Blackstar ID 260 TVP

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Hellraiser85
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Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 10.09.2017, 22:54

Hat wer erfahrungen mit dem oben genannten amp?
Er sollte clean und vor allem beim metalsound ordentlich überzeugen

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 11.09.2017, 09:53

Gibt es einen speziellen Grund für das Stereosetup? Wenn dem nicht so ist würden mir an Metalamps nämlich ganz bestimmt andere Kandidaten einfallen als der Blackstar. Wo und wie soll das Ding eingesetzt werden?

Hellraiser85
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 11.09.2017, 19:53

Was würde denn gegen den blackstar sprechen? habe bisher nur gutes gehört
Welchen amp würdest du mir denn empfehlen für ca. 600€

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 07:31

Dagegen? Nichts wahrscheinlich, allerdings spricht aus meiner Sicht halt auch gar nichts dafür. Da ist das Problem natürlich, dass das nur meine Sicht ist ;).

Du schweigst dich ja nun leider ein wenig darüber aus wofür der Verstärker gedacht ist, also gehe ich jetzt einfach mal von dem Heimgebrauch aus. Kann man machen, so einen großen Verstärker braucht man Zuhause natürlich nicht. Was mir weiterhin nicht einleuchtet ist, was du mit dem Stereosetup willst. Klar funktionieren diverse Stereoeffekte, allerdings sind die beiden Speaker so dicht zusammen, dass man auch schon wieder mit mono Effekten arbeiten könnte.

Gehen wir jetzt mal von "Heimgebrauch mit Option auf mehr" aus. Ich bin kein großer Combo Fan, der Speaker hat einfach zu oft seine Schwächen. Desweiteren kann ich auch Modelling-Verstärker nicht besonders leiden, beides wird also nicht auftauchen ;).

https://www.thomann.de/de/joyo_zombie.htm Ganz ehrlich, für Zuhause und auch für den Proberaum langt das Ding völlig. Noch dazu ist er halt extrem transportabel und man hätte ordentlich Budget für eine zukunftssichere Box frei. Die Marketingabteilung von Joyo gibt hier vor man hätte diesen Verstärker einem Mesa Boogie Dual Rectifier nachempfunden, ich persönlich finde eher, dass man hier eine Engl Fireball Zerre vorliegen hat. Klingt halt sehr deutsch und trocken. Der Cleankanal klingt erstaunlich schön, und glasklar

Ein paar Nachteile gibt es dann trotzdem: Man kann keinen Fußschalter anschließen, kann ein KO Kriterium sein, der Clean Kanal ist in seiner Lautstärke relativ stark limitiert, damit schafft man nicht das gehobene Proberaumlevel und es würde sich anbieten zusätzlich noch ein EQ Pedal zu verwenden. Der Toneregler regelt vor allem die Mitten im Verhältnis zu den Höhen, leider werden relativ mittige Sounds dabei schon etwas dumpf, kann man mit einem EQ Pedal halt gut abfangen, da tuts auch ein billiges Harley Benton Teil ^^.

https://www.thomann.de/de/joyo_vivo.htm ... _404619_24 Das wäre dann noch die Alternative dazu, habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Dazu dann eines der schön modularen Palmer 212er Cabinets und man ist unter dem Budget, hat amtliche Sounds und steht vor allem mit der Box dauerhaft gut da.

https://www.thomann.de/de/randall_rd_20_h_head.htm (Braucht man nicht viel zu sagen, Randall baut halt klasse Metal Amps)
https://www.thomann.de/de/peavey_6505_m ... _stock.htm (Die Legende in klein, klingt etwas bedeckter als das Original, der Cleanchannel ist aber wie beim echten nicht so toll, dafür gibt es sinnvolle Features für Zuhause)
https://www.thomann.de/de/joyo_jma_15_mjolnir.htm (Noch nicht getestet, aber ich bin von den Kleinen so begeistert, dass der "große" gar nicht schlecht sein kann ;))
https://www.thomann.de/de/evh_5150_iii_ ... ii_top.htm (Besser klingende Alternative zum 6505, halt mit weniger Features)

https://www.thomann.de/de/harley_benton ... intage.htm So eine Box würde ich dafür einfach gebraucht holen, die kosten selten viel mehr als 100 Euro und gut ists. Daheim kann man natürlich immernoch auf 112er ausweichen.

