Wie sieht Euer Übungsplan aus?

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Harry83
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Wie sieht Euer Übungsplan aus?

Erstellt: von Harry83 » 12.09.2009, 10:53

Hallo Guitarfriends!

In meiner letzten Unterrichtsstunde, wurde uns gesagt, dass wir uns einen Übungsplan erstellen sollen.
Beispiel:

- 5 Minuten aufwärmen (Spider)
- 20 Minuten Übungen aus dem Unterricht
- 5 Minuten Akkordwechsel (Powerchords)

Danach analysieren, wo die Schwächen sind, und daraufhin weiter üben.

Jetzt wollte ich mal wissen, wie bei Euch so ein Tag strukturiert ist. Was, und wie lange übt ihr was?

Greetz Harry
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Gast

Erstellt: von Gast » 12.09.2009, 10:59

Ja also wie sieht bei mir das üben aus?..

also ich wäre mich auf, einfahc ein wneig rumgejamme, das mache ich max 10minuten.
Dann setzte ich mich an wiederholungen von Liedern, das sind dann so 60min´s.
Dann kommt neues zeug drann, da kann ich mich dann auch ma stunden drann aufhalten, selbst jetzt wo ich schreibe bin ich am üben auch wnen gerade "Tipp pause ist"

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 12.09.2009, 12:57

mein übungsplan:
-gitarre ausm ständer nehmen
-stimmen
-plektrum in die hand nehmen
-gemütlich hinsetzen mit gitarre auf dem schoß
-losspielen ;)

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Wladislaw.92
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Erstellt: von Wladislaw.92 » 12.09.2009, 14:24

Seit neustem übe ich richtig viel und fleißig. Bei mir sieht es dann so aus.

30 min: Alte Lieder spielen, die ich schon kann, ganz gemütlich und entspannt, zu Aufwärmung halt
20 min: Verschiedene Skalen und Tonleiter aus dem "Guitar" Heft übern. In dem Workshop "Talking Hands" Gibts immer voll geile Skalen und so weiter. Da muss ich immer das Tempo erhöhen: Ich fang z.B. mit 60 bpm und ende mit 80 und so weiter.
40 min: Übe ich neue Lieder. Das mir ziemlich schwer fällt. Also brauche ich auch viel Zeit dafür. Hier ist wichtig das ich nur das neue Lied übe und nicht rum Dudeln.

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 12.09.2009, 14:43

ich hab irgendwie den eindruck ihr nehmt das ganze extrem ernst...klar, ich will auch besser werden, aber ich habe keinen strengen "übungsplan", ich spiele einfach ein lied, wenn ich das gut kann improvisiere ich erst mal ein bisschen und überlege mir welches lied ich als nächstes spielen will.

Leiche

Erstellt: von Leiche » 12.09.2009, 14:47

BoogieMan93 hat geschrieben:ich hab irgendwie den eindruck ihr nehmt das ganze extrem ernst...klar, ich will auch besser werden, aber ich habe keinen strengen "übungsplan", ich spiele einfach ein lied, wenn ich das gut kann improvisiere ich erst mal ein bisschen und überlege mir welches lied ich als nächstes spielen will.


Ich mach's ähnlich... ^^
ich hab mir zwar mal so nen plan erarbeitet... hab mich dann aber überhaupt nicht dran halten können, einfach weil ich mich dann so gezwungen fühlte... ^^
von daher... ich mach's wohl so halbe halbe. ein bisschen plan nur so, was ich machen will in nächster zeit... ^^
und dann kann ich das immer üben wenn ich will =)

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fail
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Erstellt: von fail » 12.09.2009, 15:36

Im moment hock ich rum, versuch was gescheites für den Riff-Contest zu finden und schradder halt durch die Gegend :D Hab mir jetz aber nen ungefähren Übungsplan erstellt, dass ich vllt mal konsequenter und besser üb..

Muss nur schauen, dass ichn gescheites Buch für Musiktheorie bestell. Dann lern ich iwann auch mal Tonleitern, Skalen etc... (Hoff ich zumindest^^)

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met2k
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Erstellt: von met2k » 12.09.2009, 15:47

Einen festen Übungsplan habe ich auch nicht, ist bei mir halt auch immer das Problem, dass ich nie weiß wieviel Zeit ich zum Üben investieren kann.
Aber ich schnapp mir auch oft meine Gitarre, wenn ich einfach nur auf der Couch sitze und TV schaue und spiele einfach ein wenig, jedes bisschen das man spielt übt schließlich.

