Prähistorischen Ton entdeckt ;)

22 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Benutzeravatar
KlampfenZupfer
öfter hier
Beiträge: 67
Registriert: 23.08.2014

Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von KlampfenZupfer » 20.07.2015, 19:28

"Gebt mir ein C" - "C"
"Gebt mir ein G" - "G"
"Gebt mir ein Fes" - ?!? :_::_:

Ja, das Teil heißt wirklich Fes!
Gefunden in ROCK GUITAR BASICS, Seite 28, Das Notengriffbrett, auf der H-Saite.

Wie? Was? Kann nicht sein?
Na OK, ist ja auch nur ein Druckfehler. ;)
Make me some Rock´n´Roll noise!

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 20.07.2015, 21:58

Hi KlampfenZupfer,

"Sämtliche Versetzungen gehen vom Stammton aus, nicht von einem evtl. vorgezeichneten Ton. Bei einer Vorzeichnung mit einem ♯ wird aus einem Fis mit einem Versetzungszeichen ♭ ein Fes, kein F."
Wiki : https://de.wikipedia.org/wiki/Versetzungszeichen

Dein Buch kenne ich aber nicht.

Benutzeravatar
MarkusG
DailyWriter
Beiträge: 527
Registriert: 29.11.2012
Wohnort: westl. von München

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von MarkusG » 21.07.2015, 10:50

Hm, an anderer Stelle "weiß" Wikipedia, dass ein Fes eigentlich ein E ist

https://de.wikipedia.org/wiki/Enharmonische_Verwechslung

Das finde ich logischer... aber was stimmt nun?
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von phunky » 21.07.2015, 11:08

Das widerspricht sich doch nicht. Es kommt drauf an, von welchem Ton du kommst, bzw. in welcher Tonart du unterwegs bist.

Ich mein, die C-Dur und die A-Moll Pentatoniken bestehen auch aus den absolut identischen Tönen, trotzdem stellt niemand in Frage, dass sie beide ihre Daseinsberechtigung haben.

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 21.07.2015, 11:30

Von fis zwei halbtoene runter und man landet auf E. Nennt man dann, jenach kontext, aber nicht E sondern fes.

Viele verschiedene begriffe für das gleiche. Hm.......

Benutzeravatar
MarkusG
DailyWriter
Beiträge: 527
Registriert: 29.11.2012
Wohnort: westl. von München

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von MarkusG » 21.07.2015, 11:41

Jetzt probier' ich mal die neue Zitierfunktion aus:

everyBlues hat geschrieben:"Sämtliche Versetzungen gehen vom Stammton aus, nicht von einem evtl. vorgezeichneten Ton. Bei einer Vorzeichnung mit einem ♯ wird aus einem Fis mit einem Versetzungszeichen ♭ ein Fes, kein F."
Wiki : https://de.wikipedia.org/wiki/Versetzungszeichen


Steht da denn nicht, dass ein Fes im Grunde ein F sei? :?

also b#F=F


Und das ist doch dann ein Halbton über dem E...

Ah, Nachtrag: Jetzt hab ich das mit dem "Stammton" or dem "vorgezeichnet" auch endlich beachtet... ok, kein Widerspruch....

#....bF = E
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.



Gruss Markus

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von phunky » 21.07.2015, 12:16

everyBlues hat geschrieben:Von fis zwei halbtoene runter und man landet auf E. Nennt man dann, jenach kontext, aber nicht E sondern fes.

Viele verschiedene begriffe für das gleiche. Hm.......


Ich glaube das ist ein Relikt aus den Zeiten vor der Temperierung der Tonleitern. Seinerzeit lagen die heute enharmonisch verwechselbaren Töne noch ein paar Cent auseinander. Zumindest meine ich mich so zu erinnern.

Benutzeravatar
KlampfenZupfer
öfter hier
Beiträge: 67
Registriert: 23.08.2014

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von KlampfenZupfer » 21.07.2015, 20:04

Die Regelung mit den Vor- bzw. Versetzungszeichen ist schon klar, wollte mit diesem nicht ganz ernst gemeinten Threat lediglich auf den offensichtlichen Druckfehler in Peter Fischer´s ROCK GUITAR BASICS hinweisen. ()(/(
Fälschlicherweise ist da auf der H-Saite im 7. Bund ein Fes/Ges anstatt eines Fis/Ges dargestellt.
Mit welcher Begründung sollte ein erniedrigtes F im 7. Bund höher klingen als sein Stammton im 6. Bund?
Davon abgesehen hatte ich von einem Fes bisher noch nie gelesen.

Beispielgraphik Notengriffbrett: http://www.handshake.de/user/s.mueller/Griffbre.gif
Make me some Rock´n´Roll noise!

