Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

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Raji
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Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 01:15

Haudi Leute
Ich hoffe ich posten den Thread hier im passendem Forum, falls nicht Bitte verschieben. Danke :-)

Soooo zu meinem bzw dem Problem meiner Band und mir.

Zuerst wir spielen mit 60 Watt Combo Amps, Ausnahme unser Gitarrist 2. Der hat ne 4x12er Box mit Kemper dran.

Musik geht von ZZ Top bis Beatsteaks bis Foo Fighters. Also nichts mit mega Lautstärke.


Wir haben einen Proberaum, ca 40 Quadratmeter.
Alle Wände sind Stahlbeton Wände.
Löcher haben wir selbst mit der dicksten Hilti nicht hinbekommen, daher an die Wände etwas hängen ist kniffelig.
Wie die Vormieter das geschafft hatten bleibt uns ein Rätsel. Wir hoffen das die auch alles gut festgeschraubt hatten ^^
Die Decke ist ca 4 Meter hoch.

Die Vormieter haben auf ca 2 Meter Höhe zwei Schichten dicken Molton eine zweite "Decke" eingebaut.

Wir haben selbst noch Hochflorteppiche (Sperrmüll :D) an drei Wände gehängt, im Abstand von ca 20 cm zur Wand.

Links:
https://drive.google.com/file/d/0B3YPpq-IU2YUbHIyUldjNGVZNVU/view?usp=sharing

Rechts:
https://drive.google.com/file/d/0B3YPpq-IU2YUNTg0azNoZTNwYWc/view?usp=sharing

Couch Ecke (Bilder nicht mehr Aktuell, soll nur zur Ansicht zwecks den Wänden dienen):
https://drive.google.com/file/d/0B3YPpq-IU2YUOVljNDBwOTJkX1E/view?usp=sharing

https://drive.google.com/file/d/0B3YPpq-IU2YUbGtYaXZ4ekwxWGs/view?usp=sharing

Wir in Band 1 sind:
Schlagzeuger
Gitarrist 1
Gitarrist 2
Gitarrist 3 & Sänger
Bassist

Gitarrist 1 spielt bei jedem Lied Lead Gitarre.
Gitarrist 2 & 3 wechseln sich was Rhytmus Gitarre angeht ab.
Manchmal kann der Sänger nicht Singen und gleichzeitig Gitarre Spielen, falls doch dann spielt der Gitarrist 2 einzelne Single Noten oder übernimmt Piano / Violinen / Keys auf Gitarre umgebaut dann. Fragt Bitte nicht warum der Sänger nicht nur Singt .-).

Wir stehen alle gegenüber von unseren Amps, bis auf unseren Sänger:
Gitarrist 1 (Ich) steht vor dem PC Schrank
Gegenüber dem abgedecktem Amp.

Gitarrist 2 steht vor dem rechten schwarzen Schlagzeug.
Gegenüber seiner 4x12er box

Gitarrist 3 & Sänger der hat seinen Amp im moment noch rechts neben sich stehen allerdings etwas zu ihm hingedreht
Hört sich wohl recht gut. Der steht zwischen den zwei Couchen :D

Bassist steht zwischen dem rechten schwarzem Schlagzeug und dem abgedecktem Amp also auch direkt gegenüber seinem Amp.

Die zwei Boxen hinten in den Ecken da läuft nur der Gesang drüber sonst nichts.

Mittlerweile haben wir heute alle Amps auf Kopfhöhe gestellt. Jeder hört sich jetzt deutlich besser.
Direkt im Strahl kann man die Kisten jetzt auch recht leise herunter drehen.

Allerdings gibt es jetzt paar Probleme / Fragen:
1. Schlagzeuger hört sich selbst am lautesten.
So müssen alle ihre Kisten wieder etwas lauter stellen, ohne Ohrenstöpsel (unser Sänger hat sich welche für 200 Euro geleistet, ich habe welche für 30 Euro mit wechselbarem Filter und habe da die -25 db drin, unser Bassist nimmt Tempos) direkt im Strahl vom Amp nicht auszuhalten. Einem Knallen eben voll die Höhen und Mitten entgegen und obwohl die Höhen weit runter Gedreht waren (9 Uhr), Mitten so zwischen 10 und 12 uhr. Bass auch in der Region.
Presence recht weit runter, fast gegen 0. Resonance auch nur so auf 10 Uhr.

