Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

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Rocks4Life
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Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Rocks4Life » 04.06.2018, 14:36

Hallo zusammen,

seit einigen Wochen geistert mir nach kurzem Anspielen im Laden die Schecter C-1 Apocalypse im Hirn herum und lässt mich nicht mehr los.
Zum einen aufgrund hochwertiger Hardware, als da wären:
- Ebony Fretboard (ich kenne bislang nur Rosewood)
- Stainless Steel Frets (WOW!!!)
- Sustaniac Pickup (total geil)
- Schecter USA Custom Pickup (klang sehr schön)
- Swampashe im Body und Bubingaholz auf Halsrückseite verbaut (optisch sehr hübsch)

und zum anderen, weil der samtig holzige Hals sich anfasst wie Butter...
Die Halsform ist von meiner Hellraiser bereits bekannt und lieben gelernt...

So, kurz gesagt: Das Teil fasziniert mich voll und ganz, hat einen stolzen Preis von 1400 Tacken und ist kaum zu kriegen.
Mein Musikladen war die eine vorhandene schneller los, als er "Guten Tag" sagen konnte.

Hat jemand Ahnung, wieso dieses Schmuckstück derart schwer zu kriegen ist?
Nicht mal Thomann führt sie... Nur bei kleineren wie Gear4Music taucht sie im Sortiment in geringer Stückzahl auf...
Bubinga ist seit 2017 wohl unter Artenschutz, liegt es daran?

Lohnt sich der Kauf dieser Gitarre oder wäre eine ESP Horizon für 2200 die bessere Wahl?
Schecter ist ja für herausragende Verarbeitung bekannt, und auch meine Hellraiser ist einwandfrei...


liebe Grüße und Danke für Antworten

Svenja
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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Software-Pirat » 04.06.2018, 16:08

Das manche Gitarren bei manchen Läden schlecht zu bekommen sind, kann ganz triviale Gründe haben. Das kann z.B. damit zusammen hängen, daß der Hersteller bzw. der Distributor einfach Forderungen an die Händler stellen, die diese nicht erfüllen können bzw wollen. Das Bubinga unter Artenschutz steht, wußte ich bisher gar nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß dies der Hauptgrund ist, warum sie z.B. nicht bei Thomann gelistet ist. Das heißt aber nicht zwangsweise, daß Thomann sie dir nicht liefern könnte. Im Zweifelsfall, einfach mal anrufen.

Ansonsten, ich kenne die Gitarre nicht, genauso wenig wie die EPS. Aber tatsächlich habe ich bislang auch nichts schlechtes von Schecter gehört, und wenn sie dir gefällt...

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Funplayer99 » 05.06.2018, 17:27

Ich würde auch beim t. anrufen und fragen ob sie die besorgen können, wenn sie es nicht konnen wirst du vieleicht auch den Grund erfahren warum.
Ich habe auch schon eine Ibanez aus einer Sonderserie bei einem kleinen Laden bekommen und Thomann hat sie nicht im Programm gehabt.Von dieser Ibanez wurden nur wenige produziert und gerade mal 100 sind für ganz Europa vorgesehen gewesen. Dies war allerdings eine Nylon mit AEL Grand Concert Westernkorpus und 48er Halsbreite mit Westernprofilierung.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Harry83 » 06.06.2018, 09:11

Guten Morgen!

Frage mal bei einem Schecter Vertragshändler an. Zum Beispiel bei PPC, in Hannover. Die konnten mir z.B. eine C-1 SheDevil, ohne Floyd Rose, organisieren, obwohl sie, bei keinem anderen Händler mehr zu bekommen war.

Hier, kannst du Händler finden: https://www.schecter-guitars.de/haendlersuche.html Vielleicht hast du ja Glück.
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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Rocks4Life » 06.06.2018, 11:46

hallo,

Gerade nachgesehen:
CityMusicBonn ist ein Schecter-Händler, JAHAHAAAA :D

Dann frag ich da mal an, nachdem ich meinen Eltern eingetrichtert habe, mir die Axt mitzuschenken...

