Fachbegriffe

Allgemeine Fragen zum Gitarre lernen
von Arbiter
#69446
Hallo

Ich wollte nur mal wissen was diese ganzen Fachbegriffe bedueten.
Sowas wie Hammer on oder so.
Könntet ihr mir bitte eine Liste der wichtigsten Fachbegriffe und bedeutung erstellen?
Dann könnte ich sie kopieren und wäre glücklich ;)

Danke schonmal im vorraus.

MfG Arbiter
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von chris73
#69447
wir wissen ja nicht, was du nicht weisst ;)
wie waers denn umgekehrt, du erstellst ne liste der begriffe, die du nicht kennst, und wir erklaeren es dir dann!? ;)
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von Gormless
#69456
tja... da wäre es jetzt gut wenn wir das mit dem Gitarrenlexikon hier im Forum weiter gamcht hätten. Leider hat sich darum keiner mehr gekümmert. In dem Fall könnte man aber zum Beispiel so wunderbar zu den einzelnen Artikeln linken... hm...
Sorry dass ich hier grad nich weiterhelfe ich wollte hier nur meine Enttäuschung über uns selber loswerden ;)
von Arbiter
#69477
Also:

Ich kenne KEINE Fachbegriffe^^
NULL

Also bitte alles was ihr kennt^^
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von chris73
#69525
na gut, weil ich heute frei hab ... :D
ich hab jetzt einfach mal alles zusammengeschrieben, was mir spontan eingefallen ist, englische begriffe (auf die trifft man auch immer wieder) und die deutschen begriffe mit ner kuzen erklaerung.