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 21.07.2015, 20:21

KlampfenZupfer hat geschrieben:,
Davon abgesehen hatte ich von einem Fes bisher noch nie gelesen


Dachte ich mir schon, deshalb mein Beitrag. ;)
Wollte nur zeigen, dass es sowas tatsächlich gibt.

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 21.07.2015, 20:35

KlampfenZupfer hat geschrieben:Mit welcher Begründung sollte ein erniedrigtes F im 7. Bund höher klingen als sein Stammton im 6. Bund?
Davon abgesehen hatte ich von einem Fes bisher noch nie gelesen.


Ich komme jetzt nicht ganz mit.
Weil es einen Halbton höher ist. Es wurde ja erhöht, nicht erniedrigt.

Wenn ich das F um einen Halbton erniedrige, lande ich auf dem "E" ( 5 Bund). Wenn ich das F erhöhe komme ich auf "Fis" ( 7 Bund).
Wenn ich nun das Fis um zwei halbtonschritte erniedrige lande ich auf "Fes" ( E)

Oder?

Benutzeravatar
Funplayer99
Mod-Team
Beiträge: 2431
Registriert: 16.10.2009
Wohnort: Mitten im Spessart

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von Funplayer99 » 21.07.2015, 20:56

es scheint darum zu gehen dass wohl ein Druckfehler vorliegt nachdem Gb und Fes auf der gleichen Saite im gleichenBund wären.Was ja offensichtlich nicht geht.deshlab der Hinweis mit dem Druckfehler.Der Fred führte einige auf die falsche Spur....
Die theoretischen Ausführungen sind ja richtig...nur....es liegt beim Gb kein Fes sondern ein Fis ....das ist alles bei dem Druckfehler.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 22.07.2015, 06:15

phunky hat geschrieben:Das widerspricht sich doch nicht. Es kommt drauf an, von welchem Ton du kommst, bzw. in welcher Tonart du unterwegs bist.
Ich mein, die C-Dur und die A-Moll Pentatoniken bestehen auch aus den absolut identischen Tönen, trotzdem stellt niemand in Frage, dass sie beide ihre Daseinsberechtigung haben.


Aso .......wollte das ja auch noch mal aufgreifen. Ich lese sowas sehr oft, leider, nur immer in Bezug auf die Pentatonik.
Das ist bei der Ionischen und Äolischen (diatonischen Dur- Moll nicht anders), auch ist es bei den Modi der Dur nicht anders.

Wir können sagen, nur um es zu vereinfachen, dass wir immer die "DUR" spielen ;) . Es ist immer das Selbe nur jeweils in einem anderen Kontext.
So kann man auch die Fingersätze der Ionischen Skala verschieben, nicht nur um in eine andere Tonart zu spielen, sondern auch um in einem anderen Modi zu gelangen.
Das ist ein Grund mit, warum ich gerne dazu rate, nicht nur die Pattern der Penta zu lernen, sondern parallel auch die der Dur ( ionisch)

naja..........Wie ich schon sagte, viele Begriffe machens etwas unübersichtlich, und lassen vieles mehr erscheinen als es tatsächlich ist.

Wenn OT, dann sorry.

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von phunky » 22.07.2015, 07:55

everyBlues hat geschrieben:Aso .......wollte das ja auch noch mal aufgreifen. Ich lese sowas sehr oft, leider, nur immer in Bezug auf die Pentatonik.
Das ist bei der Ionischen und Äolischen (diatonischen Dur- Moll nicht anders), auch ist es bei den Modi der Dur nicht anders.


Das ist mir natürlich bekannt. Siehe auch Paralleltonarten. Aber man muss ja nicht immer alles aufzählen, um eine Aussage zu illustrieren.

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 22.07.2015, 08:59

phunky, du warst jetzt auch nicht speziell gemeint. Sollte so allgemein für die Mitlesenden sein. Für diejenigen, die das halt nicht wissen.
Weil halt immer nur die penta in diesem Zusammenhang genannt wird. Sorry, wenn das falsch angekommen ist.

Benutzeravatar
KlampfenZupfer
öfter hier
Beiträge: 67
Registriert: 23.08.2014

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von KlampfenZupfer » 22.07.2015, 16:32

Sorry wenn ich bei einigen für Unruhe und Verwirrung gesorgt hatte :?
Ich dachte ihr durchschaut meinen kleinen Joke. Bild


everyBlues hat geschrieben:
KlampfenZupfer hat geschrieben:Mit welcher Begründung sollte ein erniedrigtes F im 7. Bund höher klingen als sein Stammton im 6. Bund?


Ich komme jetzt nicht ganz mit.