Das unser Drummer nicht taub ist wundert mich total, der hat nichts in den Ohren.

2. Ich kann bei meinem Amp (Blackstar ID 60 TVP (60 Watt)) meine Settings für jeden Song einfach speichern.
Soooo jetzt ist die Frage nach dem Soundsetting.
Stell ich das Setting so ein das es sich für mich mit Ohrenstöpsel und der gebrauchter Lautstärke mit den anderen Zusammen gut anhört oder stell ich meine Settings auf leiser Lautstärke und ohne Ohrenstöpsel ein ?.

Ist evtl eine blöde Frage allerdings ist der Sound mit und ohne Ohrenstöpsel deutlich anders nicht so Höhenreich eben mit Stöpsel.

3. Stehen die Amps richtig was die Höhe betrifft ?.
Ich Stand erst eine Zeit etwas versetzt vor meinem Amp allerdings haben mir da die Höhen gefehlt.

Wie habt ihr Eure Amps im Proberaum stehen ?, direkt gegenüber finden wir am besten aber wenn ich z.b meinen Amp auf 12 Uhr Master Lautstärke habe und Kanal auf 11 Uhr geht eben ohne Ohrenstöpsel nichts ^^.

Hatte Heute auch mal einen Notenständer genommen und ein Holzbrett drauf und das vor den Amp.
Man steht zwar nicht mehr voll im Strahl allerdings klingt es dann schon sehr dumpf.

Und die Teuren Deeflexx Teile können wir uns nicht leisten, Studis halt :D

4. stehen die Amps so richtig ?, bis auf den kleinen Laney von meinem Sänger denke ich das passt.
Wo wir den Laney noch hinpacken wissen wir noch nicht. Eigtl müsste der an die Wand zwischen die zwei PA Boxen.

5. Wenn ich vor dem PC Schrank stehe und die PA Box hinter dem schwarzem Schlagzeug (Also die Box queer gegenüber von mir) volle lotte auf mich gerichtet habe geht der Gesang komplett verloren also bei mir kommt dann erst garnix an. Dreh ich die PA Box die hinter dem weissem Schlagzeug steht in meine Richtung höre ich den Gesang 1a.

Haben zwar die Boxen dann einfach mehr gerade in den Raum strahlen lassen, war dann vom Gesang gut.
Allerdings gabs dann kleine Probleme zwecks Feedback im Mikro.
Weil wohl an den Wänden bei den Couchen / Tür nichts dran ist.
An der schwarzen Wand mit den Lichtern das ist nur zweilagiger Molton.

Bei Gitarren Amps ist es ja je weiter weg desto besser aber bei PA Boxen scheint das nicht so zu sein oder ?.
Oder kommt hier das Stereofonische Dreieck zustande und alles was ausserhalb des Dreiecks steht hört nix ?.

Oder wäre es besser wenn die Boxen genau auf der anderen Seite des Raumes stehen würden ?, allerdings hört sich dann unser Sänger nicht mehr.

Und Mischpult weiter aufdrehen geht nicht mehr dann gibt es Feedback ohne Ende (Mischpult ist richtig eingepegelt .-).

6. Wir sind noch am überlegen ob wir Schaumstoffplatten an die Wänden wo die Boxen stehen machen.
Gerade an der Wand wo fast nichts steht Hallt das schwarze Schlagzeug einen tick mehr als das Schlagzeug an der Wand wo alles voll steht. Dazu gibt es bei den Boxen wenn man normale Musik drüber laufen lässt einen Bass Boost.

