10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

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Andreas Fischer
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10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 02.01.2020, 11:37

Hallo
Zu mir kommt demnächst eine 10 jährige die Gitarre spielen lernen möchte.
Sie hat erine Gitarre.
Die Eltern werden ihr aber wohl keinen Gitarrenlehrer bezahlen. Daher habe ich angeboten ihr "zu zeigen wie man spielt".

Ok ich bin nun alles andere als ein Gitarrenlehrer, spiele aber nun ja auch schon eine Weile.
Und zumindest unterrichtet habe ich sehr viele Jahre beruflich, Skilehrer, Tauchlehrer, Fotografiedozent für Anfänger aber auch Profis, ...
Ich traue mir das schon zu ihr was beizubringen. Ein paar Akkorde, Anschlagtechniken, grundklegenste Musiktheorie, ein paar Lieder nach Ihrem Geschmack (habe keine Ahnzung was da auf mich zukommt, bin gespannt was eine 10 jährige heute so hört), ...

Trotzdem bin ich offen für alle Tipps und Hinweise die ihr mir geben könnt.
Geeignete kostenlose Onlinekurse, Bücher, usw die ich ihr enmpfehlen kann. Ich würde das ganze schon gern strukturiert angehen.
Wenn jemand Tipps hat oder Erfahrungen weitergeben kann, ... immer her damit
Andreas Fischer
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mjchael
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 02.01.2020, 19:33

Schau dir das Lagerfeuerdiplom an. Da hast du ein komplettes Konzept, mit dem ich schon vielen den Einstieg vermittelt habe, und wo so ziemlich alles wesentliche beschrieben wird, worauf man achten sollte.

Für den Einstieg schicke ich dir einen Link zu meinen Anfängerliedern (solltest du die nicht schon haben).

Die kannst du dann selbst mit weiteren Liedern ergänzen, musst aber nicht ganz bei 0 anfangen. Es dürften viele unbrauchbar für 10 jährige sein, aber einige Klassiker bleiben zeitlos.

Bei den Liedervorschlägen kannst du dir ggf. die Videos downloaden (oder MP3) und auf eine Simkarte kopieren (fürs Handy) oder auf einen Stick, damit die Schülerinnen sich die Stücke der nächsten Unterrichtseinheiten schonmal anhören kann.

https://de.m.wikibooks.org/wiki/Gitarre ... hl%C3%A4ge

Sobald du eigene Stücke bearbeitet hast, kannst du ja mal welche zu mir schicken.

Darüber hinaus hab ich noch ein paar im Chordpro-Format. Was für später mal interessant sein kann.


Startom hat bestimmt noch weitere Tipps für dich.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Teabag » 03.01.2020, 10:37

Ich spiele selbst erst seit ca. 10 Wochen.
Hatte mir das Equipment vom Fachhändler geholt und bin damitauch zufrieden, dazu aber auch - auf Empfehlung aus anderen Foren - die Bücher "Garantiert E-Gitarre spielen", "Schule der Rockgitarre", "Das neue Gitarrenbuch".

Alles völlig Banane!
MMn wir schon auf Tonleiter, vor allem die Stammtöne kaum eingegangen. Wenn man diese nichtmal parat hat, die Töne auf dem Griffbrett nicht findet...

Nachdem ich mich 7 Wochen alleine damit herumgeschlagen habe, habe ich mir Unterricht genommen bei einem Profimusiker, der mit 5 Jahren anfing und seit seinem 14. Lebensjahr auch unterrichtet und selbst sagt, es gäbe eigentlich fast kein brauchbares Lehrbuch. Er selbst kenne nur 2 bzw. 3, aus den 1950ern, und das möchte heute keiner mehr haben bzw. spielen. Er kenne auch fast niemanden, der sich rein autodidaktisch das Gitarrespielen beibrachte und überzeugend spiele, und von den diversen Musikern, die das selbst von sich behaupten, dürfte das meiste rein der Legendenbildung zuzuschreiben sein.

Meine persönliche Meinung:
Gitarrenspiel nur nach Tabulatoren spielen zu lernen - da verschließt man sich bzw. den Schüler bereits einen Großteil, wenn nicht sogar den größten Teil, die Benutzung erhältlicher Noten diverser bekannter Songs. Man findet schnell einen Einstieg, ist dann aber bereits frustriert, wenn man die meisten Songs auch in den Büchern dann in Notenform findet.
Ich bin nun zwar keine 10 mehr und habe auch wirklich keine Ahnung, was 10jährige sich heutzutage für Musik anhören. Die aktuellen Charts sind da aber eher nicht gitarrenlastig, wie das in den 60ern und 70ern sowie frühen 80ern der Fall war. Abgesehen von den unsäglichen Castingshows, in denen die immergleichen Popsongs weichgespült, geschönt, und selbst die selten gebrachten rockigen Nummern ohne jeglichen Rotz und Dreck und sch....elangweilig dargeboten werden, gibt es auch keine Musiksendung für die Jugend mehr.
Und ob man der jetzigen Generation Kindern mit Kinderliedern kommen kann....
Videos sind ganz nett, um sich die Stücke anzuhören, wenn man mit Pausen, Takten etc. noch nicht viel anfangen kann. Als Lehrmittel finde ich sie nicht brauchbar. Ich habe am PC gesessen und mir Sequenzen immer wieder übder den VLC-Player wiederholen lassen.
Nervt unendlich.
Dazu sind die Videos natürlich "schön". Im Sinne von "richtig" und "perfekt" gespielt. So spielt aber kein Anfänger. Die Ersteller dieser Videos sollten vielleicht mal ein paar Videos von Übungen von Anfängern einstellen, nur um zu zeigen: nicht nur du selbst schrammelst grausam herum - da hört sich am Anfang bei so ziemlich jedem so an.
Finde ich gerade bei Kindern wichtig, damit sie nicht schon früh entmutigt sind.

