer man hält sich an ein Buch.

Ich gebe zu, ich war nicht immer hochmotiviert, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass mir das koordinierte Lernen und Üben sicher nicht geschadet hat. Ich habe - soweit ich das beurteilen kann - in der Zeit damals gute Fortschritte gemacht, was bestimmt auch darauf zurückzuführen ist, dass Spezialisten (methodisch und didaktisch) eine sinnvolle Kombination von Techniken, Schwierigkeitsgraden und Wiederholungsfrequenz vorgegeben haben, die zudem später (Einzelunterricht) genau auf mich abgestimmt war. Eine sofortige Fehlerkorrektur hilft natürlich auch enorm, aber das ist ja nicht das Thema hier.

Heute habe ich keinen Unterricht mehr und bin auch nicht mehr ´klassisch´ unterwegs sondern eher als Fingerstyler. Das meiste erarbeite ich mir durch Raushören der Stücke. Ich habe für das was ich ´alleine´ mache keinen Lehrplan, an den ich mich halten muss. Ich setze mir nicht mal Termine, bis wann etwas sitzen soll. Ich weiss nämlich, dass ich mich sowieso nicht daran halten werde, weil ich mich häufig durch meine eigene Kreativität (komponieren) ablenken lasse (undenkbar damals im Klassikunterricht).
Für das was wir mit der Band machen, stehen allerdings schon Endtermine im Raum und die anderen in der Band können - ich meine zurecht - erwarten, dass ich mich auch um meinen Part kümmere und den ´publikumstauglich´ hinbekomme, wenn der Song im Programm ist. Es ist halt ein Unterschied, ob man für sich selber spielt oder mit anderen zusammen.

An manchen Stellen in der bisherigen Diskussion habe ich aber schon die Augenbrauen hochgezogen, weil da mit ziemlichen Plattmach-Argumenten hantiert wurde. Zum Beispiel:
Wer sein Hobby zum Beruf macht hat kein Hobby mehr. Von der reinen Definition des Wortes Hobby stimmt das zwar (ein Hobby ist meist nicht auf Erwerb ausgerichtet), aber vom Gefühl her stimmt das nicht. Ich kann mit Leidenschaft und hohem Lustgewinn ´semiprofessionell´ oder ´professionell´Musik machen und es immernoch als angenehmen Zeitverteib empfinden. Ich habe zwar einen anderen Weg gewählt (Geld verdient wird mit der Musik kaum), aber ich beneide einige Leute in meinem Bekanntenkreis, bei denen es zutrifft. Klar gibt es da schonmal Zwänge, aber das ist z.B,. beim Mannschaftssport auch so. Da trainiere und spiele ich auch zu vorgegebenen Zeiten, selbst wenn ich grade nicht so viel Lust habe. Man muss es halt wollen.

Ach ja, und für den Spruch bitte noch 3 Euro ins Phrasenschwein werfen :D

Dann noch was zu dem p.s von Boogie
p.s: du kannst mir nicht erzählen, dass jemand der sich regelrecht nen stundenplan fürs spielen erstellt hat noch wirklich mit ganzem herzen bei der sache ist. wenn ich an einem tag denke "morgen über ich tapping" (was ich trotz fehlendem stundenplan kann, an dieser stelle mal niedergeschrieben), ich an diesem tag keine lust auf tapping habe aber mich trotzdem zwinge, tapping zu üben, dann ist das weder leidenschaftlich noch mit ganzem herzen.
ich kenn ne menge gitarristen die in bands spielen, teilweise in regional erfolgreichen bands, und keiner von denen hat nen übungsplan gehabt, trotzdem sind die saugut und improvisieren dir nen solo, dass dir der mund offen steht.
das ist alles ne frage der leidenschaft.


