Plektrum schrabbt am Korpus - Westerngitarre

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gitarling
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Plektrum schrabbt am Korpus - Westerngitarre

Erstellt: von gitarling » 05.11.2014, 11:54

Ich habe mir eine schön tiefe Saitenlage an der Westerngitarre eingestellt, habe nun aber einen Nachteil festgestellt:
Mit dem Plektrum bin ich bei den hohen Saiten oft so tief dass ich den Gitarrenkorpus (ich spiele kurz hinter dem Schallloch) berühre.
Der Abstand der hohe E Saite zum Korpus ist dort ca. 8mm
Wie ist das bei euch?

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 05.11.2014, 12:09

ehrlich gesagt nie drauf geachtet aber m.M.n. nicht ungewöhnlich. Dafür sind ja die Pickguards an den Gitarren gemacht worden. Wenn ich mir meins so ansehe, schein ich es auch häufiger zu treffen ;)

gitarling
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Erstellt: von gitarling » 05.11.2014, 13:56

Ich meine jetzt nicht so sehr beim exzessivem strumming. Sondern mehr wenn ich z. B. einzelne Saiten mit dem Plek anschlage. Das Pickguard fängt erst so weit unten an, dass die Decke erst ab der hohen e-saite runterwärts geschützt wird. Mit den anderen Saiten stößt man dann ungeschützt in die Decke.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 05.11.2014, 15:58

Bestimmte spielweisen hinterlassen eben Spuren
siehe zb die Gitarren von Willi Nelson oder Tommy Emmanuel
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everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 05.11.2014, 15:59

Ich hatte bei meinen ersten Gitarren immer Kratzer auf dem Korpus unter den Saiten, weil ich mit der Plektrumspitze immer auf dem Korpus gelandet bin. Das meinst du vermutlich auch?
Das gibt sich mit der Zeit. Heute bräuchte ich kein Pickguard mehr. Die Feinmotorik verbessert sich mit der Zeit, dann gibt sich das.
Auch die Eindringtiefe des Plekrums in den Saiten verringert sich erheblich, mit der Zeit.
Es gibt ja auch viele Gitarren die keine Pickguards haben.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 05.11.2014, 16:45

Du wirst da mit der Zeit definitiv deine Technik der Schlaghand verbessern. 8mm Abstand zwischen Saiten und Decke ist 'ne Menge! Wenn ich mir vorstelle, wie ich mein Plek halten müsste, damit ich da nur annähernd zum Holz runterkomme, da würde ich Saiten am Laufmeter zerreissen.

Achte ein wenig darauf, dass dein Pleck nur ein paar wenige Millimeter (bei mir dürften dies nicht mehr als 4 - 5mm sein) zwischen deinen Fingern herausschaut. Zudem brauchst du beim Anschlagen / Zupfen einzlener Saiten kaum die gesamte Länge dieses Stücks, das rausschaut. so hast du also maximal 2 - 3mm, welche du eigentlich zum Anschlagen brauchst. So zumindest das "Zielbild" :D

gitarling
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Erstellt: von gitarling » 05.11.2014, 19:44

everyBlues hat geschrieben:Ich hatte bei meinen ersten Gitarren immer Kratzer auf dem Korpus unter den Saiten, weil ich mit der Plektrumspitze immer auf dem Korpus gelandet bin. Das meinst du vermutlich auch?

ja genau so isses.
Also dann kann ich ja noch Hoffnung haben dass es sich bessert, bevor der Lack ab ist.
Dachte vielleicht stimmt auch geometrisch was nicht, dass vielleicht 8 mm zur Decke zu wenig sind (denn mindestens 3mm hab ich vom Steg abgenommen bei der Tieferlegung der Saiten). Vor dem Umbau ist mir das nämlich nicht (so sehr) aufgefallen, dass ich da die Decke berührt hätte.
Aber wenn Ihr auch diese Erfahrungen gemacht habt, dann ist ja gut :)

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 05.11.2014, 22:41

Mir hat es sehr geholfen mit einem dicken Plek zu spielen (2mm). Hat mir meinen Lehrer gegeben, und mein schön weiches abgenommen ;)

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 06.11.2014, 00:45

Ich habe damals mit medium angefangen. Heute spiele ich auch 1,5 oder meist 2mm.
Aber zu Anfang sind solche doch recht dick und zu hart. Ich wäre früher damit an den Saiten hängen geblieben. Und das Problem wäre somit dann ein anders gewesen, oder ein neues hinzugekommen.