Denke, du sollstest du das Mädchen selbst Stücke vorschlagen lassen und schauen, was sich davon eignet.
Sachen wie "Rock my Soul" hatte ich auch in den ersten Stunden. Gospel ist aber überhaupt nicht mein Ding, und zu Hause habe ich dann zur gleichen Zeit lieber die Melodie von "Lady in Black" eingeübt.
Ich vermute, du musst dich nervlich mächtig vorbereiten :-) - wenn´s nämlich DIR selbst ein Graus wird, weil du die bevorzugte Musikrichtung des Mädchens so gar nicht magst.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von slowmover » 03.01.2020, 15:24

Es gibt sicherlich einen Zeitpunkt wo ein Gitarrenschüler sich selbst für die Richtung entscheidet. Aber jemanden bei den ersten Gehversuchen entscheiden lassen, was er gerne spielt wird wohl häufig schiefgehen. Wenn ein pädagogisches Konzept schlüssig ist, dann können höchst unterschiedliche Wege richtig sein. Ob das Griffbrett vertikal erobert wird, mit Stammtönen und Tonleiter in C in der ersten Lage, oder ob ich die Tonleiter als Folge von immer gleichen Ganz- und Halbtonschritten begreife, und das Griffbrett horizontal erkunde, ist doch erst einmal unerheblich. Dann ist es sogar sinnvoll erst mal Stammtöne nicht zu kennen, da die Tonleiter an jeder Stelle des Griffbretts funktioniert.
Es gibt ganz viele brauchbare Lehrmittel.
Bücher in Notenform? Popmusik in Notenform? Die Gitarre ist bei Solomusikern im Popbereich (so wie die meisten in diesem Forum ein Begleitinstrument zum Gesang. Akkorde in Notenform sind in Geschwindigkeit kaum zu erkennen und noch weniger auf Anhieb zu greifen. Einen Cmaj7 hat jeder Begleigitarrist auf Anhieb gegriffen.
Wenn man ein Stück kennt, aber noch nie gespielt hat, kann man es mit den Akkorden sofort spielen.
Richtig getabbte Rocksoli kann man sofort spielen, weil sie an der Stelle des Griffbretts sind, die wo die Wege am kürzestesten sind. Unvorbereitet trifft man diesen Punkt fast nie und muss wild hin und her springen oder man braucht halt ein paar Minuten um das zu erkunden.
Ich komme zwar auch von der klassischen Gitarre, also von Noten und Laienspiel, aber für Pop Musik sind Tabs, Chords und Leasheets wichtiger.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 03.01.2020, 16:48

@Teaback

Dein Gitarrenlehrer war nie auf einem Forentreffen. Da kann ich dir gleich zig Gitarristen nennen, die größtenteils autodidaktisch lernen und von ganz passabel bis extrem gut spielen.

Ich hatte nie proffessionellen Unterricht. Klassik nebst Notenlesen brachte ich mir selbst bei, ebenso wie Fingerpicking. Auch wenn ich bei weitem nicht der beste bin, so ist es doch ganz annehmbar, und das Repertoire mehr als reichhaltig. Ich bin - wenn ich die Worte deines Lehrers mal so für mich interptetiere "eine Legende" :D :D :D

Die Forenmitglieder die sich angesprochen fühlen: Habt ihrs gehört: Ihr seid Legenden. :D :D :D

Die Bücher, die du genannt hast sind alle ganz brauchbar. Nur darf man nicht erwarten, dass ALLES mit einem Buch abgedeckt wäre. Bei einigen ist es mehr nur der Theorieteil, der von den Lehrern mit mehr oder weniger populären Übungsbeispielen ergänzt wird - wobei er da ganz auf die Wünsche der Schüler (sowie aktuelle Charts) eingehen kann.

Die einfache Liedbegleitung sollte man nicht so beiläufig abtun. Den allermeisten Gitarristen reicht es aus, ein paar Songs mit ein paar Akkorden zu Begleiten, wobei die Fähigkeiten was zupfen, picking, Schlagmuster mit der Routine wächst.

Ein paar Kinderlieder und Gospels kann man auch für den Einstieg in Kauf nehmen. Ein Großteil der erfolgreichen RnB und Soul-Sänger haben ihre Grundlagen des Singens beim Kirchenchor gewonnen.

Wenn man es auswendig kann, so sind die Stücke methodisch wertvoll.

Nenne mir mal auf Anhieb eine Handvoll Songs, die man genau mit 2 Akkorden (D und A) spielen kann? Auf YouTube oder via Google bekommst du zwar unzählige Antworten für 2 oder 3 Akkord-Songs, aber in den einzelnen Videos bzw. Homepages sind dann zwar ein paar Lieder angegeben aber letztlich werden dann doch 20 Akkorde gezeigt. Zwar immer nur 2 pro Lied, aber keine 5 mit zwei gleichen. Unterschiedliche Anschläge und schnelle Akkordwechsel (2 bis 3 Akkordwechsel pro Takt) noch gar nicht mit berücksichtigt. Und dann noch Barrés. Also nix für Einsteiger.

Ich kenne im Netz 3 brauche Quellen, die, was Liedervorschläge angeht auch für blutige Anfänger geeignet sind.
Klampfngsang (sig) von Gerald Lindinger
Bob Egan's MOST EXCELLENT LIST OF 3-CHORD and 4-CHORD SONGS

Und dannach nur noch meine oben verlinkte Liederliste, die in der Form sogar einzigartig sein dürfe.

Für die meisten Songs werden weder Noten noch Tabulatur gebraucht.

Ein guter Freund von mir spielt so gut U2, dass du nie weißt, ob er gerade eine CD von denen hört, oder ob er gerade am üben ist. So gut kann ich das nicht.