@ everyBlues
Funplayer hat den Nagel auf den Kopf getroffen. ()(/(
Das Fes welches ich meinte bezog sich ausschließlich auf den Druckfehler.
Deshalb hatte ich es doch extra unterstrichen. Ein erniedrigtes F im 7. Bund gibt es doch garnicht.
Die Beispielgraphik des Notengriffbrett war eigentlich nur als Orientierungshilfe gedacht.
Vielleicht hätte ich den Druckfehler, also dieses Fes/Ges auf der H-Saite im 7. Bund, in die Beispielgraphik einbauen sollen.
Kommst du jetzt mit? ;)

Phunky, du hast doch auch dieses Buch. Sieh dir den Druckfehler doch bitte mal an (ROCK GUITAR BASICS, Seite 28). -::-::-
Make me some Rock´n´Roll noise!

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von phunky » 22.07.2015, 16:44

Ich war auf den Beitrag von Markus G. eingestiegen und gebe zu, den Ursprungsbeitrag nur überflogen zu haben. ;)

Und ja, Druckfehler, eindeutig, auch in meiner Ausgabe.

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 22.07.2015, 21:40

KlampfenZupfer hat geschrieben:,
Kommst du jetzt mit? ;)


Juup, bin halt nicht immer der schnellste, werde alt :cry: . :lol:
Nee,habs ja begriffen ;)

Benutzeravatar
KlampfenZupfer
öfter hier
Beiträge: 67
Registriert: 23.08.2014

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von KlampfenZupfer » 23.07.2015, 20:46

everyBlues hat geschrieben:... bin halt nicht immer der schnellste, werde alt :cry: . :lol:


Bild Schnell bin ich nur im Kart, auch mit 51 :cool:
Make me some Rock´n´Roll noise!

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von everyBlues » 23.07.2015, 23:21

na dann sind wir beide ja "rockopis".
kart? auch gut, macht bestimmt riesen laune. Ich hab nur nen Fahrrad, und mit dem bin ich aber auch nicht schnell :D. Komme aber vooooorannnn.

Benutzeravatar
Pedro E.
born 2 post
Beiträge: 213
Registriert: 07.10.2012

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von Pedro E. » 30.07.2015, 16:43

phunky hat geschrieben:Ich glaube das ist ein Relikt aus den Zeiten vor der Temperierung der Tonleitern. Seinerzeit lagen die heute enharmonisch verwechselbaren Töne noch ein paar Cent auseinander. Zumindest meine ich mich so zu erinnern.
Das ist auch richtig so in deiner Erinnerung.
In einer reinen (pythagoräischen) Stimmung wäre z.B C - Cis 92Cent und C -Des 112Cent, wir setzen das gleich in irgendeiner temperierten Stimmung und machen C -Cis/Des = 100 Cent. Dafür klingts auch manchmal etwas "schräg" wofür uns die Klassiker mit unbundierten Instrumenten dann als Gitarristen mit Verachtung strafen .... Bei Klavier ist dem mit kunstvoll gespreizten Stimmungen etwas beizukommen, aber nicht ganz. Manche Klassikgitarristen stimmen aber auch oft nur für eine Tonart, wos dann wieder begrenzt stimmt

Benutzeravatar
Beastmaster
Powerposter
Beiträge: 1091
Registriert: 16.04.2013

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von Beastmaster » 09.08.2015, 16:25

Hi,

Druckfehler hin oder her. Das Buch kenne ich nicht.

Ein paar Wort zum Fes bzw wann kommt es vor.

Wenn ich bei Instrumenten mit Halbtonteilung das F erniedrige zum Fb lande ich folglich bei dem Bund auf dem das E steht.
Wie Phunky richtig sagt gibt es auf Bundlosen Instrumenten den Ton Fb wessen frequenz ungleich der des Tones E gespielt werden kann.

Es gibt aber auch gute Gründe ein E, Fb zu nennen.

Weshalb?
Bei Aufzählung einer Tonleiter soll jeder Ton des Alphabets nur einmal vorkommen.
Alphabet == "ABCDEFG"

Für den Fall, dass ich die Tonleiter Eb-Phrygisch aufzählen möchte benötige ich somit das Fb

Eb-Phrygisch=="Eb Fb Gb Ab Bb Cb Db" sie entspricht der Tonart Cb-Dur.
Diese Tonart ist als Notenmaterial recht ungebräuchlich auf Grund der 7 Vorzeichen.

Fragen beantworte ich gern und hoffentich zur Zeit - Zeitnah...

Liebe Grüsse
Beastmaster

Benutzeravatar
KlampfenZupfer
öfter hier
Beiträge: 67
Registriert: 23.08.2014

Re: Prähistorischen Ton entdeckt ;)

Erstellt: von KlampfenZupfer » 11.08.2015, 19:37

-::-::-
Make me some Rock´n´Roll noise!

22 Beiträge   •   Seite 1 von 1

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste