Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

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everyBlues
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Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 12.08.2015, 00:07

Ich weiß nicht ob Ihr diese Site schon kennt. Aber ich finde das recht interessant.
Besonders das unter Punkt 9 zu lesene, dürfte für alle Transen "Hasser" ;) interessant sein.

Zumindest bestätigt es meine Beobachtungen ( bzw. Hören). Ich hab nämlich auch schon Röhren gespielt die ich einfach nicht so dolle fand, wärend im Vergleich eine Transe besser, harmonischer, weicher, runder getönt hat. Auch kenne ich Transen die ganz weich und langsam in die Zerre gehen. Alles das was man eigentlich Röhren nachsagt.

Ein Overdrive ( kein Distortion!) kann man mit vielen Transen auch leichter, in geringen lautstärken, erzeugen als mit einer Röhre.
Unter einer typische Vintage Röhrenzerre, verstehe ich nämlich ein Overdrive ( mag aber jeder anders sehen). Soll heißen, eine Endstufensättigung. Genau solch eine Zerre eben, habe ich gerade bei Zimmerlautstärke oft mit Transen hinbekommen. Und sogar mit billigen. Ich spreche von reinen Transen, nicht von Modelling-Amps.

Die alten Transen, von früher, die wahren aber wirklich grässlich, harsch, kalt usw......."Früher war alles besser" stimmt halt nicht immer :D

Nun aber mal der Link ;) :

http://www.elektronikinfo.de/strom/roeh ... htm#Klang1

Mir selber fehlt es allerdings an dem technischen Fachwissen, um Erklärungen für das "Warum und Wieso" abgeben zu können. Interessant finde ich auch die Grafiken.
Ich kann nur spielen und hören.

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Phuehue
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Phuehue » 12.08.2015, 08:22

Auch ohne mich durch den Link gelesen zu haben: ich geb dir vollkommen recht!

Ich bin zwar bekennender Röhren-Amp Fan, aber das liegt wohl auch sehr an "Nostalgie" :D Ich bin davon überzeugt, dass ich in einem Blind-Test wohl diverse Transen auch sehr geil finden würde, aber für mich ist ein Röhren-Amp so bissel wie Oldtimer fahren. Auch wenn ich regelmässig fluche, wenn ich nach einem Gig meinen 40kg Amp in seinem Case in den Proberaum wuchten muss, gehört für mich das Brutzeln, die Wärme des Amps etc. einfach dazu. Rational? Nö. Emotional? In jedem Fall! :D

Drum: ich hüte mich davor, mich in Argumentationskriege von wegen "was klingt geiler" zu stürzen! Meine Devise ist: Qualität muss es sein! Egal ob bei Röhre oder Transe! (Oder Gitarre, oder Saiten, oder Kabel, oder... ) Danach isset einfach nur subjektive Empfindung.

Nichtsdestotrotz hab ich mich erneut in einen Two-Rock-Amp verliebt (natürlich Röhre :lol: ) Der Sound ist einfach einmalig. Einmalig aber deswegen, weil er einfach so gebaut ist, wie er gebaut ist. Gibt's bessere / schönere Sounds? Für mich nicht! Für andere? Sicher :D

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phunky
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von phunky » 12.08.2015, 08:51

Schwierig und ein Thema das gern zu Streit führt.

Ich finde generell, dass die übersteuerte Röhrenvorstufe total überschätzt wird. Das kann man in der Tat auch anders hinkriegen. Ich mach das auch, meine Röhrenamps spiele ich eigentlich nur clean, bzw. an der Grenze zum "aufbrechen", den Rest hol ich mir aus Pedalen.

Hingegen finde ich, dass die Röhrenendstufe eher unterschätzt wird. Eine Röhrenendstufe macht anders/dynamischer laut als eine Transistorendstufe. Ich denke deshalb ist das Röhrenkonzept auch im HiFi-Bereich noch nicht ausgestorben. Denen geht es ja auch nicht um Verzerrung.

Ein Röhrenverstärker reagiert in meinen Augen auch anders als ein Transistorverstärker. Das Spielgefühl ist direkter. Aber ob man das auf Zimmerlautstärke alles so hören kann? Eher nicht. Ob man den Unterschied über die PA hören kann? Schon gar nicht. Ich glaube da geht es um das Komfortgefühl des Gitarristen. Was man aber auch nicht unterschätzen sollte.