Aber ein Lied, dass für Männerchor zu hoch gesetzt ist mal eben ein paar Töne tiefer zu begleiten, schafft er nicht. Für Lagerfeuergitarristen ist es recht einfach. Das ist die Gefahr von Schülern, die von ihren Lehrern zu schnell in ein Genre gedrängt werden.

Einige gute Sänger brauchen kaum mehr als ein paar Lagerfeuerakkorde.

Wenn man ein bestimmtes Genre anvisiert hat, und dafür den schnellsten Zugang sucht, um es auf hohem Niveau spielen zu können, der muss natürlich anders lernen, und der kommt auch nicht ohne Lehrer aus. Aber nicht alle vollen Konzerte geben, oder in nächster Zeit in einer Band spielen, oder gar Gitarre als Beruf machen. Die haben ja einen anderen Anspruch ans Lernmaterial.

Aber ich bezweifle, dass eine 9 Jährige zu dem Personenkreis gehört.

Ich habe Schülerinnen gesehen, was sie nach 2 jährigem Unterricht mit Noten auf der Gitarre spielen konnte. Es war erbärmlich.

Meine Schülerin hatte im gleichen Zeitraum nach 1/2 Jahr Unterricht zusammen mit ihrem Lehrer am Stausee ihre Klasse mit beim Singen begleitet. Inkl. einiger damals aktuellen Pop-Songs. Hatte sie mir stolz berichtet.

Du spielst gerade mal 2 1/2 Monate. Leider kennst du nur das, was Google und YouTube dir vorsetzen. Dir fehlt einfach die Erfahrung, die wirklich hervorragenden Lesson /Tutorials im Netz ausfindig zu machen.

Andreas Fischer hat da einfach viel mehr Erfahrung. Und er wird mit Sicherheit nicht bei einer Quelle bleiben. Bei ihm reicht es, wenn er einen Fuß in die Tür bekommt.

Und nach ein paar Monaten werde ich IHN fragen, was im Moment angesagt ist.

@Slowmower: ups, gar nicht gesehen.
Hätte ich früher lesen sollen, denn dann wäre meine Antwort kürzer ausgefallen. ()/
Deine Antwort (der ich voll zustimme) ging tendenziell in die gleiche Richtung.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von slowmover » 03.01.2020, 17:22

Zu den Autodidakten. Sind tatsächlich nicht nur Pop+Rock-Musiker wie Jimmy Hendrix unter Ihnen, sondern auch Klassiker wie Georg Philip Telemann. Ich zähle eigentlich auch Bach hinzu. Bach hat zwar die ersten Anfänge vom Vater gezeigt bekommen, aber den Grundstein zu seiner einzigartigen Bedeutung legte er im Selbststudium. Trotzdem, es ist halt nicht allen gegeben. Viele kommen mit professioneller Hilfe besser zum Ziel. Selektiv genutzt sehe ich selbst bei einer 9 jährigen die Wiki-Diplome als einen schönen, systematischen Weg, wenn man nicht klassische Musik sondern Pop machen will.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 03.01.2020, 18:24

Das es mit Lehrer natürlich immer besser ist, ist und bleibt unbestritten.

Was Klassik und Fingerstyle angeht, die sind nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben.

Wenn die technische Seite klappt, lernt man das Notenlesen und Tabulaturlesen etwas später in viel kürzer Zeit.

Ich hatte für die alte Teuchert-Schule (Band 1) knapp 2 Monate gebraucht. Die Töne der C-Dur-Tonleiter in den ersten 3 Bünden zu finden dauert nach 3 Monaten (Folkdiplom) selten länger als eine viertel Stunde. Wer aber keine Noten lernen WILL, kann trotzdem viel Spaß an der Gitarre haben.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Vollröhre » 07.01.2020, 08:54

Mal am Rande: Ich weiss ja nicht, wie euch das geht, aber mein Hauptproblem ist nicht (autodidaktisch) zu lernen, wo sich welche Töne auf dem Griffbrett befinden oder wie Akkorde theoretisch gegriffen werden. Mein Problem ist schlicht und einfach die Koordination und Beweglichkeit der Finger.
"Einfache" Beispiele:

- Wenn Du E-Gitarre mit Zerre spielen willst, dann musst Du dämpfen können. Und zwar koordiniert mit der linken und der rechten Hand gleichzeitig. Wer kann das adhoc?
- Wenn Du Deine Finger nicht spreizen kannst für diverse Akkorde, dann kannst Du die nicht spielen bzw. kannst keinen Rythmus halten.
- und überhaupt der Rythmus! Das Wichtigste schlechthin.

Der Gitarrenlehrer kann Dich anleiten strukturiert vorzugehen und während der Unterrichtstunden technische Fehler erkennen. Ersteres sollte ein guter Autodidakt auch alleine schaffen, Zweiteres kann ein Vorteil des Unterrichts sein, geht prinzipiell aber auch ohne.

Letztlich hilft nur üben, üben, üben. Auch Berufsmusiker üben die meiste Zeit. Das nimmt Dir kein Lehrer ab.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Teabag » 10.01.2020, 16:23

Danke, Vollröhre - genau DAS ist es.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 10.01.2020, 20:01

Ich glaube ihr beide redet weit am Thema vorbei. So recht ihr auch habt, es geht nicht darum
wie man lernen kann,
sondern
wie man lehren kann.

Eure Beiträge sind interessant, auch bekannt, aber tragen nicht wirklich zum Thema bei.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Vollröhre » 10.01.2020, 20:42

Ja, da hast Du recht. Da hat irgendwer einen Exkurs eingeleitet. ;)

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 10.01.2020, 21:33

()/

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 11.01.2020, 13:50

@Andreas Fischer
Hast Du mitbekommen, dass ich dir eine PN geschickt habe?