Boxen weiter weg von den Ecken wäre wohl die bessere Lösung denke ich mal aber Platztechnisch problematisch.

soooooooooooo

Jetzt bin ich auf Eure Antworten gespannt, ob sich überhaupt einer die Mühe macht und alles Liest :D

Danke

mfg

ZeroOne
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 19.07.2017, 07:36

Schwierig zu lösen das Problem. Ich denke wir haben hier einen ziemlichen Mischmasch aus verschiedenen Faktoren:

1. Der Raum: Die kahlen Wände hallen garantiert wie sau. Die Teppiche schlucken nur Höhen und eventuell obere Mitten ein wenig weg. Ergebnis sind natürlich stehende Wellen ohne Ende, die den kompletten Sound eher undifferenziert erscheinen lassen. Darunter leidet halt die Gesamtqualität und die Verständlichkeit eurer Instrumente.

2. Die Verstärker: Es tut mir furchtbar Leid, das sagen zu müssen, aber ich halte 112er Combos einfach nicht für proberaumtauglich. Ich habe da auch selbst nur schlechte Erfahrungen mit gemacht. Der Beam scheint unerträglich und es gibt nur einen gefühlten 30 cm breiten Zylinder in dem man irgend etwas hört. Leider sind schrägte 412er oder gut positionierte 212er da wesentlich dankbarer. Die fizzeln nicht so rum, liefern mehr Schub und integrieren sich so einfach besser.

3. Die PA: Könnt ihr die Boxen auf die andere Seite des Raumes stellen, quasi gegenüber dem Schlagzeug? Hat bei uns immer ganz gut funktioniert

Den Amp wirst du wohl bei voller Lautstärke einstellen müssen, am besten während alle anderen spielen. Das sind natürlich dann gleichzeitig Settings, die Live vollkommen wertlos sind ;). Überhaupt ist es sehr schwer 3 Gitarristen sinnvoll unterzubringen, aber das Thema sollte ja nicht angesprochen werden.

Ich hab bestimmt einiges vergessen, vielleicht kommt da ja noch was.

PS: Euer Drummer versaut sich sein Gehör.

Raji
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 11:59

Hi
Hehe ja das dachte ich mir schon das bei uns irgendwie alles nix ganzes und nix halbes ist ^^.

1. Also durch die Teppiche wurde es schon deutlich besser. Mit einem Schlagzeug (in der mitte von der Wand) und den puren Wänden da ging alles unter.
Da war es sehr extrem. Hast du evtl Ideen was man noch machen könnte mit den Wänden ?.

Was man wohl auf jedenfall machen sollte wäre wohl die Wand mit der Tür, die ist ja noch komplett nackt.

Man hört auch deutlich den Unterschied zwischen den Wänden.
Mein 112 Amp (der abgedeckte) stand erst an der Wand mit den schwarzen Teppichen.
Da hat es nicht so gewummert und gehallt wie jetzt auf der Seite mit den roten Teppichen.
Hört sich auch an als der Raum in sich unterschiedlich wäre

2. Ja das habe ich jetzt bemerkt.
Direkt im Strahl da denkt man man hat nur Höhen und Mitten drin das is schon arg.
Allerdings mit Ohrstöpsel hört sich einigermaßen gut an :D.

Ok ich könnte an den Amp ohne Probleme eine andere Box dran stecken, das wäre wohl das kleinste Problem :).
Im Handbuch heißt es:

"2. Speaker-Ausgänge
ID:60TVP und ID:100TVP
Zum Anschluss externer Lautsprecher(-boxen) stehen zwei parallele
Lautsprecherausgänge zur Verfügung. Die minimale Last ist 4 Ohm.
WARNUNG: Die kombinierte Impedanz darf nie weniger als 4 Ohm betragen (z.B.
1 x 4 Ohm Box oder 2 x 8 Ohm Box). Wenn die Impedanz von Verstärker und
Lautsprecher nicht übereinstimmen, können ernsthafte Schäden am Verstärker
auftreten.
ANMERKUNG: 2 x ID:412 4 Ohm Boxen können nicht zusammen betrieben
werden

ID:60TVP
Der Speaker-Ausgang dient zum Anschluss des internen Speakers oder einer
externen Lautsprecher-Box.
Der interne Speaker ist direkt an dieser Buchse angeschlossen und muss vor dem
Anschluss einer externen Box abgezogen werden.
Die minimale Last beträgt 4 Ohm.
WARNUNG: Die Impedanz darf nie weniger als 4 Ohm betragen. Wenn die Impedanz
von Verstärker und Lautsprecher nicht übereinstimmen, können ernsthafte Schäden
am Verstärker auftreten."

