3 Jahre Gitarre

Duspol1
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3 Jahre Gitarre

von Duspol1 » 19.09.2017, 12:48

Moin,

ich bin 37 Jahre, spiele jetzt 3 Jahren Gitarre und habe fast alle 2 Wochen Unterricht. Leider musste ich den Lehrer schon 2 mal wechseln, war nicht optimal! Meine Frage wäre jetzt, was sollte man nach 3 Jahren alles können?

Gruß

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mjchael
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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 19.09.2017, 13:54

Ich kann jetzt nur für Akkustik-Gitarristen sprechen:
Du kannst alle Grundakkorde? F C G G7 D Dm A Am E Em H7 (Lagerfeuer- und Folkdiplom nach 4 Monaten)
Du kennst von den Grundakkorden alle gängigen Erweiterungen oder kannst sie zumindest errechnen?
sus2 sus4 sus6 7 maj7 add7 9 (=7/9) 7sus4 add11 add13? (Balladendiplom 2-3 Monate nach dem Folkdiplom)
Du kannst einige einfache Zupfmuster? (Folkdiplom)
Du kannst einige Picking-Muster? (Balladendiplom)
Du kannst eine handvoll Schlagmuster? (Lagerfeuerdiplom)
Du kannst einfache Schlagmuster leicht abwandeln? (Folkdiplom)
Du kannst dir zweitaktige Schlagmuster erarbeiten? (Rockdiplom 2-3 Monate)
Du kannst einfache Bassläufe? (Folkdiplom
Du kannst einige Hammering- und Pull-Offs? (Folkdiplom)
Du kannst alle gängigen Barré-Akkorde in der E- und A-Form in Dur und in Moll? (Rockdiplom)
Du kannst ein paar einfache Jazz-Akkorde (m7, maj7 7, m7b5) (Rockballadendiplom (3 Monate bis open End)
Du hast ein Repertoire an Liedern, die du ohne große Probleme begleiten kannst?
Du kannst ein paar Solo-Stückchen, die du in Pausen vortragen kannst?
Du kannst Tonleitern in verschiedenen Lagen auf dem Griffbrett spielen und bestimmen?
Du kannst die Pentatonik in verschiedenen Lagen auf dem Griffbrett spielen?
Du kennst ein paar Blue-Notes und kannst sie einsetzen?
Du kennst dich in den für Gitarristen gängigen Tonarten aus (C-Am | G-Em | D-Bm | A-F#m | E-C#m)
Du kannst dir bei unüblichen Tonarten mit einem Capo behelfen?
Das sind alles Grundlagen, die ich meinen Schülern in ein bis 2 Jahren vermittelt habe.
Dabei gab es durchaus unterschiedliche Lerntempos. Einigen hatte ich das schon nach wenigen Monaten vermittelt, andere brauchten etwas länger,
gerade wenn sie noch Berufstätig waren oder Familie hatten.
Du kannst mal die Liste abhaken, und die Sachen ausmachen, an denen du noch arbeiten möchtest.
Wenn du einen Punkt gefunden hast, können wir dir Tipps geben, wo wir hier im Forum einen Workshop zu haben, oder wo du es sonst noch finden kannst.

Nach den Grundlagen (von denen ich durchaus noch die eine oder andere vergessen habe) kannst du versuchen, das erlernte in verschiedene Stile ausprobieren.
(Blues, Samba, Bossa Nova, Fingerstyle, Flamenco, Rock'n'Roll, Heavy Metal, Hard-Rock, Folk, irish-Folk)
Du kannst versuchen das erlernte bei aufwendigere Stücke anzuwenden
(Tears in Heaven, Classical Gas, Nothing Else Matters etc.)
Wobei allerdings vieles Hand in Hand geht. D.h. sobald man eine Grundlage gelernt hat, erarbeitet man sich am besten auch die Stücke, die dazu passen.

Natürlich kommt es auch darauf an, was für Gitarre bzw. was für Musik du gerne spielen möchtest.
Quer Beet, für eine Cover-Band, eine spezielle Musikrichtung ....

Es kann durchaus sein, dass dir an ein paar Gebieten noch einiges fehlt, aber wenn dieses durch ein entsprechendes Repertoire ausgeglichen wurde, gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen, sondern nur ein Fingerzeig, was man noch lernen könnte.