Einfach nur stumpf Akkordwechsel sind mir zu öde, da such ich mir lieber nen lied was dazu passt und übe es komplett zusammen. Ein wenig Theorie darf dabei aber auch nicht fehlen :)

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Whatsername
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Erstellt: von Whatsername » 12.09.2009, 17:17

Also einen festen Plan hab ich eigentlich nicht.
meist siehts so aus, dass ich die Gitarre erst stimme (welch wunder :lol: ) , dann so 15-30 Minuten Lieder spiele, die ich aus dem FF kann - zum aufwärmen und natürlich, dass ich sie nciht vergesse.
Dann widme ich mich den neuen Sachen z.B neue Lieder oder aus dem Buch "Blues you can use" Tonleitern & Übungsstücke
zum Schluss dann meist nochmal was ganz simples, wo ich richtig Bock drauf hab - momentan ist das meist Schrei nach Liebe oder 21 Guns
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Steffo
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Erstellt: von Steffo » 12.09.2009, 18:10

Zum aufwärmen improvisier ich nen full-song-solo zu Instrumentals wie Knocking on heavens door etc. oder wenn ich ne menge Lust zum zocken hab, hau ich mir Canon an, und spiel das 3-4 mal hintereinander oder so.

Dann üb ich meine Skalen in sauberkeit und geschwindigkeit, hab ich das fertig kommt meistens nur Random-mist bei mir raus :lol:

Riffs, oder Skalen, ich versuch neben denen die ich schon kenne ein paar sweep scales zu erfinden und zu üben, macht viel Spass^^

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 12.09.2009, 19:31

...übung bei mir ohne Plan!

aber Täglich (ausser bei Handverletzungen,klar...)

Das einzige ist halt "piano" starten...

E-Gitarre:
z.b. Blues und danach steigern auf rock und dann schliesslich volles Brett

Akustik:
Nichts spezielles...man übt das was man will...
Ferner, Leute wie ich, die selbst Komponieren, die Üben eh am eigenen Stück bis es "sitzt"...

Aber im wesentlichen ist es so,man übt bis es sitzt ;)


greets ))-))

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Erstellt: von fallen.hero » 12.09.2009, 20:32

Warum plan?
Ich setz mich hin und improvisier Melodien, irgendwann kommt ein gutes Riff , dass setze ich fort und nach 2-3 Stunden hab ich ein "grobes" Lied!
Das üb ich dann weiter und überleg mir was ich verbessern kann!

Sobald ich während des Spielens merke das ich irgendwo bei nem slide oder pull off etc. hacke, dann üb ich das bis ich es kann und fettich xD

warum aufwärmen ? xD ich spiel gitarre nicht bankdrücken xD
Ein Mensch ohne Religion ist wie ein Nashorn ohne Bahncard 50.

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Anton 6
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Erstellt: von Anton 6 » 12.09.2009, 20:37

BoogieMan93 hat geschrieben:mein übungsplan:
-gitarre ausm ständer nehmen
-stimmen
-plektrum in die hand nehmen
-gemütlich hinsetzen mit gitarre auf dem schoß
-losspielen ;)


dito

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 12.09.2009, 21:28

fallen.hero hat geschrieben:xD ich spiel gitarre nicht bankdrücken xD


haach, du sprichst mir aus der seele :D

mal ernsthaft: wenn jemand sagt er hat einen trainingsplan fürs fitnessstudio, ok.
wenn jemand privat fußball trainiert und er hat dafür einen trainingsplan, ok.

wenn jemand ne mathearbeit vor sich hat und dafür einen lernplan erstellt, ok.

aber doch nicht beim gitarre spielen!?!?!?!?
das soll spaß machen, und euch kein schul/sport-feeling geben.
aber ich lese hier zeugs wie 5 minuten das, dann 10 minuten das,
was soll es euch bringen, einen übungsplan zu haben?
ich spiel seit zwei jahren, hatte nie einen übungsplan und bin trotzdem relativ weit gekommen, bzw. so weit wie man nach zwei jahren kommen sollte.
ihr verpflichtet euch doch nur zum gitarre spielen.
also bitte tut mir den gefallen und verwerft euren "übungsplan", spielt einfach worauf ihr grad lust habt.