Letzter Tipp:

https://www.thomann.de/de/engl_fireball ... l_160988_0

Die 60er Fireballs laufen wohl aus, dementsprechend werden die letzten recht günstig verkauft. Er übersteigt zwar das Budget aber ich finde das lohnt sich.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 09:40

Das der blackstar 2x60 watt hat war reiner zufall, mein jetztiger hat auch 100watt
Die lautstärke kann man ja selbst bestimmen, aber ich bin mit dem heavy sond absolut unzufrieden, so einen kleine amp hatte ich zu anfangszeiten meiner gitarren karriere, die haben einen grauenhaften sound, da kann ich ja gleich die gitarre über das radio abspielen lassen ; D

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 09:42

Ein großer amp wäre schon wichtig, weil der sound dann schön kräftig rüberkommt, natürlich würden mir theoretischerweise 15 watt schon reichen, aber für einen bandraum später wir der dann nicht reichen, zurzeit habe ich keine band, aber bin wieder auf der suche

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 10:34

Hellraiser85 hat geschrieben:Ein großer amp wäre schon wichtig, weil der sound dann schön kräftig rüberkommt, natürlich würden mir theoretischerweise 15 watt schon reichen, aber für einen bandraum später wir der dann nicht reichen, zurzeit habe ich keine band, aber bin wieder auf der suche


Der eigentliche "Sound" wird kaum durch die verbaute Endstufe beeinflusst. Soll heißen ob 5 oder 500 Watt hat keinen Nennenswerten Soundeinfluss. Speziell Zerrsounds werden in modernen Amps komplett in der Vorstufe geformt, die lange beweihräucherte Endstufensättigung von Röhrenverstärkern ist eigentlich kaum erwünscht. Schließt du also eine entsprechend hochwertige 212er Box an dein kleines (oder von mir aus auch großes) Topteil an hast du das Equipmentteil was für den "Druck" sorgt.

Ich glaube übrigens nicht, dass du so einen kleinen Amp wie die von mir genannten schon mal hattest, denn sonst würdest du nicht denken, dass die Zerrsounds nichts taugen.

Der ZoMBie z.b. ist wie die anderen übrigens auch garantiert laut genug für den Proberaum.

https://drive.google.com/file/d/0B5_ue1 ... sp=sharing Hier übrigens mal mein ZoMBie am Tag als ich ihn erhalten habe an einer Palmer 212er mit Greenbacks beladen, ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich finde der Heavy Sound taugt schon ziemlich gut.

Naja, wenn du mir nicht glauben willst ist das ok ;).

https://www.thomann.de/de/bugera_6262_i ... _269455_12

Hier dann noch ein Beispiel für einen voll ausgewachsenen Verstärker, der Clean Kanal geht in Ordnung, um den Zerrkanal vom 5150 Mk.II zu unterscheiden braucht man einen A/B Vergleich, die liegen schon sehr dicht beieinander.

Dennoch würde ich dir dringend anraten die kleinen Dinger mal anzutesten du unterschätzt die gerade einfach nur maßlos.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 10:39

Ich hatte anfangs einen kleinen verstärker, der sound ist nicht so mein fall, die großen amps machen schon mehr bumms als die kleinen, das ist halt geschmackssache

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 10:47

Ich unterschätze die kleinen amps nicht, aber es war auch gar nicht thema ob klein oder groß, sondern ob wer erfahrung mit dem blackstar gemacht hat, der im übrigen auch nicht wirklich groß ist, gegen meinen aktuellen is der auch klein xD

Schneiderlein
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Schneiderlein » 12.09.2017, 10:48

@ZeroOne, da muss ich jetzt auch mal nachfragen, denn das Grundthema hier betrifft mich auch. Ich spiele derzeit einen Combo. Da ich aber in eine Band einsteigen möchte, plane ich (nicht morgen oder übermorgen, aber eben lang- bzw. mittelfristig), mir einen besseren Verstärker zuzulegen. Dabei denke ich auch an ein Topteil, 2-kanalig.