Nur mal um einen paar Hinweise zu geben.
Gruß Mjchael

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Hellraiser85 » 19.09.2017, 14:06

Ich konnte mit einem gitarrenlehrer nie etwas anfangen, habe mir quasi alles selbst beigebracht
Zum großen teil einfach durch ausprobieren, oder mit hilfe vom internet
Das macht mehr spaß als die gewzungenen übungen vom gitarrenlehrer zu spielen
Was man nach 3 jahren kann liegt am talent und der fingerfertigkeit, hab schon spieler gesehen die nach 1 jahr weiter als ich nach 3 jahren waren, oder eben umgekehrt

Du solltest nach 3 jahren auf jeden fall alle standarts ohne probleme beherrschen, saiten selber aufziehen, bends, pull off, hammerons, kleine solis sollten auf jeden fall drin sein, powerchords usw
Wichtig ist auch das abdämpfen und so spezielle sachen wie dead notes - und fingerhaltung über die kompletten saiten (also wo quasi alle saiten gleichzeitig bespielt werden, was meistens bei akkustik songs der fall ist)

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Hellraiser85 » 19.09.2017, 14:14

Was mir noch einfällt, von vorteil ist es auch das du mit den fingern spielen kannst, z.b bei stairway to heaven benutze ich gar kein plektrum, weil es so einfacher zu spielen ist

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Duspol1 » 19.09.2017, 20:59

Also wenn ich die Liste von Mjchael sehe, dann sehe ich schon ein paar Fragezeichen!:-) Ich zähle mal auf!
- gängige Erweiterung der Grundakkorde, hab ich noch nichts gemacht!
-was heißt einfache Schlagmuster leicht abwandeln
-zweitaktige Schlagmuster erarbeiten
-einfache Bassläufe
-gängige Tonarten von Gitarristen

Solostücke kann ich ein paar aus den Lehrbüchern!

Muss mir wohl noch einige Diplome anschauen!

Familie, Job und leider leider spät angefangen, aber voll motiviert!:-)

Gruß

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Re: 3 Jahre Gitarre

von startom » 19.09.2017, 21:41

Wie soll dich irgendjemand beurteilen, was du nach drei Jahren spielen können solltest, ohne deinen Background zu kennen?

- E-Gitarre oder A-Gitarre oder beides parallel?
- Was sind deine musikalischen Vorlieben?
- Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt: Wieviel Zeit steht wöchentlich zur Verfügung, um gezielt zu üben?
- Hast du Ziele? Falls ja, hast du diese in befristete Teilziele eingeteilt?
- Spielst du alleine oder bereits mit anderen Musikern zusammen?

Und, zu guter Letzt.... auch wenn du alle diese Fragen beantwortest, so kann dir auch nachfolgend niemand sagen, was du nach drei Jahren können sollst. Denn du bist du und niemand anders. Und du lernst wie du und du machst Fortschritte wie du. Das macht niemand anders so wie du.

Das mit den Lehrer Rückschlägen tut mir leid. Aber bedenke, falls du wieder mal Jemandem unserer Zunft eine Chance gibst. Den guten Lehrer erkennst du nicht an seinen Fähigkeiten am Instrument, sondern an der Art und Weise, wie er dir das Gitarrespielen beibringen kann. Achte auf Methodik, Didaktik und Sozialkompetenz.
Tom

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Duspol1 » 20.09.2017, 06:08

Es sollte auch nur ein Richtewert für mich sein! Das nach 3 Jahren nicht alle auf dem gleichen Stand sind ist klar. So habe ich aber wieder neue Anregungen bekommen! Ich bin immer noch bei einem Lehrer, bin nur am überlegen ob ich den Unterricht beende und mir Leute zum musizieren suche. Mein erster Lehrer war der Hammer, leider ist er nach 6 Monaten Unterricht umgezogen!

Gruß

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Hellraiser85 » 20.09.2017, 13:40

Beende den unterricht und übe lieber selbst zuhause, dann geht es schneller vorran

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Re: 3 Jahre Gitarre

von startom » 20.09.2017, 17:36

Hellraiser85 hat geschrieben:Beende den unterricht und übe lieber selbst zuhause, dann geht es schneller vorran

Ach. Du. Meine. Güte!

