Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

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MarkusG
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Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 16.02.2016, 16:13

Hallo,

letztes Wochenende habe ich meine erste CBG elektrifiziert... mittels eines Qualitätspickups in Form eines 0,20€ Piezoplättchens, und einer Klinkenbuchse. Während das Ding an der heimischen Stereoanlage tatsächlich authentisch klingt, und den rein akustischen Klang recht ordentlich rüber bringt, spukt da im Hinterkopf natürlich auch die Möglichkeit von Effekten rum. Zudem hatte ich mir schon die Anschaffung eines kleinen Amps mit Gitarren- und Mikrofoneingang für sowas wie kleine Gartenfeste etc. überlegt.
Der Stellung des Lautstärkereglers meiner Stereoanlage nach zu urteilen ist mein Piezo-Signal dabei eher schwach (wobei ich keinen Vergleich zu anderen Gitarren habe); um die CBG deutlich hörbar zu machen (gegenüber dem rein akustischen Klang) musste ich den alten 2x60W-Kenwood fast halb aufdrehen, und das entspricht so Pi x Daumen 2xCD-Playerlautstärkereglerstellung bei meinen Hörgewohnheiten. Die CBG ist aber lautstärkenmäßig auch in etwa auf Konzertgitarrenniveau, und das muss erst mal übertönt werden.

Wie sieht's also aus mit meinen Erfordernissen:


1. Besitzt du bereits einen Gitarrenverstärker?
[x] Nein
[ ] Ja, und zwar (Marke, Typ):


2. Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?
[<200 ] Euro


3. Hast du schon mal in einem Gitarrengeschäft ein paar Gitarrenverstärker getestet?
[x ] Nein
[ ] Ja, und zwar (Marke, Typ, falls bekannt):
[ ] Mir hat am besten gefallen (Marke, Typ, falls bekannt):


4. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] blutiger Anfänger
[ x] Amateur mit etwas Erfahrung
[ ] ambitionierter, erfahrener Gitarrist
[ ] Fortgeschrittener Gitarrist


5. Wie lange spielst du schon Gitarre?
[ ] einige Tage/Wochen
[ ] einige Monate so ein halbes jahr
[x ] länger und zwar:
Ich habe vor gut 3 Jahren auf der klassischen angefangen, zu der sich mittlerweile eine Reso und 2 CBGs gesellt haben... und werde vielleicht noch eine Strat dazu sammeln.
Dabei bin ich reiner Autodidakt, könnte also nach über 3 Jahren bestimmt auch besser spielen, wenn ich mir die Zeit für Unterricht nehmen würde

6. Was für Musik beabsichtigst du zu spielen (1= eher mehr, 2 = eher selten)?
[x ] 1 [ ] 2 -> Rock ( [x ] Classic Rock, [ ] Modern Rock)
[ ] 1 [ ] 2 -> Metal ( [ ] Speedmetal, [ ] Hardcore)
[ ] 1 [ ] 2 -> Pop
[ ] 1 [x ] 2 -> Baladen
[x ] 1 [ ] 2 -> Blues
[ ] 1 [ ] 2 -> Soul
[ ] 1 [ ] 2 -> Funk
[ ] 1 [ ] 2 -> Alternative ( [ ] Indi, [ ] Emocore, [ ] Grunge)
[ ] 1 [ ] 2 -> Schlager
[x ] 1 [ ] 2 -> Folk
[ ] 1 [ ] 2 -> Rock ’n’ Roll
[ ] 1 [ ] 2 -> Hip Hop
[ ] 1 [ ] 2 -> Jazz


7. Wo willst du den Gitarrenverstärker benutzen?
[ x] zu Hause und auf kleinen Festen
[ ] im Proberaum
[ ] Live auf der Bühne


8. Wieviel Watt hast du dir vorgestellt?
[ ] Watt
[ x] keine Ahnung


9. Welcher Sound ist dir besonders wichtig?
[ ] Zerr- bzw. Distortion-Sound
[ ] Clean-Sound
[ ] leicht angezerrter Crunch-Sound
hm... jeder?


