Seagull oder eine Neue Lakewood ?

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Yogi_Baer
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Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Yogi_Baer » 26.10.2015, 16:58

Hallo ,
Nach 5 Jahren Blues und Jazz suche ich eine neue Herausforderung. Da im Musikladen mein Gehirn voller lauter schönen Gitarren sich ab und zu ausschaltet , möchte ich diesmal besser vorbereitet sein.
So folgendes ,möchte mein Fingerpicking ( Ulli Bögenhausen , Reinhard May )deutlich verbessern und da mal richtig einsteigen. Zur Zeit spiele ich eine Seagull Maritim Mini Jumbo ohne Tonabnehmer. Nun möchte ich aber gerne einen . Da ich mit einer Lakewood liebäuge die aber gute 2000.-€ kostet und ich mir nicht sicher bin ob die Gitarre wirklich besser klingt und sich besser spielt. Wer kann dazu was sagen und hat Erfahrung mit beiden Gitarren. Wenn ich das Tonabnehmer System abziehe kostet die die ja rund 1600.-€ . Meine Seagull hab ich für knapp 900.-€ gekauft. Jetzt heißt es nachrüsten was bestimmt so 400 .- 500 .-€ kostet . Darum vorab mal die Frage ,was wäre denn eine gute Entscheidung ?
Danke mal schon im voraus
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Frank-vt
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Frank-vt » 26.10.2015, 21:15

Die Frage wäre erstmal, für was du den TA brauchst. Möchtest du auf die Bühne gehen? Wenn ja, wäre mir da eine 2k€-Gitarre zu schade.
Da würde ich eher eine robuste, preiswerte Gitarre nehmen und ein TA-System nachrüsten (die verbauten unter 1k€-Gitarren sind meistens nicht der Kracher).
Oder willst du Aufnehmen? Dann laß die Finger von einem TA, die klingen bei Direktabnahme über ein Interface im Regelfall ziemlich Sch... (eigene und fremde Erfahrungen). Für einfache Aufnahmen kann ich sowas wie das Zoom H2n empfehlen, das macht durchaus akzeptable Aufnahmen, gerade wenn man Gesang und Gitarre gleichzeitig aufnehmen will.
Wenn die Ansprüche höher sind, dann kommt schnell ein erklecklicher Betrag zusammen, wenn man sich vernünftige Technik anschaffen will.. Bessere Aufnahmen macht man mit einem Kondensatormikrophon (Großmembran falls nur eins benötigt wird, ansonsten besser ein Großmembran für Gesang und zwei Kleinmembran (üblicherweise vor Schalloch und Steg positioniert) für die Gitarre. Großmembran aus meiner Sicht ab knapp 200,- für bessere - nach oben offen :D Desweiteren brauchst ein Interface (z.Bsp. Focusrite, Steinberg) mit möglichst nicht nur einem Eingang und Phantomspeisung.
Und eine Software zum Bearbeiten. Kostenlos sind z.Bsp. Audiacity oder Reaper, aber meine Tochter ist mit beiden nicht glücklich geworden und nutzt jetzt die Basisversion von Cubase (um 100,-, aber bei manchen Steinberg-Interface mit dabei).
Das sind zum Großteil Sachen, die ich seinerzeit nach Recherche angeschafft habe, nachdem meine Tochter den Wunsch nach Aufnahmen geäußert hat :D Ich selbst nutze für meine bescheidenen Versuche das Zoom. Ist wesentlich einfacher im Handling, man schiebt nach der Aufnahme einfach die SD-Karte in den Rechner ;)