Eigentlich lohnt es sich ja nicht, auf solche ähm....suboptimalen Beiträge zu antworten, ich tu es aber doch.

Hellraiser, begründe bitte deine Aussage. Falls es geht, mit etwas mehr Substanz als einem deiner Einzeiler.
Tom

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Hellraiser85 » 20.09.2017, 18:04

Weil es bei einem gitarrenlehrer länger dauert, der zieht meist sein übungsprogramm durch, bis dahin hat man sich schon die hälfte selbst beigebracht
Zuhause kann man sich im internet die tabs anschaun und losüben, das geht dort ebenfalls nicht, ich hatte damals auch einen gitarrenlehrer für paar wochen, da hab ich irgendwie nicht wirklich was gelernt, der war jetzt kein schlechter lehrer, aber diese übungen bringen kaum was

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Re: 3 Jahre Gitarre

von everyBlues » 20.09.2017, 18:22

Ich kann dich zwar gut verstehen. Zumal solch ein durchgezogenes Übungsprogramm auch nicht jedermanns Interesse weckt.
Wenn ein Lehrer aber mehere Schüler hat........naja, ich denke....... es kann schwer sein auf jeden einzelnen einzugehen, was die lerngeschwindigkeit und aber vor allem das Musikalische Interesse angeht.

Aber....... verallgemeiner das nicht so. Nicht jeder Gitarrenlehrer ist gleich. Und gewiss ist auch nicht jeder Schüler gleich.
Jeder Schüler lernt anders. Und es gibt gewiss auch unterschiedliche Interessen bei den Schülern. Wenn es passt, dann kann es auch gut laufen!
Und es gibt auch genug die ohne Leher gar nicht zurecht kommen würden.

Wobei man auch sagen muss, "Lehrer" kann auch ein erfahrender Musikerfreund sein.

Aso....ich denke auch nicht, dass etwas dagegen spricht wenn man beides lernt. Einmal das vom lehrer ( der ja dann hoffentlich auch auf deine Fragen eingehen kann) und das was du sonst noch so machen möchtest. Also kannst dir ja trotzdem Tabs raussuchen und ........ was weiß ich ...

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Hellraiser85 » 20.09.2017, 21:53

Ich fand es spannender mir alles selbst beizubringen, darauf bin ich echt stolz
Klar gibt es solche und solche lehrer, ich sagte ja das meiner ganz gut war, aber es muss spaß machen, und es hat alleine zu üben dann doch mehr spaß gemacht, weil man auch ohne druck spielt

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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 22.09.2017, 14:40

Duspol1 hat geschrieben:Also wenn ich die Liste von Mjchael sehe, dann sehe ich schon ein paar Fragezeichen!:-) Ich zähle mal auf!
- gängige Erweiterung der Grundakkorde, hab ich noch nichts gemacht! (Bei der Navigation oben die unterste Zeile durchklicken)
-was heißt einfache Schlagmuster leicht abwandeln incl. Abdämfen und die Variante bei Barré-Akkorden
-zweitaktige Schlagmuster erarbeiten nebst Anwenungsbeispielen
-einfache Bassläufe wobei der diatonische Basslauf in C-Dur auch interessant ist sowie der in D-Dur
-gängige Tonarten von Gitarristen Vieles wird in unserem "[Workshop] Akkorde heraushören " erklärt. Dort findest du unter anderem den Quintenzirklel in konkreter Anwendung, sowie Tipps im Umgang mit Tonarten.

Weiterhin findest du vieles in unserem
[Projekt] Begleitvorschläge + Chords heraushören


Solostücke kann ich ein paar aus den Lehrbüchern!

Muss mir wohl noch einige Diplome anschauen!

Familie, Job und leider leider spät angefangen, aber voll motiviert!:-)

Gruß


Wie du siehtst, habe ich alles verlinkt und kommentiert (in grün) und dir damit einiges beantwortet.
Darüber hinaus lohnt es sich, Unsere Projekte - Workshop- und Tutorial-Sammlung in deine Linkliste aufzunehmen, weil du da einiges wiederfindest.

Gruß Mjchael

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Re: 3 Jahre Gitarre

von startom » 22.09.2017, 19:04

everyBlues hat geschrieben:Wenn ein Lehrer aber mehere Schüler hat........naja, ich denke....... es kann schwer sein auf jeden einzelnen einzugehen, was die lerngeschwindigkeit und aber vor allem das Musikalische Interesse angeht.