Aber probieren geht über studieren ;). Vielleicht klappt es bei Dir-mit dem Vorschlag von zulu666- vielleicht dann besser.

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 06.11.2014, 10:01

so kann es gehen. Und ich bin von dickeren picks mittlerweile hin zu dünnen und aus teilweise aus Nylon. Man nimmt das Pick für den Stil den man gerade spielen will. 2mm finde ich für Western aber schon was krass.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 06.11.2014, 10:43

Yep, geht mir genauso. Bei der E-Gitarre hab ich auch "Super-Heavy"-Dingens (so gegen 1.5mm). Bei der Western hingegen bin ich wieder auf weichere Mediums zurückgewechselt. Verliere die Pleks viel weniger häufig und zudem ist der Klang nicht so aggressiv.

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Erstellt: von everyBlues » 06.11.2014, 15:27

Weiß nicht ob das Plek was mit dem Musikstil zu tun hat. Mann kann auch mit 2mm alles spielen. Einige Gitarristen benutzen sogar 3, 4, 5 oder gar 8mm Picks. Ein Bs. wären da u.a. die V- picks.

Ob sich was aggresiv anhört, liegt mit unter aber auch am Musiker, nicht am Pick. Es kann auch darauf ankommen wie man damit anschlägt. Einige nehmen wohl gerne weichere Plektren beim Strumming, weil die flexibler sind.
Aber mit der Feinmotorik, mit der Zeit, gibt sich auch Das. Und man kann dann uU auch härtere und vll. dickere Plektren benutzen. Man gleitet doch dann mehr über die Saiten und die Eindringtiefe des Pektrum in den Saiten ist nicht mehr so toll.
Zumal, auch ein hartes und vll. dickes Pick gibt nach. Naja weniger das Pick, aber das Fleisch an den Fingern. Und dann hält man es ja auch nicht mehr so verkrampf wie vll. zum Anfang noch.
Also nicht wie in einem Schraubstock ;).

Oft liest man, härtere und dickere Picks sind für die härtere Gangart von Musik. Das ist Quatsch!
Bei so weichen, dünnen Picks aus zB. Nylon, "schwimme" ich so. Weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Da geht irgentwie "kraft"; "Kontrolle"; und "Energie" verloren.
Außerdem kann man bei zu weichen Picks son "schlapper" Geräusch hören :D. Wie soll mans beschreiben? .......

Edit.: Aber nochmal, zum Anfang wären harte und dicke Picks für mich nichts gewesen. Ich würde Anfängern schon so ab Medium raten, vielleicht auch ein wenig dicker, je nach Material.
Zun dünn bringst es dann auch nicht.

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 06.11.2014, 16:14

8mm Pick??? :shock: Okay das ist mir noch nie untergekommen. Für Bass?
Ich benutze z.B. Nylon wenn ich bewusst einen etwas "gedämpfteren" Ton haben will. Ich mag es ebenso manchmal wenn man das Schrabben des dünnen Pleks bei einem sehr regelmäßigem Begleitstrumming hört. Dann möchte ich das bewusst haben.
Ich kann Dir auch mit einem dicken Pick laut, leise, sanft und aggro spielen, das ist nicht das Thema. Und ich bin auch kein Grobmotoriker. Aber ich wähle sehr bewusst Pleks aus wenn ich gewisse Sachen spielen will. Und vor allem auch Material. Was auch viel ausmacht ist wie spitz ein Plek ist und in welchem Winkel man es spielt.
Ich "schwimme" bei Nylon nicht, da ich weiß, dass das Plek etwas nachgibt, das merkt man dann nach einer Zeit der Benutzung, wie man es nutzen soll. Dünne Pleks geben ja auch nach. Das hat nichts mit Anfänger zu tun, die tun sich erst mal generell schwer ein Plek zu nutzen.
Nenn mich verrückt aber setze Pleks in der Tat nach Musikstil ein. Mache da aber auch keine Wissenschaft draus. :D

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Erstellt: von everyBlues » 06.11.2014, 16:30

Ratatosk hat geschrieben: Für Bass?

Nö, nicht nur. So wie es aber bassisten gibt die relativ dünne Picks spielen, so gibt es eben auch Gitarristen die "hammerteile" spielen.

