Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

Sheldor
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Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 20.11.2016, 13:12

Guten Tag liebe Community :)

Ich spiele breits seit mehreren Monate auf meiner Discoutnergitarre und mir macht es echt Spaß.
Aus diesem Grund wollte ich mir zu Weihnachten eine neue (Anfänger)-Gitarre zulegen und dabei nicht mehr als 250€ ausgeben.

Mir persönlich gefällt eine schwarze Cutaway Konzertgitarre ziemlich gut, weshalb ich überlege mir so eine zu kaufen.

Jedoch wurde mir vom Händler gesagt, dass es sehr schwer werden würde für den Preis eine solche Gitarre zu finden. Entweder müsste ich mehr Geld in die Hand nehmen oder auf eine Westerngitarre umsteigen.

Daher ergeben sich für mich grad 2 Fragen:

1) Ist es wirklich so schwer eine solche Konzertgitarre zu finden? Sollte ich lieber eine im Internet kaufen und auf die persönliche Beratung verzichten?

2) Ist es empfehlenswert auf eine Westerngitarre umzusteigen? Beim Anspielen bin ich mit den dünnen Saiten und dem schmalen Griffbrett überhaupt nicht klar gekommen....

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Frank-vt » 20.11.2016, 14:37

Für mich stellen sich erstmal andere Fragen :
Willst du die Gitarre spielen oder sie irgendwo hinhängen oder hinstellen, wo sie schick aussieht? Ich würde lieber auf Klang und Bespielbarkeit achten, als auf die Farbe, von der du als Spieler eh am Wenigsten siehst. Und gerade bei glänzendem Schwarz wirst du mehr putzen als spielen :P Hinsichtlich der Auswahl dürfte der Händler zudem richtig liegen.
Die nächste Frage wäre, wozu du einen Cutaway brauchst? Spielst du in diesen hohen Lagen? Bei den meisten ist das nämlich nicht der Fall.
Und die meisten Gitarren im unteren bis mittleren Preissegment klingen in den hohen Lagen nicht mehr. Um da was wohlklingend zu bekommen, muss man schon richtig Geld in die Hand nehmen.
Bei Western ist es zudem so, das ein Cut mit einem TA-System einher geht und ich fürchte , das dies bei Konzert nicht viel anders aussieht. Diese TA-Systeme kosten Geld, das ich lieber in die Qualität der Gitarre investieren würde. Zudem sind sie meist nicht viel wert und machen nur Sinn, wenn man auf die Bühne gehen will. Zu Hause braucht man sie eher nicht.
Die Umstellung von Konzert zu Western ist natürlich mit einmal spielen nicht vollzogen, zudem kommt es auch darauf an, wie die Gitarre eingestellt ist, was für Saiten drauf sind etc. Man braucht etwas mehr Kraft, dafür sind z.Bsp. Barre-Griffe auf Grund des im Regelfall schmaleren Griffbretts einfacher zu greifen und man wird mit einem volleren Sound belohnt.
Ob ein Umstieg Sinn macht, hängt für mich vor allem von der/den Musikrichtung(en) ab, die du spielen willst.
Grundsätzlich oder theoretisch kann man auf beiden Gitarren alles spielen :D, aber grob betrachtet ist eine Konzert für Klassik, Flamenco oder ev. Folk besser geeignet und eine Western für Rock/Pop/Country u.a. Wenn man Verschiedenes machen will, dann kommt man auf der Dauer eh nicht mit einer Gitarre aus :D Da geht der Trend zur Zweit-, Dritt- oder X-Gitarre ;) :lol:
Egal, was es für eine ist, würde ich auf eine massive Decke achten und ansonsten auf ordentliche Verarbeitung, Bespielbarkeit und Klang achten und weniger auf die Farbe und Cut.
Bei Western würde ich zu Marken wie Sigma, Cort, Baton Rouge oder Yamaha greifen, bei Konzert habe ich leider keine Ahnung :D
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 20.11.2016, 18:08

Hi
Danke für die Antwort :)

Also die Gitarre soll definitiv gespielt werden. ich denke mir halt, dass es einfach mehr Spaß macht, wenn einem die Gitarre gefällt UND sie sich super anhört :)
Aber kann natürlich auch typisch für einen Anfänger sein, dass dieser zuerst auf das Aussehen der Gitarre achtet :D

Ich habe vor ein Lied zu lernen, das teilweise auf in den hohen Lagen gespielt wird. Aber du hast schon recht, es sind nur einzelne Töne und eher seltener, dass ich die brauche.

