Gitarre bis 100 Euro Konzert/Western Hermosa oder Cort Earth?

Hilfe und Tipps zum Gitarrenkauf
von Sternenbande
#383853
Hallo,
ich suche eine Gitarre die ich gebraucht/neu für unter 100 Euro kriege. Western oder Konzert. Habe momentan eine von Lidl. Sollte also schon was Besseres sein.

Was könntet ihr mir da empfehlen? Finde bei ebay Kleinanzeigen jede Menge, aber kein Schwein weiß was für eine Gitarre er da eigentlich verkauft....

Was ich so an passablen Angeboten gefunden habe:

Cort Earth 60NS mit Zubehör (was ich nicht brauche) für 100 Euro. Ist die ok und was wäre ein akzeptabler Preis nur für die Gitarre?

Hermosa Konzert Gitarre AH-100 A NP 159 Euro (immerhin hat der Verkäufer die Rechnung noch). Soll 80 Euro kosten. Wäre das was?

LG
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von startom
#383858
Bezüglich Westerngitarre: Die Cort Earth hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Trotzdem bleibt es natürlich eine Anfängergitarre, du wirst also keine Wunderdinge erwarten können. Ich hab mal für für eine Spontan-Session am Lagerfeuer eine Cort NS100 ausleihen dürfen und war positiv überrascht.

Aber (immer diese doofen Aber)! Bei einer gebrauchten Gitarre kann natürlich ganz viel schiefgehen. Ist die Saitenlage ok? So einfach lässt sich das nicht eben mal nachstellen für den Laien. Ist der Hals gerade? Sind die Bundstäbe in Ordnung? Keine sonstigen Schäden?

Zur Konzertgitarre kann ich nichts sagen, die kenne ich nicht.
von Sternenbande
#383861
Ich spiele alles mögliche: Barre-Griffe kann ich noch nicht. Beim Gitarrenunterricht spielen wir von Helene Fischer bis zu den Toten Hosen so ziemlich alles. Ist auch viel mit Zupfen und Power Chords dabei.

Irgendwann will ich im Gottesdienst Gitarre spielen. Da haben wir glaube ich Western Gitarren stehen.
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von Frank-vt
#383882
Das Spektrum beim Unterricht finde ich schon etwas...öhm... Z.Bsp. Powerchords auf einer Konzert finde schon etwas grenzwertig.
Wenn du in erster Linie Liedbegleitung machen möchtest, ist eine Western schon die bessere Wahl. Akkordspiel klingt auf einer Konzert meist eher grausam.
Dein Budget ist natürlich sehr dürftig (für das Geld gibt es ja nicht mal ein ordentliches Handy :P) - und wie auch schon Tom ähnlich schrieb - ist die Cort unterste Einstiegsklasse. Das ist zwar sicher besser als das bisherige, aber das ist nun nicht wirklich schwer... Solche Gitarren sind was fürs Lagerfeuer oder rustikale Sessions, aber wenn man dabei bleibt, wird man da kaum dauerhaft glücklich.
Sollte es in absehbarer Zeit die Möglichkeit geben das Budget aufzustocken, würde ich warten. Ansonsten kann man die Cort - wenn mit ihr alles i.O. ist - nehmen.
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von Andreas Fischer
#383921
Bein dem was du spielen willst also keine Konzertgitarre sondern eine (Western) Stahlseitengitarre.
Bleibt die Frage nach der Form.
Meist genommen werden wohl Dreadnoughts. Ich persönlich greife auch gern zu kleineren Formen. Die meist auch "kleiner" klingen, deshalb ist die Dread ja so beliebt, ... voller lauter Klang.

Wenn es eine Dread sein soll würde ich auch zu einer Harley Benton raten bei dem Budget.Ich habe mehrere Harleys und bin mit allen zufrieden. Ihr Ruf, --- günstig .... billig....schlecht. Liegt mehr an den "rufenden" als an den Gitarren. Bei unvoreingenommenen Tests schneiden die sehr gut ab.
Oder eine Ibanez V50NJP-NT, ja auch die Ibanez haben bei bestimmten Leuten einen schlechten Ruf. Ich weiss aber von einer Gitarrenlehrerin die mit diesem Model ganze Schulklassen ausstattet. Sie hat also sehr viele davon gesehen und findet die für diesen Zweck sehr geeignet und gut.

Wenn es eine etwas kleinere sein soll, hier zb eine Harley Benton welche die Form einer Konzertgitarre hat aber Stahlseiten; Harley Benton HBCG45 von der habe ich gleich 2 und beide kamen ab Werk in guten Zustand hier an. Kosten nur 59 Euro. Sind aber absolut ausreichend um nicht zu sagen gut.

Mein Rat, lerne eine GFitarre zu beurteilen, Saitenlage, Bundreinheit etc und das Notfalls selbst einzustellen. (Google ist da dein Freund) Oder geh mit der Gitarre zu einem Gitarrenbauer.
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von MukerBude
#384018
Meines Erachtens sollte man bei der Beratung eines Einsteigers möglichst neutral bleiben – auch wenn man natürlich subjektiv bleibt - besonders wenn der Jenige noch nicht weiss ob es eine Konzert oder WesternGitarre werden soll.

