Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

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Kalamara
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Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

Erstellt: von Kalamara » 15.03.2017, 14:18

Hallo Leute!

Ich war schon in einigen Gitarrenläden und bin mir immer noch nicht schlüssig, welche Gitarre ich nun kaufen soll.
Hatte vorher nur eine Klassische Gitarre.

Welche Gitarren hatte ich ausgetestet? (nicht alles dabei)

Stanford OM18mm
Baton Rouge AR81C/OMCE
Sigma OOOMR-42
Stanford SW48 GA CM ECW
Taylor 114 CE (Jedoch gefiel mir der Klang nicht so sehr - schnell wieder aussortiert)

Tonabnehmer?

Mittlerweile denke ich, ich hätte gerne nen Tonabnehmer drin, da ich nun anfangen möchte mehr vorzuspielen!

Größe?

Bevorzugt eher kleinere Gitarren, da ich ein kleiner Mensch mit kleinen Händen bin -> steg nicht zu breit, leichtere Bespielbarkeit

Erfahrungswerte?

Ich hatte mich erst für die Sigma 000MR-42 entschieden. Musste jetzt jedoch feststellen, dass mir der Klang doch zu hell ist. Obwohl sich die Gitarre wunderbar spielt. Sie ist bundrein und erweist auch eigentlich keine Mängel (außer, dass mir die Deko etwas zu viel ist. wobei die Gitarre ja ein martin Modell, dass 5000€ kostet kopiert.)

Die Stanford SW48 GA CM ECW finde ich auch toll, jedoch fehlen mir da wiederrum die Höhen!
Ich fand beide vom Klang her sehr schön. Jedoch fehlt mir in beiden Ebenen etwas. gibt es ein Instrument, welches beides vereint in dem Preissegment? Habe auch schon instrumente über und unter dem Preis in der Hand gehalten.

Was mache ich nun? könnt ihr mir andere Modelle empfehlen? Ich glaube bevorzugen würde ich im allgemeinen vom klang her eine Zederndecke.

Was spiele ich bevorzugt?

Popmusik, Fingerpicking, Rockmusik

Aussehen?

Am liebsten mit einem Inlay in der Mitte, sonst eher dezent (am besten gefällt mir die Stanfort GA... vom aussehen.)

Liebe Grüße

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Pedro E.
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Re: Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

Erstellt: von Pedro E. » 18.03.2017, 06:29

Kalamara hat geschrieben:Ich hatte mich erst für die Sigma 000MR-42 entschieden. Musste jetzt jedoch feststellen, dass mir der Klang doch zu hell ist. Obwohl sich die Gitarre wunderbar spielt. Sie ist bundrein und erweist auch eigentlich keine Mängel (außer, dass mir die Deko etwas zu viel ist. wobei die Gitarre ja ein martin Modell, dass 5000€ kostet kopiert.)
Würde sagen, dein Problem ist hier als "Fernberatung" so nicht lösbar, spielen doch die Saiten beim Klang eine erhebliche Rolle. Unterscheidet sich doch die Hundertschaft an angebotenen Produkten erheblich im Klang. Andererseits, eine "000" klingt nun eben nicht so bassig wie eine Dreadnought. Schwierig hier einen Ratschlag zu geben.

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Frank-vt
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Re: Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

Erstellt: von Frank-vt » 19.03.2017, 12:09

Wenn es eine kleinere Bauform sein soll, dann ist schon meist das Problem der fehlenden Bässe da. Oder man muss richtig Geld in die Hand nehmen :D Habe selbst auch eher kleine Hände, aber spiele ganz normale Dreads. Neben der Halsbreite, ist auch die Halsform wichtig. Würde mich da nicht auf die Sattelbreite fixieren, sondern vom Spielgefühl her entscheiden.
Mit den Saiten ist so eine Sache. Zum einen - welche sind vom Hersteller drauf gemacht worden? Wie lange sind sie drauf, wie oft gespielt und ev. welches Plek verwendet man selbst.
Bin selbst Martin-Fan und mag auch die meisten Sigmas, aber die Saiten finde ich eher furchtbar. Habe da auch verschiedene Martin-Sätze getestet, weil ich dachte, das - wenn die Gitarre gut ist - es auch die Saiten sein müssten. Aber weit gefehlt :P
Beim Anspielen von Martin/Sigma verwende ich meist ein Dunlop Nylon zw. 0,73 u. 1,00. Da geht es noch einigermaßen.
Bei SIgma würde ich versuchen diese mal in die Hände zu bekommen : http://beyers-music.de/product_info.php ... e_shopping (ggf. bestellen und falls sie nicht gefällt, zurück schicken/ habe jetzt auch nicht geschaut, ob es die woanders preiswerter gibt). Die ist gegenüber der o.g. Sigma vollmassiv, zudem der Korpus aus Madagaskar Palisander, was m.M.n. ein deutliches Plus im Klang bietet und die Decke ist aus Adirondack-Fichte, die auch höherwertig ist.
Von Zeder- (auch Mahagoni-) decken halte ich nicht so viel, die klingen in meinen Ohren dumpf. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

Tonabnehmer würde ich hinten anstellen. Die von den Herstellern verbauten sind nicht immer optimal, da würde ich eher nachrüsten.
Gut sind z.Bsp. L.R. Baggs (sehr natürliche Verstärkung), aber die kosten eben auch. Dann brauchst du dazu einen Akustikverstärker und die empfehlenswerten sind auch nicht billig.
Zudem braucht man die Gitarre in kleineren Räumen nicht unbedingt zu verstärken, da sie durchaus auch so laut genug ist.
Wir haben das auch schon so gemacht, das wir nur den Gesang dezent verstärkt haben und ich die Gitarre ohne V. gespielt habe.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

Kalamara
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Re: Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

Erstellt: von Kalamara » 19.03.2017, 20:17

Hey :)

Danke für eure Antworten!

Ich werde wohl die neue Gitarre wohl zurückbringen. Ich habe in 4 Läden geschaut und beim letzten mal hab ich mich zu schnell vom Kauf hinreißen lassen. An sich gefällt sie mir. Aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, sie ist nicht 100%ig das was ich will. Die Favoriten aus einem Musikgeschäft gab es im letzten leider nicht.


Vollmassiv ist auch echt nicht schlecht und kann man eigentlich bei dem Preisniveau mit erwarten... Bei mir in den Geschäften gibt es die von die genannte Sigma leider nicht. Aber ich schaue mich halt nochmal um :)

Meine Uke, die ich mir letztes Jahr gekauft habe, ist auch aus Vollholz und nach dem Kauf hatte ich ein wunderbares Gefühl und jedes mal wenn ich Sie in die Hand nehme und spiele, da merke ich, dass der kauf wirklich RICHTIG war. Das war bei der leider ausgeblieben.... Werde ich die neue Gitarre wohl zurückgeben und nochmal schauen! Mein Herz soll aufgehen, wenn ich Sie in die Hand nehme und spiele )()(
Wobei ich trotzallerdem merke, dass mir das üben mit der gegenüber meiner alten klassischen deuuutlich mehr spaß macht! & ich wirklich viel mehr spiele.

& Du meinst die Martin-Saiten könnten mit Schuld, an dem Klang sein? Werde vllt mal irgendwann Saiten durchprobieren :D

Liebe Grüße!

Kalamara
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Re: Westerngitarre unter 1000€ (bevorzugter Preis)

Erstellt: von Kalamara » 19.03.2017, 20:45

Ah und habe doch ein Geschäft gefunden, dass die SOMR-28H anbietet. Werde wohl morgen vorbeischauen und sie mir anschauen und bespielen :)

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