aufbau der gitarre:
headstock = kopf: der ganz obere teil der gitarre, auf dem sich die mechaniken befinden
machine heads = (stimmmechaniken) = stimmwirbel: die kleinen dinger, wo die saiten zum stimmen befestigt sind
saddle = sattel: hintere (am kopf) auflage der saiten
fret = bund: selbsterklaerend
fingerboard = griffbrett: selbsterklaerend
inlays = (griffbrett)einlagen: die kleinen einlagen, meist punkte, im griffbrett, die als orientierungshilfe dienen
brigde = bruecke = steg: vordere (auf dem korpus) auflage der saiten
tremolo: bewegliche bruecke, mit deren hilfe die tonhoehe durch ziehen oder entspannen der saiten veraendert werden kann
neck pickup = halstonabnehmer: tonabnehmer, der sich in der naehe des halses bei der gitarre befindet
bridge pickup = stegtonabnehmer: tonabnehmer, der sich in der naehe des stegs bei der gitarre befindet
(toggle)switch = PU selector = tonabnehmerschalter: schalter, mit dem man auswaehlen kann, welche tonabnehmer der gitarre aktiv sind
volume control = volume-poti: drehregler zum regeln der ausgangslautstaerke eines tonabnehmers
tone control = tone-poti: drehregler, mit dem die hoehen eines tonabnehmers geregelt werden koennen
single coil: tonabnehmer mit einer magnetspule. sehr klarer, heller, glasiger klang
humbucker: tonabnehmer mit zwei parallelen magnetspulen. fetter, mittiger im klang als ein single coil und vor allem nebengeraeuschaermer
piezo PUs: PUs, die mit hilfe eines piezo-elektrischen elements die schwingungen der saiten direkt abnehmen und in strom umsetzen. gibt einen sehr natuerlich klang, deshalb meist eingesetzt bei akustischen gitarren.
passive PUs: bei passiven PUs wird ausschliesslich durch die saitenschwingung ein strom in der magnetspule induziert, der an den verstarker geleitet wird
aktive PUs: funktionieren grundsaetzlich wie passive, jedoch ist schon im PU ein kleiner vorverstaerker eingebaut, der das signal verstaerkt. dieser vorverstaerker benoetigt eine stromversorgung durch batterien, meistens durch eine 9V blockbatterie
tun-o-matic bridge: feste bruecke, bei der mit hilfe von einstellbaren saitenreitern fuer jede saite einzeln die intonation (oktavreinheit) eingestellt werden kann.
TonePros locking bridge: version einer festen bruecke von der firma TonePros, bei der die bruecke durch kleine inbusschrauben an den haltebolzen festgeschraubt wird, was ihr eine festere verbindund und damit etwas bessere klaneigenschaften (vor allem sustain) verleit
tailpiece = saitenhalter: metallbauteil vor der bruecke auf dem korpus, in dem die saiten befestigt und festgehalten werden
string thru body: konstruktion, die ohne tailpiece auskommt, da die saiten durch loecher im korpus der gitarre und von dort ueber die bruecke gefuehrt werden
bigsby tremolo: dieses tremolo (vibrato) ist eins der aeltesten systeme. die saiten werden dabei auf einer art achse aufgewickelt. an dieser achse ist auch der tremolohebel befestigt. durch betaetigung des hebels werden die saiten durch drehung der achse ent- oder gespannt (praktisch ab- oder aufgewickelt). dem saitenzug wird mit einer feder entgegengewirkt, die den hebel pratisch nach oben drueckt. vorteil dieses systems: das system ist komplett auf dem korpus montiert, kommt also ohne jegliche durchfraessung aus.
vintage tremolo = Fender tremolo: tremolo (vibrato) wie man es vor allem bei Fender Stratocaster gitarren und kopien findet. die saitenfuehrung ist hier durch den korpus, das system erlaubt eine individuelle einstellung der saitenlage und der intonation pro saite. es kann schwebend und aufliegend eingestellt werden. dem saitenzug wirken dabei feder in der rueckseite des korpus entgegen, es ist also ein durchfraessung des korpus notwendig, um das system zu installieren
Floyd Rose tremolo = (double) locking tremolo: das FL tremolo orientiert sich grundsaetzlich am vintage tremolo. um jedoch einem verstimmen der saiten durch nachrutschen an den stimmmechaniken und im bereich des tremolos entgegenzuwirken, kam die firma Floyd Rose auf die idee, die saiten an zwei stellen festzuklemmen (daher auch double locking), naemlich in der tremoloeinheit selber und am sattel mit hilfe eines sog. klemmsattels. durch das festklemmen koennen sich die saiten auch bei starkem lockern der saiten nicht an den stimmmechaniken "abwickeln" und lockern, was es sehr stimmstabil macht. um trotz der festgeklemmten saiten ein nachstimmen der saiten zu ermoeglichen, befinden sich an der tremoloeinheit feinstimmer, die ein stimmen innerhalb eines kleinen bereichs erlauben. ein FL tremolo ist prinzipiell als schwebendes tremolo ausgelegt.
bolt-on = geschraubter hals: bei dieser konstruktion wird der hals mit hilfe von meist 4 schrauben von hinten an den korpus geschraubt. vorteil: relativ einfach in der konstruktion, deshalb billig. außerdem ist ein halswechsel im falle eines defektes (halsbruch, verzogenenr hals) relativ einfach und damit guenstig. nachteil: die relativ "lockere" verbindung wirkt sich negativ auf den sustain aus. außerdem ist die verbindung hals-korpus meistens relativ stoehrend beim erreichen der hohen buende der gitarre.
set neck = eingeleimter halsder hals wird hier in eine aussparung am korpus fest eingeleimt. durch die festere verbindung verbessert sich der sustain der gitarre. außerdem kann die verbindung schlanker als bei einer geschraubten konstruktion gestaltet werden, was ein spielen in den hohen buenden vereinfacht. nachteile: die konstruktion ist aufwaendiger und damit teuerer, man findet sie also eher erst bei mittelklasse gitarren im bereich mehrerer hundert euro. außerdem wird ein wechsel des halses im falle eines defektes ebenfalls sehr aufwaendig und teuer.
neck-thru = durchgehender hals: die dritte moeglichkeit der halskonstruktion, bei der der hals praktisch den kompletten mittleren teil der gitarre bildet. fuer den korpus werden nur zwei korpusfluegel an die seiten angeleimt. diese konstruktion bietet den besten sustain und auch die ausbildung der obertoene ist meist besser als bei den anderen konstruktionen, da sich die saiten in ihrer kompletten laenge (von sattel bis bruecke) praktisch auf dem hals befinden, und es keine unterbrechung am uebergang hals-korpus gibt, der die schwingungen stoeren koennte. der uebergang hals-korpus kann noch schlanker als bei einer set-neck konstruktion gestaltet werden, was ein spielen in den hohen buenden noch einfacher macht. nachteil: die konstruktion ist sehr aufwaendig und deswegen meistens nur auf relativ teueren gitarren jenseits der 1000 euro zu finden.