Als erste Gitarre empfehle ich immer eine KonzertGitarre, weil sie aufgrund geringerer SaitenSpannung und einem breiteren GriffBrett leichter zu spielen also zu erlernen ist. Im Gegensatz zu allen anderen Gitarrenformen kann man mit einer KonzertGitarre alles spielen und eine KonzertGitarre ist als EinsteigerInstrument preiswerter.

@Andreas Fischer,
“Notfalls selbst einzustellen (Google ist da dein Freund) Oder geh mit der Gitarre zu einem Gitarrenbauer. “
Also ich schlage vor, wenn es zu solchen Problemen kommt, sollte er sich doch lieber an ein FachForum seiner Wahl wenden :-)
Andreas nichts gegen Deine Vorliebe für Harley Benton und den damit gemachten guten Erfahrungen. Es lassen sich doch die unzähligen Beschwerden im Netz über die extrem schlechte Verarbeitung dieser Gitarren nicht leugnen.

@Frank-vt,
“Akkordspiel klingt auf einer Konzert meist eher grausam.“
Wie Du zu dieser Aussage kommst, hätte ich gerne näher erklärt.
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von Andreas Fischer
#384029
Vorliebe? Nö hab ich nicht, ich habe viele verschiedene.

Leugnen? Ich leugne es ;-)
Es gibt unzählige Berichte von Leuten die wirklich eine in der Hand hatten und sich gewundert haben wie gut die sind.
Wie viele hast du in der Hand gehabt? Und womit verglichen?
Nein sie sind nicht so verarbeitet wie Gitarren im viertelligen Bereich sein sollten.
Aber wirklich gut für Gitarren im Low Budget Bereich.
Zuletzt geändert von Andreas Fischer am 12.07.2018, insgesamt 1-mal geändert.
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von MukerBude
#384036
Andreas Fischer hat geschrieben:...Es gibt unzählige Berichte von Leuten die wirklich eine in der Hand hatten und sich gewundert haben wie gut die sind.
Eine ordentliche Verarbeitung ist aber doch normal! Oder?
Andreas Fischer hat geschrieben:...Wie viele hast du in der Hand gehabt? Und womit verglichen?
Zwei 200 und ein paar Euro billige Instrumente, beide waren absolut unterirdisch verarbeitet.
Verglichen habe ich sie mit dem was man allgemein als normale Verarbeitung bezeichnet. Kannst gerne mal meinen Bericht KonzertGiterren unter 1000€ lesen.
Andreas Fischer hat geschrieben:...Nein sie sind nicht so verarbeitet wie Gitarren im dreistelligen Bereich sein sollten. Aber wirklich gut für Gitarren im Low Budget Bereich.
Das ist aber doch immer noch low Budget :_::_:

es grüßt
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von Andreas Fischer
#384037
Sorry ich meinte im 4 stelligen (habs geändert)
Aber das hat ja nichts mehr mit der Frage des TE zu tun
Eine Harley Benton Diskussion will und werde ich hier jetzt nicht führen.
Ich empfehle sie dem TE du nicht, fertig.
von slowmover
#384049
Ja, mag sein, dass die meisten den Klang der Western bei Rock und Pop lieber haben. Bei unplugged Klängen ist für mich häufig Nylon schöner, weil es sich besser dem Gesang unterordnet. Aber das ist Geschmacksache. Aber grausam? Was soll das? Ist Clapton`s Tears in heaven und Layla in der MTV unpluggedversion tatsächlich zu Unrecht zu über 25 x Platin in der Welt gekommen?
Und das trotz Nylon?
Stings Fields of Gold klingt deshalb so überzeugend weil die gepickte Melodielinie der Gitarre sich nicht so vordergründig wie mit einer Western anhört. Ich spiele übrigens auch Western. Aber alles zu seiner Zeit.
von slowmover
#384050
@frank-vt
Ja, mag sein, dass die meisten den Klang der Western bei Rock und Pop lieber haben. Bei unplugged Klängen ist für mich häufig Nylon schöner, weil es sich besser dem Gesang unterordnet. Aber das ist Geschmacksache. Aber grausam? Was soll das? Ist Clapton`s Tears in heaven und Layla in der MTV unpluggedversion tatsächlich zu Unrecht zu über 25 x Platin in der Welt gekommen?
Und das trotz Nylon?
Stings Fields of Gold klingt deshalb so überzeugend weil die gepickte Melodielinie der Gitarre sich nicht so vordergründig wie mit einer Western anhört. Ich spiele übrigens auch Western. Aber alles zu seiner Zeit.
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von Andreas Fischer
#384053
Schöne Beispiele für Nylon. Finde auch das man damit nicht nur Klassik spielen kann.
slowmover hat geschrieben:... alles zu seiner Zeit.
Genau! Deshalb braucht man ja auch mehr als nur eine Gitarre ;-)
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von Funplayer99
#384056
Aus meiner Sicht ist es egal womit man anfängt es sollte eben nur zum Musikgeschack des Neulings passen.Wenn man rocken will hat ne Nylon keinen Nährwert....weil der Neuling die Lust verliert. Es schadet auch nicht dass man eine Western empfielt wenn es richtung Dylan &Co geht.
Wichtig ist einfach nur einem Neuling die Vor und Nachteile der einzelnen Optionen klar darzulegen.
Und wegen der Schmerzen die wahl des instrumentes abhängig zu machen ist aus meiner Sicht unsinnig....weil...und jetzte kommts...Jeder Anfänger packt anders zu der eine eher zarkhaft so dass die Saiten kaum runterkommen und andere wie ein Schmied als würden sie den Hals würgen.
Ich habe auf einer Western damals angefangen und hab das nie als falsch betrachtet...daher rate ich immer dass der Neuling alle möglchen Modelle mal in die Hand nehmen sollte und bei welcher er sich wohler fühlt,die sollte er nehmen.
Jede Gitarrenart hat seine Berechtigung und es 1000 Wege Gitarre zu lernen,das ist genauso individuell wie der Anfänger der sie in der Hand hat....jeder ist anders.