10. Welchen Verstärker-Typ bevorzugst du?
[ ] Röhrenamp
[ ] Transistoramp
[ ] Modeller
[x ] egal
[ ] keine Ahnung

Ich habe wirklich gar keine Ahnung von Gitarrenverstärkern, ein Umschauen bei Thomann auf dem Website hat bei mir aber diese 2 als derzeitige Favoriten hervorgebracht:

https://www.thomann.de/de/vox_mini5_rhythm_cl.htm

https://www.thomann.de/de/fender_passport_mini.htm

Beim Vox Mini5 finde ich die eingebaute Rhythmusfunktion verlockend, der Fender wirkt auf mich robuster und hat den USB-Anschluss, mit dem er wohl auch als Interface genutzt werden kann. Zudem hat der Fender den Haltebügel, mit dem man das Ding auch nach schräg oben abstrahlend aufstellen kann, und für den Mikroanschluss mehr Möglichkeiten. Der Vox klingt dabei in den Soundfiles m.E. besser, wobei ich darauf nicht wirklich viel gebe.
Kennt jemand von Euch einen der beiden Verstärker? Oder kann jemand andere, bessere Geräte empfehlen?

Schon mal Vielen Dank für die Tips die da bestimmt kommen

Markus ====))
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

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Chavez
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von Chavez » 16.02.2016, 17:40

Hallo Markus

ich könnte noch die THR-Serie von Yamaha empfehlen.
Beim aufgerufenen Budget käme der THR-5 in frage. Durch Batteriebetrieb mobil, an Bord 2 x 8cm Lautsprecher mit einer Leistung von 2 x 5 Watt. Mit einem Mikroeingang kann er aber nicht dienen. Dafür ist er mittels USB-Anschluß als Interface nutzbar und bringt dazu dann auch gleich einen Downloadcode für Cubase AI mit.
https://www.thomann.de/de/yamaha_thr5.htm
Bei mir zuhause habe ich die größere Variante, den THR-10. Die Leistung zum THR-5 ist identisch, jedoch hat dieser noch zusätzlich den USB-Ausgang regelbar angelegt, dazu noch eine Akustik-, Bass- und eine Flatsimulation (meines Wissens nach für ein Keyboard).
Mir waren die Clean und Crunchsounds wichtig und der Amp erfüllt meine Vorstellungen dahingehend völlig.
https://www.thomann.de/de/yamaha_thr10.htm

Das Ei des Kolumbus liefert aber auch Yamaha nicht. Mir ist bislang noch nicht gelungen einen brauchbaren High Gain Sound aus der Kiste zu holen. Das hört sich eher nach 50ccm 2-Taktnähmaschine an.

Vielleicht eine weitere Möglichkeit für dich.

EDIT: Der THR-10 hat dazu noch 5 Speichermöglichkeiten für schnell abrufbare Sounds. Wo hab ich nur meinen Kopf. :?

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MarkusG
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 17.02.2016, 08:31

An den Yamaha THR hatte ich auch schon gedacht, ihn aber wieder wegen des fehlenden Mikrofonkanals verworfen.

50ccm 2-Taktnähmaschinen.... irgendwie habe ich bei diesem Gedanken einen ganz bestimmten Geruch in der Nase, und Erinnerungen an die 70er und frühen 80er kommen wieder hoch.... Das Styling der THRs passt da irgendwie auch ganz gut dazu :)
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von Chavez » 17.02.2016, 08:57

Offtopic: Ja, damals war das Objekt der Begierde eine Kreidler RMC. :)

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von Software-Pirat » 17.02.2016, 11:32

Ich hab den Vorgänger (oder Vorvorgänger) vom Vox Mini5, den DA5 und bin mit ihm vollauf zufrieden. Die Sounds klingen gut, er ist wohnzimmertauglich, kann aber auch deutlich lauter. Für Jamsessions wird er wohl auch reichen. Was will man von einem kleinen Übungs- und Wohnzimmeramp mehr?

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 17.02.2016, 14:54

Genau... hat der DA5 denn auch diesen Rhythmus-Computer, und wenn ja, ist der denn brauchbar? Und der Mikro-Kanal gestattet keine Klangregelung, oder?