Welchen Unterschied in Bezug auf den Sound macht das denn, ob ich mir ein 5Watt oder ein 30Watt Topteil zulege? Macht das überhaupt einen Unterschied? Denn der Wumms kommt ja aus den Boxen, die daran angeschlossen werden. Oder liege ich mit dieser Vorstellung falsch?

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 10:55

Ich habe das Gefühl du vergleichst hier 10 Watt Brüllwürfel mit 8er Speakern mit diesen echten Verstärkern und richtiger Box. Der Vergleich funktioniert einfach nicht.

Wenn du mir jetzt noch erklärst, was speziell am Fireball und dem 6262 ein "kleiner Verstärker" ist, ist alles ok ;).

Ansonsten, klar kannst du den Blackstar nehmen, du kriegst halt einen mittelmäßigen Modellingverstärker mit mittelmäßigen Speakern, der tausend Funktionen hat, die du laut deines Anforderungsprofils einfach nicht brauchst. Jetzt mal die konkrete Frage: Was für einen Verstärker hast du und was hattest du? Mit deinen Aussagen kann man absolut keinen Vergleich tätigen und als "Geschmackssache" kann man das auch alles nicht bezeichnen.

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 11:02

Schneiderlein hat geschrieben:
Welchen Unterschied in Bezug auf den Sound macht das denn, ob ich mir ein 5Watt oder ein 30Watt Topteil zulege? Macht das überhaupt einen Unterschied? Denn der Wumms kommt ja aus den Boxen, die daran angeschlossen werden. Oder liege ich mit dieser Vorstellung falsch?


In der Theorie macht das soundlich gar keinen Unterschied. Je mehr Watt du hast, desto länger bleibt dank Headroom dein Cleankanal auch clean. Sowas wie ein Orange OR15 oder so ist auf Proberaumlautstärke wegen der irgendwann zerrenden Endstufe nur noch schwer Clean zu spielen.

Bei etwas älteren Generationen der kleineren Topteile habe ich den Eindruck, dass die oft zum Einsatz kommenden EL84 Röhren einen hauch bedeckter klingen als das 6l6 und EL34 Gerappel in den großen Topteilen. Ob die 5 Watt Kiste für den Proberaum reicht muss man halt testen, da verhält sich ja eh jeder Verstärker unterschiedlich was seine Lautstärkeentwicklung angeht, und auch hier kommt es wieder auf den verwendeten Speaker an wie laut das Gespann werden kann. Greenbacks werden sicherlich nicht so laut wie V30 oder ähnliches.

Also zusammengefasst: Bei modernen Amps ist die Endstufe nicht mehr wirklich als soundformendes Element zu verstehen, sondern das meiste soll in der Vorstufe gebildet werden und das funktioniert auch recht gut.

Schneiderlein
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Schneiderlein » 12.09.2017, 11:15

Nochmal genauer nachgefragt:

Die Lautstärke wird über die Vorstufe geregelt, sehe ich richtig?

Ich hätte jetzt gedacht (so kenne ich es), dass das Mastervolume des Clean-Kanals und der Output der Vorstufe (in Richtung der Speaker) getrennt geregelt werden. Das heißt, wenn ich das Mastervolume des Clean-Kanals aufdrehe, fängt es irgendwann an zu zerren. Je niedriger ich den Output des Kanals stelle, desto "Cleaner" ist der Sound.

Das ist bei Topteilen anders?

Wieviel Watt müsste den mein Topteil haben, um noch einen einigermaßen sauberen Clean-Sound hinzubekommen?

