Baree F-Dur gelingt einfach nicht - Falsche haltung?

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izzet
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Baree F-Dur gelingt einfach nicht - Falsche haltung?

Erstellt: von izzet » 12.06.2009, 17:17

Hallo,

ich versuch mich am Beree F-Dur aber ich bekomme

a) den Klang nicht ohne Schnarren hin

b) bekomme ich Schmerzen im Unterarm und am Handgelenk...

kann das an der Haltung liegen und habt ihr Tipps für mich parat?

edit: habe wurstfinger

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 12.06.2009, 17:34

Schau mal ob du mit den beiden Haltungen, die hier beschrieben werden was anfangen kannst:

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Erste_Barree-Akkorde

Gruß Mjchael

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 12.06.2009, 17:48

aus eigener Erfahrung möchte ich Dir raten, probiere erst mal Akkorde wie z. B. C mit Hammering zu spielen. Wenn das klappt und alle Saiten gut klingen, weil da merkt man es nämlich, wenn man einen Finger über eine andere Saite drüberlegt und diese nicht oder nicht richtig mitklingt. Nicht schlecht zum üben ist auch der sogenannte kleine "F-Dur", der an und für sich ein total wichtiger Griff ist, da er in mehreren Bünden und Variationen vorkommt.

Wenn Du das kannst, geh an die Barree.

izzet
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Erstellt: von izzet » 13.06.2009, 16:38

Ich kann ja nicht mal den kleinen barree f-dur... und das nach wochen des übens...ich gebe bald auf :(

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 13.06.2009, 16:51

izzet hat geschrieben:Ich kann ja nicht mal den kleinen barree f-dur... und das nach wochen des übens...ich gebe bald auf :(

Jeder Gitarrist - auch Jimi Hendrix und konsorten waren an diesem Punkt wo du jetzt bist, und alle haben deswegen schonmal in die Gitarre gebissen! Ich hab ein gutes halbes Jahr gebraucht bis der wirklich richtig gesessen hat, und selbst bis nur der Fingersatz sitzt dauerte es ein paar Wochen.
Ist nunmal nicht sooo leicht, du hast 6 punkte auf den Saiten die du drücken mußt, und das ganze mit 4 Fingern.

Es gibt selbst viele 6,7 und 8 Jährige die das hinbekommen - was meinste wie die sich damit erst abgequält haben? Dann schaffst du das auch.

Wenn du wirklich das Gefühl hast da geht garnix mehr weiter - dann geh mal zu einem Gitarrenlehrer und laß dich mal "Untersuchen". 20€ - 45 min un du bist auf der sicherern Seite.

Aber gebe nicht deswegen auf! Du kannst es schaffen - 100% - und es ist doch ein cooles Gefühl wenn man das gepackt hat, wirklich.
(Ist cool wenn mal ein Kumpel kommt und sich nach Guitar Hero Manier an eine echte Gitarre wagt - sieht ja nicht so schwer aus, was an dem Plastikspielzeug klappt kann in realität ja schon nicht schwer sein :lol: Naja, und dann sagst du ihm mal er soll einen A-Typ Barre oder so antesten - die reaktion ist äusserst amüsant)

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Myles Kennedy
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Erstellt: von Myles Kennedy » 13.06.2009, 18:03

Also ich bin auch soweit dass ich mir schonmal nen Barré Griff angeschaut habe. F-Dur wars in diesem Falle auch und ich kann ihn spielen. Nur dauert es etwas bis ich ihn greifen kann ^^ also von z.B. G-Dur zum F-Dur Barré brauch ich schon 3Sekunden ^^

izzet
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Erstellt: von izzet » 13.06.2009, 23:39

Ich bekomme es halt nicht hin, egal was ich mache, das ich mit dem zeigefinger beim kleinen Barree nicht die untersten 2 Saiten blockieren kann. Nicht mal beim Finger drauf tun, geschweige denn mittwn im Spiel...:-(

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 14.06.2009, 00:46

Überhaupt nicht?

Bei mir sieht das ganze so aus:
Bild
(bei mir liegt der Handballen auf dem Hals auf)

Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter?

Rund um die ersten 5 Bünde geht das ganze erstmal ganz entspannt, aber auch in höheren Lagen geht das mit etwas übung leicht, wobei man da die Hand nicht so schräge ansetzen kann da muß man dann etwas die Finger verbiegen - aber für den kleinen E-Typ würde ich erstmal im ersten Bund üben (also das F).
Mit etwas übung bekommt man dann auch den Daumen oben drüber und kann so die E-Saite runterdrücken, womit man aus dem kleinen F-Fingersatz mit Trick 08/15 einen großen F macht ;) Da brauchst dich aber erstmal nicht drum kümmern...