Die liegt noch ungelesen in meinem Postfach rum.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 18.01.2020, 15:04

Vielen Dank für die Teilnahme an diesem Thread.
Hilfreiches war zum Glück ja auch dabei ;-)

Nun aber ein Update:
Die Kleine ist mittlerweile 11 Jahre alt.
Die erste "Stunde" haben wir nun auch hinter uns.
Seitdem übt sie jeden Tag und zeigt das Gelernte sogar ihrem kleinen Bruder der auch interessiert ist.

Besonders interessant fand ich das sie mir keine Lieder nennen konnte die sie gern spielen lernen möchte oder was für Musik sie hört.
Ausser "Schneeflöckchen Weissröckchen" das möchte sie lernen.

"Bruder Jakob" (das erster Lied in "meinem Kurs" findet sie gut) Das „Schneeflöckchen“ wird bald folgen aber als zweites Lied habe ich erst einmal "Schmetterling du kleines Ding" ausgesucht. Zwar eher etwas fürs Kindergartenalter aber das kann sie dann ihrer kleinen Schwester vorspielen (eventuell ein Anreiz) Ich werde sie aber auf jeden Fall fragen ob sie das Lied lernen möchte.

Die zweite Stunde naht und ist vorbereitet. Ich bin gespannt wie weit sie mit dem Üben gekommen ist.

Was das Lehrmaterial angeht so habe ich nun eigenes erstellt. Inspiriert durch alle die Anfängerkurse/Bücher/Videos/… die ich kenne und gut finde. Inspiriert bedeutet hier nicht nachgemacht, sondern ein eigenes Konzept in das eingeflossen ist was ich gut finde in Bezug auf Lehrmaterial.

An Links zb zu Kindergerechten Gitarrenbüchern, egal ob Songliste oder Lehrbuch bin ich daher weiter interessiert.


Näheres/weiteres folgt.
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 18.01.2020, 15:54

Näheres/weiteres folgt.

Wir sind gespannt! ()/

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Famileh » 19.01.2020, 10:51

Hallo Andreas,
zu deinem Interesse an kindergerechten Liedern schau mal
hier vorbei:

https://www.kindergitarren.info/kinderlieder/

Vielleicht ist etwas Brauchbares dabei.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von startom » 19.01.2020, 20:19

Hoi
Ich hab die Kleinen (8-10 Jahre) jeweils die ersten sechs Monate mit dem Lehrmittel "Gitarre lernen mit Flunk" unterrichtet. Meiner Meinung nach ein tolles Lehrbuch, welches genau auf die Zielgruppe der Primarschüler passt.
Akkordgriffe halte ich für nicht sinnvoll bei den Kleinen, ideal finde ich zu Beginn einfache Melodien, um gleich auch noch die Noten der C-Dur Tonleiter zu lernen. Das heisst, keine Vorzeichen im Sinne von Kreuzen und b's.

Liedbegleitung mit Akkorden habe ich jeweils erst nach ca. 9-12 Monaten eingeführt, dann haben sich die Kinder auch ans Griffbrett gewöhnt.

Ein Kind im Alter von 10 Jahren braucht einen strukturierten Lehrplan, welcher der Lehrer vorgibt. Eine "Wunschliste" finde ich da noch zu verfrüht. Das ist in der Regel auch das, was das Kind will, die Struktur kennt es nämlich auch von der Schule.

Gutes Gelingen, Andreas!
Tom

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 20.01.2020, 22:21

@ Famileh. Danke für den Link

@ startom Danke. Solche Erfahrungswerte hatte ich gesucht.
Das Buch kommt in die engere Auswahl. Zur Zeit habe ich noch das Buch "Gitarre lernen mit Zacky & Bob:" auf meinem Zettel.

Da beide Bücher wohl (auch) mit Noten arbeiten;
Ich denke es kann nie schaden auch das Notenlesen zu lernen und zumindest einfache Melodien nach Noten spielen zu können.
ABER ich möchte, da ich zwar Noten lesen kann, nach Noten Flöte spiele und nach Noten singe, nicht zu sehr auf das Gitarrenspiel nach Noten eingehen, da ich das selbst nicht kann.
Einen gut strukturierten Lehrplan finde ich auch wichtig egal ob bei Kindern oderr Erwachsenen, ob bei Gitarre, oder etwas anderem.
Daher erarbeite ich mir gerade meinen eigenen.

Weiteres (auch zu Akkorden) im Update das bald folgt.
Andreas Fischer
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 27.01.2020, 02:15

So hier nun das Update nach der zweiten Stunde (letzte Woche Sonntag - gestern und kommenden Sonntag fiel/fällt leider aus)

Sie brachte (leider) ihren kleinen Bruder (8) mit.
Der möchte auch, ist auch willkommen aber nicht beide gleichzeitig. Das hat dann meine Planung ducheinandertgebracht aber sie wollten umbedingt diesmal zusammen kommen.

Erst einmal zum Bruder; mit dem fing ich also ganz von vorn an. Das bedeutete das entweder sie everntuell gelangweilt wurde oder er überfordert.
Ich habe dann improvisiert und abwechselnd mal ihm etwas erklärrt dann Ihr und bei Ihr Dinge abgefragt die ich ihm dann erklärrte (zb die Teile der Gitarre).
Nach 45 Minuten war es mit seiner Aufmerksamkeit vorbei. Er ist sowieso sehr zappelig und mit den Gedanken und Augen überall, ... das wird schwierig.