Ratatosk, glaub ich dir alles gerne. Der post war jetzt auch nicht auf jemanden persönlich bezogen. Das war jetzt so mehr allgemein auf eventuelle Anfänger bezogen.

Wie gesagt weiche Picks wären für mich nichts. Und ich wechsel in der Regel auch nicht. Was ich habe, das habe ich, und liebe es :D.
Anfängern rate ich ab Medium, bis etwas darüber vll.

Edit.: kuckst du hier, Ratatosk: http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/art-GIT0031855-000
Zuletzt geändert von everyBlues am 06.11.2014, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 06.11.2014, 16:49

Habe ich auch nicht auf mich direkt bezogen :D
Aber auch die mörderdicken Plektren sind bestimmt speziell ursprünglich für irgendwelche Arten der Musik konzipiert? Ich meine 5mm und mehr? Ich hab schon mit Münzen und dergleichen gespielt aber sowas noch nicht. Man lernt ja nicht aus :D
Wenn wir schon bei Ratschlägen für Anfänger sind, dann würde ich etwas um die 1-1,3 empfehlen. Und dann kommt noch das Material dazu, vielleicht Tortex zum Anfang.

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Erstellt: von everyBlues » 06.11.2014, 16:56

Ratatosk hat geschrieben:Aber auch die mörderdicken Plektren sind bestimmt speziell ursprünglich für irgendwelche Arten der Musik konzipiert? Ich meine 5mm und mehr?


Nö, denke ich nicht.

Schau mal in den Link den ich nachträglich im vorigen Post eingefügt habe :lol:. Das wäre mir auch zu viel und zu teuer.

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varesotto
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Erstellt: von varesotto » 06.11.2014, 16:58

Mit den Kratzern auf dem Korpus kann ich gut leben. So lieb mir meine Gitarren sind, sind es doch nur Mittel zum Zweck. Und wenn dann eine nach vielen Jahren nicht mehr schön aussieht aber noch super klingt, dann ist das eben so. Ich spiele manchmal auch Sachen, bei denen man perkussiv auf der Gitarre tätig wird.
Ich pflege die Gitarren, aber meine Musik müssen sie schon aushalten. ))-)) :D ...und meinen Spielstil stelle ich nicht aus Sorge um die Gitarre um.
bluesige Grüße

gitarling
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Erstellt: von gitarling » 08.11.2014, 14:21

varesotto hat geschrieben:Mit den Kratzern auf dem Korpus kann ich gut leben. So lieb mir meine Gitarren sind, sind es doch nur Mittel zum Zweck.


Ja, das dachte ich anfangs auch aber dann wächst einem das gute Stück schon ans Herz.

Mir ging es eigentlich auch darum, ob geometrisch an der Gitarre was nicht stimmt, ob die 8mm maximal mögliche "Eindringtiefe" normal sind.
Aber das scheint ja so o.k. zu sein.
Ich denke das "Problem" wird sich bei mir dann mit der Übung geben.
Ich benutze ein 0.73 mm Plek, so ein graues Dunlop mit Riffelung. Das ist auch ein ziemlcih weiches Material im Vergleich zu einem anderen 0.7mm Plek.
Da werd ich wohl auf etwas härtere umsteigen.
Ich dachte 0.7mm wärne schon gutes Mittelfeld.
Aber jetzt werde ich dann mal 1 mm versuchen.
Wie verhält sich Tortex? Eher weicher oder härter?

Wie kommt man mit 8mm Pleks eigentlich zwischen 2 Saiten???

Ich kann das gut nachvollziehen, was everyBlues schreibt. Ich denke mir auch, die weichen sind sicher unpräziser zu spielen , weil durch das Verbiegen des Pleks kommt ja noch ein unbestimmter Faktor ins System. Wenn ich eine Saite zu einem exakten Zeitpunkt anspiele, dann bewirke ich ja erstmal eine Biegung des Pleks, und das Plek bestimmt dann ja quasi in Eigenregie wann es bereit ist die (Feder)Kraft auf die Saite zu übertragen...

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 09.11.2014, 09:42

gitarling hat geschrieben:,
Aber jetzt werde ich dann mal 1 mm versuchen.
Wie verhält sich Tortex? Eher weicher oder härter?