verstaerker
pre-amp = vorstufe: erste verstaerkungsstufe in einem amp, die das schwache signal von der gitarre erstmal vorverstaerkt. außerdem befindet sich die gesamte klangregelung in der vorstufe
power-amp = endstufe: letzte stufe des amps, die das signal auf das endgueltige output-level bringt
tube amp = roehrenverstaerker: verstaerker, bei dem die verstaerkung mit elektronenroehren gemacht wird
transistor amp = solid state amp = transistorverstaerker: verstaerker, bei dem die verstaerkung mit transistoren gemacht wird
modelling amp: verstaerker, der mit digitaler technologie den sound beruehmter anderer verstaerker simulieren kann
hybrid amp: mischung aus den anderen technologien, z.b. amp mit transistorvorstufe und roehrenendstufe
head = top: verstaerker, bei dem sich vorstufe und endstufe in einem gehaeuse befinden. eine lautsprecherbox muss noch extra angeschlossen werden.
combo: verstaerker, bei dem sich alle teile, also vorstufe, endstufe und lautsprecher in einem gehaeuse befinden
effect-loop: einschleifweg, mit dem effekte in den signalweg zwischen vorstufe und endstufe eines verstaerker eingespeist werden koennen
gain = overdrive = distortion: regler mit dem die signalstaerke in der vorstufe geregelt werden kann. normal gleichzusetzen mit der verzerrung, die der amp dann erzeugt

effekte
booster: ein booster veraendert das signal nicht im klang, sondern verstaerkt nur das signal oder bestimmte frequenzen, z.b. die mitten bei einem mid-booster. durch die verstaerkung des signals kann allerdings der verstaerker frueher zum verzerren gebracht werden.
distortion=overdrive=verzerrer: wohl einer der klassischsten effekte. durch hinzufuegen von obertoenen entsteht der verzerrte sound, der einem uebersteuerten verstaerker nachempfunden ist. overdrive ist dabei meist eine geringere, waermere verzerrung, distortion eher eine harte verzerrung.
fuzz: eine spezielle art von verzerrer. die verzerrung ist hier sehr kratzig und rauh. vor allem von Jimi Hendrix kennt man diesen fuzz-sound.
delay: ein verzoegerungs-effekt. das signal wird kopiert und die kopien des originalsignals werden dann zeitverzoegert wiedergegeben, was einen echo effekt ergibt. die zeitverzoegerung, wiederholrate und die art und weise, wie die widergabe abnimmt kann eingestellt werden.
echo: spezielle form des delays, bei der das kopierte signal genau einmal wiedergegeben wird.
reverb :hall-effekt. der effekt simuliert den nachhall des signals, der sich z.b. in einem raum ergeben wuerde.
chorus: beim chorus wird das signal kopiert, leicht in der tonhoehe veraendert und dem original-signal beigemischt. das ergibt einen schwebenden, choralen, leicht verstimmt klingenden sound, aehnlich wie bei einer 12-saitigen gitarre.
phaser: beim phaser wird das signal kopiert und durch verschiedene filter geschickt, die die phasen aller wellenlaengen des signals verschieben. dieses phasenverschobene signal wird dann zum original-signal dazugemischt. durch die phasenverschiebungen ergeben sich interferenzen im frequenzspektrum, d.h. bestimmte frequenzen verstaerken sich, ander loeschen sich aus. es ergibt sich ebenfalls ein schwebend klingender, leicht verstimmter sound, der jedoch deutlich staerker als beim chorus ist.
flanger: aehnlich wie der phaser, jedoch wird das kopierte signal zeitlich verschoben dem original-signal zugemischt. die zeitliche verzoegerund wird dabei permanent variiert (beim phaser ist die phasenverschiebung konstant). der soundefekt ist dem phaser aehnlich, jedoch staerker ausgepraegt, fast psychedelisch wirkend.
wah-wah: bei diesem effekt wird ein filter eingesetzt, der nur bestimmte frequenzanteile unveraendert durchlaesst. alle freqenzanteile darueber und darunter werden abgeschwaecht, bzw. komplett blockiert. durch betaetung eines pedals wird der filter sozusagen innerhalb des gesamten freqenzbereichs hin- und hergeschoben, was den typischen "wah-wah" sound ergibt (der effekt hat seinen namen quasi vom klang)
rotary = leslie: dieser effekt ist einem speziellen lautsprechersystem nachempfunden, der sogenannten Leslie-box (benannt nach ihrem erfinder). diese box war mit einem rotierenden lautsprecher ausgestattet. durch die rotation ergibt sich aufgrund des doppler-effekts (kennt man von sich naeherndem oder entfernendem martinshorn) ein spezielles vibrato, also eine permanente leichte aenderung der tonhoehe.
pitch-shifter: bei diesem effekt wird neben dem original-signal ein zweites, um ein bestimmtes intervall in der tonhoehe veraendertes signal erzeugt. dadurch ergibt sich der eindruck als wuerde eine zweite (oder sogar dritte) gitarre gleichzeitig in einer anderen tonhoehe spielen. das intervall der tonhoehenaenderung ist einstellbar. ebenso, ob der ton hoeher, tiefer oder beides im vergleich zum originall sein soll.
octaver: spezielle form des pitch-shifters, bei dem ein ton genau eine oktave hoeher und/oder tiefer erzeugt wird.
harmonizer: intelligente version des pitch-shifters. es werden keine toene eines festen intervalls erzeugt, sondern harmonisch passende zur gespielten tonart. die tonart in der gespielt wird, ist an den geraeten einstellbar.
tremolo: der tremolo effekt (nicht zu verwechseln mit dem tremolo an der gitarre, das eigentlich falschlicherweise als solches bezeichnet wird) moduliert kontinuierlich in schneller abfolge die lautstaerke des signals
compressor = sustainer: der compressor gleicht unterschiedlich starke freqenzanteile im signal aneinander an, d.h. besonders laute freqenzanteile werden leiser gemacht, besonders leise freuqenzanteile werden angehoben. dadurch ergibt sich ein dichterer, fetterer, aber weniger dynamischer sound. ein nebeneffekt ist, dass vor allem in kombination mit verzerrung am verstaerker der sustain verlaengert wird.