Nein, das ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Genau diese Diversität von vielen Schülern ermöglicht es dem Lehrer, ein spannendes und auf jeden Schüler abgestimmtes Programm aufzuziehen. So macht die Arbeit doch viel mehr Spass, als jedem Schüler sein 08/15-Korsett aufzuzwängen.

Was klar ist: Wenn Schüler im Alter von 8 bis 11 Jahren von Grund auf mit dem klassischen Gitarrenspiel beginnen, so sehen die ersten 6 Monate wohl bei jedem Lehrer ziemlich ähnlich aus. Aufgrund der Körper- und Handgrösse gibts zuerst mal Noten, Notenwerte und Melodien/Tonleitern, bevor die Akkorde und Griffmuster beigebracht werden.

Ich kenne auch keinen einzigen (in Zahlen: NULL) Gitarrenlehrer, der jedem Schüler dasselbe Programm auf die Nase drückt.
Tom

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Re: 3 Jahre Gitarre

von slowmover » 23.09.2017, 07:50

Es ist nur allzu menschlich seine persönlichen Mankos an anderen festzumachen. Schüler die viele schlechte Lehrer kennen und Lehrer die viele schlechte Schüler kennen.
Um so mehr beeindruckt mich, wie klar Tom immer wieder die losen Ende zusammensucht um das Schubladendenken aufzubrechen.

Man muss sich als Schüler auch ein Stück weit in die Hände des Lehrers begeben. Wer dazu nicht bereit ist, der macht es halt zu Hause im Kämmerlein.
Statt schlechter Lehrer haben unzufriedene Schüler dann häufig auch den falschen Lehrer gefunden. Dabei geht es hat nicht nur um Sympathie und Softskills, sondern um Schwerpunkte. Ein Lehrer mit Schwerpunkt Klassik erwartet andere Basisfähigkeiten als ein E-Gitarrenlehrer. Das was der Schüler aber nicht erwarten kann, dass es primär nur um die Lieblingssongs des Schülers gehen muss.
Ich finde die Antworten auf die Frage, was soll man nach drei Jahren alles können teilweise bedenklich. Wenn mir Picking zu sehr nach Gymnasiallehrermucke aus dem letzten Jahrtausend klingt, muss ich nicht alle Pickingmuster beherrschen. Wenn ich nicht improvisieren will brauche ich auch keine Pentatoniken in allen möglichen Positionen.
Lagenspiel über das gesamte Griffbrett ist von Pentatoniken ja vollkommen unabhängig.
Ich finde genau den Ansatz von Tom richtig. Ein gewisse Basis im ersten Jahr schaffen, aber dann individualisieren.
Wenn ein Lehrer es schafft, den Spass am Instrument zu erhalten und zu fördern, wenn er es schafft, die Ziele so mit dem Schüler zu erarbeiten, dass sie individuell passen, dann ist er ein guter Lehrer. Und wenn jemand ein paar einfache Songs mitreissend singen und spielen kann, ist das allemal besser als technische Pseudofertigkeiten ohne Nutzanwendung. Ich kenne eigentlich kaum eine Berufsgruppen (ausser im sozialen Bereich) die so idealistisch ist und so hingebungsvoll ihren Job macht wie
Musiklehrer. Aber trotzdem können sie nicht immer jeden Schüler zufriedenstellen.

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Chavez » 23.09.2017, 09:40

Die Eingangsfrage wirkt auf mich ein bisschen wie der kleine Bruder von "Bin ich gut?".
Was nutzt es mir denn zu wissen wie weit Hinz und Kunz nach 3 Jahren waren, außer das es mir in den meisten Fällen ein schlechtes Gefühl vermittelt. Wir wissen doch das Hinz und Kunz, nach eigenen Angaben, viel weiter waren als ich. :)
Ich bin mein eigener Maßstab indem ich mir Ziele setze und versuche diese zu erreichen. Die Hauptsache ist das ich den Spaß nicht verliere, egal wie langsam ich lerne oder wie lange es dauert eins dieser Ziele zu erreichen. So seh ich das.