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Erstellt: von headbad » 13.09.2009, 14:05

also mein lehrer sagt immer ich soll einfach üben wenn ich lust hab
und ich hab auch meißtens lust
und ich spiel hald dann vll n paar tabs aus m internet oder üb das zeug was mir der lehrer gegeben hat aber eigentlich übe ih meißtens nebenbei (is manchmal doof da fallen d fehler nicht so auf)
aber das sagt mir dann der lehrer wenn ich n fehler mach
wie lang ich üb kann ich nicht sagen aber ich glaub ich komm am tag so an die halbe stunde
auch wenn ich nicht nur das zeug vom lehrer spiel

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Donnerland
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Erstellt: von Donnerland » 13.09.2009, 14:06

BoogieMan93 hat geschrieben:mein übungsplan:
-gitarre ausm ständer nehmen
-stimmen
-plektrum in die hand nehmen
-gemütlich hinsetzen mit gitarre auf dem schoß
-losspielen ;)


Bei mir auch so

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fail
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Erstellt: von fail » 13.09.2009, 15:33

Nur auf Dauer, is halt kacke, da ich jetz bspw. nie konsequent übe und immer quer und hin und her ohne Sinn :D

Habs mir vorgenommen, dass ich mal technisch besser werde. Will ja nich auf einem Level bleiben ;) Mal sehen was draus wird :D

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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 13.09.2009, 16:18

fail hat geschrieben:
Habs mir vorgenommen, dass ich mal technisch besser werde. Will ja nich auf einem Level bleiben ;) Mal sehen was draus wird :D


technisch besser wirst du auch, wenn du songs suchst die immer ne stufe schwerer sind als der davor!
so mach ichs

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 19.09.2009, 12:42

Ich hab mir nen recht interessanten Übungsplan erarbeitet.
-Als erstes Warmspielen (Spinne, Chromatische Leiter)
-Kleine Pause
-Rumzocken (einfach drauf los spielen, macht am meisten warm)
-Technikübungen, Übungen zu verschiedenen Techniken wie Wechselschlag, Sweeping, Tapping (dieser bereich muss jeder für sich selbst definieren, ich habe einige übungen aus einem Speed-Leadguitar-Buch genommen und einige Licks aus Masters of Rock guitar
-Lick/Lektion üben, material gibts genug, hierbei sollte zählen: Was einen Interessiert soll man machen.

-Übung von material, Langzeitprojekt. Ich habe mir als Projekt vorgenommen, möglichst viele Gitarrenparts von Ozzy Osbournes No More Tears zu lernen. Das macht spaß, und bei Zakk Wylde hat es auch einen guten Anspruch!

Dieser Punkt wird von mir unter der Woche eher ausgelassen aufgrund von Zeitmangel(Arbeit, Bandprobe), dafür dehne ich ihn wochenends aus, ist super entspannend.

-Jammen, nehmt euch Jamtracks, und probiert die neuen Licks aus.
Versucht verschiedene Stilistiken zu nehmen und möglichst kreativ zu sein!

Wichtig ist, dass man sich auf die Bereiche konzentriert, den man bearbeitet. Technikübungen haben nichts mit kreativität zu tun und dienen das Handwerk zu verbesseren, beim Jammen könnt ihr euren gefühlen freien lauf lassen!

Gast

Erstellt: von Gast » 19.09.2009, 13:08

BoogieMan93 hat geschrieben:
fail hat geschrieben:
Habs mir vorgenommen, dass ich mal technisch besser werde. Will ja nich auf einem Level bleiben ;) Mal sehen was draus wird :D


technisch besser wirst du auch, wenn du songs suchst die immer ne stufe schwerer sind als der davor!
so mach ichs

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Michel Andre
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Erstellt: von Michel Andre » 20.09.2009, 23:43

Also ich habe davon abgesehen keine festen Zeiten, außer halt Mittagsruhe spiel ich nicht.... ;)

Ich spiele wann immer mir danach ist, wenn auch nur ein lied. aber meist klimpere ich auch nur drauf los, hauptsache ich krieg es hin sauber zu greifen und schneller zu werden... :D
Aber ich spiele täglich, teilweise auch nachts aber dann ohne amp....^^

Kein Tag bei mir ohne Gitarre :)

Joa üben tue ich über Guitar Pro und mit meinen leistungen bin ich recht zufrieden auch wenn ich nur Cover......