Zu der Schwester: Sie hatte nach eigener Aussage täglich geübt. Leider klappte das mit dem ersten Akkord "D" (letzte Woche gezeigt) noch nicht sehr schnell, dafür aber sauber. Ich habe ihr den Wechsel von D zu A (a la Justinguitar) gezeigt und gesagt sie solle den Zuhause üben.
Von dem Lied "Schmetterling du kleines Ding" war sie begeistert, das fände sie "voll schön".
Ich habe das beiden mit "Ein Finger Griffen" siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=omlWans0wLU&t gezeigt und bei ihr klappte das recht gut.

Ich habe dann noch einige Rhythmusübungen mit beiden gemacht und zum Schluss ihn singen lassen (das machte er gern) während sie gespielt hat, denn er war mit der Gitarre "durch" und ich wollte mit ihr dann noch weitermachen. Wir haben also zu dritt zusammen musiziert und das machte uns allen Spass.
Sie sagte dann von selbst, "Den Schmetterling kann ich beim nächsten Mal"

Mein Plan für sie ist beim nächsten Mal

- den "Schmetterling" mit Zwei-Finger-Griffen zu spielen, siehe das verrlinkte Video.
- den Wechsel von D zu A zu üben und E zu zeigen
- den Schmetterling mit verschiedenen Anschlägen zu spielen (1x pro Takt, 4 x pro Takt,)
- Bruder Jakob als Melodie zu üben (das hatten wir in der ersten Stunde angefangen nach Tabuklatur de ersten zwei Takte).
Wenn das zuviel ist lasse ich einers weg.

Mein Plan mit ihm ist:

- Stimmen lernern (dass bekam er nicht hin) zumindest nocvheinmal erklären weiter üben
- Die Teile der Gitarre
- Den Schmetterling mit Ein-Finger-Griffen zu üben (das war beim letzten Mal noch sehr unsauber gegriffen
Mehr nicht, falls er sich nicht mehr konzentrieren kann und noch Zeit übrig ist, dann werde ich spielen (Schmetterling und Bruder Jakob) und mit ihm zusammen singen. Denn Singen machte er gern und gar nicht schlecht. So hat er Spass und macht mit der Gitarre auch, wenn auch kleine, Fortschritte-
Ich denke ich muss mit ihm langsamm ganz kleine Schritte machen aber das Interesse an der Gitarre/Musik weiter fördern.

Was ein Buch angeht so würde ich mich doch eher für Gitarre lernen mit Zacky & Bob anstatt Gitarre lernen mit Flunk entscheiden. Ich habe nach beiden gegoogelt nach Videos geschaut, mich über den Inhalt informiert, etc und das Mit Zacky und Bob überzeugte mich dann doch mehr.
Allerdings ist der Flunck für ein Alter ab 6 und das ist für den unkonzentrierten Jungen eventuell einfacher als das andere Buch ab 8 Jahren.
Wäre Geld bei mir nicht extrem knapp (Hartz 4 - nicht aus Faulheit sondern gesundheitlichen Gründen) würde ich mir beide zulegen.
Ich bin mir sicher die Eltern investieren nichts.Also muss Unterrichtsmaterialö vopn mir kommen. Gitarren haben beide sowieso nur weil meine Mutter ihnen den Wunsch zu Weihnachten beziehungsweise Geburtstag erfüllte. Und da sie es ja irgendwie lernen müssen hab ich das angeboten ... ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

Das ich bisher ohne erprobte (Buch) Vorlage arbeite ist das zwar auch ein wenig Experimentieren auf Kosten der Schüler aber sonnst wäre ich z-B. auch nicht auf den tollen und für Kinder meiner Meinung nach sehr geeigneten "Ein-Finger-Schmetterling" (https://www.youtube.com/watch?v=omlWans0wLU&t) gekommen. Ich fand "den einfachsten Gitarrengriff der Welt" , das G von Peter Bursch, immer etwas albern aber jetzt bei Kindern mit kleinen Händen finde ich Ein-Finger-Griffe gut
Was die Reihenfolge gerade ganz am Anfang angeht (Teile der Gitarre, Namen der Saiten, Stimmen, usw, ... fand ich nichts in meinen Büchern oder Onlinekursen das mich genug überzeuigte um da nicht mein eigenes Material zu erstellen. Ich bin gespannt ob ich später nicht doch nach dem Buch vorgehe oder ob ich mich da nur inspirieren und infiormieren lasse.

Soweit der Stand bis jetzt.
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 27.01.2020, 13:40

Wenn du den Wechsel von D nach A zeigst, dann hast du gleich mehrere kindertaugliche Lieder.

* Er hält die ganze Welt in seiner Hand (!!!)
* (Sch*)Pudding auf dem Autodach (!!!)
* Rock My Soul
* Hänsel und Gretel
* Ich kenne einen Cowboy
* Jetzt fahrn wir übern See
* Tom Dooly (Tom Astor)© D - - A, - - - D
* Eisgekühlte Coca Cola (Tote Hosen) © D - - A , A - - D (!!!)
* Das Lummerlandlied (Augsburger Puppenkiste) © D- A--- D-

Tipp:
Singt doch mal die Lieder Tom Dooly, Eisgekühlte Coca-Cola und Ich kenne einen Cowboy, gleichzeitig. Alle spielen die gleichen Akkorde, aber jeder singt was anderes. Oder springe einfach von einem Lied ins andere.

Das ist in der Regel meine erste Lektion.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 27.01.2020, 13:43

Ps.: schicke mir mal deine Postadresse per PN!

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 27.01.2020, 14:09

Pps.
Gib mal
gerald lindinger keyboard
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Der hat zig Lieder mit C und G, die man leicht mit D und A begleiten kann.
Da sind bestimmt ein paar brauchbare Lieder dabei.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.01.2020, 19:01

mjchael hat geschrieben:Tipp:
Singt doch mal die Lieder Tom Dooly, Eisgekühlte Coca-Cola und Ich kenne einen Cowboy, gleichzeitig. Alle spielen die gleichen Akkorde, aber jeder singt was anderes. Oder springe einfach von einem Lied ins andere

Das werde ich ausprobieren
Und bin gespannt wie das wird.

