....was macht eine A Saite zur A Saite?

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Gitarrenpit
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....was macht eine A Saite zur A Saite?

Erstellt: von Gitarrenpit » 01.03.2009, 10:46

.....stellvertretend natürlich auch für die anderen Saiten; was macht eigentlich die A Saite, zur A Saite? Ist es die Stärke, oder die Länge auf der bespannten Gitarre.

2. Da ich auch noch immer Klangschwierigkeiten mit den aprupten Wechsel der Finger habe, habe ich mal versucht, von unten nach oben zu schlagen/ziehen;ging natürlich nicht so besonders,da es ziemlich ungewohnt ist, aber da habe ich festgestellt, das 1. der Klang fast genauso stimmt,wie umgekehrt,es aber nicht so zu den aprupten Klangunterschieden kommt; u. es auch eigentlich logischer ist, die hellen Saiten zuerst + dann die dunkleren Saiten anzuschlagen. Nun frage ich mich, welcher unmusikalische Mensch im Jahre xyz die Reihenfolge von oben(dicke Saiten) nach unten (dünne Saiten) bestimmt hat. Denn logisch ist, erst die hellen Saiten + dann die Basssaiten zu benutzen. Das kann ja jeder mal testen; einfach von oben, Basss.,nach unten, dünne S.mit dem Plektren bestreichen + dann umgekehrt. Aus meiner Sicht, klingt "umgekehrt" bessr. Leider lässt sich das ja generell nicht mehr ändern. =)=)=

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manyou
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Erstellt: von manyou » 01.03.2009, 11:03

Hab nur dass hier gefunden:

Diese Stimmung ist erst seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebräuchlich. Gelegentlich werden auch eine oder mehrere Saiten der Gitarre auf andere Töne gestimmt. Eine solche veränderte Stimmung nennt man Skordatur.


Kurz vor 1800 fand eine Art Ringtausch zwischen Mandora und Gitarre statt. Die Gitarre, die als Barockgitarre rückläufig gestimmt worden war (reentrant tuning: e' – h – g – d' – a), übernahm die sechste Saite und die Stimmung der Mandora (e' – h – g – d – A – G, später auch e' – h – g – d – A – E). Die Mandora dagegen übernahm von der Gitarre die inzwischen eingeführte Besaitung mit einzelnen Saiten statt Chören. Ein später Erbe dieser Entwicklung auf Seiten der Mandora war die so genannte Wandervogellaute.


Quelle: Wikipedia

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Stratitis
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Re: ....was macht eine A Saite zur A Saite?

Erstellt: von Stratitis » 01.03.2009, 13:27

Gitarrenpit hat geschrieben:.....stellvertretend natürlich auch für die anderen Saiten; was macht eigentlich die A Saite, zur A Saite? Ist es die Stärke, oder die Länge auf der bespannten Gitarre.

Nun frage ich mich, welcher unmusikalische Mensch im Jahre xyz die Reihenfolge von oben(dicke Saiten) nach unten (dünne Saiten) bestimmt hat. Denn logisch ist, erst die hellen Saiten + dann die Basssaiten zu benutzen. Das kann ja jeder mal testen; einfach von oben, Basss.,nach unten, dünne S.mit dem Plektren bestreichen + dann umgekehrt. Aus meiner Sicht, klingt "umgekehrt" bessr. Leider lässt sich das ja generell nicht mehr ändern. =)=)=


Die Saiten nennt man den Tönen entsprechend, "E "für den Ton "E", "A" für den Ton "A", usw...und die Tonlage der Saite legt damit auch fest, welche Schwingung sie übertragen soll , denn die Tiefe "E"-Saite ist ja nunmal 2 Oktaven tiefer, als die hohe "e" -Saite...tiefe Töne brauchen dickere, höhere Töne dünnere Saiten.

Hm, wenn Dir das Klangbild anders herum besser gefällt, dann spanne doch einfach Deine Saiten um, dann hast Du es doch, wie es Dir persönlich besser gefällt( wir gehen jetzt mal nicht auf die ceränderte Oktavreinheit ein, da gibt es hier schon jede Menge drüber), Du musst eben nur anders greifen, viele Linkshänder tun es Dir gleich, da ist doch kein Problem dabei, oder ?
Oder, bei Deinen Anschlagtechniken, arbeitest Du einfach in umgekehrter Richtung...es gibt kein Gesetz, was Dir das verbietet ! :)
Oder, Du schlägst immer nur von unten nach oben an...Also, Möglichkeiten, Dich da in "klangtechnischer" sicht auszutoben, hast Du da ohne Ende ! :)
Fakt ist : Es lässt sich "generell" alles ändern.... :)
Gruss, Ralle.
Nein danke, ich muss noch fahren !