Was für eine 4x12 Box bräuchte ich denn dann ?.

3. Könnte man mal testen. Allerdings habe ich dann die Befürchtung das die Boxen dann zu nahe am Mikro is und das Feedback schlimmer wird.
Wir müssen den Gesang ja eh ziemlich weit aufdrehen das wir ihn Hören.
Hast Du da noch eine Idee zwecks dem Problem mit der Box die ich garnicht gehört hatte ?

4. Ja das wäre die nächste Frage.
Wenn wir z.b 10 Songs haben und ich für jeden Song ein eigenes Setting speichere, für den Proberaum.
Was passiert denn dann wenn wir mal einen Auftritt haben ?. Muss ich für jeden Song vor Ort wieder ein anderen Setting erstellen ?

Es kann gut sein das unser Sänger sagt er Singt nur noch bis evtl auf ein zwei Songs.

Ja mich wunder das halt auch extrem. Ich bin eigtl durch die ganzen Konzerte schon etwas gewohnt aber das im Proberaum ist auch mir zu heftig.

ZeroOne
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 19.07.2017, 13:04

1. Wenn die Teppiche reichen besorgt euch mehr Teppiche ;) Eventuell kann man noch 4-8 Schallabsorber bauen und die an kritischen Stellen positionieren. Einfach 100er Rockwool Sonorock Mineralwolle in billiges Ständerwerk einpacken und Stoff rund rum nähen. Ein Paket Sonorock reicht für 3 Absorber mit den Maßen 625x2000.

2. Schaltungsbedingt haben die meisten 412er 16 Ohm und die meisten 212er 8 Ohm. Kommt zu Stande indem bei 412ern 16 Ohm Speaker verwendet werden. Nach dem Input werden 2 Speaker parallel angesteuert, die letzten beiden folgen seriell nach den ersten. 212er sind ebenfalls mit 16 Ohm Speakern beladen und einfach parallel geschaltet, kommen so also auf ihre 8 Ohm. Was für eine Box zu brauchst hängt von deinem Geschmack ab. Verschiedene Speaker können schon mal unterschiedlicher klingen als verschiedene Amps. Boxen von verschiedenen Herstellern klingen bauartbedingt mit gleichen Speakern unterschiedlich usw.. Anspielen wäre also angesagt. Es gibt so einige Boxen, die einen hervorragenden Ruf besitzen. Die kosten nunmal auch entsprechend. Genannt wären z.b. Mesa Recti OS, Orange PPC412 oder auch das Bogner Uberschall Cab. Recht günstig kommt man mit einem gebrauchten Marshall 1960er Cab weg. Meist beladen mit Celestion G12T-75. Die müssen einem gefallen, kommen recht scoopy. Der allgemeine Standard Rock-Speaker ist wohl der Celestion V30, aber auch der muss einem gefallen.

https://drive.google.com/file/d/0B5_ue1 ... sp=sharing
https://drive.google.com/file/d/0B5_ue1 ... sp=sharing

Hier mal 2 Samples von unterschiedlichen Speakern. Der Unterschied ist halt enorm.

Wenn du dir selbst übrigens einen gefallen tun willst, dann holst du dir eine 212er Box. Natürlich sprayen die nicht so schön wie eine schräge 412er, dafür dankts der Rücken ^^. Die Harley Benton 212er mit V30 gibts gebraucht für unter 100 Euro, wenn eine davon in Abholreichweite steht ist das eigentlich ein No-Brainer. Bei deinem Amp muss man allerdings noch darauf achten, dass eigentlich alles über 4 Ohm Leistung klauen wird.

