Klang der Tonabnehmerposition

Basty91
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Klang der Tonabnehmerposition

von Basty91 » 20.04.2015, 23:27

Servus Leut,

ist vielleicht ne blöde Frage aber des wollte ich scho immer wissen.
Wieso klingt der Neck-PA anders als der Bridge-PA?

Also egal welche Gitarre ich in der Hand hatte...eins hatten sie immer gemeinsam.
Der Neck-Pickup klingt immer basslastig und der Bridge-Pickup immer höhenreich..."knackig".
Woran liegt das?
Liegt das an den Tonabnehmern selbst oder an der Position der Gitarre?


Grüsse

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Werhörnchen
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von Werhörnchen » 20.04.2015, 23:45

Das liegt am Schwingungsverhalten der Saiten. Der Neck Pickup liegt "relativ" mittig der Saiten, wo die Saiten am weitesten ausschwingen können. An der Brücke lässt die Schwingung dann wiederum nach. Das kann man ganz gut beobachten, indem man mal eine leere Saite anschlägt und dabei betrachtet, inwiefern sich die Schwingung der Saite an der Position des Neck PU mit dem des Bridge PU unterscheidet.

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Re: Klang der Tonabnehmerposition

von Hendock » 21.04.2015, 09:18

Basty91 hat geschrieben:Also egal welche Gitarre ich in der Hand hatte...eins hatten sie immer gemeinsam.
Der Neck-Pickup klingt immer basslastig und der Bridge-Pickup immer höhenreich..."knackig".

Bei Les Pauls steht's auch genau so am Schalter: Neck-PU - 'Rhythm' und Bridge-PU - 'Treble' (Höhen). IN DER REGEL macht man mit dem einen auch die Rhythmusarbeit und mit dem anderen das Melodiespiel. Ist aber natürlich nur so 'ne Leitlinie und kein Dogma.

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von ZeroOne » 21.04.2015, 12:33

Das würd mich doch mal interessieren wer das tatsächlich so handhabt. Am besten mit genreangabe, ich selbst würd nämlich niemals den neck Pu für Rhythmus Arbeit verwenden und kenne auch niemanden, der das so macht.

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von Hendock » 21.04.2015, 13:11

Naja, es steht halt so am Schalter und irgendeine Bewandtnis wird das ja wohl haben. Daraus so eine Art Regel abzuleiten habe ich mir einfach mal erlaubt. Asche über mein Haupt wenn ich damit so sehr im Unrecht bin.

Ich selber halte es so, dass ich den PU benutze, der sich für mich in der jeweiligen Situation am besten anhört. Ich würde nämlich NIEMALS behaupten, dass ich den einen oder anderen PU NIEMALS für das eine oder andere benutzen würde. ;)

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von ZeroOne » 21.04.2015, 18:04

Wer redet hier von Recht und Unrecht? Dass man bei der tonabnehmerwahl auf die Ohren vertraut hab ich auch nicht in Frage gestellt.

Nur beantwortet das ganze meine Frage eher nicht. Mich hätte halt der spezifische einsatzzweck von verschiedenen Leuten interessiert, denn um das genau so schön zu machen, ich würde zu einigen Dingen DEFINITIV sagen, dass ich sie NIEMALS mit dem einen oder dem andern pu spielen würde.

Schneiderlein
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von Schneiderlein » 21.04.2015, 19:12

@ZeroOne, mich würde das interessieren:

Was würdest du

DEFINITIV … NIEMALS


mit dem Bridge-PU und was würdest du

DEFINITIV … NIEMALS


mit dem Neck-PU spielen?

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von ZeroOne » 21.04.2015, 21:43

also, bei mir stellt sich die frage zwar eh kaum, weil ich quasi nur single HB gitarren besitze, aber:

ich würde sämtliche rhythmusarbeit bei allem ab härterem rock nur noch mit dem bridge PU spielen, zu indirekt und mulmig wird mir da der neck tonabnehmer. also alles was einen sauberen, definierten anschlag braucht.

langsamere leadgeschichten, die ein wenig runder klingen sollen, würde ich dann auf dem necktonabnehmer spielen... wenn ich denn einen hätte ;)

jetzt ist es halt so, dass ich in dem was ich so spiele nunmal auch irgendwie eingeschränkt bin, deshalb interessiert mich das ja auch, wie das nun anderswo gehandhabt wird. auch bin ich mir ziemlich sicher, dass man seine wahl schon trifft bevor man betreffende dinge spielt. und genau da möchte ich wissen, wie es zu der jeweiligen wahl kommt.

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von Tante_Hilmar » 21.04.2015, 22:14

Der neck klingt clean finde ich sehr gut, da is mir die Bridge zu "spitz"
Wenn es allerdings ordentlich mumpft und mulmt, sollte man sich überlegen woran das liegen könnte. Bei meiner LP kam der aha-effekt mit einer Rollerbridge, noch besser wurde es mit einem anderen PU
(Epiphone, beide mit dem 490er)

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von Schneiderlein » 21.04.2015, 22:45

Okay, war echtes Interesse von mir. Ich finde das Thema auch gar nichtmal unspannend.

Persönlich spiele ich (derzeit) sehr viel Neck-PU, auch mit viel Zerre. Mit meiner Jackson spiele ich auch ganz gerne die mittleren Positionen.

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von Basty91 » 21.04.2015, 22:58

Naja ne Vorschrift gibts ja net, welcher PU zu was ghört.
Ich würd sagen des kommt immer drauf an was ma spielt...
z.B Sweet Child O´ mine würd ich net aufm Bridge-PU spieln..

Bei meiner Gitarre (Ibanez JS1200CA) da klingen beide PU´s einfach nur geil. Mit dem Sound kann ma auch recht gut Rhythmus aufm Bridge-PU spieln :)

Is eigentlich wurscht...hauptsach es gefällt einem selber! ====))

Scorpion
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von Scorpion » 21.04.2015, 23:38

hab auch vor kurzem neue PUs von Dimarzios eingebaut-> den Bridge PU benutz ich hauptsächlich für Rhytmus aber auch Lead-sachen da er schon sehr früh verzerrt, den Neck-PU mehr für clean-und rock sachen für das es auch gedacht ist ;)

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von ZeroOne » 22.04.2015, 17:34

jetzt hab ich ja ernsthaft gedacht, dass dabei irgendwas raus kommt, was mich überraschen würde... ist aber irgendwie nicht so ^^

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