gitarren-typen:
ST = Stratocaster: abgeleitet von der Fender Stratocaster. klassischerweise ein erle-korpus mit geschraubtem ahornhals, bestueckt mit single-coil PUs. das gibt der Strat einen sehr hellen, klaren, glasigen sound. moderne versionen kommen auch als fat- oder power-strats mit humbuckern ausgestattet. mit entsprechend heissen PUs ergibt sich ein sehr ausgeglichener, aber bissig aggressiver klang, was sie bei rock- und metalgitarristen, vor allem lead-gitarristen sehr beliebt macht.
T = Telecaster: abgeleitet von der Fender Telecaster. der korpus ist meist aus esche oder erle, der hals aus ahorn. mit ihrer PU bestueckung, meist ein sog. soapbar single-coil oder normale single coils ergibt sich ein sehr heller, leicht metallisch blechiger sound. man spricht hier gern vom typischen "tele twang". neben den klassischen versionen gibts auch hier modernisierte versionen.
LP = Les Paul: abgeleitet von der Gibson LP. ein mahagoni-korpus mit geleimtem mahagoni hals und die klassische humbucker PU bestueckung ergibt einen sehr weichen, warmen, mittigen sound, ohne dass die hoehen zu kurz kommen. die ahorn-decke bei manchen versionen verleit der LP etwas mehr knack. die LP ist bei gitarristen aller moeglichen stile sehr beliebt, vor allem aber im blues, blues-rock, rock, hard-rock und mit "heissen" PUs auch metal ist die LP sehr verbreitet.
SG: abgeleitet von der Gibson SG. wie die LP komplett aus mahagoni, jedoch ist der korpus bei der SG deutlich duenner, was ihren sound etwas bissiger und knackiger macht. sehr beliebt bei rock-gitarristen, wegen ihres bissigen aber trotzdem mittig warmen sounds.
EX: abgeleitet von der Gibson Explorer. im grunde genommen eine LP in einer anderen form, eben der typischen zackigen Explorer form. der sound ist einer LP sehr aehnlich, aber durch den duenneren korpus etwas aggressiver, irgendwo zwischen LP und SG. durch die form und die von vielen herstellern meist relativ heissen PUs, mit denen die Explorer ausgestattet ist, ist sie vor allem bei metal-gitarristen sehr beliebt.
ES: abgeleitet von der Gibson ES, aber auch Gretsch gitarren sind hier sehr bekannt. die ES ist eine hollow-body semiakustikgitarre, also eine mischung aus e-gitarre und akustikgitarre (nicht zu verwechseln mit einer normalen akustikgitarre mit eingebautem tonabnehmersystem). gebaut ist der korpus meist aus ahorn, der hals aus mahagoni. darauf sind meistens humbucker. der sound ist sehr speziell, sehr hell, fast nasal klingend.
heavey gitarren: hier gibt es eigentlich keine prototypen oder spezielle bauweise. unter diesen begriff fallen gitarren, mit speziellen, meist aggressiv wirkenden korpusformen, weshalb sie bei metal-gitarristen sehr beliebt sind. die beruehmtesten vertreter sind wohl gitarren in V form und gitarren des herstellers B.C. Rich. meist handelt es sich um abgewandelte gitarren aus den obigen typen, die mit relativ heissen PUs ausgestattet sind.
bariton gitarren: auch hier handelt es sich nicht um einen bestimmten gitarrentypen, sondern um gitarren, die im vergleich zu normalen e-gitarren eine laengere mensur haben, weshalb sie sich fuer besonders tiefe stimmungen eignen. auch hier findet man vertreter aller oben genannten gitarrentypen.
signature gitarren: ebenfalls eigentlich kein bestimmter gitarrentyp. signature gitarren sind einfach serienmodelle von speziell fuer einen beruehmten gitarristen gebauten gitarren. viele gitarristen lassen sich ihre gitarren nach ihren wuenschen anfertigen. diese gitarren gehen dann jedoch auch in serienproduktion und werden als signature gitarren verkauft.

