kein guter Sound aus Amp

Orudila
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kein guter Sound aus Amp

von Orudila » 06.06.2015, 17:47

Hey Leute, ich hab jetzt eine Yamaha Pacifica + einen Mustang 2 v2 Amp. Das Lied was ich spielen möchte is Skillet - Monster. Die Gitarre habe ich bereits auf C-Dur gestellt, aber ich krieg keinen sauberen Ton aus dem Amp. Verzerrt immer leicht und ich hab auch ständig Hall. Kennt sich jmd aus welches Preset ich versuchen sollte, oder liegt es an der Gitarre bzw meinem Spielstil. Achja zur Verbindung habe ich ein Monster Cable Performer 600, denke dann nicht, dass ich damit ein Problem habe.

Die Gitarre habe ich von einem Fachmann einstellen lassen (Saitenhöhe, Bundreinheit etc) und nun heute bereits 2h versucht die Saiten irgendwie zu greifen, dass der Akkord sauber kommt. Bis jetzt allerdings erfolglos. Mit den Hebeln an der Gitarre komme ich auch noch nicht so zurecht. Bis jetzt nur rausgefunden, dass der obere Poti für die Lautstärke läuft.

Irgendwer ne Idee, was ich noch versuchen könnte?

matze1985
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von matze1985 » 06.06.2015, 19:54

Wie lange spielst du denn schon Gitarre?
Zuletzt geändert von matze1985 am 06.06.2015, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.

Orudila
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von Orudila » 06.06.2015, 20:03

Ist mein dritter Tag jetzt.

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von everyBlues » 07.06.2015, 02:09

Orudila hat geschrieben:Ist mein dritter Tag jetzt.


Na da ist noch land ;)

Zum Ton oder Töne des Mustangs. Der fender Mustang simuliert alte Röhrenamps. Diese Röhrenamps verzerrten bei lautem Ton. Nun hat man versucht, ich möchte schon sagen, mit mehr oder weniger Erfolg, genau das, auch auf leisen lautstärken hinzubekommen.
Die Mustang serie sind solche Amps. Moddeling Amps.
Also eigentlich ist es normal, das es immer etwas verzerrt ist ;)

Du kannst mal das Twinreverb Presset versuchen. Den Gaingegler nidrig, und das Volumpoti deiner Gitarre auch eher leise Stellen. vllt. hast du dann einen unverzerrten Ton. Sobalt du das Volumpoti oder das Gain am amp, oder beides, wieder hochdrehst, wird es mehr oder weniger verzerren.

Die Knöpfe an deinem Amp, die für die Effekte zuständig sind, drehst du am besten ganz zu. So das da nichts mehr leuchtet. dann müsste auch das reverb/ hall weg sein.

Ich finde die werkspressets nicht wirklich gelungen, um nicht zu sagen Krässlich. Leider sind von daher schon effekte eingestellt. Ich mochte das nicht!
Über das USB und der Software kannst Du aber am PC so einiges ändern. Hinzunehmen oder wegnehmen.

Naja .. anstonsten, bleibt nur Üben Üben üben und üben üben....

Hier mal Twin ton vom Mustang 1 (aber mit reverb):

https://www.youtube.com/watch?v=plEljCKrfwU

Orudila
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von Orudila » 07.06.2015, 03:49

Ja ich denke auch, dass da noch bisschen Land is :D

Erstmal danke für den ausführlichen Kommentar. Habe z.B. auch gemerkt, dass, wenn ich einen normalen Lautsprecher ranhänge, die Sounds wesentlich sauberer klingne. Als wenn der Lautsprecher gewisse Töne einfach fressen würde ...

Hab jetzt dein Vorschläge mal umgesetzt, klingt schon ein klein wenig besser. Denke aber (bzw hoffe :D) durch Übung wird sich da auch noch einiges ändern.

Edit: Ok klassischer Anfängerfehler denk ich .. hab gerade noch einmal überprüft ob die Gitarre überhaupt noch gestimmt is und gemerkt, dass die E Saite komplett raus war (7% zu hoch laut Anzeige) ... denke daher kam 1. das leichte Scheppern und 2. der Missklang. Jetzt klingts wieder ganz gut, an den Sound von guter Technik wie z.B. bei ihm hier https://www.youtube.com/watch?v=E9wt8rVibsI komm ich mit dem Equipment vermutlich eh nicht ran.