Was Lehrer angeht, ich bedaure das ich nicht viel früher zu einem gegangen bin. All die Fehler, die ich mir zu Beginn als Autodidakt angeeignet hab, rauszubekommen hat weit länger gedauert als sie mir anzueignen.

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Re: 3 Jahre Gitarre

von everyBlues » 23.09.2017, 12:37

startom hat geschrieben:Nein, das ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Genau diese Diversität von vielen Schülern ermöglicht es dem Lehrer, ein spannendes und auf jeden Schüler abgestimmtes Programm aufzuziehen. So macht die Arbeit doch viel mehr Spass, als jedem Schüler sein 08/15-Korsett aufzuzwängen.


Ja wenn man einzel Unterricht gibt, oder zu wenigen, in einer kleinen Gruppe, mit dem gleichen Musikinteresse und lernfähigkeiten.
Aber wie sieht es in größeren Gruppen aus? Hat man da dann nicht, seinen lehrnstoff den man durchzieht?
Auf jeden einzeln einzugehen, in einer solchen Gruppe, stelle ich mir nicht einfach vor.

Und nicht jeder lehrer kann alles (ist auch nicht schlimm und nur menschlich). Das kommt noch mit hinzu. Auch lehrer werden Ihre Schwerpunkte haben, das muss dann halt zum Interesse des Schülers passen.

Ich hätte zb. zum Anfang mit einem "lagerfeuer Gitarre spielen" nichts anfangen können. Ich finde zb. und fand, die klassische Herrangehensweise immer schon interessanter. Aber, ohne auf klassiche Musik gestanden zu haben ;).
Für die lehrer, die mir damals, über den Weg gelaufen sind, war das was ich gefordert habe zu schwer. Hätt ich mir einen lehrer gesucht mit Schwerpunkt Klassik, so hätte er sich vermutlich die Haare gerauft :lol:.
Wie gesagt, es muss passen, dann kann es super gut laufen und Spass machen.

Zu den Drei Jahren.
Man sollte sich nicht wertend vergleichen. Jeder ist sooo gut wie er eben ist. Alle sind anders, aber keiner besser oder schlechter!
Und letztenendes haben alle eine Entwicklung durchgemacht.

Ich finde es wichtig, an dem Freude zu haben was man bereits kann. und sich nicht von dem runterziehen zu lassen was man eben noch nicht kann.
Aber!.... ich bin kein Freund davon immer den einfachsten Weg zu suchen. Mein Motto: lerne das Schwere, um so leichter fällt dir nachher das Einfache. Wenn man nähmlich immer das lernt, was einem leicht fällt, so kann es passieren, das man nachher aus Bequemlichkeit, nichts Schweres mehr hinzulernt, bzw. das was einem schwer fällt. Man lernt eben, was man aktuell so braucht. ;)
Immer aber ohne Stress und ohne sich zu ärgern. Meine Erfahrung, ist, einfach machen. Es wird mit der Zeit immer besser. Und eines Tages sieht man und hört man sich zu und stellte fest.......Boa.... Ich kann ja spielen. Wenn man etwas erzwingen will, dann dauert es noch länger!
Aber....das ist meine Ansicht. Das kann man natürlich nicht verallgemeinern!! Jeder ist anders!

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Re: 3 Jahre Gitarre

von startom » 23.09.2017, 18:30

everyBlues
Gitarrenunterricht muss Individualunterricht sein, für grosse Gruppen sind höchstens Workshops geeignet., d.h. zeitlich und thematisch klar begrenzte Unterrichtsblöcke.

Klar kann ein Gitarrenlehrer nicht alle Stile beherrschen. Aber ich hoffe doch sehr, dass sich ein bereits etwas fortgeschrittenes Gitarristentöpfchen seinen Deckel aussucht. Du sprichst, du hättest am Anfang mit einem "Lagerfeuer Gitarre spielen" nichts anfangen können. Das ist ja löblich für dich, aber glaube mir: 95% aller Kinder haben keine Ahnung, was sie denn vom Gitarrenunterricht erwarten sollen. Die wollen Gitarre spielen lernen, von Anfang an. Da sind die Basics natürlich nicht Lagerfeuergeschrammel.
Spätestens nach den ersten paar Monaten weiss ich, wohin das Kind möchte und was es denn gerne auf der Gitarre spielt...meist, ohne dass es das Kind selber weiss. Auch das gehört zur Arbeit des Gitarrenlehrers.

Bei erwachsenen Schülern ist das völlig anders, da gebe ich dir recht. Erwachsene wissen in der Regel, was sie wollen. Die kommen in den Unterricht und haben ein klares Ziel:
"Ich will Status Quo - Songs spielen"
"Ich möchte gerne Gitarre als Zupfinstrument und nicht dazu singen"
"Ich bin Lehrerin und möchte Kinderlieder begleiten können"

Da kann ich doch nicht jedem Schüler dasselbe Jacket anziehen. Es gibt jedoch lustigerweise auch Erwachsene, die haben ein Ziel zu Beginn des Gitarrenunterrichts und schwenken nach ein paar Wochen/Monaten völlig um. Sobald sie das Potenzial des Instrumentes erahnen, wollen sie eine ganz andere Richtung einschlagen. Das alles ist möglich und somit gibt es aus Sicht Gitarrenlehrer höchstens eine Konstante: Sei flexibel!
Tom

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Counterfeit » 28.09.2017, 11:54

startom hat geschrieben:Bei erwachsenen Schülern ist das völlig anders, da gebe ich dir recht. Erwachsene wissen in der Regel, was sie wollen. Die kommen in den Unterricht und haben ein klares Ziel:


und selbst das muss nichtmal zwingend sein. Ich bin meinem Lehrer dankbar dafür, dass ich durch ihn immer neuen Input bekomme und er mich auch mal motiviert in Stile oder Musikrichtungen reinzuschnuppern, die ich ohne ihn wahrscheinlich nie für mich entdeckt hätte bzw. schon gar nicht auf der Gitarre versucht hätte.
Ich könnte mir vorstellen, dass mein Lehrer sich manchmal sogar wünschen würde, dass ich konkretere Zielvorstellungen hätte ;-)

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 03.11.2017, 22:44

Hellraiser85 hat geschrieben:Was mir noch einfällt, von vorteil ist es auch das du mit den fingern spielen kannst, z.b bei stairway to heaven benutze ich gar kein plektrum, weil es so einfacher zu spielen ist


sorry hänge mich mal rein. Wie soll das gehen mit Plektrum das Stück, wäre mir ein Rätsel :D
Na ja gibt bestimmt Profis die das können.
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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 03.11.2017, 23:00

Familie, Job und leider leider spät angefangen, aber voll motiviert!:-)

Gruß[/quote]

Also ich habe mit 52 angefangen und spiele jetzt 2,5 Jahre. Ich antworte jetzt mal hier weil ich die gleiche Frage auch schon mal gestellt habe.
Man kann das gar nicht vergleichen . Jeder ist anders und braucht unterschiedlich lange um bestimmte Sachen zu können.
Hängt auch von so vielen Faktoren ab.
Ich bin froh einen Lehrer zu haben der mich immer wieder korrigiert. Allein zu Hause wäre ich noch nie soweit.
Die aufgeführten Sachen von Hellraiser kann ich z.B. alle , habe aber dafür oft Probleme den Takt zu halten.
Und , es gibt immer wieder gute und schlechte Phasen. Im Sommer hatte ich z.B. einen richtigen "Schub" zur Zeit klemmt es wieder etwas.
Ich spiele auch noch nicht so lange aber ich habe gemerkt wenn ich locker bin und Freude habe wird das schon und es geht viel leichter.
Man muss nicht ein Lied von Clapton genau so spielen können wie er , schaffen eh die wenigsten. Ist eben meine Variante des Liedes , fertig. Hab einfach Spaß am spielen und vergleiche dich nicht mit anderen . Es wird welche geben die besser sind.

Grüße Franky
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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 06.11.2017, 09:52

@ Franky63

Franky63 hat geschrieben:sorry hänge mich mal rein. Wie soll das gehen mit Plektrum das Stück, wäre mir ein Rätsel :D
Na ja gibt bestimmt Profis die das können.

Wenn man das meiste mit Plektrum spielt, Nur wenn zwei Töne gleichzeitig gespielt werden, nimmt man noch den Mittel- oder Ringfinger zur Hilfe.
Schlagwort: Hybrid Picking oder auch Chicken Picking
Manche verwenden auch einen Daumenpick.

Deinem letzten Beitrag stimme ich übrigens voll und ganz zu! Es muss nicht 100% wie das Original klingen, es reicht, gut genug zu spielen, dass man Spaß dabei hat. Ich bemühe mich anfangs immer 95% Grundlagen zu vermitteln, also Sachen die man gleich auf mehrere Lieder anwenden kann. Und nur vereinzelte Elemente, die typisch für einen Song sind, und zum Zeitpunkt den Schüler nicht zu sehr überfordern oder den Lernstoff zu sehr vorgreifen werden gelegentlich mit eingebaut.
Je mehr Fortschritte man macht, desto dichter kann man sich dem Original annähern.

Gruß Mjchael

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 11.11.2017, 20:46

Moderatoraktion: Zitat wurde gelöscht!
Zitiert bitte nicht den vorhergehenden Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)
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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 13.11.2017, 09:23

@Franky63
Ich glaube, du wolltest noch irgendetwas dazu sagen!?
Außer dem Zitat (siehe Anmerkung) wurde scheinbar nicht gespeichert.
Gruß Mjchael

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 13.11.2017, 23:19

mjchael hat geschrieben:@Franky63
Ich glaube, du wolltest noch irgendetwas dazu sagen!?
Außer dem Zitat (siehe Anmerkung) wurde scheinbar nicht gespeichert.
Gruß Mjchael


Äh ja Michael , ja was schief gegangen , dicke Finger auf dem I Phone :lol:
Ich hatte geschrieben das ich die Technik kenne und ich mich aber n och nicht mit der Technik beschäftigt habe.
Mein Lehrer hat mir mal gezeigt das Plektrum beim Fingerpicking zwischen Daumen und Zeigefinger zu klemmen und bei Bedarf hervor zu holen. Gar nicht so einfach.
Ich weis jetzt nicht wie Page das bei StH gemacht hat als er von der 12 Saiter zur E- Gitarre übergegangen ist.
Ist sicher von Vorteil so etwas zu können. Ich habe es bisher so gemacht: den letzten Ton länger klingen lassen und dann das Plektrum schnell in die Hand genommen, was auf dem Knie liegt . Spiele im Sitzen ;)
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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 14.11.2017, 10:03

:D Ich habe mir schon so was gedacht.

Wenn man das Chicken Picking für ein bestimmtes Lied übt, ist es ziemlich schwer, das alles umzusetzen.
Wenn man aber recht fitt sowohl mit dem Plectrum ist, als auch mit dem 3-Fingerpicking keine Probleme mehr hat, geht es viel leichter.

Gerade das Stück Stairway to Heaven dürfte - was das Zupfmuster angeht - recht einfach zum Üben sein, da man nur auf '1' von jedem Takt einen so genannten "Pinch" braucht. (Pinch = engl. zwicken, kneifen - gleichzeitiges Zupfen einer Bass- und Melodiesaite).
Andere Picking-Pattern mit Wechselbass und so sind da aufwendiger.
Allerdings dürfte die Herausforderung bei Stairway to Heaven eher die Akkorde sein.
Aber da könnte die kleine Übersicht aus unserem Forum helfen:
post277156.html#p277156

Gruß Mjchael

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Re: 3 Jahre Gitarre

von everyBlues » 14.11.2017, 12:34

Franky63 hat geschrieben:Mein Lehrer hat mir mal gezeigt das Plektrum beim Fingerpicking zwischen Daumen und Zeigefinger zu klemmen und bei Bedarf hervor zu holen.


Mit etwas Übung geht es recht gut. Buddy Guy zB. hat das gut drauf ;) Er kann es geschickt in der Hand verschwinden lassen.

Das ist aber kein Hybrid- Picking. Beim Hybrid- picking bleibt das Plektrum zwischen Daumen und Zeigefinger wie gewohnt und es werden damit zB. die Bass- Saiten angeschlagen. Die rechtlichen Finger bedienen dann die anderen Saiten. Oder du pickst gleichzeitig, also wenn du Zeitgleich 2oder 3 Saiten spielst, mit Plektrum und Finger.
Aber das Plektrum bleibt wo es ist. Muss man halt auch mögen.

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Re: 3 Jahre Gitarre

von startom » 14.11.2017, 18:21

Wenn ich im Song wechsle zwischen Fingerpicking und Plektrumspiel (z.b. bei Nothing else Matters, Uebergang zum Solo in der Mitte), dann klemme ich mir das Plek zwischen die Zähne.
Tom

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Re: 3 Jahre Gitarre

von mjchael » 14.11.2017, 18:38

Ich habe an meinen Plecs Klettverschlüsse dran.
Einen unauffällig unterm Griff, (nähe Zarge) , der weiche Teil am Plec.
Habe ich schnell gegriffen und wieder versteckt.
Und da ich gleich zwei oder drei davon habe, darf mir auch mal ein Plec runterfallen.
:D

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Re: 3 Jahre Gitarre

von everyBlues » 14.11.2017, 19:49

gar keine üble Idee, das mit dem Klettverschluss :D

Man kann es auch zwischen Zeige und Ringfinger klemmen, oben, an der Hand. Wenn es zuweit an der Fingerspitze ist, hat man zuwenig Bewegungsfreiheit.

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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 14.11.2017, 20:39

startom hat geschrieben:Wenn ich im Song wechsle zwischen Fingerpicking und Plektrumspiel (z.b. bei Nothing else Matters, Uebergang zum Solo in der Mitte), dann klemme ich mir das Plek zwischen die Zähne.


Ha geil :D :D ich glaube Kirk Hammet macht das auch so. :D
Man muss bloß schnell genug sein.
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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 14.11.2017, 20:42

everyBlues hat geschrieben:
Franky63 hat geschrieben:Mein Lehrer hat mir mal gezeigt das Plektrum beim Fingerpicking zwischen Daumen und Zeigefinger zu klemmen und bei Bedarf hervor zu holen.


Mit etwas Übung geht es recht gut. Buddy Guy zB. hat das gut drauf ;) Er kann es geschickt in der Hand verschwinden lassen.

Das ist aber kein Hybrid- Picking. Beim Hybrid- picking bleibt das Plektrum zwischen Daumen und Zeigefinger wie gewohnt und es werden damit zB. die Bass- Saiten angeschlagen. Die rechtlichen Finger bedienen dann die anderen Saiten. Oder du pickst gleichzeitig, also wenn du Zeitgleich 2oder 3 Saiten spielst, mit Plektrum und Finger.
Aber das Plektrum bleibt wo es ist. Muss man halt auch mögen.


ok Danke! Kannte ich jetzt so noch nicht . Eventuell für später mal interessant. Man lernt ja bekanntlich nie aus.
Selbst mein Lehrer übt Nachts noch nach 46 Spielen( da hab ich nicht schlecht gestaunt als er mir das erzählte)
will sich eben auch noch verbessern sagte er um an seine Vorbilder ran zu kommen.
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Re: 3 Jahre Gitarre

von Franky63 » 14.11.2017, 20:52

mjchael hat geschrieben::D Ich habe mir schon so was gedacht.

Wenn man das Chicken Picking für ein bestimmtes Lied übt, ist es ziemlich schwer, das alles umzusetzen.
Wenn man aber recht fitt sowohl mit dem Plectrum ist, als auch mit dem 3-Fingerpicking keine Probleme mehr hat, geht es viel leichter.

Gerade das Stück Stairway to Heaven dürfte - was das Zupfmuster angeht - recht einfach zum Üben sein, da man nur auf '1' von jedem Takt einen so genannten "Pinch" braucht. (Pinch = engl. zwicken, kneifen - gleichzeitiges Zupfen einer Bass- und Melodiesaite).
Andere Picking-Pattern mit Wechselbass und so sind da aufwendiger.
Allerdings dürfte die Herausforderung bei Stairway to Heaven eher die Akkorde sein.
Aber da könnte die kleine Übersicht aus unserem Forum helfen:
post277156.html#p277156

Gruß Mjchael


Ok Danke , ich kann das Stück einigermaßen aber natürlich nicht so genial wie LZ.
Das Solo hab ich bewusst weggelassen war mir noch zu schwer als ich den Song letztes Jahr erlernt habe.
Ja die Akkorde sind echt tricky.
Mein Lehrer meinst wer das einigermaßen spielen kann ist def. kein Anfänger mehr .
Man war ich stolz wie Oskar :D
Hätte mir das jemand vor 2 Jahren gesagt den hätte ich für total verrückt erklärt.
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