Zur Westerngitarre: Steht TA für Tonabnehmer? Braucht man sowas zwingend? Ich spiele einfach nur hobbymäßig und brauch keinen großartigen Schnickschnack.
Ja die Umstellung wird natürlich Zeit in Ansrpuch nehmen. Nur es ist meiner Meinung nach schade, wenn ich mir eine Western kaufe, die sich toll anhört, ich aber nicht vernünftig spielen kann. Deswegen würde ich gerne erstmal paar Wochen auf einer Western 'üben' bevor ich mir so eine kaufe.

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Frank-vt » 20.11.2016, 18:53

Sicher spielt die Optik eine Rolle, aber wenn ich ein schmales Budget habe, muss ich halt Prioritäten setzen und Farbe gibt es halt nicht so viel in der Preisklasse. Und wenn, dann nicht unbedingt von empfehlenswerten Marken. Mein erste Western war eine Ibanez, die es auch in schwarz gab. Mangels Vergleichbarkeit fand ich die zunächst okay, bis ich dann anderes in der Hand hatte (200,- € Baton Rouge R11) und merkte, wie blechig die eigentlich klingt und das sich der Hals wie ein Vorschlaghammer angefühlt hat :D
Töne im 12. o. 14. Bund zu spielen geht normalerweise auch ohne Cut, aber wie gesagt, ob sie noch vernünftig klingen, steht auf einem anderen Blatt. Und richtig, TA steht für Tonabnehmer, den gibt es halt immer mit Cut zusammen. Zum. kenne ich so ad-hoc keine Gitarre in der Klasse (und höher), die einen Cut ohne TA anbietet.
TA braucht man nur für die Bühne (solltest du mal aufnehmen wollen, macht man das per Mikro), zu Hause ist eine Western mehr als laut genug.
Habe z.Bsp erst gestern vor ca. 60 Leuten gespielt, da haben wir nur den Gesang verstärkt, die Western war laut genug. War aber auch ein diszipliniertes Prublikum :lol:
Die Umstellung ist normalerweise nicht zeitaufwendig, die sollte ruck-zuck gehen :D Du kannst ja schon Gitarre spielen, also geht das auch mit einer Western. Du brauchst dich nur an den etwas ehrhöhten Kraftaufwand zu gewöhnen und es muss sich etwas mehr Hornhaut bilden. Das sollte innerhalb von ein paar Tagen erledigt sein ;)
Bei der Gitarre solltest du auf einen flachen Saitenabstand achten, ggf. im Laden ansprechen ob sie das noch optimieren können (kostet aber u.U. ein paar Euro, die aber gut investiert sind). Wenn die Gitarre schlecht eingestellt ist, macht das Spielen keinen Spaß und Finger/Hand schmerzen schneller.
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Andreas Fischer » 20.11.2016, 19:52

Onlinekauf und Beratung schliessen sich doch nicht aus.
Mein Rat schau mal bei Thomann und ruf dort an, die beraten dich auch und schwarze konzertgitarren mit cut gibts dort auch für den Preis. Spielbar sind die dann auch und für die meisten Ohren klingen die auch gut genug.
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 20.11.2016, 21:24

Danke für eure Antworten :)

Ich schaue grad bei Thomann. Die haben echt eine ziemlich große Auswahl :)
Aber es ist echt schwerer als Hosen kaufen....

Bin mir noch unsicher, ob es eine Western- oder Konzertgitarre sein soll

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Andreas Fischer » 20.11.2016, 22:09

Na beides ;-)
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 21.11.2016, 08:52

Beides w#re leiiiider zu teuer :(

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Chavez » 21.11.2016, 10:15

Wenn es nicht absolut unzumutbar ist würde ich mich, an deiner Stelle, auf jeden Fall in einen Laden begeben. Kein Onlinekauf ersetzt das direkte antesten mehrerer Instrumente vor Ort. Wenn ich genau weiß was ich haben will ist Onlinekauf immer eine Option. In jedem anderen Fall würde ich immer in einen Laden fahren. Egal ob 200 oder 2000 €.