Achja...bezüglich Konzert Argument Hals breiter dadurch besser für einen Anfänger.Er hat zwar mehr Platz zwische den Saiten, aber auch die Breite der Griffe wird größer vielmehr die Streckung der Finger wird Minimal höher.Was auf der einen Seite ein Vorteil ist kann auf der anderen ein Nachteil sein.
Ich selbst spiele z.B. keine Konzert (auch wenn ich eine rumstehen hab) ich spiele Nylon Sachen auf einer moderneren Nylon mit schlanken Hals (47mm) und Westernkorpus.
Ich komme damit besser klar und klingt für mich einfach besser,frischer, moderner als auf einer Klassischen Gitarre.
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von startom
#384057
MukerBude hat geschrieben:Ich empfehle jedem Beginner als ErstInstrument eine KonzertGitarren.
Warum?
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von MukerBude
#384059
startom hat geschrieben:
MukerBude hat geschrieben:Ich empfehle jedem Beginner als ErstInstrument eine KonzertGitarren.
Warum?
Ich zitiere mich mal selber:

Von MukerBude » 10.07.2018, 23:57
Als erste Gitarre empfehle ich immer eine KonzertGitarre, weil sie aufgrund geringerer SaitenSpannung und einem breiteren GriffBrett leichter zu spielen also zu erlernen ist. Im Gegensatz zu allen anderen Gitarrenformen kann man mit einer KonzertGitarre alles spielen und eine KonzertGitarre ist als EinsteigerInstrument preiswerter.

es grüßt
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von Funplayer99
#384062
@Muckerbude
die Schmerzen kommen nicht von der Gitarre...siehe obiges Post.Wenn ein Anfänger zu Kraftgriff neigt tut es IMMER weh...egal welche Gitte.Auch die Halsbreite hat Vor und Nachteile.
Preiswerter stimmt heutzutage auch nicht mehr.Es gibt in jeder Preisklasse alle Gitarrentypen und kann nur je nach Modell als besser oder schlechter gesehen werden aber nie als Grundtyp (Western,Konzert oder E-Gitarre).

Man wird wohl diesen Mythos Konzert als erste Gitte nie ausmerzen können....das ist längst überholt und stammt wohl von Gitarrenlehrern mit klassischer Ausbildung die nicht über den Telllerrand schauen.
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von MukerBude
#384064
Upps, wo ist den der Artikel von startom geblieben, wo er sich sich über meinen Artikel echauffiert den er anfänglich gar nicht gelesen hatte?

@Funplayer99,
ja, der KraftGriff ist in der Tat sehr verbreitet. Habe ich ehrlich gesagt nicht dran gedacht. Ich kann Dir insofern zustimmen, als dass ich vor Jahren leihweise eine FenderSquier Strat, Nachbau einer Fender Strat Bj. 1963 – Neupreis ca. 120-150€ für ein Projekt spielen durfte. Das Instrument war tadellos verarbeitet und absolut sauber zu bespielen! Über die Qualität der Pickups kann ich mir mangels Erfahrung kein Urteil erlauben, weil der Sound nach den Aufnahmen digital überarbeitet wurde. Vor drei Jahren als ich meinen Bericht begonnen hatte “KonzertGitarren unter 1000€“ der sich über 1 ½ Jahre erstreckt hat, hatte ich einige WesternGitarren im Preisbereich des Fragestellers in Händen und die waren durchweg schlechter verarbeitet als vergleichbar preiswerte KonzertGitarren.

Ich wollte lediglich einen GegenPol zu der oben sehr einseitigen Empfehlung von StahlsaitenGitarren darbieten, die schon fast in eine VerkaufsPräsentation von Harley Benton ausgeartet ist - lediglich mjchael hatte eine andere Meinung.

Du schreibst weiter unten:
"...ich spiele Nylon Sachen auf einer moderneren Nylon mit schlankem Hals (47mm) und Westernkorpus."
WesternKorpus ist ein weit gefasster Begriff - vom SchlachtSchiff und Jumbo über OOO | OO bis hin zu O. Welchen WesternKorpus meinst Du genau. Hab' da mal einen Artikel verfasst der eine kleine Auswahl solcher New Nylons darstellt.

Es grüßt
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von startom
#384065
Ich hab meinen Beitrag von vorhin gelöscht... wollte das eigentlich nicht, aber manchmal klickts halt am falschen Ort. Ich glaub, ich brauch eine Brille ;-)

So, ich probiers nochmals.
MukerBude hat geschrieben: Als erste Gitarre empfehle ich immer eine KonzertGitarre, weil sie aufgrund geringerer SaitenSpannung und einem breiteren GriffBrett leichter zu spielen also zu erlernen ist.
Ok, eine Konzertgitarre hat eine geringere Saitenspannung und ein breiteres Griffbrett. Das mit der Saitenspannung ist mir klar. Nur gibt es auch Leute, welchen mit schmaleren Griffbrettern besser zurecht kommen, aufgrund der geringeren Spreizung bei Akkorden.
MukerBude hat geschrieben: Im Gegensatz zu allen anderen Gitarrenformen kann man mit einer KonzertGitarre alles spielen
Behauptung ohne Beweisführung. Was kann ich denn mit einer Konzertgitarre spielen, was mit einer Akustikgitarre mit Stahlsaiten nicht geht?
MukerBude hat geschrieben: und eine KonzertGitarre ist als EinsteigerInstrument preiswerter.
Es gibt sowohl Konzertgitarren als auch Westerngitarren und E-Gitarren im Niedrigstpreis-Sektor. Ein Argument bezüglich Preis wäre: Bei einer E-Gitarre braucht es auch noch eine Verstärkung. Dieses Argument hätte ich von dir erwartet. Leider lese ich nur Behauptungen.

Was mir als Argument auch noch fehlt in Sachen Pro Konzertgitarre. Die Konzertgitarre gibt es in verschiedenen Grössen, was es auch für Kinder angenehmer macht, dieses Instrument zu erlernen. Meine jüngsten Schüler sind 7 und 8 Jahre alt, sie spielen auf 2/4 resp. 3/4 Konzertgitarren. DAS wäre ein Argument. So, jetzt habe ich noch deine Arbeit gemacht ;-)

Und ich habe deinen Beitrag vom 10.07.2018 durchaus gelesen, MukerBude. Nur sind das halt mehrheitlich Behauptungen ohne Argumente. Und Behauptungen ohne Argumente sind einfach nur Hüftschüsse, und als (hoffentlich) aufgeschlossener Gitarrenlehrer kann ich das nicht so stehenlassen.

Ich rate keinem meiner Schüler, mit einer Konzertgitarre zu beginnen, wenn er/sie das nicht möchte. Alte Zöpfe sind zum Abschneiden da. Leider gibt es immer noch (zu) viele Eltern, welche ihren Kids die Konzertgitarre aufdrängen, wenn diese eigentlich viel lieber E-Gitarre spielen wollen. Das sind dann diejenigen, welche nach einem Jahr Unterricht wieder kündigen und fortan Musikinstrumente meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Uebrigens gilt dasselbe für Schlagzeug (Kind, lern doch erstmal Djembe oder Cajon).

Ich unterrichte Konzertgitarre, Westerngitarre und E-Gitarre. Und der Unterricht sieht sowohl bei allen drei Instrumenten als auch pro Schüler völlig anders aus. Wer jedem seiner Schüler denselben Methodik- und Didaktik Stempel aufdrückt, der soll den Lehrerberuf lieber an den Nagel hängen.
von slowmover
#384066
Eine Konzertgitarre löst unter Jugendlichen die gleiche Igitt Reflexe wie ein veraltetes Smartphone aus. Das ist für mich mit ein Grund warum Leute den Spass verlieren, denn ständig geneckt werden von anderen mag keiner. Das eine Konzertgitarre mies klingt gibt‘s es ja auch hier immer wieder zu lesen.
Aus diesem Grund empfehle ich gegen meine innere Überzeugung meist die Western. Dennoch bin ich der Meinung, dass viele Gitarristen mit klassischer Grundausbildung später unverkrampft auch zur Western gut reifen. Rumgedreht bleiben Leute die mit Western angefangen haben z.B. gegenüber Noten und logischem Fingersatz auf Kriegsfuss.

Es beginnt schon mit so profanen Dingen wie der Standard Zuordnung von Fingern zu Saiten beim Picken. Die Westernspieler sind daher kaum auf mehrstimmiges Spiel (ich meine Keine Akkorde) vorbereitet. Die rechte Hand der Klassiker versucht dagegen immer,
den Wechselschlag bei Einzeiltönen (meist angelegt) beizubehalten. Die linke Hand optimiert beim Klassiker Wege. Sie leitet den Fingersatz nicht
wie Westernspiele aus dem Akkord ab.
Westernspieler nähern sich einigen Alibistücken der Klassik mit Tabulaturen die diesen Einschränkungen Rechnung tragen.
Bei Akkorden greift der klassiker die Töne die er braucht. Damit hat er dann auch keine Mühe einzelne Töne weiterklingen zu lassen. Der Westerngitarrist tendiert dazu, Griffe komplett zu drücken und komplett aufzulösen. Die Grundausbildung in der klassik scheint mir breiter zu sein. Der Zugang zu Rhythmen ist vielleich zu Anfang etwas zu kopfig.

Also um schnell Spass zu haben und sich beim Gesang zu begleiten ist es bei den meisten heute vielleicht sinnvoller mit der Western anzufangen. Insofern hat Tom Recht. Ich habe mit der klassik angefangen. Bei mir sind E-gitarre und Western gleichberechtigt (auch in der Band) im Einsatz, aber am liebsten spiele ich auf meiner Flamenca (nylon).

Wenn jemand die Mehrheitsmeinung vertritt, das Konzertgitarre mies klingt braucht er nicht jede Kleinigkeit zu begründen. Deswegen finde ich es gut, wenn jemand eine Gegenposition einnehmen darf, ohne jeden Punkt zu beweisen. Sonst geht es einem Konzertgitarristen hier nicht besser,wie einem Westernspieler im Klassikgitarrenforum.
I
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von Funplayer99
#384067
Man darf nicht verwechseln dass dass Instrument nur der Gegenstand ist wo darauf erlernt wird, und nicht der Weg wie erlernt wird.
Wenn der Lehrer gut ist wird er einem Schüler unabhängig vom Instrument die Gitarre richtig beigebracht.
Nur weil man ne Western spielt bedeutet es nicht richtiges Picking spielen zu können, oder keine AHnung von Theorie etc zu haben.Ich habe schon genügend Gitarristen erlebt die auf ner Konzert schrammeln und nicht wissen was sie da tun, was deine Theorie widerlegt.Klassikgitarrist Ahnung....Western null Plan ;-)
Ich schreib es nochmal....die Wahl des Instrumentes sollte abhängig vom Musikgeschmack vom Neuling gemacht werden mit Darlegung aller Vor und Nachteile die sich dabei ergeben können.

@MuckerBude
Es ist eine mit Grand Audithorium Korpus genauer gesagt eine Ibanez AEL 50 CSNERLG die als Sondermodell in Kleinserie aufgelegt wurde.
von slowmover
#384071
Was für ein Argument. Schlechte Gitarristen gibt es auf jedem Instrument. Von besser habe ich auch nicht gesprochen. Nur von breiter, und weniger spezialisiert. Schrammeln kann man auf der Klassik auch annehmbar wenn man weiss wie es geht. Aber das gehtnun tatsächlich nicht
zur ausgeprägten Stärke von vielen Konzertgitarristen.
Ich habe ja oben auch geschrieben, dass ich trotz meiner Präferenz für Nylon meist eine Western empfehle. Ich weiss halt,dass für die Mehrheit
der Hörer die Klassikgitarre zu sublim und introvertiert klingt.
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von MukerBude
#384076
Frage an den Artikel-Verfasser:
Für welchen GitarrenTyp hast Du Dich entschieden?

Zugegeben, ich hatte bei meiner etwas pauschalen Beurteilung der KonzertGitarre - dass man auf ihr alles spielen kann, im Gegensatz zur WesternGitarre - mehr an Zupftechniken gedacht die für einen Anfänger noch nicht in Betracht kommen.

@slowmover,
“Eine Konzertgitarre löst unter Jugendlichen die gleichen Igitt Reflexe wie ein veraltetes Smartphone aus.“
Bei den Kindern in meiner Umgebung zwischen 8-12 die alle mindestens ein Instrument spielen, gibt es eine Geschlechter spezifisch geteilte Tendenz. Für die Jungs ist eine KonzertGitarre etwas für alte Frauen und kommt für sie überhaupt nicht in Frage, während die Mädchen die KonzertGitarre absolut präferieren.

es grüßt
von slowmover
#384077
@ Mukerbude
hatte ich nie drauf geachtet, aber da scheint was dran zu sein.
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von Andreas Fischer
#384080
Als fragestellender Anfänger wäre ich mit diesem Thread völlig überfordert, würde aufgeben oder, (hoffentlich) mir andernorts Rat und Hilfe holen.
Dieses Forum (und oder durch seine Mitglieder) ist schon ein "spezielles" ;-)

Die Diskussion finde ich gut und richtig .... aber muss das in diesem Thread sein? Wem dient es, dem Anfänger oder dem Ego?
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von Software-Pirat
#384081
Och, daß passiert auch in anderen Foren, daß eine Diskussion aus dem Rahmen läuft. Ist jetzt nichts besonderes. Im Endeffekt läuft es sowieso auf den Rat hinaus: "Geh in den nächsten Musikladen und spiel einfach so viele Gitarren, wie möglich an. Dann nimm die, die dir am Besten zusagt."
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von Funplayer99
#384088
Ist schon komisch.Zuerst wird gesagt es ist zu wenig los....dann wird diskutiert und jeder gibt seine Gedanken zum Besten,und das ist nun auch nicht gut.Verstehe das wer will.
Jeder hilft so wie er kann und will mit Einbeziehung seiner Erfahrungen,dass da mal etwas ausgeschweift wird ist hier noch im Rahmen.
Wenn alle der gleichen Meinung sind,wäre das langweilig.
Ein Forum kann eine Unterstützung sein...manchmal vieleicht auch verwirrend.Die Kunst ist wie überall im Leben sich das raus zu ziehen was einem weiter bringen könnte.
Und so wie es Software-Pirat schon sagt....der Rat :Gerade als Neuling in einen oder mehreren Läden zu gehen, sich auch dort beraten zu lassen und Instrumente in die Hand zu nehmen ist für mich neben Foren und Internet, ist für mich immernoch der Beste.
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von MarkusG
#384090
Und im konkreten Fall der Rat, eine gebrauchte Gitarre vor dem Kauf anzuschauen, und mal in die Hand zu nehmen.
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von MukerBude
#384094
Sorry, ein Aspekt wird hier wie in allen mir bekannten Diskussionen zu dem Thema
“Ein Anfänger sucht Rat für den Kauf seiner ersten Gitarre – Nylon oder Stahl.“ nicht beachtet.
Der einheitliche Tenor ist stets die FALSCHE GegenFrage: “Welche Musikrichtung gefällt dir denn.“
Ein acht bis 15 jähriger Gitarren Interessierter Mensch weiß quasi nichts über die MusikRichtung die er/sie gerne spielen möchte. Sonst würde er/sie nicht die Frage nach dem GitarrenTyp stellen.
sagt
von Vollröhre
#384096
MukerBude hat geschrieben:Sorry, ein Aspekt wird hier wie in allen mir bekannten Diskussionen zu dem Thema
“Ein Anfänger sucht Rat für den Kauf seiner ersten Gitarre – Nylon oder Stahl.“ nicht beachtet.
Der einheitliche Tenor ist stets die FALSCHE GegenFrage: “Welche Musikrichtung gefällt dir denn.“
Ein acht bis 15 jähriger Gitarren Interessierter Mensch weiß quasi nichts über die MusikRichtung die er/sie gerne spielen möchte.
Mal ne Gegenfrage: Ein 8 bis 15 jähriger Mensch fängt mit Gitarre spielen an. Er bleibt dabei, weil es Spass
macht. Wie lange dauert es, bis er mehr als ein Instrument hat? So teuer sind Gitarren jetzt auch nicht,
dass man von der ersten Gitarre sein weiteres Leben abhängig machen sollte. Und dann gibt es
die Nylon eben erst nach der Stahl, wenn es halt so läuft. Bei Kindern ist es doch erstmal wichtig, dass sie
überhaupt anfangen.
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von MarkusG
#384097
Aber hier sucht doch gar kein Anfänger Rat beim Kauf seiner ersten Gitarre... sondern einen Rat zum Kauf einer gebrauchten Gitarre, welche, so die Hoffnung, besser ist als seine jetzige (Konzert-)Gitarre...
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von Funplayer99
#384098
genau Markus.

@MuckerBude
Ein junger Mensch hat vieleicht nicht den Namen für den Musikstil im Kopf,aber Kinder wissen trotzdem welche Musikstücke (meißt moderne Chartsachen) ihnen gefällt und sagen dann :" das will ich spielen können!"
Woher ich diese These nehme....weil ich in einem Jugendzentrum arbeite und dort auch lockerer Gitarrenunterricht gegeben wird.Dieser Unterricht hat den Sinn den Kids (die oft aus nicht ganz so tollem Haus kommen) ungezwungen und kostenfrei das erlernen der Gitarre zu ermöglichen. Mit ungezwungen meine ich dass nur auf Musiktheorie eingegangen wird wenn der/die Schüler/in dafür offen ist.

Jetzt schweife ich aber zu weit ab von Thema.

Ich würde dem TE raten noch etwas zu sparen um sich ein Instrument in der Klasse 300-500€ zu kaufen...die gebraucht dann auch atraktiv im Preis sein können.
Ohne die Gitarre in den Händen gehabt zu haben würde ich nie eine kaufen, außer sie wird geschlachtet.
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von mjchael
#384100
Gebraucht im Laden ist eine gute alternative, da man diese ausprobieren kann, und jeder Händler, der ein bischen was auf sich hält, keinen völligen Schrott verkauft. Gute bis sehr gute Gitarren werden oft für eine andere Gitarre in Zahlung gegenen, deren Preis jenseits unseres Budgets liegt.
Doch ich habe mir schon einige Gebrauchte gekauft, die ich mir neu nicht hätte leisten können.
Und da ich auch aus der Jugendarbeit komme, waren meine Gitarren Gebrauchsgegenstände, die irgendwann einmal ausgetauscht werden mussten.
Die alten hatten aber immernoch als Anfängergitarre ausgereicht, bis sich derjenige eine eigene leisten konnte.
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von MukerBude
#384103
MarkusG hat geschrieben:Aber hier sucht doch gar kein Anfänger Rat beim Kauf seiner ersten Gitarre... sondern einen Rat zum Kauf einer gebrauchten Gitarre, welche, so die Hoffnung, besser ist als seine jetzige (Konzert-)Gitarre...
Der einleitende Satz des Artikel Verfassers ist dieser:
"ich suche eine Gitarre die ich gebraucht/neu für unter 100 Euro kriege. Western oder Konzert. Habe momentan eine von Lidl. Sollte also schon was Besseres sein."
Mir eröffnet sich aus diesem Satz nicht, welche Gitarre der FrageSteller bereits besitzt.

stellt fest
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von MarkusG
#384104
Das ist schon richtig, Peter aus der MukerBude,
Ich wusste aus dem anderen Thread des Verfassers dieses Artikels, dass es sich um eine Konzertgitarre von Lidl handelt.

Nüchtern betrachet war der Verfasser dieser beiden Threads aber wohl seit dem 2.7.2018 nicht mehr hier im Forum aktiv... und es war wohl doch nicht so wichtig.
von everyBlues
#384147
slowmover hat geschrieben:Eine Konzertgitarre löst unter Jugendlichen die gleiche Igitt Reflexe wie ein veraltetes Smartphone aus. Das ist für mich mit ein Grund warum Leute den Spass verlieren, denn ständig geneckt werden von anderen mag keiner. Das eine Konzertgitarre mies klingt gibt‘s es ja auch hier immer wieder zu lesen.
Aus diesem Grund empfehle ich gegen meine innere Überzeugung meist die Western. Dennoch bin ich der Meinung, dass viele Gitarristen mit klassischer Grundausbildung später unverkrampft auch zur Western gut reifen. Rumgedreht bleiben Leute die mit Western angefangen haben z.B. gegenüber Noten und logischem Fingersatz auf Kriegsfuss.
....................
I
Wenn ich deinen Beitrag bewerten könnte, würdest du von mir eine volle Punkzahl bekommen.
Ich sehe das auch so.......... ohne Abstiche.
Man ist halt mit Konzertgitarre nicht sooo coool :D. Vom Klang her kann sie aber wunderschön sein. Ich mag den Klang sehr.

Anfangen kann man aber auf jeder Gitarre! Eine Ausrede gibts dafür auch nicht, so wie: "Gitarre ist schuld.
Das meist bei Western oder auch E- Gitarren versucht wird ein "spezifisches" lernen aufzudrücken, von dem der lehrer meint es gehöre zum Gitarrentypen, liegt nicht an der Gitarre.
Ich kann auch mit einer Western oder einer E- Gitarre so spielen und lernen, wie es ein Klassicher Gitarrist mit seiner Klassischen Gitarre machen würde.
Einige Sachen hören sich aber natürlich dann anders an. Flamenco hört sich zB. nicht sooo gut an auf E- Gitarre.
Und mit einer Konzert-Gitarre kann man sicherlich nicht sone dollen Bending Orgien feiern.

Aber wenn ich ehrlich bin, ich finde den Klassichen Weg eh besser, als Akkorde schruppen und Fingertricks. ( sollte ja bekannt sein)
Also es spricht nichts dagegen wenn man zu Anfang eine Konzert-Gitarre kauft. Aber, auch sicher lich nichts gegen eine Western.
Bleibt eh nicht bei einer einzigen :D

Und wenn auch der Threadsteller nicht mehr liest, andere tun es ;)

LG
von everyBlues
#384148
MukerBude hat geschrieben: Für die Jungs ist eine KonzertGitarre etwas für alte Frauen und kommt für sie überhaupt nicht in Frage, während die Mädchen die KonzertGitarre absolut präferieren.
Sag ich doch! Mädchengitarre iiiihhhh uncool :lol:
von Sternenbande
#384282
Ich könnte jetzt günstig eine Cataluna F50 14 50 2 F erwerben. Finde dazu aber im Netz keine Infos. Kennt jemand die Gitarre und kann mir was dazu sagen?

@Funplayer:
Nie im Leben werde ich in der Lage sein mir eine Gitarre für 300 Euro leisten zu können. So viel kann ich in 10 Jahren nicht sparen.
von slowmover
#384283
Die Cataluna Gitarren werden vom Fachhandel im Preissegment knapp oberhalb von Lidl angeboten, die Anbieter lassen bei diversen Herstellern fertigen, sodass mal etwas bessere Instrumente, mal schlechtere rausschauen. Der Markenname ist bei solche produkten meist nur der Handelsname und weist nicht auf Hersteller oder Importeur hin. Ohne Probespielen würde ich sie auch für Lagerfeuereinsatz nicht nehmen. Aber das Probespielen muss durch jemanden erfolgen der Gitarre spielen kann.

Also ein Upgrade Deiner Lidl Gitarre ist es normalerweise nicht.Es gibt zwar auch bessere Gitarre von Cataluna aber die werden kaum gehandelt. Die wahrscheinlichkeit ist gross, dass es sich um eine Billiggitarre handelt.
Zuletzt geändert von slowmover am 10.08.2018, insgesamt 1-mal geändert.
von Vollröhre
#384284
Sternenbande hat geschrieben: Nie im Leben werde ich in der Lage sein mir eine Gitarre für 300 Euro leisten zu können. So viel kann ich in 10 Jahren nicht sparen.
Wie kommt man dazu, so eine Aussage zu schreiben? Wie alt bist Du denn?
von everyBlues
#384289
Vollröhre hat geschrieben:
Sternenbande hat geschrieben: Nie im Leben werde ich in der Lage sein mir eine Gitarre für 300 Euro leisten zu können. So viel kann ich in 10 Jahren nicht sparen.
Wie kommt man dazu, so eine Aussage zu schreiben? Wie alt bist Du denn?
Hat doch mit dem Alter nichts zu tun. Kaum zu glauben, aber auch in Wohlstandsgesellschaften gibt es Menschen für die 300 Euro sparen, nicht mal einfach soo geht. Für manche ist das eine menge Geld.

Ein Grund warum man Preiswerte Gitarren nicht immer schlecht reden sollte. Auch mit solchen kann man anfangen zu lernen. Und soooo schlecht sind die meisten gar nicht;)

(Aber , ich kenne weder den finnanziellen Rahmen oder Background des Threadstellers, noch die genannte Gitarre.)

LG
von slowmover
#384291
Naja ich gebe Dir Recht. Wenn es zum Beispiel eine Klassikgitarre sein soll, kostet die Yamaha C40 gebraucht um die 70 Euro. Das ist sie wert wenn sie in Ordnung ist. Ob die Cataluna gleichwertig ist, weiss ich nicht. Ich habe ja auch bereits geschrieben, dass man mit einer preiswerten Gitarre zurechtkommen kann. Mjchael ist da ja auch gelassen.
von Vollröhre
#384296
everyBlues hat geschrieben:
Vollröhre hat geschrieben: Hat doch mit dem Alter nichts zu tun. Kaum zu glauben, aber auch in Wohlstandsgesellschaften gibt es Menschen für die 300 Euro sparen, nicht mal einfach soo geht. Für manche ist das eine menge Geld.
Nicht falsch verstehen, ich weiss, dass 300,-- Euro viel Geld sein können. Aber wer der Ansicht ist, dass man in 10(!) Jahren
keine 300,-- Euro auf die Seite legen kann, der ist vermutlich noch zu kurz auf der Welt.

Wie sieht das eigentlich auf dem Gebrauchtmarkt aus? Ich kann nur über mein E-Gitarren Starterset berichten. Das hat
neu mal über 300,-- Euro gekostet. Auf dem Gebrauchtmarkt sind vllt. noch 80,-- bis 100,-- Euro drin, wenn ich es verkaufen
würde. Ist das bei Akustischen dramatisch anders?
von Sternenbande
#384297
@Vollröhre:
Naja was erwartest du denn, wenn man von Sozialhilfe lebt? Dass man da so eben 300 Euro für eine Gitarre übrig hat? Also definitiv nicht. Ich bin 33. Wenn ich in 10 Jahren 300 Euro spare dann gebe ich das Geld auch ganz sicher nicht für eine Gitarre aus, sondern für wichtigere Dinge. Was das mit einem angeblich unreifem Alter zu tun haben soll weiß ich nicht.
Unreif wäre es, wenn ich mir für 300 Euro eine Gitarre kaufen würde und dann die kaputte Waschmaschine nicht ersetzten könnte.
von Vollröhre
#384298
Sternenbande hat geschrieben:@Vollröhre:
Naja was erwartest du denn, wenn man von Sozialhilfe lebt?
Ich bin an dieser Stelle sicherheitshalber raus. Was ich erwarte, willst Du vermutlich nicht hören und
gehört auch nicht in dieses Forum. Tut mir leid, dass ich mich zu obiger Bemerkung habe hinreissen
lassen. Suchen wir weiter in Frieden nach einer günstigen Gitarre für Dich. ))-))
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von startom
#384300
Sternenbande hat geschrieben: Nie im Leben werde ich in der Lage sein mir eine Gitarre für 300 Euro leisten zu können. So viel kann ich in 10 Jahren nicht sparen.
Du gehst also davon aus, dass deine sozial und finanzielle Situation in 10 Jahren genau gleich sein wird wie jetzt? Du hast keine Chance, etwas dagegen zu tun in der nächsten Dekade?
Das erstaunt mich doch sehr.

Vielleicht bin ich in 10 Jahren hoffnungslos verarmt, vielleicht Millionär. Wie soll ich das jetzt bereits wissen?

Falls du aber wirklich triftige Gründe zu dieser Aussage hast, dann rate ich dir, keine Gitarre für 100 Euro zu kaufen. Behalte deine jetzige Gitarre.
Für 100 Euro gibts eventuell etwas Brauchbares gebraucht (Brauchbar ist nicht gleich gut), aber da ist das Risiko eines Fehlkaufs höher. Und in deiner Situation sind 100 Euro, die du unnötig ausgibst, doch sehr sehr ärgerlich.
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von MarkusG
#384304
Hm, auf einem (Schul-)Flohmarkt habe ich mal eine Höfner-Konzertgitarre gesehen, die für 35€ angeboten wurde. Und die sah wirklich sehr gut erhalten aus, und konnte dort ausprobiert werden. Da wären wir dann bei einer Gitarre, die neu so ca. 300€ kostet, aber zum Schnäppchenpreis gebraucht angeboten wurde. Gehört natürlich ordentlich Glück dazu... Nun gehe ich nicht häufig auf Flohmärkte, und habe bei einem anderen Flohmarktbesuch nur kaputten Schrott als angebotene Gitarren gesehen, aber vielleicht wäre das ja eine Lösung. Die Höfner zu 35€ war sicher die absolute Ausnahme (und im Nachhinein habe ich mich ein wenig geärgert, sie nicht einfach gekauft zu haben).

Ein anderes Forenmitglied, welches von Sozialhilfe lebt stellt ja recht häufig seine neu erworbenen Gitarren aus dem unteren Preissegment vor. Die sind dann aber wohl in der Regel nicht besser als die schon vorhandene Lidl-Gitarre.

Von daher hilft wohl am ehesten beim vorhandenen Instrument zu bleiben, und eben die Augen offen halten. Die Wahrscheinlichkeit bei eBay-Kleinanzeigen o.ä. was zu sehen, was erschwinglich scheint, und zu was hier jemand genauere Informationen geben kann ist wohl auch eher gering.
von Sternenbande
#384305
@Startom:
Was sollte sich denn in den nächsten 10 Jahren in Deutschland ändern? Meinst du die Sozialhilfe wird deutlich angehoben oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen von 1300 Euro eingeführt? Ich habe auch keine reichen Verwandten die mir demnächst was vererben würden oder einen reichen Partner.
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