LG
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 21.09.2009, 07:58

Ich mache es jetzt einfach so:
Erst mal spiele ich mich ein bisschen warm, und dann mache ich meine Übungen aus dem Unterricht. Hinterher spiele ich dann auch einfach drauf los.
Als letzte Übung bekam ich Hell Bell von AC/DC, was ich als doch eher "billig" ansah. Wir machen eben nur einfacherer Sachen, weil wir einen Neuling (13 Jahre) in der Gruppe haben.
Ich mache jetzt einfach mein Ding! Basta! :lol:
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Erstellt: von guitar@player » 11.10.2009, 13:25

Ich denke man sollte sich tatsächlich einen effektiven Übungsplan schreiben, denn nur so kann man wirklich besser werden.
Die meisten Gitarristen dudeln einfach los, dadurch kommen sie jedoch nicht weiter voran. Man erlangt zwar Spielpraxis, aber eine Verbesserung der Legatotechnik etc. wird ausbleiben.

Ich habe mich relativ lange damit beschäftigt einen idealen Übungsplan zu erstellen, denn es gibt sehr viele Faktoren die man dabei berücksichtigen muss.
Es stellt sich zum Beispiel die Frage: "Gehört das üben von Songs in einen Übungsplan?".
Meiner Meinung nach ist das etwas, das in einem Übungsplan nichts zu suchen hat. Mein Persönlicher Übungsplan besteht aus rein technischen Übungen, damit ich mir die technische Basis schaffe um schnelle Solos auch wirklich spielen zu können.
Das ist auch nur das eigentliche üben. Wenn man einen Song übt, oder Solos covert sollte man das geübte lediglich anwenden können und die Anwendung von Techniken ist ja nicht das gleiche wie üben ;).

Für Anfänger ist diese Theorie des Übungsplan natürlich nicht machbar, da man dort Grundlagen wie offene Akkorde, Powerchords etc. erst einmal lernen muss und man, das nunmal am besten anhand von Songs lernen kann.
Für Fortgeschrittene, die sich zum Beispiel mit der Legatotechnik (nein ich meine hier nicht ein Hammer-On von lediglich einem Ton, sonder Licks á la Satriani und Gilbert ;) ) beschäftigen ist ein solcher Übungsplan nötig um gezielt weiter zu kommen.

Jetzt aber zu meinem Übungsplan:

1. Warm-Ups (Arpeggios spielen, dabei jeden Ton einen Schlag lang spielen, zum Beispiel im 4/4 Takt bei 120 bpm 16tel spielen, man spielt dann aber jeden Ton mit 4 16tel, so dass die linke Hand aufgelockert wird) Zeitaufwand 5-10 Minuten

2. Spinne (Guckt am besten in meinem Lehrvideo über Spinnenübung euch die letzte Übung an, die meine ich), die spiele auf 60bpm aber nur 4tel, damit die Finger schön lange stehen bleiben. Zeitaufwand 5 Minuten

3. Legato-Kräftigung in Form von Trillerübungen. Zeitaufwand 5 Minuten (und wer mal Trillerübungen 5 Minuten am Stück macht weißt, dass das gegen Ende schon fast eine Quälerei ist :P )

4. Legatolick 1 (zum Beispiel ein Lick nur mit Hammer-Ons) Zeitaufwand 5 Minuten

5. Legatolick 2 (hier dann ein Lick nur mit Pull-Offs) Zeitaufwand 5 Minuten

( 6. Legatolick 3 - ist bei mir ein Lick aus Hammer-Ons und Pull-Offs das ich von meinem Lehrer habe. Standard-Lick)

7. Legatokombination (hier jetzt alle Legatoübungen miteinander Kombinieren, zum Beispiel indem man sich mit Lick 1, den Hals hochspielt und mit Lick 2 wieder runter) Zeitaufwand min. 10 Minuten


So nach dieser Übungssession fange ich dann an ein bisschen zu Jammen und im Moment das Solo von Stairway to Heaven möglichst originalgetreu zu covern.