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Kevenborstel » 21.11.2016, 11:43

Irgendwie ist der Aspekt "wo die Reise hingehen soll " von dir noch nicht beantwortet. Ist meiner Meinung nach am wichtigsten und vereinfacht die Suche immens.
Also deinen Musikstil / Musikrichtung / Spielstil / etc. analysieren und danach Prioritäten setzen.
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von startom » 21.11.2016, 12:51

Sheldor hat geschrieben:1) Ist es wirklich so schwer eine solche Konzertgitarre zu finden? Sollte ich lieber eine im Internet kaufen und auf die persönliche Beratung verzichten?

Das Problem ist nicht der Preis oder die Farbe, für 250 Euro kriegst du etwas Ordentliches. Das Problem ist der Cutaway, der ist eher unüblich bei Konzertgitarren.

Sheldor hat geschrieben:2) Ist es empfehlenswert auf eine Westerngitarre umzusteigen? Beim Anspielen bin ich mit den dünnen Saiten und dem schmalen Griffbrett überhaupt nicht klar gekommen....


Das ist logisch, weil du dir die Konzertgitarre gewohnt bist. Wie wärs mit einem Mietkauf? Miete eine Westerngitarre für einen Monat, bei Nichtgefallen gibst du sie zurück, beim Kauf wird dir die Miete angerechnet. Den Mietkauf bieten viele kleine lokale Händler an, zumindest bei uns in der Schweiz. Bei manchen gibt es halt Mindestmietdauer von 3 oder 6 Monaten.
Ein Cutaway auf einer Westerngitarre ist viel üblicher als auf Konzertgitarren.

Bei Konzert vs. Nylongitarre entscheidet schlussendlich der Klang und die bevorzugte Spielrichtung. Gewöhnen wirst du dich mit der Zeit sowieso an die unterschiedlichen Masse der Griffbrettbreite und Mensur.
Einfachst gesagt: Je mehr Lagerfeuer, desto Western ;-)
Tom

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von slowmover » 21.11.2016, 18:31

Naja für unter 300 Euro gibt es eine schwarze Takamine Konzertgitarre mit Cut und TA und Stimmgeråt. Der Klang ist bei Nicht-Klassik Musik durchaus akzeptabel. Ob allerdings der Umstieg zur Western nicht sinnvoller ist bleibt unbeantwortet.

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 21.11.2016, 19:56

Danke für eure Antworten :)

Ja ich persönlich finde es auch besser im Laden zu kaufen, aber wir sind auf dem Land echt dünn besiedelt. Und die Seite von Thomann und deren Kundenfreundlichkeit gefallen mir ganz gut.

Ich hoffe, dass ich demnächst die Western von einem Freund austesten kann. Dann seh ich ob ich damit klar komme. Aber ich spiele halt eher Fingerpicking und übe grad Faded.

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Kevenborstel » 21.11.2016, 21:18

Das ist eine hervorragende Idee - testen geht über studieren ()/ - nach einer kurzen Eingewöhnung dürfte die Umstellung kein Problem sein.
Da du jetzt auch mal gesagt hast, was du so spielst
https://www.google.de/search?q=Faded+yo ... e&ie=UTF-8
, wird (müsste) dir eine Western eigentlich besser gefallen.
Vielleicht hast du jetzt durch die Ausleihphase doch noch Zeit, einen Ausflug in einen Laden zu planen.
Der evtl. Umtausch oder Retouren funktioniert bei den Thomännern jedenfalls sehr gut und problemlos.
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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Frank-vt » 22.11.2016, 02:18