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 11:37

Kommt ein wenig auf die Konstruktion des Verstärkers an. Meistens läuft die Endstufe halt fix und die Lautstärke wird via Mastervolume durch den Output der Vorstufe bestimmt. Umso mehr in die Endstufe reingeballert wird umso eher zerrt es, bzw. kommt bei Transistorendstufen zu unschönem Clipping, Ob Combo oder Top und Box ist dabei eigentlich egal.

Wie viel Watt so ein Topteil haben muss, keine Ahnung. Ich weiß halt, dass mein ZoMBie für Proben reicht. Ich hatte aber auch mal ein 50 Watt Röhrentop, da hatte man im Cleankanal bei Proberaumlautstärke halt Iron Maiden Zerre, das kommt halt absolut auf den Verstärker an. Ein Peavey 3120 hat eine so ekelige Lautstärkeentwicklung, dass der jeden Drummer nach Hause brüllt sobald man das Vol Poti nur schief angeguckt hat. Man kann das halt kaum pauschalisieren, wenn es aber wirklich richtig richtig glas klar clean auch in bestialisch laut sein soll, dann sind die 50 Watt bestimmt den 5 Watt vorzuziehen.

Anbei noch ein kleines Spielchen, ich habe grad 3 Verstärker aufgenommen, alle über eine PPC412, wer erkennt welcher davon der einzige "große" Amp ist? :)

https://drive.google.com/file/d/0B5_ue1 ... sp=sharing

Ich entschulde die Geknacke da drin, mein Mikropreamp macht grad nicht zu 100% das was er soll.

Edit: Auch wenn ich mir Mühe gab nach bestem Wissen und Gewissen Empfehlungen dafür zu geben was man statt des Blackstars kaufen könnte, Habe ich es dennoch versäumt meine absolute Meinung zu dem Teil preiszugeben:

Ich würde den nicht kaufen, ich durfte letztens feststellen, dass das Ding einfach nicht klingt, noch dazu ein Haufen Features, die der durchaus Fortgeschrittene Gitarrist bestimmt nicht mehr in der Form im Amp selbst braucht, ein klares "nein, Danke" von mir an die Kiste.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 17:30

Habe zurzeit ein Fender frontmann 212 R 100 watt, ein monster von verstärker
Der cleansound ist auf jeden fall top, auch solis klingen darauf sehr gut, aber der rock/metal sound lässt zu wünschen übrig, man kann auch von eienm 250€ amp nicht allzuviel erwarten
Es ist auch nicht so das ich einen 100watt amp benötige, aber es sollte zur sicherheit mindestens 50 watt sein

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 17:36

Der blackstar id 260 wurde von vielen empfohlen im internet, habe den nicht ausgesucht weil er viel watt hat
Im endeffekt wird wohl jeder einen anderen amp empfehlen, es wird wohl nur helfen ein paar amps auszuprobieren

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 18:53

Hellraiser85 hat geschrieben:Der blackstar id 260 wurde von vielen empfohlen im internet, habe den nicht ausgesucht weil er viel watt hat
Im endeffekt wird wohl jeder einen anderen amp empfehlen, es wird wohl nur helfen ein paar amps auszuprobieren


So sieht es eh aus, bzw ist das die sicherste Variante keinen Fehlkauf zu tätigen.

Der Frontman ist tatsächlich nicht für seine Metalsounds bekannt, der wird durchaus ziemlich schnell ziemlich fizzelig und dünn, Clean kann es natürlich sein, dass er deinen nächsten Verstärker in die Tasche steckt.