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 10:11

Danke für die Mühe ich probier mal deine Haltung aus und sage dir bescheid wie es lief

Schizo
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Erstellt: von Schizo » 14.06.2009, 13:48

Ich tu zurzeit auch Barrés lernen und mein Gitarrenlehrer sagt immer das man den Ellenbogen etwas vom Körber entfernen soll ,seitdem klappt das bei mir und kann auch sauber greifen...aber bis dahin war es ein schwieriger Weg . Jetzt nur einen schnelleren Griffwechsel und ich bin froh :lol:

Und immer daran denken nicht zu verkrampfen....immer locker bleiben

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 13:50

egal was ich mache ich blockier die dünne e_saite :cry:

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 14.06.2009, 14:16

izzet hat geschrieben:egal was ich mache ich blockier die dünne e_saite :cry:

Mit der Handkante?

Da mußt du ein bisschen feinjustieren und immer weiter üben. Wobei ich dir nichtmal sagen kann ob meine "Greifvariante" wirklich so Schulbuchmäßig ist - das ist der weg wie es bei mir funktioniert - nicht gesagt das das bei dir auch so sein muß, vielleicht hat hier jemand ja bessere Tipps auf lager als ich....

Oder schau mal bei youtube nach Lessons (E-Shape Bar chords)

http://www.youtube.com/watch?v=dnbPAHDsf5w

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 14:51

Danke für die Tipps...aber es klappt nicht egal was ich mache...Braucht jemand eine fast neue Yamaha C40? :cry:

SaschaG
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Erstellt: von SaschaG » 14.06.2009, 15:05

Nicht aufgeben! ===

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 14.06.2009, 15:20

izzet hat geschrieben:Danke für die Tipps...aber es klappt nicht egal was ich mache...Braucht jemand eine fast neue Yamaha C40? :cry:

Mach´s nicht, bitte :(

Stell Sie notfalls mal ne Woche beiseite und mach den Kopf frei. /]-=

Ansonsten spielst du halt erstmal das F so wie du´s eben kannst. Wenn die beiden E Saiten nicht mitklingen ist es trotzdem ein vollwertiges F - rein von der Schichtung her.... Es gibt sogar viele begnadete Gitarristen die das sehr häufig absichtlich auch so spielen (John Frusciante zum Bleistift).

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 14.06.2009, 15:32

bei mir schnarrt der kleine F-Dur auch noch meistens.Einfach nicht aufgeben, wenn man jetzt sehen würde, wie war das vor 8 Wochen, wie war das vor 4 Wochen und heute, dann würde man bestimmt schrittweise eine Verbesserung sehen können...Glaube ich doch zumindest... =)=)= Sowas lernt man halt nicht von heute auf morgen!

Bei dem Griff muss der Zeigefinger etwas vom Griffbrett weg, aber nur ein kleines bisschen, damit Du den nötigen Druck auf die ersten beiden Saiten bekommt. Dies ist eigentlich logisch, wie sollte es ansonsten gehen?

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 16:18

Haha alle reingefallen, von meinem neuen Hobby bekommt mich niemand ab...auch wenn mich dieses F-Dur langsam deprimiert...

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 14.06.2009, 17:09

Willaberkannnich hat geschrieben:
Bei mir sieht das ganze so aus:
Bild
(bei mir liegt der Handballen auf dem Hals auf)
...


Würde ich dir jetzt gegenüber sitzen, dann würde ich meine zwei Finger zweichen deinem Handballen und zwischen dem Griffbrett schieben.

Der F-Dur-Akkord ist ziemlich weit unten, und du kannst bei dem genau wie beim D-Dur viel Luft zwischen der Hand und dem Griffbrett lassen.

Die Punkte mit denen du die Gitarre greifen solltest, das ist der Daume, den ich vielleicht nicht ganz so weit wie du übers Griffbrett schieben würde. Der Ballen des Zeigefingers (obere linke Ecke des Handballen, wenn du in deine Handfläche schaust), und der Zeigefinger über die beiden Saiten.
BildBild
Du hättest mehr als genug Luft, um mit der Hämmerchenstellung die Saiten zu greifen. Es mag sich zwar anfangs etwas doof anfühlen, so viel Luft zwischen der Hand und dem Griffbrett zu haben, aber es tut der Beweglichkeit der Finger keinen Abbruch.

So wie du den Akkord greifst, verkrampfen sich die Finger reflektorisch. Man kann den F zwar auch so greifen, doch mit mehr Luft dazwischen kannst du hinterher viel mehr machen.