Die Videos von Gerald lindinger gefallen mir
Zb das hier finde ich cool
https://www.youtube.com/watch?v=ruwfIUpHggo
Ein bischen Mozart schadet nie ;-)
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 28.01.2020, 20:21

Ich habe noch etwas Amazon-Gutschein übrig. Einen kleinen Teil davon stifte ich für deinem erstgenannten Buch für deinen Unterricht.

Da ich den selbst geschenkt bekommen habe und sogar noch selbst etwas übrig hatte, dürfen/sollen die Spender das ruhig mitbekommen.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.01.2020, 21:52

Wow. :) Vielen Dank!
Was soll ich da sagen, ... Du hast ne Pn
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 08.02.2020, 13:41

Hier ein kurzes "Vorab-Review“ zum Buch "Gitarre lernen mit Zacky & Bob: Die moderne Gitarrenschule für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Band 1"
"Vorab" denn ich habe es erst seit 2 Tagen und noch lange nicht komplett durchgeschaut geschweige denn zum Unterricht benutzt.

Ich finde es gut.
Es könnte besser sein. (Ist das nicht immer so?)
Es ist ein vielseitiges Buch das ein breites Spektrum behandelt.
Es wird sehr hilfreich sein.
Aber ohne Lehrer dazu, fürs Selbststudium, reicht es nicht au

Gut finde ich:
+ die Größe (größer als DinA4), somit leichter auf dem Botenständer zu lesen
+ es werden Noten UND Tabulatur genutzt (Ein wenig Noten lesen zu können schadet nie)
+ es gibt schöne Notenleserätsel und sogar ein Diplom wenn man alle Rätsel löst, für Kinder ein netter Anreiz
+ es werden (später im Buch) auch Rock und Blues angesprochen, sogar Powerchords, es ist also ein vielseitiges Buch das ein breites Spektrum behandelt
+ es wird das ganze Griffbrett genutzt
+ es gibt online (60 +) Videos dazu, siehe selbst https://www.zackyundbob.de/videos/
+ Der Autor ist sympathisch (Videos)
+ es ist für Kinder schön Illustriert

Nicht so gut finde ich:
- leider nicht mit Ringbindung wie in diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=3uwJxOS4zsM&t=29s
- ohne Lehrer dabei ginge es mit dem Buch nicht da einiges nicht erklärt wird, zb die Haltung, da steht dann „der Lehrer zeigt es dir“. Aber es gibt ja auch die Videos, die muss ich mal genauer anschauen
- er benutzt das H anstelle des B
- leider wenig bekannte Stücke sondern mehr selbstkomponiertes, nichts gegen die selbstkomponierten aber nach dem „Kurs“ Lieder spielen zu können die andere (er)kennen sollte ein Ziel sein.
- das mit den Noten geht am Anfang ganz schön schnell, zu schnell, finde ich. Da werden zb alle Töne vom "tiefen E bis zum hohen G" in den Notenlinien gezeigt und dann sofort eine Leseaufgabe mit all diesen Noten wild durcheinandergewürfelt. Später werden die Noten dann in kleinen Häppchen erklärt.- Aber diese "Übersicht" vorher wäre ohne Aufgabe besser gewesen, ... das muss der dazu notwendige Lehrer dann einfach "überblättern". Ich denke aber das zb 12 Jährige+ mit einem passenden Buch schon im Selbststudium klarkommen könnten, und denen sagt das dann keiner ... das war jetzt nur ein Beispiel dass mir aufgefallen ist, ob sowas öfter vorkommt kann ich noch nicht sagen
- Es wird ein Plektrum benutzt (gehört eigentlich zum positiven) ABER nichts dazu gesagt das zb für Anfänger ein dünnes/weiches am geeignetsten ist.
- Im Buch hätte besser deutlich gemacht werden können welches Video zu welcher Lektion gehörrt. Z.B. das Plektron wird hier nur mittendrin kurz erklärrt https://www.youtube.com/watch?v=wmZFPyD ... u.be&t=211, die Stelle musste ich suchen

5. Zusammenfassung
Wie gesagt:
„Ich finde es gut.
Es könnte besser sein. (Ist das nicht immer so?)
Es ist ein vielseitiges Buch das ein breites Spektrum behandelt.
Es wird sehr hilfreich sein.
Aber ohne Lehrer dazu, fürs Selbststudium, reicht es nicht aus“

Mehr, ein ausführlicher Erfahrungsbericht zum Buch, folgt später, wenn ich mir alles angeschaut und es auch benutzt habe, das kann aber dauern.
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von startom » 08.02.2020, 15:08

Danke für das Review, Andreas. Ein paar Ergänzungen, bzw. Erklärungen kann ich noch geben zu einzelnen Punkten.

Andreas Fischer hat geschrieben:- er benutzt das H anstelle des B

Das ist Standard im deutschsprachigen Raum. Das deutsche Notensystem unterscheidet H und B, und nicht, wie im englischsprachigen Raum, B und Bb.
Auch wenn es mühsam ist: Es wäre sehr inkonsequent und verwirrend, wenn ein deutschsprachiges Buch die Notation B statt H verwenden würde.

Andreas Fischer hat geschrieben:- leider wenig bekannte Stücke sondern mehr selbstkomponiertes, nichts gegen die selbstkomponierten aber nach dem „Kurs“ Lieder spielen zu können die andere (er)kennen sollte ein Ziel sein.

Das ist auch klar. Gemäss dem Urheberrecht darf der Autor gar keine bekannten Lieder notieren, es sei denn, er holt sich die Genehmigung. Und das kostet natürlich Geld.