1mm Dunlop Tortex wird härter sein, als deine bisherigen. Ich vermute das du bisher medium Nylon spielst, Tortex ist auch in der gleichen Stärke wie deine bisherigen fester/ steifer. Dunlop Tortex 1mm, sind die blauen.
Ich spiele Gartor Grip 2mm, die gibt es aber auch in jeder anderen Stärke. Bin vom Ultex wieder zurück zu meinen alten.

Nun mit 8mm, ich habe ja gezeigt das es sogar 12mm gibt (V- picks), ist kein problem, wenn man's mag und gewohnt ist. Die sind doch geschliffen ;). Außerdem dringt man ja nicht sooo wirklich in die Saiten ein, das ist eher ein "über die saiten gleiten". Aber ob man das haben muss, solche stärken? Nun, ich nicht!

Versuch halt mal nen paar verschiedene. Lass dich dadurch aber nicht vom üben abhalten ;)

( die Finger sind wohl dicker :) )

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 09.11.2014, 11:15

Ich benutze auch die Gator Grip 2mm.

Und durch das Üben mit den "dicken" Pleks habe ich gelernt, dass man nicht so tief rein sticht.
(Das hat furchtbar geharkt :D )

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 11.11.2014, 09:50

Die sind doch geschliffen Wink.


Soll heißen, dass die spitz zugeschliffen sind? Meine Pleks haben durchgehend die gleiche Dicke. Dann sind diese klobigen Teile also eher wie ein Handschmeichler der nach vorne verjüngt ist. Also quasi ein Faustkeil. Die Bezeichnung 8mm ist dann natürlich irgendwie irrelevant.

Man kann auch Plek-Sets bestellen. Da ist dann eine Auswahl an verschiedensten Pleks drin. Spiel dann das was Dir am Besten liegt. Ich mag auch die Gator ganz gerne - allerdings was dünner. Vielleicht kommst Du ja auch irgendwann mal wieder auf die dünneren Nylon zurück wenn Du genau diesen Sound suchst. Wie das meiste im Leben ist das alles eine sehr subjektive Erfahrung. Ich suche übrigens schon lange nach den ultimativen Pleks für Mandoline und da gibt es in den Foren fast Glaubenskämpfe.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 11.11.2014, 10:00

Zu den Pleks fällt mir etwas ein: Es gibt das ultimative Plek gar nicht! Ich selber mag die Pleks von Fender in der Stärke "Extra Heavy", also die ganz dicken. Bei denen bin ich jetzt auf die ganz kleinen, tropfenförmigen gestossen. Ich mag einfach das Spielgefühl ein dickes Plek in der Hand zu halten. Mit der Les Paul wird der Sound mir aber schon etwas zu heavy damit und mit zu wenig Höhen. Also spiele ich auf der Les Paul wieder mit den Pleks in der Stärke "Medium". Die Plekfrage ist also immer auch eine Geschmacks- und auch Soundfrage.

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 11.11.2014, 12:23

Ratatosk hat geschrieben:
Die sind doch geschliffen Wink.


Soll heißen, dass die spitz zugeschliffen sind? Meine Pleks haben durchgehend die gleiche Dicke.


Naja Pleks sind ja, egal ob nun scharf- spitz zulaufend, oder mit stumpfer Spitze, oder gar rund, eigentlich alle vorn abgerundet. Oder an den kannten angeschräkt. Zumindest bei den Dickeren.

Kein Plek wird vorn eine kannte von 8mm oder 12mm haben. Selbst die Gartor Grip 2mm; 1,5 sind an den Rändern bearbeitet.

Juup, Picks sind Geschmackssache. Da muss wohl jeder für sich sehen was ihm am besten liegt. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Manche sind wohl ihr ganzes leben auf der Suche nach dem perfekten Plek, der perfekten Gitte, dem perfekten Ton.... :D .

gitarling
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Erstellt: von gitarling » 12.11.2014, 21:06

So, nun habe ich fast nur noch mit einem Dunlop Ultex 1,0 mm gespielt.
Das Ding ist so hart, dass ich keine Biegung verspüre/feststellen kann.
Also dickere Pleks sind dann (für mich) ja eigentlich sinnlos...
Aber ich muss sagen man gewöhnt sich gut dran, und zwar so, dass wenn ich jetzt wieder die weichen nehme, dann hab ich auch plötzlich so ein "schammiges", unangenehmes Gefühl.
Also ich beib bei den steifen, das ist deutlich besser.
Die Eindringtiefe hat sich meiner Meinung aber nur minimal verbessert. Aber das passt schon. Die Gitarre ist bisher noch nicht entstellt.