Gruß Mjchael

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 14.06.2009, 18:32

Zur Luft zwischen Griffbrett und Daumen sagt mein Lehrer immer:"Denk an die Bockwurst"...

Man soll also so spielen, als ob man noch zusätzlich eine Bockwurst in der Hand halten würde, eine Banane tuts für den Anfang bestimmt auch...

:lol:

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 14.06.2009, 18:36

Meinst ich würd dich lassen? :twisted:

Ist schon klar das das so nicht Lehrbuchmäßig ist, aber ich wollte mal aufzeigen wie es bequem und locker zu greiffen ist. Das sich meine Finger verkrampfen kann ich absolut nicht sagen - den Akkord könnte ich so um ein vielfaches länger halten als die übliche Griffvariante. Für mich sehe ich da absolut keine Nachteile - zumal die Geschichte mit dem Handballen bei mir eher eine "bequemlichkeit" ist, wenn ich in höhere Lagen gehe dreht sich der Ballen automatisch nach hinten weg.
Aber ich nutze üblicherweise sowieso die normale Greifvariante und bequeme meinen Zeigefinger sich übers Griffbrett zu legen - aber hier ging´s ja nunmal um des kleine F, und ich wollte mal eine (für mich) ganz entspannte und einfache Haltung darlegen.

Aber auf jedenfall sollte man sich zum Anfang erstmal an die "Richtlinien" halten - da hast du 1000% recht, von daher war es wohl garnicht so günstig das ich das so gepostet hab.

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 19:01

Also ich hab den Eindruck, dass mein Zeigefinger halt quasi nicht hart genug ist. h kann ich blcokieren, aber e nicht, weil ich evtl Wurstfinger habe?

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 19:18

Ich glaube ich stehe vor dem Durchbruch:

Hier mal die Haltung bei dem es einigernmasen klappt: (Sorry für die schlechte Quali und das verdi Tshirt, was ich mir einem Streik erschnorrt habe :-) )
Dateianhänge
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Myles Kennedy
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Erstellt: von Myles Kennedy » 14.06.2009, 19:52

das ist jetzt aber das kleine F :)

izzet
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Erstellt: von izzet » 14.06.2009, 19:54

Das ich das hinbekomme is chon ein Fortschritt, das große gelingt mir aber auch ab dem 2. Bund...

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ArCane
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Erstellt: von ArCane » 14.06.2009, 20:22

Versuch doch mal das große F. Mir ist es auch viel leichter gefallen, da ich mein Zeigefinger nicht so stark krümmen konnte, so dass ich die e Saite niederdrücken konnte.

Das gleiche Problem hast du auch. Ich finde es dann wesentlich einfacher mit dem Zeigefinger alle Saiten abzudrücken. Das gelingt mir sehr gut, wenn ich den Zeigefinger äußerst dicht am Bundstäbchen platziere.

Ich hatte immer den Fehler gemacht und den Zeigefinger in etwa 5-10 mm vom bundstäbchen entfernt "hinzusetzen". Da sind allerdings viel höhere Kräfte nötig und die Saiten zu drücken.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 14.06.2009, 21:01

Hm Stimmt ja, du hattest ja nicht das Problem mit dem F, sondern es war Izzet.

Ich sagte ja, der kann auch so klappen...

Was das mit dem Verkrampfen auf sich hat:
lasse mal deinen Arm locker hängen, oder lege den mit dem Handteller nach unten auf einen Tisch. Hebe nur deine Hand an, und lasse dabei die Finger vollkommen locker.

Die Finger beugen sich reflektorisch mehr als es sein müsste. Eigentlich ist es noch nicht einmal reflektorisch, sondern es funktioniert ganz automatisch. Mechanisch eben, weil die Sehnen vom Unterarm gespannt werden und sich so die Finger beugen. Refflektorisch, weil die Muskelpindel auf die Anspannung der Sehnen reagieren. Damit hat man weniger Beweglichkeit.

Es mag jetzt sein, dass dir deine Beweglichkeit der Finger für die normale Spielsituation völlig ausreicht, aber wenn Izzet mit den Fingern ein Problem hat, weil sie immer die Nachbarsaiten berühren, dann könnte genau das der Grund dafür gewesen sein.

@Izzet
Wie du siehst gibt es mehr als eine Möglichkeit selbst den ganz einfachen F zu greifen, so dass du davon ausgehen darfst, dass du noch nicht die für dich optimale Lösung gefunden hast.

Gruß Mjchael

Mandrake
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Erstellt: von Mandrake » 15.06.2009, 11:21

Hallo izzet!