Sehe es wie Chavez - wenn man weiß, was man will, kann man online kaufen, habe ich auch schon gemacht (Mikros, Zubehör etc.). Eine Gitarre würde ich aber nicht bei Thomann kaufen. Wie gesagt, Holz ist ein Naturwerkstoff.... Zudem weißt du nicht genau, was es werden soll. Wie willst du Gitarren miteinander vergleichen? Die Soundbeispiele kannst du in die Tonne treten, das ist einfach von zu vielen Faktoren abhängig. Du kannst die Gitarre nicht anfassen, sie anspielen, gegenüber anderen testen. Woher willst du wissen, das die Verkäufer nicht gerade die Auflage bekommen haben, besonders Gitarren einer bestimmten Marke zu verkaufen, weil das Lager voll ist? Dann kaufst du auf Grund der "freundlichen Beratung" (freundlich sind die immer, die wollen schließlich verkaufen) eine Gitarre, findest sie auch gut, aber mangels Vergleichbarkeit weißt du nicht, ob nicht eine andere besser zu dir gepaßt hätte. Thomann hat z.Bsp. keine Sigma, die ich für sehr gut halte.
Wenn bei dir das Angebot spärlich ist, dann ergibt sich vlt. die Gelegenheit mal in eine größere Stadt bzw. Laden zu fahren, um etwas mehr zu testen. Im Regelfall haben die Läden Internetseiten, wo man sich schonmal vorab etwas über das Angebot informieren kann. Weihnachten steht ja auch vor dr Tür, vlt. ist eine Aufstockung des Budgets möglich. :D
Da du eine Gitarre hast, würde ich nichts übers Knie brechen und in Ruhe testen.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von Sheldor » 22.11.2016, 15:32

Kevenborstel hat geschrieben:Das ist eine hervorragende Idee - testen geht über studieren ()/ - nach einer kurzen Eingewöhnung dürfte die Umstellung kein Problem sein.
Da du jetzt auch mal gesagt hast, was du so spielst
https://www.google.de/search?q=Faded+yo ... e&ie=UTF-8
, wird (müsste) dir eine Western eigentlich besser gefallen.
Vielleicht hast du jetzt durch die Ausleihphase doch noch Zeit, einen Ausflug in einen Laden zu planen.
Der evtl. Umtausch oder Retouren funktioniert bei den Thomännern jedenfalls sehr gut und problemlos.


Weswegen ist eine Western dann besser?
Die einzige Erklärung, die ich grad spontan habe wäre, dass ich durch fehlerhaftes Drücken der Saiten benachbarte Saiten abdämpfe, damit diese nicht klingen können. Klingt aber nicht professionell :D

Ich versuche noch in anderen Städten einmal nachzuschauen. Aber ich denke, wenn ich mal die Western von meinem Kumpel anspielen kann, wäre das schonmal ein Riesenschritt :)

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Re: Schwarze Cutaway Konzertgitarre bis 250€/Umstieg auf Westerngitarre

von slowmover » 22.11.2016, 17:00

Sheldor Du bist hier nicht nur gut, sondern mehr oder minder von allen gleich beraten worden. Wenn Dein Schwerpunkt Klassik, Flamenco tec wäre würde kaum jemand eine Western empfehlen. Aber mit Deiner Pop, Rock Orientierung sehen Dich alle eher bei der Western.
Damit eine Konzertgitarre nicht dumpf und muffig klingt, muss man viel mehr in die Tonbildung investieren. Nach dem verlassen der Kuppe muss der Nagel der Saite Glanz verschaffen. Die Stahlsaiten mit den luftigeren Höhen sind da weniger anspruchsvoll. Aber trotz aller Technik kling dieKonzertgitarre halt immer softer und zurückhaltender. Den meisten ist das, was sie aus der Gitarre rausbekommen bei Rock/Pop zu dumpf. Und Techniken wie benden und sliden gehen eigentlich gar nicht. Hammer ons und Pull-offs müssen viel expressiver gespielt werden als auf der Western um das auch zu hören. Selbst ein Vibrato ist viel schwerer.

Wer das trotzdem so hinnimmt, der spielt halt ansonsten viel Klassik, Flamenco und Bossa so wie ich. Für Rock steige ich auf die E-Gitarre um. Aber ich bin da wohl der einzige Exot, der lieber auf der Konzert als der Western spielt.

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