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Gitarrenpit
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Re: ....was macht eine A Saite zur A Saite?

Erstellt: von Gitarrenpit » 01.03.2009, 14:55

Stratitis hat geschrieben:
Gitarrenpit hat geschrieben:.

Die Saiten nennt man den Tönen entsprechend, "E "für den Ton "E", "A" für den Ton "A", usw...und die Tonlage der Saite legt damit auch fest, welche Schwingung sie übertragen soll , denn die Tiefe "E"-Saite ist ja nunmal 2 Oktaven tiefer, als die hohe "e" -Saite...tiefe Töne brauchen dickere, höhere Töne dünnere Saiten.


Was ich meinte war, was die jeweiligen Saiten zu dem macht, wie sie klingen sollen. Ich könnte ja z.B. die h Saite als e (dünn genug wäre sie ja) versuchen, oder die A Saite als E oder D . Würde das gehen.

Und Manyou, Danke für Deine Information. :D

Gast

Erstellt: von Gast » 01.03.2009, 20:41

Die Masse der Saiten macht sie zu dem geeigneten Klangkörper A oder E oder e. Und das "Trägermaterial"- also das, was die Zugfestigkeit garantiert.
Eine e Saite ist nicht nur mit zu wenig Masse ausgestattet, sondern auch zu "labberig" für H, z. B.- weil sie auf einen bestimmten Zug ausgelegt ist.

Anschlag von unten, weil Du sonst nicht mit dem Greifen nachkommst, würde einen Fehler erzeugen um einen anderen zu vertuschen.

Die Anschlagsrichtung macht sehr viel aus im Klang- nimm es mal auf!

Besser wäre, die Griffe etwas ausdauernder zu lernen (viel fehlt anscheinend nicht mehr) und dann korrekt zu arbeiten.....
Winni

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Erstellt: von Gitarrenpit » 02.03.2009, 09:18

....naja stimmt schon was Ihr sagt; nur, ging mir das vom Gefühl her gegen den Strich, das die Basssaiten oben sind + nicht die hohen Saiten, was nach meiner Auffassung logisch wäre.

Das ist wie mit den Farben z. B. bei der Deutschlandflagge; da müsste eigentlich das schwarz unten sein + nicht oben.
Alles eine Sache der natürlichen Logik. :-))) + des natürlichen Empfindens.

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 02.03.2009, 16:35

da hab ich ne andere logik als du. fuer mich ist die anordnung logisch, da fuer mich die natuerliche anschlagrichtung von oben nach unten ist, und es da fuer mich natuerlich und logisch ist, dass die tonhoehe dabei ansteigt.
genauso mit der deutschlandfahne, fuer mich ist die so wie sie ist logisch :D

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manyou
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Erstellt: von manyou » 02.03.2009, 17:02

Da stimm ich chris73 voll zu. Für mich ist das auch logisch.

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Erstellt: von Gitarrenpit » 02.03.2009, 17:31

Ich könnte jetzt viel über Logig schreiben, das würde aber zu weit gehen.

Der Mensch versteht zum Beispiel hohe Töne besser als tiefe Töne. Zu mindest mittelhohe Töne.
Und das mit der Flaggenfarbe hat die Bewandnis, das das mit dem natürlichen Gleichgewicht zu tun hat. Gefälliger würde sie aussehen, wenn das schwarz unten wäre.


Der eine hat dieses Empfinden mit dem Gleichgewicht, der andere nicht. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Dinge im Aussehen + im Klang. Der Ursprung bleibt aber immer gleich; das die Menschen es unterschiedlich beurteilen, hängt einzig u. allein mit dem Gleichgewichtssinn zusammen. Allerdings darf man das alles nicht so eng sehen.

Ein gutes Beispiel ist vielleicht der ausgewogene Klang einer Harley, gegenüber dem Klang eines Reiskochers. (gleich kommt Stratitis angesaust; grins)


=)=)=

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manyou
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Erstellt: von manyou » 02.03.2009, 17:48

Das stimmt schon, was du sagst, aber ich find das nicht so schlimm. ;-)

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