Andreas Fischer hat geschrieben:- Es wird ein Plektrum benutzt (gehört eigentlich zum positiven) ABER nichts dazu gesagt das zb für Anfänger ein dünnes/weiches am geeignetsten ist.

Da sprichst du ausschliesslich aus deiner eigenen Erfahrung. Da aber jeder Schüler individuell ist, gibt es auch keine Plektrumstärke für Anfänger. Weiche Plektren geben schneller nach, das kann für Melodiespiel sehr schnell zum Nachteil werden.

Die Tatsache, dass von Anfang an ein Plektrum benutzt wird, halte ich persönlich nicht für ideal. Die ersten paar Wochen will ich, dass gerade Kinder sowohl die Finger der linken als auch die Finger der rechten Hand benutzen, um ein Gefühl und ein Verständnis für die Saiten zu kriegen. Die Finger der linken Hand berühren die Saiten auf eine andere Weise als die Finger der rechten Hand. Niederhalten/drücken versus zupfen/anschlagen.

Dies ist jedoch meine persönliche Meinung, die ich keinem anderen Lehrer aufzwingen möchte. Wäre ja öde, wenn jeder nach derselben Methodik und Didaktik unterrichten würde.
Tom

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 08.02.2020, 17:56

Klar ist H Standard im deutschsprachigenm Raum. Es macht trotzdem keinen Sinn. ( Es sind auch nicht nur die Deutschen die das H nehmen, das wäre dann ja noch blöder ;-))
ABER Würde ich ein Buch schreiben, so würde ich das B nutzen und das mit dem H bei den Deutschen nur zusätzlich anmerken
BTW Dieses Video ist das beste das ich zu diesem Thema je sah https://www.youtube.com/watch?v=ZJVeRciaQ5g&t= wäre ich nicht schon seit Jahren vom B überzeugt gewesen, so siche rnach diesem Video

Auch das bekannte Lieder unter Umständen teuer werden für den Autor ist mir klar.
Aber ein paar bekannte Lieder sind ja drin z.B. "Donna Donna ", " Sailing".
Ich hätte mir halt mehr gewünscht. Und selbst freie bekannte Stücke gibts doch genug, siehe zb viele Volkslieder. Ich denke die Eigenkompositionen sind eher aus didaktischen Gründen drin da der Autor so paqssendes zu dem schreiben kann was er an dieser Stelle vermitteln möchte. Für mich hätten es aber zusätzlöich ein paar weitere Bekannte sein dürfen.

Wie kommst du darauf dass das mit dem PLektrum "ausschliesslich aus meiner eigenen Erfahrung" stammt?
Ursprünglich kam ich auf diese Aussage durch Justin Sandercoe, der sagt das so in seinem Kurs:
Meine eigene Erfahrung zeigte dann dass dies auch auf mich zutrifft.
Weiterhin habe ich diese Aussage aber auch von vielen anderen gelesen/gehörrt.
Ich bin mir sicher dass die meistern am Anfang dünne Plektren am Anfang bevorzugen. Wäre ja mal eine interessante Umfrage

Übrigens, ich hoffe ich habe mich nicht missverständlich geäussert, es wird nicht ausschliesslich ein Plektrum benutzt sondern mal ja mal nein. Auch bei diesem Thema ist das Buch sehr vielseitig. Was ich sehr positiv empfinde.

Ich hoffe auch dass die (Buchtsbenmässig) umfangreichere Negativliste nicht denken lässt ich hätte mehr Negatives als Positives empfunden. Ich finde dieses Buch toll.
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 08.02.2020, 19:46

Für mich gibt es kein Buch, dass ich ausschließlich für meinen Gitarrenunterricht verwenden würde. Aber ich hole mir aus vielen Büchern Tipps, Lektionen, Stücke und Inspiration.

Aus den zig Quellen bastele ich mir was eigenes. Das Ergebnis kann man zum großen Teil auf den Wikibooks sehen. Da sind auch viele Diskussionen aus diesem und anderen Foren eingeflossen.

Unter anderem wurden auch eure Beiträge manchmal sogar fast wortwörtlich aufgegriffen.

Wenn das Buch dir irgendwie weiterhilft, hat es seien Zweck erfüllt.

Beim Unsinn mit dem Notennamen H bin ich eigentlich ganz deiner Meinung. Der gehört abgeschaft. Doch solange sich Schulen und Universitäten danach richten, muss ich beide Varianten unterrichten.

Das Heraussuchen geeigneter gemeinfreier Stücke ist extrem mühsam. Daher kann ich verstehen, dass die Autoren eigene Sachen komponieren.

Für die Klassiker unter den gemeinfreien Stücken nutzen die meisten Lehrer andere Liederbücher oder -blätter.

Oder man greift gleich auf Liederbuchreihen wie "Das Ding" zurück.

Wenn du weiter mit dem Buch bist, kopiere deine Beiträge mal in unsere Bücherecke. Das gibt auch den Autoren einen Anreiz, bessere Bücher zu schreiben.

Vielleicht greift der Autor deinen Tipp mit den Videos auf. Ich vermute er hat sie nach dem Druck aufgenommen und dabei nicht alles bedacht, was die Leser brauchen können.

Auf alle Fälle weiterhin viel Erfolg beim Unterrichten.

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Andreas Fischer » 08.02.2020, 20:31

mjchael hat geschrieben:Für mich gibt es kein Buch, dass ich ausschließlich für meinen Gitarrenunterricht verwenden würde. Aber ich hole mir aus vielen Büchern Tipps, Lektionen, Stücke und Inspiration.

Genauso mache ich das auch.
Und hier hat mich das Buch sehr zur Velseitigkeit inspiriert.