PS: Ob eine Lakewood besser klingt als die Seagull, ist letztendlich Geschmackssache.
Der teurere Preis bedingt das nicht unbedingt. Habe schon Taylor und Takamine für ü2000 in der Hand gehabt und fand sie schrecklich. Kann auch Seagull nichts abgewinnen und finde Lakewood nicht schlecht, aber würde mir keine kaufen, weil ich Martin-affin bin. Die bieten für mich (bis auf die Mahagony-Decken) einfach das, was ich mir von einer Gitarre wünsche. Aber - wie gesagt - jeder Geschmack ist anders.
Bei einer derartigen Investition würde ich mir ohnehin ausreichend Zeit nehmen und mich quer durch die Preisklasse bis 3K€ spielen. Und wenn es zur Endauswahl kommt, dann auch vorspielen lassen, da sich dadurch nochmal ein anderes Klangbild ergibt. Letztendlich muß dir die Gitarre gefallen und niemand anderem.
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Yogi_Baer
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Yogi_Baer » 27.10.2015, 19:59

Hi Frank,
danke vielleicht unterliege ich auch einfach einem Denkfehler . Beim Picking mit den Fingerkuppen ist mir der Ton einfach oft zu leise und etwas dumpf . ( ein bisschen Hörgeschädigt) . Dachte daher ein Tonabnehmer das paßt dann besser.
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Frank-vt
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Frank-vt » 28.10.2015, 07:58

Der Tonabnehmer gibt aber nur bedingt den akustischen Klang wieder. Dazu brauchst du dann auch wieder einen Akustik-Verstärker, die ihrerseits - wenn du auch hier etwas vernünftiges haben willst - nicht ganz billig sind.
Empfinde den Klang der Seagulls bislang generell als dumpf, was aber wahrscheinlich so gewollt ist und an den Materialien liegt.
Würde vorab irgendwelcher Einbauten erstmal mit den Saiten experimentieren. Weiß ja nicht, welche Sorte und Stärke du drauf hast.
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2015, 09:52

Yogi_Baer hat geschrieben:... Beim Picking mit den Fingerkuppen ist mir der Ton einfach oft zu leise und etwas dumpf...

Das sollte so normal sein. Deshalb "picken" einige mit den Fingernägeln und oder Fingerpicks.
Ich habe mir extra die Nägel etwas wachsen lassen, aber nur soweit, dass, ich wenn ich möchte auch noch mit den Fingerkuppen zupfen kann.
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Ratatosk
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Ratatosk » 28.10.2015, 14:28

Frank-vt hat geschrieben:Empfinde den Klang der Seagulls bislang generell als dumpf, was aber wahrscheinlich so gewollt ist und an den Materialien liegt.


Sag mal woher beziehst Du diese Weisheit? Ein dumpfer Klang ist von Seagull gewollt? Die Materialien? Du bist ja eh etwas ich sag mal einseitig geprägt von Martin aber sowas einfach in den Raum zu stellen finde ich schon echt was drüber.

Meine Seagull hat nen Ahornkorpus und ne Fichtendecke - das klingt in Kombination alles andere als dumpf! Wenn Du die S6 meinst, dann würde ich Dir teilweise Recht geben. Die hat ne Zederndecke die mit den falschen oder alten Saiten auch schon mal muffig klingt, das ist mir auch schon untergekommen. Allerdings hatte ich auch schon ne S6 die wunderschön gesungen hat in der etwas dunkleren Färbung, die mich total begeistert hat. Aber Seagull hat ja wirklich auch andere Gitarren im Angebot, daher ist Deine Aussage absolut pauschal und würde ich so mal in ein "Schubladendenken" und "Palavern" einsortieren.

Zum Fragesteller: Probier alles aus was Dir in die Finger kommt und bilde Dir selbst eine Meinung. Alles andere ist wirklich nicht objektiv.

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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2015, 16:15

Ratatosk hat geschrieben:Sag mal woher beziehst Du diese Weisheit?