3. Die Entfernung zum Mikro ist eigentlich nicht das Entscheidende für ein Feedback. Eine Rückkopplung entsteht immer dann, wenn der Sound aus den Boxen wieder ins Mikro fällt. Also durch direkte Beschallung in die Kapsel oder durch Reflexionen. Steht das Mikro abgewendet von den Boxen und ist die gegenüberliegende Wand halbwegs reflexionsarm gibt es weniger Feedback. Sicherlich gibt es auch noch Mikrofone, die weniger zum Koppeln neigen als andere. Die billigste Krücke wird wohl eher ein Feedback erzeugen. Gegenläufig zu vielen Meinungen hat die PA an sich bzw. deren Leistung und Qualität eigentlich nichts damit zu tun ob man Feedback Probleme hat oder nicht.

4. Ich schwöre dir, dass der Sound-Mensch dich killt wenn du bei jedem Song mit einem anderen Sound an kommst. 3 Grundsounds (Clean, Rythm, Lead) wenn benötigt, den Rest mit den benötigten Effekten auffüllen. Weniger ist übrigens eigentlich fast immer mehr. Ich würde schon im Proberaum versuchen einen Sound zu basteln, der Live funktionieren kann. Wenn du also als Beispiel Treble voll rein hämmerst um deinen Gehörschutz zu kompensieren würde ich genau das lassen. Tweaken musst du trotzdem, Ein mikrofonierter Verstärker klingt anders als ein Verstärker im Raum.

Wäre übrigens auch noch eine Idee: Auch im Proberaum alles abnehmen bzw. die emulated Outputs vom Kemper und vom Blackstar benutzen und direkt über die PA gehen. Der Beam von den Full Range Speakern sollte nicht annähernd so schlimm sein wie von den Gitarrenboxen.

Raji
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 13:42

1. Ok da werden wir mal schauen müssen.

2. Waaaaaas ?. Ich versteh gerade nur Bahnhof. Welche Impedenzen darf ich denn nehmen ?. Ich hab davon überhaupt keine Ahnung. Aufm Amp steht 4 ohm minimum :D

Naja die Grösse der Box is an sich eigtl egal. Bis jetzt haben wir keine Auftritte. Wird eh noch dauern :D.

3. Ich bin leider der Ton Mensch bei uns und seitdem wir auf das yamaha mg 10 ux (vorher behringer xenyx 502) umgestiegen sind gibts eh nur probleme.
Ich hab dad Gefühl das beim Behringer mehr Output raus kam. Ich bin mir au nicht sicher ob wir alles richtig verkabelt haben.

In der Anleitung des Pults heisst es:
Aktive Lautsprecher an die xlr ausgange.

Aktive Monitor Lautsprecher an die Klinken Monitor Out.

Die DB Cromo 12+ hängen an den xlr Ausgängen am Pult. Habe dann nur den Kanal und Master Lautstärke, ubd natürlich gain, höhen, mitten usw.
Wenn ich die Boxen an Monitor Out hängen würde gäbe es noch einen Monitor Lautstärke Regler extra.

Wir haben jetzt die zwei aktivboxen auf 100% lautstärke mit dem behringer waren beide auf 50% und es hat gereicht. Mikro is das gleiche wie immer Sennheisser e840

Dann könnte meine Theorie greifen.
Ich habe gesagt die Boxen strahlen in die Couch Ecke wo ja zwei Wände pur sind und reflektieren da so das es wieder ins Mikro fällt.

4. Mh an das habe ich noch garnich gedacht.
Dachte das is egal ob ich drei oder mehrere settings hab. Es gibt in den Settings nur minimale Unterschiede. Treble is eh immer weit runter gedreht.

Ja das mit dem Abnehmen wäre noch eine Idee. Is aber dann wieder die Frage ob der Gesang nich komplett untergeht wenn die Gitarren noch aus den Boxen kommen.