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Erstellt: von everyBlues » 13.11.2014, 01:06

gitarling,

ich möchte dich ja nicht quirre machen :D , aber wenn du schon bei Ultex bist, die gibt es auch noch 1,14mm 1,4mm und 2mm. Und auch in der "Sharp" form. Einige finden es besser und "leichter" mit Pleks zu spielen die vorn sehr spitz sind. Ich mags dagegen eher stumpfer.
Auch finde ich, dass sich ein dickeres hartes Plek besser spielen lässt als ein dünnes hartes. Das ist schon ein anderes Spielgefühl.

Naja du wirst noch ganz von allein sehr viel probieren. :D

gitarling
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Erstellt: von gitarling » 13.11.2014, 19:11

Ich hab das Ultex mitv dem Nashorn drauf.
Hab grad bei Thomann geschaut - dickere Plektren scheinen hier aber eher die Ausnahme zu sein. Ich finde vielmehr 0.7 - 1.0.
Aber ich werde mir mal gleich die 2.0 bestellen. Leider gibt es die nur im 6er Pack, aber ich muss ja eh die 25 Euro Bestellwert zusammenbringen. Da findet sich schon noch was...
Welche Pleks könnt ihr (noch) konkret empfehlen (ich kenne die Bezeichnungen der Materialien nicht)?

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Erstellt: von everyBlues » 13.11.2014, 20:54

schaust Du hier :
http://www.musicstore.de/is-bin/INTERSH ... 40Page%3D2

Sorry,aber ich finde das mit dem Mindestbestellwert sowas von sch....ße! das hast Du im M.Store nicht. 3,50 das 6er set. ;)

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Erstellt: von gitarling » 13.11.2014, 21:18

everyBlues hat geschrieben:schaust Du hier :
http://www.musicstore.de/is-bin/INTERSH ... 40Page%3D2

Sorry,aber ich finde das mit dem Mindestbestellwert sowas von sch....ße! das hast Du im M.Store nicht. 3,50 das 6er set. ;)


Habs grad gesehen: T.mann sendet jetzt auch < 25 € für 2,99 € versandkosten.
Das ist auch in Ordnung.
Jetzt ists halt bloß blöd mit der Größe, denn ich wollte eigentlich alle ausprobieren: 1.14 - 2.00.
Und ich denke man schießt sich dann doch ein auf eine Größe und die anderen liegen dann relativ nutzlos rum.
Wie schnell ist der M.Store eigentlich versandtechnisch?

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 13.11.2014, 21:35

gitarling hat geschrieben:Wie schnell ist der M.Store eigentlich versandtechnisch?


ich finde, sehr schnell. Kommt bei mir immer mit UPS. 1-2 Tage. Morgens bestellt, am nächten Tag meist schon da.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 13.11.2014, 21:43

plektren (die meisten) kosten ja nun nicht die welt, deshalb bestelle ich bei jeder bestellung von irgendwas auch immer ein paar plektren dazu (habe dazu sogar eine extra plek-wishlist), der vorteil, ich habe eine grosse sammlung an plektren mit unterschiedlichen formen und sträken und vieler verschiedener materialien .,... und ich spiele sie alle regelmässig obwohl ich schnell meine lieblinge gefunden habe

.. was ich sagen will, ist, nichts geht über probieren und studieren auch bei plektren

btw, bei mir sind immer noch (nach 2 jahren) die dünnen weichen 0,38er nylon oder hart aber dünn 0,48er Celluloid, diejenigen welche ich meistens und am liebsten spiele
mit dicken, zb einem dicken knochenplektrum mochte ich erst gar nicht spielen und erst in den letzten tagen, nach dem lesen dieses threads (ihr scheint ja alle auf die dicken zu stehen) konnte ich mich damit auf einmal doch anfreunden ... anyway, was ich sagen will ist probiert viele und probiert immer wieder mal auch die anderen ;-)

so jetzt geh ich plektren in meine wishlist einfügen ... ich glaube es ist zeit für dickes hartholz oder stein? ach gäb es die doch als triangle ;-)
Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 13.11.2014, 21:56

Nachtrag
mir ist gerade noch eingefallen das ich letztens einen interessannten test zum thema plektren gelesen habe, vielleicht interesierts ja den einen oder anderen auch
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansi ... ktren.html
Andreas Fischer
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