Auf mich wirkt dass mit seinen Weisheiten immer so, als hätte er "das mal irgendwo" gelesen und plappert das stur nach. Oder eben das was andere nachgeplappert haben.
Das sind diese Internetgerüchte die von einer bestimmten Spezies verbreitet werden. Irgendwer schrieb mal was wovon er "glaubte das sei so", ohne zu wissen ob es stimmt und andere plapperten das nach, weil sie auch mal was "kluges sagen wollten". Diese Gerüchte haben weder Hand noch Fuß und sind auch nicht durch eigene Erfahrungen entstanden.
"Ibanez baut keine vernünftigen Akustikgitarren", "Fender auch nicht", Seagull klingen (und das auch noch gewollt) dumpf, etc ... ohjee. "Schubladen denken" damit beschreibst du es gut, wobei viel eigenes denken bei diesen Aussagen meist nicht dabei ist.

Seagull = dumpf?
Da würde ich all meine Gitarren gegen eine Martin wetten, dass das nicht so ist
Und (da wette ich gegen eine zweite Martin) erst recht nicht so gewollt ist. ;-)

Gegen eine dritte Martin wette ich, dass es ganz normal ist, dass (weiche) Fingerkuppen dumpfer klingen, und zwar auf jeder Gitarre, als Fingerkuppen mit Hornhaut, Nägel oder Plecks.

Also wer wettet 3 Martins gegen meine Harley Bentons, Fender, Ibanez und co? ;-)
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Yogi_Baer » 28.10.2015, 17:57

Huhu,
schön ich hab das mir schon fast gedacht ,das dass halt eher an der Fingerkuppen liegt . So Fingerpicks aus Metall oder Plastik möchte ich nicht. Da würde ich mich ja schon wieder in eine Art von Abhängigkeit begeben .Sorry klappt heute nicht hab meine Hilfsmittel nicht dabei. Vielleicht mach ich einen Versuch ,meine Fingernägel wachsen zulassen und vielleicht eine gute Nylon zu kaufen. Derweil übe ich mal weiter auf meiner Flamenca. Danke für die Infos . Wenn ich mit Plec spiele dann hab ich auf meiner Seagull ja einen schönen Ton. Nur mit den Fingerkuppen kommt halt auf den Melodiesaiten nicht viel.
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2015, 19:40

Es reicht schon ein wenig Fingernagel so dass du die Saite zwar mit den Fingerkuppen berührst dann aber beim "picken" letztendlich kurz mit dem Nagel "dran hängenbleibst". Die Nägel müssen nicht so lang sein wie bei manchen zu sehen. Die haben sicher einen guten Grund die so lang wachsen zu lassen aber es reicht auch ein bisschen mehr Länge als normal um den Nagel schon nutzen zu können.
Das gute dabei, du kannst immer noch nur mit der Kuppe spielen.
Ich habe die Wahl meine weiche Kuppe zu nutzen, das kleine bisschen Hornhaut an der Spitze der Kuppe oder den Nagel, das kombiniert mit verschieden hartem Picking ergibt mehr als genug Möglichkeiten.
An Fingerpicks habe ich mich auch noch nicht gewöhnen können aber ein Daumenpleck habe ich gerne griffbreit, alles eine Frage der Gewohnheit.
Mal so nebenbei bemerkt, ich habe mir vorgestern meinen ersten Nagellack gekauft, einen zum härten der Nägel.
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Yogi_Baer » 28.10.2015, 20:03

"Lächel" an sowas hab ich auch schon gedacht ,aber Stahlsaiten bleiben nun mal Stahlsaiten . Auf jeden Fall möchte ich mich da vertiefen , nette und schöne Lieder zu lernen. So sehr mir auch Blues und Jazz gefällt ohne Band und immer nur mit Backingtracks zu spielen macht auf die Dauer auch keinen Spaß.
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2015, 21:07

???
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Frank-vt » 28.10.2015, 23:04