Einstweilen Danke für Deine Einschätzung!

Offtopic @ Chavez: Ich war mehr für sowas wie ne Yamaha DT zu begeistern, aber eine Kreidler RMC hatte schon auch was...
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von Software-Pirat » 17.02.2016, 15:21

MarkusG hat geschrieben:Genau... hat der DA5 denn auch diesen Rhythmus-Computer, und wenn ja, ist der denn brauchbar? Und der Mikro-Kanal gestattet keine Klangregelung, oder?


Nein, einen Rhythmus-Computer hat der DA5 nicht. Und der Mikro-Kanal hat auch keine Klangregelung. Es ist halt schon nicht mehr, als ein kleiner Übungsverstärker.

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 04.03.2016, 08:57

Hi,

abschließend hierzu möchte ich nur kurz berichten, dass es nun der Vox Mini5 CL geworden ist. Das entscheidende Kriterium war dabei, dass er wohl einfacher zu bedienen ist. Während man sich bereits nach der Produktbeschreibung und den Bildern beim To-man gut vorstellen kann, wie man das Ding zu bedienen hat, gibt hier der Fender dem Laien ein paar Rätsel mehr auf. Und tatsächlich konnte ich bereits gestern abend, ohne in die Bedienungsanleitung zu blicken, einen ersten Eindruck von den gebotenen Rhythmen, den Effekten und den Verstärkermodellen bekommen, obwohl ich noch nie einen Gitarrenverstärker bedient hatte.
Das Gerät erscheint in echt etwas "wertiger" als es beim To-man rüber kommt. Und es ist laut.... der Pegel meiner einfachen Piezoscheibe scheint wahrlich nicht zu niedrig zu sein. Zu der späten Stunde des Ausprobierens war ich froh, erstmal nur die 0,1 und 1,5W-Stellung des Wahlschalters ausprobiert zu haben.
Im Moment bin ich auf jeden Fall mal glücklich über meinen ersten Brüllwürfel, der zunächst nur die Klänge die mittels eines einfachen Stückes Holz mit 3 Saiten erzeugt werden wiedergeben darf. Da ist jedenfalls Luft für mehr.

Danke für Euren Input.
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von korgli » 04.03.2016, 10:23

Hi
Sorry - Schade dass ich den Thread nicht früher entdeckt habe.
Ich empfehle da immer gern ein Aktiv Monitor. Qualität ausreichend - Halt Budget.
Bei Akkustik Gitarre und Mikrofon - Also 2 Kanälen - ganz gut.

Das da:
https://www.thomann.de/de/the_box_ma100.htm
Für das Geld ist viel dabei bei ercht gutem Sound.

Übr. wird das Piezzo-Blättchen gerne belächelt. Dabei ist das echt nicht schlecht.

Danke auch für die Rückmeldung.

fredy

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 08.03.2016, 12:24

Hi,

den Aktivmonitor hätte ich wohl wegen des Erfordernisses einer Netzstromversorgung nicht angeschafft.

Mittlerweile habe ich ein wenig mit den Verstärkermodellen und Effekten rumgespielt, und dem Rhythmuscomputer ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Was bislang gar nicht geklappt hat ist das Ausprobieren des Mikrofonkanals. Mein Clip-on-Billigmikro vom PC hatte zunächst gar kein Signal erzeugt. Nachdem es auch am PC bei der anschließenden Überprüfung fast nichts gemacht hatte, habe ich es mal auseinander genommen, ein wenig mit dem Multimeter dran gemessen, und dann gab's wenigstens wieder Knacken oder Klopfen wieder. Das Ding ist wohl kaputt.
Ein Ersatz brachte aber auch kein anderes Resultat am Vox-Mikrokanal zustande, obwohl das neue Kleinmikro am PC noch funktioniert "1... 2.... test... test").
Ich vermute mal, dass das an der Impedanz der kleinen Dinger liegt :_::_: Die ist beim ersten Clipmikro bei (gemessen) ca. 1,1kOhm, beim zweiten (angegeben) bei 2,2kOhm. Oder liegt's am Stereostecker? Oder am Adapter (Klinke 3,5mm auf 6,3mm, tut aber auch an zB der Stereoanlage)?
Prinzipiell arbeitet der Mikrokanal am Vox, zumindest wenn ich meine Piezo-CBG dort anschließe.

Ausserdem brummt der kleine Vox etwas, besonders bei den "lauteren" Modellen. Ich vermute mal, dass das zum einen systembedingt ist, zum anderen an meinen Einfachstsignalaufnehmern liegt.

Wer kennt sich aus?
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von korgli » 08.03.2016, 14:20

Hi
Ok das mit dem Netz- oder lieber Batteriebetrieb hab ich wohl überlesen :-)
Naja - zuviel darf man halt nicht erwarten von so kleinen Brüllwürfel.
Brummen allerdings darf nicht sein. Da ist irgendein Fehler in der Verkabelung - oder brummt er schon ohne Kabel eingesteckt ?
Mikro - Stereo Stecker sind wohl ein Problem und geht normal nicht bei einem Monoeingang. Wobei man die genaue Belegung wissen müsste.
Gibt aber Adapter von Stereo auf Mono.
Da Würde ich aber gleich ein einigermassen Mikro kaufen. Denn die PC Dinger sind echt nix, sorry.
Für was genau willst du es denn ? - Ansteckmik ?? usw ? Budget ?
Meist brauchen diese kleinen Dinger auch eine Speisung. Aber ohne Infos was genau das ist, wäre es Kristallkugelgucken...

fredy

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 08.03.2016, 15:58

Hi Fredy,

das dachte ich mir schon, dass der Mikro-Stereostecker die Wurzel allen Übels sein könnte; irgendwie scheinen Mikrokabel von XLR auf Klinke immer ne Monoklinke zu haben, und das wohl aus gutem Grund.
Prinzipiell habe ich mittelfristig vor, mit Hilfe des kleinen Brüllwürfels Garagenhof- und Gartenfeste mit den Nachbarn zu beschallen. Da das einzige Mikro das ich zu Hause rumliegen habe ein Ansteckmikro (eben mit jener Stereo-Miniklinke) ist, wollte ich den Mikrokanal meiner Neuanschaffung erst mal damit antesten, leider ohne Ergebnis. Prinzipiell finde ich an so einem Clip-Mikro praktisch, dass man keinen Mikroständer braucht, den der eifrige Jugendfeuerwehrmann aus der Nachbarschaft umfahren kann. Ich denke aber, dass um der Qualität willen ein anderes, besseres Mikro angebracht wäre. Das darf dann aber gerne weniger als der Vox-Brüllwürfel kosten. All das ist wegen der Güte des Verstärkers und seines Klinken-Mikroeingangs sicher eh ein Kompromiss. Gibt's denn auch brauchbare Ansteckmikros, so unter 100€? Diese HinterdemOhrBügelundMikrogalgenDinger, die man bei manchen Konzerten sieht sind da bestimmt kostspieliger.... und haben ja auch den Kopfhörermonitor dabei, den ich nicht brauche.

Das Brummen... tritt in deutlicher Form nur bei den "rockigeren" Verstärkermodellen auf, und dann auch ohne Kabel. Wenn ich was klimper, dann nimmt man es nicht mehr war. Ist also nicht sonderlich laut. Das ist mehr so ein Brummen wie man es bei Marty McFlies Verstärkertest hört, bevor er den Riesenlautsprecher wegbläst (siehe Back to the Future), klingt also nach Strom & Kraft. Vielleicht gehört das so.
Edit: Tatsächlich brummt gar nichts, wenn nichts eingesteckt ist. Das Brummen bei einigen Modellen muss also an meinem Qualitäts-Piezo mit Kabelreste-Verkabelung liegen.
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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von Sunburst » 08.03.2016, 21:31

Das Brummen klingt für mich normal. Bei einem "rockigen" Verstärker ist das Gain-Level, also die Vorverstärkung höher. Das führt dazu, dass auch Nebengeräusche mit verstärkt werden. Der Tonabnehmer, vielleicht auch das Kabel, sammeln allerlei Streustrahlung auf. Bei hoher Vorverstärkung brummt es dann ein bisschen. ;)

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von korgli » 09.03.2016, 11:00

hi
Naja leichtes Brummen OHNE Kabel ist sicher normal - aber störend dürfte es nicht sein (ohne Kabel)
MIT Kabel (eingesteckt) kann es schon Einstreuungen geben - Je nach Qualität des Kabels.

Ein Ansteck Mikro wird sicher nicht wirklich eine gute Verstärkung bieten.
Aber kommt sicher drauf an, wie laut du brauchst. Und wo du so spielen willst.
Nicht umsonst geht man nahe ans Mikrofon. (Rückkopplungen)
Unter 100.- hmmmm -
https://www.thomann.de/de/search_dir.htm ... steckmikro

oder
https://www.thomann.de/de/headset_mikrofone.html

Ist halt immer so ne Sache mit Preis / Leistung.
Und eben - wo spielt man - wie laut braucht man es - Qualität usw.
Vielleicht müsstest du das mal erst erwähnen - dann kann man Besser "beraten"

fredy

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 09.03.2016, 11:24

Hi Fredy,

die Liste vom 1. Link hatte ich auch schon, wohl mit denselben Suchkriterien, gefunden. Wie Du schon angedeutet hattest, brauchen die kleinen Dinger wohl oft eine Phantomspeisung o.ä. und anscheinend bekommt man für's gleiche Geld bei "normalen" Mikros mehr.
Zu meinen Anforderungen:
Das Ding soll am neuen Vox Mini5 betrieben werden, Studioqualität ist also nicht erforderlich. Wenn's aber gleich klirrt, dann wäre das doof. Zur Lautstärke: Am Vox soll gleichzeitig eine CBG angeschlossen werden (eben die mit dem Piezoplättchen), beides soll in einer Gruppe von ca. 10 Leuten Outdoor hörbar sein; der Vox liefert dazu bis zu 5Watt. Alternativ zur CBG soll der Gesang gegen eine (dann wohl eher unverstärkte) Resonatorgitarre (Gretsch Alligator) hörbar sein, gegen die sich meine Stimme unverstärkt nur eher mühsam durchsetzt.
Sowohl was meine Gitarrenkünste, als auch was meine Gesangskünste anbelangt bin ich recht weit von dem weg, was einen öffentlichen Bühnenauftritt rechtfertigen würde. Da das mutmassliche Zielpublikum aber mehr so auf Wiesenhits 2008-2015 steht, und bieraffin ist, ist das auch schon egal.
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Gruss Markus

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von korgli » 09.03.2016, 12:05

Hi
5W ist halt schon sehr sehr wenig.
Resonator kann laut werden :-)
Nimm halt ein Dynamisches Mik (eben wegen Phantom-Speisung) und einen günstigen mik Ständer.
https://www.thomann.de/de/tbone_mb55.htm
https://www.thomann.de/de/millenium_ms20 ... r_158894_0
Ist zwar alles im unteren Niveau, aber wenn du nicht mehr brauchst...
Kannst auch überlegen bisschen mehr auszulegen für "später"

Auf jeden Fall find ich gut, wenn du anfängst. Denn nur so kannst viel lernen dabei.
Man kann auch sagen - 2x gekauft ist teuer - mag sein - aber wenn man nicht mehr braucht langt sowas schon mal.
Letztendlich ausprobieren - passt es - ok - ansonsten weiter sparen.

fredy

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Re: Mobiler Verstärker-Tausendsassa gesucht

Erstellt: von MarkusG » 14.03.2016, 22:47

Nabend,

mein elektrifiziertes Duo steht so nun stylisch im "Musikzimmer":

ChocBGVox01.jpg
ChocBGVox01.jpg (250.71 KiB) 496 mal betrachtet


und klingt dabei (auf AC30TB) grob gespielt so:

https://soundcloud.com/markusg01/chocbgrock02mp3/s-VRjIP

Dabei ist für zu Hause bereits die reduzierte Leistung von nominell 1,5W ohrenbetäubend laut.

Zwecks des Mikros werde ich wohl eher ein wenig mehr anlegen... es muss ja nicht immer minimalistisch sein.
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