Wenn ich das Buch "besser kenne" schreibe ich einen Bericht in den Bücherbreich, iost doch klar.

Nochmals Danke
Andreas Fischer
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von mjchael » 08.02.2020, 22:36

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Peter Autschbach
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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Peter Autschbach » 09.02.2020, 12:56

Hallo ihr Lieben, ich melde mich mal als Autor von "Gitarre Lernen mit Zacky und Bob". Ich freue mich, dass ihr hier die Bücher erwähnt und diskutiert. Ich habe über die Lehrmethode drei Jahre lang nachgedacht und viele Kinder befragt, bevor ich die erste Note geschrieben habe. Die Ergebnisse meiner Vorab-Recherchen zeigten mir, dass Kinder gar nicht zwangsläufig oder gar bevorzugt "bekannte Lieder" spielen wollen. Und schon gar nicht jedes Kind singt zu Gitarre oder möchte das tun. Ich erinnere mich an meine eigenen Anfänge. Ich wollte wissen, wie Gitarre geht, die Geheimnisse lüften. Bekannte Lieder waren mir da gar nicht so wichtig. Zumal Kinder in der angesprochenen Zielgruppe sehr offen für alle Musik sind, wenn sie denn Spaß macht, zu spielen. Und wenn es so ist, dass die Musik Spaß macht, ist es vollkommen unerheblich, ob die Kinder die Stücke vorher kennen oder nicht. Ich habe auch im Vorfeld alle auf dem Markt befindlichen Kindermethoden durchgeschaut und meine Schlüsse daraus gezogen. Dabei kam heraus, dass Noten wichtig sind, aber dass die Musik immer noch viel wichtiger bleiben sollte. Tabulaturen helfen beim Spiel in den hohen Lagen. Warum zum Kuckuck soll man das Kindern verwehren? Es zeigt die Gitarre als Ganzes und deren tolle Möglichkeiten. Darum habe ich Wert auf Basis-Notenlernen gelegt, aber immer mit dem Blick darauf, dass mit ausschließlichem Notenspiel eine Gitarre nur 3 Bünde haben müsste. Wie traurig. Aus meiner Erfahrung lernt nur ein Bruchteil der Kinder autodidaktisch. ich selbst war Autodidakt, aber davon kann man nicht ausgehen. Zacky und Bob gehen von einem regelmäßigen Gitarrenunterricht aus. Das ist immer noch der Normfall bei Kindern und es ist auch eine ideale Situation. Lernen im Unterricht und das Buch ist dann die Gedächtnisstütze für zu Hause. In den üblichen Gitarrenmethoden werden Noten auf immer die selbe Art und Weise erklärt: Man lernt (was die Noten betrifft) recht wahllos einen Ton nach dem anderen, aber fast nirgendwo wird das System dahinter erklärt. Ich kenne Jugendliche, die die komplette Kreidler-Schule durchgespielt haben, ohne hinterher eine einzige Note sicher lesen zu können. Darum war es mir wichtig, ganz früh die Funktionsweise der Notenlinien und der C-Dur-Tonleiter als System vorzustellen. Es kommt vom Klavier und das wird in kaum einer Gitarrenschule überhaupt erwähnt. Jeder, der das verstanden hat, kann dann innerhalb von kürzester Zeit alle Noten ohne Vorzeichen lesen. Es ist doch ganz einfach, wenn man das zugrundeliegende System begriffen hat. Zu dem H und B: Alle Chöre und Orchester, alle Schulen und auch fast alle Musikschulen in Deutschland, Österreich der Schweiz und in Skandinavien arbeiten mit dem Ton H. Es ist das deutsche System und wir befinden uns in diesem Land. Es wird immer ein Missverständnis bleiben. Was sagt ihr zu unserem B? B-Flat? Bes? Das ist beides genauso sperrig wie H und B. Ich habe mich für das deutsche System entschieden, weil dieses Buch Kindern in unserem Sprachraum weiterhelfen soll - und die sind dann zu allen in diesem Umfeld vorkommenden Spielsituationen kompatibel. Klar, das englische System ist logischer, aber es setzt sich hier (zumindest noch) nicht durch. Meine Erfahrung aus Hunderten von Workshops und aus dem Einzelunterricht zeigt, dass die Notation von Musik systembedingt kompromissbehaftet ist und deswegen immer hinter dem direkten Vorspielen und Nachspielen zurücksteht. Darum haben wir zu jeder Übung ein Video aufgezeichnet, das zeigt, wie es klingen soll. Und nach dem Durchspielen von Band 1 und 2 sind die Schüler und Schülerinnen immer noch offen für alle weiteren Musikrichtungen, auch das ist mir extrem wichtig. Darum auch das Plektrum. Und auch hier kann man extrem viel falsch machen, auch hier helfen darum die Videos, denn in den Bonusvideos erkläre ich alle Techniken ausführlich im Detail. Auf www.zackyundbob.de kann man übrigens alle (!) Videos kostenlos und unverbindlich anschauen. Vielleicht schaut ihr mal rein, ich würde mich darüber freuen. Herzliche Grüße Peter

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Re: 10 Jährige will Gitarre lernen - Tipps willkommen

Erstellt: von Peter Autschbach » 09.02.2020, 13:08

Habe gerade mal in die Aufrufzahlen der Bonus-Videos hineingeschaut. Das ist wirklich ernüchternd. Ich erkläre dort alles über das Plektrumspiel, die Haltung, den korrekten Fingeranschlag und und und - aber nur ein Bruchteil der Gitarrenlehrer*innen scheint die Schüler*innen darauf aufmerksam zu machen. Das werde ich mal angehen, das kann so nicht bleiben. Diese Videos müssen noch einmal explizit vom Verlag promotet werden, denn sie ergänzen das Buch und sie gehören einfach dazu...

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