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 19.07.2017, 15:46

2. Alles was über 4 Ohm hat ^^

3. Theoretisch dürfte es ja relativ egal sein wie viel aus dem Pult selber raus kommt solang das irgendwie Line-Pegel-mäßig passt, Man kriegt ja eh Feedbacks bevor das System die maximale Lautstärke erreicht. Voll ausgesteuert dürften die Boxen den Flaschenhals darstellen. Kommt halt auch immer etwas darauf an wie linear oder nicht-linear die Potis funktionieren usw. Die XLR Anschlüsse liefern ein symmetrisches Signal, die Klinkenanschlüsse ein unsymmetrisches. Dürfte in eurer Situation eigentlich keinen unterschied machen.

Und seien wir mal ehrlich: 4 Mic-Preamps, haufenweise Effekte, 2 Kanäle noch mit Kompressor, USB-Fähigkeit, Cubase (zwar nur ne kleine Version, aber trotzdem) noch mit dabei, EQ für jeden Kanal, und das alles für 180 Euro... Was will man da erwarten? Richtig, nichts. https://www.thomann.de/de/empirical_lab ... r_175996_1 Das kostet ein (!) richtiger Kompressor, mal so für die Relation ;).

4. Gut, bei minimalen Unterschieden wird es Live keinen großen Unterschied machen. Signifikant anders wäre aber halt signifikant anders und würde den Mix halt verändern. Eventuell funktioniert dadurch dann das Gesamtbild halt nicht mehr.

Raji
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 17:52

Also mir persönlich würden die V30 Speaker besser gefallen.
Bei dem anderen File geht der Gitarren Sound irgendwie unter ?

Wenn ich mir eine 4x12er Box kaufen würde, wäre dann:
1. Das Problem weg wenn ich genau gegenüber meiner Box stehe die volle Höhen / Mitten abbekomme ?
2. hören mich die anderen, die seitlich neben der Box stehen besser ?.
Speziell unser Schlagzeuger (weisses schlagzeug / linke Ecke) ?

Laut tests soll diese Box garnich so übel sein:
https://www.thomann.de/de/harley_benton_g412a_gitarrenbox.htm

Geht mir im Moment in erster Linie drum das der Sound ausgewogener is wenn ich gegenüber stehe dann und die anderen die seitlich neben der Box stehen mich dann auch besser hören.

Hab eben mal etwas an den zwei PA Boxen getestet.
Wenn ich die Boxen wirklich fast gerade in den Raum strahlen lasse hört man den Gesang fast überall besser als wenn man die Boxen leicht zueinander hin dreht. Haben die Boxen dann auch nur so einen geringen Strahl ?

Und mein Amp hat 60 Watt, reicht das für eine 4x12er Box ?. Soll am Ende dann nicht nur dünn klingen ^^

Offtopic: gibts eigentlich den Chat noch irgendwo ?

ZeroOne
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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 19.07.2017, 18:18

Ich würde mir keine 412er für 222 Euro kaufen. Anderswo gibts für das Geld nicht mal ein Leergehäuse für eine 112er. Mag sein, dass die für das Geld ok ist, aber ich geh direkt jede Wette ein, dass die verhältnismäßig einfach Mist ist. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 82-75-7981 2 Sekunden suchen, kaum mehr Geld und schon hat man eine richtige Box. Die Dinger gibts wie Sand am Meer, davon tauchen immer wieder welche auf.

Wo dich wer am besten hört musst du ausprobieren, 412er beamen aber nunmal nicht so wie eine 112er Combo, aber das sollte klar sein.

Den Beam deiner PA Boxen kann ich von hier aus leider nicht abschätzen ^^.

60 Watt reichen natürlich für eine 412er, wofür sollte man mehr brauchen? Zum betreiben der Box jedenfalls nicht. Wenn dein Verstärker so laut genug kann, dann auch mit 412er. Mit der Marshall Box wird es aber um längen besser klingen ;). "Dünn klingen" können billig-Cabs übrigens besonders gut ^^.

Nee den Chat gibts wohl nicht mehr.

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 19:39

Ich war eben mal im Proberaum und habe die 4x12er von meinem Gitarrist (mit freundlicher Genehmigung) an meinem Blackstar Amp gehängt.
Er hat genau die Marshall JMC 900 Lead. Hab die Box mal genau vor meinen Amp gestellt, mein Amp steht ja auf Cola Kisten.