Ich hab neulich mal ein bisschen nach Amps geschaut und mir ist der DV Mark Jazz Mini über den Weg gelaufen. Ein brillianter Cleansound, wie man ihn selten hört. Leider aber eben auch nur das. Hausgemacht übersteuert da gar nichts und mit Overdrive/Distorsionpedal hört er sich nicht gut an. Zumindest schlechter als das mein kleiner 2W-Röhrenverstärker tut. Von daher ist der schon ziemlich unflexibel und im Geschäft verblieben.

Bei heimischer Anwendung ist das Problem des miesen Sounds, meiner Meinung nach auch eher im Lautsprecher zu suchen als im Amp. Die meisten 10"-12"er klingen bei Zimmerlautstärke (also dem was ich drunter verstehe) einfach nicht gut. Die muss man schon ein bisschen lauter betreiben.

Falls irgendjemand einen kleinen Transistoramp kennt, ohne Schnick-Schnack, gut transportabel, laut genug zum Jammen, der auch noch mit Pedalen gut klar kommt, insbesondere OD/Distorsion, ich wäre für Hinweise dankbar.

Ach ja, wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema interessieren mich allerdings Null. Es geht hier um Musik, da höre ich auf meine eigenen Ohren und mein eigenes Gefühl. Es ist mir dabei hingegen völlig egal ob wieder mal irgendein Physikstudent versucht eine These zu beweisen oder zu widerlegen. Das ist in meinen Augen eh der falsche Ansatz.

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howdy71
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von howdy71 » 12.08.2015, 09:25

Tatsächlich schwieriges Thema.
Inzwischen bin ich von dem Trip ab zu Hause, und nur da spiele ich eigentlich, einen kleinen Röhrenverstärker haben zu wollen. Ich habe da viel ausprobiert mit Blackstar HT-5, Tubemeister 5 usw. Alles wirklich gute Amps, aber ich finde die klingen erst ab einer bestimmten Lautstärke wirklich gut, und die ist leider nicht Nachbarkompatibel!

Vor einiger Zeit bin ich dann beim Blackstar ID 30 hängengeblieben, einen Modellingtranse, welche aber richtig gut klingt, das auch in kleinen Lautstärken, mit einem sehr guten Kopfhörerausgang. Für meine Zwecke perfekt!
Pedale gehen mit dem mangelns Effektlookp allerdings nur begrenzt!

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Software-Pirat
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Software-Pirat » 12.08.2015, 15:19

Also, es gibt gute Transistor-Amps und schlechte Röhrenamps. Und umgekehrt natürlich. Sache ist, das Röhrenamps halt gewissermaßen der Standard ist und eigentlich richtet sich die Transistortechnik ja auch nach den Röhrentechnik, zumindest bei Gitarrenverstärkern. Daher kommt wahrscheinlich auch die Meinung, daß Röhrenamps besser sind. Ich persönlich glaube, daß im Endefekt ein Röhrenverstärker tatsächlich (noch) ein Quäntchen besser sein kann, als ein Transistoramp, aber ob das relevant ist, ist eine andere Frage. Dafür haben Transistoramps andere Qualitäten. Fazit: Es gibt auch Transistoramps die mehr als einen Blick wert sind, vor allem für Anfänger, Heimmusiker oder solche mit etwas schmaleren Geldbeutel.

Modellingamps würde ich mal außen vor lassen, weil die Technik doch schon etwas anderes ist.

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Yogi_Baer
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Yogi_Baer » 12.08.2015, 16:27

Hallo,
mal meinen Senf dazu gebe ,da ich gerade vom Test zurück komme. Angespielt Roland Cube Blues Artist , clean Ok im Crunch Kanal sehr lautes Grundrauschen .Würde sagen für 800.-€ kann der nicht mehr als der Cube30X höchstens etwas lauter. Vox 120+ die ganze Kiste Knistert und rauscht. Fender Princton und Rewerb angespielt Ton schon etwas besser aber auch lautes Rauschen. So blieb die Kohle in der Tasche .Vielleicht hat jemand noch einen Tipp - kein Rauschen schöner Klang nicht metallisch hart. Für Blues und Jazz .
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 12.08.2015, 17:05

Phuehue hat geschrieben:,

Ich bin zwar bekennender Röhren-Amp Fan, aber das liegt wohl auch sehr an "Nostalgie" :D Ich bin davon überzeugt, dass ich in einem Blind-Test wohl diverse Transen auch sehr geil finden würde, aber für mich ist ein Röhren-Amp so bissel wie Oldtimer fahren. ,


Jo kann ich verstehen. Ich habe ja auch beides, Röhre und Transe. Wobei ich momentan lieber über eine kleine Transe spiele.
Bei mir ist es aber mit dem Digitalen Modelling- Amps genauso, wie bei dir mit Transen. Vintage-Ton, Blues und Jazz.... und modernes digitales Modelling ? Die beiden Sachen bekomme ich im Kopf nicht zusammen. Ich bekomme das nicht gebacken :D.
Und ich denke das digitales etwas "ausbremst". Weniger spritzig, weniger Druck usw....

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 12.08.2015, 17:34

phunky hat geschrieben:,

Ein Röhrenverstärker reagiert in meinen Augen auch anders als ein Transistorverstärker.

Jein,,, ja hm.... Es gibt schon transen, die sehr gut auf das Volumenpoti reagieren. Und genauso auch auf den Anschlag. Und leise.

phunky hat geschrieben:,
Bei heimischer Anwendung ist das Problem des miesen Sounds, meiner Meinung nach auch eher im Lautsprecher zu suchen als im Amp. Die meisten 10"-12"er klingen bei Zimmerlautstärke (also dem was ich drunter verstehe) einfach nicht gut. Die muss man schon ein bisschen lauter betreiben.


Juup. Ich rate zwar immer gerne zum 12" oder wenigstens 10", aber ein guter 8" kann sich auch gut anhören. Oder vllt. sogar 2x 8".
Die 12" machen sich halt im Bandkontext vllt.besser. Ein 8" kommt da schon mal schnell an seine Grenzen. Sind dafür aber uU dann Zuhause im Wohnzimmer besser. Die sprechen halt auch schneller an.........
Aber viele möchten ja dann doch früher oder später mal in eine Band.
Also du kannst schon recht haben. Ich spiele momentan auch sehr gerne über 8" :).

Im allgemeinen bin ich aber sehr minimalistisch angehaucht. Soll heißen, Gitte, kabel, amp....Das muss reichen. Ich mag keine Pedale oder ganze PadelBoards, keine Ahnung wie meine Amps darauf reagieren. Auch schaue ich ganz gerne nach unbekannten- oder weniger bekannten Sachen. Nicht um Geld zu sparen, darum gehts nicht. So kann man aber manchmal ganz Interessante Sachen finden, die einen gut gefallen. Geht gut wenn man jetzt nicht unbedingt einen bestimmten Ton, von einem bestimmten Ampmodell sucht.
Ich benutze also auch No name amps, manche sind nur kurze Zeit im handel. Gibt aber, denke ich ne ganze reihe guter Transen. Ist ja nicht mehr so wie früher.

Aber doch recht bekannte Transenamps, sind zB. die früheren Rath-Amps. Rath gibt es heute wohl auch noch, aber unter anderem Namen. habs vergessen, müsste jetzt auch nachlesen.

@Yogi_Baer ( so jetzt stimmts ;), hatte es falsch getippt.)

Ich spiele u.a. über einen 5 watt röhren amp, Topteil und 10" Box. Das stack ist gut für Blues und Jazz geeignet.
Der hat kein Eigenrauschen, zumindest nicht im leisen Ton. Wenn man das Ding aufdreht, dann natürlich, wird dann aber für Zuhause eh zu laut. Viel viel zu laut.
Das Problem ist, den gibt es nicht mehr zu kaufen. Der hat sich so schlecht verkaufen lassen, dass man den nicht wieder ins Programm genommen hat. Hätte "Marshall" drauf gestanden, dann hätte sich das teil, für den Preis, wie geschnitten Brot verkaufen lassen.
Das ist der "Shaman TH-510/110". Vielleicht gibts den noch als Combo. Gabs jedenfalls mal.
Du kannst auch mal unter "Bruzzler" schauen ;). Alles mit Master und Vorstufenzerre. Eine Entstufensättigung zu bekommen, ist nicht so leicht..........Volumenbox- oder Powersoak... und dann vllt. Boosten......ist mir aber alles zuviel und zu umständlich.

Meine kleine Transe, ist auch ganz leise, was das Eigenrauschen angeht. Gibt es auch nicht mehr.
Denke aber davon gibt so einige.

Ist ja immer so: Was niemand kennt, will auch niemand haben. Was niemand kaufen möchte, kann auch niemand kennen.
Was niemand möchte, weil es niemand kennt, verkauft sich halt auch nicht so gut. usw...........naja.......

Ps. wie kann ich mehere verschiedene Zitatte in einem Beitrag unterbringen, um nicht immer doppelpost zu schreiben?
Zuletzt geändert von everyBlues am 12.08.2015, 18:12, insgesamt 4-mal geändert.

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Software-Pirat
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Software-Pirat » 12.08.2015, 17:48

Yogi_Baer hat geschrieben:Hallo,
mal meinen Senf dazu gebe ,da ich gerade vom Test zurück komme. Angespielt Roland Cube Blues Artist , clean Ok im Crunch Kanal sehr lautes Grundrauschen .Würde sagen für 800.-€ kann der nicht mehr als der Cube30X höchstens etwas lauter. Vox 120+ die ganze Kiste Knistert und rauscht. Fender Princton und Rewerb angespielt Ton schon etwas besser aber auch lautes Rauschen. So blieb die Kohle in der Tasche .Vielleicht hat jemand noch einen Tipp - kein Rauschen schöner Klang nicht metallisch hart. Für Blues und Jazz .


Bist du sicher, daß du nicht irgendwo eine Einstreuung hattest? Ich hab den Roland Cube Blues selber noch nicht angespielt, aber bereits einige Tests gelesen, und die waren durchwegs positiv. Davon abgesehen finde ich es komisch, daß alle vier Verstärker, die du angespielt hast, so laut rauschen.

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 12.08.2015, 18:30

Was das von mir angesprochene Stack angeht. Ich habe mal bei Amazon.de was darüber gefunden. Wem's dann interessiert kanns ja mal lesen.
Wie gesagt, gibts im handel nicht mehr, aber vielleicht ja gebraucht. Oder unter anderem Namen zB. " Bruzzler" ( zumindest vermute ich es).

Mit Glück gibts vllt noch den Combo.

http://www.amazon.de/Shaman-TH-510-110- ... B009M7POBC

EDIT.:
@Yogi-Baer
die Rolands Blues, sind doch auch modelings?
Wecken nun aber doch wieder mein Interesse :D. Zumindest, kann man sich die mal anhören gehen. Schaden kanns ja nicht ;).

manchmal wird wohl bei den Modellings, das Rauschen der Originalen mit simuliert. Bei den mustangs ist das wohl so.
Rauschen stört mich allerdings auch sehr.

hm...nebenbei vielleicht hat die eine oder andere Transe, die ich gespielt habe und von der ich angetan war, auch schon einen chip drin gehabt!?.....wer weiß :). Nur das der Amp nicht als Modelling-Amp angeboten wurde, sondern nur als Transe. Schon deshalb weil, der ja dann kein bestimmtes Röhren-modell simuliert. All zu teuer ist das ganze ja von der Herstellung nicht.
Na egal, solange ich es nicht weiß, störts mich ja nicht :D.

Mist, nun muss ich doch noch mal bei den Modellings schauen, und fange bei Roland Blues an ;) :D

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phunky
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von phunky » 13.08.2015, 08:33

everyBlues hat geschrieben:Jein,,, ja hm.... Es gibt schon transen, die sehr gut auf das Volumenpoti reagieren. Und genauso auch auf den Anschlag. Und leise.


Ja, klar, das meinte ich nicht. Das tun gute Pedale ja auch. Ich meine einfach die Dynamik der Wiedergabe. Es fühlt sich anders an. Aber hören tut man das nicht.

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 13.08.2015, 11:05

Hm......an den roland blues amps habe ich nun einen narren gefressen. Habe mal gerade darüber etwas gelesen und mir soundbeispiele angehört. Mano man wenn der live auch so abgeht...... klasse teil. Antesten wird
sich auf alle Fälle lohnen, denke ich. Danke Yogi-Baer für 's erwähnen dieser neuen Amps. Du bist nun schuld ! :lol: ;).
Zuletzt geändert von everyBlues am 13.08.2015, 18:42, insgesamt 2-mal geändert.

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startom
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von startom » 13.08.2015, 11:07

Ich selber spiele zwei Amps. Einen Engl Screamer 50 zu Hause und einen Marshall JVM 410C im Proberaum.
Beides Vollröhrenteile.
Beide teuer.
Beide (wahrscheinlich) überdimensioniert.
Beide höllisch schwer und daher bedingt transportgeeignet.
Beide geil.

Besser kann ich es nicht beschreiben. Ich bin überzeugt, dass ich den Unterschied zwischen einer guten Transe und einem Röhrenverstärker im Blindtest nie und nimmer heraushören würde, trotzdem hab ich ein Quentchen Röhren-Voodoo in mir. Aus demselben Grund spiele ich Gibson Les Paul, obwohl andere Marken günstiger und mind. ebenso gut sind.

Wie gesagt, Voodoo. Aber das ist ok für mich. Ich bin ein Simple Mind, meine Frau kann das auf Nachfrage gerne bestätigen.
Tom

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 13.08.2015, 12:46

So ist das eben. Der kopf spielt halt auch seine rolle darin. Emotionen. Ist ja auch in ordnung.
Habe mich ja auch etwas albern wenn es um das digitale modelling geht. Wenn ich es aber nicht weiiß, also im blindtest, dann würde ich das vermutlich nicht merken. Vielleicht können mich ja dann die roland blues doch noch überzeugen.

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Yogi_Baer
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Yogi_Baer » 13.08.2015, 16:17

HaHaHa every Blues,
genau so ging es mir auch .Bei Youtube gehört ,der Kerl auf der Messe Roland Blues Artist " Muss haben" .Also hin ,brauche Strat und nun äääähhhhh war ich echt schwer entäuscht und das zum zweiten mal .Hab das vor ein Wochen schon mal gemacht da war es aber das kleinere Modell .Dachte vielleicht liegt es daran aber nun? An : Software-Pirat das mit dem Rauschen und der Gitarre O.K. hört sich plausibel an. Du wirst ja den Laden kennen " Soundland Fellbach" wenn Du Zeit hast probier mal ,was Du von dem Roland denkst . Grundsätzlich muss ich sagen das der Sound bei Youtube niemals das Original wieder gibt ,zumindest nicht die Freundlichen.
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 13.08.2015, 17:38

Yogi_Baer,

naja sone Soundbeispiele aus dem netz, sind halt auch nicht 100% aussagekräftig. Und gerade bei Youtube wohl noch weniger, denke ich.

Zum Rauschen, was hattest du den für Einstellungen, als die Dinger so stark rauschten? Also, wenn du zB. viel Gain und laut hast, na dann rauscht es schon mal.......verstehst was ich meine? Wenn du die Teile in einem Fachhandel angetestet hast, dann denke ich das es keine Einstreuung war.
War das Rauschen auch ohne Kabel zu hören? War es clean auch zu hören, und war es bei leisen Tönen zu hören?
Und wie schon erwähnt, bei den Modellern wird das Eigenrauschen der Originalen wohl mit abgenommen. Hört man bei den Mustangs. Jedes AmpModell bei den, rauscht anders. allerdings gibts bei denen die Möglichkeit ein Noisgate zu zuschalten.

Noch mal zum Roland Blues.......Ich würde auch eher den kleineren nehmen wollen.
Hier gibt es was zum lesen und hören . Aber das ist der etwas Größere ( mehr Watt) :

http://www.bonedo.de/artikel/einzelansi ... -test.html

https://www.rolandmusik.de/products/blues_cube_stage/

Die wissen schon, wie sie die leute heiß machen können :D.

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Yogi_Baer
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Yogi_Baer » 14.08.2015, 14:58

Jep every Blues ,
den Artist mit 80 Watt und der rauschte im Crunch Kanal .Clean war er sauber aber nicht besser als meiner ( Cube 30X). Meiner rauscht aber überhaupt nicht auch nicht bei Gain max.
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 14.08.2015, 16:14

jo, ich kenne das mit dem Rauschen nur zu gut. Mich stört sowas auch ungemein. Und gerade bei leisen Tönen sollte sowas nicht zuhören sein.
Ist aber bei einigen Amps mehr, bei anderen halt weniger. Meist wenn man den Zerrkanal aufreisst.

Edit. ich hatte vorhin einen Clip bei Youtube gesehen, wo der Roland Blues Cube vorgestellt und gespielt wurde.
Zum Schluss, wurde dort auch der ZerrKanal aufgedreht, und es war auch dort ein Rauschen zu hören. Allerdings, war das mobil und mit Kopfhörer. Am PC noch einmal angesehen, höre ich es nicht mehr. Kann schon sein, dass das Ding mehr rauscht........... schade dann.

Ob man in solchen Fällen technisch was machen kann, Noisgate oder so........? Ich habe es nie Probiert. Nur beim Fender Mustang, und da ist das Noisgate in der software mit drin.

EDIT:
Ich war gerade mal bei Thomann, und bin dabei natürlich an den Roland Blues cube vorbeigekommen. Der ist Ausverkauft! :)
jetzt gibt es noch einen Chip in Röhrenoptik zu kaufen, den man dann in den Roland reintun kann, um den Sound von Eric Johnson zu bekommen. Na wems gefällt,( Mir nicht) warum nicht...........Aber der Preis für das Teil haut mich um :D
Aber es ist ja auch der Ton vom Eric Johnson :D:

https://www.thomann.de/de/roland_tone_ca ... d57ea54e3b


Edit.:
Hm.... wenn man sowas einfach vervielfältigen kann, ich weiß ja nicht........ :_::_:
Doch irgentwie komisch, man kann mit dieser Technik, wenn man es wollen würde, alle Modelling Amps gleich Tönen lassen.
Weil, das ist ja digital festgehalten, und kann 1:1 vervielfältigt werden........ Naja da sind sie wieder, meine negativen Gedanken des Digitalen Modellings. Irgentwie "künstlich", oder? :_::_: Ist schon ne seltsame sache das Modelling.

Somit hat sich auch da nun wieder die erste Euphorie gelegt :D :D . Antesten tu ich es aber trotzdem mal, bei gelegenheit.
Zuletzt geändert von everyBlues am 15.08.2015, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.

everyBlues
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 15.08.2015, 09:46

phunky hat geschrieben:,
Falls irgendjemand einen kleinen Transistoramp kennt, ohne Schnick-Schnack, gut transportabel, laut genug zum Jammen, der auch noch mit Pedalen gut klar kommt, insbesondere OD/Distorsion, ich wäre für Hinweise dankbar.
.


Ich hatte ja schon ne ganze menge Transen (kann man ja hier, so nennen. :D ). Aber nicht alles ist noch erhältlich.
vllt. die Park Amps, weiß nicht obs die noch gibt. Park hatte ja son "Tächtelmächtel" mit Marshall. Ähnlich wie Gibson und epiphone.

Naja mal zum eigentlichen. Ich bin ja am schauen was es so Neues gibt, dabei bin ich auch u.a auf die neue Serie von Kustom gestoßen.

https://www.kustom.com/product_family.a ... milyID=124

Vielleicht ist da, etwas bei für dich. Sind alle einfach gestrickt, ohne großen schnick - schnack. Zwei transen 10 und 20 Watt und eine halb-Röhre 12 watt. Alle geschlossen. Ich selber habe noch nichts angespielt. Aber der 20 watter KANN vllt. was sein..........
Sind auch bei Thoman erhältlich. Für ganz schmales Geld.

Wundert mich ein bisschen bei dem 12 watt Röhre. Die ist nämlich wohl auch geschlossen. Wie wechselt man dort die Röhre? Hm...

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Sunburst
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Sunburst » 15.08.2015, 11:23

Hab mal ne Weile bei einem Bekannten ab und zu über einen Kustom Transistor mit 12 Zoll-Speaker spielen "dürfen". Das Teil klang grausam schlecht.

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 15.08.2015, 13:27

Sunburst hat geschrieben:Hab mal ne Weile bei einem Bekannten ab und zu über einen Kustom Transistor mit 12 Zoll-Speaker spielen "dürfen". Das Teil klang grausam schlecht.


Naja Speaker, kann man ja eventuell auch wechseln. Und somit vllt. klanglich was verbessern/ ändern.
Ist aber natürlich nicht Sinn des Ganzen.

Wobei wir nun ja vllt. an einen noch anderen Punkt angekommen sind. Das sich 12" nicht immer gut anhören müssen, wenn man die leise spielt, erwähnte Phunky ja schon. Mir kommt da aber noch ganz anderes in den Sinn. Nähmlich die MP3 oder CD buchse an vielen Amps.
Ich frage mich nämlich, na was soll den der Verstärker vernunftig wiedergeben, das HIFI oder mein Gitarrensignal? Für mich, unterschiedliche Anforderungen an den Speaker. Und vielleicht auch an den Amp.

Ganz viele Verstärker, ich denke gerade die, die als "Übungsverstärker" angeboten werden, haben solche Buchse. Ich habe Amps die haben sowas nicht, und bin mir auch sicher, würde man an diesen einen MP3 player anschließen, das höre sich an wie, gepinkel im Eimer. Das muss sich aber auch nicht gut anhören. Denn der Amp soll mein Gitarrensignal gut rüberbringen. Kein HIFI Signal. Wenn ich HIFI will, dann kauf ich mir eine HIFI Box.
Hab ich recht? Keine Ahnung! Das sind nur meine Gedanken dazu.

Und was soll schon ein "Übungsverstärker" sein? Einer an den ich üben kann? :D. Ich finde die Bezeichnung "Übungsverstärker" schon doof.
Üben kann man an jeden Verstärker. Und, für einen selbst, sollte sich JEDER Verstärker den man hat, gut anhören usw........ Ist ja schon ganz gut für einen "Übungsverstärker" zählt hier nicht. Kam mir gerade so in den Sinn ;)

EDIT:
Sunburst,
kannst du dich noch daran erinnern was das für ein Kustom Modell war, also aus welcher Serie?

Die "pH" serie ( die ich ansprach) ist relativ neu. Die "KG" serie dagegen etwas älter...usw...

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Sunburst
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Sunburst » 15.08.2015, 14:24

Keine Ahnung genau, ist schon eine Weile her und da war das Ding auch nicht neu. Lag auch nicht allein am 12-Zöller, dass der Mist klang. Und ganz leise habe ich den auch nicht gespielt. Sagen wir es mal so ... ich habe danach meinen ENGL benutzt. Das war keine Mietwohnungslautstärke. ;)

Und generell stimme ich dir zu. Was ist denn ein Übungsverstärker? ^_^

Könnte sowas in der Richtung gewesen sein: http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze ... 83-74-8437
... also ein KG

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 15.08.2015, 14:51

Ich fragte nur weil es ja durch aus auch Unterschiede in den Serien und Modellen gibt.
Ist ja auch zB. bei ENGL und allen anderen so...........

Ich weiß, du hast es nicht auf ganz Kustom verallgemeinert. Aber es gibt nicht wenige die sowas dann gerne machen. Vielleicht ist es manchmal besser nur den jeweiligen Amp als einzelnen zu sehen, und nicht den Hersteller.

Aber ich sehe, das Ding was du verlinkt hast, hat auch sone CD/MP3 Buchse :). Nee im ernst, ich weiß nicht obs daran liegt. Aber das mit dem CD/ MP3 HIFI ist für mich schon naheliegend.

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von Sunburst » 15.08.2015, 16:47

Ich hatte auch mal einen Marshall-Transistor (aus der ersten MG-Serie). Der war auch keine Offenbarung. Deswegen gleich zu sagen, dass alle Marshall-Transistoren schlecht sind, fiele mir nicht ein. Ich habe zum Beispiel auch mal einen echt billigen Fame angespielt. der klang erstaunlich gut. Um mal auf das Thema zurück zu kommen: Ich denke auch, dass vieles zwischen Röhre und Transistor "Voodoo" ist. Aber erstaunlicherweise haben sich die Röhren bei Gitarristen gehalten. Mein Gitarrenlehrer hatte für sich und seine Schüler so einen ur-alten Peavey Keyboard-Verstärker. Lustiges Ding mit mehreren Kanälen - also für den Unterrichte geradezu ideal. Riesig und schwer wie ein Stein ist der. Und klingt auch leise erstaunlich gut. Ich habe einmal meine Pedale dran gehabt und fand es ganz okay. Einziges Manko: Ich musste alle davor hängen. Naja und dann noch der Platzverbrauch und das Gewicht. Kein "Bedroom-Amp". :P