Noch ein Wort zu den Wattangaben:

Das ganze ist sehr theoretisch und deshalb braucht man schon fast nichts auf die Herstellerangaben geben aber dennoch. In der blanken Theorie, bei identischer Endstufenstruktur braucht man die 10-fache Leistung um die doppelten Messbaren Schalldruck zu erzeugen. In die Praxis übertragen würde das bedeuten, dass mein Peavey 6505 mit seinen 120 Watt bei Proberaumlautstärke ca 1/3 seiner Maximallautstärke erreicht hat. Somit wäre der Verstärker auch mit 12 Watt Ausgekommen, ohne dass die Endstufe um Gnade gefleht hätte, aber das ist halt blanke Theorie und kaum in die Praxis zu übersetzen. 15-20 Röhrenwatt reichen für den Proberaum sicherlich, jedenfalls wenn es um Zerrsounds geht, und sparen lästige Schlepperei. Ab 50 Watt hat man etwas Headroom aber auch schon wieder mehr Gewicht an der Backe... und vor allem meistens einen teureren Verstärker.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 12.09.2017, 19:13

Schade eigentlich um den frontmann, der sound ist für einen so günstigen verstärker schon mehr als gut, es gibt lieder die klingen dem original extrem ähnlich, dann wiederum spielst du einen song wo du die schwächen des amps sofort deutlich erkennst
Metallica z.b kann ich ohne probleme spielen, sobald ich aber eine stufe härter gehe...z.b slayer oder halt so deathcore...da kannste mit dem fender nichts mehr anfangen

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 12.09.2017, 19:18

Mal so ins Blaue hinein: Wenn dir der Amp doch zusagt und die Speaker auch mal mindestens ok sind (ich kenne die im Frontman nicht, von daher keine Ahnung), schonmal darüber nachgedacht Geld in ein anständiges Distortionpedal zu investieren? Damit solltest du deutlich unter den 600 Euro landen und hast vielleicht das was du willst.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 13.09.2017, 11:48

Würde das was ändern bei dem amp?

ZeroOne
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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 13.09.2017, 12:10

Das kann ich halt nicht beurteilen, weil ich den Verstärker nicht gut genug kenne. Es ist halt so, dass du die Verzerrerstufe deines Preamps quasi auslässt und durch ein anderes Gerät ersetzt. Bist du mit deinem Cleankanal durchweg zufrieden kann das halt funktionieren.

https://www.thomann.de/de/diezel_vh4_pedal.htm
https://www.thomann.de/de/mxr_evh_5150_ ... 0_374689_7

Die beiden würden mir als wirklich gute Pedale zu dem Thema jetzt einfallen. Vielleicht einfach mal bestellen und bei nicht-Gefallen zurück schicken? Von so Vertretern wie dem Boss Metalzone würde ich persönlich direkt abraten, aber vielleicht reicht dir das ja auch. Wie gesagt, wenn die Speaker in deinem Verstärker gut genug sind kann das schon des Rätsels Lösung sein.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 13.09.2017, 12:19

Ich teste den blackstar einfach mal, jeder ist begeistert von dem teil

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 13.09.2017, 12:20

Es geht allgemein um den dünnen sound, nach 5 jahren will man einfach mal einen anderen "grundsound" haben

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 13.09.2017, 14:37

Dann viel Erfolg mit dem Ding, auf das er den gewünschten Effekt bringt

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 15.09.2017, 13:54

Btw. Gib mal ein Feedback was du von der Kiste hälst.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 19.09.2017, 17:51

Jo mach ich, wenns der nicht tut dann eben ein marshall
Würd ja gerne ein engl combo kaufen, aber in der preisklasse von 6-700€ gibt es nur 20-40 watt

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 19.09.2017, 17:53

Sind die mesa boogie amps so gut, oder warum fangen die erst ab 1700€ an?