Also viel besser wirds nich wenn man genau vor der Box steht, einen kleinen Tick ja aber das liegt wohl da die Box ein Stück tiefer steht als mein Amp. Ich finde sogar das die 4x12er sogar eher ein Nachteil mit sich bringt für denjeniger der seitlich neben der Box steht.
Der hat ein Mega Bass Boost von der Seite, was ich persönlich nicht haben wollen würde wenn ich drei Stunden daneben stehen würde im Proberaum. Da klingt mein 1x12 etwas freundlicher.

Klang sogar eher so als der Linke obere Speaker lauter wäre als die anderen drei.

Aber im direkt Vergleich nimmt es sich nicht viel.

Daher werde ich das mit dem Kauf von einer 4x12 Box erst mal verwerfen.

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 19.07.2017, 21:49

Muss ja auch nicht sein. Ich würde allerdings auch keine Box auf den Boden stellen ^^.

Proberaum Sound ist halt immer eine Kompromisslösung. Gitarrenboxen sind nicht dafür da einen Raum zu beschallen. Die wirklich einzige Möglichkeit für wirklich guten Sound im Proberaum zu sorgen ist in ear Monitoring. Das kostet dann halt wieder ein paar Euro ^^

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 19.07.2017, 23:53

Naja in Ear wird wohl von de Kosten zu hoch.
Der Raum wird von zwei Bands benutzt. In beiden bin ich Gitarrist, ist auch mein Proberaum :D.

Entweder beide Gruppen teilen sich dann fie in Ear sachen oder jeder hat sein eigenes.
Was wohl beides nicht zustande kommt da teils Studis :D.

Ich bin jetzt am überlegen ob man nich
Blackstar. Kemper. Bass (haben alle drei Line Out) mit dem Gesang auf die Boxen legen soll. Nur die Drumms werden nicht abgenommen und der kleine Laney.

Aber ob das was bringt weis ich au nich.

Hab eben mal nach Diffusoren fürn Gitarren Amp geschaut. Zwecks Beam Killer.
Manche nehmen Schaumstoff vorn Amp.
Manche nur eine Korg Scheibe mittig vor den Speaker. Gibt zwar auch Teile für 300 Euro die wohl ihren Zweck erfüllen nur hsb ich dss Geld gerade nicht

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 20.07.2017, 01:21

Es gibt auch "relativ günstige" Plexi-Schielde um den Sound diffuser zu machen. Man kann auch einfach mit dem mittelmäßigem Sound leben ^^.

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 20.07.2017, 02:49

Das hatte ich auch schon versucht. Allerdings in Form eines dickeren holzbrettes.
Das ganze klang mir dann doch zu dumpf.

Was mir jetzt gerade noch eingefallen ist.
Wenns im Beam immernoch zu fitzelig is obwohl die Höhen weit draussen sind. Presence auch.

Kann ich dann nich einfach ein EQ Pedal vor den Amp hängen und so die Höhen entscherfen ?.

Werd morgen mal die stevie ray vaughan Methode testen. Der hat einfach Gaffa mittig auf den Amp geklebt. Wenn der das gemacht hat wirds schon was bringen :D

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 20.07.2017, 14:30

Sicherlich kann man mit nem EQ noch was machen. Irgendwie scheint ja der Grundsound von deinem Amp nicht das Wahre zu sein, wie sieht das denn mit dem Kemper aus?

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von Raji » 21.07.2017, 00:28

Hab heute mal paar Bierdeckel mittig an den Amp geklebt. Funzt wubderbar. Deutlich erträglicher im Beam.

Mein Amp hab ich heut mittels Line Out auf die Boxen gelegt so hörts mein Drummer auch besser.

Jetzt hätte ich aber noch eine Offtopic Frage:
Was ist denn am Amp besser?
Weniger vorstufen Lautstärke und mehr Endstufenlautstärke oder beides gleich
Oder mehr vorstufen lautstärke und weniger endstufen lautstärke.