Dein Problem hatte ich auch. Den kleinen F habe ich einfach aufs Verrecken nicht hinbekommen.
Habs dann so wie Arcane vorschlug gemacht.
Einfach einen großen Barree greifen. Ob klein oder groß, der Unterschied ist klanglich ja nur darin zu sehen welche Saiten angeschlagen werden. (Deine Variante ist eigentlich ein Mittelding zwischen großem und kleinen.) Wenn du also einen großen F greifst und nur die unteren vier Saiten anschlägst bekommst du einen kleinen F. Nimmst du dann noch die A-Saite dazu (deine Griffvariante) bekommst du den "Mittel-F". Schlägst du alle 6 Saiten an bekommst du den großen F-Dur.

Ein Tipp noch für große Barre-Griffe:
Daumen gegenüber vom Mittelfinger anordnen und dann die Hand um den Daumen in Richtung Kopfplatte drehen. So greifst du den Barre weniger mit der Zeigefingerinnenseite sondern mehr mit der dem Daumen zugewandten Seite des Zeigefingers.
Diese ist meist etwas härter und gerader. Funktioniert bei mir einwandfrei und ist ein Tipp von Justin Sandercoe aus Youtube.

Also wenn du soweit gekommen bist schaffst du das letzte Stück der Etappe auch noch ;)


Viel Erfolg und Spaß beim Üben

Mandrake )()(
Schreib mir sobald du ein Telefon hast! :D

izzet
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Erstellt: von izzet » 15.06.2009, 22:42

Mittlerweile gelingt mir acuh der kommplette Baree aber ich bracuhe immer 5sec zum Wechseln :-(

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.06.2009, 03:11

Ist Normal.

Ich hätte nicht mit dem F als Barré angefangen, sondern mit der Akkordfolge Am G F E

Link hatten wir ja schon...
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Erste_Barree-Akkorde

Dann hätte ich vorher den Barré Bm gelernt, weil es einige Lieder gibt, die immer Em-Bm wechseln. (Lemontree z.B.)

Am Bm wäre auch so ähnlich gewechselt worden, und auch A-Dur Bm wäre so ähnlich gewesen.

Dafür gibt es so viele Lieder, dass man erst einmal den Wechsel richtig üben kann.

Dann den Wechsel G Bm (Easy like sunday morning)

und dann irgendwann mal D Bm

Dannach wäre F#m drangekommen (99 Luftballons) der nach dem Bm recht leicht von der Hand geht.

und dannach wäre F-Dur ein Klacks gewesen.

Aber Nach F-Dur wechseln so viele Akkorde, dass man viel Mühe hat, die Finger zu sortieren. Nun gut, es wird auch irgendwann gehen, aber bei einer richtigen Auswahl der Lieder und einer richtigen Reihenfolge wären die Lernschritte alle viel kleiner, und das Ergebnis letztlich doch schneller da gewesen.

5 Sekunden sind ein guter Schnitt. Das wird bald besser.

Gruß Mjchael

izzet
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Erstellt: von izzet » 19.06.2009, 12:22

Hallo nochmal,

ich spiele mittlerweile den FBaree sehr sauber ))-))

Aber leider bekomme ich es nicht hin, schneller zu werden, obwohl ich so oft den Wechsel mit anderen Akkorden übe.

Hat jemand Tipps, wie ich schneller werden kann?Sind eventuell meine Finger zu schwach?

MfG

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 19.06.2009, 12:25

Da hilft echt nur Üben.
Suche dir ein paar Lieder mit F-Dur raus und spiele sie immer wieder. Mit etwas Geduld wird es immer flüssiger.

Gruß Mjchael

izzet
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Erstellt: von izzet » 19.06.2009, 12:50

Ok danke :)

soundjunk
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mir hat geholfen...

Erstellt: von soundjunk » 01.09.2009, 22:00

den chord shape zuerst auf einem höheren bund zu üben. denn dort wird der abstand der bünde geringer.

Nihilas
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Erstellt: von Nihilas » 06.09.2009, 19:29

In nem Buch von mir steht als Tip zum Üben, dass man immer eine Saite weiter gehen soll mit dem Finger zum "trainieren". Und n Video kenne ich auch noch was dir vielleicht weiterhilft: http://www.youtube.com/watch?v=y4lIGANj ... re=related

Dr.Schwenker
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Erstellt: von Dr.Schwenker » 06.09.2009, 19:58

Auf gar keinen Fall aufgeben!
Ich spiel nun seit 4 Monaten und hab den F Extra weit nach hinten geschoben im Lehrplan.
Doch irgendwann musste es ja sein.
Was soll ich sagen, ich brauchte gut 3 Wochen bis die beiden F-Griffe saßen.
Einfach nicht aufgeben, immer weitermachen.
Mein Gott was hab ich geflucht und was hatte ich Schmerzen im Unterarm...