Gruß
Ole
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BoogieMan93
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Erstellt: von BoogieMan93 » 11.10.2009, 17:57

Feon hat geschrieben:Was bringt es dir, schnell laufen zu können, wenn du dein Ziel nicht siehst?


ich kann etwas, was nicht jeder kann, mit dieser fähigkeit kann ich langeweile und/oder stress entgehen und zu allem überfluss kann ich noch etwas, worauf ich stolz sein kann.

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manyou
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Erstellt: von manyou » 11.10.2009, 22:30

Also ich hab keinen Übungsplan udn hab auch nciht vor, einen zu machen, weil ich finde, dass man sich dann zu arg unter druck setzt, dass man jetzt 40 min Skalen spielen MUSS, z.B., und dann geht der Spaß am spielen verloren.

Ich mach es immer in der Reihenfolge, dass ich erst irgendwas vor mich hin spiel und dann wenn meine Hände locker sind spiel ich Lieder, die ich schon kann oder lerne neue. Danach spiel ich noch Fingerübungen, um schneller zu werden und zum Ausklang noch 'n paar lieder.

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Erstellt: von guitar@player » 11.10.2009, 22:38

Ich glaube das üben an sich wird etwas falsch verstanden :D

Keiner soll sich einen Übungsplan schreiben mit dem er sich unter Druck setzt. Und 40 min Skalen spielen ist definitiv nicht normal und ich glaube auch kaum das es außer den Supergitarristen niemanden gibt der freiwillig so lange Skalen übt :D

Man selbst hat als Gitarrist aber ja immer ein Ziel vor Augen, man sollte aufjedenfall eines haben.
Klar ist auch das man solche Ziele nicht innerhalb von 2 Wochen erreichen kann. Ich könnte zum Beispiel probieren noch so viele Satriani Songs zu üben wie ich wollte an das spielerische Niveau würde ich trotzdem nie kommen, weil ich gelernt hätte zu covern, nicht jedoch Techniken selbst anzuwenden.
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manyou
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Erstellt: von manyou » 11.10.2009, 23:06

Die 40 min Skalen üben waren auch nur ein Beispiel.
Mit Ziel vor Augen übt es sich wirklich viel einfacher.

guitar@player
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Erstellt: von guitar@player » 11.10.2009, 23:11

Ja sag ich doch :D

Wenn man aber immer nur rumnudelt und mal ein Lied spielt übt man das Lick für das Lied. Ich spreche mal aus eigener Erfahrung:

Ich bin im Moment dabei Speedlegatoläufe zu üben, wenn ich das an einem Paul Gilbert Stück machen würde, könnte ich zwar so schnell spielen würde mir persönlich aber keinen Kopf darum machen, wieso, weshalb und warum er das genau so spielt.

Lerne ich jedoch am Anfang nur die Technik von Speedlegatoläufen, verstehe ich wie sie funktionieren und kann mir eigene Sequenzen, wie in einem Baukastensystem zusammen bauen, dass könnte ich persönlich nach dem Lernen von nem Gilbert Stück nicht, und ich vermute das geht 98% der Forenmitglieder so ;)
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akustikgitarre
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Erstellt: von akustikgitarre » 12.10.2009, 10:16

Hmm das klingt ja alles interessant, dass man die Technik für einen Song übt, aber ich als Autodidakt aheb Lieder aus verschiedenen Quellen, die ich spiele zum Beisiel Bluegras Lieder aus einem Buch, aber da weiß ich dann noch nicht, welche Technik hinter dem Lied liegt. Ich spiele einfach dann das Lied bis ich es kann. Ist das falsch?

guitar@player
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Erstellt: von guitar@player » 12.10.2009, 10:47

Grundsätzlich kannst du so üben, aber wenn du den Anspruch hast später selbst zu komponieren und zu solieren, solltest du dir in den Liedern die du Lernst immer ganz genau die Solos angucken und mal schauen ob du da 2,3 Licks isolieren kannst und dann nur die übst.
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Musi Mus
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Erstellt: von Musi Mus » 12.10.2009, 13:00

am anfang musste ich auch skalen und alles das lernen
aber jetzt spiel ich einfach das wozu ich grade lust hab