mal ganz ehrlich ... ist es meiner Meinung nach nicht.
Leidenschaft und Gefühl auf einem Instrument umzusetzen ist wesentlich einfacher, wenn man die dazu erforderlichen Techniken beherrscht. Solange ich darüber nachdenken muss, wie ich einen Ton zu Stande bekomme, hat es das Gefühl eher schwer. Wenn die Finger quasi von selber ´funktionieren´ und umsetzen, was ich empfinde, dann wird das was. Das ´Automatisieren´ ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Übungsarbeit und wie man die organisiert, entscheidet jeder für sich selber. Sehr strukturiert vorzugehen ist für mich ein Indiz für hohe Leidenschaft, denn man investiert Arbeit in ein Ziel und nimmt das gerne in Kauf, weil man einen Nutzen daraus erwartet. Das nenne ich leidenschaftlich und mit ganzem Herzen an dem Erreichen eines Zieles zu arbeiten. Kann aber jeder sehen wie er will.
Jay Minor y.a.p. (yet another picker)

[u] hier klicken bringt nichts [u]

Gast

Erstellt: von Gast » 22.09.2009, 15:10

Also ich spiel zwar auch nur zum Spass, jedoch lern ich stehst dass was mein Gitarrenlehrer mir aufgibt...dazu kommen die Songs und Übungen die ich selbst lernen möchte...das ganze gehe ich mit Diziplin an...denn nur so kann ich irgendwann meinen Traum, mein Hobbie zu meinem Beruf zu machen, verwirklichen.

Später möchte ich selbst Professionellen unterricht geben und in einer Band spielen die hier und da bezahlte Gigs hat...das wäre 1A.

Und um diesen traum zu verwirklichen übe ich stets ABER immer mit Spass an der Sache^^..

MfG

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 22.09.2009, 16:43

Ich hatte nie Unterricht. Ich liebe Musik. Ich habe meine Langzeitziele die ich systematisch erarbeite. Ich freue mich jeden Tag, dass etwas besser klappt, für das Arbeite ich täglich, wenn die Zeit ist eine Stunde.
Dazu Jam ich noch oder lern irgendwelche Songs, mein jetztiges Projekt ist das No More Tears von Ozzy zu lernen, weil ich denke, dass Zakk Wylde da in seiner Hochform ist. Allerdings zock ich die songs eher Wochenends, da ich auch noch Freundin hab die das nicht mag, wenn ich klampfe übe und sie dabei ist :D
Dann spiele ich 2 mal die Woche mit meiner Band, was sowohl Musikalisch als ach menschlich total geil ist und ich jedes mal super laune hinterher habe und mich in meiner Kunst erfüllt fühle.
Ich gebe Gitarrenunterricht um mir ein bisschen was zu futtern oder ein paar Kippen dazuzuzahlen, und das eigentlich zu einem ziemlcih geringen lohn (5 Euro die Stunde ist nicht viel) und ich liebe es, mit jungen leuten zu jammen und ich lerne ne Menge daraus.

So, das zu dem Thema Leidenschaft zur Musik. XD

Der Übungsplan ist für die Gitarristen, die systematisch Techniken erlernen wollen (gibt ne Menge Klampfer die schnell spielen mögen), Anfänger, die grade die ersten 2 Jahre gespielt haben, machen viel sichtbarere Fortschritte als Menschen, die das schon ein paar Jahre machen, daher ist das nicht so sinnvoll, weil man oft gar nicht erkennt, wie man die geübten dinge einsetzten soll. NAchspielen ist hier das beste für den Anfang, aber wenns um eigenen Stil geht wirst du da nicht weiterkommen.

BoogieMann...Tapping kann ich auch ;) Trotzdem kann ichs nicht wie Eddie Van Halen, Zakk Wylde und wie sie alle heißen.