spieltechniken
hammer-on: die saite wird in einem bestimmten bund gegriffen, dann angeschlagen und dann ein zweiter finger in einen hoeher bund "gehaemmert", ohne die saite neu anzuschlagen
pull-off: gegenteil vom hammer-on, ein finger wird nach dem anschlag von der saite gezogen
slide: nach dem anschlagen rutscht man mit den fingern auf dem griffbrett nach oben oder unten, ohne neu anszuschlagen
bend: die saiten werden mit der greifhand am griffbrett gezogen, so dass sich der ton erhoeht (gleicher effekt wie bei tremolo-einsatz)
palm-muting: die saiten werden beim anschlagen mit dem handballen der schlaghand gedaempft
ghost note = dead note: die saiten werden beim anschlagen mit der greifhand gedaempft
downstroke = abschlag: anschlag, bei dem die saite in einer abwaerstbewegung angeschlagen wird
upstroke = aufschlag: anschlag, bei dem die saite in einer aufwaertsbewegung angeschlagen wird
alternate picking = wechselschlag anschlage bei dem zwischen ab- und aufschlaegen abgewechselt wird, also ab-auf-ab-auf ...
sweep picking = sweeping anschlagtechnik, bei der mehrere saiten hintereinander in einer "fliessenden" bewegung angeschlagen werden
Zuletzt geändert von chris73 am 28.06.2009, insgesamt 1-mal geändert.
von Arbiter
#69530
Vielen dank das hat mir sehr geholfen^^
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von BoogieMan93
#69566
@Chris73: *Thumbs up* das mini-lexikon is echt super =D das meiste wusste ich zwar schon aber ein- zwei sachen konnte ich auch lernen.

echt, find ich super -::-::- ()/
von eva!
#69593
Ich schließe mich an:

Was heißt:

G [13]11

Die Zahl in der eckigen Klammer?

Das habe ich aus dem Solo des Red Hot Chili Peppers Klassikers, Californication.
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von chris73
#69599
aus diesem tab?
http://www.ultimate-guitar.com/tabs/r/r ... r6_tab.htm
steht eigentlich sogar drueber: das ist ein sog. pre-bend. das heisst du bendest die saite vor dem anschlagen um einen ton hoch (so dass man noch nichts hoert), dann schlaegst du die saite an und laesst locker, so dass der ton nach unten geht.
von eva!
#69617
Das verstehe ich nicht ganz, bzw. bin mir nicht ganz sicher:

Ich bende zuerst die G-Saite im 13. Bund nach oben (wie weit?), schlage sie dann an, lasse sie locker (nicht loslassen wie beim Pulloff, oder?) und schlage dann normal die G-Saite im 11. Bund an?
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von chris73
#69618
nein, du greifst im 11ten bund, bendest die saite dann aber so, dass es wie im 13ten bund klingt, also um einen ganzen ton hoch. allerdins soll man da noch nichts hoeren. dann schlaegst du an, der ton soll dann eben so klingen wie im 13ten bund und dann laesst du locker, so dass der ton runtergeht auf den 11ten bund. also quasi ein bend rueckwaerts.
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von mjchael
#69777
@chris73
Ist die Aufstellung von dir?
Wenn ja, darf ich sie für einen Artikel auf den Wikibooks verwenden?
Womit ich natürlich auch gleichzeitig sagen will
()/ Prima Beitrag!

Gruß Mjchael
von eva!
#69781
Arbiter hat geschrieben:Und was heißt die normale klammer?^^
(Notes in parentheses are played by the bass.... I think...)

;)
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von chris73
#69785
@mjchael
ja, die liste hab ich gestern auf die schnelle gemacht, was mir halt spontan eingefallen ist. ist sicher nicht vollstaendig und die erklaerungen auch nicht alle perfekt, aber wenn sie dir hilft, kannst du sie gerne fuer deine wikibooks verwenden.
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von mjchael
#69855
chris73 hat geschrieben:@mjchael
ja, die liste hab ich gestern auf die schnelle gemacht, was mir halt spontan eingefallen ist. ist sicher nicht vollstaendig und die erklaerungen auch nicht alle perfekt, aber wenn sie dir hilft, kannst du sie gerne fuer deine wikibooks verwenden.
Das Angebot nehme ich doch gleich beim Wort.
Die Liste muss zwar noch alphabetisch sortiert werden, mit Links versehen, und bestimmt noch in einigem überarbeitet werden, aber für die Vorarbeit wird dir der Dank der Leser ewig nacheilen.

Gruß Mjchael
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von chris73
#69885
danke fuer den dank ;)
wenn du es brauchen kannst, kann ich auch an der liste hier noch ein bisschen weiterarbeiten in naechster zeit, was mir noch so einfaellt. vielleicht auch dinge wie verschiedene effekte, die unterschiede der verschiedenen bauarten bei e-gitarren, etc.
kannst du das brauchen fuer dein glossar? vielleicht kann man es dann auch hier mal geordnet irgendwo als sticky anbringen.
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von mjchael
#69895
Klar! Die Wikibooks können von jedem Leser auch bearbeitet werden. Ich habe da nicht das alleinige Patent drauf. Und da du eh von den technischen Sachen mehr Ahnung hast wird es auf alle Fälle besser für den Artikel sein.

Gruß Mjchael
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von chris73
#70938
ich hab die liste nochmal erweitert um ein paar begriffe aus dem bereich gitarren-konstruktion, sowie beschreibungen der gaengigsten effekte und der typischen e-gitarren-typen. die neuen begriffe hab ich rot gekennzeichnet.

@mjchael
fuer dich gilt natuerlich das gleiche wie beim urspruenglichen beitrag. auch die neuen teile sind von mir und du kannst sie gern fuer die wikibooks verwenden ;)
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von mjchael
#71075
*säufz*

Einen Wermutstropfen habe ich an deiner sonst glänzenden Arbeit anzumergeln.

Ein wenig Orthographie wäre nützlich gewesen. Da du alles durchweg klein schreibst, kann ich alles nochmal abtippen. Für mich ist das doppelte und vor allem unnötige Arbeit. Nur einzelne Buchstaben groß zuschreiben dauert länger, als es ganz abzutippen. Aber Abtippen ist viel Arbeit. Ich weiß wovon ich rede.

Trotzdem ()/ großartige Zusammenstellung!

Gruß Mjchael
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von chris73
#71076
oh sorry, das hatte ich nicht bedacht. wie du siehst schreib ich im i-net eigentlich immer alles klein. :(
aber wenn du geduld hast, dann pass ich die liste selber nochmal an, dann musst du dir die arbeit nicht machen ;)
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von chris73
#71145
hab ja dank krise in der automobilbranche viele freie tage zur zeit :D