Einstellung vom Amp hab ich jetzt übern PC auf Brutal Metal II (das oben links einstellbare) und Amp auf Fender '65 twin Reverb ...

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von everyBlues » 07.06.2015, 13:24

Naja ist halt auch immer, und nicht wenig, die Spieltechnik des jeweiligen Gitarristen die den Ton ausmachen. Das ist alles eine Übungssache. Sowas geht nicht von heute auf morgen.
Aber es ist alles lernbar, wird schon mit der Zeit klappen.
Das hat nicht unbedingt damit was zu tun, das der Mustang eher billig ist. Die Mustang Serie, die Ganze, ist nicht schlecht. Das sind gute Übungsamps. Und Einige benutzen diese wohl sogar auf Bühnen bei kleinen Gigs. Also daher...

Ich denke das, ist ein Anfängerfehler, zu denken, mit teurerem Equipment besser zu sein, besser zu Tönen. Ich habe früher auch so gedacht ;). Stimmt aber nicht unbedingt! Also lass dich nicht verrückt machen, von Dingen die du nicht hast.

Noch mal zum Mustang.
Ich habe schon desöfteren gelesen/ gehört das sich der Mustang über Monitorlautsprecher besser anhören soll, als über den werksverbauten internen. Ich selber habe das nie probiert. Aber mir hat der Mustang zB. über kopfhörer besser getönt als über den verbauten Speaker.

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von Orudila » 07.06.2015, 14:29

Ja die Spieltechnik muss auch noch reifen^^ Wobei ich bemerkt habe, dass ich, je länger ich übe, ab nem gewissen Punkt eigtl nur miesere Sounds rausbekomm als nach dem warm werden. Ist das dann der Punkt wo man ne Pause einlegen sollte? Bzw für den Tag komplett aufhören, wenns nich besser wird. Oder sollte ich einfach weiter üben? Spaß machts ja, es klingt nur weniger schön^^

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von Funplayer99 » 07.06.2015, 14:39

Einige Sachen sollte man als Anfänger beachten.
1.Gitarre vor dem Spielen auf richtige Stimmung überprüfen ggf. nachstellen.

2.Der Amp sollte ohne Verzerrung gespielt werden,weil sich mit Verzerrung Spielfehler vertuscht werden und sich eine unsaubere Spielweise angewöhnt wird.

3. Nicht überteiben bei der Übungsdauer! Auch wenn es mächtig Spaß macht tut man sich damit keinen Gefallen.

4.Nicht zu hoch gesteckte Ziele angreifen,mit kleinen Brötchen kommt man am ANfang am weitesten....was bedeutet sich zuerst einfache Akkordwechsel raussuchen und üben bis sie sitzen.Dann erst komplexere Dinge angreifen wie Geschwindigkeit oder besondere Spieltechniken.

5.In der Ruhe liegt die Kraft! lieber langsam aber dafür ordentlich lernen denn Musik ist kein Wettkampf.

Wenn man das alles erstmal beherzigt dann ist man schonmal auf der sicheren Seite.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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von Orudila » 07.06.2015, 15:53

Wenn ich das hören würde was verzerrt klingt und was nicht und dann auch noch wüsste wie ich das abstelle^^ Aber vielen Dank für die Tipps!

Zur Übung mache ich z.Z. jeden Tag ca. 10 Minuten die 'Spinne' und zwischendrin immer mal diese 'Laus zerquetschen' Übung. Gibt es noch andere Übungen, die ihr mir ans Herz legen würdet?

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von Funplayer99 » 07.06.2015, 16:19

Ich kenne diesen AMp jetzt nicht genau,aber bei allen Amps für E-Gitarre gilt:Nimm alle Effekte aus dem Signal raus..also Mod und Del/Rev auf Off.
Brutal Metal ist natürlich schon recht verzerrt auch wenn Gain dabei runtergedreht wird.
Nimm eine Grundeinstelleung eines Amps und schalte alle Effekte ab und dreh Gain weit runter,so dürfte das Gitarre nicht verzerrt klingen.
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