Ihr habt mir sehr geholfen, vielen Dank :D

Ich hoffe, also bald in meinem Profil ein weiteres Schätzchen eintragen zu können :-)

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Harry83 » 06.06.2018, 11:59

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von ZeroOne » 09.06.2018, 04:14

Rocks4Life hat geschrieben:- Stainless Steel Frets (WOW!!!)


Was ist denn da dran "WOW"? ^^

Tante Google sagt, dass mindestens 3 deutsche Läden das Ding führen, "schwer zu kriegen" ist für mich was anderes. Dazu führt Sweetwater in den USA das Teil für 1089 USD, was dann derzeit 925 Euro machen würde, eventuell kann man da sogar schon über einen Import nachdenken.

Zur Gitarre selber: Deine Meinung ist die, die zählt. Wenn du sagst Schecter ist dein Ding und dir gefällt der Hobel, dann sieh zu, dass du eine kriegst. Für mich wäre zu viel Spielkram an dem Ding verbaut. Ich brauch keine Glow in the Dark Inlays, Carbon-Verstärkungen oder sowas wie nen Sustainiac Pickup. Dafür liefert mir die Gitarre Dinge NICHT, die ich unbedingt haben wollen würde. Kein Double Locking Trem und dadurch ein für mich subjektiv zu schmaler Sattel, zu viele Potis, 2 Volume Potis und ein Tone Poti sind für mich die pure Unnötigkeit und ich bin was Schecter angeht ein gebranntes Kind, meine C1 Hellraiser habe ich nach einem halben Jahre aufgrund von miesester Lackierung und einem mir nicht passenden Sound (trotz mehrerer Pickup wechsel) ziemlich wütend verkauft.

Einzig der Sumpfesche Korpus würde mich sehr reizen, der hat nämlich das Potential nochmal ordentlich Attack aus der Gitarre zu kitzeln, dagegen stehen allerdings String Through und Neck Through, was dann eher wieder Attack-Killer wären.

Ansonsten ist der Vergleich zu ESP gar nicht so wirklich zu schlagen, sind halt unterschiedliche Gitarren und es wird reine Geschmackssache. Das ist ein wenig so als würdest du sagen: "Mir gefällt die Fender Strat XY super gut, oder soll ich lieber eine Gibson Paula nehmen?"

Naja, ich für meinen Teil bleib einfach bei Ibanez, die liefern mir wenigstens die Features, die ich haben will ;).

Lange Rede, kurzer Sinn, ich will dir die Gitarre auf keinen Fall ausreden, man kann da halt nur unterschiedlicher Meinung sein. Wenn sie dir gefällt, schlag zu, sie dürfte ihr Geld wert sein.

PS: Wenn du irgendwo eine weiße ESP Horizon aus Sumpfesche, mit Floyd Rose und am liebsten gebraucht , findest, PM an mich ;).

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Rocks4Life » 09.06.2018, 12:40

hallöchen,

WOW deshalb weil ich zu den extrem starken Spielern zähle und meine Nickelbünde nach nur 4 Jahren schon ziemlich runter sind auf der Hellraiser, die bei mir übrigens keinerlei Probleme hatte. Aber ich hatte einfach nur Glück. Deshalb behalte ich sie auch. So was gutes finde ich so schnell nicht wieder... für 970 Euro...
Drei Potis hab ich auch auf der Hellraiser, eigentlich kein Problem für mich. Vier sind es nur bei der Sustaniacversion. Der vierte ist wohl für den Sustaniac. Klar unnötig, stimme ich zu.
Ich BRAUCH das alles auch nicht, aber wenn ich überlege dass ich für das Geld ein besonderes Holz bekomme, gute Custom Pickups, der Sustaniac ist nur in der FR Version drin also nicht in meinem Modell, und eine vergleichsweise gute Verarbeitung sowie Ebenholzgriffbrett, was für mich auch mal etwas neues ist... Die Apocalypse ist schon irgendwo besonders. Sumpfesche in halbwegs naturfarben sieht einfach geiler aus als farbig lackiert auf Hochglanz und nach nem Jahr zig matte Stellen...
Ich will halt keine zweite Hellraiser sondern etwas neues. Was sich einfach klar unterscheidet und trotzdem einen gut bespielbaren Hals hat. Leider sagen mir nicht viele Halsformen zu, daher bin ich bei Schecter so zufrieden. Der passt halt wie Butter. Da kommt es ja auf die persönliche Vorliebe an, ich kann z.B gar nicht mit Fenderhälsen (Gott schütze mein überfordertes Handgelenk bei dem Baseballschläger) und Ibanez Wizards (uarggh hilfe meine Finger)...
Ich hab das Ding in der Hand gehabt und war echt angetan.
NIchtsdestotrotz verstehe ich dein Ärgernis sehr, sehr gut. So ging es mir mit der Epi Les Paul Studio für meinen Freund. Ausgepackt, erst begeistert, dann nen fehlerhaften Bund hier, falsche Halskrümmung da, schlecht arbeitende Stimmmechaniken, nicht abgefeilte Bundenden und dazu noch beschissene Pickups...
Der arme Kerl darf die jetzt zur Werkstatt bringen, sobald er damit spielen kann. Ich habe damit Epiphone aus meinem Sympathiezirkel verbannt.

Vielen Dank für deine Antwort, und ja, ich halte die Augen mal offen. CustomShop ESP sollte bestimmt noch Japans irgendwo rumfliegen haben, die waren schon echt schön die alten... aber kann man kaum bezahlen. Kostet schon in Reindeer blue 2300... ich will nicht wissen wo du mit ner ausgefallenen Farbe dann landest :-)

liebe Grüße

Svenja
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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von ZeroOne » 09.06.2018, 16:14

Rocks4Life hat geschrieben:hallöchen,

WOW deshalb weil ich zu den extrem starken Spielern zähle und meine Nickelbünde nach nur 4 Jahren schon ziemlich runter sind auf der Hellraiser


Dann kann ich jetzt auch sagen, was mich an deinen kleinen Riff-Videos stört. Du drückst die Töne out of Tune, das kann gut klingen, aber nur bei sehr speziellen Anwendungszwecken. Ich würde da dringend mal an die Spieltechnik gehen. Der Effekt verstärkt sich natürlich, je dicker das Bundmaterial wird. Auf einer klassischen Strat fällt das wohl weniger auf als auf so einer modernen Axt mit Jumbo Bünden.

Wie gesagt, ich wollte gar nicht über die Gitarre abrotzen, wollte damit nur verdeutlichen, wie schwierig es sein kann tatsächliche Empfehlungen auszusprechen, weil die Geschmäcker so verschieden sind. Als Beispiel: 3 von meinen Gitarren haben nur einen Tonabnehmer, einen Humbucker an der Bridge. 2 davon haben lediglich ein Volumen-Poti, die letzte hat gar keine Potis, sondern nur nen Killswitch ;).

Epiphone, und Gibson genau so, sind ja für ihre Qualitätsstreuung berüchtigt. Ich kann dazu halt kaum was sagen, weil ich so Gitarren in der Regel nicht anfasse.

Die schneeweiße Horizon aus Esche gabs von der Stange. OFR und Seymour Duncan Sh2 + TB4 drinne, nicht der Hit aber Pickups kann man ja auch mal eben austauschen. Ging vor ein paar Jahren neu für ungefähr 1600 Euro über die Theke, von daher braucht man da keinen Custom Shop. Das ändert aber nichts daran, dass mir persönlich das einfach zu teuer für ne Gitarre ist. Meine eigene Schmerzgrenze liegt irgendwo bei 800 bis 1000 Euro, ich weiß nicht, was eine Gitarre (außer lohntechnisch teure Handarbeit) noch teurer machen sollte, macht für mich keinen Sinn.

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Re: Schecter C-1 Apocalypse - ein rares Träumchen?

von Rocks4Life » 09.06.2018, 23:12

aaah dann weiß ich ja endlich woran das schiefe Gedudel liegt. Danke!
Die ist ein Serienmodell? Cool... hätte ich nicht gedacht...
Naja ich finde 1400 auch schon gut teuer, denke mir aber wenn dafür eine astreine Verarbeitung vorliegt lohnt sich das durchaus.
Wobei ich auch glaube dass die meisten Gitarren bis 1000 Euro starke Qualitätssteigerung haben und dann nur noch Schnickschnack.

liebe Grüße

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