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 22.09.2009, 18:41

ich hatte jetzt viel...viel viel zeit darüber nachzudenken...

jeder von uns hatte irgendwie recht^^

es gibt sicher auch gitarristen die einen stundenplan haben, aber trotzdem noch lust und leidenschaft empfinden, aber es gibt auch gitarristen die meine übungsversion benutzen und genauso weit kommen, weil sie eben viel üben ;)
morgen schreib ich mehr dazu^^

lg

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 24.09.2009, 16:26

Ich denke solche Themen sind genauso wie im Leben allgemein. Es kommt immer drauf an, wie hoch man seine Ziele steckt.
einige gehen studieren, andere machen ne lehre....das ist von Mensch zu Mensch anders, egal wie ehrgeiz ist. So eine Einstellung ändert sich mit der Zeit auch, ich war mit 17 auch nen Mensch der heftige Techniken abgelehnt hat und nur sein Ding durchgezogen hat und sehr bluesig gespielt hat.
Ich glaube, ich hatte mal ein erlebnis mit einer Band, die haben sehr beschissene Musik gespielt, aber der klampfer hatte es technisch total drauf. Dann hab ich Backstage mit dem gelabbert (war ein etwas kleineres Konzert) und mit dem gejammt. Der Kerl war absolut großkotzig. UNd wie klein-lucky damals war, wollt ich ihn beweisen dass ich auch killerlicks spielen kann und den ganzen Kram.....Außerdem hab ich danach auch ne menge neue sachen kennen gelernt.....

Nebenbei:
Ace Frehley hat in seiner Anfangszeit bis zu 6 stunden geübt.
Bei Kirk Hammett waren es mindestens 8
und sein Lehrer Joe Satriani (oder Steve Vai, bin mir grad nicht sicher) hat seine Klampfe mit ins Kino und aufs Klo mitgenommen um zu spielen!

Das kann man übertrieben nennen....naja, ich nenne es liebe zur musik und bin neidisch, dass ich zu oft momente habe, wo ich einfach mal abends ne runde TVn gucken will wegen Arbeit und Bandprobe hinterher.... =)=)=

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 24.09.2009, 16:58

Anmerkung...

Der Lehrer von Kirk war Joe Satriani...
Der Grund warum die Gitarre zum "Klo" (Wohl eher Bad) mitgenommen hat ,war wegen des Räumlichen (sprich reverb) Klanges ;-)


Greets ))-))

Wenn ich über die Stränge schlage (vor 2 Tage noch ^^) sind´s aber auch 4-5 Stunden...

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 24.09.2009, 17:16

Dass satch der lehrer von Hammett UND Steve Vai war, weiß ich auch :)

Nur nicht mehr genau wer der freak mit kino, schule und so war :D

Ich hab grad die Proberaumaufnahme meiner Band, am we muss viel gespielt werden. Gigs stehen an und ich bin mit meinen Soli noch nicht zufrieden. Ich bin da eher der, der da ein komplett durchkonstruiertes solo auf der hinterhand hat, falls der Vibe nicht da ist und nichts gescheites zustande kommt per impro.....

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 16.10.2009, 23:19

hab jetzt mal mit einem Professionellen gitarrenlehrer geredet und meine meinung etwas geändert:

Wenn man, so wie viele hier im Forum, gitarre spielen als reines hobby hat, d.h. keine band und auch beruflich nix mit gitarren zu tun hat, dann braucht man keinen übungsplan

wenn man, so wie z.B ich, große fortschritte machen will um in einer Band zu spielen, dann sollte man sich zumindest pläne für die nahe zukunft setzen (z.B, wie ich schon sagte, "In zwei wochen will ich folgendes lied perfekt können, danach 1 monat lang lied xy...")

Aber wenn man gitarre spielen zu seinem Beruf machen will oder erfolg mit seiner Band haben will, dann ist ein richtiger übungsplan nicht das schlechteste.


aber übungspläne mit zeitangaben die mir sagen, wie lange ich ein lied zu spielen habe (also mit minutenanaben) halte ich persönlich immer noch für übertrieben.

Gast

Erstellt: von Gast » 16.10.2009, 23:38

Minutenangaben sind teilweise allerdings notwendig, um eine Struktur zu haben. Denn so ein Übungsplan besteht ja nicht nur aus gewissen Songs zu üben, sondern aus mehreren Bestandteilen, wie z. B. Rhythmik, Transkription, Gehörbildung, Notenlesen usw...
Und um dann nicht in einer Sache stecken zu bleiben und die anderen Dinge zu vernachlässigen kann einem ein vorher ausgearbeiteter Zeitplan helfen.

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