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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von everyBlues » 15.08.2015, 20:33

Sunburst hat geschrieben:,erstaunlicherweise haben sich die Röhren bei Gitarristen gehalten. ,


Juup, ist halt u.a. auch so wie Phuehue schon sagte, es ist wie Oldtimer fahren. Und dann spielen die Emotionen jeden einzelnen liebhabers ein stück mit. Ist ja auch nicht schlimm, und auch gewiss nicht wertend gemeint.
Voodoo ist es heute vllt., aber früher waren die Transen teilweise wirklich grässlich. Kommt vllt. noch aus dieser Zeit, das man die Röhre über die transe stellt.

Interessant finde ich es was Roland nun macht. Schlau, finde ich. Kein Modeling der mehere Ampmodelle simuliert, nein. Sondern, ein Amp der nur ein bestimmtes Ampmodell modelt. Sieht auf den ersten Blick optisch nach Röhre aus. Retro irgentwie. Wenn der Rest auch stimmt.....na dann...

Ob die Hardcore Fans sich davon beeindrucken lassen wage ich zu bezweifeln. Aber alle anderen? Vor allem die Jüngeren?
Auf jeden Fall tut sich da was. Die Entwicklung des Modelings ist ja nicht am ende. Die der Röhre schon, irgentwie.
Auch hat man nun beim neuen Roland einen chip (ich denke das es sowas ist), der aussieht wie eine kleine Röhre, und wohl sogar leuchtet :D.
Man spricht da schon sehr auf die Optik des Verbrauchers an: Sieht es vertraut, oder gut aus......na dann kanns nicht schlecht sein. (kopfsache)
Wie gesagt, wenn der Rest dann auch stimmt, also wirklich der Röhre in nichts mehr nachsteht, dafür aber noch einige Vorteile bringt, könnte das richtig einschlagen.
Bei mir hat es, wie schon gesagt, etwas von "Künstlich". Und das digitale Festhalten und Kopieren ist naja irgentwie ..... "befremdent" ( ich weiß nicht wie ich's nennen soll)
Aber es ist auch bei mir ne Kopfsache :D . Schlecht sind die bestimmt nicht. Über den Preis kann man diskutieren ;)

Da ist die Transe dann, auch noch ein Oldtimmer gegen.
Obwohl gerade dort, bei den Transen, schlägt ja das Modeling zu. Vllt. sogar bei einigen unbemerkt......

EDIT:
Auch interessant zu lesen, aus "Gitarre und Bass" :
http://www.gitarrebass.de/equipment/git ... -dahinter/

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scta
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Re: Röhre vs. Transe/ Missverständnisse um Röhre

Erstellt: von scta » 18.08.2015, 22:49

Eigentlich stehe ich auch auf Röhrenverstärker. Das hat etwas mit dem viel beschriebenen Voodoo zu tun.

Gegen Transen hatte ich regelrecht eine Allergie. Grund hierfür war mein erster Modelling Amp, der nach Plastik klang, eine Zerre die sich eher nach einem technischen Deffekt als an einen Ton anhört und eine unmögliche Bedienung hatte. Der Verkäufer meinte es wohl damals mit mir als totaler Anfänger gut. Hey, alle bekannten Verstärkermodelle in so einem kleinen Gerät für nicht mal 200 Euro. Wer kann da schon nein sagen?

Fürs ruhige Jammen daheim gab ich den Transen noch einmal eine Chance. Kein Modelling, reine Transe, einfache Bedienung, guter Klang waren wichtig. Und ich wurde beim Orange Crush 35 RT (2015) fündig.
Das soll jetzt keine Werbung für diesen Amp sein. Damit will ich sagen, dass es sehr sehr gute Transen Amps gibt. Für mich gibt es kein versus mehr, sondern beide ergänzen sich mit ihren individuellen Stärken.

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