Meine sicher subjektiven Ansichten beziehe ich aus meinen eigenen Erfahrungen. Wenn etwas nicht von mir stammt, weise ich im Regelfall darauf hin.
Es ist so, das ich seit mehreren Jahren in jedem Gitarrenladen, in den ich komme, Gitarren in die Hand nehme, sie anspiele und mir einen Eindruck verschaffe. Zudem habe ich ein paar besessen und mein Schwiegersohn hat auch noch ein paar rumstehen. Sicher bin ich Martin-affin, daraus habe ich auch noch nie einen Hehl gemacht. Aber deswegen empfehle ich noch lange nicht jedem eine Martin. Oder stand da oben irgendwas von?? Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und meiner muß nicht geteilt werden.
Mir gefallen halt manche Gitarren nicht, wie z.Bsp. die bisher angespielten Zeder- (wozu die 3 Seagulls zählten, was ich sicher mehr hätte herausstellen sollen und nicht so pauschalieren) und Mahagony-Decken (auch die von Martin nicht).
Herr Fischer hat - wie sich in einem anderen Thread offenbart hat - diese Erfahrungen nicht, sondern nur die aus irgendwelchen Thomann-Bestellungen, aber maßt sich an, anderen "Nachplappern" zu unterstellen, nur weil er selber keine Ahnung hat.
Zudem hat er es sich verbeten, das ich seine Beiträge kommentiere, aber maßt sich auch hier an, seine beschränkten Ansichten weiter zu meinen Beiträgen zu äußern. Im Allgemeinen überlese ich das, weil ich mich nicht auf das Niveau herab begeben möchte, aber es reicht!

Nochmal: Ich gebe meine Ansichten/Empfindungen wieder, die ich mir selbst gebildet habe und nicht aus Online-Katalogen beziehe. Wem die nicht gefallen, kann sie gerne überlesen.

Und zum Thema: Die Saiten hatte ich schon angesprochen. Wenn sie älter sind, kann es eine Rolle spielen, aber auch die Art. Nehme selbst nach längerem Probieren John Pearse, die aber warm/dunkel klingen.
Bei der Seagull würde ich mal Elixier probieren, die heller sind. Oder wenn nur 11-er drauf sind, mal 12-er testen.
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Re: Seagull oder eine Neue Lakewood ?

Erstellt: von Ratatosk » 29.10.2015, 09:43

Frank-vt hat geschrieben:wie z.Bsp. die bisher angespielten Zeder- (wozu die 3 Seagulls zählten, was ich sicher mehr hätte herausstellen sollen und nicht so pauschalieren) und Mahagony-Decken (auch die von Martin nicht).


Ja, hättest Du absolut machen sollen. Du stehst nicht auf Zederndecken generell, Du spielst dann drei Zederndecken von Seagull und die gefallen Dir nicht - Du schlussfolgerst dass Seagull generell nur dumpf klingende Gitarren baut und vor allem bauen will (!). Sorry, aber wenn Du Dir so Deine Meinung generell zu Dingen bildest, dann sind Deine Horizonte nicht sehr weit.

Und zu der Gitarre des Threaderstellers: Ich kenne jetzt nicht seine individuelle Gitarre aber die Seagull maritime Mini jumbo hatte ich mehrfach in der Hand, wenn auch nur im Laden. Die hat wenn ich mich erinnere einen Mahagonie-Korpus und eine Fichtendecke. Ich fand den Klang durchaus ansprechend. Ich würde die Gitarre so wie ich sie erinnere nicht als dumpf bezeichnen, auch nicht im Diskant. Ich fand die sehr ausgeglichen. Ich denke es liegt in diesem Fall vielleicht an der Zupftechnik. Von Haus aus dürfte die Seagull eigentlich alles mitbringen auch im Fingerstyle zu bestehen.
Andere Saiten für andere Musikrichtungen auszuprobieren ist immer eine gute Idee. Die hier vorgeschlagenen Elixier-Saiten finde ich scheußlich. Klingen steril und kaum lebendig. ABER das ist halt mein Empfinden und es kann sein dass bei Dir die Saiten wahre Begeisterungsstürme entfachen. Wenn ich Saiten empfehlen würde, dann wären das diese: https://www.thomann.de/de/thomastik_ac111.htm sind aber 11'er. Aber wenn die nicht heller klingen im Diskant...
Ich spiele meistens die 12'er aber ich strumme derzeit auch wieder viel mehr.

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