Erster Saitenwechsel

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KlampfenZupfer
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Erster Saitenwechsel

Erstellt: von KlampfenZupfer » 11.02.2015, 20:17

Ich hab´s getan, mein erster Saitenwechsel liegt hinter mir! :D
Allerdings empfand ich es noch nicht wie Schuhe zubinden!
Doch im nachhinein hat es sich mehr als gelohnt.
Besonders die e1-Saite klang im Vergleich zu den neuen Strings total dumpf.
Die Diskant-Saiten waren schon dunkel angelaufen, und bei den Bass-Saiten konnte man die Einkerbungen von den Bünden nicht nur sehen sondern deutlich mit dem Fingernagel spüren.

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Bei solchen Saiten kann von Sustain natürlich schon lange keine Rede mehr sein. Wie denn auch, wenn die Saite wegen der ersichtlichen Beschädigungen nicht mehr mit ihrer ganzen Länge schwingen kann. Die Einkerbungen von den Bünden unterbrechen ja regelrecht das Schwingverhalten.

Naja, ist ja auch kein Wunder. War ja auch noch die Erstbespannung und immerhin schon ein Jahr alt!
Wer weiß wieviele Kunden diese Gitarre - wenn sie denn die ersten acht Monate ihres Daseins im Laden verbrachte - angespielt und ihren Dreck auf ihr hinterlassen haben.

Den optischen wie klanglichen Unterschied erfährt ein Neuling wie ich natürlich erst nach dem ersten Saitenwechsel.
Hätte nicht gedacht daß neue Saiten so viel ausmachen.
Ich muß gestehen daß ich vom Ergebnis sowohl erfreut als auch etwas geschockt bin!
Der Klang ist natürlich um Welten besser, und bei Slides fühlen sich die Saiten an als wären sie geölt.
Doch das enorme Sustain macht mir Probleme.
Früher lag mein Handballen beim Spielen auf der Brücke, jetzt schwebt er quasi über den Pick Ups.
Das was ich bisher spielen konnte fällt mir jetzt nicht mehr so leicht, da ich die Töne beinahe ständig durch Palm Muting abwürgen muß.
Denn als ich letztes Jahr zu Spielen begann waren die Saiten schon schrott, weil bereits acht Monate alt!
Wäre von Vorteil gewesen direkt nach dem Gitarrenkauf neue Saiten aufgezogen zu haben.
Aber, wie heißt es so schön: Hinterher ist man immer schlauer!
Mich wundert jedoch auch daß mir das beim Kauf nicht empfohlen oder sogar angeboten wurde.

Noch´n Tipp für andere Neulinge mit mehr oder weniger schmalem Geldbeutel:
Spart nicht an falscher Stelle und investiert in eine Saitenkurbel!
Ihr dreht euch sonst echt ´nen Wolf, auch bei wenigen Windungen. Wer keine Kneifzange besitzt holt sich die Kurbel mit integriertem Seitenschneider.
Bin echt froh mir bereits vorher eine gekauft zu haben!
Make me some Rock´n´Roll noise!

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 11.02.2015, 20:38

Glückwunsch ;)
Klar, man weiß nie so genau wie lange die Saiten schon vor dem Kauf drauf waren, würde ich also auch gleich nach dem Kauf wechseln.
Dass der erste Wechsel noch nicht sooo flüssig verläuft (wie Schuhe zubinden ;)), ist ja verständlich, aber beim zweiten Mal wirds schon deutlich leichter :)
Aber mal ehrlich, sooo schwierig ist es ja nun wirklich nicht, nichts wovor man Angst haben muss.
Klar, ne Saitenkurbel zum leiern und um die Pins raus zuziehen, plus ne Kneifzange, müssen schon sein.
Zum reinigen nehme ich das Zeuchs:
https://www.thomann.de/de/dunlop_formula_65.htm
Und fürs Griffbrett noch nen geeignetes Lemon Oil.
Oder man nimmt gleich so nen Set:
https://www.thomann.de/de/dandrea_gitarr ... deluxe.htm

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