Nur jetzt stehe ich zwischen zwei Stühlen:
Den Barré kann ich leichter greifen wie den kleinen F.
Allerdings im Lied dauert der Wechsel vom "normalen" Akkord in einen Barré einfach noch zu lange.
Greife ich den Kleinen, klingt er im Lied meistens nicht auf Anhieb. (besonders die hohe e Saite.)
Aber auch das krieg ich noch hin.

Üben, Üben.

Mittlerweile "verschwende" ich 10 Minuten täglich um F Akkorde zu greifen.

Keep Playing!

Christian
)()(
Eine Alte Dame Geht Bananen Essen

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Erstellt: von Denne » 25.02.2010, 23:08

ich habe damit auch so meine Probleme.
Ich kann ihn auch nicht schnell greifen,
Hat jemand tipps?

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 26.02.2010, 10:15

ueben ;)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 26.02.2010, 12:39

@Denne
...und diesen Thread hier ganz durchlesen!
Es wurden nämlich schon viele Tipps gegeben.

Jiu-Jitsu
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Erstellt: von Jiu-Jitsu » 22.08.2014, 19:48

Es sind zwar schon viele Tipps gegeben worden aber einen habe ich noch nicht gelesen bei dem F greife ich immer zu erst die Saiten und nehme am Schluss den Zeigefinger um ihn in den Bund zu legen. So hat es bei mir endlich nach 3 Monaten geklappt dass der angenehm und sauber klingt

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Siddy
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Erstellt: von Siddy » 22.08.2014, 21:16

Der Thread ist zwar schon alt aber es treten beim F Barre immer wieder Probleme auf deshalb antworte ich auch noch :D . Ich würde empfehlen diesen Song zu lernen https://www.youtube.com/watch?v=rr4w-X_Ge80
er lässt sich sehr schön langsam spielen und dadurch, dass beim F-Barre zuerst nur die Bass Saite gespielt wird (dazu muss erst nur der Zeigefinger richtig liegen) hast du im Zuge dessen genügend Zeit um die restlichen 3 Finger an die richtige Stelle zu platzieren. Wichtig dabei ist das ganze langsam zu spielen.
Rock´n Roll ist wenn mans trotzdem macht...

Noobmaster
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Erstellt: von Noobmaster » 23.08.2014, 01:37

Hier ist auch noch ein Video, das allen helfen könnte, die Probleme haben: https://www.youtube.com/watch?v=w7NoKmc ... CoM5kkL7Jg

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 25.08.2014, 19:19

Jiu-Jitsu hat geschrieben:... bei dem F greife ich immer zu erst die Saiten und nehme am Schluss den Zeigefinger ...


Dann ich eigentlich nur ganz am Anfang mal evtl. als Krücke tollerieren.

Aber ich würde es dann doch lieber lassen.
Meinen Schülern haue ich auf die Finger (ganz ganz leicht) und sage "Pfui - aus - lass das"
(so jüngst beim Praktikum in Spanien geschehen) Zumindest wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Du setzt die Finger immer 3 Bünde nach dem Bund auf, in die eigentlich der Akkord gehört.

Willst du ein Am im 5. Bund greifen, musst du rechnen, wo die Finger hinkommen. (nämlich in den 7. Bund.)
Bei 2 oder 3 Akkorden geht das noch, aber wenn es mal wild daher geht, dann kommst du damit nicht sehr weit.

Bild

Es ist viel einfacher, mal an der Hand- und Fingerstellung zu arbeiten. Damit bekommt man echt viele der vermeintlichen Probleme weg.

Bild

Als Gitarrenlehrer würde ich eher den Weg gehen, den Leuten die Akkorde C/G - F/C - G/D beizubringen, damit sich die Finger (MRK) mal an die Position gewöhnen.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_C_F_und_G_mit_Terz_im_Bass

und vielleicht mal ein wenig mit Powerchords herumzuspielen, um ein Gefühl für die Positionen zu bekommen.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_s ... gleitungen

Beim Gitarrespielen mit Plectrum, wenn noch ein bisschen Melodie mit dabei ist (Basslauf, Zupfmuster oder so was) brauchst du meist den Basston, der vom Zeigefinger gegriffen wird zuerst, und die Finger hätten noch einen Tick Zeit.

Die ersten 1-2 Tage bis man den Griff in den Fingern hat, würde ich vielleicht ein Auge zu drücken, aber im allgemeinen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, würde ich doch drauf verzichten.

Gruß Mjchael

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