TheAppeal
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Erstellt: von TheAppeal » 16.10.2009, 15:06

Hallo ich übe so
fernseher an blöde talkshow dranmachen die man eh nich guckt und entspannt spielen bendings etc alles quer beet.dann fernseher aus;)
dann mal versuchen zu verschiedenen songs auf nur 1ner saite zu improvisieren also hohe e saite nehmen und auf ganzer länge des griffbretts spielen, mach dass mit jeder saite jetzt ein paar fingerübungen 5min und dann bist du warm dann nimmst du ein schönes gitarren heft und übst skalen;) (zieh dir mal harmonisch moll rein)
solange bistu se kannst und am besten nimmst du dir noch ein metronom dazu fan mit 60-70 bpm an und arbeite dich langsam hoch 90 besser 100bpm
und jetzt guckstu einfach mal was es für schöne lieder gibt anhören und gitarren parts raushören keine tabs
jetzt paar akkordübungen fertig
plane mal insgesamt 45min-2std ein je nachdem wenn du kein bock auf 2 stunden hast lass es so vergeht dir nur der spaß
das ist mein übungsplanviel spa? mothafuckaz

Jan
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Erstellt: von Jan » 16.10.2009, 23:08

Ein richtiger Plan ist es bei mir eigentlich garnicht. Ich übe eher nach Lust und Laune. Zurzeit mach ichs so:

am Anfang, bereits Gelerntes/Gekonntes kurz wiederholen,
danach, wie gesagt nach Lust und Laune, den neuen Stoff den ich dann momentan hab, üben.

Ich mach es auch nich so, dass ich dann z. B. sag: "heute üb´ ich mindesten 1. Stunde!"
Weil ich mein, jeder Tag ist ein neuer Tag! Mal ist man so, mal so drauf.

Ich habe mir allerdings fest vorgenommen, JEDEN TAG MINDESTENS EINE MINUTE zu üben.
Ich weiss, eine Min. is nich viel, aber wenn ich mir sag: "heute will ich wieder mindestens eine Min. üben", dann bin ich wieder total motiviert und denk mir: "achhhh, die EINE Minute is doch ein Klacks!". Unnnnnd wenn ich dann erstmal sitze, dann üb´ ich sowieso noch was mehr.
Ich kann sagen, ich übe jeden Tag so um die 10-15 Min.

Also bei mir klappt das eigentlich immer :D
Lernen macht nicht immer Spaß:)

TheAppeal
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Erstellt: von TheAppeal » 17.10.2009, 11:10

ja eig is ds das optimale zumindest von der länge her üb so viel wie du lust hast dann quält man sich auch nich

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 17.10.2009, 11:52

Was mir dazu noch einfällt....vor dem spielen, ganz egal, ob man nur ein paar billy talent riffs nachdudelt oder alternativ picking übungen macht.....AUFWÄRMEN! Besonders jetzt wo es kälter wird. Ich hab schon wieder probleme mit der Sehnenscheide. Wichtig ist das Dehnen vor dem spielen und dass man langsam anfängt.
Wenn man schon etwas spürt aber spielen noch geht sollte man wiederholte male am tag die hand und das gelenk dehnen. Funktioniert bei mir wunderbar. Sobald man allerdings vor schmerzen nicht mehr spielen kann: PAUSE EINLEGEN!

punker97
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Erstellt: von punker97 » 03.06.2010, 18:53

ich geh hin und spiel bis mein mutter nervt
das is mein übungsplan :D

headbad
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Erstellt: von headbad » 03.06.2010, 21:01

Mittlerweile halt ich mich an gar nix mehr sondern spiel wann ich will solange ich will und was ich will (mittlerweile meißtens eigenes zeug :D )

Gast

Erstellt: von Gast » 04.06.2010, 11:21

Ich versuche mich an einen festen Übungsplan zu halten:

1. Stimmen *_*
2. leichtes Fingerpicking
3.Spider
4.Pentatonik
5.Dur-Tonleiter
6.Licks

Das wäre das aufwärmen

7. Bereits bekannte Sachen vom Vortag üben
8. Neue Sachen lernen.
9. *Frustrations-Pause*
10. Zum Ausspielen noch leichtes Zeug

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 11:42

Einfach mal gechillt an die Sache rangehn^^

Wenn ich Lust hab, dann spiel ich halt einfach mal^^
Entweder übe ich i-welche Lieder oder spiele alte...
oder halt Pentatoniken..
aber so großartig aufwärmen tu ich mich nicht (vll. ein Paar min. Tonleiter)...