Hab bemerkt beim herum testen heute (hatte die vorstufen lautstärkr so auf 11 uhr) wenn ich mehr von der vorstufen lautstärke reingebe und weniget endstufen lautstärke dann klingt es dicker. Und anders herum dünner. Kann das sein ?

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von ZeroOne » 21.07.2017, 01:10

Ja sicherlich kann das sein. Jedes Bauteil hat ja nun mal einen gewissen Einfluss auf den Sound. Bei deiner Transistor Vor- und Endstufe ist der Effekt auf die Soundfärbung halt relativ gering kann sich aber dennoch bemerkbar machen. Welche Auswirkungen das bei welchem Amp muss man wohl mehr oder minder im einzelnen testen.

Der extra Mastervolume Regler ist halt irgendwann aufgetaucht um Röhrenamps auch bei moderaten Lautstärken zerren zu lassen. Früher musste man halt die Lautstärke der Endstufe hochreißen bis der Verstärker anfängt zu zerren, mit Einzug des Mastervolumes wurde das auf die Vorstufe abgeschoben. Deshalb kann man viele moderne Röhrenverstärker ja auch ohne Probleme relativ leise verzerrt spielen.

Ohrenbetäubende Lautstärken sind somit obsolet für Zerre geworden, dennoch färbt eine weiter aufgedrehte Endstufe den Sound halt trotzdem anders als eine leise und genau das passiert bei dir halt auch. Wie, warum und an welcher Stelle genau die Färbung einsetzt kann ich dir natürlich nicht sagen.

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Re: Proberaum Lautstärke , Amps und Settings

Erstellt: von startom » 21.07.2017, 23:46

Hallo
In einem Proberaum kann man schon unheimlich viel an Soundqualität erreichen, wenn man einfach mal mit den Positionen spielt. Da gibt es ein paar Regeln:
- Gitarrenamps sollen sich nicht direkt anstrahlen.
- Der Gitarrist soll nicht direkt vor seiner Box stehen, sonst 'verweigert' er dem Rest der Band seinen Sound.
- Der Bass kommt niemandem in die Quere. Da man solch tiefe Frequenzen nur schwer orten kann, ist es schon fast egal, wo die Bassbox steht. Heisst, Priorität hat die Lage der Gitarrenamps.
- Falls möglich, die Amps nicht direkt an die Wand stellen.
- Falls ihr zwei Gesangsmonitore habt, wäre es ideal, wenn einer davon hinter dem Schlagzeuger (oder zumindest aufs Schlagzeug gerichtet) ist. Der Drummer wirds euch danken.

Zum Schluss die wichtigste Regel: Probt so leise wie möglich. In der Regel sind es entweder die verrückten Gitarristen mit ihren Röhrenamps ("Der MUSS so laut, sonst klingts nicht") oder nicht sehr fähige Drummer, welche nur eine Lautstärke kennen ("Ja, ich muss bis hinter die Ohren ausholen mit den Sticks"). Glaub mir, ich kenne das...leider.

Bei uns im Proberaum strahlen alle Amps in die Mitte des Raums (remember: Git-Amps NICHT gegenüber), dort stehen auch wir Musiker. Wir haben aber mit ca. 50 - 60 m2 einen sehr grosszügen Raum.

Zum Sound: Da gibts so vieles, was man falsch machen kann! Eine ganz ganz wichtige Regel. Wenn zwei Gitarren braten, müssen nicht beide auf High-Gain geschaltet sein. Wenn eine der beiden leicht angezerrt oder sogar clean spielt, kann das ordentlich Dynamik reinbringen.

Der Bass kann eigentlich fast nicht laut genug sein. Wie ich bereits gesagt habe: Der kommt sowieso niemandem in die Quere und wird deshalb oft auch etwas vergessen. Und nein, ich bin KEIN Bassist!

Ich betreue seit einigen Jahren eine Schülerband und in einem Proberaum als "Unbeteiligter" (in diesem Fall als Bandlehrer) zu stehen, lässt gewisse Dinge, Sounds, Positionen und Einstellungen ganz anders erfahren als wenn man sich selber auf sein Instrument konzentrieren muss.
Tom

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