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 20.09.2017, 07:15

Ich sag es mal so: Für Studios gibt es auf für MEtal 2 absolute Must-Have Verstärker, das sind ein mal der Peavey 5150 und der Mesa Boogie Dual Rectifier. Allerdings ist das nicht der Grund für den doch schon ziemlich abartigen Preis von Mesa. Bei Sweetwater in Indiana/USA kostet der Dual Rectifier 1999 US-Dollar, das entspricht halt ca 1670 Euro. Dagegen kostet der gleiche Verstärker hierzulande halt einfach mal 2999 Euro, also fast das Doppelte ^^ Im US-amerikanischen Ebay kann man Dual Rectifiers für unter 1000 Dollar, also für unter 830 Euro kaufen, dort sind das halt ziemlich normale Verstärker, die hier nun mal zu Boutique-Preisen verkauft werden. Unsere deutschen Engls sind dafür drüben etwas teurer, allerdings ist der Unterschied lange nicht so krass wie bei Mesa.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ja, die Mesas sind gut, für das was du willst sind der Mk.II, der Mk.V, und der Dual Rectifier sogar sehr gut, aber in Deutschland halt auch sehr teuer. Das Einzige was sich lohnen kann ist halt einen US-Verstärker zu nehmen, die kosten auch hier schon deutlich weniger, gibt es aber auch nur gebraucht.

Früher oder später werde ich mir neben diversen anderen Amps aber auch noch einen Dual Rectifier für mein Portfolio zulegen... oder man kauft sich halt einfach nen Kemper und hat potentiell alle Verstärker dieser Welt xD.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 20.09.2017, 11:21

also 1700€ sind echt ne nummer zuviel, tausend wäre eigentlich für den wohngebrauch die grenze

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 20.09.2017, 11:48

Ich wiederhole mich zwar, aber was ist mit Bugera? ;)

Edit: Bei den 1700 würds ja eh nicht bleiben, da gibts dann noch Versand, Zoll und ein Spannungswandler. Wenn man sich die Dinger nicht gebraucht in Deutschland kauft lohnt sich das eigentlich kaum.

Und nochmal die Wiederholung: Was ist mir Bugera? ^^

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 20.09.2017, 13:42

Bugeras sind sehr günstig, hab bisher kein combo über 400€ gesehen
Das die so günstig sind macht schon ein wenig skeptisch, sind die denn für metal /hardrock geeignet?

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von ZeroOne » 20.09.2017, 14:51

Hellraiser85 hat geschrieben:sind die denn für metal /hardrock geeignet?


Die Frage kannst du nicht ernst meinen, glaubst du ich hätte immer noch nicht verstanden für was du einen Verstärker suchst?

Bugera 6260, ne Peavey 5150/6505 (die eh baugleich sind) Kopie. Klanglich kaum vom Original zu unterscheiden, der echte hat minimal mehr fauchen jenseits der eh völlig irrelevanten 9000 hz. Natürlich weißt du nicht wie der klingt. In Flames - Clayman, ziemlich typischer 5150 Sound, Machine Head - Alles, noch typischer. Molotov Solution, Parkway Drive weiß der Geier wer alles spielen 5150s und 6505s.

Bugera Trirec. Mesa Boogie Dual Rectifier Kopie. So ziemlich jede moderne US-Metalband spielt Mesas, weil die da im Verhältnis so günstig sind... Es sei denn sie spielen 5150s...

Bugera 333 - Peavey XXX Kopie, das Ding ist einfach nur ein Biest, staubtrockene Zerre, kann für ältere Sachen insgesamt zu modern und klinisch sein.

Dazu dann einfach ne 100 Euro harley benton mit V30 gebraucht kaufen, die kann man auch einfach fürs gleiche Geld weiter verkaufen und die Tüte ist geklebt.

Die Bugera Combos taugen wegen mittelmäßig bis schlechten Speakern eher weniger.



Noch ein kleiner Zusatz: Jeder! Einzelne! Verstärker!, den ich in den einzelnen Threads genannt habe, macht deinen Frontman gnadenlos und chancenlos platt! Jeder! Das fängt beim Joyo ZoMBie an und hört bei sowas wie nem 6505 auf.

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Re: Blackstar ID 260 TVP

Erstellt: von Hellraiser85 » 20.09.2017, 16:08

Das is auch keine kunst, mein amp ist nicht für meine musikrichtung geeignet, aber danke für den tipp, ich werde ihn ma testen wenn der der blackstar nichts taugt

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