Gitarre spieln soll doch Spaß machen...
und ich hab ohne Übungsplan am meisten Spaß^^

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 04.06.2010, 16:35

Jap, Spaß haben kann man immer......aber manch einer hat ja auch anspruch. Besonders Licks lernen ist wichtig......spätestens wenn man ein Konzert mit vielen Impros spielt und man selbst gelangweilt von seinem spiel ist, merkt man, was ich meine...natürlich wie gesagt nur wenn anspruch vorhanden ist.

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 16:40

Licks lernen? sicher!

Aber wieso nen Zeitplan?! Das eine hat ja mit dem anderen nix zutun...

achja..und zum improvisieren (!) werden eig. keine Licks benötigt.... Pentatoniken auswendig lernen...und fertig

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 04.06.2010, 17:08

achja..und zum improvisieren (!) werden eig. keine Licks benötigt.... Pentatoniken auswendig lernen...und fertig

......kein kommentar......okay, is doch irgendwie einer ....

stell dir vor, dein solospiel wäre wie das sprechen. Improvisation wäre dann folglich dieses gelernte materiall zu nehmen und irgendwie spontan zu etwas neues zu verbinden. Das bedeutet, Licks variieren, also der Stimmung des Stückes anpassen, lautstärke.

Naja, und wenn du null licks lernst und so dann ne 3 minuten blues impro hinlegen kannst, bist du echt ziemlich genial :)

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 17:14

1. Ich hab nie gesagt, dass ich keine Licks lerne.
2. Spiel ich keinen Blues
3. Kann man mit den Pentatoniken problemlos improvisieren (Ich zumindest)

Gast

Erstellt: von Gast » 04.06.2010, 17:48

mein übungsplan:

wann immer ich will, das spielen, was ich gerade will ^^

lucky_mcclain
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Erstellt: von lucky_mcclain » 04.06.2010, 17:49

Naja, wenn du spaß dabei hast, ist doch gut :)

Man kann auch in anderen richtungen improvisieren.....



magste mal ne impro aufnehmen und hochladen?

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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 18:33

Wieso sollte ich dir was beweisen?

Wenn du willst, können wir uns gerne treffen und jammen ne runde?

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Erstellt: von Hustle » 04.06.2010, 18:58

James.Whisler hat geschrieben:Wieso sollte ich dir was beweisen?

Wenn du willst, können wir uns gerne treffen und jammen ne runde?


feigling,feigling :lol:










;)

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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 19:23

Hustle4Ca$h hat geschrieben:
James.Whisler hat geschrieben:Wieso sollte ich dir was beweisen?

Wenn du willst, können wir uns gerne treffen und jammen ne runde?


feigling,feigling :lol:

Ich bin kein Feigling, lass mich aber nich provozieren^^
Aber wenn er will, können wir uns ja mal Privat treffen und ne runde spieln...da hab ich kein Problem damit...

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Erstellt: von Hustle » 04.06.2010, 19:27

abooooo...SCHLÄGEREI :shock:

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Erstellt: von lucky_mcclain » 04.06.2010, 19:48

Es geht hier um ne diskusion. Das hat nix mit Streit zu tun ;)

Würd gerne mal jammen, aber du wohnst etwas weit weg leider..

Es kommt halt immer darauf an, was man machen will. Naja und als Leadgitarrist benutze ich halt meine Licks, um soli zu konstruieren und auch zu improvisieren. Ich spiele halt eine Menge soli und fahr gar nicht auf Wiederholungen ab. Deshalb schau ich mir Licks von "Helden" an, die mir gefallen, und lass mich davon inspieren sie zu lernen und weiterzuentwickeln. Ist ja kein verbrechen.
Da gibts eine Kolumne im Guitar, da stand mal die Lektion "a Day, a Lick", so ungefähr mach ich das auch....versuch ich zumindest. Hab selbst nicht immer Zeit und Lust das durchzuziehen.

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